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Beitrag #26, verfasst am 30.08.2008 - 18:29
Wizzard schrieb:
Zitat: Zu der These, dass "Slash" hautpsächlich von Teenagern in der Pubertät geschrieben wird - ja, stimmt eindeutig, wenn ihr mich fragt.



Ich kann mich dieser These nicht ganz anschließen. Zwar glaube ich auch, dass Jugendliche den Großteil an Fiction auf jeder Makro-Veröffentlichungsplattform stellen, doch ich glaube nicht, dass sich das auf Slash-Geschichten beschränkt. Junge Schreiberlinge sind einfach insgesamt produktiver. Die Gründe dafür sind vielfältig und würden hier sehr vom Thema wegführen. Ein so großes und anonymes Archiv wie ff.de ist für Neulinge jedoch eine ideale Spielwiese, um sich aus zu toben. Und wenn man dann auch noch Feedback bekommt - umso besser.

Ehrlich gesagt, wenn ich veröffentlicht hätte, was ich als Unterstufenschülerin verbrochen habe, dann würde ich mich heute schämen. Gibt es wirklich jemanden, der keine Fiction-Leichen im Keller hat? Jede Krea-Tiefsee hat einen Marianengraben, wo es finster dreinschaut. Als blutjunges Schreiberlein behält der Enthusiasmus doch einfach die Überhand gegenüber dem Verstand. Der Kopf ist voller hochfliegender Ideen von der großen Liebe und vom noch größeren Sex. Das ist der Stoff aus dem die Träume sind – und Fachkenntnis stört dabei nur. Hey, ich habe Sexszenen geschrieben, die lesen sich, als hätte eine Frau einen Golfplatz zwischen ihren Beinen.

Mein Glück lag darin, dass es damals kein Internet und schon gar nicht solch große Archive gab. Wer weiß, was ich sonst angestellt hätte! @__@

Ich verzeihe jungen Schreibern fast alles. Ich muss es ja nicht lesen. ^______^

Grüße,
Wizz


versteh dich voll und ganz, Wizz^^. Was glaubst du, was ich so mit 14, 15 verbrochen habe? zum Glück auch ohne Internet^^. ..
Trotzdem, gerade, weil du sagst, du musst es nicht lesen...was willst du tun, wenn sagen wir mal 70 % hier aus solchen Geschichten besteht? Nicht Slash, sondern...eh, ja, diese Art, die hier schon reichlich kritisiert wurde? In manchen Genres gibt es fast nur solche Geschichten, ohne jetzt in die Richtung eines bestimmten zu sehen...

Klar, jeder muss üben, damit er ein guter Autor wird...aber, ff.de ist schon richtiggehend überflutet mit so etwas. Lies mal im Genre "My Chemical Romance "(ich habe es doch gesagt), da gibt es...viel zu viel, das in diese Beschreibung passt. Manchmal fragt man sich schon,wie die überhaupt noch dazu kommen, in den Geschichten eine Band zu sein, wenn ihr Gitarrist und der Sänger die ganze Zeit nur...^^
Schreiben mit Logik ist keine Frage des Alters...übertriebene Romantik, Erotik, was weiß ich, kann ich durchaus verstehen, dass das einem in dem Alter logisch vorkommt, aber, es geht auch um Inhalt - und diese Geschichten, an denen auch Vorgänger dieses Threads Kritik geübt haben, haben keine Handlung.
Was wir damals geschreiben haben, war vllt scheußlich süß wie schlechte Bonbons..aber mit Handlung, denke ich doch...keine pures PWP, oder?
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Beitrag #27, verfasst am 30.08.2008 - 18:45
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zuletzt bearbeitet am 30.08.2008 - 18:46
Hi!

Wizzard schrieb:
Mein Glück lag darin, dass es damals kein Internet und schon gar nicht solch große Archive gab.


Dem stimme ich voll und ganz zu. Zum Glück sind die Werke, die vor 40 oder noch mehr Jahren meinem Gehirn entsprungen sind, irgendwo verschollen. Vielleicht war ein Bediensteter der Müllabfuhr der Finder der Notizhefte, in die ich diese Storys schrieb, und sehr schockiert darüber. Aber das ist - im Vergleich zu heute - ein vertretbarer Kollateralschaden an den unschuldigen Lesern.

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Beitrag #28, verfasst am 30.08.2008 - 20:57
Ich liebe Slash und beschäftige mich bereits seit 12 Jahren damit. Zuerst in Form von Yaoi/Shonen Ai und später (als es plötzlich überall Internet gab) in Fanfictions. Wobei ich den traditionellen Slash (m/m) am liebsten hab. Femslash erinnert oft zu sehr an männliche Wunschvorstellungen.

