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Beitrag #1, verfasst am 30.08.2008 - 09:30
Manche von Euch haben schon eine menge fanfictions, gedichte und originale geschrieben, andere wiederum weniger.
Jedenfalls wüde mich mal Interessieren, warum schreibt Ihr eigentlich? Was versprecht Ihr Euch davon?
All unsere fiktiven Welten existieren wirklich - irgendwann und irgendwo.
Sie leben auf, mit der Energie eines jeden Gedankens an sie, und sie sterben, wenn wir sie vergessen.
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Beitrag #2, verfasst am 30.08.2008 - 09:47
Was ich mir vom Schrieben verspreche...hm, ich habe eine Zeit lang sehr viel darüber nachgedacht, vor allem, da ich aus Zeitmangel immer wieder überlegt habe: Warum tu ich das eigentlich, ich hab andere Dinge, die doch viel wichtiger sind, die getan werden MÜSSEN!
Irgendwann, nach beinahe einem Jahr Schreibpause, dass ich mehr Schlecht als Recht hinter mich gebracht habe, wusste ich dann die Antwort, die für mich richtig ist:
Was erhoffe ich mir vom Schreiben?
Nichts, gar nichts, denn ich beginne damit, weil ich Geschichten niederschreiben will...
Was bringt mir das Schreiben trotzdem?
Erlösung - Auch wenn das seltsam klingen mag, das Schreiben befreit mich von den Fesseln, die verschiedenste Leute mir mit ihren Erwartungen umlegen, es verscheucht die Ängste und lässt mich neuen Mut fassen. Dadurch, dass ich neue Geschichten, neue Leben, neue Welten schaffe und mich für kurze Zeit darin verliere... bewahre ich mir in gewisser Weise mein Ich, das sich ohne das SChreiben wohl nie so entwickelt hätte, wie es nunmal geschehen ist...
Klingt etwas sehr kitschig, sorry, aber es ist die Wahrheit.
Grüße,
                     Avnas*
P.S: Hiermit verteile ich Handtücher an alle, die den Kitsch wieder loswerden wollen ;)
Gib mir ein Wort und ich baue dir eine neue Welt...
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Beitrag #3, verfasst am 30.08.2008 - 09:50
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zuletzt bearbeitet am 30.08.2008 - 09:50
Deep and Dark schrieb:
Manche von Euch haben schon eine menge fanfictions, gedichte und originale geschrieben, andere wiederum weniger.
Jedenfalls wüde mich mal Interessieren, warum schreibt Ihr eigentlich? Was versprecht Ihr Euch davon?


Wie viel jemand hochgeladen hat, entspricht nicht unbedingt dem, wie viel er oder sie bereits geschrieben hat. Bei mir ist es so, dass nur wenige Geschichten (meine absoluten Favoriten und auch nur, wenn sie fertig sind) es ins Internet schaffen, aber auf meinem Schreibtisch und meiner Festplatte tummeln sich unheimlich viele Dokumente. Und warum?

Weil es mir Spaß macht. Ich würde jetzt ja gerne eine hochphilosophische und komplexe Antwort bringen, aber letztendlich läuft es immer darauf hinaus. Ich schreibe wahnsinnig gerne; wenn ich gut vorankomme, dann *muss* ich einfach gute Laune kriegen. Außerdem habe ich so viele Ideen und so viele Geschichten, die ich unbedingt erzählen will, dass mir außer dem Schreiben kaum etwas anderes übrig bleibt.
Ich liebe Sprache. Mit Worten herumzuspielen und mehr oder weniger etwas daraus zu bauen... das finde ich einfach absolut klasse.

Ich fange an, mit einer Idee, mit einem Haufen Wörter, der mir zu Verfügung steht, und dann mache ich mich an die Arbeit, alles zusammenzusetzen. Wenn ich fertig bin, habe ich etwas Neues geschaffen. Was gibt es besseres? Und das ist Schreiben für mich.
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Beitrag #4, verfasst am 30.08.2008 - 09:52
Cyel schrieb:
Wie viel jemand hochgeladen hat, entspricht nicht unbedingt dem, wie viel er oder sie bereits geschrieben hat.


Das habe ich auch nicht behauptet.
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Beitrag #5, verfasst am 30.08.2008 - 09:57
Deep and Dark schrieb:

Das habe ich auch nicht behauptet.


