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Beitrag #226, verfasst am 08.02.2012 - 13:53
@Lapis: ja, das frage ich mich auch. Vor allem, wenn man alle Bücher hintereinander weglesen kann und nicht darauf warten muss, bis JKR mit dem Schreiben hinterher kommt (jaja, das waren Zeiten...)
Ich lese gerade nochmal alle Bücher hintereinander und schon bei Band 1+2 sieht man diesen tief verwurzelten Hass und die Missachtung aller Andersdenkenden Menschen. Ein Umstand, der mich damals zwischen dem 4. Und 5. Buch gepackt hat und seitdem meinen Hang zur dunklen Seite etwas um nicht zu sagen fast komplett eingedämmt hat...
Auch wenn ich es schade finde, dass JKR grundsätzlich die psychologische Seite in ihren Büchern weglässt oder sehr oberflächlich behandelt. Sowohl bei den Guten als auch bei den Bösen...
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Beitrag #227, verfasst am 08.02.2012 - 14:09
Wieso lässt sie die psychologische Seite weg? Das finde ich gar nicht. Diese Beweggründe, so zu werden wie Riddle und auch Snape zum Beispiel geworden sind, werden doch alle aufgezählt ...
Wie die Malfoys dazu kommen und so weiter ...
Versteh ich nicht.
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Beitrag #228, verfasst am 08.02.2012 - 14:31
Naja... wirklich tiefgründig geschildert und erklärt wird es auch nicht... Riddle lebt in einem Weisenhaus der Muggel... ach herrjeh... Snape hatte eine schlechte Kindheit... ach herrjeh...
Aber das allein sind keine wirklich tiefschürfenden Gründe ein kranker Massenmörder oder ein Verräter/Spion/Depressiver zu werden...

Mir fehlt immer in den Charakteranalysen etwas...
Das meiste, worauf man sich bezieht, sind Interpretation und Spekulation. Genauso müsste Harry spätestens nach Buch vier mit seinen Nerven ziemlich am Ende sein... ist er aber nicht wirklich. Starker Charakter? Vielleicht. Aber solche Traumata steckt man doch nicht so sehr leicht weg, oder?

Nun gut, ich bin jetzt erst wieder bei Band 2. Habe die Bücher schon ne Weile nicht gelesen, vielleicht fällt mir dieses Mal mehr Tiefgang auf, ich will nämlich dieses Mal darauf achten...
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Beitrag #229, verfasst am 08.02.2012 - 14:38
*lach* ok, wann wirst Du durch sein, zum weiter Diskutieren (Quer lesen gilt nicht ...)?
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Beitrag #230, verfasst am 08.02.2012 - 14:41
Öhm... in nem Monat oder so? XD

Naja, ich hab die Bücher ja schon mindestens vier mal gelesen, einige sogar mehrmals, aber ist schon nne Weile her. ^^
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Beitrag #231, verfasst am 08.02.2012 - 19:57
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zuletzt bearbeitet am 08.02.2012 - 19:57
@Lapislazuli: Natürlich sind die Todesser cooooooool, die haben schließlich die cooooooooooolen Klamotten an - zumindest im Film.

Also, meine Theorie bewegt sich jedenfalls in die Richtung, dass nur relativ junge Menschen so auf die Todesser abfahren. Weil die so Krasschecker daherkommen.

@sasa und Lulu: Also, ehrlich, tiefergehende Beweggründe? Ich möchte so was in einem Fantasyepos jedenfalls nicht zwingend ausgebreitet haben. Mir reichen die Andeutungen und das, was ich mir dabei selbst denken oder vorstellen kann. Außerdem bin ich der Meinung, manche Menschen brauchen auch keinen Grund. Die sind "böse" oder bösartig, weil sie es einfach sein wollen (oder coooooooooooooool finden).
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Beitrag #232, verfasst am 08.02.2012 - 20:32
Naja, ich fand früher auch Dunkle Seiten an sich in meiner Fantasie faszinierend. In der Fantasie böse zu sein, über andere Macht haben und alles drumm herum.
Nur die Todesser mit ihrer rassistischen Ideologie und ihrer Unterwürfigkeit, wären nie etwas für mich gewesen.
In meiner Fantasie hätte ich mir dann wohl eher vorgestellt einfach eine schwarze Hexe zu sein, die zwar auch über allen Anderen steht, aber keine bestimmte Gruppe ausrotten will.
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Beitrag #233, verfasst am 08.02.2012 - 20:36
@attack: im Buch sind doch eigentlich auch alle nur Todesser, weil das so cooooooool ist um im 4. Film diese schwarzen Kukluxklan-Spitzkaputzen und die tollen Masken aufhatten.
Ansonsten gilt: Ork bleibt Ork, Todesser bleibt Todesser, da hilft kein Kraut!
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Beitrag #234, verfasst am 08.02.2012 - 22:22
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zuletzt bearbeitet am 08.02.2012 - 22:26
Lulu Wedekind schrieb:
@attack: im Buch sind doch eigentlich auch alle nur Todesser, weil das so cooooooool ist um im 4. Film diese schwarzen Kukluxklan-Spitzkaputzen und die tollen Masken aufhatten.


