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Rang: Analphabet
So. Ich hoffe wirklich, es macht sich jemand die Mühe, sich das hier durchzulesen.
Mir kam heute eine Idee, die wirklich noch in der Rohfassung ist. Ich weiß, sie hat extrem viele Lücken, aber es geht mir einfach darum, zu wissen, ob an der Grundidee überhaupt Interesse bestehen würde.
Die Idee lieferte mir ein Grundsatzgespräch mit meinem Vater über die Entwicklung der Gesellschaft bis jetzt und in der Zukunft.
Ausgangssituation der Geschichte wäre wie folgt: Die Erde in der Zukunft. Im Jahr 2050 standen die Politiker der westlichen Welt vor einem Problem: Sinkende Geburtenraten und immer mehr Hartz-4/Sozialhilfeempfänger, die nicht arbeiten wollen, weil der Verdienst geringer wäre als das Arbeitslosengeld. Von den wenigen Geburten waren der Großteil der Neugeborenen Kinder von eben diesen Arbeitslosen, die wiederum ihren Kindern ihr Weltbild vermittelten: Arbeiten bringt eh nichts, der Staat zahlt mehr. Durch die Prägung durch Elternhaus und soziales Umfeld, das in der Regel aus Gleichgesinnten besteht, sowie der fehlenden Förderung ahmen die meisten Kinder die Verhaltensweisen ihrer Eltern nach und sitzen dem Staat als Erwachsene auf der Tasche. Die Länder haben zunehmend weniger Geld und durch die schrumpfende Bevölkerung (oder besser: arbeitende Bevölkerung) noch weniger Einnahmen. Als die Regierung Arbeitslosengeld und Sozialhilfen verringern will, entstehen Proteste in der Bevölkerung. Daraufhin stellt die Regierung eine neue Regelung vor. Es sollen in der nächsten Generation neue, qualitativ hochwertige Arbeitskräfte geschaffen werden, indem
1. Durch PID an sämtlichen Embryonen die Behinderten vernichtet werden und somit den Staat nichts kosten.
2. Kinder in den ersten Lebensjahren bei jeder Untersuchung einen Intelligenztest durchführen müssen und nur die intelligentesten von ihnen ausgewählt werden (was genau mit den anderen passiert, weiß ich leider noch nicht).
Um die Bevölkerung ruhig zu stellen, erhalten sie für ihre Kinder bestimmte Prämien (genaueresUnklar)
Die schlauen Kinder werden in staatlichen Organisationen gefördert, nahezu gedrillt. Zeit für ein richtiges Privatleben gibt es nicht, aber da diese Entwicklung langsam und Schritt für Schritt geschah, fällt es nur wenigen auf. Andere Länder schließen sich dem Beschluss an, um nicht unterlegen zu sein.
Eigentlicher Start der Geschichte: Unbestimmte Zeit in der Zukunft. Ein Intelligenzquotient von 100 ist das gesetzliche Minimum, um als Mensch anerkannt zu werden. Früher wertvolle Bildungsabschlüsse sind kaum noch etwas wert. Ein Abitur ist praktisch wertlos und erst nach mehreren Studiengängen hat man überhaupt Karrierechancen. Gemessen wird der Mensch in der Gesellschaft am IQ und den Testergebnissen an den Universitäten. Im Zentrum dieses Intelligenz-Drills steht der 'stille Krieg', eine Art 3. Weltkrieg, der allein über strategische (intelligente) Planung stattfindet. Es gibt keine körperlichen Kämpfe, stattdessen Entwickeln die Länder hochgefährliche Waffen und versuchen, die Waffen der anderen zu toppen. Erst nach Abschluss der Planung wird der Angriff gestartet und jedes Land will zuerst fertig werden, um die Waffe vor den anderen effektiv einzusetzen.
