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Beitrag #451, verfasst am 24.10.2009 - 22:59
Danke für's Zusammenfügen, Dawil!

Auseinderreißen hab ich mir auch schon gedacht, ich neig gern mal zum Schachteln... Mein Problem is grad, dass ich die Stelle net find, wo's am besten wär. Eigentlich gefällt mir der Effekt nämlich schon ganz gut, dass das mit der Leere und Verlassenheit vor der endgültigen Zerstörung eben vorher genannt wird... Ich hab bloß wieder mal n englischen Satz im Kopf, da würd das mit dem before hinhauen. Das is jetzt mal ne Version, die ich reinnehm, danke, aber ich hoff, der endgültige Geistesblitz kommt noch...
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Beitrag #452, verfasst am 25.10.2009 - 00:56
Der Scapels-Mond würde kein lebendiges Wesen mehr in seiner Atmosphäre begrüßen, bevor seine letzte intakte Oberfläche sich endgültig in einem zerstörerischen, gigantischen Asteroidenfeld zerstreuen würde, welches dieses System für die nächsten Jahrtausende unzugänglich machen sollte.

@Storm:
Mir macht eher der Sinn Probleme als die Länge, ich mag Schachtelsätze! ^^ Müßte es nicht heißen, daß der Mond keinen mehr begrüßt, nachdem er explodiert?
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Beitrag #453, verfasst am 25.10.2009 - 01:03
Davor eben auch schon... Der Sinn dahinter wär, aufzuzeigen, dass es da keine Aktivität mehr geben wird, bis sich das System endgültig zerstört, was erst in naher Zukunft der Fall sein wird, aber eben net zu dem Zeitpunkt, wo sich die Szene abspielt... Aber ich glaub langsam, da versuch ich n Bild zu zeichne, was so net wirklich wirkt *lach*.
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Beitrag #454, verfasst am 25.10.2009 - 10:32
Gibt Autoren, die sowas dann zu einer eigenen Szene machen, um wirklich rüberzubringen, dass sich hier eine Welt aus der Galaxis verabschiedet. Aber was du suchst, ist ja eher ein Capper für den eigentlichen Höhepunkt, und da würd ich eigentlich nur schauen, dass es halbwegs verständlich ist und dann feiern gehen.

Ich mag die beiden vorgeschlagenen Versionen, ansonsten hätt ich noch:

Der Mond riss auf und die Bruchstücke seiner Oberfläche ergossen sich in den umliegenden Weltraum. Bald würde ein Asteroidenfeld entstehen und verhindern, dass jemals wieder ein lebendes Wesen das System betrat. Und irgendwann würde der Scapels-Mond verschwunden und vergessen sein.
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Beitrag #455, verfasst am 25.10.2009 - 11:16
Du bringst das Problem wieder mal auf den Punkt, was tät ich ohne meinen Analytiker... Gut, dann weiß ich jetzt Bescheid *lach*. Werd mir aus euren Versionen wohl was zusammenmixen, danke für die Hilfe *knulls*.
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Beitrag #456, verfasst am 16.11.2009 - 19:05
Hilfe Hilfe Hilfe!!! Ich hab hier grad so ne komische Phase, ich schreibe seit 4 Stunden... Und jetzt bin ich am überlegen, ob sich das nicht komisch anhört: "Zum Glück erricheichte sie in diesem Moment ihre Freunde. Oder auch nicht so sehr zum Glück." Kann ich das so schreiben? *verzweifel*

Gruß, Dev
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Beitrag #457, verfasst am 16.11.2009 - 23:19
Devina schrieb:
Hilfe Hilfe Hilfe!!! Ich hab hier grad so ne komische Phase, ich schreibe seit 4 Stunden... Und jetzt bin ich am überlegen, ob sich das nicht komisch anhört: "Zum Glück erricheichte sie in diesem Moment ihre Freunde. Oder auch nicht so sehr zum Glück." Kann ich das so schreiben? *verzweifel*


