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Beitrag #51, verfasst am 25.12.2008 - 23:05
insomnia schrieb:
Ich gebe zu, das mich schon der Durchschnittsritter, oder Reiter, der den ganzen tag auf nem Pferd verbracht hat geruchlich extrem schnell vergraulen könnte.


Leute, was seid ihr alle empfindlich! Das ist einfach nicht IC bzw. historisch korrekt! Soweit mir bekannt ist, wurde die flächendeckende Ausstattung von Wohnungen mit Bädern und Duschen erst so seit den 1950/60-er Jahren üblich. Und selbst wenn es ein Bad gab... Man badete normalerweise einmal pro Woche, meistens samstags, um am Sonntag dann frisch und sauber für den Gottesdienst zu sein. Tägliches Duschen war nicht allgemein verbreitet, eher so eine Art Katzenwäsche, je nach persönlichem Hygienestandard. (Vor allem die untere Körperhälfte wurde da eher mal vernachlässigt.) Vieles daran ist einfach Gewohnheit. Wenn alle nicht permanent taufrisch und wie aus dem Ei gepellt sein müssen und nach körperlicher Arbeit vielleicht auch ein bisschen nach Schweiß riechen, ist das eben normal und fällt niemandem weiter auf. Auch die Kleidung inklusive Unterwäsche wurde nicht täglich gewechselt und dauernd gewaschen. Wäre vor dem Zeitalter der Waschmaschine viel zu arbeitsaufwändig gewesen. Sex gab's trotzdem, wie man an der Anzahl der Kinder sieht. Aber auch da waren die Ansprüche, insbesondere von weiblicher Seite, anders als heute.
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Beitrag #52, verfasst am 25.12.2008 - 23:06
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zuletzt bearbeitet am 25.12.2008 - 23:13
*Pruuuust!*
Zusammen mit deiner derzeitigen Signatur zuojenn, war der Kommentar ein echter Brüller. Danke!  

Hm, Ombra Lunaris, ich schätze mal damals war Oralsex auch noch nicht so eine gewöhnliche Praxis wie heute, bzwq wie sie es nach den FFs hier den Anschein hat, wo es so zum Standart zu gehören wie Küssen und Streicheln.
Und ich schätze mal die Ansprüche von weiblicher Seite waren die selben wie heute, es wurde da drauf nur nicht so viel Rücksicht genommen.
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Beitrag #53, verfasst am 25.12.2008 - 23:24
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zuletzt bearbeitet am 25.12.2008 - 23:25
Also, auch von Oralsex abgesehen fände ich es nicht sonderlich anziehend, einen Mann in meinem Bett begrüßen zu müssen, der die..."untere Körperhälfte" seit Tagen nimmer ordentlich gewaschen hat...
Aber vielleicht war das Geruchspotpourri in früheren Zeiten auch grundsätzlich so erschlagend (Müll auf den Straßen, alle ungewaschen, Latrinenlöcher usw) daß man da einfach abgestumpft war.

Und ich hab Rimming eben gegoogelt...Bin daraufhin zu dem Schluß gekommen, daß man nicht alles ausprobieren MUSS...
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Beitrag #54, verfasst am 25.12.2008 - 23:46
Rune schrieb:
Und ich schätze mal die Ansprüche von weiblicher Seite waren die selben wie heute, es wurde da drauf nur nicht so viel Rücksicht genommen.


Dass Frauen damals dieselben Hygieneansprüche hatten wie heute, und sich lediglich die Waschgewohnheiten der Männer geändert haben, halte ich für unwahrscheinlich. So etwas ist ja nicht zuletzt auch kulturell bedingt.
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Beitrag #55, verfasst am 25.12.2008 - 23:49
@ Bryanna, sonderlich anziehend fände ich das auch nicht, aber es war wohl einfach oft so. Überhaupt gibt das da oben nicht meine persönlichen Vorlieben wieder, bitte nicht so auffassen. Es ist nur eine ganz neutrale Tatsachenbeschreibung, so weit ich sie beurteilen kann.