Wie bei allen 'Pärchengenres' sind über 90%der Slash-FFs absoluter Schrott. Hirnloses Überzuckern und Rudelbumsen bis zum geht nicht mehr. Gepaart mit Unkenntnis, Klischees und Übertreibung (immer ein Kerl muss sich wie eine Frau benehmen, in einer Serie sind plötzlich alle schwul etc.).
Allerdings gibt es auch Ausnahmen mit einem schönen Plot, realistischen Charakteren, nachvollziehbarem Verhalten etc.

Und wegen dieser Minderheit lohnt es sich wieder Slash zu lesen.

Zudem wollte ich noch erwähnen dass es Slash bereits seit den Siebzigern, nämlich seit Kirk/Spock, gibt ;)
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Beitrag #29, verfasst am 30.08.2008 - 21:32
Than schrieb:
Ich liebe Slash und beschäftige mich bereits seit 12 Jahren damit. Zuerst in Form von Yaoi/Shonen Ai und später (als es plötzlich überall Internet gab) in Fanfictions. Wobei ich den traditionellen Slash (m/m) am liebsten hab. Femslash erinnert oft zu sehr an männliche Wunschvorstellungen.

Wie bei allen 'Pärchengenres' sind über 90%der Slash-FFs absoluter Schrott. Hirnloses Überzuckern und Rudelbumsen bis zum geht nicht mehr. Gepaart mit Unkenntnis, Klischees und Übertreibung (immer ein Kerl muss sich wie eine Frau benehmen, in einer Serie sind plötzlich alle schwul etc.).
Allerdings gibt es auch Ausnahmen mit einem schönen Plot, realistischen Charakteren, nachvollziehbarem Verhalten etc.

Und wegen dieser Minderheit lohnt es sich wieder Slash zu lesen.

Zudem wollte ich noch erwähnen dass es Slash bereits seit den Siebzigern, nämlich seit Kirk/Spock, gibt ;)


was du sagst, spricht mit aus der Seele..genau das ist es, was ich mir wünsche. Mehr von diesen Ausnahmen..
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Beitrag #30, verfasst am 30.08.2008 - 21:41
Also, ich finde auch, dass sich sehr viele slash storys wie direkt aus einem Manga abgeschaut lesen. Ich lese die Dinger wie verrückt (also, die Mangas) und das Niveau von Yaoi/Shonen-Ai ist meiner Meinung nach sehr gesunken. Natürlich, es gibt immer wieder Ausnahmen, aber wie schon vorher mal erwähnt wurde: Man muss suchen!

Wegen dem ganzen Seme/Uke Ding kann ich die jüngeren Autorinnen schon verstehen, da sich das bei mir nicht anders gestaltet hat. Zu der Zeit gab es leider schon Internet (Bin ja auch erst 17, die Zeit als ich so viel Schrott fabriziert habe, ist noch nicht so lange her.) und einiges ist auch auf FF.de gelandet.
Es ist zwar nicht immer so ausgeartet, dass meine Ukes total hysterisch waren und nur am heulen (viel eher kamen sie mir emomässig vor...) aber dennoch hatten sie um einiges mehr weibliche Eigenschaften als üblich. Mein großes Glück ist, dass ich selbst lesbisch bin und einige schwule Männer kenne und mittlerweile doch ein bisschen besser in deren Gefühlswelt einblicken kann, was sich nach und nach auch auf meine Geschichten auswirkt.

Zum femslash... Na ja, so viel gibt es davon ja nicht. Ich hab nur wenige gelesen, aber die, die ich gelesen habe, sind doch eher von Männern geschrieben worden und rutschten teilweise auch ins PWP ab. Es gibt schon auch einige gute, aber auf die stoße ich eher selten, weil femslash sowieso schon selten ist und bei 95 % der Geschichten, wo Slash draufsteht eh m/mslash gemeint ist.

Was mich aber maßlos aufregt ist oft dieses: "Oi, das ist der erste Junge den ich geil finde! Ich bin schwul!" Da werden Menschen von der einen auf die andere Sekunde homosexuell. So läuft das nicht! Persönlich habe ich immer gewusst, dass da etwas ist, aber ich habe nicht eines Tages den Finger darauf gedeutet und mir gesagt: "Ich bin lesbisch, das wars!"
So etwas braucht Zeit.
Und wenn manchmal das Coming-Out in einer Geschichte behandelt wird, dann ist es oft so, dass man das einfach so allen sagt und wer damit nicht klar kommt, kann einen mal. Dass das einiges an Überwindung kosten kann wird hierbei nicht berücksichtigt.

