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Beitrag #1, verfasst am 28.11.2008 - 14:28
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zuletzt bearbeitet am 28.11.2008 - 14:30
Hi!

Geht's euch manchmal auch so, dass ihr euch die Zähne an bestimmten Sätzen ausbeißt?

Die klingen einfach nicht richtig, oder egal wie ihr sie umstellt, sagen sie nie wirklich das aus, was ihr gerne hättet? Oder das Synonymlexikon gibt einfach das Wort nicht her, das genau passen würde, von dem ihr aber wisst, das gibts irgendwo?
Meist ist das Problem ja kein wirkliches - wenn man die Story ein paar Stunden liegenlässt und am nächsten Tag noch mal draufguckt, wundert man sich, was man denn da für ein Knoten im Hirn hatte.

Ich dachte, ich mache hier mal einen Thread auf, der es einem erspart eben diesen Abstand zur Geschichte zu bekommen - man postet den verflixten Satz und andere können den "frischen Geistes" entwirren und Vorschläge machen, die dem Autoren das Brett vorm Kopf zu entfernen.


Hier ist mein aktuelles Problemkind:

Der Satz:

Die kleine Gruppe drängte sich durch die Menge aus Einheimischen und anderen Reisenden, die vom Schneesturm überrascht hier Unterschlupf gesucht hatten.  


Das Problem:

Wie zum Geier kann ich den so umstellen, dass klar ist, dass nicht die Einheimischen andere Reisende sind, sondern dass die besagte Menge, durch die die Gruppe sich da drängt, aus Einheimischen und Leuten besteht, die wie die kleine Gruppe Reisende sind?
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Beitrag #2, verfasst am 28.11.2008 - 14:38
vielleicht setzt du die Einheimischen mal an zweiter Stelle? So kannst du zuerst die Reisenden beschreiben und dann die Bewohner...

also:

Die kleine Gruppe drängte sich durch die Menge aus weiteren Reisenden, die vom Schneesturm überrascht hier Unterschlupf gesucht hatten, und einigen Einheimischen...

oder so ähnlich
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Und was soll dieser komische Text unter meinem Post?
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Beitrag #3, verfasst am 28.11.2008 - 14:41
Danke für den Vorschlag! Hatte ich zwar auch schon überlegt, aber es klingt in meine Ohren etwas komisch. Erkennt man da noch, dass die Einheimischen Teil der Menge sein sollen?
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Beitrag #4, verfasst am 28.11.2008 - 14:44
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zuletzt bearbeitet am 28.11.2008 - 14:44
Und wenn du das ganze elegant mit zwei Sätzen löst?


Ich nehme mal an, es handelt sich um ein Gasthaus, wo sie Unterschlupf gesucht haben, einverstanden?
Beispiel: Durch den Schneesturm überrascht, hatten die Reisenden Unterschlupf in einem Gasthaus am Wegesrand gefunden. In der Stube drängten sich nun Einheimische (Dörfler gefällt mir auch noch) und dieenigen, die das Unwetter gezwungen hatte, einzukehren. Durch die Menge bahnte sich nun eine kleine Gruppe gestrandeter Reisender ihren Weg zu.... (wohin auch immer)


Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen!

Viel Erfolg noch!
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Beitrag #5, verfasst am 28.11.2008 - 14:45
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zuletzt bearbeitet am 28.11.2008 - 14:46
wenn du den Einheimischen noch nen Grund ranhängst warum sie in der Menge sind, ja. Also die Reisenden suchen Unterschlupf und die Einheimischen gingen in der Meute ihrer Arbeit nach...#

Die kleine Gruppe drängte sich durch die Menge aus weiteren Reisenden, die vom Schneesturm überrascht hier Unterschlupf gesucht hatten, und einigen Einheimischen, die ihrer alltäglichen Arbeit nachgingen.

Wenn du beiden Seiten etwas beschreibendes hinzufügst wirds wieder stimmig. Wenn du allerdings die Einheimischen ohne "Bestimmung" da rumrennen lässt, klingt das abgehackt.

Meine bescheidene Meinung...

