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Beitrag #226, verfasst am 07.12.2011 - 01:09
So. Ich hoffe wirklich, es macht sich jemand die Mühe, sich das hier durchzulesen.
Mir kam heute eine Idee, die wirklich noch in der Rohfassung ist. Ich weiß, sie hat extrem viele Lücken, aber es geht mir einfach darum, zu wissen, ob an der Grundidee überhaupt Interesse bestehen würde.

Die Idee lieferte mir ein Grundsatzgespräch mit meinem Vater über die Entwicklung der Gesellschaft bis jetzt und in der Zukunft.

Ausgangssituation der Geschichte wäre wie folgt: Die Erde in der Zukunft. Im Jahr 2050 standen die Politiker der westlichen Welt vor einem Problem: Sinkende Geburtenraten und immer mehr Hartz-4/Sozialhilfeempfänger, die nicht arbeiten wollen, weil der Verdienst geringer wäre als das Arbeitslosengeld. Von den wenigen Geburten waren der Großteil der Neugeborenen Kinder von eben diesen Arbeitslosen, die wiederum ihren Kindern ihr Weltbild vermittelten: Arbeiten bringt eh nichts, der Staat zahlt mehr. Durch die Prägung durch Elternhaus und soziales Umfeld, das in der Regel aus Gleichgesinnten besteht, sowie der fehlenden Förderung ahmen die meisten Kinder die Verhaltensweisen ihrer Eltern nach und sitzen dem Staat als Erwachsene auf der Tasche. Die Länder haben zunehmend weniger Geld und durch die schrumpfende Bevölkerung (oder besser: arbeitende Bevölkerung) noch weniger Einnahmen. Als die Regierung Arbeitslosengeld und Sozialhilfen verringern will, entstehen Proteste in der Bevölkerung. Daraufhin stellt die Regierung eine neue Regelung vor. Es sollen in der nächsten Generation neue, qualitativ hochwertige Arbeitskräfte geschaffen werden, indem
1. Durch PID an sämtlichen Embryonen die Behinderten vernichtet werden und somit den Staat nichts kosten.
2. Kinder in den ersten Lebensjahren bei jeder Untersuchung einen Intelligenztest durchführen müssen und nur die intelligentesten von ihnen ausgewählt werden (was genau mit den anderen passiert, weiß ich leider noch nicht).
Um die Bevölkerung ruhig zu stellen, erhalten sie für ihre Kinder bestimmte Prämien (genaueresUnklar)
Die schlauen Kinder werden in staatlichen Organisationen gefördert, nahezu gedrillt. Zeit für ein richtiges Privatleben gibt es nicht, aber da diese Entwicklung langsam und Schritt für Schritt geschah, fällt es nur wenigen auf. Andere Länder schließen sich dem Beschluss an, um nicht unterlegen zu sein.

Eigentlicher Start der Geschichte: Unbestimmte Zeit in der Zukunft. Ein Intelligenzquotient von 100 ist das gesetzliche Minimum, um als Mensch anerkannt zu werden. Früher wertvolle Bildungsabschlüsse sind kaum noch etwas wert. Ein Abitur ist praktisch wertlos und erst nach mehreren Studiengängen hat man überhaupt Karrierechancen. Gemessen wird der Mensch in der Gesellschaft am IQ und den Testergebnissen an den Universitäten. Im Zentrum dieses Intelligenz-Drills steht der 'stille Krieg', eine Art 3. Weltkrieg, der allein über strategische (intelligente) Planung stattfindet. Es gibt keine körperlichen Kämpfe, stattdessen Entwickeln die Länder hochgefährliche Waffen und versuchen, die Waffen der anderen zu toppen. Erst nach Abschluss der Planung wird der Angriff gestartet und jedes Land will zuerst fertig werden, um die Waffe vor den anderen effektiv einzusetzen.
Im Zentrum der Geschichte steht eine noch namenlose junge Frau, eine Grenzwärtige, mit einem IQ von genau 100. Sie wird von der Gesellschaft geächtet und von ihrer Familie von ihrer Kindheit an gedrillt, in der Hoffnung, ihren IQ zu steigern. Sie arbeitet in der zentralen Planungsorganisation Deutschlands als Bedienung und wird dort minderwertig behandelt. Nach einem Streit mit ihrer Familie versteckt sie sich eine Nacht lang im Planungsorganisationsgebäude und beginnt, die Pläne zu studieren, aus denen sie jedoch nicht schlau wird, weil ihr die nötige Intelligenz und Ausbildung fehlt. Sie macht sich jedoch Gedanken und bleibt viele Nächte dort. Sie findet alte Akten über den Beschluss von 2050 und beginnt, über ein freies Leben 'wie damals' zu sinnieren, während ihr zunehmend klar wird, dass die Menschheit dabei ist, sich selber Stück für Stück zu vernichten, woraufhin sie eine Organisation für eine Aufhebung von "Beschluss 20.50." und der Einstellung des stillen Krieges gründet. Sie verbreitet Informationen über ihr Vorhaben geheim und es gelingt ihr, einige andere 'Grenzwärtige' zu ihren Verbündeten zu machen. Die Organisation findet übers Internet weltweit Anhänger und die Regierungen schalten sich ein, um die Proteste in ihrem jeweiligen Land zu unterbinden. Wie das alles genau ablaufen würde, und wie es endet steht noch in den Sternen.

P.S Das soll jetzt nicht alle Arbeitslosengeldempfänger in ein schlechtes Licht rücken, sondern nur eine Entwicklung dessen darstellen, was in Deutschland im Moment abläuft. Nämlich, dass es Berufe gibt, bei denen der Verdienst sich im Gegensatz zu Hartz-4 keinen großen Unterschied macht. Ich sah vor ein paar tagen eine Reportage, bei der eine alleinerziehende Arbeitslose sagte, sie würde nicht arbeiten gehen, weil sie dann weniger bekommen würde...

Ist das interessant? Oder wirkt es abgedroschen, weil das Thema schön öfter behandelt wurde (Schöne neue Welt und co.)?
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Beitrag #227, verfasst am 09.12.2011 - 15:51
@ Nachteule

Die Ausgangssituation finde ich total interessant, wirklich super. Ich lese super gerne gesellschaftliche Utopien und die Idee mit der intelligenten Selektion klingt toll.
Natürlich gibt es davon schon mehrere Versionen, an Brave New World hab ich anfangs auch direkt gedacht, aber ich bin der Meinung, besser eine ältere Idee in gutem Gewand als andersherum.

Auch diese Idee mit der jungen Frau, die den grenzwertigen IQ hat ist absolut klasse. Ich weiß, dass 100 da der Mittelwert ist, aber ich kenne fast *nur* Leute, die einen höheren haben. Und ich weiß auch nicht, inwiefern das ein Mittel zu Selektion sein kann ... Intelligenz an sich schon, aber der IQ? Der fällt doch ab 25 wieder ab, was machen dann diese Leute? Arbeiten Menschen mit wenigen Punkten dann einfach als "Sklave"?
Dass deine Frau dann die Pläne wegen ihrem IQ nicht versteht, finde ich auch ein bisschen komisch. Das Verstehen von einem Plan hat in erster Linie recht viel mit Erfahrung und Wissen zu tun und das kann sich ja jeder aneignen, egal wie schlau oder blöde ... nya.

Die Grundidee ist trotzdem cool. Du sagst ja selbst, dass noch ein paar Lückchen drin sind. Arbeite daran - könnte bombe werden, glaub ich.
p a p e r e d #
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Beitrag #228, verfasst am 10.12.2011 - 00:22
Hallo Nachteule,

die Grundidee der Geschichte finde ich sehr gut. Genauso wie bei kratze kam mir die Frage, was machen denn die Menschen mit einem IQ unter 100?

Das Thema birgt viel Stoff zur Diskussion & genau das finde ich gut, weil es Missstände & eventuelle Entwicklungen anspricht. Das Ganze aus subjektiver Sicht einer Ausgegrenzten zu schreiben spricht mich ebenfalls an.

Liebe Grüße
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Beitrag #229, verfasst am 11.12.2011 - 14:37
Klingt für mich auch arg nach Aldous Huxley, muss aber nicht heißen, dass die Idee schlecht ist.

