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Beitrag #501, verfasst am 04.02.2010 - 22:47
Ach danke schön!

Kindesersatz löst das Problem! Und die kaputte Laterne auch!
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Beitrag #502, verfasst am 14.02.2010 - 01:01
Ich brauche auch mal eure Hilfe und zwar sitze ich gerade an einen Satz und er will mir einfach nicht gelingen.
Also der Satz:
Ich kann nicht genau sagen, wie lange wir noch in dem Auto saßen. Wenn einem erst einmal Minuten wie Stunden vorkommen dann ist man nicht mehr wirklich dazu in der Lage, eine kompetente Aussage zu diesem Thema zu treffen.
Zu aller erst finde ich ihn viel zu lang und er klingt nicht rund. Ich denke, dass das kompetent irgendwie Ecken die  ganze Sache bringt aber ich bin völlig am verzweifeln. Mittlerweile habe ich diesen Satz schon so oft angeschaut, dass ich nicht einmal mehr weiß, wo ich die Kommata setzten muss.
Also für jede Anregung bin ich wirklich mehr als Dankbar.
Lg Jules
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Beitrag #503, verfasst am 14.02.2010 - 02:42
Hm, wenn du es so machst, dass du irgendwie einbringst, dass dein Protagonist kein Zeitgefühl mehr hat, anstatt, dass du "keine Aussage zu diesem Thema mehr" schreibst? Also..so irgendwie:

"Ich kann nicht mehr genau sagen, wie lange wir noch in dem Auto sassen [sorry, ich hab kein Eszett^^]. Mir kamen die Minuten vor wie Stunden; ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren." ?
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Beitrag #504, verfasst am 14.02.2010 - 13:51
Jules111 schrieb:
Ich kann nicht genau sagen, wie lange wir noch in dem Auto saßen. Wenn einem erst einmal Minuten wie Stunden vorkommen dann ist man nicht mehr wirklich dazu in der Lage, eine kompetente Aussage zu diesem Thema zu treffen.
Zu aller erst finde ich ihn viel zu lang und er klingt nicht rund. Ich denke, dass das kompetent irgendwie Ecken die  ganze Sache bringt aber ich bin völlig am verzweifeln. Mittlerweile habe ich diesen Satz schon so oft angeschaut, dass ich nicht einmal mehr weiß, wo ich die Kommata setzten muss.
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Eigentlich mag ich den Ton des Satzes. Und ich finde ihn auch gar nicht furchtbar lang. Vielleicht könntest du ein paar Füllwörter weglassen, damit das ganze ein bisschen ... gradliniger wird, und die Sache mit der kompetenten Aussage ersetzen. Vielleicht so etwas in der Art:

"Ich kann nicht sagen, wir lange wir noch im Auto saßen. Wenn einem erst einmal Minuten wie Stunden vorkommen, ist man nicht mehr dazu in der Lage, besonders glaubwürdige Zeitangaben zu machen."

Wahrscheinlich kann man für glaubwürdig/kompetent auch noch ein besseres Adjektiv finden. "Fundiert" fiel mir auch noch ein, aber das passt auch nicht so hundertprozentig. Ich sehe das Problem: Es geht mir gerade auch so, dass ich hier sitze und genau weiß (oder zu wissen meine^^), was du ausdrücken willst, aber das treffende Adjektiv nicht finde, um es zu beschreiben. Hehe, vielleicht ist "treffend" aber auch gerade die Lösung für das Problem ...
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Beitrag #505, verfasst am 16.02.2010 - 23:50
Danke ich finde treffende Zeitaussage ganz gut. Ich hatte jetzt erst einmal um den Satzt drum herum geschrieben aber jetzt kann ich ihn hoffentlich fertigstellen.
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Beitrag #506, verfasst am 18.02.2010 - 13:34
Ich hab grade eine Wortfindungs- bzw. Grammatikstörung:
Der Satz lautet: Du bist noch nie wirklich geflogen, wenn du noch keinen Ikran geritten...

