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Rang: Annoncenschreiber
1.) Meine wichtigste Frage: Wer ist euer Lieblingsbösewicht (Bücher, Film, ect.) - und vor allem WARUM?
Ich mag im Allgemeinen die Bösewichter lieber als die ach so strahlenden Helden. Im Gegensatz zu denen sind die Bösen nämlich MEISTENS besser ausgearbeitet und dadurch für mich interessanter. Die Guten sind einfach nur gut und um sie nicht allzu platt zu gestalten, bekommen sie ein major problem angehängt: Alkoholismus (natürlich überwunden), schreckliches Trauma (nicht überwunden) oder einfach nur eine fröhliche Beziehungsunfähigkeit, die im Laufe der Handlung durch eineN andereN GuteN behoben wird.
Bei den Bösen sieht das ganz anders aus: die leben ihre Neurosen und Psychosen aus, stellen psychologisch eine Herausforderung dar, sind schwer zu durchschauen, etc. Sie sind für mich halt einfach spannender!
Meine "Lieblinge" sind da Durza (Eragon), Darth Maul (Star Wars), die Malfoys (HP), Saruman (HdR), die Romulaner (Star Trek) und Neroon (Babylon 5).
2.) Was macht einen "guten" Bösen aus?
Eine böse Gestalt mit Schwächen, Gewissensbissen, Gefühlen, Intelligenz und Charisma. Sprich: eine gut ausgearbeitete Figur. Oder eine so rätselhafte Figur, die fast alles frei lässt und dadurch zu Spekulationen anregt. Schwer zu sagen... Kommt einfach drauf an!
3.) Stören euch Stereotype oder vermisst ihr die sogar, wenn es die nicht gibt?
*börk* ...wäre schön, wenn man die gelegentlich mal umgehen könnte.
4.) Welcher Bösewicht lässt euch gähnen oder die Augen verdrehen - auch hier WARUM?
Davon gibt es viel mehr als "gute" Böse. Nicht jede Ausarbeitung ist spannend. Snape z.B. fand ich interessant, dann kam Band 7 und ich spürte den Wunsch, mich zu übergeben. Da vereinten sich ja sämtliche Klischees in einer Person...
Annakin Skywalker aka Darth Vader ist auch so ein Gruselobjekt für mich. Bis zu Episode 1 bis 3 fand ich ihn lustig, dann wurde mir schlecht von ihm.
5.) Wie steht ihr zu den bösen Helden, die eindeutlig die Bösen sind, moralisch verkommen, Mörder, Kinderschänder, herzlos, psychopatisch, aber trotzdem Helden, weil sie cool, intelligent oder sonst was sind, womit man sich identifizieren kann?
Kinderschänder kann ich nicht cool finden, genauso wenig wie Vergewaltiger allgemein. Wer die toll findet gehört für mich dringend in Therapie.
Hannibal Lecter fand ich in "Schweigen der Lämmer" extrem gruselig und faszinierend, in "Roter Drache" fand ich ihn langweilig, in "Hannibal" (trotz der späteren Verfilmung mit Anthony Hopkins) nur noch schlecht und "Hannibal Rising" habe ich mir schon gar nicht mehr gegeben.
Sonst fallen mir keine "bösen Helden" ein. D.h., zählt "The Crow" zu den bösen Helden? Dann nehme ich noch Eric Draven dazu, der auf seinem Rachefeldzug ja doch so einiges an Blut verspritzt. Der "Sandman" ist auch nicht gerade ein Held zum Knuddeln... hm... muss ich noch mal alles überdenken...
6.) Haltet ihr es für geschickt, den Bösen gar nicht in Erscheinung treten zu lassen, also gar keinen Charakter zu geben?
Hmp. Weiß nicht. Hab "Eragon 3" noch nicht angefangen, bisher ist da Galbatorix ja eher ein unbeschriebenes Blatt, obwohl man schon viel von ihm "gehört" hat.
Andererseits mag ich unheimlich gern die Geschichten von HP Lovecraft, der dem Bösen meist weder einen Charakter oder Angesicht gegeben hat - in manchen seiner Geschichten spricht er nur von etwas "Unbeschreiblichen", das sich nähert. Das lässt extrem viel Platz für Spekulationen und kann u.U. zu extremen Enttäuschungen führen, wenn denn doch noch später die Person tatsächlich in persona in Erscheinung tritt.