*lol* jaa, das sind komische Phasen.. ;-)
Aber mal zum Satz. Bis auf den Buchstabensalat im dritten Wort, der sicher so nicht beabsichtigt war, kann man den ersten Satz schon so stehen lassen. Der zweite klingt nicht gut. Wie es stattdessen geschrieben sein könnte, kann ich nicht so sagen. Warum nicht zu ihrem Glück?
"Andererseits hatte dieses Zusammentreffen einen entscheidenden Nachteil..." z. B.
und weil...? keine Ahnung, dafür bräuchte man jetzt vielleicht mehr Hintergrundinformationen ;-)
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Beitrag #458, verfasst am 16.11.2009 - 23:22
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zuletzt bearbeitet am 16.11.2009 - 23:41
Ich weiß echt nicht, wie es mir möglich war, so etwas zu verbrechen.
Hat wer Geduld diesen dämlichen Schachtelsatz zu entwirren?


All das unter Elliots amüsiertem Gelächter, dass sich immer wieder mit einem gespielten Stöhnen abwechselte, sein Hinterteil betreffend, das wenigstens von der dunklen Boxershorts verdeckt war, wenn schon die helle Jeans bei derartiger Verrenkung versagte, indem sie tief nach unten rutschte.


(Au weia.)
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Beitrag #459, verfasst am 16.11.2009 - 23:26
  •  
zuletzt bearbeitet am 16.11.2009 - 23:26
Devina schrieb:
Hilfe Hilfe Hilfe!!! Ich hab hier grad so ne komische Phase, ich schreibe seit 4 Stunden... Und jetzt bin ich am überlegen, ob sich das nicht komisch anhört: "Zum Glück erricheichte sie in diesem Moment ihre Freunde. Oder auch nicht so sehr zum Glück." Kann ich das so schreiben? *verzweifel*

Gruß, Dev


Wie Kara Ann schon sagte, der klingt etwas seltsam, der 2. Satz. Wie wäre es mit:

- Zum Glück erreichte sie in diesem Moment ihre Freunde. Zum Glück? (Das war wohl Ansichtssachen, denn...)

-
- Zum Glück erreichte sie in diesem Moment ihre Freunde. Zum Glück? (Nicht wirklich, denn...)

- Zum Glück erreichte sie in diesem Moment ihre Freunde. Ob das wirklich so glücklich war, sollte sich noch heraustellen.

Irgendetwas in der Art.
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Beitrag #460, verfasst am 16.11.2009 - 23:57
Kara Ann schrieb:
Ich weiß echt nicht, wie es mir möglich war, so etwas zu verbrechen.
Hat wer Geduld diesen dämlichen Schachtelsatz zu entwirren?


All das unter Elliots amüsiertem Gelächter, dass sich immer wieder mit einem gespielten Stöhnen abwechselte, sein Hinterteil betreffend, das wenigstens von der dunklen Boxershorts verdeckt war, wenn schon die helle Jeans bei derartiger Verrenkung versagte, indem sie tief nach unten rutschte.


Öhm. Mir ist nicht ganz klar, was du mit dem Teil ", sein Hinterteil betreffend, das wenigstens von der dunklen Boxershorts verdeckt war, wenn schon die helle Jeans bei derartiger Verrenkung versagte, indem sie tief nach unten rutschte." überhaupt sagen willst.

Elliot lacht über seinen eigenen Hintern? Weil er sich verrenkt und ihm die Jeans dabei runter rutscht?
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Beitrag #461, verfasst am 17.11.2009 - 00:05
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zuletzt bearbeitet am 17.11.2009 - 00:14
*lol*
Nein, nein.
Mein Prota (Jesse) ist gezwungen zu seinem Freund (Elliot), besten Freund denn beide sind absolut hetero, durch die Fensterscheibe ein zu steigen, weil die Wagentür sich weder öffnen noch schließen lässt. Er nimmt also erst sein linkes Bein, schwingt sich irgendwie rüber und landet mit dem Gesäß auf dem Sitz, wobei der rechte Fuß, dann noch kurzweilig aus dem Fenster baumelt. Während der ganzen Prozdur macht sich Eliiot über ihn lustig.

