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Beitrag #51, verfasst am 02.01.2009 - 01:17
Klingt für mich auch so noch in einem Satz zusammengefasst ziemlich überfrachtet. Ich würde weiter nach Formulierungen suchen.

Das Plusquamperfekt macht die ganze Passage ziemlich sperrig. Normalerweise, wenn man es verwendet, geht man nicht im Detail auf Geschehnisse ein, sondern fasst sie eher zusammen; wenn man eher im Detail die Action beschreiben möchte, tut man gut daran, eine Konstruktion zu wählen, in der man eine Erzählzeit verwenden kann, wie die normale Erzählvergangenheitsform. Dann kann man es auch hinbekommen, das die Erzählung den "Coolness"-Faktor entwickelt, den sie vielleicht erregen soll.

Es kann natürlich auch sein, dass mich andere Dinge an dem Satz stören: Die klischeehaft unbestimmte "unglaubliche Geschwindigkeit", und die Tatsache, dass die Golems "getötet" werden, was mit meinem Verständnis von Golem - Konstrukte, denen durch Magie so etwas wie Leben verliehen wurde - schwerlich übereinstimmt. Und soviele Informationen in dem einen Satz enthalten sind, ist es schon ein Bruch, wenn zwar beschrieben wird, wie die Klingen am Stab verborgen sind und wie sie enthüllt werden, aber nicht drauf eingegangen wird, WIE Jari die Golems "tötete".

Nun ja. Ich verliere wahrscheinlich fast schon wieder zu viele Worte. Aber ich denke eben, es ist noch Raum für Verbesserungen.
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Beitrag #52, verfasst am 03.01.2009 - 19:42
Silfir schrieb:

Es kann natürlich auch sein, dass mich andere Dinge an dem Satz stören: Die klischeehaft unbestimmte "unglaubliche Geschwindigkeit", und die Tatsache, dass die Golems "getötet" werden, was mit meinem Verständnis von Golem - Konstrukte, denen durch Magie so etwas wie Leben verliehen wurde - schwerlich übereinstimmt.


Man kann Golems "töten" indem man einen Buchstaben auf ihrer Stirn wegwischt. Dazu wären die Stoffstreifen allerdings wesentlich nützlicher gewesen als die Klingen.
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Beitrag #53, verfasst am 03.01.2009 - 20:18
Meine Betaleserin sagt mir öfters mal: Die Sätze müssen ja gar nicht so lang sein^^
Dementsprechend würde ich hier auch einfach mehrere draus machen.
Aus wessen Perspektive schreibst du denn? Aus Aicas?


Vielleicht:
"Schneller als Aica für möglich gehalten hätte wickelte Jari die Stoffstreifen von seinem Stab. Blitzende Klingen kamen darunter zum Vorschein und Jari [...] die Golems, ehe sie sich auf Aica stürzen konnten."


Okay, ich gebe zu: Das unterscheidet sich schon arg vom Original. Ich weiß nicht, ob man so viel als Betaleser bzw. Variante-Entwickelnder ändern darf/sollte.
So würde ich es allerdings wahrscheinlich machen.

Und zu dem [...]: Ich kenn mich leider nicht so sehr mit Golems aus wie einige andere hier augenscheinlich. Kann man die nicht zumindest ein bisschen zerhacken und dann schnell weglaufen? ^_^
Nein, ich weiß es nicht. Vielleicht ist ja auch deine ganz eigene Art von Kreaturen und die kann man nun mal töten.
Aber eins ist klar: Du handelst in einem einzelnen Satz die ganze Kampfszene ab. Und gerade da könnte man doch mehr rausholen.
Ich kenne ja auch den Ausgangspunkt von Jaris Handlung nicht. Vielleicht kann er erst mal
- dazwischenspringen
- den Stab abwehrbereit emporreißen
- sich auf die Golems stürzen
- usw.
Irgendwas in der Richtung.
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zuojenn
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Beitrag #54, verfasst am 06.01.2009 - 10:31
Ich brauch auch einen Tipp - das muss ein ganz dickes Brett vor dem Kopf sein ...
Wie nennt man das Geräusch, welches jemand von sich gibt, der gerne widersprechen möchte, (dringlich, aber auch nicht laut brüllend) aber den Mund zugehalten bekommt?
Eben ein "Mmmhhmm" ... ich weiß nicht, wie ich es nennen soll.

