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Beitrag #1, verfasst am 06.11.2011 - 19:42
Hallo ihr Lieben!

Ich habe mal eine Frage an euch:

Hat jemand von euch schon einmal bei dieser Ausschreibung der Brentano-Gesellschaft mitgemacht? Es klingt ja alles ganz nett, was die schreiben, aber nach ein bisschen Recherche (leider zu spät, ich habe bereits teilgenommen und werde veröffentlicht) habe ich schon ein bisschen Bauchschmerzen. Deshalb spare ich mir jetzt einen Link hier einzufügen. Wer wirklich Interesse hat, kann ja Google zu Rate ziehen.
Das ganze klingt ein bisschen nach BOD oder - noch schlimmer - DKZV.

Hat jemand von euch schon einmal mitgemacht?

Wie waren eure Erfahrungen?

lG Lulu
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Beitrag #2, verfasst am 06.11.2011 - 22:59
Finger weg. (Ich suche gerade nach dem Beitrag, den ich damals einem Freund zu dem Thema geschickt habe. Ich PN dich dann. Bis dahin: STREICHEN)
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Beitrag #3, verfasst am 06.11.2011 - 23:36
Ist für mich nun leider zu spät... Kann nur noch das beste draus machen...
Nennt es unzurechnungsfähigkeit während der Schwangerschaft oder Dummheit, naja... Aber ich dachte, es ist besser, andere drauf aufmerksam zu machen, damit sie nicht den gleichen Fehler machen...
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Beitrag #4, verfasst am 07.11.2011 - 08:02
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zuletzt bearbeitet am 07.11.2011 - 08:03
http://www.sueddeutsche.de/kultur/zuschuss-verlage-im-land-der-dichter-und-taeuscher-1.970341

Ganz unten, auf der zweiten Seite...
Eigene Erfahrungen habe ich damit allerdings glücklicherweise nicht...
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Beitrag #5, verfasst am 07.11.2011 - 11:33
Ich könnte echt heulen!
Da ist man immer aufmerksam und sucht sich nur seriöse Ausschreibungen raus und dann ist man einmal deprimiert und passt nicht auf und man fällt sofort rein. Auf eine schicke Website, auf ein paar gefakte Rezensionen... Nur, weil man in der Sinnkrise nach ein wenig Bestätigung gesucht hat, weil es schön ist, mal gelobt zu werden...
Zum Kotzen, wie die mit den Träumen der Menschen spielen!

Mein Ruf ist ruiniert bevor ich einen hatte...

Kann man den Thread noch umbenennen? "Achtung vor Pseudo-Wettbewerb"?
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Beitrag #6, verfasst am 07.11.2011 - 12:10
Soll ich? Kann ich machen...
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

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Beitrag #7, verfasst am 07.11.2011 - 12:13
Ganz ruhig ;-)
Unabhängig davon, ob du einer Veröffendlichung deines Textes beim Preisausschreiben zugestimmt hast, könntest du deinen Anwalt kontaktieren und die Lage schildern.
Mit Glück kannst du die ganze Sache zurückziehen.

LG MJ
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Beitrag #8, verfasst am 07.11.2011 - 12:14
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zuletzt bearbeitet am 07.11.2011 - 12:16
Lulu Wedekind schrieb:

Mein Ruf ist ruiniert bevor ich einen hatte...


Das ist bei Druckkostenzuschuss-Verlagen in aller Regel zwar tatsächlich so, aber in diesem Fall glaube ich das nicht...dieser "Wettbewerb" hat vor allem wohl zum Ziel, dass die "Gewinner" das Buch dann eben kaufen...aber mal ehrlich...sonst kauft das vermutlich doch niemand...
Und es ist nur ein einziges Gedicht...du hast ( hoffentlich ) nichts dafür gezahlt und siehst von einer weiteren Zusammenarbeit ab...klar, keine Veröffentlichung, auf die man stolz sein kann, aber...so what...
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Beitrag #9, verfasst am 07.11.2011 - 12:21
Ich mache grundsätzlich bei keinem Wettbewerb mit, wo man was bezahlen muss und bin überaus argwöhnisch, wenn man Literaturbetrieb irgendwas zahlen muss. Ich bin von Hause aus skeptisch, deshalb ärger ich mich ja so!!!
Naja, wenigstens hab ich ein Weihnachtsgeschenk für meine Großeltern, die freuen sich drüber.

Und aufgeben werd ich bestimmt nicht. Ich bin nicht so naiv zu Glauben, dass ich irgendwann von meinen Geschreibe leben kann, aber vielleicht schaff ich es trotzdem irgendwann mal was Kleines zu veröffentlichen. Ich bin ja erst 21. ;)
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Beitrag #10, verfasst am 07.11.2011 - 13:21
Lapislazuli67 schrieb:
Soll ich? Kann ich machen...