Das sind jetzt alles Negativbeispiele, schon klar. Es gibt auch gute Stories, aber sie sind schwer zu finden in einem Sumpf von PWP´s.
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Beitrag #31, verfasst am 30.08.2008 - 22:03
Es ist zwar nicht immer so ausgeartet, dass meine Ukes total hysterisch waren und nur am heulen (viel eher kamen sie mir emomässig vor...) aber dennoch hatten sie um einiges mehr weibliche Eigenschaften als üblich. Mein großes Glück ist, dass ich selbst lesbisch bin und einige schwule Männer kenne und mittlerweile doch ein bisschen besser in deren Gefühlswelt einblicken kann, was sich nach und nach auch auf meine Geschichten auswirkt.

Genau das meinte ich!
Ganz ehrlich. Es gibt furchtbar tuntige Schwule. Mit 'gebrochenem Handgelenk' und allem. Nur benehmen die sich dennoch selten wie eine Frau in einer Dailysoap. Und ein Großteil der schwulen Männer haben mit so einem Benehmen gar nichts am Hut.
Wer unbedingt weibliche Attribute in der Story will kann das mit dem Slash gleich sein lassen.

Was mich aber maßlos aufregt ist oft dieses: "Oi, das ist der erste Junge den ich geil finde! Ich bin schwul!" Da werden Menschen von der einen auf die andere Sekunde homosexuell. So läuft das nicht! Persönlich habe ich immer gewusst, dass da etwas ist, aber ich habe nicht eines Tages den Finger darauf gedeutet und mir gesagt: "Ich bin lesbisch, das wars!"
So etwas braucht Zeit.
Und wenn manchmal das Coming-Out in einer Geschichte behandelt wird, dann ist es oft so, dass man das einfach so allen sagt und wer damit nicht klar kommt, kann einen mal. Dass das einiges an Überwindung kosten kann wird hierbei nicht berücksichtigt.


Angebumst und plötzlich schwul.
Immer wieder lustig. Lässt sich aber leider nicht vermeiden, wenn man gar keine Erfahrungen mit Coming Outs hat. Viele stellen sich das wahrscheinlich wie die Suche nach einem neuen Trend vor.
Die BRAVO aufschlagenb, den neuesten Trend sehen und HUI! Plötzlich ist einem klar dass man schon immer ein Emo, Goth oder Punk war und es bisher einfach nicht gewusst hat.
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Beitrag #32, verfasst am 30.08.2008 - 22:03
In meinem Posting geht's jetzt gar nicht mal um die Qualität der Slash Storys, sondern um Slash an sich. Ich kann mich damit einfach nicht wirklich anfreunden.

Bei den freien Arbeiten ist das was anderes, da lese ich sogar mal richtig gerne in Slash Geschichten rein! Im Prosa Bereich find ich das also völlig in Ordnung.

Aber wenn ich dann z.B. im Harry Potter Bereich sehe, wie unendlich viele Slash Storys es da gibt...und wenn ich mir vorstelle, dass Harry und Draco zusammen in der Kiste landen und da auf einmal die große Liebe sprießt... das find ich abartig. Um Missverständnisse gleich aus dem Weg zu räumen: NEIN, ich denke nicht, dass die Autoren abartig sind. Ich persönlich finde die Vorstellung abartig, wie Harry und Draco (oder besser noch: Harry und Voldemort) da auf einmal zusammen im Bett landen. Das hat für mich nichts mehr mit dem HP Universum zu tun, das man kennen und lieben gelernt hat.

Aber gut, jedem das seine. Aber das ist eben mein "Problem" mit slash im FF Bereich. Da kann ich einfach nichts dran finden. Aber wie heißt's so schön...sag niemals nie. Wenn ich mal über eine slash Story stolpern sollte, die den genialsten Plot aller Zeiten hat, dann könnte ich damit dann bestimmt auch leben ;-)

Und es ist nicht so, dass ich von etwas rede, wovon ich null Ahnung hab. Ich habe am Anfang schon in einige slash Geschichten rein gelesen. Allein schon aus Neugier, warum das auf einmal so boomt und warum das offenbar viele so toll finden. Und habe dann eben mit der Zeit festgestellt, dass es nichts für mich ist. Denn meistens gings eben nur drum, dass die beiden Hauptfiguren möglichst schnell Sex haben.
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Beitrag #33, verfasst am 30.08.2008 - 22:09
Ich persönlich finde die Vorstellung abartig, wie Harry und Draco (oder besser noch: Harry und Voldemort) da auf einmal zusammen im Bett landen. Das hat für mich nichts mehr mit dem HP Universum zu tun, das man kennen und lieben gelernt hat.