Muss man das jetzt verstehen? Im Buch war Voldemort erstmal nur der Böse, der auch Anhänger hatte, im 2. Band wurd der rassistische Hintergrund klar gestellt.  Und dass war im Film eigentlich auch.

Also einfach nur böse ohne jeglichen Beweggrund (sei er noch so scheiße) waren die Todesser eigentlich nie.

Und Ork ud Todesser- Orks sind Fanasyfiguren, die in der Regel böse sind, Todesser sind (natürlich auch Fantasyfiguren, aber) Menschen die sich aus verschiedensten Beweggründen mal für diese Seite entschieden haben.
In HP gibt es Aussagen, wie "die Welt unterteilt sich nicht in gute Menschen und Todesser", oder Todesser die begreifen sich für die falsche Seite entschieden zu haben. Karkaroff, der abhaut und dafür getötet wird, Snape, der nach dem Tod seiner Geliebten die Seiten wechselt,  Regulus, der sich opfert um einen Horkrux zu zerstören, Draco, der aus Angst trotzdem weitermacht, Lucius, der sich nur noch um seinen Sohn sorgt, Narzissa, die Voldemort sogar verrät.
Also, Ork mag Ork bleiben, unsymphatischer (von mir aus auch schlechter) Mensch  bleibt vielleicht auch unsympathischer Mensch, aber nicht Todesser, Todesser wohl eher nicht unbedingt.
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Beitrag #235, verfasst am 08.02.2012 - 22:28
@nachtdrude: das war auch nicht ernst gemeint, sondern eher recht überzogen. Der erste Teil mit dem "cool" bezieht sich auf die ganze Todesser-Fan-Fraktion. ;)
Und das mit den Orks ist auch eher sarkastisch gemeint. ^^
Mein Humor ist nicht jedermanns Sache. ;)
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Beitrag #236, verfasst am 08.02.2012 - 23:06
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zuletzt bearbeitet am 08.02.2012 - 23:09
Sorry. Dann hab ich den Sarkasmus, gerade wegen dem Satz nicht richtig verstanden- da waren die auch nur so, um dann...
Ich habs halt ernstgenommen.

Ich mei wie viele Leute gibts, die sagen, JKR hätte schwarz/weiß gearbeitet, die bösen machen doch nie was gutes und dass Harry Todesser mit dem Cruciatus belegt und während der Bücher nie ekannt hat, das nicht alle Slytherins so schlecht sind wie er denkt, heißt die sind ja auch böse.
Wenn nicht hätte Harrydasd erkennen sollen und erst recht nie schlecht handeln sollen.

Okay, man sieht ich bin gefrustet. Nimms bitte nicht so ernst, aber eben durch sowas versteh ich wohl auch einiges als ernstgemeinter wie es ist.
Gibt leider genug Leute, die das wirklich genauso gemeint hätten.
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Beitrag #237, verfasst am 09.02.2012 - 13:57
Ich bin auch 'ne Todesserin.
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Beitrag #238, verfasst am 09.02.2012 - 15:48
funny girl schrieb:
Ich bin auch 'ne Todesserin.
Ich finde es blöd, dass immer nur die Guten gewinnen.


Oh, bitte, lass mich nicht dumm sterben: Was genau findest du denn blöd daran, wenn Harry und Co. überleben und gewinnen? Wenn Voldemort und somit eine rassistische und nationalsozialistische Politik bekämpft und (hoffentlich) zerstört wurden? Wenn weiterhin Muggelgeborene ohne Angst aufwachsen können? Wenn es keinen Irren gibt, der die Weltherrschaft an sich reißen möchte?

