Autor
Beitrag
Story-Operator
•  
Beitrag #2151, verfasst am 27.01.2012 - 00:57
Kleevina schrieb:
Kann mir vielleicht einer helfen? - Weil bei einer WOW-FF große Schwierigkeiten habe nach 130 Kapiteln weiter zu kommen.

Vielleicht liegt es daran, weil ich meinen WOW-Account vor 2 Jahren gekündigt habe, aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust mit dem Spiel wieder anzufangen. Aber ich möchte diese Geschichte auch beenden, da ich schon weiß wie es zu Ende geht.


Also hier bist Du in jedem Fall falsch. ^^ Bei der Schreibhilfe geht es um konkrete Vorschläge zu fragwürdigen Formulierungen in einer Geschichte.

Schau doch mal hier rein, da bist Du sicher besser aufgehoben:
http://forum.fanfiktion.de/t/13445/1
"Do you find it easy to get drunk on words?"
"So easy that, to tell you the truth, I am seldom perfectly sober."
- Harriet Vane & Lord Peter Wimsey (A Gaudy Night by Dorothy L. Sayers)
Beiträge: 2932
Rang: Autorenlegende
•  
Beitrag #2152, verfasst am 30.01.2012 - 16:35
Kann mir mal wer verraten, ob verständlich ist, wenn ich bei ner Pferdestory von einem "freudigen, brummelnden Wiehern" schreibe? Also weiß man da, welches Geräusch ich damit meine?

Ich hab jetzt schon ein paar mal gegoogelt, das scheint in dieser Kombi öfter mal in Erzählungen aufzutauchen.

Bin nämlich am hin- und herüberlegen, wie ich das klar machen soll, welches bestimmte Geräusch/Verhalten ich meine.
~  Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~
* Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten. *
Beiträge: 107
Rang: Bravoleser
•  
Beitrag #2153, verfasst am 30.01.2012 - 21:04
Gaya Lupin schrieb:
Kann mir mal wer verraten, ob verständlich ist, wenn ich bei ner Pferdestory von einem "freudigen, brummelnden Wiehern" schreibe? Also weiß man da, welches Geräusch ich damit meine?

Ich hab jetzt schon ein paar mal gegoogelt, das scheint in dieser Kombi öfter mal in Erzählungen aufzutauchen.

Bin nämlich am hin- und herüberlegen, wie ich das klar machen soll, welches bestimmte Geräusch/Verhalten ich meine.


Das ist schwer zu sagen ;-) Ich hab jetzt zwar ein Geräusch in meinem Kopf, aber ob es genau das ist, dass du erzeugen wolltest? Aber jedenfalls habe ich ein Geräusch im Kopf!
Beiträge: 4775
Rang: Literaturgott
Schreibwerkstättler
Schreibwerkstatt-Autor
•  
Beitrag #2154, verfasst am 30.01.2012 - 21:16
Gaya Lupin schrieb:
Kann mir mal wer verraten, ob verständlich ist, wenn ich bei ner Pferdestory von einem "freudigen, brummelnden Wiehern" schreibe?


Ich glaube für nicht Pferdekenner reicht ein freudiges Wiehern völlig. Die können ein freudiges brummelndes sicher nicht von einem freudigen nicht-brummelnden von der Beschreibung her unterscheiden und das brummeln stört nur, wenn sie sich da nichts drunter vorstellen können.
Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein. - Sören Kierkegaard
Beiträge: 1292
Rang: Handbuchautor
•  
Beitrag #2155, verfasst am 30.01.2012 - 21:29
Dieses "Brummeln" nenne ich immer "Bullern". Aber ich glaube, darunter können sich die Leser noch weniger vorstellen.
Don't be a racist. Be like Mario. He's an italian plumber, made by japanese people, who speaks english an looks like a mexican. And runs like a jamaican. And jumps like a black man. And grabs coins like a jew...
Beiträge: 2932
Rang: Autorenlegende
•  
Beitrag #2156, verfasst am 30.01.2012 - 21:35
  •  
zuletzt bearbeitet am 30.01.2012 - 21:36
Kitshipper schrieb:
Dieses "Brummeln" nenne ich immer "Bullern". Aber ich glaube, darunter können sich die Leser noch weniger vorstellen.