So viel ich weiß ist das ein allgemeines Übel von Fanfiktions. Ob Harry jetzt mit Draco oder Mrs Pomfrey 'Liebe macht' ist dabei doch völlig unherheblich.
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Beitrag #34, verfasst am 30.08.2008 - 22:13
Than schrieb:
So viel ich weiß ist das ein allgemeines Übel von Fanfiktions. Ob Harry jetzt mit Draco oder Mrs Pomfrey 'Liebe macht' ist dabei doch völlig unherheblich.


Na da haste jetzt aber wirklich grad das absolute Extrem genommen ;-) Wäre es z.B. Hermine, wär das wieder was anderes. Oder sonst n Mädel aus dem HP Universum. Ich habe 7 Bücher von einem "un-schwulen" Harry Potter gelesen und finde es dann eben...merkwürdig zu lesen, dass er auf einmal seine große Liebe zu einem Draco Malfoy entdeckt.
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Beitrag #35, verfasst am 30.08.2008 - 22:18
Ich finde das ebenfalls seltsam.
Obwohl ich Harry/Hermine für genauso un-potterisch halte.
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Beitrag #36, verfasst am 30.08.2008 - 22:35
Merkwürdige Slashpairings sind mir größtenteils egal. (Zudem habe ich mich selbst der Joey/Seto Slasherei schuldig gemacht, also sollte ich lieber den Mund diesbezüglich halten... Dabei mag YGO nicht mal mehr.)

Mich nervt das viele dieser Geschichten scheinen, als handelten sie von einem Paralleluniversum.
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Beitrag #37, verfasst am 30.08.2008 - 22:44
Als Autorin einer eigenen Slash Story und bisherige Leserin einiger Exemplare im deutschen (und englischen) Bereich kann ich eventuell einige Punkte noch anbringen.

1. Slash ist immer Geschmacksache. Wer es nicht mag, liest es nicht und fertig. Das ist die freie Meinung und eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Allein mag ich es nicht, dafür heruntergemacht zu werden, nur weil ich Slash lese/schreibe.

2. PWP ist noch mehr Geschmacksache. Wer sowas in Massen will, kann in englischen/mehrsprachigen Archiven genügend davon finden und seine dort veröffentlichen. Hier sind PWP jedenfalls eindeutig verboten und daran sollte sich jeder halten. Die Umgehung dieser Regel auch noch mit massenhaft Reviews zu belohnen ist jedenfalls völlig falsch.

3. Slash entspricht in den allermeisten Fandoms (Ausnahme z.B. Brokeback Mountain) nicht dem Canon. Wer das liest/schreibt sollte sich darüber im Klaren sein. Es gibt Fandoms, in die passt es noch eher; in anderen ist es völlig absurd. Homosexualität in freien Werken ist jedoch durchaus begrüßenswert im Sinne der Auseinandersetzung mit diesem lange verbotenen Thema in der Literatur, wenn es denn richtig gemacht wird und nicht als Reviewfänger konzipiert ist.

4. Auch Slash kann gute Geschichten beinhalten. Eine sensible Auseinandersetzung mit diesem Thema durch den Autor jedoch vorausgesetzt. Man sollte in einer Slashgeschichte nie vergessen, dass auch bei solchen Pairings immer noch Menschen handeln und keine Körperteile allein.

Fazit: Schreibt und lest Slash einfach immer mit dem Hintergedanken, wie ihr als Partner in einer Beziehung im Normalfall auch behandelt werden möchtet und man kann eigentlich nichts falsch machen. Denn egal, ob es sich um gleichgeschlechtliche Beziehungen oder Hetero handelt, ist da auch im Verhalten kein weltbewegender Unterschied.
Und ich denke, echte Homosexuelle würden nur den Kopf schütteln vor Graus, wenn sie so manche Slash-Geschichte lesen würden.
Oder ehrlich: Will hier wirklich der Durchschnittsmensch als Objekt der Begierde behandelt werden? Ist es in eurem Umkreis üblich, dass die Leute nach "Hey du, ich bin..." und "Ich bin ..." gleich in der Kiste landen?
Die Verfassung hat immer Recht!
AlexW
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Beitrag #38, verfasst am 30.08.2008 - 22:49
HI!

veleren02 schrieb:
Und ich denke, echte Homosexuelle würden nur den Kopf schütteln vor Graus, wenn sie so manche Slash-Geschichte lesen würden.