Nur eine Sache: Pass verdammt auf, wie du das schreibst!
"Zum Menschsein gehört Menschlichkeit.
Doch totes Fleisch fühlt das nicht."
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Beitrag #230, verfasst am 13.12.2011 - 11:45
Klingt gut Nachteule ;)

Da frag ich mich fast, wieso man den Gedanken nicht weiterführt: Warum sollen die"Gammas" d.h. die "dummen" sich weiter vermehren? Kann man die nicht in Vierteln konzentrieren und per Drogen / Strahlung whatever insoweit fruchtbar halten, dass sie sich eher verringern, als vermehren? So dass man nicht einen Pool aus "Idioten" hat, die sich trotzdem fleißig vermehren... Was man weiterspinnen kann mit schlechterer Krankenversorgung und Umwelttechnik, angefangen von "einfachen Fenstern" die halt UV Strahlung durchlassen (wovon die Idioten nichts wissen) und deren Lebenserwartung senken, während die "Schlauen" nicht nur 3 fach verglaste Anti UV Fenster haben, regelmäßige Untersuchungen (Wertvolles Humankapital!) und später eventuell sogar DNS Manipulation, die sie robuster macht. Ob ein "Idiot" nun eben nur 50 Jahre wird, ist ja egal, ihr "Wert" ist ja sowieso gering für den Staat.

Das mit den Waffensystemen kam noch nicht so rüber. Entwickeln sie theoretische Waffen, die in einem "virtuellen" Konflikt eingesetzt werden?
"Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld."

Suche Zeichner:  http://forum.fanfiktion.de/t/8454/1/#jump839873
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Beitrag #231, verfasst am 15.12.2011 - 13:53
Ich werde ab jetzt jeden Beitrag, der sich nicht auf die geposteten Ideen bezieht, löschen.

Dies ist kein Grundsatz-Diskutierthread (davon haben wir weiter unten genügend), sondern einer, in dem Ideenbrainstorming betrieben wird.

Haltet euch bitte daran.
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
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Beitrag #232, verfasst am 17.12.2011 - 14:16
@Nachteule:

Respekt, wirklich eine interessante Idee. Wirklich originell vielleicht nicht (zumindest *noch* nicht), aber ich ich glaube trotzdem, dass daraus was werden kann. Vor allem diese Einteilung nach dem IQ find ich interessant. Das solltest du vielleicht als Hauptthema deiner Story betrachten, und alles andere eher darumherum gestalten. Wie es dazu gekommen ist, ist ja tatsächlich gar nicht mal so unrealistisch. Das dein Protagonist eine Frau mit einem grenzwertigen IQ ist, ist auch thematisch passend. (Allerdings ist 100 der am weitesten verbreitete Intelligenzquotient. Deine Protagonist wäre also alles andere, als eine Außenseiterin. ich hätte vielleicht jemanden eingesetzt, der gerade ganz besonders Intelligent ist - quasi ein Wunderkind - sich aber trotzdem gegen diese Einteilung stellt, weil er/sie das ganze Leben lang auf's aller extremste gedrillt wurde. Aber das musst natürlich du entscheiden. :) )

Was mir noch so anhand deiner Beschreibung aufgefallen ist: Du musst echt aufpassen, dass du dich nicht zu sehr in deine eigenen düsteren Visionen von der Zukunft verliebst, wenn du diese Story tatsächlich rausbringen willst. Betrachte sie als Ideen, aber übertreib es nicht. Die bloßen Visionen von "irgendwem" (sorry!) kommen nicht in den Buchladen. Du willst ja kein Sachbuch schreiben, sondern einen Roman, oder? Und dafür solltest du dich nicht allzulange an den Realismus klammern. Ein guter Roman sorgt in erster Linie *immer* für positive Unterhaltung. Hintergündliche Aussagen, Erkenntnisse, Ideen, Moralen, Vorstellungen, Visionen, oder auch Liebesbeziehungen... Das kann alles ausgesprochen wichtig sein, aber sie müssen auf jeden Fall immer einer Story dienen, und nicht umgekehrt. Philosophiere also auf jeden Fall weiter, verstrick dich aber nicht zu sehr, sondern kümmere dich auch um eine dramaturgisch korrekt erzählte, unterhaltsame Story, mit Anfang, Mitte und Ende, die dich selbst auch packen würde.
(Glaub jetzt aber nicht, dass du irgendwas falsch machst. Sich zuerst die Welt zusammenzuschustern, in der deine Story spielt, dürfte völlig normal sein. Sei dir nur eben trotzdem immer im klaren, dass das eigentlich wichtigste immer die Story ist, und nicht die Welt, in der sie spielt.)

Worüber du vielleicht außerdem noch nachdenken solltest, wäre das eigentliche Genre deiner Geschichte. Das eröffnet immer gleich eine ganze Menge neuer Ideen und Möglichkeiten. So, wie du über deine Prämisse sprichst, scheinst du einen reinen Polit-Thriller daraus machen zu wollen, ich glaub aber, dass da noch viel mehr Möglichkeiten drin stecken. Da deine Story ja in einer entfernten Zukunft spielt, kannst du dich auch vieler Science-Fiction-Elemente Bedienen. (Ich glaube, das musst du sogar. Damit deine Darstellung von der Zukunft glaubhaft wird, kann sie ja nicht auf dem gleichen technologischen stand, wie die Gegenwart sein. Schon gar nicht, wenn du die Einteilung nach Intelligenz thematisierst.) Natürlich lassen sich beide Genres auch kombinieren, versteife dich also auch darauf nicht zu sehr. Versuche nur einfach deine Möglichkeiten zu kennen.
Spinne also die Auswirkungen des gegenwärtigen Fortschritts genauso weiter, wie du es ja auch mit unserer gegenwärtigen politischen Situation tust. Falls du damit Schwierigkeiten hast, würde ich dir empfehlen, dir Werke wie die Filme "I, Robot" und "Wall-E" mal genauer anzuschauen, denn die haben die Auswirkungen unseres heutigen Gebrauchs der Technologie sehr gut thematisiert.

Als Letztes muss ich leider Lulu Wedekind zustimmen: Du musst echt aufpassen, wie du das schreibst, sonst könntest du unabschtlich eine ganze Menge Leute diskriminieren. Versuch zum Beispiel klarzustellen, dass Arbeitlosigkeit nur oberflächlich betrachtet ein Produkt von Faulheit und Dummheit ist. Ich bin kein Experte, aber ich bin mir sicher, dass es in Deutschland eine ganze Menge Arbeitslose gibt, die gerne arbeiten möchten, aber nicht können. Oder dass es für viele Arbeitslose *tatsächlich* dumm wäre zu arbeiten, weil sie vom Staat viel mehr Geld bekommen, und davon schon jeden Cent brauchen. Wenn du jetzt aber aussagen möchtest, dass Arbeitslosigkeit quasi "dumm macht", dann ist das schon sehr heikel...

Tja, Fazit: Ich bin mir ziemlich sicher, dass deine Geschichte "fliegen kann", wenn du's richtig anstellst. Ich hoffe, dabei konnte ich dir ein bisschen helfen. ;)

P.S: Hast du eigentlich schon einen Titel? Meine Idee wäre schlicht "IQ". Wäre thematisch passend und recht plakativ, denke ich. ;)
Jack: "Darum sind wir doch hier! Wir erledigen den letzten Bösen und anschließend gibt's Kuchen!"
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Beitrag #233, verfasst am 26.12.2011 - 18:48
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zuletzt bearbeitet am 26.12.2011 - 18:49
Also ich find die Idee gut. Mir geht auch die ganze Zeit etwas im Kopf herum:
Ein Mädchen, dass von den Elfen abstammt, lebt in einem selbsterfundenen Land. Dieses ist durch einen Fluss in Gut und Böse geteilt, und der Vater des Mädchens wurde vor vielen Jahren von dieser entführt. 10 Jahre später hat diese böse Seite so viel macht, dass sie auch die Gute an sich reißen will. Sie entführen die Mutter der Protagonistin. Die macht sich dann auf den Weg, um ihre Eltern zu befreien und die bösen zu vernichten, verliebt sich dabei aber in den Sohn von ihrem Erzfeind. Der wird dann des Verrates bezichtigt, und....na ja, weiter weiß ich nicht ;)
Was sagt ihr dazu?
JolleJo
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Beitrag #234, verfasst am 26.12.2011 - 19:19
Wie erklärst du denn, dass die Seite vollkommen gut und die andere vollkommen böse ist? Vor allem, wie definierst du das? Oder glaubt das die Protagonisten nur, weil das ihr in ihrem Teil des Landes immer weisgemacht wurde?
Warum wurde der Vater entführt? Warum später die Mutter? Warum macht sich genau die Protagonistin auf den Weg und geht sie allein? Wie soll sie allein die Bösen den vernichten?