Der Satz lautet irgendwie: Er hörte jemanden .... ja was? "Unterdrückt aufschreien", das ist mir aber einerseits zu dramatisch, andererseits soll deutlicher rüber kommen, dass eben der Mund zugehalten wird.
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Beitrag #55, verfasst am 06.01.2009 - 11:20
Mir fällt jetzt kein Name für dieses Geräusch ein, aber eine Möglichkeit wäre:
Er hörte, dass jemand einen erstickten Laut des Widerspruchs / der Empörung usw. von sich gab.  
Da ist es dann umschrieben. Oder wenn du die Hand auf dem Mund deutlicher hervorbringen möchtest
Er hörte, wie jemand ein gedämpftes Geräusch von sich gab. Eigentlich hätte sie schreien wollen, doch eine Hand, die auf ihren Mund gepresst war, hinderte sie daran.

Ich hab auch eine Frage: Wie heißen diese Couch-ähnlichen Sitz- und Liegemöglichkeiten, die meistens vorne eine Rundung haben und ansonsten eher aussehen wie eine Couch? Mir liegt das Wort auf der Zunge, aber es mag nicht von dort runterkommen.
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Beitrag #56, verfasst am 06.01.2009 - 11:26
Meinst du das runde Teil da vorne? Das nennt man Ottomane.
Und die ganze Couch + Ottomane bezeichnet man meist als "Sitzlandschaft".

Hm, ja an "erstickten" Laut hatte ich auch gedacht ... aber das klingt mehr an Hals zudrücken, denn an Mund zuhalten. Vielleicht gibt es ja noch was besseres.
Dass der Mund zugehalten wird, wollte ich so nicht sagen, ich glaube, an diese Möglichkeit denkt der Protagonist gar nicht - der denkt in dem Moment nicht so viel ;-)
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Beitrag #57, verfasst am 06.01.2009 - 11:39
Sheyleen schrieb:

Ich hab auch eine Frage: Wie heißen diese Couch-ähnlichen Sitz- und Liegemöglichkeiten, die meistens vorne eine Rundung haben und ansonsten eher aussehen wie eine Couch?


Meinst du eine Chaiselongue?
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Beitrag #58, verfasst am 06.01.2009 - 11:53
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zuletzt bearbeitet am 06.01.2009 - 11:57
@Hand vor den Mund:
Wenn möglich, dann sich irgendwie aus der Affäre ziehen *hust*. Man könnte das formale Problem zu einem inhaltlichen machen und es dann lösen, indem man die Situation oder deren Wahrnehmung ein wenig ändert. (Zu Deutsch: Schreib notfalls was anderes)
Ansonsten find ich "Mmhmmh" gar nicht so schlecht. Lockert auf, und wenn es nicht völlig ohne Kontext steht, wird man es wohl auch verstehen. Eine Notlösung wäre "Es klang, als ob..."
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Beitrag #59, verfasst am 06.01.2009 - 12:23
Chaiselongue, genau das wars. Danke Rune und auch an dich, zuojenn.
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AlexW
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Beitrag #60, verfasst am 06.01.2009 - 12:29
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zuletzt bearbeitet am 06.01.2009 - 12:30
Hi!

zuojenn schrieb:
Der Satz lautet irgendwie: Er hörte jemanden .... ja was? "Unterdrückt aufschreien", das ist mir aber einerseits zu dramatisch, andererseits soll deutlicher rüber kommen, dass eben der Mund zugehalten wird.
Jemand ne Idee?


Er hörte ein schwer definierbares Geräusch. Es war keine Maschine, es war ein Mensch und klang wie der gedämpfte / unterdrückte / erstickte / verzerrte Aufschrei / Laut eines Mannes/ einer Frau, hinter vorgehaltener Hand / zugeklebtem Mund / zugehaltenem Mund.

AlexW
zuojenn
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Beitrag #61, verfasst am 06.01.2009 - 17:09
AlexW schrieb:
Hi!

zuojenn schrieb:
Der Satz lautet irgendwie: Er hörte jemanden .... ja was? "Unterdrückt aufschreien", das ist mir aber einerseits zu dramatisch, andererseits soll deutlicher rüber kommen, dass eben der Mund zugehalten wird.
Jemand ne Idee?


