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Beitrag #551, verfasst am 06.04.2010 - 14:27
Ich würde es eher andersherum machen..
Wie wäre das:

"Ja, ich habe das begriffen. Aber ich verstehe dich nicht!"?
Jusqu'ici tout va bien.
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Beitrag #552, verfasst am 06.04.2010 - 15:34
Vielleicht auch so:
"Ja, ich habe es verstanden, aber begriffen habe ich es nicht." ?
Oder:
"Ja, ich habe verstanden, aber begreifen kann ich es nicht." ?
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Beitrag #553, verfasst am 06.04.2010 - 15:38
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zuletzt bearbeitet am 06.04.2010 - 15:38
Falls die Person, die das sagt etwas 'lockerer' ist könntest du auch schreiben:
"Ja, ich hab dich verstenden, aber ich checks nicht!"

vielleicht auch.
"ich versteh' dich schon, aber kapieren tu ichs nicht."
"Get the snitch or die trying."
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Beitrag #554, verfasst am 06.04.2010 - 16:32
Hm, vielleicht einfach auf verstanden weglassen, weil es mehr als nur hören beinhaltet und der Rest dann wirklich keinen SInn mehr macht! ^^

"Du willst was machen?!"
-"Du hast mich schon verstanden!"
"Ja, ich habe dich verstanden. Aber ich verstehe dich nicht!"


"Ja, ich hab's vernommen. Aber ich verstehe dich nicht!" oder
"Ja, ich hab's gehört. Aber ich verstehe dich nicht!"
"Do you find it easy to get drunk on words?"
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Maylero
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Beitrag #555, verfasst am 06.04.2010 - 17:59
@Jewels
Ich denke, man versteht schon, was gemeint ist.
Aber wenn du es trotzdem ändern möchtest:

"Du willst was machen?"
"Du hast mich schon verstanden."
"Nein, ich hab dich gehört. Aber nicht verstanden."

Viel Glück! ;)
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Beitrag #556, verfasst am 06.04.2010 - 20:15
Das ist gut.
Ich schließ mich da Maylero an. ^^
Die Version gefällt mir ehrlich gesagt am besten.
Jusqu'ici tout va bien.
zuojenn
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Beitrag #557, verfasst am 07.04.2010 - 11:59
ich brauch auch schon wieder Hilfe *seufz*

Das ist der Satz:
"Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die ersten *solidarischen* Bande in Stücke reißen würden."

Das "solidarisch" ist es nicht. Mir liegt was besseres auf der Zunge, aber stundenlanges Grübeln, Synonyme googeln usw. hat kein Ergebnis gebracht. Das richtige Wort ist aus meinem Kopf wegradiert.

Es geht darum, dass sich zwei Figuren auf den Tod nicht ausstehen können, aber in gewissem - man könnte sagen politischem - Sinne zusammenarbeiten müssen. Was sich auf einem guten Weg befindet, durch eine Beleidigung (die kurz davor steht, ausgespuckt zu werden) jedoch unwiderruflich zerstört wäre.
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Beitrag #558, verfasst am 07.04.2010 - 12:01
Hm, entweder du nimmst vielleicht ein "vorsichtig" davor, das mildert das doch starke "solidarisch" etwas ab. Vielleicht passt es dann auch mit einem Synonym besser.

Ansonsten ist das erste, was mir jetzt in den Sinn kam, "loyal", aber das ist eigentlich ja noch stärker als solidarisch...
abwechselnd s t e i n in dir wird und g e s t i r n.
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Beitrag #559, verfasst am 07.04.2010 - 16:54
zuojenn schrieb:
ich brauch auch schon wieder Hilfe *seufz*

Das ist der Satz:
"Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die ersten *solidarischen* Bande in Stücke reißen würden."



Wie wäre es mit: "Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die ersten  Bande ihres Zweckbündnisses in Stücke reißen würden." ?
Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein. - Sören Kierkegaard
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Beitrag #560, verfasst am 07.04.2010 - 17:05
zuojenn schrieb:

Das "solidarisch" ist es nicht. Mir liegt was besseres auf der Zunge, aber stundenlanges Grübeln, Synonyme googeln usw. hat kein Ergebnis gebracht. Das richtige Wort ist aus meinem Kopf wegradiert.

Es geht darum, dass sich zwei Figuren auf den Tod nicht ausstehen können, aber in gewissem - man könnte sagen politischem - Sinne zusammenarbeiten müssen. Was sich auf einem guten Weg befindet, durch eine Beleidigung (die kurz davor steht, ausgespuckt zu werden) jedoch unwiderruflich zerstört wäre.