Die Idee, dass sie sich in den Sohn des Oberbösen verliebt, finde ich persönlich etwas ausgelutscht, aber viele Leute lesen das bestimmt immer noch gerne :)

Dann würde mich mal interessieren, warum du sie von Elfen abstammen lässt. Hat das irgendeinen Einfluss auf die Geschichte?

Wenn du soweit bist, dass du meine Fragen beantworten kannst - dann könnte es sicher eine spannende Geschichte werden. :)
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Beitrag #235, verfasst am 26.12.2011 - 23:13
Was haltet ihr von  der Idee, wenn ein Bücherwurm bekannte Geschichten erlebt, in dir er durch einen Unfall geraten ist? Ich dachte mir das er irgendwie durch Zufall oder so in/durch einen Spiegel fällt und Geschichten erlebt. Dabei dachte ich an alt bekanntes wie Robin Hood, Robinson Crusoe, 20.000 Meilen unter dem Meer, Don Quijote oder andere Klassiker. Aber auch etwas, dass nicht auf schon geschriebe Geschichten beruht, sollte darin vorkommen. Es könnten Dinge, die schon fast so was wie Klisches sind dabei sein. Z.B. Ritter rettet Prinzessin vorm Drachen, braucht aber dabei die Hilfe des Bücherwurms dabei. Oder Vielleicht Science-Fiction, in der die guten den Bücherwurm einfach mit nehmen und mit ihm den bösen Oberbösewicht besiegen.  
Durch die Abenteuer sollte es zwischen durhc reichlich Witz und Spass geben, aber ich weiß nicht genau wie ich das machen soll. Wäre nett, wenn mir jemand den ein oder anderen Rat geben könnte.


Die Geschichte läuft dann so ab:
Der Bücherwurm kommt durch den Spiegel in die erste Geschichte bzw. Abenteuer. Dabei trifft er jemanden, der ihm dabei helfen kann (Magier a la Merlin?), um wieder aus der Bücherwelt zu entkommen. Sie kommen dabei von einer Story zur anderen, die meistens, jedoch nicht immer, so wie das original verläuft. Dabei müssen sie sich mit guten wie bösen Helden und Wesen herumschlagen. Wie sie dabei raus kommen, weiß ich noch nicht ganz. Vielleicht, eine bestimmte Zauberformel oder einen Trank finden? Oder doch ein spezieller Gegenstand, der erst gefunden werden muss, der möglicherweise aus mehreren Teilen besteht?
Auf jeden Fall denke ich, dass ich nur ein oder zwei Kapitel pro Geschichte schreibe, die die Beiden erleben sollen. Wie lang die Geschichte werden soll, wird sich dann erst zeigen.
So etwas wie moralische oder unmoralische Bücher gibt es nicht. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben. Weiter nichts.
Dee Dee
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Beitrag #236, verfasst am 27.12.2011 - 03:58
@JolleJo: Ich persönlich (!) bin ja weniger von der komplett schwarz-weiß denkenden Idee überzeugt. Deine Geschichte muss ja, um Gottes Willen, nicht völlig neu erfunden sein (was ohnehin eher schwierig ist), allerdings könntest du dich beim Ideenfinden, mit den jeweiligen Motiven der einzelnen Seiten auseinandersetzen: Warum erachtest du die eine Seite als böse? Weshalb könnte sie es in deinen Augen sein? Was sind die tragenden Gedanken dieser Seite? Sind sie wirklich so stereotyp "böse" oder versteht darin nur die von dir "auserkorene" Seite deren Gedanken so?

Was ich meine: Misch ein wenig Grau mit hinein. Grau finden Leser spannend! Um mal ein einfaches Beispiel aus dem Fantasybereich zu bemühen: Die Gilde der schwarzen Magier. Da entpuppt sich der über zwei Bände beschriebene Feind als gar nicht mehr rein böse, sondern nur den Entwicklungen und den Aufgaben seiner Stellung (plus persönlicher Erfahrung) unterworfen, aber ansonsten mit recht redlichen Absichten ausgestattet.

Ansonsten würde ich mit den Fragen von shining-sun konform gehen: Warum entführen sie die Mutter? Hat sie geheimes Wissen? Liegt in der Hand der Protagonistin irgendeine Macht, die die Gewichtung der Macht verändern könnte (wie gesagt: das eher objektiv betrachten)? Besitzt die Mutter Wissen über Vergangenes (oder sonst irgendeinen Bereich), das eine Entführung rechtfertigt, ohne dass die Tochter eine Rolle spielt (etwa, weil der Vater in nicht gesetzeskonforme Aktivitäten verstrickt war oder sie selbst über ein gewisses Hintergrundwissen verfügt)?

Die Geschichte mit der Lovestory hat viel von ,Romeo und Julia'. Wenn du noch zu den eher ungeübten Schreibern zählst, würde ich die Idee nicht so eng sehen. Probier' dich aus. Eine Liebesgeschichte ist auch nicht so einfach erzählt.
Wenn du aber über Erfahrung auf dem Gebiet verfügst, würde ich sagen: Nein, nicht in dieser Konstellation, bzw: Muss es denn immer um die Liebe gehen? Ein männlicher Hauptprotagonist kann seine Interessen ja anderweitig verteilt haben (diese Interessen können ja auch in ihrer Bedeutsamkeit mit dem Haupterzählstrang verwoben sein) und nicht umbedingt auf die weibliche Heldin. Es wäre auch gar nicht so uninteressant, wenn die Hauptprotagonisten gänzlich unberührt von romantischen Absichten blieben.

Das sind ganz allgemeine Überlegungen, die du in Betracht ziehen kannst. Du kannst deine Leser auch mit ungewöhnlichen Ideen in der Ausgestaltung ,deiner Welt' begeistern oder du löst die altbekannte Konfliktkonstellation neu auf; dir stehen da eine Menge Möglichkeiten offen, um mit deiner Idee zu begeistern.
Beiträge: 267
Rang: Spiegelleser
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Beitrag #237, verfasst am 04.01.2012 - 20:16
Ich bin gerad dabei, an einer komplizierten Idee für Final Fantasy allgemein zu pfeilen.
Es fängt mit Noctis an, der sich eine Sklavin hält, die er auch nicht ganz unberührt lässt. Sie empfindet das als Gewalttat, aber im Hintergrund ist es eigentlich nicht mal eine. Es geht um Polymie...die verknüft ist mit den Seelen von sechs Mädchen, die alle einen der Jungen geliebt haben, die in der Geschichtsbeschreibung genannt werden. Alle diese Seelen haben sich fälschlicherweise in einer verknüpft, sodass diese immer wieder zu den betreffenden Jungen gehen muss, es aber eigentlich gar nicht will. Dieselben sehen sie aber nur in ihrer Gestalt, nicht in der, in der die Mädchen waren. Um sie freizulassen, müsste das Mädchen sich selbst töten.....

Fakt ist, dass diese Geschichte vom Gewaltgrad her etwas ansteigen könnte....Ich bin mir im letzten satz noch nicht sicher, soll ich es so schreiben, dass die Jungs sie in ihrer Gestalt sehen oder in der der Mädchen? Was würdet ihr sagen? Würdet ihr die Story überhaupt lesen?