Ja, das tun wir!

AlexW
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Beitrag #39, verfasst am 30.08.2008 - 22:50
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zuletzt bearbeitet am 30.08.2008 - 22:52
Schreibt und lest Slash einfach immer mit dem Hintergedanken, wie ihr als Partner in einer Beziehung im Normalfall auch behandelt werden möchtet und man kann eigentlich nichts falsch machen. Denn egal, ob es sich um gleichgeschlechtliche Beziehungen oder Hetero handelt, ist da auch im Verhalten kein weltbewegender Unterschied.

Oh doch.
Zumindest in den meisten Fällen benehmen sich Männer (auch schwule und bisexuelle) anders als eine Frau es tut. Das liegt sowohl an den Hormon, wie als auch an der Erziehung und dem Grundaufbau des Gehirns.
Gerade weil Autorinnen bei Slash von sich ausgehen entstehen ja diese grausigen Fem-Männer.
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Beitrag #40, verfasst am 30.08.2008 - 22:58
Than schrieb:

Oh doch.
Zumindest in den meisten Fällen benehmen sich Männer (auch schwule und bisexuelle) anders als eine Frau es tut. Das liegt sowohl an den Hormon, wie als auch an der Erziehung und dem Grundaufbau des Gehirns.
Gerade weil Autorinnen bei Slash von sich ausgehen entstehen ja diese grausigen Fem-Männer.


*hust* Da wäre ich mir nicht so sicher. Wie ich schon mal sagte, diese "weiblichen" Männer haben am Ende überhaupt nichts mehr mit echten Frauen zu tun und nur noch wenig mit weiblichen Teenagern. Mit kleinen Kindern schon eher--und damit will ich als Frau nicht gerne verglichen werden.
Diese Autorinnen gehen garantiert nicht von sich selbst aus, sondern von einem Klischee, das in unserer Kultur wahnsinnig präsent ist.

Außerdem sollte man sich echt nicht darum kümmern, ob der Charakter nun ein Mann oder eine Frau ist: So unterschiedlich sind wir trotz Erziehung (meiner Meinung nach der Hauptfaktor) nämlich wirklich nicht. Charaktere und ihre Beziehungen müssen *menschlich* sein, nicht männlich oder weiblich.
Bei FFs sowieso: Man muss sich an die Figur halten, nicht an das Geschlecht der Figur.
Apfelring Deluxe
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Beitrag #41, verfasst am 30.08.2008 - 23:07
ich denke Slash ist so `in´ weil es in gewisser weise ein tabubruch ist.

es ist einfach aufregend und anders und genau deswegen macht es Spaß!
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Beitrag #42, verfasst am 30.08.2008 - 23:08
Menschlich auf jeden Fall.
Dennoch fällt es mir persönlich extrem schwer einen männlichen Charakter als Mann zu sehen (Bei Slash geht es schließlich um ZWEI Männer) der ständig kichert, bei jeder Gelegenheit beginnt zu heulen und sich allgemein wie ein Schulmädchen aufführt.
Und ich übertreibe da nicht. Gut jede 5. Slash-FF ist exakt so gestaltet.
Mensch ohne geschlechtsdefinition hin oder her. Ein Mann ist ein Mann. Zumindest ansatzweise.
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Beitrag #43, verfasst am 30.08.2008 - 23:16
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zuletzt bearbeitet am 30.08.2008 - 23:18
Than schrieb:
Menschlich auf jeden Fall.
Dennoch fällt es mir persönlich extrem schwer einen männlichen Charakter als Mann zu sehen (Bei Slash geht es schließlich um ZWEI Männer) der ständig kichert, bei jeder Gelegenheit beginnt zu heulen und sich allgemein wie ein Schulmädchen aufführt.
Und ich übertreibe da nicht. Gut jede 5. Slash-FF ist exakt so gestaltet.
Mensch ohne geschlechtsdefinition hin oder her. Ein Mann ist ein Mann. Zumindest ansatzweise.


Glaub mir, ich kann das auch nicht haben (um genau zu sein, ich HASSE es). Aber es fällt mir bei so etwas weniger schwer, den betreffenden Charakter als Mann zu sehen, als ihn als vollwertigen, dreidimensionalen Charakter zu sehen. So benimmt sich eigentlich kein Mensch, der etwas auf sich hält, selbst wenn er oder sie wahnsinnig emotional ist. Ich kenne viele jugendliche Mädchen und ich kann mit den wenigsten was anfangen, aber so sind sie dann doch wirklich nicht.