Aber die Aufspaltung von violinchen find ich besser..
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Beitrag #6, verfasst am 28.11.2008 - 14:48
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zuletzt bearbeitet am 28.11.2008 - 15:00
Dir auch danke für den Vorschlag, Violinchen.

Ich fürchte fast auch, mir wird nichts anderes übrigbleiben, als den Satz aufzuteilen. *grumpf*

@Lavater: Die Einheimischen, dachte ich, hocken da wie immer abends im Gasthaus (also quasi ohne besonderen Grund ;-)) Ich will nicht zu viel dazu schreiben oder erklären, da der Satz nicht so wichtig ist. Er soll nur kurz und knapp die Szene zeigen, vor allem: Es ist voll da.

*dochzuschreibenaufhörtundKaffemachengeht*

P.S.: "Die kleine Gruppe drängte sich durch die Menge: Einheimische, andere Reisende, die vom Schneesturm überrascht hier Unterschlupf gesucht hatten." Mit Satzzeichen verändert ist der Originalsatz auch nicht der Bringer, obwohl da jedenfalls klar ist, dass die Einheimischen keine anderen Reisenden sind. *gnaaaa*
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Beitrag #7, verfasst am 28.11.2008 - 15:16
Thema gepinnt. Danke.
Das ist kein Fehler im System. Es ist unnötig den Support darüber in Kenntnis zu setzen.
Der (inoffizielle) Leitfaden zu Fanfiktion.de
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Beitrag #8, verfasst am 28.11.2008 - 15:21
Naja, wobei eigentlich jedem klar sein sollte, dass Einheimische eben keine Reisenden in diesem Falle sind.

Ich glaube, das wirkliche Problem an dem Satz ist das Wort "andere". könntest du dieses Wörtchen weglassen?
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Beitrag #9, verfasst am 28.11.2008 - 16:11
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zuletzt bearbeitet am 28.11.2008 - 16:12
lavather schrieb:
Ich glaube, das wirkliche Problem an dem Satz ist das Wort "andere". könntest du dieses Wörtchen weglassen?


Danke!!! Gordischer Knoten durchhauen - dass isses!

Wie vermutet, im Endeffekt sooo simpel. *patschvordenKopf*
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Beitrag #10, verfasst am 06.12.2008 - 20:04
Mein aktuelles Problem:

"„Es war ein Traum.“, flüsterte sie. „Nur ein Traum.“
Ja.
Nur ein Traum, den er bereits zu vergessen begann."

Ich bin unzufrieden damit, es klingt einfach scheiße (sorry für dieses Wort). Wie zum Geier kann ich den anders, besser klingend formulieren, während trotzdem die Bedeutung erhalten bleibt, dass es nur ein Traum war und er bereits beginnt, diesen Traum zu vergessen?

Helft mir
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Beitrag #11, verfasst am 06.12.2008 - 20:13
Nebelmond schrieb:
Mein aktuelles Problem:

"„Es war ein Traum.“, flüsterte sie. „Nur ein Traum.“
Ja.
Nur ein Traum, den er bereits zu vergessen begann."


Was genau gefällt dir denn nicht? Das du dreimal das Wort Traum benutzt hast? Soll da ein Synonym her?

"„Es war ein Traum.“, flüsterte sie. „Nur ein Traum.“
Ja.
Nur ein Wunschgebilde (Hirngespinst/Luftschloss/Illusion), das für ihn bereits zu verblassen begann."
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Beitrag #12, verfasst am 06.12.2008 - 20:26
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zuletzt bearbeitet am 06.12.2008 - 20:27
ICh finde eigentlich nicht, dass es scheiße klingt. In den meisten Fällen ist eine solche Wortwiederholung ein Stilfehler, aber in dem Fall... betont es einfach die Tatsache, dass es eben nur ein Traum war, sehr schön...
Nein, ich finde sogar, dass alles _andere_ unpassend wäre...
(wobei es allerdings auf deinen sonstigen Stil ankommt)
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Beitrag #13, verfasst am 06.12.2008 - 20:50
Also, es klingt für mich insofern unschön, dass sich das Ganze irgendwie zu sehr auf ihn bezieht. Ich würde das gerne irgendwie so formulieren, dass die Aussage des letzten Satzes sich mehr auf das "vergessen" des Traumes an sich, nicht auf das Vergessen des Traumes durch ihn, konzentriert.
Versteht ihr mich?
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Beitrag #14, verfasst am 06.12.2008 - 20:55
"Nur ein Traum, der bereits vergessen wurde" oder "... bereits in Vergessenheit geriet", oder "... bereits verblasste" etc. Hm?
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Beitrag #15, verfasst am 06.12.2008 - 20:58
"bereits in Vergessenheit geriet"
Das isses! Danke ^^
Wollte, das es eher so die Allgemeinheit beschreibt... die Formulierung is perfekt *freu*
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Beitrag #16, verfasst am 06.12.2008 - 21:03
Gerne =)
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Beitrag #17, verfasst am 12.12.2008 - 21:30
Hi!