Lg
Eishund
Sind damit alle Klarheiten beseitigt?
- Lia -
Anonymer Benutzer
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Beitrag #238, verfasst am 07.01.2012 - 22:31
  •  
zuletzt bearbeitet am 07.01.2012 - 22:36
Hallo, ich bin auch mal wieder mit einer Geshichtenidee dabei, ich kopiere die Beschreibung einfach mal aus dem Betasuche-Thread hierher:
Titel: wahrscheinlich "Nichts währt ewig", aber festgelegt habe ich mich nicht
Genre: keine Ahnung, eine Mischung aus allem
Inhalt: Die Protagonistin, Lee, stiehlt aus dem Museum in ihrer Heimatstadt ein altägyptisches Amulett und merkt später, dass es magische Kräfte hat. Nach der ersten Begeisterung (à la "Super, magischer Gegenstand, kann alle meine Probleme lösen weil schainbar besondere auserkorene Trägerin bin) merkt sie aber schnell, dass das Ding ihr nur dann weiterhilft, wenn es das will (und später erfährt sie auch, dass es sie sie nur als Trägerin "ausgewählt" hat, weil niemand anders zur Verfügung stand - es ist aber tatsächlich so, dass niemand sonst es berühren kann, weil es einen verbrennt und vergiftet; aber da könnte auch ein gewisser Sadismus diese gar nicht so toten Gegnstandes mit eine Rolle spielen). Mit der Zeit lernt Lee, seinen Willen zu "spüren", welcher übrigens in den seltensten Fällen mit ihrem übereinstimmt. Der führt sie nach Ägypten und schließlich zu den ägyptischen Götttern, die auch wieder ihre eigenen Vorstellungen davon haben, was passieren soll und sich vor allem über jede Abwechslung freuen (über 2000 Jahre in der selben Unterwelt mit den selben Leuten, irgendwann ist die ganze Welt vorhersehbar, keine Veränderung mehr überraschend oder besonders - kurz: laaaaaaaaaaangweilig)
Und dann ist da noch dieser absout irre Politiker namens Salony, der hinter der Macht des Amuletts her ist und nur offiziell Seth, dem Gott des Chaos dient und ihm bei seiner Rache hilft. Denn der hat's nicht so mit dem Loslassen (zugegeben, wenn man 6000 Jahre in ein und demselben Turm in der ödesten und leblosesten Wüste die es geben kan verbringt, dann ist das vielleicht auch nicht ganz einfach)

Dazu muss ich sagen, sie hat sich seit ich mit 13 oder so einen Traum hatte, immer weiter in meinem Kopf entwickelt (am Anfang war sie ja sehr, sehr klischeehaft, und ich fürchte das ist sie immer noch) und ist schließlich zu dem geworden, was sie ist. Und es ist das erste Mal, dass ich versuchen will sie aufzuschreiben, obwohl Lee und all die anderen sind wie enge Freunde (meine Babies ) Also was haltet ihr davon?
lg, Lia

EDIT: Oh. Ich hab. Den Betasuche-Thread. Nicht erstellt. Naja, egal. ^^ Die Bechreibung habe ´h ja noch, und vielleicht sollte ich wirklich erstmal ein paar Rückmeldungen zur Idee kriegen bevor ich einfach drauflosschreibe.
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Beitrag #239, verfasst am 08.01.2012 - 14:13
@Lia:

Klingt alles ein bisschen sehr wirr. Hast du deine Gedanken zu der Story schonmal ein bisschen geordnet? Nach meiner Erfahrung, ist es selten eine gute Entscheidung, einfach drauf loszuschreiben. Du musst dir ja kein total präzises Treatment erstellen, aber es ist wirklich wichtig, zu wissen, wo du mit deiner Story hinwillst. Viele professionelle Autoren machen sich da Plotskizzen. Die eignen sich gut, um die Story, die man schon im Kopf hat, zu visualisieren und im Überblick zu behalten. Kann ich echt nur empfehlen.
Jack: "Darum sind wir doch hier! Wir erledigen den letzten Bösen und anschließend gibt's Kuchen!"
- Lia -
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Beitrag #240, verfasst am 09.01.2012 - 20:13
Drace schrieb:
@Lia:

Klingt alles ein bisschen sehr wirr. Hast du deine Gedanken zu der Story schonmal ein bisschen geordnet? Nach meiner Erfahrung, ist es selten eine gute Entscheidung, einfach drauf loszuschreiben. Du musst dir ja kein total präzises Treatment erstellen, aber es ist wirklich wichtig, zu wissen, wo du mit deiner Story hinwillst. Viele professionelle Autoren machen sich da Plotskizzen. Die eignen sich gut, um die Story, die man schon im Kopf hat, zu visualisieren und im Überblick zu behalten. Kann ich echt nur empfehlen.


wenn ich es mir so durchlese, klingt es tatsächlich wirr, obwohl es in meinem Kopf alles so klar ist. Naja, die geschichte hab ich ja auch seit 4 Jahren im Kopf (oder mehr?) und kennt man sie irgendwann so auswendig und alles ist so selbstverständlich dass man das gar nicht so bedenkt wie wirr das ist, was an darüber schreibt (die Geschichte selbst, wenn ich sie schreibe ist dann wieder nicht mehr wirr)
Also versteht man denn worum es geht oder soll ich eine neue Zusammenfassung schreiben?
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Beitrag #241, verfasst am 19.01.2012 - 21:34
- Lia - schrieb:
Drace schrieb:
@Lia:

Klingt alles ein bisschen sehr wirr. Hast du deine Gedanken zu der Story schonmal ein bisschen geordnet? Nach meiner Erfahrung, ist es selten eine gute Entscheidung, einfach drauf loszuschreiben. Du musst dir ja kein total präzises Treatment erstellen, aber es ist wirklich wichtig, zu wissen, wo du mit deiner Story hinwillst. Viele professionelle Autoren machen sich da Plotskizzen. Die eignen sich gut, um die Story, die man schon im Kopf hat, zu visualisieren und im Überblick zu behalten. Kann ich echt nur empfehlen.


wenn ich es mir so durchlese, klingt es tatsächlich wirr, obwohl es in meinem Kopf alles so klar ist. Naja, die geschichte hab ich ja auch seit 4 Jahren im Kopf (oder mehr?) und kennt man sie irgendwann so auswendig und alles ist so selbstverständlich dass man das gar nicht so bedenkt wie wirr das ist, was an darüber schreibt (die Geschichte selbst, wenn ich sie schreibe ist dann wieder nicht mehr wirr)
Also versteht man denn worum es geht oder soll ich eine neue Zusammenfassung schreiben?


Ich find die Idee ganz lustig beschrieben, mit den gelangweilten Göttern, die Vorstellung gefällt mir :D
Aber ich würde mir auch gerne mit ner genaueren Beschreibung noch ein besseres Bild machen wollen, bevor ich urteile. Ich weiß genau, wie schwer das fällt, bei Geschichten, die man so lang im Kopf hat, nicht wirr zu sein, weil man dann so viele Details im Kopf hat und so... so gehts mir seit sechs Jahren mit einer Artemis Fowl Fanfiktion.

Mein neues Baby ist, wie ich mittlerweile erfahren habe, eine FA, über Fußball, Fußballkultur und Politik im Jahr 2106. Hauptcharaktere sind der achtzehnjährige Jarne und seine siebzehnjährige Schwester Svea. Beide gehen noch zur Schule, aber Jarne spielt nebenbei relativ erfolgreich Fußball und wird dann von einem Beobachter zum Probetraining bei den Profis seines Teams eingeladen. Er besteht und ist fortan ein talentierter Perspektivspieler im erweiterten Kader des Vereins.
Währenddessen freundet sich Svea mit einem der Ultras an, der mehrere Jahre in Russland studiert hat, und sichtlich beeindruckt von dort zurückkehrt und allen von dort erzählt, und vor allem von den Bedingungen im Fußball, die dort herrschen.
Denn das Deutschland, in dem wir heute leben, existiert in der Zeit nicht mehr.