Wie wäre es mit "fraternisieren"? Bzw. dem einfachen, geläufigeren "verbrüdern"?
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Beitrag #561, verfasst am 07.04.2010 - 17:58
Hmm, vielleicht "... die die bedauerlicherweise notwendigen Bande zerstören würden"?
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zuojenn
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Beitrag #562, verfasst am 07.04.2010 - 19:05
Ich danke euch schon mal fürs brainstormen. Das Richtige war noch nicht dabei, aber es ist alles nah dran.
Das "Problem" ist, dass diese Art der "Zusammenarbeit" im Grunde zu diesem Zeitpunkt nur bedeutet, dass sie sich gegenseitig nicht ans Messer liefern. Wenn auch nur, weil sie sich dann gegenseitig verraten würden. Aus dieser erzwungenen Akzeptanz heraus wächst gerade ein zaghafte gegenseitiger Respekt heran.
Problem ist weiterhin, dass ich gerade in einer Außenperspektive bin, also keiner der beiden Parteien.

Hm, vielleicht sollte ich das so nehmen
" ... die die ersten Ansätze von gegenseitigem Respekt im Keim erstickten."
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Beitrag #563, verfasst am 07.04.2010 - 22:59
einmal ganz kompliziert *grins*:

"Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die ersten vorsichtigen Versuche eines solidarischen Bandes in Stücke reißen würden."

"Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die noch kaum geknüpften solidarischen Bande in Stücke reißen würden."

oder mit der Akzeptanz:

"Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die zaghaften ersten Ansätze von Respekt im Keim ersticken würden."

(Es lebe der fast hypotaktische Satzbau )
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Beitrag #564, verfasst am 08.04.2010 - 00:14
zuojenn schrieb:
Ich danke euch schon mal fürs brainstormen. Das Richtige war noch nicht dabei, aber es ist alles nah dran.
Das "Problem" ist, dass diese Art der "Zusammenarbeit" im Grunde zu diesem Zeitpunkt nur bedeutet, dass sie sich gegenseitig nicht ans Messer liefern. Wenn auch nur, weil sie sich dann gegenseitig verraten würden. Aus dieser erzwungenen Akzeptanz heraus wächst gerade ein zaghafte gegenseitiger Respekt heran.
Problem ist weiterhin, dass ich gerade in einer Außenperspektive bin, also keiner der beiden Parteien.

Hm, vielleicht sollte ich das so nehmen
" ... die die ersten Ansätze von gegenseitigem Respekt im Keim erstickten."


Solidarisch würde ich in diesem Fall auch nicht nehmen, nach dieser Erklärung klingt das mehr nach einer zweckdienlichen Gemeinschaft, die aus opportunistischen Gründen eingegangen wurde.

"Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die (kaum geknüpften) zarten Bande ihrer Zweckgemeinschaft zerreißen würden."

Oder so ähnlich...
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Beitrag #565, verfasst am 08.04.2010 - 13:38
Wie wäre es denn damit:
"Ein Affront aus Demjans Mund zöge Konsequenzen nach sich, die die mühsam geknüpften Banden und den zaghaften Respekt unwiderruflich zerstören würden"

Ich hoffe, ich habe wenigstens ein bisschen helfen können.
Mit besten Grüßen
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Beitrag #566, verfasst am 12.04.2010 - 21:28
Ich überlege gerade das Lispeln einer Person auch graphisch dazustellen. (Nicht die ganze Geschichte über, nur in einem Satz.)

Wie würdet ihr das machen? Die Zischlaute doppelt schreiben, oder "s" und "z" einfach vertauschen? Oder völlig andere Lösungen?  Bisher gefällt mir nichts so wirklich.
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Beitrag #567, verfasst am 12.04.2010 - 23:28
Hmm ... also, ich muss ganz ehrlich sagen: Ich fände es wahrscheinlich ein wenig inkonsequent, das Lispeln nur in einem Satz graphisch darzustellen, im Rest der Geschichte jedoch nicht - falls es nicht einen triftigen Grund dafür gibt.

Ich weiß noch, dass in meinem Jim-Knopf-Buch das Lispeln bzw. die Drachensprache der guten alten Frau Malzahn derart dargestellt wurden, dass sowohl s als auch z, r oder ch einfach vier bis fünfmal hintereinandergekloppt wurden. Wassss dann ungefährrrrr solchchchche Sssssätzzzzze errrrrgab.
Fand ich früher lustig, wenn ich jetzt draufgucke, halt ich mir die Augen zu.

Ich selbst würde wahrscheinlich bei der Variante bleiben, dass ich meinen Erzähler öfter mal erwähnen lasse, dass die betreffende Person lispelt. Graphische Darstellungen finde ich immer ein wenig schwierig.
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Beitrag #568, verfasst am 13.04.2010 - 01:12
MySecretsKeeper schrieb:
Hmm ... also, ich muss ganz ehrlich sagen: Ich fände es wahrscheinlich ein wenig inkonsequent, das Lispeln nur in einem Satz graphisch darzustellen, im Rest der Geschichte jedoch nicht - falls es nicht einen triftigen Grund dafür gibt.