Ich bin wahrscheinlich zu alt und zu uncooooooooooooool, um das zu verstehen. Also, sei so nett und kläre mich auf.
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Beitrag #239, verfasst am 09.02.2012 - 16:00
Selbst wenn man so eine Einstellung nicht verstehen kann, finde ich, dass man dabei nicht vergessen sollte, dass wir hier von fiktiven Universen reden. Und nur weil jemand sagt, er hätte es besser gefunden, Harry & Co. hätten Voldemort nicht besiegt, heißt das ja nicht, dass derjenige in der Realität ein faschistisches Regime unterstützen oder bestimmte Menschen als minderwertig abstempeln würde. Ich kann das schon verstehen, wenn jemand sagt, dass er es nicht so toll findet, dass (in der Fiktion, nicht in der Realität!) die Guten immer gewinnen, weil das durchaus langweilig sein kann.

Wir reden hier nicht von einem tatsächlichen faschistischen Regime, in dem tatsächlich existierende Menschen umgebracht wurden. Wir reden von einer Buchreihe, die man auch anders hätte schreiben können. Und wenn manche Leute der Meinung sind, dass ihnen die Reihe besser gefallen hätte, wenn sie anders ausgegangen wäre (wovon ich übrigens keine Ausnahme bin, auch wenn ich mir nicht Voldemorts Sieg gewünscht habe ;)), dann ist das doch vollkommen in Ordnung. Natürlich muss man da nicht unbedingt das Todessertum mit ins Spiel bringen, aber dann immer gleich auf so was anzuspringen und den Leuten vorzuwerfen, sie wären Unterstützer einer nationalsozialistischen/faschistischen/rassistischen Einstellung halte ich auch für relativ unsinnig.
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Beitrag #240, verfasst am 09.02.2012 - 16:01
attack09 schrieb:
funny girl schrieb:
Ich bin auch 'ne Todesserin.
Ich finde es blöd, dass immer nur die Guten gewinnen.


Oh, bitte, lass mich nicht dumm sterben: Was genau findest du denn blöd daran, wenn Harry und Co. überleben und gewinnen? Wenn Voldemort und somit eine rassistische und nationalsozialistische Politik bekämpft und (hoffentlich) zerstört wurden? Wenn weiterhin Muggelgeborene ohne Angst aufwachsen können? Wenn es keinen Irren gibt, der die Weltherrschaft an sich reißen möchte?

Ich bin wahrscheinlich zu alt und zu uncooooooooooooool, um das zu verstehen. Also, sei so nett und kläre mich auf.


Ich bin nicht dagegen, dass Harry und Co. gewinnen.
Ich finde es nur nicht gut, dass in den meisten Büchern alle Bösen sterben (Ist bei Harry Potter ja nicht so).
Gegen Voldemorts Tod will ich gar nichts sagen, er war wirklich böse, aber die meisten anderen Todesser haben, meiner Meinung nach, nur nach Macht gestrebt oder konnten sich nicht wehren. Deshalb finde ich es nicht gut, wenn sie direkt als böse bezeichnet werden.

Du hast Recht, dass es besser so ist, wenn die Muggelgebgorenen friedlich leben können und es keinen Krieg gibt.
Ich will auch nicht sagen, dass du uncool bist oder so.
Meistens identifiziere ich mich in Büchern mit den Bösen, ich weiß auch nicht wieso...
Andere mögen halt die gute Seite lieber.

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich Harry nicht mag.
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Beitrag #241, verfasst am 09.02.2012 - 17:10
Branquignole schrieb:
Selbst wenn man so eine Einstellung nicht verstehen kann, finde ich, dass man dabei nicht vergessen sollte, dass wir hier von fiktiven Universen reden. Und nur weil jemand sagt, er hätte es besser gefunden, Harry & Co. hätten Voldemort nicht besiegt, heißt das ja nicht, dass derjenige in der Realität ein faschistisches Regime unterstützen oder bestimmte Menschen als minderwertig abstempeln würde. Ich kann das schon verstehen, wenn jemand sagt, dass er es nicht so toll findet, dass (in der Fiktion, nicht in der Realität!) die Guten immer gewinnen, weil das durchaus langweilig sein kann.