Er hörte ein schwer definierbares Geräusch. Es war keine Maschine, es war ein Mensch und klang wie der gedämpfte / unterdrückte / erstickte / verzerrte Aufschrei / Laut eines Mannes/ einer Frau, hinter vorgehaltener Hand / zugeklebtem Mund / zugehaltenem Mund.

AlexW


Danke für's Brainstorming.
Ich merke gerade, dass das Problem wo anders liegt. Der, der das hört (und aus dessen Sicht erzählt wird) ist ein ganz junger Typ. Und er will das eigentlich lieber nicht hören, weil es ihn nichts angeht. Eigentlich würde er lieber weiter gehen, als wäre nichts gewesen; aber er hört das eben schon ziemlich deutlich (der arme hört alles!)
Argh, an dieser Stelle verzweifel ich noch, aber dummerweise ist sie wichtig.
AlexW
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Beitrag #62, verfasst am 06.01.2009 - 17:26
Hi!

zuojenn schrieb:

Und er will das eigentlich lieber nicht hören, weil es ihn nichts angeht. Eigentlich würde er lieber weiter gehen, als wäre nichts gewesen; aber er hört das eben schon ziemlich deutlich (der arme hört alles!)


Wenn das die Problematik ist, dann kannst du doch den Fokus in dieser Szene darauf legen, dass er eben schon wieder etwas hört und dich nicht so sehr auf das Geräusch an sich konzentrieren - oder ist das für den weiteren Verlauf der Szene von Bedeutung?

AlexW
zuojenn
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Beitrag #63, verfasst am 06.01.2009 - 18:21
AlexW schrieb:
Hi!

zuojenn schrieb:

Und er will das eigentlich lieber nicht hören, weil es ihn nichts angeht. Eigentlich würde er lieber weiter gehen, als wäre nichts gewesen; aber er hört das eben schon ziemlich deutlich (der arme hört alles!)


Wenn das die Problematik ist, dann kannst du doch den Fokus in dieser Szene darauf legen, dass er eben schon wieder etwas hört und dich nicht so sehr auf das Geräusch an sich konzentrieren - oder ist das für den weiteren Verlauf der Szene von Bedeutung?

AlexW


Dummerweise ja, denn es ist eben genau dieses Geräusch, was ihn letztlich dazu bringt, doch nicht weiter zu gehen und damit recht entscheident für die Szene ... und die ganze Geschichte :-)
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Beitrag #64, verfasst am 06.01.2009 - 21:08
Aber könntest du nicht vielleicht gerade dann betonen, dass ihn das Geräusch verwirrt, dass er es nicht genau bestimmen kann, dass es ihn einfach neugierig macht und er deshalb nicht weitergeht?
Oder du beschreibst gar nicht das Geräusch selbst, sondern wie es auf ihn wirkt: Ängstlich, schmerzerfüllt, hilfebedürftig, beunruhigend,...

Würde das nicht vielleicht gehen?
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Beitrag #65, verfasst am 06.01.2009 - 21:21
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zuletzt bearbeitet am 06.01.2009 - 21:23
"HMMMMMMPF HMPF HMPF HMMMMMMMMMMMMPF!!!"

Das ist das Onomatopoeia für Mundzugehaltenbekommen in meinen Ohren. "Mmmmmh" kann zuviel heißen - es könnte eine Art "Ähm"-Laut sein, es könnte ein "mmmmmmh" für gutes Essen sein... Aber "HMMMMMMMPF" hört sich für mich relativ eindeutig an. Nicht "Hmpf!", das ist der Ton für das beleidigte Schnauben.
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Beitrag #66, verfasst am 06.01.2009 - 21:38
*gacker*

Also HMMMMMPFF gefällt mir fantastisch, aber in dieser Geschichte passt es nicht ganz zum Stil, fürchte ich.

Ich hab jetzt das hier:
"X hörte statt ihrem Protest nur noch gedämpfte Laute. Es klang fast, als würde Y… ihr den Mund zuhalten?"
Aber so ganz zufrieden bin ich damit noch nicht. Aber mir reicht's jetzt mit dem plöden pösen Satz. Danke euch für eure Hilfe :-)
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Beitrag #67, verfasst am 14.01.2009 - 18:12
Hi!

So ich brauch jetzt bitte auch etwas Hilfe bzw. mehr als etwas.