Okay, es kam nur irgendwie so rüber. Das war auf jeden Fall nicht böse gemeint.

Außerdem brauchte ich einen Anfang für meinen Post. *g*
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Beitrag #6, verfasst am 30.08.2008 - 10:14
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zuletzt bearbeitet am 30.08.2008 - 10:14
Cyel schrieb:
Deep and Dark schrieb:

Das habe ich auch nicht behauptet.


Okay, es kam nur irgendwie so rüber. Das war auf jeden Fall nicht böse gemeint.

Außerdem brauchte ich einen Anfang für meinen Post. *g*


Na dann. ;)
Dann liefere ich ebenfalls mal eine Erklärung ab. ^^


Warum schreibe ich?

Eine sehr gute Frage! Da muss ich erstmal weit ausholen. xD
Aber gut, dann hier mal ein kleiner Rückblick in meine Vergangenheit und auf den Teil davon, der mein Leben größtenteils verändert hat.

Es war im Jahr 2005, als ich von einem Freund auf die Internetseite Digimoncity aufmerksam gemacht worden bin. Schon früher konnte ich mich für Anime einfach nur begeistern. Somit habe ich mich auf dieser Seite ganz genau umgeschaut und alles entdeckt, was es zu entdecken gab, letzten Endes auch FanFictions. Ich fand auf der Seite auch dutzende Slash ff's, die mich jedoch nicht abgeschreckt haben. Im Grunde waren mir diese lieber als die mit normalen Pairings. Als ich mich also durch die Seite durch gelesen hatte und die Besten irgendwann auch zu Ende waren, wollte ich unbedingt weitere ff's über Digimon lesen. Deshalb habe ich Google aktiviert und mich letzten Endes bei Fanfiktion.de wiedergefunden. Diese Seite hat daraufhin fast mein ganzes Leben verändert. xD

Zuerst habe ich wie immer alles durchgelesen. Als ich jedoch einige ziemlich gute ff's fertig gelesen hatte, verspürte ich das Bedürfnis und dieses Verlangen selbst zu schreiben. Jede Faser meines Körpers hat mich dazu ermutigt, selbst eine ff zu beginnen und zu veröffentlichen.
So kam es das ich mich am 16.12.2006 hier anmeldete und mein erstes Kapitel am 24. veröffentlichte. Im Grunde ist hier die Geschichte mit den ff's zuende. Nachdem ich mein erstes Kapitel on gestellt hatte, begann ich auch Gedichte zu verfassen.

Mein erstes war eigentlich ein - zugegeben grottenschlechter - Songtext, zumindest war er als Songtext gedacht gewesen. Ich habe ihn danach aber umgeändert und er wurde von einem Kritiker liebevoll als "hingefetztes Gedankengut, das du genauso gut als Forenbeitrag hättest schreiben können.", betitelt. Das hatte mich zuerst schwer getroffen und ich war mal wieder nahe daran innerlich zu zerbrechen, aber ich habe mich dann irgendwann wieder gefangen und schrieb weiter. Jetzt schreibe ich in den meisten Fällen über Dinge, welche mich wütend machen, um mich zumindest durch das Schreiben abzureagieren. Ich würde sagen durch das Schreiben hat sich mein Leben wirklich verändert, alleine schon weil ich dadurch immer mehr Leute kennengelernt habe.