Ich kopier das Folgende mal aus meinen eigenen Notizen für die FF:
"Nach dem dritten Weltkrieg, der zehn Jahre lang die Menschen in Angst versetzte und die halbe Welt in Schutt und Asche legte, erholt sich Deutschland nur schwerlich. Alles liegt in Ruinen, fast jede Stadt wurde komplett zerstört. Zerstreuung finden die übriggebliebenen Menschen in den schwerlichen Jahren nach Kriegsende lediglich im Sport – im Fußball, um genau zu sein. Doch genau das war der Untergang des Fußballs, den es vor dem Krieg gegeben hatte, denn die Fußballvereinsfunktionäre gewannen immer mehr an politischer Macht, weil sie sich am meisten dafür engagierten, das regierungslose Deutschland wieder auf den rechten Weg zu bringen. Langsam wurden die Städte neu errichtet – manche komplett, da viele Städte zu beinahe einhundert Prozent zerstört wurden. [...]
Die Natur war weiten, verbrannten Ebenen gewichen, Städte muteten eher an wie wenig einladende Festungsanlagen, die nur für wenige Menschen geöffnet sind. Im Zentrum einer jeden Stadt findet sich ein moderner Fußballtempel, der das Allerheiligste einer jeden Stadt darstellt. Per Gesetz werden mehrere Vereine pro Stadt verboten und existierende zusammengelegt.
Die Rivalität zwischen den Vereinen wuchs so nach einer kurzen Phase des Zusammenhalts auf ein nie gekanntes Maximum an, Gewalt, Hass, Intoleranz, angefächert von den Funktionären, die alle die Chance auf die eigene Macht witterten, versuchten, die Fans verstecktermaßen für ihren eigenen Vorteil zu gewinnen.
Alte Traditionen und Erfolge zählten nichts mehr, als die neue Zentralliga an den Start geht.
Der Hass untereinander wurde wegen des Leistungsdrucks immer größer und gipfelte in einem Anschlag auf ein Fußballspiel des Karlsruher SC gegen Hannover 96, bei dem dreizehn Menschen umkamen und hundert Menschen teils schwer verletzt wurden. Spätestens da war klar, dass es so nicht weitergehen kann, und es entwickelte sich als Kompromiss eine vertrackte Fußballpolitik und –herrschaft. Der beste Verein hatte am meisten Einfluss und am meisten Macht – war in einem anderen Jahr besser, hatte dieser die Nase vorne.

Spielmanipulationen, Bestechungen und Korruption bestimmen den Fußballalltag, und ein gewaltiger Druck lastet auf den Schultern der Spieler – es soll in all den Jahren schon Spieler gegeben haben, die nach einem vergebenen Elfmeter oder Eigentor in einem entscheidenden Spiel danach für immer verschwanden."

Flo, der aus Russland zurückkam, hat das "alte", also das jetzige System erlebt, zudem ist Russland ein modernes, fortschrittliches Land mit einer stabilen Politik. Er ist beeindruckt von dem schrecklich normalen Fußball-System ohne die ganze Politikmacherei die damit zusammenhängt, er ist beeindruckt, weil der Sport dort nur ein Sport ist, und nicht mehr.
Und so erzählt er allen davon, und nach kurzer Zeit überzeugt er die anderen, dass es nicht wert ist, die beste Fußballliga der Welt zu haben, aber dafür unfrei in der Wahl des Vereins zu sein und dass den Sport eigentlich nur noch ein politisches Machtmittel missbraucht zu sehen.
Sie fangen an, dagegen zu protestieren, und auch wenn anfangs nur wenige damit etwas anfangen können, werden es mit der Zeit immer mehr, auch in anderen Städten finden sie Sympathisanten - aber sie ziehen auch den Unmut der Politiker und der Sportler auf sich.
Selbst Jarne ist böse auf seine Schwester und bricht den Kontakt ab, auch, weil der Hype um ihn, der kurz nach seiner Entdeckung losging, ihn zu einem arroganten und egoistischen Idioten hat werden lassen.

Langsam entwickelt sich aus dem anfänglichen kleinen Protest eine nationale Bewegung, auch wenn es noch viel mehr Gegner gibt, und Flo, Svea und die anderen, die die Welle losgetreten haben, werden in den Medien zu Gejagten, zu Staatsfeinden hochstilisiert. Die Gruppe wird vor einem Spiel beinahe Opfer eines Attentates - man vermutet, dass der Staat der Drahtzieher war, aber niemand kann es beweisen. Nach diesem Attentat schwappt die Empörung wie eine Flutwelle durch die Szene und es kommt zum Aufstand....

Wie findet ihr die Idee? Hat sie euch gefallen? Oder war das zu kompliziert? Soll ich nochmal erklären?
Ich hab mit dem Schreiben schon angefangen, und posten werd ich wohl auch, wenn ich genügend Vorsprung habe. Also die Entscheidung ist schon gefallen, würd eure Meinung aber trotzdem gerne hören.
Liebe ist das Kreuz in der Schatzkarte.

ehemals: Avilana Confluentes.
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Beitrag #242, verfasst am 21.01.2012 - 21:33
Hm... Das größte Problem, dass ich habe, ist, dass ich mir die Entwicklung nicht wirklich vorstellen kann. Gehst du denn darauf ein, wie es zum dritten Weltkrieg kam und warum ausgerechnet Deutschland der Verlierer und Russland der Gewinner ist?
Warum fördern die Funktionäre eigentlich den Hass zwischen den Vereinen?
Und warum lassen die Menschen sich das gefallen? Gibt es kein Internet, wissen sie nichts von vor dem Krieg? Zehn Jahre sind ja jetzt nich so lange, dass niemand von vorher erzählen könnte.

Das wäre jetzt, worauf ich spontan gerne ne Antwort drauf hätte. Sonst finde ich die Idee aber spannend :)


Mir schwirrt jetzt schon seit geraumer Zeit eine Sherlock-FF im Kopf rum.
Es wären zwei parallele Handlungsstränge, die am Ende aufeinandertreffen.
Auf der einen Seite Sherlock und John, die die augenscheinlich willkürlichen Morde an verschiedenen Männern aufklären wollen.
Auf der anderen Seite zwei Mädchen, Ann und Jane. Ann lebt bei ihrem Vater, ihre Mutter ist tot. Von ihrem alkoholkranken Vater wird sie regelmäßig geschlagen, sie flüchtet sich in Tagträume und verliert die Haftung zur Realität. Jane hat nur noch ihre depressive Mutter, verbringt die meiste Zeit allerdings außer Haus und im Drogenrausch.

Die beiden Mädchen "freunden" sich an, soweit beide dazu fähig sind. Wie, weiß ich noch nicht genau, da sie sich eigentlich nie begegnen würden^^
Irgendwann überzeugt Jane Ann davon, ihren Vater umzubringen und dann gemeinsam wegzulaufen. Die beiden Mädchen stoßen ihn im betrunkenen Zustand von der Treppe und er bricht sich das Genick. Er überlebt, Jane erstickt ihn aber, unbemerkt von Ann. Von der Polizei wird es als Unfall eingestuft.
Die Mädchen bringen immer mehr Männer um, wobei Jane die treibenden Kraft ist. Zuerst aus persönlichen Gründen wie z.B. den Psychiater, der Janes Mutter diagnostiziert hat und damit aus Janes Perspektive ihr Leben zerstört hat, später willkürlich.

Sherlock und John kommen ihnen nach und nach auf die Spur und finden schließlich Ann allein in einem alten Lagerhaus, dem Versteck der Mädchen. Ann flieht aufs Dach und springt, auch weil sie den Mord an ihrem Vater doch nicht verantworten kann. John und die anwesenden Polizisten hatten versucht, sie davon abzuhalten. Ihnen ist klar, dass Jane die größte Schuld trifft, da Sherlock den Ablauf der Verbrechen analysiert hat und dabei bemerkt hat, dass Ann die Männer immer nur abgelenkt, Jane sie aber erschlagen hat. Als sich dann bei der nachgeholten Autopsie an Janes Vater herausstellt, dass dieser erstickt wurde (ich hoffe, das geht überhaupt^^), erscheint allen Anns Tod noch tragischer.

Dann taucht Jane auf und als sie sieht, dass sie nicht entkommen kann, zieht sie eine Waffe, die sie sich ohne Anns Wissen besorgt hat und will sich erschießen, Sherlock kann sie aber davon überzeugen, es nicht zu tun.

Die Handlung um Sherlock und John dreht sich auch darum, dass John nicht verstehen kann, wie Sherlock all dem so gleichgültig gegenüberstehen kann. Am Ende bewundert er ihn aber dafür, dass er alle Leben als gleich wichtig erachtet, während John heimlich gedacht hat, dass es besser gewesen wäre, hätte sich Jane umgebracht.


Was haltet ihr davon? Zu weit hergeholt? Ist die Story um Sherlock und John zu dünn?
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Beitrag #243, verfasst am 21.01.2012 - 22:56
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zuletzt bearbeitet am 21.01.2012 - 23:01
shining-sun schrieb:
Hm... Das größte Problem, dass ich habe, ist, dass ich mir die Entwicklung nicht wirklich vorstellen kann. Gehst du denn darauf ein, wie es zum dritten Weltkrieg kam und warum ausgerechnet Deutschland der Verlierer und Russland der Gewinner ist?
Warum fördern die Funktionäre eigentlich den Hass zwischen den Vereinen?
Und warum lassen die Menschen sich das gefallen? Gibt es kein Internet, wissen sie nichts von vor dem Krieg? Zehn Jahre sind ja jetzt nich so lange, dass niemand von vorher erzählen könnte.