*lol* genau das ist ja das Problem.

Nun gut, belass ichs beim "wiehern", obwohl es das ja eigentlich nicht ganz trifft. Aber da kann sich immerhin wohl jeder was drunter vorstellen.


Danke euch.


(Oder ich muß das morgen auf Video aufnehmen und zur Story dazu packen. )
~  Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~
* Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten. *
Beiträge: 1230
Rang: Handbuchautor
•  
Beitrag #2157, verfasst am 01.02.2012 - 20:50
Ich hätte auch mal ne Frage. Leider eher eine Übersetzungsfrage, aber nicht mit einer Spezialsprache, die ich im Sprachenthread finden könnte, sondern good old English betreffend ;)
Also dachte ich mir, ich frag mal hier.

Und zwar: Wie würdet ihr den Ausdruck "es läuft uns ja nicht weg" am elegantesten ins Englische übersetzen?
Sigue soñando. Si quieres ser un héroe, necesitas sueños.
- Gracias. No lo olvidaré. Buenas noches ... Zack ...
Story-Operator
•  
Beitrag #2158, verfasst am 02.02.2012 - 19:43
MySecretsKeeper schrieb:
Und zwar: Wie würdet ihr den Ausdruck "es läuft uns ja nicht weg" am elegantesten ins Englische übersetzen?


Ich kenne jetzt nur: The work will keep.
(Die Arbeit läuft uns nicht davon.)
Etwas mehr Kontext wäre wohl hilfreich. :)
"Do you find it easy to get drunk on words?"
"So easy that, to tell you the truth, I am seldom perfectly sober."
- Harriet Vane & Lord Peter Wimsey (A Gaudy Night by Dorothy L. Sayers)
Foren-Operator
Story-Operator
•  
Beitrag #2159, verfasst am 02.02.2012 - 20:26
Ich hab in LEO eine Diskussion dazu gefunden:

http://dict.leo.org/forum/viewUnsolvedquery.php?idThread=958231&idForum=1&lp=ende&lang=de

"(Don't worry,) it's not going anywhere." (AE?)

Oder:

"It can wait."

Das scheinen mir beides gute Optionen zu sein.
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
Beiträge: 1230
Rang: Handbuchautor
•  
Beitrag #2160, verfasst am 02.02.2012 - 21:25
  •  
zuletzt bearbeitet am 02.02.2012 - 21:30
Ah, danke schon mal, ihr beiden.

Leo! Warum hab ich das bei Leo nicht gefunden? Ich fühle mich jetzt offiziell dämlich :D

Also, die Situation ist die folgende:


“This is the epilogue. Wanna read that, too?”

The look on your face couldn't exactly be described as thrilled. You took a quick look at your watch and suddenly decided you had to hurry. Yeah, made sense with your next lecture starting in one and a half hour and the way from here to university being no longer than fifteen minutes, at most. But I didn't complain.

“Maybe next time. [...]"



Die andere Person, also nicht der Schreiber des Epilogs, sagt das dann. Es sollte also ein wenig entschuldigend und schon auch irgendwie aufmunternd sein. "It can wait" wäre in der Situation wahrscheinlich ein bisschen fies.

In der deutschen Version habe ich:

[...] „Vielleicht nächstes Mal. Die Sache läuft uns ja nicht weg.“

Du aber schon. [...]


Dieses "Wortspiel" am Ende würde ich halt auch schon ganz gerne mit rüber nehmen. "It's not going anywhere." Hmm ... Das assoziiere ich als erstes mit "Es ist sinnlos", also "Es führt zu nichts". In Kombination mit dem "Don't worry" geht es aber vielleicht.

Aber ... "Don't worry, it's not going anywhere." - Yeah, but you are ...
Naja, das klingt auch nicht sooo cool. Und es fehlt mir irgendwie ein bisschen das "Flüchten" dabei, weil die andere Person es ja plötzlich so eilig hat zu verschwinden. Oder besteht dieses Problem jetzt gerade nur in meinem Kopf?