Äh ja. So wars gedacht. Jetzt bin ich schon am überlegen. Dürfte komsich aussehen. Aber ist machbar, oder?

edit: und mit diesen ganzen komischen Umschreibungen will ich wohl einfach sagen, dass zwar die Hose rutscht, er ja aber noch was drunter anhat.
Öhm, ups.
Rune, ich bin ganz verwirrt.
Herrgott, das klingt jetzt irgendwie alles komplett schräg.
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Beitrag #462, verfasst am 17.11.2009 - 07:22
Kara Ann schrieb:

Äh ja. So wars gedacht. Jetzt bin ich schon am überlegen. Dürfte komsich aussehen. Aber ist machbar, oder?


Ich bezweifle es. Wie alt ist der denn? Wenn er noch kindlich klein ist, ginge das vielleicht, aber dann bräuchte er draußen was zum draufstellen, es sei denn das Auto ist irgendein tiefer italienischer Sportwagen.
Dafür müsste er ja quer mit seinem Körper durchs Fenster, statt mit dem Kopf oder den Füßen vorraus. Und wenn er das wirklich schaffen sollte, erst ein Bein rein, fötal zusammenkrümmen, dass er mit Hintern und Kopf gleichzeitig durch die Fensteröffnung passt, dann auf den Sitz mit dem Hintern fallen, in welchem Moment sollte die Hose rutschen? Wenn er ein Bein draußen, eines drinnen hat, grätscht er die ja so, dass nichts rutschen kann.

Mach mal Selbsttest. Versuch mal so durch ein Autofenster zu kommen, dann wissen wir ob es geht. Und zieh mal eine Hose dabei an, die dir ohne Gürtel rutscht.
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Beitrag #463, verfasst am 17.11.2009 - 09:28
Rune schrieb:
Mach mal Selbsttest. Versuch mal so durch ein Autofenster zu kommen, dann wissen wir ob es geht. Und zieh mal eine Hose dabei an, die dir ohne Gürtel rutscht.


Könnte in der Tat schon etwas schwierig werden..
Ich stell mich nachher auf einen ruhigen Parkplatz, probier das Ganze wohl wirklich mal aus und kann dabei nur hoffen, dass mich keiner sieht.
Ansonsten jag ich meinen kleinen Bruder mal da durch. Hehe.  
Ich kann ja mal bescheid sagen, ob's funktioniert. Dann wär so eine Sache auch mal geklärt..
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Beitrag #464, verfasst am 17.11.2009 - 18:08
Rune schrieb:
Mach mal Selbsttest.


Es klaaappt!
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Beitrag #465, verfasst am 17.11.2009 - 18:53
Kara Ann schrieb:

Es klaaappt!


Und, rutscht die Hose auch?

Das heißt, dein Satz soll immer noch in die Geschichte, nur entbandwurmt werden?
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Beitrag #466, verfasst am 17.11.2009 - 19:02
Rune schrieb:
Und, rutscht die Hose auch?

Das heißt, dein Satz soll immer noch in die Geschichte, nur entbandwurmt werden?


Puuh, das mit der Hose ist schwierig zu beurteilen.
Ähm, ja, sie rutschte!
Ich werd zur Sicherheit trotzdem mein junges Brüderchen da durch jagen, weil der nämlich eher lässige Hosen trägt. Also nicht solche Baggys, aber lässig eben.

Und jaaa, wenn sich jemand dieses dämlichen Satzes annimmt, wär das super!
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Beitrag #467, verfasst am 17.11.2009 - 22:55
Kara Ann schrieb:
All das unter Elliots amüsiertem Gelächter, dass sich immer wieder mit einem gespielten Stöhnen abwechselte, sein Hinterteil betreffend, das wenigstens von der dunklen Boxershorts verdeckt war, wenn schon die helle Jeans bei derartiger Verrenkung versagte, indem sie tief nach unten rutschte.


Das sind eindeutig zu viele Informationen für einen Satz. Wie wäre es damit:

Währenddessen lachte Elliot sich schief; nicht genug, dass Jesse zu solchen Verrenkungen gezwungen wurde, auch seine Hose hielt das Ganze für keine gute Idee und beschloss, tief nach unten zu rutschen.

"Ein Glück trägst du Unterwäsche", stöhnte Elliot, als er wieder einigermaßen atmen konnte. "Der Anblick deines nackten Hinterns ist etwas, was ich mir gern ersparen würde."