Das wäre jetzt, worauf ich spontan gerne ne Antwort drauf hätte. Sonst finde ich die Idee aber spannend :)


Es gibt ja ERST den Weltkrieg, in den Jahren 2031 bis 2041 - was ich glaub ich nicht geschrieben hatte - und die Geschichte spielt im Jahr 2106 - also ist seitdem schon einige zeit verstrichen und alle haben sich an diese neuen Umstände sozusagen gewöhnt. Also ist der Krieg schon länger her als zehn Jahre - jeder weiß, wie es früher war, aber das System ist bereits so etabliert, dass niemand daran denkt, dass es anders besser sein könnte, weil es allen einigermaßen gut geht.
Dann, im Jahr 2106 fängt die Geschichte an, geht in einer Zeitspanne  über etwa ein, eineinhalb Jahre und endet in einer Art Guerilla.

Also der Dritte WK ist bei mir eigentlich nur Hintergrundgeschichte, Voraussetzung, damit sich alles so entwickeln wird. Ein wenig wird den Protas im Geschichtsunterricht darüber beigebracht, aber alles genau austüfteln, das krieg ich nicht hin, ich habs schon versucht :/ Warum Russland sich so positiv entwickelt hat - ich habe überlegt, ob ich vielleicht Amerika nehmen soll, aber ich wollte durch meine Wahl aufzeigen, dass es vielleicht in dreißig, vierzig Jahren ganz andere Großmächte gibt, die beneidet werden, bei denen es heute noch politisch (und auch sportmäßig, denkt man an die ganze Wettmafia etc) eher mau zugeht und dass sich das halt auch mal ändern kann.

Dadurch, dass die Funktionäre den Fußball so für ihren Machtkampf instrumentalisiert haben, wurde der Konkurrenzkampf gefördert... jeder wollte der Beste sein, am meisten Macht haben und versuchte das auch irgendwie durchzusetzen - am besten durch großen, positiven Einfluss auf so viele Leute wie möglich. Und durch Diffamierung (heißt das so? O.o) der anderen. Aber diese anderen hatten natürlich auch ihre Befürworter. Jeder wollte am meisten Unterstützung für den Wiederaufbau haben, es wurde an den Lokalpatriotismus der Leute appelliert. Die Funktionäre engagierten sich im Wiederaufbau, so gut es ging, versuchten damit, sich beliebt zu machen.
Und auch später, durch die Architektur der Städte und die große Konkurrenz in der Zentralliga wenige Jahre später, wurde das Konkurrenzdenken noch weiter angefächert.
Größtenteils also aus Machtgier, wegen dem Machtvakuum.... anfangs machen alle alles durcheinander, unorganisiert, improvisativ, einfach jeder für sich für seine Stadt/Region.
Es geht ja auch erst die neue Liga an den Start, dann fängt das Konkurrenzdenken langsam wieder an und wird übermächtig, dann kommt das Attentat und als Konsequenz daraus einigen sich die mächtigen, bekannten und beliebten Fußballfunktionäre auf diese Art der Regierungsform.

Klingt das realistisch?


shining-sun schrieb:
Mir schwirrt jetzt schon seit geraumer Zeit eine Sherlock-FF im Kopf rum.
Es wären zwei parallele Handlungsstränge, die am Ende aufeinandertreffen.
Auf der einen Seite Sherlock und John, die die augenscheinlich willkürlichen Morde an verschiedenen Männern aufklären wollen.
Auf der anderen Seite zwei Mädchen, Ann und Jane. Ann lebt bei ihrem Vater, ihre Mutter ist tot. Von ihrem alkoholkranken Vater wird sie regelmäßig geschlagen, sie flüchtet sich in Tagträume und verliert die Haftung zur Realität. Jane hat nur noch ihre depressive Mutter, verbringt die meiste Zeit allerdings außer Haus und im Drogenrausch.

Die beiden Mädchen "freunden" sich an, soweit beide dazu fähig sind. Wie, weiß ich noch nicht genau, da sie sich eigentlich nie begegnen würden^^
Irgendwann überzeugt Jane Ann davon, ihren Vater umzubringen und dann gemeinsam wegzulaufen. Die beiden Mädchen stoßen ihn im betrunkenen Zustand von der Treppe und er bricht sich das Genick. Er überlebt, Jane erstickt ihn aber, unbemerkt von Ann. Von der Polizei wird es als Unfall eingestuft.
Die Mädchen bringen immer mehr Männer um, wobei Jane die treibenden Kraft ist. Zuerst aus persönlichen Gründen wie z.B. den Psychiater, der Janes Mutter diagnostiziert hat und damit aus Janes Perspektive ihr Leben zerstört hat, später willkürlich.

Sherlock und John kommen ihnen nach und nach auf die Spur und finden schließlich Ann allein in einem alten Lagerhaus, dem Versteck der Mädchen. Ann flieht aufs Dach und springt, auch weil sie den Mord an ihrem Vater doch nicht verantworten kann. John und die anwesenden Polizisten hatten versucht, sie davon abzuhalten. Ihnen ist klar, dass Jane die größte Schuld trifft, da Sherlock den Ablauf der Verbrechen analysiert hat und dabei bemerkt hat, dass Ann die Männer immer nur abgelenkt, Jane sie aber erschlagen hat. Als sich dann bei der nachgeholten Autopsie an Janes Vater herausstellt, dass dieser erstickt wurde (ich hoffe, das geht überhaupt^^), erscheint allen Anns Tod noch tragischer.

Dann taucht Jane auf und als sie sieht, dass sie nicht entkommen kann, zieht sie eine Waffe, die sie sich ohne Anns Wissen besorgt hat und will sich erschießen, Sherlock kann sie aber davon überzeugen, es nicht zu tun.

Die Handlung um Sherlock und John dreht sich auch darum, dass John nicht verstehen kann, wie Sherlock all dem so gleichgültig gegenüberstehen kann. Am Ende bewundert er ihn aber dafür, dass er alle Leben als gleich wichtig erachtet, während John heimlich gedacht hat, dass es besser gewesen wäre, hätte sich Jane umgebracht.


Was haltet ihr davon? Zu weit hergeholt? Ist die Story um Sherlock und John zu dünn?


Ich finde die Grundidee eigentlich gut, aber ich würde wirklich noch etwas über Sherlock und John bringen, der Großteil deiner Beschreibung hier ging ja eher über die Mädchen.
Aber sonst gefällt mir die Idee schon :)
Liebe ist das Kreuz in der Schatzkarte.

ehemals: Avilana Confluentes.
Spezis Alleingang
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #244, verfasst am 23.01.2012 - 20:02
Mir schwirrt eine Idee im Kopf herum, seit einigen Tagen, und ich habe diesen Thread gerade neu entdeckt. Mal schauen.