Natürlich ist es wahnsinnig unwahrscheinlich, dass ein Mann sich so benimmt, aber das Problem kommt hier eher dadurch, dass die Charakterisierung zu extrem und zu häufig ist. Ein emotionaler, kichernder Mann (oder zwei, oder drei, oder vier...) würde(n) gar nicht auffallen (oder würden sogar postitiv aufgenommen), das wird erst durch die Übertreibung und das regelmäßige Auftreten unangenehm.

Es gibt halt diese Stereotypen, die man irgendwann nicht mehr sehen kann...


/Edit: Grad eben erst den Post gesehen.

Apfelring Deluxe schrieb:
ch denke Slash ist so `in´ weil es in gewisser weise ein tabubruch ist.

es ist einfach aufregend und anders und genau deswegen macht es Spaß!


Bin ich die Einzige, die findet, dass das mittlerweile nicht mehr so sein *dürfte*? :\

(Das ist ein genialer Nickname, btw.)
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Beitrag #44, verfasst am 30.08.2008 - 23:19
Hallo miteinander

Das ist ein interessantes Thema, bei dem ich mich auch gerne mal zu Wort melden möchte.

Ich schreibe selbst seit ca. vier Jahren Fanfictions zu einem ganz bestimmten Fandom und kann natürlich nur für mich sprechen. Nur meine erste Geschichte war eine Hetero-Story, denn irgendwie- und wann stolperte ich über die erste Slash-Story und wurde neugierig, denn ich hatte natürlich keine Ahnung, was das eigentlich ist.

Tja... das änderte sich gründlich, denn ich muss sagen, dass ich von da an nur noch Slash gelesen habe und nach einer gewissen Zeit wagte ich es schließlich auch selbst Slash zu schreiben. Kann sein, dass ich mir da etwas einbilde, aber ich glaube noch immer, dass ich hauptsächlich wegen diesen einen Pairings zum Slash gefunden habe. In meinem Fandom gibt es nämlich kaum ein anderes Paar über das ich lese bzw. schreibe und in anderen Fandoms bewege ich mich selten. Ich hab mich sogar lange Zeit gefragt, ob es der Slash an sich, oder doch mehr dieses bewusste Paar ist, weshalb ich noch immer eine begeisterte Slasherin bin.

MIr geht es nicht darum PWP zu schreiben, denn in meinen Stories lege ich wert darauf, die Beziehung der beiden Charaktere wachsen zu lassen und möglichst glaubhaft darzustellen. Das ist mir sehr wichtig, denn diese zwei sind in den Büchern wie Hund und Katz und natürlich auch nicht schwul. Ich mag es überhaupt nicht, wenn zwei Leute, die sich eigentlich nicht leiden können, plötzlich eines Tages feststellen, dass sie nicht nur auf ihr eigenes Geschlecht stehen, sondern gleich auch noch auf den Erzfeind und es diesem praktischerweise genauso geht. Für mich ist gerade dies das Spannende am Schreiben solcher Stories wenn ich einen (Um)-Weg finden muss, um die beiden zusammen zu bringen.

Action- oder Abenteuerstories schreibe ich kaum (lese ich aber auch sehr gerne mal von anderen Autoren), bei mir sind es eher Romanzen, teils Richtung Drama gehend, teils melancholisch - aber eben mit einem unmöglich erscheinenden Pairing. Mir macht es jedenfalls echt Freude mir irgendeine Geschichte auszudenken, wie ich die beiden Sturköpfe doch noch zusammenbringe.

Man muss dazu auch nicht unbedingt eine längere Geschichte darüber schreiben, das geht durchaus auch in einem One-Shot - nur passt da dann eben nicht auch noch eine komplette Lemon mit hinein. Abgesehen davon ist es sowieso verboten. Leider halten sich aber viele nicht daran und das ist mir gerade in den letzten beiden Jahren hier aufgefallen.

Aber nicht nur die PWPs häufen sich. Auch die gewaltverherrlichenden Stories werden mehr und Geschichten, in denen das Original ganz neu erfunden wird - sprich, alles wird ins Gegenteil gekehrt, der Gute wird zum Bösen und umgekehrt. Darüberhinaus wimmelt es von allen möglichen phantastischen Wesen, so dass man sich fragt, ob es in diesen Geschichten überhaupt noch normale Menschen gibt. Ach ja - und Männer können natürlich auch schwanger werden, das ist im Fantasybereich offenbar gar kein Problem mehr. Ehrlich, wenn ich so eine Story erwische, höre ich gleich wieder auf zu lesen. Es wird vor nichts mehr Halt gemacht und das kann ich einfach nicht haben.