Ah, nee, hätte ich erwähnen sollen. Nur der eine Satz, da jemand anderes den Sprachfehler des eigentlichen Typs der lispelt nachmacht.
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Beitrag #569, verfasst am 14.04.2010 - 20:22
Meine Frage ist ein Satz, den mir mein Lektor vorgeschlagen hat.

"In einer verstohlenen Bewegung versteckte Eoktwan den Ball wieder, und sicherte nochmals in Richtung Tür."

Ist dieser Satz grammatikalisch und inhaltlich sinnvoll? Meine Deutschkenntnisse streiken da irgendwie, ich bin mir nicht sicher.
Hat keinen Genierer.
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Beitrag #570, verfasst am 14.04.2010 - 23:01
Darth Pevra schrieb:
"In einer verstohlenen Bewegung versteckte Eoktwan den Ball wieder, und sicherte nochmals in Richtung Tür."

Ist dieser Satz grammatikalisch und inhaltlich sinnvoll? Meine Deutschkenntnisse streiken da irgendwie, ich bin mir nicht sicher.


Ich find den Satz auch nicht optimal, weder grammatikalisch (aber da bin ich nicht sicher) noch inhaltlich. Der Nebensatz nach dem Komma klingt einfach merkwürdig. Ob nun korrekt hin oder her.

Zumal es mir eher den Eindruck einer Soldatin macht. Es würde mehr zu Pevra denn Eoktwan passen. Dieses "Sichern" der Tür, klingt für mich mehr so in Richtung "Spezialeinsatzkommando". *schmunzel*
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Beitrag #571, verfasst am 14.04.2010 - 23:09
Also, zusammenhangslos macht der Satz für mich auf jeden Fall nicht viel Sinn. Aber ich weiß auch nicht, um welche Sportart es sich handelt - falls es überhaupt um Sport geht, aber so wirken die Formulierungen auf mich. Was genau soll das sichern in Richtung Tür denn darstellen? Vielleicht stehe ich auch einfach nur auf dem Schlauch, aber so erschließt es sich mir bisher nicht.

Was ich aber auf jeden Fall anders machen würde, wäre der Anfang: Denn versteckt man einen Ball wirklich IN einer verstohlenen Bewegung oder nicht viel eher MIT einer verstohlenen Bewegung?
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Beitrag #572, verfasst am 14.04.2010 - 23:09
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zuletzt bearbeitet am 14.04.2010 - 23:11
Darth Pevra schrieb:
"In einer verstohlenen Bewegung versteckte Eoktwan den Ball wieder, und sicherte nochmals in Richtung Tür."


Dem schließe ich mich an, der Nebensatz klingt so - auf jeden Fall ohne Kontext - nicht so dolle. Vielleicht noch mal genauer erklären: "In einer verstohlenen Bewegung versteckte Eoktwan den Ball wieder, und versicherte sich nochmals mit einem Blick Richtung Tür, ob nicht [...] / dass keiner [...] ."

P.S.: "In" einer Bewegung? Sollte das nicht "Mit" einer Bewegung heißen?
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Beitrag #573, verfasst am 14.04.2010 - 23:12
Hihi, Rune, wir sind uns einig.

Und ach so! So ist das Sichern gemeint?
Ich dachte an so etwas wie absichern - also eine Verteidigungsposition wie beim Volleyball oder Basketball: Tiefe Grundstellung, Arme spielbereit, auf die Fußballen! Aber ... nein ... das war offensichtlich nicht gemeint ... :D
Das in meinem Kopf entstandene Bild war nur einfach lustig^^
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Beitrag #574, verfasst am 14.04.2010 - 23:17
MySecretsKeeper schrieb:

Ich dachte an so etwas wie absichern - also eine Verteidigungsposition wie beim Volleyball oder Basketball: Tiefe Grundstellung, Arme spielbereit, auf die Fußballen! Aber ... nein ... das war offensichtlich nicht gemeint ... :D
Das in meinem Kopf entstandene Bild war nur einfach lustig^^


Sorry. Schleich mich wieder raus. ;)
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Beitrag #575, verfasst am 14.04.2010 - 23:56
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zuletzt bearbeitet am 14.04.2010 - 23:58
Nun, weil mir der Satz komisch vorkommt, frag ich ja. Danke für die Antworten. Dann überlege ich mir mal eine andere Formulierung.

"In einer Bewegung" ist grammatikalisch allerdings richtig, denke ich. Das ist so ähnlich wie "In schnellen Schritten...".

Gegenvorschlag:
"Verstohlen ließ Eoktwan den Ball verschwinden, fortwährend den Blick auf die Tür gerichtet."
Hat keinen Genierer.
 
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