@Rune, nein, Oralsex war ganz sicher nicht so verbreitet wie heute. Aber auch die Ansprüche von weiblicher Seite waren nicht dieselben wie heute. Dass so offen über Sex geredet wird und jeder sich verpflichtet fühlt, fast alle möglichen Praktiken auszuprobieren, ist höchstens seit zwei, drei Jahrzehnten so. Bis in die sechziger Jahre hinein war Sex überhaupt kein öffentliches Thema. Dann kamen die 68-er-Studentenunruhen mit ihrer Propagierung der "freien Liebe". Das artete aber öfters auch eher in Zwangspromiskuität aus; es bedeutete nicht, dass die Leute alle automatisch ganz plötzlich weniger verklemmt waren als früher. Der Abbau der Verklemmtheit war eine sehr langsame Entwicklung. In den siebziger Jahren wurde viel über sexuelle Probleme, besonders auch von Frauen, geredet. Es gab auch wirklich viele Frauen, die sexuelle Probleme hatten, kann man auch in Büchern nachlesen, angefangen von Freud bis zum "Hexengeflüster". Manche fanden Sex generell einfach ekelhaft und nahmen ihn als notwendiges Übel in Kauf, weil der Mann natürlich drauf bestand, manche wollten ja gern guten Sex haben, es klappte aber nicht. Heute sind Frauen viel selbstbewusster, sind sich über ihre sexuellen Bedürfnisse viel mehr im Klaren und haben viel weniger Hemmungen, auch mit ihren Partnern darüber zu reden. Heute gilt ein im Großen und Ganzen befriedigendes Sexualleben für beide Partner sozusagen als Standard, das ist aber eine neuere Errungenschaft. Es war tatsächlich mal ganz anders.
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Beitrag #56, verfasst am 25.12.2008 - 23:59
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zuletzt bearbeitet am 25.12.2008 - 23:59
Leute nehmt es mir bitte nicht übel, aber ich hab selten so gelacht, wenn ich einen kompletten Thread lese! DANKE!!!

Und ich muss ebenfalls sagen, dass Frauen wohl auch schon im Mittelalter gewisse Bedürfnisse hatten, nur hat das die damalige Männerwelt nicht interessiert.

Ich habmal irgend eine alte Übersetzung eines mittelalterlichen Textes gelesen, in dem stand, dass die gebräuchlichste Annahme der Männer über weibliche Sexualität die war, das Frauen an sowas generell keinen Spaß haben, und man sie deshalb eher "überzeugen" muss, um zu bekommen, was Mann will...Ganz toll.

Da lob ich mir die heutigen Zeiten.
Was bitte ist eine Signatur?

Und was soll dieser komische Text unter meinem Post?
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Beitrag #57, verfasst am 26.12.2008 - 00:01
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zuletzt bearbeitet am 26.12.2008 - 00:02
Sionon Klingensang schrieb:
Dass Frauen damals dieselben Hygieneansprüche hatten wie heute, und sich lediglich die Waschgewohnheiten der Männer geändert haben, halte ich für unwahrscheinlich. So etwas ist ja nicht zuletzt auch kulturell bedingt.


Das hört sich so an, als würdest du sagen wollen, wenn man der Frau die Wahl gelassen hätte, mit einen ungewaschenen Mann oder einem gewaschenen Mann Sex zu haben, wäre ihr das völlig egal gewesen?
Da sollten wir vielleicht noch mal klären, über was wir gerade sprechen. Klar, irgendwelche Arbeiterinnen in der Frühindustrialisierung, die haben schon mal für ein Glas Schnaps die Röcke gehoben, und die waren sicherlich auch so abgestumpft von ihrem schweren Leben, dass es ihnen egal war.
Ich dachte aber, wir sprechen hier von Sexszenen in FF die irgendwie erotisch sein sollen, und da würde ich den heutigen Standart anlegen, das heißt Beteiligte, die einem minimalen hygienischen Standart. Denn es mag zwar sein das Oralsex Usus ist, aber ich weigere mich zu glauben, dass Fäkalspielchen und ähnliches das auch schon sind.

Worauf ich anfangs hinauswollte war: Die Sexszenen zwischen den Leuten, die eigentlich deckig und stinkig sein sollten, sind vom Autor so nicht gedacht: Er hat die Tatsache, dass sie es der Logik nach eigentlich sein sollten, nur einfach verdrängt.
Das ist das ungefähr so "komisch" wie der Plotfehler, dass Leute sich wild küssen und dann plötzlich Sex haben und ihre Klamotten verschwunden sind, ohne dass sie sich vorher ausgezogen haben. (Solche groben Schnitzer fallen den Lesern nur eher auf als die Stinker, die dann komischerweise nach irgendwelchen Lieblingsdüften und Geschmäckern des Sexpartners durften und schmecken.)
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Beitrag #58, verfasst am 26.12.2008 - 00:48
lavather schrieb:
Und ich muss ebenfalls sagen, dass Frauen wohl auch schon im Mittelalter gewisse Bedürfnisse hatten, nur hat das die damalige Männerwelt nicht interessiert.