Oder, falls du keinen Dialog willst, damit (aber leider ohne Stöhnen):

Diese akrobatische Einlage wurde von Elliots amüsiertem Gelächter begleitet, denn leider war Jesses Jeans nur bedingt als Sportkleidung geeignet. Im konkreten Fall bedeutete das, dass sie tief nach unten rutschte und den Blick auf seine dunklen Boxershorts freigab.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen!
Im Namen des Wahnsinns, Sie sind verhaftet!
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Beitrag #468, verfasst am 17.11.2009 - 23:09
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zuletzt bearbeitet am 17.11.2009 - 23:09
Hey, (*tief aufatme*)

aber auf jeden Fall war das eine Hilfe und mir gefallen sogar gleich beide Sätze.
Bis auf den Nebensatz im Dialog, dass die Hose 'beschließt' zu rutschen. Vielleicht stört mich nur das Wort ein bisschen.
Ansonsten ist es super!
Auch der zweite Vorschlag!
Jetzt kann ich mich grad gar nicht entscheiden. Mal seh'n welchen ich davon nehmen werde.
Danke Dir!
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Beitrag #469, verfasst am 22.11.2009 - 17:00
Hi!

Ich brauche in einer etwas komplizierteren Angelegenheit Hilfe. (Aber vielleicht sehe ich ja den Wald vor lauter Bäumen nicht, und es gibt eine einfache Lösung ...)

Ich habe ein Erzählzeit/Perspektivenproblem.  Die Sache ist die: Ich habe ein altes, großes Projekt, dass ich noch mal aufbereiten wollte. Es ist klassische Fantasy, die in einer fiktiven Welt spielt.

Die Handlung ist die: Fünf Jugendliche leben in verschiedenen Ländern und es wird erzählt, wie sie da aufwachsen und zu jungen Männern werden. (Früher oder später treffen sie sich alle, da ihre Schicksale miteinander verknüpft sind.)

Neben diesen fünf Jugendlichen muss ich aber auch noch die Geschichten zweier Männer ins Spiel bringen, die vor der Erzählzeit der fünf liegen, die also in der Zeitleiste weiter vorne wären.

Es sollte aus der Sicht der Jugendlichen (Personaler Erzähler) berichtet werden, aber hin und wieder auch aus der Sicht der Personen im Umfeld der Jugendlichen.

Das wird also seeeehr unübersichtlich, wollte ich alles in eine Geschichte packen, also so:

Zeitlich wäre das dann ja so:

Mann 1 (viell. 5 Kapitel)
Mann 2 ( ditto)
                        Zeitsprung
Jugendlicher 1 (ca. 30 Kapitel)
Jugendlicher 2      ( " )
Jugendlicher 3        (")
Jugendlicher 4        (")
Jugendlicher 5        (")

Ich hatte ursprünglich vor, abwechselnd immer jeweils ein Kapitel von einem der Jugendlichen zu erzählen, und dann wieder zu dem nächsten zu wechseln. Das werden aber wohl zu viele Perspektiven, wenn ich nicht nur aus der Sicht der Jugendlichen selbst, sondern auch hin und wieder Teile aus der Sicht deren Umgebung einstreue, finde ich.

Dann war meine Idee, quasi ein "Buch" zu jedem der Jugendlichen zu schreiben, und sie dann in dem letzten Buch zusammenkommen zu lassen. Nur was mache ich dann mit den beiden erwachsenen? Selbst zusammen bekäme ich da kein Buch von voll.

Versteht jemand nach dieser groben Erklärung mein Problem und kann mir einen Rat geben?
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Beitrag #470, verfasst am 22.11.2009 - 17:06
Wie wäre es, wenn du die beiden Erwachsenen immer als kleines "Intermezzo" zwischen den Erzählungen über die Jugendlichen einbauen würdest?
Sprich erst erzählst du etwas über einen der Jugendlichen (so würde ich deine Idee von einzelnen "Büchern" interpretieren), dann kommt ein Kapitel über einen der Männer, dann schreibst du weiter über den nächsten Jugendichen ...