Als letztes Wort "hast" oder "bist"?
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Beitrag #507, verfasst am 18.02.2010 - 13:54
Ich würde "wenn du noch keinen Ikran gerittet bist" sagen.

Von "du hast geritten" und Konsorten habe ich noch nie was gehört, aber 100 %ig sicher bin ich mir nicht...
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Beitrag #508, verfasst am 18.02.2010 - 14:06
es gibt und geht an sich beides.

Gerade gefunden:

"Perfect tense (sein): ich bin geritten, du bist geritten, er/sie ist geritten, wir sind geritten, ihr seid geritten, sie/Sie sind geritten"

"Perfect tense (haben): ich habe geritten, du hast geritten, er/sie hat geritten, wir haben geritten, ihr habt geritten, sie/Sie haben geritten"
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Beitrag #509, verfasst am 18.02.2010 - 14:08
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zuletzt bearbeitet am 18.02.2010 - 14:08
bist geritten: wenn du die Standortänderung die wegen des Rittes aufgetreten bist hervorheben willst.

habe geritten: wenn das Verb direkt mit dem Objekt verbunden ist (also dem Ikran) oder wenn du eine Zeitqualität damit verbindest (in meiner Jugend etc.)
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Beitrag #510, verfasst am 18.02.2010 - 14:20
Sol Deande schrieb:

habe geritten: wenn das Verb direkt mit dem Objekt verbunden ist (also dem Ikran) oder wenn du eine Zeitqualität damit verbindest (in meiner Jugend etc.)

Das ist es... es geht mir um das Objekt, also den Ikran, der betont werden soll. Danke :)
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Beitrag #511, verfasst am 18.02.2010 - 14:22
Rowellan schrieb:
Ich hab grade eine Wortfindungs- bzw. Grammatikstörung:
Der Satz lautet: Du bist noch nie wirklich geflogen, wenn du noch keinen Ikran geritten...

Als letztes Wort "hast" oder "bist"?


Da das doppelte "bist" blöde klingen würde, definitiv "hast", oder ganz umstellen.
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Beitrag #512, verfasst am 18.02.2010 - 14:28
Ja, über das doppelte "bist" bin ich auch gestolpert. Im Moment steht da "hast" und wird wohl auch bleiben, aber - so viel zum Thema umstellen - eben jene Stelle hab ich schon gefühlte 50 Mal umgestellt... ich brauch den Satz da aber *seufz*
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Beitrag #513, verfasst am 19.02.2010 - 19:32
jetzt ist mir das schon zum x. mal passiert! statt 'gegenseitige schreibhilfe' zu lesen, steht da für mich 'gegenseitige sterbehilfe'. 'brett vorm kopf', das triffts am besten.
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Beitrag #514, verfasst am 16.03.2010 - 21:41
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zuletzt bearbeitet am 16.03.2010 - 21:42
Ich hätte da mal ein Problem ...

„Lass den Mist sein oder wir prügeln dich, bis du nicht mehr oben und unten unterscheiden kannst!"
... Das soll so richtig böse klingen. So, dass man nachvollziehen kann, dass der Charakter da Angst kriegt. Aber ich krieg da nichts hin. Ich bin normalerweise nicht so besonders harmoniebedürftig (was Geschichten betrifft), aber mit Flüchen und Schimpfwörtern hab ich's wohl nicht so ...
Außerdem weiß ich nich, ob 'oben und unten unterscheiden' überhaupt richtig ist. Klingt jedenfalls komisch.
zur Auswahl stand auch noch: "... bis du den Namen deiner Mutter nicht mehr kennst."
Aber das hat mich an Deine-Mudda-Witze erinnert, die ich überaus dämlich finde  

Hilfe! :D
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Beitrag #515, verfasst am 16.03.2010 - 22:04
Fuin schrieb:

Hilfe! :D


Verrate mal ein wenig mehr. Soll es noch p12 sein? Wer ist der Sprecher? Ein Jugendlicher, eine alter Mafiosi, ein Klingone? In welcher Welt spielt es?
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Beitrag #516, verfasst am 16.03.2010 - 22:22
Also, die Geschichte spielt in einer Mittelerde und es wird von einem ziemlich wütenden Gefängniswächter gesagt, der sowas öfter sagen dürfte ... Er kommt nur dieses eine Mal vor, von daher wird das, was er sagt auch in keinem Fall in Konflikt mit seinem Charakter geraten.
Oh, er sagt das zu einem Elben, falls das was nützt.
Nein, P12 muss es nicht mehr unbedingt sein. Sollte es eigentlich auch nicht. Das ist ja genau mein Problem, ich bekomme keine schlimmeren Flüche hin
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Beitrag #517, verfasst am 17.03.2010 - 08:52
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zuletzt bearbeitet am 17.03.2010 - 09:00
Hm, Gefängniswärter. Der kann ja auch für den Gefangenen glaubhaft irgendwelche Foltersachen androhen, oder?

"Versucht das noch mal, und ich reiß' dir die Eingeweide raus!" (Oder wenn der Gefangene weiß, dass darf der nicht, da er "unbeschädigt" gefangen gehalten werden soll, und nicht getötet werden darf, dann kann er ihm irgendetwas androhen, was keine sofort sichtbaren körperlichen Schäden hinterlässt.) Er kann ihm drohen ihn zusammen mit anderen in eine Zelle zu sperren, die nette kleine Elbenpopos mögen. Oder mit welchen, denen es Spaß macht, den Kopf des Elben in den "Toiletteneimer" zu tauchen, damit er in seinen eigenen Exkrementen erstickt.

Da gibts tausende ekelige, gemeine, beängstigende Sachen, die ich mir so früh am Morgen nicht weiter ausmalen will.

Damit es noch glaubhafter wird, kann der Wärter ihn ja schon schlagen und sonst etwas antun, wärend er ihm droht. Statt den Gefangenen anzuschreien die Drohung so auszusprechen, als würde es ihm Spaß machen, die umzusetzen ist bestimmt beängstigender als alles Herumgebrülle.
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Beitrag #518, verfasst am 17.03.2010 - 17:34
Ahh. Dankeschön
Du hast gerade meine Blockade gelöst (war wohl keine besonders schlimme ...)
Jetzt fallen mir auch ein paar gemeine Sachen ein ... mal sehen, was davon ich nehme

Ja schlagen um das glaubhaft zu machen tut der Kerl ja schon. Nur ichwar mir halt nicht sicher, was er dabei sagen soll. Aber jetzt wird da was draus, glaub ich.
(und jetzt komm ich mit wirklich gemein vor ... aber dass ist jetzt wohl 'ne andere Sache^^)
 
Naja, jedenfalls vielen Dank ;)
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Beitrag #519, verfasst am 20.03.2010 - 12:59
Ich habe Wortfindungsstörungen ... o.O

Und zwar hat mein Charakter folgendes Problem: Er muss gegen einen Dämon kämpfen, kann aber aufgrund unschöner Umstände nicht mehr so auf seine eigenen Fähigkeiten zurückgreifen wie es ihm vorher möglich gewesen ist, weil das Ausreizen seiner Fähigkeiten inzwischen eine große Gefährdung für ihn selbst darstellt. Und wie er so ist, wollte er das bisher nicht wahrhaben und die Erkenntnis trifft ihn jetzt ein bisschen härter als gedacht. Und jetzt meint er mit einer Mischung aus Wehmut und Selbstironie zu sich selbst: "Keine [...] Heldenauftritte mehr, was?"