Das Mittelalter und zum Beispiel auch das 18. Jahrhundert sind wieder ein ganz anderer Fall. Es gab nicht einfach einen fortlaufenden "Fortschritt", etwa von Verdrängung und Frauenunterdrückung bis hin zu sexueller Aufklärung und Gleichberechtigung. Es wechselten immer eher prüde mit eher ausschweifenden Perioden ab. Vor allem das 19. Jahrhundert war sehr prüde, das wurde dann im 20. Jhd. so langsam mit etwas Hin und Her aufgeweicht. Jetzt sind wir ja wohl so ziemlich beim gegenteiligen Extrem angelangt. Solche "ausschweifenden" Perioden gab es aber auch früher schon, etwa die römische Antike. Im Mittelalter gab es dann zum Beispiel die öffentlichen Badestuben, die eher "Sexstuben" waren, bis sie dann abgeschafft wurden, als sich die Syphilis immer weiter ausbreitete. Heute ist es AIDS, das spräche eigentlich dafür, dass die Zeiten demnächst (also im Laufe der nächsten Jahrzehnte vielleicht ;-)) auch wieder etwas zugeknöpfter werden könnten. Das 18. Jahrhundert war auch sehr offenherzig (dazu passt auch einer der weiterführenden Links bei Wikipedia auf der vorhin genannten Seite ;-)). Außerdem war es generell immer so, dass die höheren und die ganz niederen Gesellschaftsschichten sexuell freier und "unmoralischer" waren als die mittleren.

@ Rune, zurück zu den FFs mit erotischen Szenen. Ich glaube, ein Problem dabei ist auch, dass die neuere Literatur generell sehr detailverliebt ist. Früher blieb einfach mehr im Unklaren. Damit meine ich jetzt gar nicht die sexuelle Explizitheit, die gab es in manchen Genres schon immer, sondern das Drumherum. Du bezeichnest es als "Plotfehler", wenn plötzlich die Kleider verschwunden sind, ohne dass der Autor verrät, wie das passiert ist. Muss es aber gar nicht unbedingt sein. Vielleicht fand er es einfach nicht interessant genug, um es zu erwähnen. In älterer Literatur wird viel mehr weggelassen, was sich der geneigte Leser selbst denken kann. Ich glaube, da muss man einen Kompromiss finden: Genug verraten, dass die Szene anschaulich wird und nichts Unmögliches passiert, aber sich auch nicht zu sehr in tausend Nebensächlichkeiten verlieren. Bei historischen Sexszenen, die unseren Hygieneansprüchen eigentlich nicht genügen können, kann man das Thema vielleicht ganz diskret unterschlagen, also einfach nicht zu sehr darauf herumreiten. Die Beteiligten finden die Situation erotisch, so wie sie ist, na bestens, sollen sie doch! Warum muss der Autor denn dann den Leser mit der Nase darauf stoßen, dass sie sich vorher nicht gewaschen haben, wenn es sie selbst doch gar nicht stört? Natürlich darf man dann auch nicht schreiben, dass sie nach Rosen duften, wenn das gerade nicht möglich ist. Man sollte vielleicht die Aufmerksamkeit eher auf die Einzelheiten richten, die die Protagonisten selbst erotisch finden, ganz unabhängig von unseren von außen herangetragenen Vorstellungen.
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Beitrag #59, verfasst am 26.12.2008 - 00:59
Um mal kurz auf ein ganz anderes Problem von Sexszenen zu kommen:
Was is'n mit Verhütung? Benutzen eure Helden (solange sie nicht gerade im Mittelalter dazu erst ein Schaf schlachten müssen oder generell keine benötigen) Kondome?