Irgendwie hänge ich an einer Szene fest und komme einfach nicht weiter. Eine Art „Black out“ oder „Schreibblockade“. Ah, keine Ahnung. Auf jeden Fall sitze ich stundenlang vor den Satz den ich immer wieder verändern muss, weil er, mir nicht gefällt. Naja und mein Sarkasmus(fiese Ader) ist zurzeit auch flöten gegangen und genau den brauche ich, wenn ich Snape in Aktion setzen will.

Also ich hoffe ihr hilft  mir da Snape ins rechte Licht zu rücken. Es geht um folgende Situation:

Nach Harrys „Sectumsempra“ Anwendung(Band 6) ordnet Snape eine Unterredung mit dem Gryffindor an. Besser gesagt eine Stunde Okklumentik mit der Absicht in Harrys Geist einzudringen um dem Betrug auf die Schliche zu kommen. Denn Snape weiß, dass Potter sein Tränkebuch besitzt. Doch er will handfeste Beweise. Harry weiß natürlich, dass er keine Chance gegen Legilimens hat und entscheidet sich deshalb dafür, das Buch an den besagten Tag auszuhändigen. Vor allem aber um zu verhindern, dass einige bedeutsame Gedanken in Snape besitz gelangen(in Bezug auf einen Schüler).

Und hier komme ich irgendwie nicht richtig voran:
Wie würde der Dialoge(Reaktion) zwischen Snape und Potter verlaufen(getreu dem Original)?

Es wäre wirklich toll, wenn ihr paar Beispiele(Ideen) aufzeigen könntet. Vielleicht löst sich dann mein derzeitiger Knoten im Gehirn.

Zusatz Info: Harry darf nicht von der Schule verwiesen werden, da er ja auf den Kampf gegen Voldemort vorbereitet wird. Die Strafe ist auch nicht wirklich der Haken an der Szene. Dazu habe ich schon einige wie z.B. Harry muss das Jahr wiederholen, weil das Fach Zaubertränke nicht gewertet  wird auf Grund des Betrugs. Zudem muss sich Harry öffentlich in der Großen Halle entschuldigen für dieses Hintergehen(Für Harry ist das jedoch alles annehmbar, denn er hatte damit gerechnet von Hogwarts verwiesen zu werden)…

Ah und noch eins, Harry weiß das das Buch des Halbblutprinzen Snape gehört(wird es aber keinesfalls vor ihm zugeben).

Gruß
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Beitrag #68, verfasst am 19.01.2009 - 16:04
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zuletzt bearbeitet am 19.01.2009 - 16:07
Hm...Also ich glaub, ich weis warum du dieses Problem hast. Du versuchst Harry mit originalem Charakter darzustellen, lässt ihn aber gleichzeitig eine Entscheidung treffen, die nicht wirklich zu ihm passt. Snape wusste auch ohne Legillimentik zu diesem Zeitpunkt schon, dass Harry sein altes Schulbuch in die Hände bekommen hat. Aber Harry hat sich nicht einschüchtern lassen, da es versteckt im Raum der Wünsche liegt. Selbst wenn Snape die Wahrheit in seinem Kopf gesehen hätte, hätte er immernoch keinen richtigen Beweis um ihn mit mehr als Nachsitzen zu bestrafen, da er ja nicht sein Hauslehrer ist. Außerdem will sich Snape nicht selbst mit dem Buch in Verbindung bringen. (Alles Gründe die in HP6 genannt wurden.)
Seltsam ist auch, dass Harry jetzt schon weis, dass das Buch Snape gehört. Wie soll er das erfahren haben? Man mags nicht glauben aber solche Sachen sind oft Ursachen für Schreibblockaden.

Und das ist immer das Problem mit diesen Geschichten, in denen sich die Handlung vom Original unterscheidet. Ich würde dir ja ans Herz legen, Harry an dieser Stelle anders Handeln zu lassen, aber ich nehme an, dass du das nicht willst.

Wie wärs denn, wenn Harry während dieser Okklumentikstunde noch nicht vorhatte, Snape die Wahrheit zu erzählen. Stattdessen verwendet Snape Legillimentik um in Harrys Kopf zu schauen, ob er mit seiner Vermutung über das Buch recht hatte. Anschließend schließt er hinter Harry die Tür seines Büros ab und beginnt, ihn unter Druck zu setzen. (Vielleicht könnte er ihm sogar drohen.) Dann erst beschließt Harry die Wahrheit zu sagen...und wird dann vielleicht zu Dumbledore gebracht.

