zuojenn schrieb:
Ich danke euch schon mal fürs brainstormen. Das Richtige war noch nicht dabei, aber es ist alles nah dran.
Das "Problem" ist, dass diese Art der "Zusammenarbeit" im Grunde zu diesem Zeitpunkt nur bedeutet, dass sie sich gegenseitig nicht ans Messer liefern. Wenn auch nur, weil sie sich dann gegenseitig verraten würden. Aus dieser erzwungenen Akzeptanz heraus wächst gerade ein zaghafte gegenseitiger Respekt heran.
Problem ist weiterhin, dass ich gerade in einer Außenperspektive bin, also keiner der beiden Parteien.
Hm, vielleicht sollte ich das so nehmen
" ... die die ersten Ansätze von gegenseitigem Respekt im Keim erstickten."
Solidarisch würde ich in diesem Fall auch nicht nehmen, nach dieser Erklärung klingt das mehr nach einer zweckdienlichen Gemeinschaft, die aus opportunistischen Gründen eingegangen wurde.
"Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die (kaum geknüpften) zarten Bande ihrer Zweckgemeinschaft zerreißen würden."
Oder so ähnlich...
"Do you find it easy to get drunk on words?"
"So easy that, to tell you the truth, I am seldom perfectly sober."
- Harriet Vane & Lord Peter Wimsey (A Gaudy Night by Dorothy L. Sayers)