Meine Protagonisten benutzen natürlich in jedem Fall ein Gummi - ich will ja keinen zweiten Teil mit irgendwelchen Kinderchen riskieren *g*.
Nun fand mein erster Kritiker (männlich, regelmäßiger Benutzer von Kondomen!) die Erwähnung des Kondoms total doof und meinte, der Szene ging damit das aufgebaute ganze Kribbeln ab. Dabei habe ich es wirklich nur erwähnt, damit klar ist: Aha, sie nehmen eins. Nicht mal plastisch dargestellt. *gacker*

Und nu? Untern Tisch fallen lassen, oder den kleinen Abtörner hinnehmen? Wie macht ihr das?
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Beitrag #60, verfasst am 26.12.2008 - 01:09
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zuletzt bearbeitet am 26.12.2008 - 01:12
Rune schrieb:
Ich dachte aber, wir sprechen hier von Sexszenen in FF die irgendwie erotisch sein sollen, und da würde ich den heutigen Standart anlegen, das heißt Beteiligte, die einem minimalen hygienischen Standart. Denn es mag zwar sein das Oralsex Usus ist, aber ich weigere mich zu glauben, dass Fäkalspielchen und ähnliches das auch schon sind.



Die heutigen Hygienestandards sind nach Meinung von Hautärzten sogar übertrieben. (Wenn es so etwas wie heutige Hygienestandards überhaupt gibt - die Menschen unterscheiden sich da ja auch)
In den eher prüden Zeiten, in denen sich die Leute eher wenig gewaschen haben, werden sie auch nur "Standardsex" gehabt haben, und da davon auszugehen ist, dass sich Männer und Frauen in etwa gleich oft gewaschen haben, wird es den Frauen tatsächlich ziemlich egal gewesen sein ob ihr Partner sich gewaschen hat.
(Irgendwann galt es ja auch mal als ungesund, sich zu waschen. Soweit ich weiß haben bei diesem Trend auch Frauen mitgemacht...)

Nachdem ich einen Blick in "Feuchtgebiete" geworfen habe, halte ich Frauen sowieso nicht mehr generell für das hygienischere Geschlecht.


@zuojenn: Ich beschreibe generell nicht besonders detailliert, also kann ich so etwas guten Gewissens unter den Tisch fallen lassen, unter dem auch schon die ausführliche Erklärung dafür, warum die Protagonisten nackt sind, liegt.
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Beitrag #61, verfasst am 26.12.2008 - 01:13
Ombra lunaris schrieb:
Muss es aber gar nicht unbedingt sein. Vielleicht fand er es einfach nicht interessant genug, um es zu erwähnen.


Sicher. Aber ich habe noch keine FF gelesen, in der das glaubhaft dargestellt wurde, da meist erst bis in alle Einzelheiten detailverliebt dargestellt wurde wie die Mandeln und Zahnfüllungen des anderen erkundet wurden - dann schwupst eine Ausblendung der Klamotten - und dann detailgenau weiter mit der Beschreibung welches Körperorgan in welche Körperöffnung geschoben wurde. Nee, wirklich. Entweder detailiert von Anfang bis Ende, oder wage von Anfang bis Ende.

Ombra lunaris schrieb:
Bei historischen Sexszenen, die unseren Hygieneansprüchen eigentlich nicht genügen können, kann man das Thema vielleicht ganz diskret unterschlagen, also einfach nicht zu sehr darauf herumreiten.


Ist auch machbar (wenn ich trotzdem immer noch im Kopf hätte, bäh, die habe sich seit Tagen nicht gewaschen. ) Aber das, was ich eigentlich meinte und wirklich  alber finde, dass ist eben die Beschreibung in solchen Momenten, wie toll der andere denn schmeckte oder roch: Und da stolpert man in FFs leider nur all zu häufig drüber.
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Beitrag #62, verfasst am 26.12.2008 - 01:22
Sionon Klingensang schrieb:

In den eher prüden Zeiten, in denen sich die Leute eher wenig gewaschen haben, werden sie auch nur "Standardsex" gehabt haben, und da davon auszugehen ist, dass sich Männer und Frauen in etwa gleich oft gewaschen haben, wird es den Frauen tatsächlich ziemlich egal gewesen sein ob ihr Partner sich gewaschen hat.
(Irgendwann galt es ja auch mal als ungesund, sich zu waschen. Soweit ich weiß haben bei diesem Trend auch Frauen mitgemacht...)


Da ist wieder die Frage, von welcher Zeit wir sprechen. Wenn man entsprechende Literatur über die wirklich prüden Viktorianer liest, wird man trotzdem feststellen, dass es da geschriebene Anleitungen für junge Mädchen gab, in denen darauf hingewiesen wurde, dass es wichtig war, die "unteren Stockwerke" des Körpers rein zu halten.
Und selbst in weniger prüden Zeiten, als man sich bei Hofe jedoch puderte, da man fürchtete durch den Kontakt mit Wasser krank zu werden, kann ich mir nicht vorstellen, dass Frauen ihr Menstruationsblut trockengepudert haben. Mindestens eine Woche jeden Monat werden sie sich schon gewaschen haben, da sie da mehr Grund zu hatten, als die Männer.  