Im Zentrum der Geschichte steht eine noch namenlose junge Frau, eine Grenzwärtige, mit einem IQ von genau 100. Sie wird von der Gesellschaft geächtet und von ihrer Familie von ihrer Kindheit an gedrillt, in der Hoffnung, ihren IQ zu steigern. Sie arbeitet in der zentralen Planungsorganisation Deutschlands als Bedienung und wird dort minderwertig behandelt. Nach einem Streit mit ihrer Familie versteckt sie sich eine Nacht lang im Planungsorganisationsgebäude und beginnt, die Pläne zu studieren, aus denen sie jedoch nicht schlau wird, weil ihr die nötige Intelligenz und Ausbildung fehlt. Sie macht sich jedoch Gedanken und bleibt viele Nächte dort. Sie findet alte Akten über den Beschluss von 2050 und beginnt, über ein freies Leben 'wie damals' zu sinnieren, während ihr zunehmend klar wird, dass die Menschheit dabei ist, sich selber Stück für Stück zu vernichten, woraufhin sie eine Organisation für eine Aufhebung von "Beschluss 20.50." und der Einstellung des stillen Krieges gründet. Sie verbreitet Informationen über ihr Vorhaben geheim und es gelingt ihr, einige andere 'Grenzwärtige' zu ihren Verbündeten zu machen. Die Organisation findet übers Internet weltweit Anhänger und die Regierungen schalten sich ein, um die Proteste in ihrem jeweiligen Land zu unterbinden. Wie das alles genau ablaufen würde, und wie es endet steht noch in den Sternen.
P.S Das soll jetzt nicht alle Arbeitslosengeldempfänger in ein schlechtes Licht rücken, sondern nur eine Entwicklung dessen darstellen, was in Deutschland im Moment abläuft. Nämlich, dass es Berufe gibt, bei denen der Verdienst sich im Gegensatz zu Hartz-4 keinen großen Unterschied macht. Ich sah vor ein paar tagen eine Reportage, bei der eine alleinerziehende Arbeitslose sagte, sie würde nicht arbeiten gehen, weil sie dann weniger bekommen würde...
Ist das interessant? Oder wirkt es abgedroschen, weil das Thema schön öfter behandelt wurde (Schöne neue Welt und co.)?
Mir kam heute eine Idee, die wirklich noch in der Rohfassung ist. Ich weiß, sie hat extrem viele Lücken, aber es geht mir einfach darum, zu wissen, ob an der Grundidee überhaupt Interesse bestehen würde.
Die Idee lieferte mir ein Grundsatzgespräch mit meinem Vater über die Entwicklung der Gesellschaft bis jetzt und in der Zukunft.
Ausgangssituation der Geschichte wäre wie folgt: Die Erde in der Zukunft. Im Jahr 2050 standen die Politiker der westlichen Welt vor einem Problem: Sinkende Geburtenraten und immer mehr Hartz-4/Sozialhilfeempfänger, die nicht arbeiten wollen, weil der Verdienst geringer wäre als das Arbeitslosengeld. Von den wenigen Geburten waren der Großteil der Neugeborenen Kinder von eben diesen Arbeitslosen, die wiederum ihren Kindern ihr Weltbild vermittelten: Arbeiten bringt eh nichts, der Staat zahlt mehr. Durch die Prägung durch Elternhaus und soziales Umfeld, das in der Regel aus Gleichgesinnten besteht, sowie der fehlenden Förderung ahmen die meisten Kinder die Verhaltensweisen ihrer Eltern nach und sitzen dem Staat als Erwachsene auf der Tasche. Die Länder haben zunehmend weniger Geld und durch die schrumpfende Bevölkerung (oder besser: arbeitende Bevölkerung) noch weniger Einnahmen. Als die Regierung Arbeitslosengeld und Sozialhilfen verringern will, entstehen Proteste in der Bevölkerung. Daraufhin stellt die Regierung eine neue Regelung vor. Es sollen in der nächsten Generation neue, qualitativ hochwertige Arbeitskräfte geschaffen werden, indem
1. Durch PID an sämtlichen Embryonen die Behinderten vernichtet werden und somit den Staat nichts kosten.
2. Kinder in den ersten Lebensjahren bei jeder Untersuchung einen Intelligenztest durchführen müssen und nur die intelligentesten von ihnen ausgewählt werden (was genau mit den anderen passiert, weiß ich leider noch nicht).