Also, es geht um zwei Mädchen, Studentinnen. Das Ganze spielt in Berlin.
Die eine, Lene, kommt aus einer Kleinstadt, träumt davon, Autorin zu werden, Literaturstudentin, Kind überfürsorglicher Eltern, mit denen sie sich gut versteht, will sich aber abnabeln. Sie ist Bloggerin, betreibt das aber nur zum Spaß, kein Mensch interessiert sich für das, was sie schreibt.
Die andere, Charlie, kommt bereits aus Berlin. Sie studiert Kunst, weigert sich aber, Techniken zu übernehmen, zeichnet am liebsten im Mangastil und Leute nur so, wie sie sie sieht. Ihre Eltern sind reich und unterstützen sie finanziell, das Verhältnis ist aber gespannt und sie will so schnell wie möglich unabhängig werden.
Die beiden treffen durch einen Zufall, Kontaktanzeigen, gemeinsame Freundin, was auch immer, zusammen und gründen schließlich eine Wohngemeinschaft.
Während Lene (aus deren Sicht die ganze Geschichte geschrieben ist) ein sehr umgänglicher Mensch ist, ein bisschen spießig vielleicht, ehrgeizig, ordentlich, freundlich, ein bisschen prüde, sehr treu, geduldig, ist Charlie ein ziemlicher Freak.
Sie weiß viel über Menschen, zu zeigen, wie sie miteinander funktionieren, ist ein Grund, warum sie zeichnet. Sie ist unordentlich, chaotisch, sprunghaft, arrogant, zynisch und egozentrisch, hat grundsätzlich keine Freunde.
Lene ist fasziniert von der Art, wie Charlie ihrer Umwelt begegnet, und lässt sich in gewisser Weise von ihr unterdrücken. Trotzdem freunden die beiden sich an und kommen auch abgesehen von den Alltagsstreitereien klar.
Beide sind Außenseiter, und müssen sich erst daran gewöhnen nicht allein zu sein.
Die beiden machen allen möglichen Scheiß zusammen, landen sogar mal eine Nacht im Knast, und das schweißt natürlich zusammen. Lene beginnt in ihrem Block über ihre Mitbewohnerin und deren Angewohnheiten zu berichten, worauf dieser sich plötzlich wachsender Beliebtheit erfreut.
Lene ist noch Jungfrau, "wie es aussieht ohne Chance dass je zu ändern", während Charlie mit beeindruckender Regelmäßigkeit Jungs mit in ihre gemeinsame Wohnung nimmt.
Lene trägt es sportlich, zieht Charlie mit ihren "Kisten" auf und macht sich darüber ein bisschen lustig, beneidet sie aber insgeheim.
In der Regel bleibt Lene außer Haus, wenn Charlie einen Typen im Haus hat, geht ins Kino oder was auch immer, platzt aber auch ein oder zwei Mal hinzu.
Einen Jungen, Niklas, sieht sie nur auf der Türschwelle sozusagen, also im Treppenhaus.
Nachdem Charlie sich dann von dem Typen getrennt, bzw, sich einfach nicht mehr gemeldet hat (wie das eben ihre Art ist), trifft Lene Niklas in einem Cafe, in dem Niklas seit Neuestem Teilzeit arbeitet, wieder, und die beiden quatschen, freunden sich an.
Unter anderem durch Lenes Hilfe kommen Niklas und Charlie wieder zusammen, streiten aber regelmäßig, und Niklas sucht Rat bei Lene.
Sie ist davon angenervt, aber auch amüsiert. Jedenfalls so lange, bis sie sich selbst in Niklas verliebt.
Die beiden kommen sich näher, und beginnen hinter Charlies Rücken eine Affäre. Lene hat Gewissensbisse, und trennt sich von Niklas. Dieser trennt sich daraufhin von Charlie.
An dem Abend haben die beiden einen furchtbaren Streit, in dem Lene Charlie Dinge an den Kopf wirft, von denen sie nie gedacht hätte, dass sie sie sagen kann.
Wie sich herausstellt hat Charlie gewusst, dass Niklas sie betrügt, aber abgewartet, "weil ich nie gedacht hätte, dass er sich für dich entscheiden könnte".
Lene teilt Charlie mit, dass sie ausziehen will, sie hatte bereits seit einiger Zeit mit dem Gedanken gespielt, ein Auslandssemester in England zu verbringen.
Aus dieser Idee wird nichts, aber Lene zieht trotzdem aus. Sie und Niklas werden ein Paar, der Kontakt zu Charlie verliert sich allmählich.
Die Geschichte endet einige Jahre später.
Lene arbeitet mitlerweile in einer hohen Position eines Verlages. Sie verdient gut, sie und Niklas haben geheiratet, aber ihren Traum zu schreiben hat sie auf Eis gelegt, außerdem können sie keine Kinder bekommen.
Sie soll ein Vorstellungsgespräch mit einer Bewerberin für einen Job als Illustratorin führen.
Die Bewerberin stellt sich als Charlie heraus, immer noch unangepast, immer noch sie selbst.
Das Gespräch verläuft steif und knapp, Lene weiß nicht recht, wei sie sich verhalten soll und ist deshalb kühl und proffessionell.
Beim Hinausgehen dreht sich Charlie noch einmal um und sagt zu Lene, dass sie immer gewusst habe, dass sie, Lene, eines Tages so ein Leben führen würde, dass sie aber trotzdem immer gehofft habe, dass sie glücklich werden könnte.
Als Lene daraufhin erwidert, sie sei sehr glücklich, erwidert Charlie, dass sie weiß, dass sie (Lene) das glaube, sie selbst sei es aber nicht. Ihr fehle seit Jahren eine Freundin.
Die Erzählerin, Lene, schließt mit den Worten, dass offensichtlich auch Einzelkämpfer, die allein gegen die Welt stehen, einen Menschen brauchen, der aufpasst, dass sie niemand von hinten attackiert. Und dass sie trotz allem glaube, dass es Menschen wie Charlie sind, die immer irgendwie durchkommen, die die Welt zu dem Ort machen, der sie schließlich ist.
Huh. Langer Text. Jetzt meine Frage: Ist das langweilig????
Bitte um Rückmeldung.
glg,
 Spezi
- Lia -
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #245, verfasst am 23.01.2012 - 21:12
@Spezis Alleingang: Nö, gar nicht. Ich würds lesen. Aber die Charaktere Charlie und Lene klingen mir im Moment noch etwas zu stereotyp (typisch Freak und Spießer eben, klang zumindest in der Anfangsbeschreibung so) Insgesamt können und müssen sie das ja sogar sein, aber sie müssen auch andere Seiten haben. Welche wilden Seiten hat Lene? Wo ist Charlie schwach, schüchtern oder konservativ?
Aber insgesamt finde ich die Idee wirklich gut. Vielleicht können wir dei Geschichte sogar bald hier lesen? Tust du mir dann den Gefallen und postest den den Link, deine erste Leserin hättest du nämlich gefunden :D
lg, Lia
- Lia -
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #246, verfasst am 23.01.2012 - 21:40
(Doppelpost und so...) Also ich hätte da auch noch was, und zwar habe ich ja diese Kurzgeschichte geschrieben über ein Mädchen das Selbstmord begeht. Die möchte ich jetzt zu einer längeren Geschichte machen (ein paar inhaltliche Dinge werden da geändert)
Also meine Protagonistin und Ich-Erzäherin Samantha (die auch schon in der Kurzgeschichte Erzählerin ist, aber da kennt man ihren Namen nicht) sitzt in der allerersten "Szene" dem Mädchen, Debbie, gegenüber, zumindest nimmt der Leser das so war, und spricht mit ihr. Sie erzählt Debbie wie verrückt sie sie findet und stockt (ein wenig wie Herumdrucksen vor einem Liebesgeständnis :P) und bevor sie das, was sie eientlich sagen will, zu Ende führen kann, fängt die eigentliche Geschichte mit dem Schulanfang einige Monate zuvor an.
Der Leser lernt Sam (Samanthas Spitzname) und ihre Freunde kennen, alles scheint anfangs eine normales Teenie-Leben zu sein. Sam hat eine Vorliebe für Ungewöhnliches und äußerst verrückte tagträume, die sie aber vor ihren Mitschülern geheimhält. Sie ist insgesamt eher beliebt in ihrer Schule, hat viele Freunde und ein unbeschwertes Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Als dann eine Freundin erwähnt, Debbie sei total verrückt (nur erwähnt, danach wechselt sie das Thema) wird Sam neugierig und beginnt, genauer auf Debbie zu achten, ohne dass diese das jedoch bemerkt. Sam lernt immer mehr die Welt der Außenseiterin Debbie kennen, bekommt mit, wie sie von ihren Mitschülern ignoriert wird und mit aller Kraft versucht, nach außen hin glücklich zu werden. Wie stark diese "Obsession" ist, die Samantha entwickelt, will ich aber der Interpretation überlassen ;)
Also auf jeden Fall beobachtet Sam Debbie und ihr tristes Leben immer mehr, bis zwischen den zwei Mädchen irgendwann (ich muss mir noch überlegen wie) ein Gespräch entsteht und sie sich näher kennenlernen. In Debbie entdeckt Sam genauso eine verrükte Träumerin wie sie selbst es auch ist, und es entsteht eine Freundschaft, die trotz allem eher oberflchlich bleibt. Debbie versinkt immer mehr in Deressionen (hervorgerufen durch ihre Einsamkeit und Situation in der Schule, zum Teil aber auch Veranlagung und Fehler ihrerseits) und bis auf ein paar schache Versuche sie aufzumuntern sieht Sam einfach nur dabei zu wie ihre Freundin langsam zu Grunde geht, mit einer mischung aus Entsetzen und Faszination. Man merkt immer mehr, dass Debbies Hass auf sich selbst und ihr Leben zunehmnd stärker wird, und in ihrem letzten Gespräch mit Sam macht sie auch die Andeutung, dass sie sich das Leben nehmen will sie sagt es aber nie so direkt, doch auch da sagt Sam nur "Mach bitte nichts Dummes" und bleibt nicht bei ihrer Freundin, um das Unglück zu verhindern. Debbie bittet ihre Freundin, dafür zu sorgen, dasss sie nicht in Vergessenheit gerät (weshab ich die Geschichte wahrscheinlich auch Vergissmeinnicht nennen werde)
Sam selbst steigert sich immer mehr in das Thema hinein, denkt darüber nach, warum Debbie so ein Leben führt und verdrängt aber den Gedanken, dass ihre Freundin sich etwas antun könnte. trotz dieser merkwürdigen und nicht wirklich ausfüllenden Beziehung wendet sie sich immer mehr von ihren freunden ab und vernachlässigt auch sonst die Dinge, die in ihrem Leben wichtig sind, um ein Teil von Debbies zu sein. Ich weiß noch nicht, wie ich das Ende genau beschreiben will. Entweder Sam halluziniert noch eine Weile, dass Debbie da ist, bis zu deren Beerdigung (aber ich glaube das wäre zu viel des Dramas...) oder sie verfällt einfach in eine Phase der Trauer. Am Ende soll sie jedoch loslassen und sich wieder ihrem Leben und ihren Freunden zuwenden, die sich noch nicht von ihr abgewendet haben. Zuletzt sitzt sie dann vor Debbies Grab kurz nach deren beerdigung (die Anfangssequenz) und dann merkt man, dass sie in Wirklichkeit zur bereits toten Debbie gsprochen hat. Sie sagt ihr, dass sie ihr Versprechen halten wird und dass sie jetzt frei ist, dann geht sie zu ihren Freunden und ihrer Familie, die in einigen Metern Abstand auf sie warten.