Von Rechtschreibung und Grammatik scheint so manch einer auch noch nie etwas gehört zu haben. Manche sind so schlimm, dass man es einfach nicht lesen kann und da frage ich mich wirklich, warum solche Autoren sich nicht einen Betaleser suchen. Ich selbst lasse zwar auch nicht betalesen, aber ich denke, dass sich meine Fehler in Grenzen halten.

Inzwischen bin ich jedenfalls soweit,  dass ich fast nur noch die Stories in meiner Favoritenliste lese und neue Geschichten nur auf Empfehlung hin.

Gut möglich, dass mir dabei die eine oder andere gute Slash-Story in meinem Fandom entgeht, aber die Suche nach solchen Geschichten ist mittlerweile fast schon wie die nach der berühmten Nadel im Heuhaufen.
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Beitrag #45, verfasst am 30.08.2008 - 23:21
Bin ich die Einzige, die findet, dass das mittlerweile nicht mehr so sein *dürfte*? :\

Bist du nicht. Und in vielen 'Communities' ist es auch nicht mehr so. Selbst heterosexuelle (erwachsene) Männer die Schwulensex 'eklig' finden haben oft gar nichts gegen Schwule an sich. Sie wollen lediglich nicht beim Hardcorepettingg in der Bahn zusehen.

Was verständlich ist.

Und der Rest...wurde einer Gehirnwäsche unterzogen oder ist zu dumm sich eine eigene Meinung zu bilden.
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Beitrag #46, verfasst am 30.08.2008 - 23:21
Hi!

Als Ausweg sehe ich nur die Möglichkeit, jenen Autoren, die diese Stereotype auf ihre Charaktere anwenden, in Reviews genau das mitzuteilen und jenen Autoren, die glücklicherweise darauf verzichten und "normale" Charaktere schaffen, ein Lob in Form von Reviews auszusprechen.

Ob die auf diese Weise Kritisierten dann ihre Characteroutlines überdenken oder nicht, kann kein Leser oder Reviewer beeinflussen - aber dann besteht ja immer noch die Möglichkeit die Story zu ignorieren.

AlexW
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Beitrag #47, verfasst am 30.08.2008 - 23:36
Than schrieb:
Bist du nicht. Und in vielen 'Communities' ist es auch nicht mehr so. Selbst heterosexuelle (erwachsene) Männer die Schwulensex 'eklig' finden haben oft gar nichts gegen Schwule an sich. Sie wollen lediglich nicht beim Hardcorepettingg in der Bahn zusehen.

Was verständlich ist.

Und der Rest...wurde einer Gehirnwäsche unterzogen oder ist zu dumm sich eine eigene Meinung zu bilden.


Das mit dem Hardcorepetting kann ich gut verstehen, das will ich auch bei niemandem beobachten müssen (wobei gerade viele Hetero-Pärchen ja der Meinung sind, sie hätten die Öffentlichkeit ganz für sich alleine... aber na ja).

Es ist nur leider so, dass ich im RL relativ viel Homophobie begegne. Das beginnt bei unbedachten aber ziemlich beleidigenden und intoleranten Äußerungen verschiedener Leute und endet zum Beispiel damit, dass die Lieblingsbeleidigung einer meiner Mitschülerinnen "Lesbe" ist. Mag dran liegen, dass ich besonders drauf achte, aber ich finde, es ist immer noch ziemlich schlimm.

Na ja. Darum überrascht es mich nicht, dass (Fem-)Slash als etwas "Gefährliches" und "Verbotenes" angesehen wird, aber passen tut es mir gar nicht.


AlexW schrieb:

Als Ausweg sehe ich nur die Möglichkeit, jenen Autoren, die diese Stereotype auf ihre Charaktere anwenden, in Reviews genau das mitzuteilen und jenen Autoren, die glücklicherweise darauf verzichten und "normale" Charaktere schaffen, ein Lob in Form von Reviews auszusprechen.


Wenn ich solche Beiträge sehe, dann kommt mir promt in den Sinn, dass ich hier unbedingt mehr lesen muss. Aber ich denke, das ist der einzige Weg und so halte ich es auch eigentlich. Ich halte das auch so, wenn ich finde, dass sich eine Geschichte

Mehr kann man nicht machen, außer vielleicht, es immer wieder zu wiederholen (wie hier z.B.). Vielleicht liest es ja jemand und denkt nach...