Und die Klammer ist mein Problem. Mir fällt das passende Adjektiv nicht ein. Das einzige, was mir die ganze Zeit im Kopf rumspukt, ist "reckless", aber ich finde die genaue deutsche Entsprechung nicht, die ich hier haben will - halt eine Mischung aus Drauflosstürmen, sich dabei herzlich wenig Gedanken über eventuelle Folgen machen und sich in der Rolle des Retters äußerst gut zu gefallen. Frei nach dem Motto: "Ich bin so gut, ich komm da schon irgendwie wieder raus!" ;)
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Aokasma
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Beitrag #520, verfasst am 20.03.2010 - 13:13
@MySecretsKeeper: Meinst du vielleicht irgendetwas in Richtung 'waghalsig'?
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Beitrag #521, verfasst am 20.03.2010 - 13:19
  •  
zuletzt bearbeitet am 20.03.2010 - 13:19
@MySecretsKeeper:
Ist denn die Konsequenz, dass er die Heldenrolle aufgibt? Oder dass er die gleiche Rolle nur vorsichtiger spielen muss? Je nachdem würde er ja dann entweder den "Heldentaten" oder den "unnötigen Risiken" abschwören - jetzt nur vom Inhalt her, nicht von der Wortwahl.
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Beitrag #522, verfasst am 20.03.2010 - 13:31
@ Aokasma: Ja, "waghalsig" kommt dem ganzen schon nahe. Das habe ich bisher auch provisorisch in der Lücke stehen. Aber ... irgendwas ... fehlt noch (mir zumindest).

@ phazonshark: Er schwört den "unnötigen Risiken" ab. Wenn er gar nichts tun würde, wäre das extrem schlecht für alle Beteiligten ;) Sein Problem momentan ist auch einfach: Er kann jetzt nicht auf die coole, eindrucksvolle Methode zurückgreifen, sondern muss sich nach einer anstrengenden, komplizierteren umsehen, bei der er im Zweifelsfall auch ein wenig unprofessionell und lächerlich wirken könnte. Die Reaktion ist so eine Mischung aus verletztem männlichen Stolz auf der einen Seite und bis dato verleugneter Angst um seine eigene Sicherheit auf der anderen.
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Beitrag #523, verfasst am 21.03.2010 - 08:47
Was mir gerade noch in den Sinn kam bei der Beschreibung waere "tollkuehn".

Koennte das was sein fuer dich? ;o)
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Beitrag #524, verfasst am 21.03.2010 - 13:38
Hmmm ... tollkühn ... Ja, auch eine Möglichkeit. Ich schreibe das mal mit in meine provisorische Klammer und hoffe dann, dass ich irgendwann eine Eingebung bekomme und endlich mit einer der beiden Varianten zufrieden bin :D
Auf jeden Fall danke, dass ihr euch den Kopf für mich zerbrochen habt^^
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Beitrag #525, verfasst am 22.03.2010 - 11:04
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zuletzt bearbeitet am 22.03.2010 - 11:19
Hui, sowas lieb ich ja. *Hände reib*

Hallo Keeper,

bin grad Wörter "suchen" gegangen, dabei hat sich ein bisschen was angesammelt ... Kommt drauf an, welche Eigenschaft du vor der "Heldentat" hervorheben willst. Dass es ihn wurmt, weil er vielleicht weibliche Zuschauer hat und sich nicht "aufspielen" kann? Dass er sich überhaupt beugen muss und gezwungen ist auf "niedere" Fähigkeiten zurückzugreifen? Dass er plötzlich in eine Situation gekommen ist, die für ihn vielleicht neu ist - nämlich erst nachzudenken und erst dann zu handeln?
Ok, vielleicht ist ja was dabei?

unerschrocken, draufgängerisch, todesmutig, furchtlos

risikofreudig, unbekümmert, skrupellos

imponierend/imposant, effektvoll, ehrfürchtig, Aufsehen erregend, würdevoll, eindrucksvoll, ehrenhaft

siegessicher

hm, oder eher umganssprachlich wie cool, sowas wie "burnen" *lach*
Leben heißt nicht warten, bis ein Unwetter vorbeizieht, sondern lernen, im Regen zu tanzen
 
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