Wäre das eine Möglichkeit? Oder dachtest du eher daran, dass die Vorgeschichte der Männer ebenfalls gebunden sein sollte, also ein zusammenhängender Textblock?
Those who dance are called insane by those who don't hear the music.
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Beitrag #471, verfasst am 22.11.2009 - 17:16
DawiL Danger schrieb:
Wie wäre es, wenn du die beiden Erwachsenen immer als kleines "Intermezzo" zwischen den Erzählungen über die Jugendlichen einbauen würdest?
Sprich erst erzählst du etwas über einen der Jugendlichen (so würde ich deine Idee von einzelnen "Büchern" interpretieren), dann kommt ein Kapitel über einen der Männer, dann schreibst du weiter über den nächsten Jugendichen ...


Wenn ich  die Version nehme, in der jeder der Jugendlichen ein eigenes "Buch" bekäme, hätte ich dann so was in der Art:

Kapitel 1: Perspektive Jugendlicher Nr. 1, Gegenwart
Kapitel 2: Perspektive Erwachsener Nr. 2 Vergangenheit
Kapitel 3.: Perspektive  Jugendlicher Nr. 1,  Perspektive Freund des Jugendlichen, Gegenwart
Kapitel 4: Perpektive Erwachsener Nr. 2 Vergangenheit.
Kapitel 5: Perspektive Lehrer des Jugendlichen, Perpektive des Jugendlichen Nr. 1; Gegenwart
Kapitel 6: Perspektive Vater des Erwachsenen, Perspektive des Erwachsenen Vergangenheit
Alle folgenden Kapitel: Gegenwart. Perspektive des Jugendlichen und seines Umfeldes.

Zudem liegen Gegenwart und Vergangenheit zeitlich und räumlich weit auseinander. Da besteht erst einmal kein Zusammenhang, der wird erst ganz spät klar.
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Beitrag #472, verfasst am 22.11.2009 - 17:28
Und wenn du die Geschichte aus den Perspektiven der Erwachsenen einfach am Anfang des Buches, welches du als erstes schreibst, als Art "Prolog" bzw "Vorgeschichte" hin schiebst? Oder möchtest du das 'ganz' getrennt haben?
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Beitrag #473, verfasst am 22.11.2009 - 17:35
Sandfrauchen schrieb:
Und wenn du die Geschichte aus den Perspektiven der Erwachsenen einfach am Anfang des Buches, welches du als erstes schreibst, als Art "Prolog" bzw "Vorgeschichte" hin schiebst? Oder möchtest du das 'ganz' getrennt haben?


Es kommt mir wegen der Anzahl so seltsam vor.

Ich versuche es mal an einem Beispiel zu verdeutlichen:

Da wird erst abwechselnd aus der Perspektive eines Inuit und eines Mexikaners während des 19. Jh. die ersten zehn Kapitel erzählt.
Die folgenden zwanzig Kapitel sind dann aus der Perspektive eines Engländers und der Personen seines Umfeldes in der Gegenwart.
Und alle drei Personen haben nichts miteinander zu tun.

Wenn ich so etwas lesen würde, fände ich das sehr merkwürdig und würde nur denken: Wtf...?
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Beitrag #474, verfasst am 22.11.2009 - 17:40
Hm jaa ... es wäre wohl ziemlich ungewohnt. Wobei ich mir vermutlich nicht denken würde "Wtf?" sondern "Okaay ... was genau hat der Autor damit jetzt vor?" Aber etwas seltsam wäre es schon ... Sonst musst du die Sicht der Erwachsenen vielleicht doch als eigenes Buch nehmen, auch wenn es kurz ist. Jedenfalls mir fällt sonst keine Alternative dazu ein. :o/
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Beitrag #475, verfasst am 22.11.2009 - 17:59
Sandfrauchen schrieb:
Sonst musst du die Sicht der Erwachsenen vielleicht doch als eigenes Buch nehmen, auch wenn es kurz ist. Jedenfalls mir fällt sonst keine Alternative dazu ein. :o/


Quaaaak! Das wären dann fünf unabgeschlossene Kapitel der Vorgeschichte. Dann mehrere Bücher Hauptgeschichte und ganz am Ende tauchen die Personen aus der unabgeschlossenen Vorgeschichte wieder auf ... ?

Ich fürchte, dass beste wird es sein, das Material der Vorgeschichte irgendwie in Rückblicke (Visionen, Träume, Aufzeichnungen) zu packen. Aber dann wird es mit den Erzählperspektiven wieder äußerst wirr. Mist!
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