Ok, ich glaube gerade hier sollte ich aufhören weiter zu erzählen.
Will Euch ja nicht zusehr langweilen und belasse es mal dabei. ^^°
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Beitrag #7, verfasst am 30.08.2008 - 11:54
Die Frage ist eigentlich einfach beantwortet: Ich hab Geschichten im Kopf, die raus wollen. Also schreib ich sie nieder, wenn's die Zeit erlaubt.
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Beitrag #8, verfasst am 30.08.2008 - 12:05
Als ich vor ein paar Jahren angefangen habe zu schreiben, da hat es mir einfach Spaß gemacht. Dann
habe ich immer mehr geschrieben, habe immer neue Ideen gehabt - und heute ist das Schreiben
irgendwie ein Teil meines Alltags. Es habe irgendwann einmal mit mir selbst vereinbart, dass ich mich
jeden Abend wenigstens ein paar Minuten lang hinsetze und schreibe.
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Beitrag #9, verfasst am 30.08.2008 - 12:23
Ich schreibe, weil ich mir gern Geschichten ausdenke, weil ich Gedanken habe, die ich aus meinem Kopf bekommen muss, um mich in meinem Leben wieder halbwegs zurecht finden zu können und weil ich mir nicht vorstellen kann ohne das Schreiben noch eine halbwegs sinnvolle Beschäftigung in meinem Leben zu haben.
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Beitrag #10, verfasst am 30.08.2008 - 12:48
Ich halt das ganz mit Stephen King: weil mir die Story sonst von innen ein Loch in den Kopf sprengen wuerd, um rauszukommen...
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Beitrag #11, verfasst am 30.08.2008 - 13:19
Tja, warum schreibe ich .... das hat viele Gründe. Ich habe schon sehr früh viel gelesen und mir so meine Gedanken über Handlung und Charaktere gemacht. Das wurde dann anfänglich im Spiel fortgeführt und irgendwann kam dann die Erleuchtung, daß sich die ganzen Gedanken ja auch auf Papier ausdrücken lassen können.

So ging das dann los, daß ich Romanhandlungen fortgeführt oder verändert habe, versucht habe, mich in den Schreibstil meiner Lieblingsautoren einzuarbeiten (ich hab's zumindest im Falle vom Karl May aufgegeben ...) und überglücklich war, wenn in der Schule endlich mal wieder ein Aufsatz zu schreiben war.

Fernsehen war bei mir zuhause eine ziemlich reglementierte Angelegenheit, daher hat es mit den Fanfictions erst recht spät angefangen. Allerdings üben diese TV-Serien und Filme der "Anfangszeit" immer noch einen starken Reiz auf mich aus und es gibt immer wieder Momente, in denen ich mir diese "alten Schinken" vornehme. In letzter Zeit habe ich mein Vergnügen daran, meine alten "TV-Freunde" mit meinen aktuellen Fandoms zu verknüpfen und auszuprobieren, was dabei rauskommt.

Alles in allem kann man einfach sagen, ich habe viel Fantasie, ich spiele gern mit Sprache und Ausdrucksmöglichkeiten, das Schreiben ist für mich ein Ventil. Ich kann mir dabei Dinge von der Seele schreiben, ich habe die Möglichkeit, etwas zu erschaffen, Dinge ganz für mich zu ändern, Erfahrungen mitzuteilen und nicht zuletzt ist die Schreiberei auch eine ganz prima Möglichkeit, zu lernen. Immerhin hab ich beim Schreiben immer wieder einiges zu recherchieren und da stolpert man doch über erstaunliche Dinge.

LG,
Nera
Sag mir, wie Du mich findest und ich sage Dir, was Du mich kannst ...
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Beitrag #12, verfasst am 30.08.2008 - 13:30
Ich schreibe, weil es einfach Spaß macht. Es ist eines meiner Hobbies geworden, genau wie sich mit Freunden zu treffen, zu lesen und ins Kino zu gehen.
Und nicht jede Geschichte von mir landet im Internet ^^ Ich schreibe hauptsächlich für mich selbst, schreibe meine Gefühle auf, verarbeite Dinge. Das kann ich mit dem Schreiben am Besten.
Starr mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur.
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Beitrag #13, verfasst am 30.08.2008 - 13:49
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zuletzt bearbeitet am 30.08.2008 - 13:53
Ich habe in der Grundschule angefangen mir abends im Bett Geschichten auszudenken, nachdem meine Mutter aufgehört hat, meinem Bruder und mir Abends etwas vorzulesen. Das erste Mal etwas aufgeschrieben, habe ich aber erst mit 12. Ich war nie gut in Deutsch, darum hat es wohl so lange gedauert. Schreiben fiel mir da noch gar nicht leicht. Ich hatte eine furchtbare Schrift und war total langsam. Es waren damals ganz viele Geschichtsanfänge über coole Jungs, die Skatebord fahren, die ich nie zuende geschrieben habe.*g* Mit 13 haben sich dann kleine Mädchen in diese coolen Skater verliebt, in der Phase habe ich angefangen Kuschelrockromane zu lesen ^///^. Die Geschichten waren für mich immer eine Möglichkeit, das auszuleben, wozu ich im Alltag zu schüchtern war bzw. was auf dem Land halt einfach nicht ging.