Sicher gibs auch noch andere Möglichkeiten aber ich hoffe trotzdem, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte.^^
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Beitrag #69, verfasst am 19.01.2009 - 16:54
Hi!

Drace schrieb:
Hm...Also ich glaub, ich weis warum du dieses Problem hast. Du versuchst Harry mit originalem Charakter darzustellen, lässt ihn aber gleichzeitig eine Entscheidung treffen, die nicht wirklich zu ihm passt. Snape wusste auch ohne Legillimentik zu diesem Zeitpunkt schon, dass Harry sein altes Schulbuch in die Hände bekommen hat. Aber Harry hat sich nicht einschüchtern lassen, da es versteckt im Raum der Wünsche liegt. Selbst wenn Snape die Wahrheit in seinem Kopf gesehen hätte, hätte er immernoch keinen richtigen Beweis um ihn mit mehr als Nachsitzen zu bestrafen, da er ja nicht sein Hauslehrer ist. Außerdem will sich Snape nicht selbst mit dem Buch in Verbindung bringen. (Alles Gründe die in HP6 genannt wurden.)
Seltsam ist auch, dass Harry jetzt schon weis, dass das Buch Snape gehört. Wie soll er das erfahren haben? Man mags nicht glauben aber solche Sachen sind oft Ursachen für Schreibblockaden.

Danke für deine Erklärung, die hat einige Gedankengänge bei mir ausgelöst. Dennoch…

Harry würde also nicht so handeln? Hmm…obwohl er ein noch viel bedeutendes Geheimnis in sich wahrt und dieses Snape keinesfalls sehen darf? Harry muss hier abwägen - entweder gibt er zu, dass er mit Hilfe des Buches sich durch Zaubertränke gemogelt hat oder er verrät den besagten Schüler. So wie ich Harry einschätze entscheidet er doch immer für seine Freunde oder nicht? Deshalb würde er doch den Jungen, der ihn vertraut und bei dem Harry ein Versprechen abgelegt hat nicht verraten?

Richtig, Snape hat keine Beweise. Noch nicht. Erst wenn er das Buch in der Hand hält hat er sie und genau das will er durch Legilimens erreichen. Denn er wird in Harrys Kopf sehen, wo er es versteckt hat.

Wenn Snape dann an das Buch kommt fällt doch nicht gleich die Verbindung zu seiner Person auf? Er wird ja nicht so dumm sein und es offenbaren. Aber genauso wird er sich doch nicht entgehen lassen, wenn er Potter eine reinwürgen könnte, dass dieser betrügt. In dem Fall wird es wohl mehr als Nachsitzstunden geben, auch wenn Snape nicht sein Hauslehrer ist. Dumbledore kann wohl kaum beide Augen zudrücken bei solchem Vergehen.

Drace schrieb:
Seltsam ist auch, dass Harry jetzt schon weis, dass das Buch Snape gehört. Wie soll er das erfahren haben?

Naja, wenn man auf jemanden trifft der gewisse Informationen über die Zukunft besitzt, weiß Harry um diesen Tatbestand und noch einiges mehr.

Harry ist in einer Situation wo z.B. der Rausschmiss aus Hogwarts nicht so fatal wäre, wie  der Verrat an den Jungen.    

Drace schrieb:
Wie wärs denn, wenn Harry während dieser Okklumentikstunde noch nicht vorhatte, Snape die Wahrheit zu erzählen. Stattdessen verwendet Snape Legillimentik um in Harrys Kopf zu schauen, ob er mit seiner Vermutung über das Buch recht hatte. Anschließend schließt er hinter Harry die Tür seines Büros ab und beginnt, ihn unter Druck zu setzen.

Ja, so in die Richtung habe ich schon verfasst. Harry nimmt das Buch in seiner Schultasche mit zur „Okklumentikstunde“ und will erst einmal versuchten gegen Legilimens anzukommen. Er hat sich auch bemüht und fleißig mit Hermine geübt. Doch nachdem Snape beim ersten Versuch länger als es Harry lieb ist in seine Gedanken verweilt(obwohl Harry fortschritte zeigte und Snape es nicht mehr so einfach wie damals hatte)  geht er kein weiteres Risiko mehr ein. Deshalb händigt er das Buch aus.