7.) Und warum denke ich eigentlich automatisch an DEN Bösewicht und nicht an eine Schurkin? Wie sieht es mit weiblichen Bösen für euch aus? Sind die weniger glaubwürdiger für euch? Haben die andere Eigenschaften oder Motive als die männlichen?
Dass die meisten Bösewichte automatisch mit Männern in Verbindung gebracht werden, liegt sicherlich nicht zum Schluss daran, dass wir mit Frauen automatisch "Mutterinstinkt", Kulturtechniken, Bewahrung und Selbstaufopferung verbinden, weniger Destruktivismus, Anarchie und Chaos. Frauen ziehen Kinder groß und leben ihr Leben für andere. Die Vorstellung, dass eine Frau das alles ablehnt und stattdessen egoistisch handelt, über Leichen hinweg geht und Macht erlangt gehört für uns zu den erstmal "undenkbaren" Dingen. Und wenn eine Frau als Bösewicht dargestellt wird, hat sie garantiert keine Familie oder glückliche Beziehung ("Serial Mom" mal als Ausnahme), sie ist kalt, gefühllos, unbarmherzig. Unglaubwürdiger muss das nicht unbedingt sein, allerdings werden (vor allem in Mafia-Epen) die Bösewichter öfter als treusorgende Familienväter beschrieben, deren "JOB" es ist, andere zu töten, zu quälen, etc.
Aber es heißt ja, dass Frauen fast genauso oft töten wie Männer, nur wesentlich seltener erwischt werden, weil sie sich geschickter anstellen
Ich mag im Allgemeinen die Bösewichter lieber als die ach so strahlenden Helden. Im Gegensatz zu denen sind die Bösen nämlich MEISTENS besser ausgearbeitet und dadurch für mich interessanter. Die Guten sind einfach nur gut und um sie nicht allzu platt zu gestalten, bekommen sie ein major problem angehängt: Alkoholismus (natürlich überwunden), schreckliches Trauma (nicht überwunden) oder einfach nur eine fröhliche Beziehungsunfähigkeit, die im Laufe der Handlung durch eineN andereN GuteN behoben wird.
Bei den Bösen sieht das ganz anders aus: die leben ihre Neurosen und Psychosen aus, stellen psychologisch eine Herausforderung dar, sind schwer zu durchschauen, etc. Sie sind für mich halt einfach spannender!
Meine "Lieblinge" sind da Durza (Eragon), Darth Maul (Star Wars), die Malfoys (HP), Saruman (HdR), die Romulaner (Star Trek) und Neroon (Babylon 5).
2.) Was macht einen "guten" Bösen aus?
Eine böse Gestalt mit Schwächen, Gewissensbissen, Gefühlen, Intelligenz und Charisma. Sprich: eine gut ausgearbeitete Figur. Oder eine so rätselhafte Figur, die fast alles frei lässt und dadurch zu Spekulationen anregt. Schwer zu sagen... Kommt einfach drauf an!
3.) Stören euch Stereotype oder vermisst ihr die sogar, wenn es die nicht gibt?
*börk* ...wäre schön, wenn man die gelegentlich mal umgehen könnte.
4.) Welcher Bösewicht lässt euch gähnen oder die Augen verdrehen - auch hier WARUM?
Davon gibt es viel mehr als "gute" Böse. Nicht jede Ausarbeitung ist spannend. Snape z.B. fand ich interessant, dann kam Band 7 und ich spürte den Wunsch, mich zu übergeben. Da vereinten sich ja sämtliche Klischees in einer Person...
Annakin Skywalker aka Darth Vader ist auch so ein Gruselobjekt für mich. Bis zu Episode 1 bis 3 fand ich ihn lustig, dann wurde mir schlecht von ihm.
5.) Wie steht ihr zu den bösen Helden, die eindeutlig die Bösen sind, moralisch verkommen, Mörder, Kinderschänder, herzlos, psychopatisch, aber trotzdem Helden, weil sie cool, intelligent oder sonst was sind, womit man sich identifizieren kann?