Sionon Klingensang schrieb:

Nachdem ich einen Blick in "Feuchtgebiete" geworfen habe, halte ich Frauen sowieso nicht mehr generell für das hygienischere Geschlecht.


Au. Ich glaube nicht, dass das Buch sonderlich representativ ist.
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Beitrag #63, verfasst am 26.12.2008 - 01:46
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zuletzt bearbeitet am 26.12.2008 - 01:49
Rune schrieb:
Und selbst in weniger prüden Zeiten, als man sich bei Hofe jedoch puderte, da man fürchtete durch den Kontakt mit Wasser krank zu werden, kann ich mir nicht vorstellen, dass Frauen ihr Menstruationsblut trockengepudert haben. Mindestens eine Woche jeden Monat werden sie sich schon gewaschen haben, da sie da mehr Grund zu hatten, als die Männer.  


Das hatte ich zugegebenermaßen nicht bedacht...daraus ableiten, dass sich alle Frauen zu jeder Zeit des Monats häufiger waschen als Männer derselben Zeit und Kultur, würde ich allerdings trotzdem nicht.


Rune schrieb:

Au. Ich glaube nicht, dass das Buch sonderlich representativ ist.


Das hoffe ich allerdings auch...nach dem Lesen solcher Beschreibungen, oder Berichten darüber wie selten Leute sich die Hände waschen, brauche ich immer eine Weile um mir einzureden, dass in meinem Umkreis sicher alle reinlich sind.
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Beitrag #64, verfasst am 26.12.2008 - 01:50
Urgs, trockenpudern...

Naja, wobei das für mich immer noch kein Argument für eine Waschung ist. Schliesslich hat man damals auch im stehen gepinkelt, auch die Frauen, weil soetwas wie öffentliche Toiletten doch relativ selten waren. Wenn die das nicht abgewaschen haben, warum dann das Blut?
Was bitte ist eine Signatur?

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Beitrag #65, verfasst am 26.12.2008 - 02:18
Rune schrieb:
fallen den Lesern nur eher auf als die Stinker, die dann komischerweise nach irgendwelchen Lieblingsdüften und Geschmäckern des Sexpartners durften und schmecken.)


Oh mann... Ich hab eine ziemlich arge Depressionsphase, aber der Thread bringt mich tatsächlich zum Lachen. Danke.
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Beitrag #66, verfasst am 26.12.2008 - 02:42
Rune schrieb:
Entweder detailiert von Anfang bis Ende, oder wage von Anfang bis Ende.


Da stimme ich dir prinzipiell zu. Allerdings: Natürlich kann man als Autor den Grad der Detailliertheit auch innerhalb einer Geschichte variieren, also mal genauer, mal vager beschreiben. Aber das muss dann natürlich bewusst geplant sein und darf nicht wie ein Versehen oder Schlamperei wirken.

Rune schrieb:
Ist auch machbar (wenn ich trotzdem immer noch im Kopf hätte, bäh, die habe sich seit Tagen nicht gewaschen.  )


Da kann ich mir doch nicht versagen, dir hier eine kurze Stelle aus einem eher anspruchsvollen historischen Roman aus dem Jahre 1990 zu zitieren:

Dieter Kuehn schrieb:
Während sie die Polonaise wiederholen [vierhändig am Klavier, Anm. v. Ombra l.]: leichter Schweißgeruch aus ihrer Achselhöhle - den saugt er ein, verstohlen. Sein Arm rechts, ihr Arm links berühren sich schon mal. Nach dem Schlußakkord würde er diese Frau am liebsten auf den Hals küssen, zwischen Schulter und Ohr, aber Beethoven würde eifersüchtig reagieren, käme er in diesem Moment herein. So hebt er ihre linke Hand von den Tasten, küßt sie. Congratulations ...
Dieter Kühn, Beethoven und der schwarze Geiger, S. 222


Die Szene spielt in Afrika, Anfang des 19. Jahrhunderts, "sie" ist eine vornehme Dame, "er" ein europäisierter Mulatte, ursprünglich aus einfachen Verhältnissen, als Geiger aber bis in Adelskreise vorgedrungen. Das Haus, in dem sie sich befinden, gehört auch zur gehobenen Gesellschaft, es wird durchaus gebadet, dies wird im Roman auch angesprochen, aber in Afrika ist es nun mal heiß, da schwitzt man dauernd, und Deos gab es damals noch nicht ...