Gruß

Sayena
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Beitrag #70, verfasst am 19.01.2009 - 17:35
Sayena schrieb:

Harry würde also nicht so handeln? Hmm…obwohl er ein noch viel bedeutendes Geheimnis in sich wahrt und dieses Snape keinesfalls sehen darf? Harry muss hier abwägen - entweder gibt er zu, dass er mit Hilfe des Buches sich durch Zaubertränke gemogelt hat oder er verrät den besagten Schüler. So wie ich Harry einschätze entscheidet er doch immer für seine Freunde oder nicht? Deshalb würde er doch den Jungen, der ihn vertraut und bei dem Harry ein Versprechen abgelegt hat nicht verraten?


Also entschuldige, aber da zu diskutieren wäre absolut sinnlos. Alle Gründe die ich vorgetragen hab, sind im buch selbst genannt worden. Und wäre es so wie du sagst, wäre es in Band 6 ganz anders gekommen.

Sayena schrieb:

Harry ist in einer Situation wo z.B. der Rausschmiss aus Hogwarts nicht so fatal wäre, wie  der Verrat an den Jungen.
...
Ja, so in die Richtung habe ich schon verfasst. Harry nimmt das Buch in seiner Schultasche mit zur „Okklumentikstunde“ und will erst einmal versuchten gegen Legilimens anzukommen. Er hat sich auch bemüht und fleißig mit Hermine geübt. Doch nachdem Snape beim ersten Versuch länger als es Harry lieb ist in seine Gedanken verweilt(obwohl Harry fortschritte zeigte und Snape es nicht mehr so einfach wie damals hatte)  geht er kein weiteres Risiko mehr ein. Deshalb händigt er das Buch aus.


Wäre gut gewesen vorher zu wissen.^^
Aber wenn du alles schon so hast....wo ist dann das Problem? Kommt mir nicht allzuschwer vor. Snape hört auf in Harrys Geist einzudringen, lässt dann mit seinem Zauberstab die Tür verschließen und sagt dann sowas Snapetypisches wie: "Ich denke, sie haben etwas, das mir gehört."...oder so. Und dann entwickelst du das eben immer weiter.
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Beitrag #71, verfasst am 21.01.2009 - 20:16
Hi!

Drace schrieb:
Also entschuldige, aber da zu diskutieren wäre absolut sinnlos. Alle Gründe die ich vorgetragen hab, sind im buch selbst genannt worden. Und wäre es so wie du sagst, wäre es in Band 6 ganz anders gekommen.

Sorry, ich wollte dich nicht angreifen. Klingt nämlich für mich so, als wärst du es. Wobei per Internet kommt ja manches anderes herüber als man es beabsichtigt hatte.

Natürlich stimmten die Gründe die du vorgetragen hast. Dennoch bedeutet es nicht sofort, dass ein HP Charakter gleich OOC wir nur weil er in eine andere Situation gebracht wird. Schließlich kennt man ja einige Wesensmerkmale der Figuren und kann dementsprechend die Originalität dieser wahren. Sonst gäbe es ja keine FFs wenn man die Personen nur in gleichen Situationen/Umgebungen/Handlungen agieren ließe. Zudem würde man doch so nur das Buch nacherzählen, wenn man alles identisch ablaufen lässt?

Drace schrieb:
Aber wenn du alles schon so hast....wo ist dann das Problem?

Das Problem war ein vorübergehendes „Black out“ zu einer bestimmten Situation  - deshalb auch meine bitte nach Vorschlägen zum Dialog bzw. Reaktion der beiden Figuren.

Drace schrieb:
Snape hört auf in Harrys Geist einzudringen, lässt dann mit seinem Zauberstab die Tür verschließen und sagt dann sowas Snapetypisches wie: "Ich denke, sie haben etwas, das mir gehört."...oder so. Und dann entwickelst du das eben immer weiter.

Ja, mittlerweile hab ich es auch hinbekommen. Also danke noch einmal für deine Anregung - ist nicht ironisch gemeint, also bitte nicht falsch verstehen.