Mit 15 habe ich einen Computer bekommen. Dann wurde Schreiben für mich außerdem noch eine Möglichkeit meine Rechtschreibschwäche zu überwinden. Aber eigentlich war und ist Schreiben für mich auch heute noch, eine Möglichkeit, Dinge, die ich erlebe zu verarbeiten, Dinge, die ich nicht erlebe auf diesem Weg zu explorieren, meine Fantasien auszuleben, mich in andere Charaktere hineinzuversetzen, Emotionen mitzufühlen. Ich muss gestehen, am liebsten schreibe ich auch immer noch Geschichten, deren Ende ich selbst nicht kenne. Das ist nicht sehr professionell, aber ich mag es zu sehen, wie sich die Charaktere entwickeln, ohne dass ich sie in eine durchdachten Plot zwänge - obwohl ich das auch ab und zu mache.

Ich kann gar nicht nicht schreiben. Das ist irgendwie ein Bestandteil in meinen Leben geworden. Und wenn ich sage, ich schreibe für mich, ist das auch einfach so. Ich hatte nie wirklich das Ziel ein Buch herauszubringen. Wenn es noch einmal klappt, super, aber ich würde auch nie aufhören, wenn ich keinen Erfolg habe. Meine Geschichten online zu stellen, habe ich ohnehin erst recht spät angefangen. Es gefällt mir sehr, wenn andere sie lesen und gut finden, aber ich schreibe immer noch für mich, weil mir einfach das Schreiben an sich gefällt.
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                                      V. Woolf
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Beitrag #14, verfasst am 30.08.2008 - 14:14
Die Sache mit dem warum... xD
Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, wann genau das angefangen hat. Ende der Grundschule oder so. Jedenfalls hab ich mich schon immer für Geschichten begeistern können, weshalb ich auch jetzt noch Bücher und Mangas regelrecht verschlinge, und bin anscheinend recht fantasievoll. Und das muss einfach raus. Sonst ist die Festplatte irgendwann überladen. Jedenfalls hab ich angefangen gemeinsam mit meiner Freundin Fantasiewelten zur erfinden und wir haben unsere kleinen und großen Geschichten (die niemals fertig wurden *g*) darum gesponnen. Irgendwann haben wir uns dann mal überlegt, wie wäre es wenn wir den Faden von diesem einen Buch weiterspinnen, oder was könnte passieren wenn...
Tja, letztendlich haben sich dann Fanfictions auf meinem Schreibtisch gehäuft. ^^ Vor 1 1/2 Jahren bin ich dann im Internet auf andere Fanfictionschreiber und Seiten gestoßen, und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen *viereckige Augen*. Tja und Google seit Dank bin ich auch auf ff.de gepurzelt und hab irgendwann beschlossen, mich anzumelden. ^^
Und wieso ich schreibe? Wie gesagt, was ich für Schrott im Kopf hab muss raus, außerdem ist es eben einfach klasse, wenn man sich mit Gleichgesinnten über einen bestimmten Chara oder ein bestimmtes Buch/Manga/was auch immer unterhalten kann. Und zu guter letzt machts natürlich auch Spaß. *gg*
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Beitrag #15, verfasst am 30.08.2008 - 14:29
Nguyen Tran Loc schrieb:
Die Frage ist eigentlich einfach beantwortet: Ich hab Geschichten im Kopf, die raus wollen. Also schreib ich sie nieder, wenn's die Zeit erlaubt.


Beste Erklärung überhaupt.