Ich bin beim ersten Lesen auch ein wenig über diese Stelle gestolpert, finde sie aber bei näherem Nachdenken so in Ordnung. Man muss nur über seinen eingebildeten Schatten springen. Dass Schweißgeruch sexuell stimulierend wirkt, ist wissenschaftlich nachgewiesen; es ist allerdings eine sehr individuelle Angelegenheit. Erstens kommt es auf die Geschlechtszugehörigkeit an, d. h. auf heterosexuelle Männer wirkt nur weiblicher Schweiß anregend, auf heterosexuelle Frauen dagegen männlicher, wobei auch noch der Zeitpunkt des weiblichen Zyklus eine Rolle spielt. Außerdem funktioniert es nicht bei jeder Person, sondern eben nur bei denen, die man individuell "riechen" kann. Wir sind da alle ziemlich abgestumpft, weil wir ja dauernd versuchen, jede Art von Körpergeruch strikt zu vermeiden. Daher sind wir daran nicht gewöhnt und nehmen ihn generell erstmal als unangenehm wahr. Es kann in Ausnahmefällen aber schon mal passieren, dass man bei einer Person merkt, dass es eigentlich nicht unangenehm ist ... Ich gebe aber zu, die Regel ist das nicht.

Literarisch gesehen finde ich so einen Text aber viel aussagekräftiger, als sich generell darüber auszulassen, entweder wie toll der andere riecht, oder wie sehr die Leute mangels Waschgelegenheit stinken. Das sind beides im Grunde zeitbedingte Allgemeinplätze, völlig austauschbar, die nichts über ein bestimmtes Paar in einer bestimmten Geschichte aussagen.
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Beitrag #67, verfasst am 26.12.2008 - 10:00
Es geht ja die "schöne" Legende, dass einer der französische Könige in seinem ganzen Leben nur zweimal gebadet haben soll....(wobei man sich da auf den Wahrheitsgehalt vielleicht doch nicht festlegen sollte)
Und in Versailles stand es zu Zeiten des Sonnenkönigs und auch später noch mit der Hygiene nicht zum Besten. Flöhe, Läuse usw....
Dazu noch die Syphillis.

Kaiserin Elisabeth (auch bekannt als Sisi) sah man am Hofe in Wien (1837-1898) noch merkwürdig an, da sie auf regelmäßige Bäder bestand, man hielt es für eine ihrer Marotten.
Und meine Oma (Baujahr 1907, inzwischen leider verstorben) lebte mit ihren fünf Geschwistern und ihrem Vater auf dem Land.
Sie hat mir mal beschrieben, dass die Mädchen alle recht langes Haar hatten. Und sie wuschen es recht selten, dazu waren auch einige Umstände nötig, Wasser musste heran geschleppt und erwärmt werden, Shampoo in dem Sinne hatten sie auch nicht. Die Haarwäsche war, da sie so selten statt fand eines DER Ereignisse, an die sie sich noch als 90 Jährige erinnerte.
Auch gebadet wurde nicht allzu häufig, man machte eine Art "Katzenwäsche" nach dem Aufstehen. Diese hygienischen Zustände, man kann in Heimatmuseen und Büchern, die sich beispielsweise mit Geburtshilfe usw. beschäftigen, sorgten dafür, dass viele Kinder das erste Jahr nicht einmal überlebten.

Und wenn man sich uralte Fotos ansieht, auf denen die Leute sich nicht extra für den Fotografen zurecht machten, dann kann man erkennen, dass sie keineswegs wie aus dem Ei gepellt wirkten. Wir haben noch ein altes Foto, das eher "überraschend" zustande kam, da ein Fotograf im Dorf war. Es stammt aus dem Jahr 1912 und zeigt einen ziemlich erschöpft wirkenden Familienvater (Uropa) mit schmutzigen Händen und seine ebenfalls nach heutigen Maßstäben recht schmuddeligen Kinder.