Kinderschänder kann ich nicht cool finden, genauso wenig wie Vergewaltiger allgemein. Wer die toll findet gehört für mich dringend in Therapie.
Hannibal Lecter fand ich in "Schweigen der Lämmer" extrem gruselig und faszinierend, in "Roter Drache" fand ich ihn langweilig, in "Hannibal" (trotz der späteren Verfilmung mit Anthony Hopkins) nur noch schlecht und "Hannibal Rising" habe ich mir schon gar nicht mehr gegeben.
Sonst fallen mir keine "bösen Helden" ein. D.h., zählt "The Crow" zu den bösen Helden? Dann nehme ich noch Eric Draven dazu, der auf seinem Rachefeldzug ja doch so einiges an Blut verspritzt. Der "Sandman" ist auch nicht gerade ein Held zum Knuddeln... hm... muss ich noch mal alles überdenken...
6.) Haltet ihr es für geschickt, den Bösen gar nicht in Erscheinung treten zu lassen, also gar keinen Charakter zu geben?
Hmp. Weiß nicht. Hab "Eragon 3" noch nicht angefangen, bisher ist da Galbatorix ja eher ein unbeschriebenes Blatt, obwohl man schon viel von ihm "gehört" hat.
Andererseits mag ich unheimlich gern die Geschichten von HP Lovecraft, der dem Bösen meist weder einen Charakter oder Angesicht gegeben hat - in manchen seiner Geschichten spricht er nur von etwas "Unbeschreiblichen", das sich nähert. Das lässt extrem viel Platz für Spekulationen und kann u.U. zu extremen Enttäuschungen führen, wenn denn doch noch später die Person tatsächlich in persona in Erscheinung tritt.
7.) Und warum denke ich eigentlich automatisch an DEN Bösewicht und nicht an eine Schurkin? Wie sieht es mit weiblichen Bösen für euch aus? Sind die weniger glaubwürdiger für euch? Haben die andere Eigenschaften oder Motive als die männlichen?
Dass die meisten Bösewichte automatisch mit Männern in Verbindung gebracht werden, liegt sicherlich nicht zum Schluss daran, dass wir mit Frauen automatisch "Mutterinstinkt", Kulturtechniken, Bewahrung und Selbstaufopferung verbinden, weniger Destruktivismus, Anarchie und Chaos. Frauen ziehen Kinder groß und leben ihr Leben für andere. Die Vorstellung, dass eine Frau das alles ablehnt und stattdessen egoistisch handelt, über Leichen hinweg geht und Macht erlangt gehört für uns zu den erstmal "undenkbaren" Dingen. Und wenn eine Frau als Bösewicht dargestellt wird, hat sie garantiert keine Familie oder glückliche Beziehung ("Serial Mom" mal als Ausnahme), sie ist kalt, gefühllos, unbarmherzig. Unglaubwürdiger muss das nicht unbedingt sein, allerdings werden (vor allem in Mafia-Epen) die Bösewichter öfter als treusorgende Familienväter beschrieben, deren "JOB" es ist, andere zu töten, zu quälen, etc.
Aber es heißt ja, dass Frauen fast genauso oft töten wie Männer, nur wesentlich seltener erwischt werden, weil sie sich geschickter anstellen

http://www.signs-of-art.net/
Aerodynamically the bumblebee shouldn't be able to fly, but the bumblebee doesn't know that so it goes on flying anyway. - Mary Kay Ash
Aerodynamically the bumblebee shouldn't be able to fly, but the bumblebee doesn't know that so it goes on flying anyway. - Mary Kay Ash

Ich finde den Charakter sehr gut entwickelt, und die Gegensätzlichkeit fasziniert mich. Er ist hochintelligent und kultiviert, auf der anderen Seite aber moralisch verkommen und animalisch, sadistisch. Darüber hinaus finde ich es interessant, wie er es versteht, andere Menschen zu manipulieren- man erinnere sich, wie er mit Clarice Starling gespielt hat. Er ist sehr unheimlich, da er fast nicht menschlich erscheint.