Mal abgesehen davon ist es der Ehrgeiz, besser zu werden, sich immer wieder neu zu erfinden und seit dem Studium auch der Anspruch, literarisch mit bestimmten... ähm... issues (Freundschaft, Moral, Menschen in Extremsituationen...) umzugehen und... meine Vorliebe für Intertextualität (go google it) auszuleben :D
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Beitrag #16, verfasst am 30.08.2008 - 14:36
Warum schreibe ich...
Gegenfrage, warum nimmst du Nahrung zu dir? Warum trinkst du? Warum atmest du?
Es ist für mich Teil des Lebens. Ganz einfach.
Halte immer die augen offen - ehe man sie dir eines Tage noch aussticht.
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Beitrag #17, verfasst am 30.08.2008 - 14:45
Anfangs hab ich eigentlich nur geschrieben weil viele andere es auch taten xD
Nachdem ich dann also bei animexx über die Fanfiktionabteilung gestolpert bin, wars um mich geschehen :D
Inzwischen schreibe ich wenn ich eine gute Idee habe die ich aufschreibungswürdig finde - oder weil es zB Pairings gibt über die ich gerne lesen würde, die aber schwer zu finden sind weil sie nicht so viele Anhänger haben. Ist also viel Eigennutz mit dabei ;D
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Our bodies convulsing on the floor
Like a fish out of water
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Beitrag #18, verfasst am 30.08.2008 - 15:09
Warum ich schreibe ... Gute Frage. Ehrlich gesagt; ich schreibe weil mich sonst diese kreativen Gedanken ablenken und irritieren würden, die einem im Laufe des Tages bei Langerweile kommen. Ich schreib damit mein Kopf leerer wird, besonders nachts, weil ich sonst nie einschlafen kann, so dass ich gute zwei Wordseiten meistens vollschreibe. Und außerdem kann man seinen Deutschstil sehr verbessern, was für den Alltag sehr hilfreich ist.

Kurzum: Man kann allmögliche Gedanken und Tageseindrücke festhalten (nennt sich in diesem Fall dann Tagebuch ;o)), um sie entweder so zu lassen oder irgendwann in Geschichten umzuwandeln. Und ehrlich: Welches Lied, dass im Radio gespielt wurde, hat nicht für eine Szene Verwendung gefunden? Oder für einen Titel?
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Beitrag #19, verfasst am 30.08.2008 - 15:11
Lumischen schrieb:
Und ehrlich: Welches Lied, dass im Radio gespielt wurde, hat nicht für eine Szene Verwendung gefunden? Oder für einen Titel?


Und ich dachte, ich wäre die einzige, der sowas ständig passieren würde...
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Beitrag #20, verfasst am 30.08.2008 - 15:14
Ich schreibe nicht, weil ich glaube, dass ich es besonders gut könnte.
Oder weil ich von anderen gelesen werden will.

Ich schreibe aus einem inneren Gefühl heraus. Gedanken wollen von mir in Worte gepackt werden. Figuren tauchen auf einmal in meinem Kopf auf und ihre Geschichte will erzählt werden. Ich weiß nicht warum.

Manchmal, wenn mir unterwegs spontan etwas einfällt oder mir etwas passiert, das ich weitererzählen möchte, komponiere ich schon dort die Worte in meinem Kopf, bevor ich sie überhaupt aufschreibe. Es ist einfach ein dringendes inneres Bedürfnis.
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Beitrag #21, verfasst am 30.08.2008 - 16:42
Ganz spontan und eigentlich auch der einzige Grund: weil es mir unheimlich viel Spaß macht. Möchte aber doch kurz ausholen und n bissel erklären, wie es überhaupt dazu kam.

Also geschrieben hab ich eigentlich früher schon immer mal, das würde dann unter Prosa fallen. Immer mal nebenher n bissel was geschrieben, aber nie zu Ende gebracht und irgendwann dann doch wieder die Lust verloren. Dann war es einige Jahre ruhig.

Bis mich mein derzeitiges absolutes Haupt-Fandom wieder drauf gestoßen hat (welches die Serie Lost ist). Ganz ehrlich, bis zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht mal, dass es so was wie Fanfiktionen überhaupt gibt...was wohl der deutlichste Beweis ist, dass ich mich nicht mehr allzu intensiv dem Schreiben gewidmet hab. Die Serie hat mich dann nicht mehr los gelassen und irgendwann hab ich angefangen, mal ne Story dazu zu schreiben. Und die habe ich monatelang ausschließlich für mich geschrieben und hatte trotzdem saumäßig viel Spaß dran. Bis ich irgendwann den Mut aufgebracht hab, sie auch mal zu posten. Und es lief eigentlich ganz gut :-)

Das war vor über 4 Jahren und bis heute schreibe ich immer noch regelmäßig (fast jeden Tag) und habe immer noch so viel Spaß daran wie am Anfang. Nur kommt jetzt eben dazu, dass ich jetzt auch immer poste, was ich schreibe :-)

Ich hab mittlerweile festgestellt, ich kann nicht mehr ohne. Irgendetwas MUSS ich einfach schreiben. Zwar bin ich immer noch nur in diesem Fandom unterwegs, aber es gab auch schon mal andere kleine Ausflüge. Ich brauch das einfach. Inzwischen ist es wirklich so, dass das Schreiben für mich ne Art Ventil geworden ist. Man kann da ganz wunderbar Glücksgefühle, Wut und Frust abbauen, finde ich *g* Außerdem hab ich oft das Gefühl, dass mein Kopf einfach platzen würde, wenn ich nicht aufschreiben würde, was mir da so durch den Sinn geht.