Die Ansprüche waren wohl wirklich anders als in der heutigen Zeit und meine Oma hat mal den Kopf geschüttelt als sie erfuhr, dass ich mir mindestens dreimal die Woche die Haare wasche ("So ein Gedöns haben wir früher nicht gemacht!!!="
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Beitrag #68, verfasst am 26.12.2008 - 10:36
In einem früheren Beitrag wurde u.a. auch noch das Thema Verhütung angesprochen. Nun, sicherlich gab es bereits diese Kondome aus Därmen und auch zu Beginn des vorherigen Jahrhunderts und im alten Rom waren die ein- oder anderen Möglichkeiten bekannt (mehr oder weniger wirksam).
Allerdings kann ich auch da wieder von dem berichten, was ich von Oma und alten Tanten, die von der Generation ihrer Mütter sprachen: So was war bah bah, Vehrütung Sünde. Und jegliche Intimitäten galten eigentlich nur dem Zweck, Kinder zu kriegen. Alles, was dabei Spaß machte, galt als Sünde.
So gab es durchaus noch Berichte über Frauen aus der Urgroßmuttergeneration, die weinend in der Küche saßen, weil schon wieder ein Kind (das 7. oder so) unterwegs war. Und der Ratschlag der Freundinnen, doch mal mit dem Mann zu sprechen, ob er nicht ein wenig "Rücksicht" nehmen könne, wurden entsetzt verneint. Das würde er zum einen nie machen, dann würde er sich das, was er daheim nicht bekommt, woanders holen (auch damals wurde da von den Frauen wohl mehr Moral als von den Männern erwartet, bei ihnen drückte man offenbar ein Auge zu).
Und doch verhüten? Dann käme man doch in die Hölle....
Da hatten auch noch einige verklemmte religiöse Vorstellungen ihren Platz. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass diese weinende Frau, die auf keinen Fall mehr Kinder wollte, allzu sehnsüchtig auf ihren Mann gewartet hat und sich noch extra großartig "zurecht" machte, um ihn "anzulocken". Zumindest bei den ärmeren Bevölkerungsschichten war es meist so. In bürgerlichen Kreisen oder im Adel sahen die Frauen es schon ein wenig anders. Da hatte man zwar mehr seinen Spaß, aber es wurden weniger Kinder geboren.
So sagte eine Adelige um 1700 (plus minus ein paar Jahre), als eine Bekannte ihr drittes Kind bekam: "So dumm müsste ich mal sein, und dauernd dabei schwanger werden....)
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Beitrag #69, verfasst am 26.12.2008 - 14:55
Rune schrieb:
Ich dachte aber, wir sprechen hier von Sexszenen in FF die irgendwie erotisch sein sollen, ...


*PRUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUST*

Mir war auch schon aufgefallen, dass wir uns etwas vom eigentlichen Thema entfernt hatten... spätestens bei der alternativen Verwendung von Ziegeninnerein... hach, watt herrlich Thread!
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Beitrag #70, verfasst am 26.12.2008 - 15:33
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zuletzt bearbeitet am 26.12.2008 - 15:38
Ombra lunaris, ich fürchte, wir reden aneinander vorbei. Nichts gegen Schweißgeruch an sich. Frischer Schweiß hat zwar einen starken und typischen Eigengeruch, stinkt aber bei gesunden Menschen nicht wirklich. (Abgesehen vielleicht von Reinigungsfanatikern, die sich selbst ohne Deos, Parfüm, und künstliche Duftstoffe in Waschmitteln nicht mehr riechen können.)
Wovon ich spreche, ist etliche Male aufgewärmter Schweiß, in der die Bakterien, die auf der Haut leben, dessen Bestandteile zu Buttersäure zerlegt haben. (Schon mal jemand pure Buttersäure gerochen? Ich bin wirklich nicht empfindlich was Gerüche betrifft, aber das - neben Verwesungsgeruch - bringt mich echt dazu, meinen Magen umzukrempeln.)  

Nicht waschen ist wohl auch nicht so schlimm, wie heute allgemein angenommen, wenn es andere Möglichkeiten gibt, einen gewissen Standart an Pflege zu bewahren: Sei es die Kleidung öfters zu wechseln oder wenigstens die zu waschen oder lüften, sei es Puder (schließlich gibt es heute noch Trockenshampoo, dass nach selbem Prinzip funktioniert) oder wie in einigen antiken Kulturen das einölen des Körpers und anschließendes abschaben von Öl, Dreck, Schweiß und allem.

Was die Haarwäsche betrifft: Man kann es der Kopfhaut antrainieren, sie nicht mehr so oft waschen zu müssen, so das einmal Waschen im Monat völlig ausreicht, ohne das die Haare vorher fettig aussehen oder gar riechen. (Wen das genauer interessiert, kann sich ja mal in Langhaarforen umsehen.)