Hm hm-hm ... Noch Ideen? O:)

Ich klammere mich auch nicht unbedingt an den Wortlaut. Wenn es eine englische Redwendung mit ähnlichem Sinn gibt, die zur Situation passt, dann würde ich die auch nehmen.
Sigue soñando. Si quieres ser un héroe, necesitas sueños.
- Gracias. No lo olvidaré. Buenas noches ... Zack ...
Story-Operator
•  
Beitrag #2161, verfasst am 02.02.2012 - 22:34
MySecretsKeeper schrieb:

[...] „Vielleicht nächstes Mal. Die Sache läuft uns ja nicht weg.“

Du aber schon. [...]


Dieses "Wortspiel" am Ende würde ich halt auch schon ganz gerne mit rüber nehmen. "It's not going anywhere." Hmm ... Das assoziiere ich als erstes mit "Es ist sinnlos", also "Es führt zu nichts". In Kombination mit dem "Don't worry" geht es aber vielleicht.

Aber ... "Don't worry, it's not going anywhere." - Yeah, but you are ...
Naja, das klingt auch nicht sooo cool. Und es fehlt mir irgendwie ein bisschen das "Flüchten" dabei, weil die andere Person es ja plötzlich so eilig hat zu verschwinden. Oder besteht dieses Problem jetzt gerade nur in meinem Kopf?


Also "not going anywhere" scheint mir die beste Alternative zu sein.

Eventuell als Antwort darauf: "But you might"
(Also die Möglichkeit andeuten, daß die Person irgendwie doch nicht mehr dazu kommt, wenn sie jetzt geht. Das wäre leicht verändert im Sinn aber immer noch nah genug dran am Original. Wortspiele lassen sich immer nur schwer in andere Sprachen umsetzen.)
"Do you find it easy to get drunk on words?"
"So easy that, to tell you the truth, I am seldom perfectly sober."
- Harriet Vane & Lord Peter Wimsey (A Gaudy Night by Dorothy L. Sayers)
Beiträge: 33
Rang: Buchstabierer
•  
Beitrag #2162, verfasst am 10.02.2012 - 01:14
Ich hoffe einfach mal, dass noch jemand on ist, denn ich hänge am ersten Satz.
Ich fühle mich grade total doof, aber ich weiß nicht, ob das so richtig ist.
Also, hier der Satz: 'Unbehaglich schaute ich mich um.'
Total simpel, aber kann man das so schreiben? Heißt es nicht irgendwie.. 'Unbehaglich fühlend' oder so?
Schon mal im Voraus: Danke (:
Teenager: Jemand, der auf eine Zombieapokalypse vorbereitet ist, aber nicht auf den Mathetest morgen früh.
oder aber: Jemand, der der für die Hälfte der Dinge zu jung ist, die er will und für die andere Hälfte zu alt ist.
Beiträge: 12248
Rang: Literaturgott
Schreibwerkstättler
•  
Beitrag #2163, verfasst am 10.02.2012 - 09:13
Wenn du es noch brauchst: Ich würde auch Unbehaglich nehmen .

Also so wie du es geschrieben hast.
Die Grenzen meiner Welt sind da, wo ich nicht mehr weiter kann
Beiträge: 1905
Rang: Hobbyautor
•  
Beitrag #2164, verfasst am 10.02.2012 - 10:13
Wie wärs mit "voller Unbehagen"?
"Er ist großartig!"
"Wer?"
"Na Ihr!"
"Ach, er!"
Beiträge: 33
Rang: Buchstabierer
•  
Beitrag #2165, verfasst am 10.02.2012 - 12:26
Danke für die beiden Antworten (:
Muss noch darüber nachdenken, was ich nun nehme xD
Teenager: Jemand, der auf eine Zombieapokalypse vorbereitet ist, aber nicht auf den Mathetest morgen früh.
oder aber: Jemand, der der für die Hälfte der Dinge zu jung ist, die er will und für die andere Hälfte zu alt ist.
Sternenkind94
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #2166, verfasst am 10.02.2012 - 21:56
Hey :)

Kruze Frage:

"Des Überdrusses überdrüssig, bin ich des Leidens leid und des Kampfes. "

Kann mir jemand den Satz so umstellen, dass diese dopplung der gleichen Wörter draußen ist? Ich habe das mal so gewollte und habe nun bemerkt, dass es nicht passt, aber schaffe es irgenwie nicht es anders hinzubekommen... Hoffe jemand kann mir helfen :)

LG
Beiträge: 4775
Rang: Literaturgott
Schreibwerkstättler
Schreibwerkstatt-Autor
•  
Beitrag #2167, verfasst am 10.02.2012 - 22:43
Sternenkind94 schrieb:


"Des Überdrusses überdrüssig, bin ich des Leidens leid und des Kampfes. "

Kann mir jemand den Satz so umstellen, dass diese dopplung der gleichen Wörter draußen ist? Ich habe das mal so gewollte und habe nun bemerkt, dass es nicht passt, aber schaffe es irgenwie nicht es anders hinzubekommen...


Was hast du denn für einen Anspruch? Soll der Satz irgendwie poetisch klingen? Ansonsten ist tuts doch eine einfache Aufzählung:

"Ich habe genug von Überdruss, Leiden und Kampf."

In deinem Satz steht der Kampf auch etwas allein da: Des Kampfes was?
Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein. - Sören Kierkegaard
Sternenkind94
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #2168, verfasst am 10.02.2012 - 22:53
Also ich wollte den Satz von der allgemeinen Struktur her gerne so lassen, nur eben diese Doppelung rausbekommen. Aber die Aufzählung ist eigentlich auch nicht schlecht, etwas nüchterner und sachlicher (das ist soweiso immer mein Problem, dass ich etwas zu "aufbauschend" schreibe). Weiß nur nicht ob das zum Rest dann passt...

"...des Kampdes" bezieht sich eigentlich auch noch auf das "leid", aber gut, dass ich jetzt weiß, dass man das nicht so ganz nachvollziehen kann :D

Danke für deine Anregung und Hilfe :)
Story-Operator
•  
Beitrag #2169, verfasst am 10.02.2012 - 23:48
  •  
zuletzt bearbeitet am 10.02.2012 - 23:48
Sternenkind94 schrieb:

"Des Überdrusses überdrüssig, bin ich des Leidens leid und des Kampfes.


Ich würde auch die entschlackte Version nehmen, wenn Du aber die beiden Ausdrücke drin behalten möchtest, dann kannst Du sie doch einfach tauschen.

Ich bin des Überdrusses leid, des Leidens und des Kampfes überdrüssig.
(Oder Leid und Kampf noch umstellen, dann steht das Leid von leid weiter weg. ^^)
"Do you find it easy to get drunk on words?"
"So easy that, to tell you the truth, I am seldom perfectly sober."
- Harriet Vane & Lord Peter Wimsey (A Gaudy Night by Dorothy L. Sayers)
Beiträge: 4775
Rang: Literaturgott
Schreibwerkstättler
Schreibwerkstatt-Autor
•  
Beitrag #2170, verfasst am 11.02.2012 - 10:41
Panthera schrieb:
Ich bin des Überdrusses leid, des Leidens und des Kampfes überdrüssig.


Das war auch mein erster Gedanke, aber ich meine das kann man nur machen, wenn der Protagonist absichtlich mit Worten spielt, da das ... na ja, so gewollt nach Wortspiel klingt.

Wenn es also irgendein nüchterner, vielleicht ironischer Chara sagt/denkt, der ein wenig Abstand von seiner Situation hat, das würde ich das durchaus nehmen. Ist es aber einer, der mitten in der Sch***e sitzt, und emotional einfach nicht mehr weiter kann, dann würde ich das lassen.
Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein. - Sören Kierkegaard
Beiträge: 789
Rang: Zeitungskorrespondent
•  
Beitrag #2171, verfasst am 11.02.2012 - 14:39
  •  
zuletzt bearbeitet am 11.02.2012 - 14:39
Sternenkind94 schrieb:

"Des Überdrusses überdrüssig, bin ich des Leidens leid und des Kampfes. "


Oder "Ich habe genug vom Überdruss, bin des Kampfes müde und habe das Leiden satt."
Wie sieht's damit aus?