Es macht einfach tierisch Spaß die Lieblingscharas aus Serien/Filmen/Büchern das tun zu lassen, worauf man gerade Bock hat *g* Nein, ernsthaft. Ist einfach immer wieder schön zu sehen, wie sich so eine Geschichte entwickelt. Und nicht zuletzt brauche ich es, damit ich nicht "verdumme" *g*  Wenn man nen relativ einseitigen Job hat und nicht gerade viel Fortbildungen in seinem Sachgebiet braucht, dann kann das Hirn schnell einrosten, hab ich manchmal das Gefühl. Aber das Schreiben leistet da Abhilfe. Ich glaub, es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht mindestens ein Word Dokument bei mir geöffnet ist ;-)
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Beitrag #22, verfasst am 30.08.2008 - 17:18
Ich schreibe derzeit wirklich nur im Naruto-Fandom und seltsamerweise auch nur zu einem Charakter (dafür reichlich abwechslungsreich).
Schreiben tue ich in erster Linie für mich alleine. Ich weiss, es tönt jetzt ein wenig makaber, aber ich liebe es meinen Lieblingschara leiden zu lassen ^^ und diese Fantasie ist immernoch am besten schwarz auf weiss aufgehoben...
Wenn ich nicht schreiben würde, wüsste ich nicht, was mit den Ideen anfangen und fände es schade, wenn ich es anderen, vielleicht auch gleichgesinnten, nicht mitteilen könnte ^^
Eine Minute ist unterschiedlich lang – je nachdem, auf welcher Seite der Klotür man sich befindet
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Beitrag #23, verfasst am 30.08.2008 - 18:33
Warum ich schreibe? Sehr einfach, weil die Geschichten in mir drin sind und einfach nach draußen wollen...ich weiß auch nicht, woher sie kommen, aber sie sind plötzlich da. Als Kind hatte ich schon Ideen für Geschichten, habe aber erst später angefangen, sie wirklich aufzuschreiben, mehr schlecht als recht, wie man sich sicher denken kann...^^
Und das Interesse an Fanfiction rührt einfach daher, weil ich so jemand bin, der sich nach einem Buch, Film, etc immer fragt, wie es denn weiter ging, da so viele Fragen unbeantwortet bleiben..oder, was vorher war, je nachdem.

Ich stelle mir Autoren als eine Art Blitzableiter vor - überall sind Blitze, die anderen Gebäude (= die anderen Leute) werden nicht getroffen, aber in die Blitzableiter (=Autoren) schlägt dieser Blitz ein. Soll heißen, die Ideen lauern überall, nur nicht alle wissen, was sie damit machen sollen...
Those who dance are called insane by those who don't hear the music.
[Eddie Vedder]
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Beitrag #24, verfasst am 30.08.2008 - 19:29
Keine Ahnung, frage ich mich auch öfters. Wozu der ganze Scheiß? Beantworte mir das mal einer.
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Beitrag #25, verfasst am 30.08.2008 - 20:44
Schreiben ist zunächst sinnlos. Und Zeitverschwednung.
Aber: Wir leben sowie so nur begrenzt...in vier Milliarden Jahren macht die Sonne bumm...spätestens dann gib es eh nix mehr...
Also: Warum Zeit sinnvoll nutzen? Lieber angenehm verschwenden. Und zwar damit, Geschichten zu schreiben. Sie nutzen keinem, aber sie Schaden auch nicht. Sie fesseln, ohne zu verletzen. Und sie regen uns zum Denken an. Beim Lesen. Und beim Schreiben.
Außerdem entdspannt es. Es befriedigt. Intelektuelle Masturbation. Und warum man das macht, kann woanders geklärt werden...
"Woran arbeiten Sie?" wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: "Ich habe viel Mühe, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor."  - Bert Brecht
Herr K. liest immer noch Bild, egal was der Forumsrang sagt!
 
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