Um die Bevölkerung ruhig zu stellen, erhalten sie für ihre Kinder bestimmte Prämien (genaueresUnklar)
Die schlauen Kinder werden in staatlichen Organisationen gefördert, nahezu gedrillt. Zeit für ein richtiges Privatleben gibt es nicht, aber da diese Entwicklung langsam und Schritt für Schritt geschah, fällt es nur wenigen auf. Andere Länder schließen sich dem Beschluss an, um nicht unterlegen zu sein.
Eigentlicher Start der Geschichte: Unbestimmte Zeit in der Zukunft. Ein Intelligenzquotient von 100 ist das gesetzliche Minimum, um als Mensch anerkannt zu werden. Früher wertvolle Bildungsabschlüsse sind kaum noch etwas wert. Ein Abitur ist praktisch wertlos und erst nach mehreren Studiengängen hat man überhaupt Karrierechancen. Gemessen wird der Mensch in der Gesellschaft am IQ und den Testergebnissen an den Universitäten. Im Zentrum dieses Intelligenz-Drills steht der 'stille Krieg', eine Art 3. Weltkrieg, der allein über strategische (intelligente) Planung stattfindet. Es gibt keine körperlichen Kämpfe, stattdessen Entwickeln die Länder hochgefährliche Waffen und versuchen, die Waffen der anderen zu toppen. Erst nach Abschluss der Planung wird der Angriff gestartet und jedes Land will zuerst fertig werden, um die Waffe vor den anderen effektiv einzusetzen.
Im Zentrum der Geschichte steht eine noch namenlose junge Frau, eine Grenzwärtige, mit einem IQ von genau 100. Sie wird von der Gesellschaft geächtet und von ihrer Familie von ihrer Kindheit an gedrillt, in der Hoffnung, ihren IQ zu steigern. Sie arbeitet in der zentralen Planungsorganisation Deutschlands als Bedienung und wird dort minderwertig behandelt. Nach einem Streit mit ihrer Familie versteckt sie sich eine Nacht lang im Planungsorganisationsgebäude und beginnt, die Pläne zu studieren, aus denen sie jedoch nicht schlau wird, weil ihr die nötige Intelligenz und Ausbildung fehlt. Sie macht sich jedoch Gedanken und bleibt viele Nächte dort. Sie findet alte Akten über den Beschluss von 2050 und beginnt, über ein freies Leben 'wie damals' zu sinnieren, während ihr zunehmend klar wird, dass die Menschheit dabei ist, sich selber Stück für Stück zu vernichten, woraufhin sie eine Organisation für eine Aufhebung von "Beschluss 20.50." und der Einstellung des stillen Krieges gründet. Sie verbreitet Informationen über ihr Vorhaben geheim und es gelingt ihr, einige andere 'Grenzwärtige' zu ihren Verbündeten zu machen. Die Organisation findet übers Internet weltweit Anhänger und die Regierungen schalten sich ein, um die Proteste in ihrem jeweiligen Land zu unterbinden. Wie das alles genau ablaufen würde, und wie es endet steht noch in den Sternen.
P.S Das soll jetzt nicht alle Arbeitslosengeldempfänger in ein schlechtes Licht rücken, sondern nur eine Entwicklung dessen darstellen, was in Deutschland im Moment abläuft. Nämlich, dass es Berufe gibt, bei denen der Verdienst sich im Gegensatz zu Hartz-4 keinen großen Unterschied macht. Ich sah vor ein paar tagen eine Reportage, bei der eine alleinerziehende Arbeitslose sagte, sie würde nicht arbeiten gehen, weil sie dann weniger bekommen würde...
Ist das interessant? Oder wirkt es abgedroschen, weil das Thema schön öfter behandelt wurde (Schöne neue Welt und co.)?


Der fällt doch ab 25 wieder ab, was machen dann diese Leute? Arbeiten Menschen mit wenigen Punkten dann einfach als "Sklave"?
Das Verstehen von einem Plan hat in erster Linie recht viel mit Erfahrung und Wissen zu tun und das kann sich ja jeder aneignen, egal wie schlau oder blöde ... nya.
) Also was haltet ihr davon?