Also das wäre dann so grob die Geschichte. Was meint ihr dazu? Klischeehaft? Überdramatisch? Oder vielleicht oberflächlich? Oder eignet die sich doch auch für eine längere Geshichte?
Ich danke schon mal im Voraus für eure Antworten :)
Beiträge: 513
Rang: Graffitiwriter
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Beitrag #247, verfasst am 13.02.2012 - 01:04
Guten Abend.
Ich hätte da auch mal eine (noch sehr unausgereifte, da noch sehr jung) Idee.
Es ist eine FA, ein Krimi würde ich sagen.
Es geht um eine ca. 27-jährige FBI-Agentin, die aufgrund eines ernsten Zwischenfalls (noch nichts näheres bekannt) für längere Zeit (ich dachte da so an ein Jahr) vom Dienst suspendiert wird. Sie geht nach Deutschland (Gründe auch noch unbekannt) und beginnt, an einem Gymnasium als Englisch-Leherin zu arbeiten, um ihre Miete bezahlen zu können. In ihrer Klasse ist ein junges Mädchen (zwischen 17 und 19), dass ein Genie in der Wissenschaft ist (vermutlich Chemie).
Auf jeden Fall werden nacheinander 5 Mädchen an der Schule ermordet. Die Opfer haben augenscheinlich nichts gemeinsam. Erst später findet der Partner der Agentin heraus, das alle Opfer etwas mit dem Wissenschaftsgenie gemeinsam haben und er vermutet, dass sie das eigentliche Ziel ist - die anderen Morde sind nur Ablenkung.
Die Agentin mischt sich in die Ermittlungen ein und ihr Partner, der aus den USA kommt, nachdem sie ihn darum bittet, hilft ihr. Dabei gerät sie immer wieder mit den deutschen Behörden aneinander, auch, da sie davon überzeugt ist, dass der Mörder etwas mit dem Mord an ihrer Familie (Eltern und kleiner Bruder) vor 15 Jahren zu tun hat (auch noch keine Ahnung, wie sie darauf kommt). Bei dem Mord an ihrer Familie gab es zwei Täter, die sie seit einigen Jahren verbissen und vollkommen besessen jagt.
Außerdem taucht noch eine Gruppe Grundschüler auf, die sich immer wieder einmischen und bei der Suche nach dem Mörder helfen wollen, da zwei der Kinder die Geschwister eines Opfers sind. Die FBI-Agentin unterstützt sie etwas, da eines der Kinder sie an ihren toten Bruder erinnert und die Kleinen auch ganz schön was auf dem Kasten haben (einer ist der Sohn eines Kommissars).
Eine wichtige Rolle scheint auch der Ziehvater des jungen Genies zu spielen, der sie ziemlich abschottet. Sie hat keine Freunde, ist ein Außenseiter, da sie immer nur lernt und nur gute Noten schreibt. Im späteren verlauf wird klar, dass sie an einem geheimen Projekt für eine ominöse Firma arbeitet der ihr Ziehvater angehört und irgendwas chemisches für sie entwickeln soll.

Ja, das ist so ziemlich alles, was ich im Moment habe. Ich versuche im Momen noch mit der Suspendierung auf nen grünen zweig zu kommen. Vor allem, weil ich eben gerne von den USA nach Deutschland verlegen würde. Aber ich möcht sie nicht gleich dadurch feuern, sondern hatte doch vor, sie wieder in ihren Job reinzubekommen (gegen Ende/Mitte).

Also, meine Frage dazu: Klingt das so, als könnte was draus werden? Zu langweilig? Zu undurchdacht?

Danke schon mal im Voraus. :)
„Because today's Friday the 13th, right? I don't care so much about these things... " - Jodie Starlings last words to Shuichi Akai [Detektiv Conan]
- Lia -
Anonymer Benutzer
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Beitrag #248, verfasst am 13.02.2012 - 11:56
Hi :)
Na d sagst ja selbst dass die Geschichte noch nicht ausgereift ist. Wenn du die Idee weiterentwickelst, dann ist auf keinn Fall zu undurchdacht und um ehrlich zu sein hast du jtzt scon viel mehr als ich wenn ich eine unausgereifte Idee habe
Villeicht liegt es auch einfach daran dass ich Krimis liebe, aber ich finde die Idee echt spannend und würde es lesen. Nur eine Frage - waru wird das Wissenschaftsgenie nicht verdächtigt? Ich meine, wenn alle Opfer was mit ihr zu tun haben, dann wäre das ja naheliegend, zumal sie dank ihrer besonderen Kenntnisse auch viel über Gifte oder andere Todesarten wissen könnte. Da könnte ein guter Konflikt entstehen zwischen denen die sie verdächtigen und denen die sic igentlich sicher sind dass sie unschuldig ist ;)
Aber viellicht hab ich auch infach zu viel NCIS geguckt... -.-
Bei den Sachen in den Klammern wo du noch was finden musst wird hier übrigens auch geholfen :)
Also wenn du magst kannst du da auch um Vorschläge bitten.
lg, Lia
Beiträge: 513
Rang: Graffitiwriter
•  
Beitrag #249, verfasst am 13.02.2012 - 13:22
Hallo Lia, danke schon mal. Das Genie wollte ich eigentlich nicht als Verdächtige einbringen (wenn, dann erst später), weil zu Beginn niemand merkt, dass die Opfer alle etwas mit ihr gemeinsam haben. Alle kommen aus unterschiedlichen Klassen der Schue, sind unterschiedlich alt, ect. Erst als jemand genauer schaut (der Partner meiner Agentin, wegen ganz eigenen Gründen) wird klar, dass sie doch Sachen gemeinsam haben. Das werden immer unterschiedleiche Dinge sein und auch nicht immer etwas, was sofort auffällt. Zum Beispiel hat ein Opfer die gleiche Haarfarbe wie sie, ein anderes hat wie sie ein Interesse in einem bestimmtem Fach, so Dinge eben.
Aber das mit dem Konflikt werde ich mir mal aufschreiben. :)

Ja, ich werde die nächsten Tage mal in den entsprechenden Foren schauen. Muss zur Zeit erstmal lernen. -.-
lg
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Anonymer Benutzer
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Beitrag #250, verfasst am 13.02.2012 - 14:12
Achso, so macht das Ganze natürlich Sinn. Eigentlich sogar ganz gut, dass se nicht sofort erdähtt wird, das wäre vielleicht doch etwas klischeehaft Also ich würd's auf jeden Fall lesen^^
lg, Lia
 
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