Romy-chen schrieb:
Ich glaube, ich würde das Beispiel mit dem Radar/ Sonar im U-Boot ganz weglassen. Es gibt denke ich nicht sehr viele Leute, die wissen, dass so ein Radar Geräusche im anderen Schiff macht (zum Beispiel ich) und verstehen den Satz gar nicht.
Seufz. Das hatte ich befürchtet.
Romy-chen schrieb:
Wenn du bei dem Schiffvergleich bleiben willst, kannst du ja irgendetwas schreiben wie
"Ich konnte die Laute nicht ignorieren. Es war, als würde ich im Maschinenraum eines tauchenden U-Boots stehen, dessen Turbinen auf Hochtouren liefen ..."
So in etwa. Obwohl der Satz jetzt wirklich sehr abgeändert ist. :)
Danke, aber das geht leider nicht, da nicht ds U-boot wichtig ist, sondern der besondere Laut:
Der Protagonist steht unter Drogen und hört den Herzschlag eines anderen Menschen. Er hat die ganze Zeit schon quasi-synästhetische Sinneseindrücke und der U-Bootvergleich schien mir hier am passensten: Eine laute Frequenz, die man quasi um sich herum nicht nur hört, sondern die fast spürbar ist.
Irgendetwas vergleichbares wie: "Ich konnte den Laut so wenig ignorieren, als befände ich mich im Inneren einer Trommel, auf die jemand einen Tack schlägt", oder so was ist mir zu unoriginell und zu holprig.
Mitlerweile ist der Satz etwas vereinfacht dazu mutiert:
"Michaels Herzschlag. Lauter, je genauer ich hinhörte. Ich konnte ihn ebenso wenig ignorieren wie die Crew eines U-Bootes den Takt eines Sonars ignorieren könnte, das Schallwellen durch ihr ganzes Fahrzeug jagte."
Aber das ist natürlich immer noch unverständlich, wenn man nie einen U-Bootfilm gesehen hat, in dem so etwas vorkommt und man den Laut nicht kennt...
Manno...