Mal ein ganz anderer Gedanke: Meint ihr, Femslash ließe sich "fördern"? Menslash ist ja sehr beliebt, aber das Thema geht ja ein bisschen unter... Kann man ein eher unpopuläres Thema irgendwie präsenter machen?
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Beitrag #48, verfasst am 30.08.2008 - 23:42
@ Cyel

Ich glaube, Femslash gibt es nicht sooft, weil es meist Frauen sind, die Slash schreiben und die interessieren sich nun mal eher für Menslash. Ist einfach so, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt.
Nur aus dem Schweigen ward das Wort,
Nur aus dem Dunkel ward das Licht,
Nur aus dem Tod ward das Leben:
Hell ist der Flug des Falken,
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Beitrag #49, verfasst am 30.08.2008 - 23:43
Witchcraft schrieb:

Aber nicht nur die PWPs häufen sich. Auch die gewaltverherrlichenden Stories werden mehr und Geschichten, in denen das Original ganz neu erfunden wird - sprich, alles wird ins Gegenteil gekehrt, der Gute wird zum Bösen und umgekehrt. Darüberhinaus wimmelt es von allen möglichen phantastischen Wesen, so dass man sich fragt, ob es in diesen Geschichten überhaupt noch normale Menschen gibt. Ach ja - und Männer können natürlich auch schwanger werden, das ist im Fantasybereich offenbar gar kein Problem mehr. Ehrlich, wenn ich so eine Story erwische, höre ich gleich wieder auf zu lesen. Es wird vor nichts mehr Halt gemacht und das kann ich einfach nicht haben.

Von Rechtschreibung und Grammatik scheint so manch einer auch noch nie etwas gehört zu haben. Manche sind so schlimm, dass man es einfach nicht lesen kann und da frage ich mich wirklich, warum solche Autoren sich nicht einen Betaleser suchen. Ich selbst lasse zwar auch nicht betalesen, aber ich denke, dass sich meine Fehler in Grenzen halten.


Eine Steigerung des Wahnsinns ist noch PWP und gewaltverherrlichend.
Da komme ich zu meiner Meinung von vorhin: Wollten wir, dass uns das als Menschen so geht?

Und das mit der Männerschwangerschaft stimmt tatsächlich, kommt auch (und sogar) im Fandom Herr der Ringe vor und nennt sich im Englischen "Male Pregnancy" kurz "Mpreg". Obwohl ich als Frau das natürlich für manchen Supermacho mal eine hilfreiche Erfahrung fände (O.K., das ist gemein) brauchen wir das in diesem Archiv nicht noch als Krönung. Mal zur Überlegung: Stellt euch mal einen schwangeren Legolas vor, oder gar Aragorn! (Nee, gibts als Story anderswo tatsächlich massenweise!!!) Manchmal echt unterhaltsam zu lesen, was sich die Leute ausdenken, aber selber schreiben: Nö.

Und das homosexuelle Männer tuntig sind, halte ich ja wohl für ein Klischee. Gut, wir haben alle in Schuh des Manitu irgendwie über Winnetouch gelacht, aber die Realität sieht doch ein wenig anders aus. Mir persönlich sind schon homosexuelle Männer begegnet und ich habe sie als ganz gewöhnliche Menschen erfahren. Deswegen würde ich als Slash auch nie schreiben, dass Männer sich plötzlich tuntig verhalten.
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Beitrag #50, verfasst am 31.08.2008 - 00:17
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zuletzt bearbeitet am 31.08.2008 - 00:20
@ veleren02

Sorry, ich hab das mit dem zitieren und quoten hier noch nicht so raus...

PWP und Gewaltverherrlichung ist natürlich noch schlimmer, ein absolutes No Go. Solche Geschichten gehören gesperrt, aber die Operatoren kommen da ja gar nicht hinterher, bei so vielen Stories, die sie lesen müssen. Da sind natürlich wir alle gefragt solche Geschichten zu melden, hab ich auch schon mal gemacht. Allerdings lese ich in letzter Zeit nicht mehr soviel weil mich so einiges genervt hat und manchen von euch wird es sicher auch so gehen. Aber genau da beißt sich dann die Katze in den Schwanz, denn dadurch schlüpfen immer mehr dieser Stories durch das Netz.

Wegen dem Abstempeln von Homosexuellen als Tunten, das ist natürlich das reinste Klischee. Die meisten sind überhaupt nicht so, aber viele gewinnen diesen Eindruck durch das, was ihnen in irgendwelchen Filmchen als typisch schwul vorgesetzt wird.
Nur aus dem Schweigen ward das Wort,
Nur aus dem Dunkel ward das Licht,
Nur aus dem Tod ward das Leben:
Hell ist der Flug des Falken,
In der Weite des Himmels.

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