Drace schrieb:
und sagt dann sowas Snapetypisches wie: "Ich denke, sie haben etwas, das mir gehört."...oder so..

Hier musste ich schmunzeln. Wenn Snape das sagen würde, würde er sich wohl selber ausliefern, dass das Buch ihm gehöre. Besser Snape hält lieber die Klappe in Bezug auf das Buch oder er schiebt es auf Slughorn.

Nicht falsch verstehen, ist kein Vorwurf.

Gruß

Sayena
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Beitrag #72, verfasst am 21.01.2009 - 21:03
Sayena schrieb:

Natürlich stimmten die Gründe die du vorgetragen hast. Dennoch bedeutet es nicht sofort, dass ein HP Charakter gleich OOC wir nur weil er in eine andere Situation gebracht wird. Schließlich kennt man ja einige Wesensmerkmale der Figuren und kann dementsprechend die Originalität dieser wahren. Sonst gäbe es ja keine FFs wenn man die Personen nur in gleichen Situationen/Umgebungen/Handlungen agieren ließe. Zudem würde man doch so nur das Buch nacherzählen, wenn man alles identisch ablaufen lässt?


Hey, ich hab nichts gegen deine Idee gesagt. Ich meinte nur das solche Geschichten aus logischen Gründen ihre Tücken haben. Zu deiner Story selber darf ich mir gar kein Urteil erlauben, weil ich sie nich gelesen hab. ;)
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Beitrag #73, verfasst am 16.02.2009 - 12:30
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zuletzt bearbeitet am 16.02.2009 - 12:34
Hi!

Brauche mal bitte eure Meinung...

Ich bin mittendrin in meiner Story und stehe jetzt vor der Überlegung, wie Voldemort handeln würde.

Ist es realistisch und Charakter entsprechend, wenn Voldemort der magischen Welt offenbaren würde, dass er in Besitz einer Zeituhr ist(die zudem nur er bzw. mit Hilfe einer anderen Person aktivieren kann, das gibt er jedoch nicht preis)? Oder würde Voldemort eher darüber schweigen?

Ich wollte(in meiner FF) es ihn gern verkünden lassen, aber nur wenn es eben logisch ist.

Gruß

Sayena
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Beitrag #74, verfasst am 17.02.2009 - 15:02
Voldemort, wenn ich das richtig verstehe, ist hauptsächlich machtgierig. Dementsprechend glaube ich, er würde die Vorgehensweise wählen, die seinem bösen Meisterplan am dienlichsten ist. Wenn er sich sicher ist, dass keiner mit dem Wissen um das, was er preisgibt, etwas gegen ihn unternehmen kann, oder wenn ihm das egal ist, kann es gut sein, dass er derartiges verkündet, einfach um die Zaubererwelt so richtig in Angst und Schrecken zu versetzen, vielleicht, damit sie sich ihm mehr unterwirft oder ähnliches... Zugegebenermaßen habe ich natürlich keine Ahnung, wieviele in der Zaubererwelt überhaupt wissen, was diese Zeituhr sein soll, wie gefährlich sie ist, was man mit ihr machen kann usw... Da hast du schon eine Menge Freiheit ;)
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Beitrag #75, verfasst am 17.02.2009 - 16:02
Hi!

Silfir schrieb:
Wenn er sich sicher ist, dass keiner mit dem Wissen um das, was er preisgibt, etwas gegen ihn unternehmen kann, oder wenn ihm das egal ist, kann es gut sein, dass er derartiges verkündet, einfach um die Zaubererwelt so richtig in Angst und Schrecken zu versetzen, vielleicht, damit sie sich ihm mehr unterwirft oder ähnliches... Zugegebenermaßen habe ich natürlich keine Ahnung, wieviele in der Zaubererwelt überhaupt wissen, was diese Zeituhr sein soll, wie gefährlich sie ist, was man mit ihr machen kann usw... Da hast du schon eine Menge Freiheit ;)

Denke. Genau aus einer der Gründe wollte ich Voldemort die Offenbarung machen lassen. Um noch mehr Angst und Schrecken zu verbreiten. Die Welt zu erschüttern, wenn er zu seiner schon bestehenden Macht auch noch verkündet, dass er ein Objekt besitz, das ihn erlaubt durch die Zeit zu springen(die Geschichte zu verändern).

Vielen dank noch mal…

Gruß

Sayena
 
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