Hi!
Oha, hier geht es ja heiß her...
Seraphin schrieb:
Nebenbei. ich finde es vollkommen legitim das eigene Leben als WICHTIGER zu erkennen. Geradezu haartsräubend finde ich die JKR Logik, Menschen die Pettigrew schlecht zu machen, nur weil er nicht sterben wollte
Das eigene Leben muss einfach wertvoll sein. Hier und jetzt sind wichtig. Leben nach dem Tod hin oder her... Memento mori kann kein Lebensmotto sein
Genauso wie niemand "schlecht" ist, nur weil er angst hatte und nicht sterben wollte
Ja, das Leben sollte einem wertvoll sein - aller Leben. Sein eigenes Leben jedoch als das wichtigste zu bezeichnen find ich irgendwie arrogant/egoistisch.
Ich stimme dir jedoch zu, dass niemand verurteilt werden darf nur weil er nicht streben wollte. Angst ist menschlich und jeder empfinden sie mehr oder weniger. Helden sind nur die wenigen. Die meisten von uns wissen nicht einmal wie sie reagieren würden, wenn sie vor ähnlicher Situation stünden wie z.B. Pettigrew. Auch wenn sie der festen annahme sind, ihr Leben für Freunde/Familie lassen zu können, bleibt es bis zur besagten Situation offen. Es kann anders kommen, als man dachte/sich vorgenommen hatte. Was schon sicherer vorauszusagen ist, wie man damit fertig wird. Man kennt sich und sein Gewissen. Manche werden daran zu Grunde gehen, mit der Tatsache zu leben, dass sie besagte Menschen nicht retten konnten, weil sie sich für ihr eigenes Leben entschieden haben und andere wiederum werden besser damit klar kommen.
Keiragirl2 schrieb:
Natürlich ist mein Wohl für mich oberste Priorität! Auf mich achtet auch keiner, jeder denkt an sich!
Es ist mir auch egal. ob man sich seinen Teil denkt... ich bin schließlich nciht auf der WElt, um anderen zu helfen...ich wurde auf die Welt gesetzt, also gönne ich MIR was!
Weißt du, außerdem bin ich keine.. keine Ahung, jemand, der aufpasst, niht der kleinsten Mucke was zu tun! und wenn ich meine Menschlichkeit verloren habe.. schau dir mal die Menschen heute an? Was machen sie? Hm.. sind sie alle gut und perfekt? Neiiin.. um da draußen zu überleben, musst du so sein.. nur auf dich acht geben, auf keinen anderen.. das Leben ist wie ein Wettkampf, dass musst du nunmal einsehen.. und solche Leute mit der einstellung "ich helfe jeder sau, die ich nciht kenne" kommen meiner Meinung nach nciht weit!
Das ist wahr, leider. Aber stellt dir mal die Frage warum es so ist...denkt mal darüber nach.
Weil die meisten nur an sich denken, sich selbst am nächsten sind und sich nur um ihr eigenes Wohl kümmern. Wie es anderen dabei geht ist egal, Hauptsache man selbst tanzt in der ersten Reihe – ob man es dann auf den Kosten des anderen tut, interessiert nicht. Aber genau hier liegt das Problem, wenn man bei sich selbst nicht anfängt umzudenken - anders zu handeln, wird sich nie etwas ändern. Nein, es wird nur noch schlimmer.
Heute zählt keine Menschlichkeit, sondern das was dieser leistet oder besser gesagt welchen nutzen man von diesem hat. Wettbewerbgesellschaft, Ellenbogengesellschaft oder Leistungsgesellschaft usw. und es wird sicherlich nicht besser, wenn man sich dem Strom anschließt, anstatt einen anderen Weg zu gehen. Die Aussage, dass man dann nicht weit kommt, stimmt nicht. Vielleicht kommt man nicht an die Spitze seiner Firma, vielleicht wird man nicht der beste Händler, der das meiste Geld schöpft usw. aber auf der emotionalen, menschlichen Seite erfährt man mehr - man bekommt ein Lächeln geschenkt, wahre Freundschaft, Zusammenhalt(es macht glücklicher) - das ist wertvoller als jedes Geld und Status auf der Welt.
Ja, das Leben ist hart, aber es wird härte wenn man alleine kämpft -jeder für sich. Zusammen dagegen ist man stark und vieles geht leichter.
caromaus schrieb:
Ein Todesser ist noch lange kein Nazi!!!!
Nein, aber ein schlechter Mensch - Ohne Werte und Moral. Man kann Todesser auch mit Mördern, Kriminellen und Asozialen(in Hinsicht auf Gemeinschaftsschädigend) vergleichen.
Gruß
Sayena