Ich erinnere mich da auch noch an eine schön plastisch beschriebene Stelle in "Der Medicus" von Noah Gordon, wo der Protagonist sich nicht überwinden kann, die Dienste einer Hure in Anspruch zu nehmen obwohl er Druck ohne Ende hat, da die sich wer weiß wie lange nicht gewaschen hat und man ihr die angetrockneten Reste der letzten Freier ansieht.  

Ebenso denke ich halt bei dem in FFs zu 90% vorkommenden Oralsex: Wie viele Menschen glaubt ihr - so sie denn nicht vorher explizit mit dem Gedanken gespielt haben in naher Zukunft Sex zu haben, waschen sich nach dem Stuhlgang oder dem Urinieren entsprechende Körperteile gründlich?
Okay, heute bei einer mehr oder weniger promeskuitiven oder Hygienebesessenen Gesellschaft mag das vielleicht bei vielen der Fall sein. (Da aber dann vielleicht nicht unbedingt bei der unerfahrenen Jungfrau die/der mit seinen/ihren Schwarm zum ersten Mal zur Sache kommt.)
Aber in Fantasiestories die in der freien Natur spielen? Oder in sonstigen Stories, wo einfach die ich sag mal - sanitären Einrichtungen - nicht vorhanden sind?
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Beitrag #71, verfasst am 26.12.2008 - 17:07
Huch, was ist denn hier los?
Dieser Thread ist wirklich...amüsant :D

Zum Thema Lemons: Es ist nicht immer leicht, Sexszenen geschmackvoll oder ehrlich zu beschreiben (hängt natürlich auch davon ab, ob man sie geschmackvoll oder ehrlich haben will^^).

Da gebe ich allen Recht mit den Umschreibungen: Wenn ich "Luststengel" oder "enge Röhre" lese, dann komme ich nicht umhin wie ein albernes, kleines Schulmädchen zu kichern.

Am besten ist es meiner Meinung nach jedoch, wenn man mehr Wert auf die Stimmung drumherin legt...So wenig Details über die Geschlechtsteile wie möglich...und stilistisch vllt simple und knappe Wörter benutzen.
Ein paar hilfreiche Fragen:

Was hat die Charas dazu angeregt, miteinander zu schlafen (Ende der Welt, Drama, Hiobsbotschaft, erstes Mal, Jubiläum der Beziehung etc.) ?

Spielt die Umgebung eine Rolle (Bett, Küche, Wüste, Schwimmbad etc.^^)?

In was für einer Stimmung befinden sich die Charas (pure Lust, Angst, Glück, Nervösität etc.)?

Und wenn es sein muss: Wie haben sie Sex? (Muss jetzt keine Stellungbeschreibung sein, aber wenn Charas in nem Auto feststecken, dann ist dies nicht unbedingt bequem oder einfach *hust*.  Hmm. Alle Sache gelten natürlich auch für non-sex, also Petting und dergleichen.)

"Petting"- das Wort habe ich nicht mehr so oft gelesen,seitdem ich mit der Bravo aufgehört habe...und DAS ist schon mal ne Weile her...:D

Schreibt ehrlich. Leben ist kein Ponyhof; das gilt auch für lemonSzenen. :D

Groooooßartiger Thread! :P
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Beitrag #72, verfasst am 26.12.2008 - 17:39
Was man vielleicht auch vermeiden sollte:
Ein junges, verliebtes Pärchen die gesamt Nacht über mehrfach übereinander herfallen und mehrmals hintereinander den tollsten Sex haben lassen.
"Sie schliefen in den folgenden Stunden sieben Mal miteinander...."

Ähm, also das ist doch ein wenig....unwahrscheinlich....
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Beitrag #73, verfasst am 26.12.2008 - 18:14
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zuletzt bearbeitet am 26.12.2008 - 18:15
Ähm...nein. In einer Stunde allerdings schon.
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Beitrag #74, verfasst am 26.12.2008 - 18:37
Bryanna schrieb:
Ähm...nein.


Ah, Viagra machts möglich?
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Beitrag #75, verfasst am 26.12.2008 - 18:39
Bitte WAS???

*hyperventilier*
http://www.signs-of-art.net/

Aerodynamically the bumblebee shouldn't be able to fly, but the bumblebee doesn't know that so it goes on flying anyway. - Mary Kay Ash
 
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