Wir reden hier nicht von einem tatsächlichen faschistischen Regime, in dem tatsächlich existierende Menschen umgebracht wurden. Wir reden von einer Buchreihe, die man auch anders hätte schreiben können. Und wenn manche Leute der Meinung sind, dass ihnen die Reihe besser gefallen hätte, wenn sie anders ausgegangen wäre (wovon ich übrigens keine Ausnahme bin, auch wenn ich mir nicht Voldemorts Sieg gewünscht habe ;)), dann ist das doch vollkommen in Ordnung. Natürlich muss man da nicht unbedingt das Todessertum mit ins Spiel bringen, aber dann immer gleich auf so was anzuspringen und den Leuten vorzuwerfen, sie wären Unterstützer einer nationalsozialistischen/faschistischen/rassistischen Einstellung halte ich auch für relativ unsinnig.


Es ist richtig, wenn du sagst, dass wir nur von fiktiven Personen sprechen. Möglicherweise bin ich ja auch verbohrt, aber ich denke, wenn man schon bei Büchern zu den "Bösen" (und ich rede jetzt mal nicht von dem gelegentlichen Antihelden, der eigentlich gar nicht sooooooooo böse ist, sondern heimlich ein edles Herz hat) hält, und es bedauert, wenn die "Guten" gewinnen, wie wird es bei diesen Menschen erst in der Realität aussehen?

Ich möchte ja niemandem was unterstellen, aber ich gebe zu, dass ich mir da Sorgen mache.
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Beitrag #242, verfasst am 09.02.2012 - 18:27
funny girl schrieb:
Gegen Voldemorts Tod will ich gar nichts sagen, er war wirklich böse, aber die meisten anderen Todesser haben, meiner Meinung nach, nur nach Macht gestrebt oder konnten sich nicht wehren. Deshalb finde ich es nicht gut, wenn sie direkt als böse bezeichnet werden.


Viele Leute, die "nur nach Macht gestrebt haben" haben dafür andere Menschen belogen, bestohlen, verraten, wie Dreck behandelt, ausgenutzt und ausgebeutet. Ist das alles nicht böse?

Ab wann ist denn einer "wirklich böse" für dich?
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Beitrag #243, verfasst am 09.02.2012 - 19:05
Rune schrieb:
funny girl schrieb:
Gegen Voldemorts Tod will ich gar nichts sagen, er war wirklich böse, aber die meisten anderen Todesser haben, meiner Meinung nach, nur nach Macht gestrebt oder konnten sich nicht wehren. Deshalb finde ich es nicht gut, wenn sie direkt als böse bezeichnet werden.


Viele Leute, die "nur nach Macht gestrebt haben" haben dafür andere Menschen belogen, bestohlen, verraten, wie Dreck behandelt, ausgenutzt und ausgebeutet. Ist das alles nicht böse?

Ab wann ist denn einer "wirklich böse" für dich?


Zumal Voldemort im Prinzip auch "nur nach Macht gestrebt" hat, wenn man es genau nimmt.
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Beitrag #244, verfasst am 09.02.2012 - 22:14
attack09 schrieb:
Es ist richtig, wenn du sagst, dass wir nur von fiktiven Personen sprechen. Möglicherweise bin ich ja auch verbohrt, aber ich denke, wenn man schon bei Büchern zu den "Bösen" (und ich rede jetzt mal nicht von dem gelegentlichen Antihelden, der eigentlich gar nicht sooooooooo böse ist, sondern heimlich ein edles Herz hat) hält, und es bedauert, wenn die "Guten" gewinnen, wie wird es bei diesen Menschen erst in der Realität aussehen?

Ich möchte ja niemandem was unterstellen, aber ich gebe zu, dass ich mir da Sorgen mache.


Im Allgemeinen kann man ab einem gewissen Alter zwischen dem, was man sich in der Fiktion wünscht/womit man sich in der Fiktion identifiziert und der (wünschenswerten) Realität unterscheiden. (; Nur weil man Fan bestimmter Charaktere ist, und sich wünscht, die Bösen würden gewinnen, heißt das nicht, dass man das auch in der Realität genauso sehen will. Ich glaube, die Leute, bei denen sich das so verhält, kannst du wie die Nadel im Heuhaufen suchen, denn dieses Unterscheiden der Konzepte "Realität" und "Fiktion" gehört eigentlich zur normalen Entwicklung dazu, und wenn dem nicht so wäre, und wir alle genau das machen würden, was wir in fiktiven Universen toll finden, sähe unsere Realität auch ganz anders aus. Ich traue funny girl auch zu, dass sie keine von Todessern beherrschte Welt will, nur weil sie ein paar von denen toll findet.
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Beitrag #245, verfasst am 10.02.2012 - 10:41
Dein Wort in Gottes Ohr, Branguignole. Allerdings ist das ja ohnehin meine Theorie: Ab einem gewissen Alter und so.