Rune hat schon Recht, da kommt es arg darauf an, was für ein Mensch dein Charakter ist.
We're all in the same game; just different levels.
Dealing with the same hell; just different devils.
Beiträge: 22
Rang: ABC-Schütze
•  
Beitrag #2172, verfasst am 11.02.2012 - 23:32
Also dann ich misch mich hier jetzt auch mal mit meiner Bitte um Hilfe ein.



Eine erneute Freundschaft scheint aber unmöglich, da die Beiden jungen Frauen nun nicht mehr länger nur Interessen und Hobbys nicht teilen, sondern die Welten in denen sie Leben. Und dann ist da auch noch der vergangene Krieg...

Also... mich stört irgendwie der Punkt vor dem und und den ersten Satz finde ich in seiner Formulierung irgendwie Krüppelig.

Kann mir da jemand helfen?
Jedes Wesen braucht Träume,
denn ohne sie zerbrichst du an der bitteren Wahrheit
Story-Operator
•  
Beitrag #2173, verfasst am 12.02.2012 - 00:16
rosenkatze schrieb:

Eine erneute Freundschaft scheint aber unmöglich, da die Beiden jungen Frauen nun nicht mehr länger nur Interessen und Hobbys nicht teilen, sondern die Welten in denen sie Leben. Und dann ist da auch noch der vergangene Krieg...

Also... mich stört irgendwie der Punkt vor dem und und den ersten Satz finde ich in seiner Formulierung irgendwie Krüppelig.


Ist sehr verwirrend formuliert, da steig ich irgendwie nicht durch. ^^
So aus dem Ärmel geschüttelt würde ich den Satz folgendermaßen umstellen:

Eine erneute Freundschaft scheint aber unmöglich, da die beiden jungen Frauen nun nicht mehr länger weder Interessen noch Hobbys teilen noch die Welten, in denen sie leben. Ein weiteres Hindernis stellte der vergangene Krieg dar.
"Do you find it easy to get drunk on words?"
"So easy that, to tell you the truth, I am seldom perfectly sober."
- Harriet Vane & Lord Peter Wimsey (A Gaudy Night by Dorothy L. Sayers)
Beiträge: 789
Rang: Zeitungskorrespondent
•  
Beitrag #2174, verfasst am 12.02.2012 - 00:40
rosenkatze schrieb:
Eine erneute Freundschaft scheint aber unmöglich, da die Beiden jungen Frauen nun nicht mehr länger nur Interessen und Hobbys nicht teilen, sondern die Welten in denen sie Leben. Und dann ist da auch noch der vergangene Krieg...


Das ist einfach zu kompliziert ausgedrückt... ich würde es ein wenig aufdröseln. So zum Beispiel:

Eine erneute Freundschaft scheint aber unmöglich, da die beiden jungen Frauen, die schon Interessen und Hobbys nie teilten, nun in verschiedenen Welten leben. Ganz zu schweigen vom vergangenen Krieg...
We're all in the same game; just different levels.
Dealing with the same hell; just different devils.
Beiträge: 4775
Rang: Literaturgott
Schreibwerkstättler
Schreibwerkstatt-Autor
•  
Beitrag #2175, verfasst am 12.02.2012 - 11:07
rosenkatze schrieb:
Eine erneute Freundschaft scheint aber unmöglich, da die Beiden jungen Frauen nun nicht mehr länger nur Interessen und Hobbys nicht teilen, sondern die Welten in denen sie Leben. Und dann ist da auch noch der vergangene Krieg...


Ich verstehe den Inhalt nicht so ganz. "Nun nicht mehr länger nicht"? Ist das eine doppelte Verneinung?

Falls ich das richtig verstanden haben, wie wäre es mit:

"Da die beiden jungen Frauen nun nicht mehr länger Interessen und Hobbys teilten, schien eine erneute Freundschaft unmöglich. Zumal sie in verschiedenen Welten lebten. Und dann ist da auch noch der vergangene Krieg..."
Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein. - Sören Kierkegaard
 
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.5-6987