Danke dir. Vielleicht bleibt die Erfahrung dadurch anderen erspart. ;)
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Beitrag #11, verfasst am 09.11.2011 - 17:33
Was genau machen die da eigendlich?
Schreiben heißt zaubern. Lesen heißt verzaubert werden.
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Beitrag #12, verfasst am 09.11.2011 - 17:45
Das ist eine ganze Industrie, wenn ich das richtig recherchiert habe... Die hängen mit einem DKZV zusammen.
Die schreiben diesen Wettbewerb aus, um auf Autorenfang zu gehen. Die nehmen für diese Anthologie einfach jedes Gedicht, was man ihnen zuschickt und holen dann mit dem Verkauf zu Wucherpreisen die Kosten 10Mal wieder rein.
Und dann machen sie einem Angebote, weil man ja so talentiert ist, das Manuskript einzuschicken, was man aber selbst bezahlen muss. Genauso das Verlegen des Buches ist bei ihnen kostspielig, was ein Zeichen für einen unseriösen Verlag ist.
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Beitrag #13, verfasst am 11.11.2011 - 22:03
Bei mir war es leider auch zu spät. Bin auch in die Falle getappt. Aber wenigstens hab ich dieses bescheuerte Buch nicht gekauft.
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Beitrag #14, verfasst am 13.11.2011 - 20:14
Bin ich wenigstens nicht alleine!
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Beitrag #15, verfasst am 13.11.2011 - 20:23
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zuletzt bearbeitet am 13.11.2011 - 20:24
Lulu Wedekind schrieb:
Ich könnte echt heulen!
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Ich würde auch den Gang zum Anwalt anraten, eventuell ist der geschlossene Vertrag nämlich für dich anfechtbar mit der Folge, dass er als von Anfang an nichtig anzusehen ist, oder aber es kommt ein Rücktritt vom Vertrag in Betracht. Eine Eingangsberatung beim Anwalt kostet auch nicht die Welt.
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Beitrag #16, verfasst am 13.11.2011 - 21:15
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zuletzt bearbeitet am 13.11.2011 - 21:19
Ich hab da mal vor zwei Jahren mitgemacht.
Also bei dem Gedichtwettbewerb.
Ist nichts dabei. Die drucken es halt, egal ob es gut oder schlecht ist und bieten dir dann einen tausend Seiten dicken Schinken mit schlechter Lyrik an. Du musst es nicht kaufen und auch sonst kein Geld bezahlen. Alle paar Wochen kriegst du zwar Werbung von denen, aber was soll's?

Zu dem "Verlag" kann ich folgendes sagen: Die wollen kein Geld mit dem Verkauf von Büchern machen. Die drucken nur für Leute, die partout ihren Namen auf einem Buchdeckel sehen wollen. Daraus machen sie aber keinen Hehl. Auch gibt es dort Lektoren und Leute, die die Autoren betreuen.
Ich hatte ein paar Bücher von denen in der Hand und von der Aufmachung her sind sie sehr edel.
Und dann hatte ich die Ehre, ein Werk des Geschäftsführers des Verlages zu lesen. Ein Gottesbeweis... Noch nie hab ich so eine gequirlte Scheiße auf Papier gedruckt gesehen... Aber wie gesagt, die drucken alles...
(Woher ich die Infos hab? Sagen wir... ich kenne da jemanden....)

Übrigens: Die ganze Negativ-Kritik, die man im Netz über den Verlag finden, wurde von einer einzigen Person eingestellt... Der Verlag tut nichts illegales oder dubioses. Es ist eben nur nicht das, was ein mittelloser Jungautor sicht erhofft, wenn er das Wort "Verlag" hört...
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Beitrag #17, verfasst am 14.11.2011 - 15:27
Das mit dem Gang zum Anwalt kann ich mir sparen - mein Mann ist Mitarbeiter in einer Anwaltskanzlei und hat dadurch auch Ahung davon, auch wenn er nicht direkt Anwalt ist... Er meinte, da ich kein Geld bezahlen muss und auch sinst keine illegalen Machenschaften zu erkennen sind, sollte ich damit leben, wenn ich mir Zeit und Nerven sparen will...

Nun ja, beim nächsten Mal pass ich halt besser auf.
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Beitrag #18, verfasst am 14.11.2011 - 18:28
Achso, hatte das so verstanden, dass du Geld bezahlen musstest
Alles, was du über mich gehört hast, stimmt: Arrogant, stinkfaul, kleinkariert, von Geburt an schon borniert, fies, hundsgemein, dekadent, ordinär, banal, ohne jegliche Moral...
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Beitrag #19, verfasst am 14.11.2011 - 21:24
Um Gottes Willen! Davon lasse ich prinzipiell die Finger - wäre ich auch viel zu geizig für. ^^
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