Deshalb glaube ich auch, dass nur die (relativ) jungen Mitglieder hier brüllen: Ich bin 'ne Todesserin! Ich glaube auch, dass es nicht wirklich ernst gemeint ist, nur ein weiterer Ausdruck von wie "craaaaaaaaaazy" man ist.
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Beitrag #246, verfasst am 10.02.2012 - 11:08
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zuletzt bearbeitet am 10.02.2012 - 11:12
Ich weiß nicht, es gibt auch jede Menge nette, fürsorgliche Menschen jeden Alters, die keiner Fliege was zuleide tun würden und trotzdem viel Spaß dabei haben, Spiele wie Fable und Dragon Age auch mal "extrem böse" durchzuspielen.
Eigentlich kannte ich sogar zwei extrem christliche Typen (im wahren Leben hat sich ihre Familie immer "eine himmlische Familie" zum Vorbild genommen), die damals leidenschaftliche GTA und Call of Duty-Spieler waren.^^
Wie gesagt, manchmal hat die Dunkle Seite in Büchern oder Filmen durchaus etwas Anziehendes. Besonders in Filmen, wo die Bösen oft ziemlich "badass" rüberkommen. (Kostüme, Musik, Mimik) Ich finde Bella ja in den Filmen als Person auch fürchterlich, aber ich liebe Helena Bonham Carterschon seit Fight Club ( btw kennt sie außer mir noch jemand in Shakespeares "Was ihr wollt" als Olivia gesehen, da ist sie so knuffig =), und im Film hat Bella dank ihr durchaus Style...creepy Style - aber Style.

Was mir hier allerdings ein wenig Angst macht, sind Beiträge wie "wenn ich ein Todesser wäre, würde ich hier alle Muggel umbringen", das ist schon irgendwie gruselig...
Kann aber auch mehr eine "RP" Sache sein. Ich hab bei pottermore im guestbook auch mal Lockhart gemimt und das hat ziemlich viel Spaß gemacht, obwohl ich im wahren Leben nicht so arrogant bin und Lockhart wahrscheinlich keine 5 Minuten ertragen würde. Aber im Buch finde ich ihn witzig.^^

Edit:
Da ist mir dieser Ausschnitt aus einem Interview mit Jennifer Benkau wieder eingefallen.
Finde ich irgendwie auf den Punkt gebracht:
"Diese Romane decken etwas ab, worum wir in der Realität besser einen weiten Bogen ziehen. Mal ehrlich: Der kryptische Düstermacho mit Superkräften taugt fürs wahre Leben nicht, und der Sexappeal menschlicher Mücken ist in Wahrheit auch nicht so überwältigend. Keiner von uns würde ernsthaft leben wollen wie die Romanheldin – und genau darum können uns Bücher, in denen sich dieses Abenteuer risikofrei ausleben lässt, so viel geben. Weil es Fiktion ist und bleibt, denn sobald wir das Buch zuschlagen, gibt es keine Dämonen und Vampire mehr und der nette Nachbar mit Plauze kann wieder zum tollsten Mann der Welt mutieren.
Als Autorin reizt mich vor allem das Spiel mit der bösen Seite in mir und im Leser: Die amoralischen Figuren, die aus menschlicher Sicht „schlecht“ sind (oder aus den besten Gründen Katastrophen verursachen). Es macht großen Spaß, mal nicht den Helden die Welt retten zu lassen, sondern Helden loszulassen, vor denen die Welt eher gerettet werden müsste. "
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And I'm too young to care.
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Beitrag #247, verfasst am 26.02.2012 - 12:14
So, also ich habe jetzt alles gelesen und denke das ganze ist etwas entgleißt.

Ich für meinen Teil finde die Dunkle Seite spannender, da ich finde, das manche Figuren der hellen Seite bösartiger sind, als manche Todesser.