Okay, ich habe auch einige auf Lager.

Wie beschreibt man den Griff(Handlung), wenn eine Person jemanden in den Bereicht unter den Bauchnabel einsehen will, aber dazu nicht die Shorts herunter streift. Sondern eben nur diese von der Haut entfernt(keine Erotikszene)? Ich finde keine richtige Beschreibung dafür.

Außerdem wie nennt man präzise diesen Bereicht zwischen Bauchnabel und Intimbereich? Lenden? Hüfte, Becken?

Danke

Gruß

Sayena
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Beitrag #18, verfasst am 12.12.2008 - 22:07
Hi Sayena,


alles unterhalb vom Bauchnabel nennt sich "Unterbauch". Das Becken ist der Beckengürtel, also die knöcherne Struktur und die Hüfte ist ein Teil vom Becken, eben der Bereich vom Hüftgelenk. Die Lende ist der Bereich zwischen Brustwirbelsäule und Steißbein, also der untere Rücken mit allem, was da hinten dazugehört, also Muskulatur, Nerven etc.


LG,
Nera
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Beitrag #19, verfasst am 12.12.2008 - 23:20
@ Sayena
"Er/sie zog den Bund seiner/ihrer Unterhose von seinem/ihrem Bauch weg nach vorne und lugt(schielte, guckte) auf seinen/ihren Unterbauch (danke, Nera1975).

hoffe, ich konnte helfen

ich hab auch ein Problem
was klingt besser
a) Adverb: schrie Frank* schockiert

oder

b) Adjektiv: schrie ein/der schockierte Frank

danke schonmal im Voraus

es grüßt
Der Freak aus der Kaffeemaschine

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Beitrag #20, verfasst am 12.12.2008 - 23:24
@kein Nick.
Ich würde sagen, Ersteres. b) klingt etwas... seltsam.
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Beitrag #21, verfasst am 12.12.2008 - 23:31
Jetzt, wo ich's geschrieben seh, fällt's mir auch auf.

b) klingt wirklich bescheuert

Trashbeitrag
so

es grüßt
Der Freak aus der Kaffeemaschine
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Beitrag #22, verfasst am 12.12.2008 - 23:38
Hi!

Danke euch zwei.

@kein Nick
Das hört sich schon gut an, wobei liegt eine Unterhose nicht auf den Hüften anstatt auf dem Bauch?

Okay, also nennt man den Bereich zwischen Hüfte und Oberschenkel "Unterbauch"?

Gruß

Sayena
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Beitrag #23, verfasst am 13.12.2008 - 14:37
Noch mal 'n problem

man 'springt über seinen Schatten' und 'beißt in den sauren Apfel'
aber 'schluckt man die bittere Pille'
wenn man seinen Stolz/Ideale/whatever vergisst?

danke schonmal im Vorraus
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Beitrag #24, verfasst am 13.12.2008 - 15:02
Ich dachte, die Bittere Pille schlucken, heißt, dass man eine Situation hinnimmt die man nicht ändern kann.

Naja, prinzipiell könnte man das auch so sagen wie du es beschriben hast...
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Beitrag #25, verfasst am 13.12.2008 - 15:52
gut danke

@ Sayena
was ist denn zwischen den Hüften?

Na...?

Eben, der Bauch

Quot erad demonstrandum (macht echt Spaß, sowas zu schreiben)
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