Ich würde weder Voldemort noch Dumbledore folgen, denn wenn man es genau nehmen würde, sind beide gleich schlimm. Einen Jungen in den Tod zu schicken, eine andere Person zwingen einen selbst zu töten.....naja für mich ist das genauso schlimm wie Massenmorde zu begehen, vor allem weiß man bei Voldemort wo ran man ist, bei Dumbledore nicht.

Auch finde ich es merkwürdig, das Snape hier oft als nicht richtig öse bezeichnet wird, natürlich ist er es nicht mehr, aber einfach über seine Vergangenheit als echter Todesser zu schweigen, naja, wobei ich ihn eigentlich auch mehr als Mitglied des Ordens einordne.

Aber es gibt auch auf Seiten des Ordens schwarze Schafe, hier, auch wenn ich ihn eigentlich mag, will ich Sirius Black nennen. Er hätte Snape damals in den Tod geschickt und das als jugendlicher.

Meine Meinung: Slytherin ist cool, aber ein Todesser bin ich noch lange nicht´. Doch auch auf Dumbledores Seite will ich nicht sein. Ich halte von intigranten Männern nicht so viel. Ergo, ich gehöre zu keiner Seite und bin frei
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Beitrag #248, verfasst am 26.02.2012 - 12:41
  •  
zuletzt bearbeitet am 26.02.2012 - 12:49
1welle2 schrieb:

Ich würde weder Voldemort noch Dumbledore folgen, denn wenn man es genau nehmen würde, sind beide gleich schlimm. Einen Jungen in den Tod zu schicken, eine andere Person zwingen einen selbst zu töten.....naja für mich ist das genauso schlimm wie Massenmorde zu begehen, vor allem weiß man bei Voldemort wo ran man ist, bei Dumbledore nicht.


Interessant. Wenn du in der Situation wärst, in der du dein eigenes Leben und das einiger weniger anderer Personen opfern müsstest - bzw. sie davon überzeugen müsstest, das tun - da das der einzige Weg ist, Tod und Leid Millionen anderer Menschen zu verhindern, was würdest du dann tun?

Du meinst tatsächlich, ein egomanischer Sadist und Faschist, der Männer, Frauen und Kinder aus Spaß töten und foltern lässt und Massenmorde begeht, ist so schlimm wie ein Anführer, der sein eigenes Leben gibt und darunter leidet, dass er einige wenige andere dazu bringen muss, gegen diesen Sadisten zu kämpfen und dabei möglicherweise auch zu sterben?

Und was hättest du an Dumbledores Stelle anders gemacht?
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Beitrag #249, verfasst am 26.02.2012 - 13:23
Da auch ich mich vom Buch distanziere und dies nur meine Meinung ist, wenn ich in dem Buch wäre, denke ich nicht, das soetwas zur Diskussion steht.

Es gibt so wenige Leute, die diese Macht haben, Menschen in den Tod zu schicken und ich gehöre nicht dazu. Ich könnte es einfach nicht verantworten. Er hätte Harry die Wahrheit sagen können und ja ich finde beide gleich schlimm, denn man kann nie wissen, um es mal auf unsere welt zu bezihen wie du es auch tust, ob die Meinung eines solchen Menschen nicht umschlägt. Wie oft hat man in der Geschichte schon einen erst sympathischen Menschen gehabt, der immer mehr zum Monster mutiert ist?

Ich denke ich an Dumbledores Stelle, hätte mich Voldemort mit Leib und Seele entgegengestellt und nicht andere für mich machen lassen.....

Wie gesagt, für mich gibt es in Harry Potter nur die Wahl, mich keiner Seite unterzuordnen, sonst hätte ich bei jeder Seite das Gefühl etwas falsch zu machen. Ich kann Folterungen und Massenmord nichts abgewinnen, aber genauso kann ich nicht hinter jemandem stehen, der mir die ahrheit vorenthält.
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Beitrag #250, verfasst am 26.02.2012 - 13:26
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zuletzt bearbeitet am 26.02.2012 - 13:27
Dumbledore hat Harry nicht in den Tod geschickt.
Er hat ihn nur wissen lassen, dass er ein Seelenteil von Voldemort in sich hat. Und um Voldemort überhaupt töten zu können musste Harry halt leider auch (vermeintlich) sterben.
Harry hätte natürlich auch sein ganzes Leben auf der Flucht verbringen können, wenn er das gewollt hätte.
Und dafür, dass das so war, konnte ja Dumbledore nichts.
 
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