Autor
Beitrag
Beiträge: 1638
Rang: Blogger
•  
Beitrag #76, verfasst am 22.09.2008 - 23:11
Ich schreibe,

weil ich Worte und Sprachen liebe.
weil ich Geschichten liebe.
weil ich nicht weiß, wie ich nicht schreiben könnte.
weil es der einzige Weg ist, meine Gedanken zu verstehen.
weil ich so mehr über mich und andere erfahren möchte.
weil ich der Fan-Community etwas zurückgeben möchte (und je mehr Geschichten, desto besser, nicht wahr?).
weil ich mich ausdrücken möchte.
weil es die beste Therapie ist.
und weil ich mich gut fühle, wenn ich schreibe.
http://www.rodototal.de - Originale, Fanfiction, Fotos, Icons und Empfehlungen von Rodo.
Beiträge: 911
Rang: Kolumnenschreiber
•  
Beitrag #77, verfasst am 22.09.2008 - 23:17
Ich schreibe, weil es mir Spaß macht.

Und weil mich mittlerweile eine Horde von Plotbunnies verfolgt...
Die Verfassung hat immer Recht!
Beiträge: 1
Rang: Analphabet
•  
Beitrag #78, verfasst am 23.09.2008 - 16:45
Das Schreiben ist für mich sehr wichtig. Es ist eine Art Abtauchen in meine eigene Phantasiewelt, hier kann ich abschalten, sein wer ich will und es macht Spaß zu sehen, wie sich die Finger oft selbstständig machen und etwas erschaffen, von dem man am Ende selbst überrascht ist.
Geschrieben habe ich schon immer, seit ich einen Stift halten kann. Aber seit ich bei ff.de meine Fanfiktions veröffentliche und die Reaktionen der Leser sehe, wenn sie mir Reviews schreiben, macht mir das Schreiben noch viel mehr Spaß, weil ich meine Phantasie mit anderen teilen kann und da draußen jemand ist, den ich damit begeistern kann.
Mittlerweile bin ich schon so weit, dass ich meine Bücher gerne über Verlage veröffentlichen möchte, da mir immer wieder gut zugesprochen und ich schon so oft dazu aufgefordert wurde, dies zu tun. Aber im Endeffekt ist das doch gar nicht so einfach.
Jedenfalls wäre es ein schöner Nebeneffekt, wenn das, was mir am meisten Spaß macht nebenher noch ein klein wenig Geld einbringen würde.
Beiträge: 268
Rang: Spiegelleser
•  
Beitrag #79, verfasst am 25.09.2008 - 10:13
Ich schreibe weil ich einfach das Gefühl habe das es mir danach besser geht, man taucht zum Zeitpunkt des schreibens in eine wunderbare Welt der Fanatasie ab

Es geschiet wunderbares wenn du es willst, es geschieht aber auch trauriges wenn dir danach ist. Das befreit und denke ich erleichtert mir das Leben...Man kann sich vollkommen entfalten was im normales Leben gar nicht so möglich ist. Obwohl das Leben selbst auch wunderbare Geschichten schreibt^^

Ich habe auch oft Träume und denke über sie nach, kann sie aber dann erst richtig verstehen wenn ich sie mit einer FF verbaut habe. Es ergibt einfach Sinn dann oder ich spreche mit meinen Hund der mit oft geduldig zuhört XD auch wenn ich noch keine antwort bekomme -,-

aber am schönsten ist es zu schreiben, man hat etwas in der hand und kann es immer wieder danach lesen wenn einen danach ist

Eine berühmte Autorin ( ich weiß leider nicht wie sie heißt ich habe das Zitat nur Namenlos in der Zeitung gefunden) sagte einmal : Das Papier atmet das jetztzige ich ein, wenn man schreibt und wenn man die Seiten wieder aufschlägt erblickt man sein altes ich und lacht!

Ich würde sagen das ist so mein Motto beim schreiben^^
you´re prisoner of fame and money ...slave for the glory *sing*
Beiträge: 159
Rang: Programmheftliebhaber
•  
Beitrag #80, verfasst am 27.09.2008 - 15:11
Warum ich schreibe?
Auf jeden Fall schreibe ich schon seeehr lange… So schlappe 36 Jahre… Im Wortsinn in einem anderen Zeitalter, denn als ich anfing zu schreiben, gab es so etwas wie Internet noch nicht, nicht einmal PC’s; nur Papier und Kulitinte oder Bleistift und noch Schreibmaschinen, bei denen man mit einem Hammerschlag von 200 g pro Anschlag zu Werke gehen musste.  

Wie ich dazu gekommen bin?
Kennt jemand von euch noch das Spiel „Geschichtenball“? Falls nein: Der oder die Erzähler/in wirft einen Ball gegen die Wand und darf so lange erzählen, bis der Ball zu Boden fällt, dann ist jemand anderes dran. Eines Tages hatte eine Freundin von mir es geschafft, über Stunden den Ball in der Luft zu halten und auch noch ununterbrochen eine wirklich spannende Geschichte zu erzählen. Dann wurde es dunkel, alle mussten nach Hause. Meine Freundin war mit der Geschichte aber noch lange nicht fertig und erwog, sie aufzuschreiben. Ich hatte selbst eine Geschichte im Kopf und habe es ebenfalls getan. Was ich Anno 1972 zu Papier gebracht habe, würde ich heute keinem mehr zeigen…

Das eigentliche Warum besteht aber in der Tatsache, dass ich mich als Kind gern mit Filmfiguren identifiziert habe. Meinem gleichaltrigen Umfeld erging es ebenso, und mit größtem Vergnügen haben wir Geschichten nachgespielt oder haben uns selbst welche als Fortsetzung oder Alternative ausgedacht und im Spiel entwickelt. Genau genommen bin ich über das Rollenspiel dazu gekommen (auch wenn wir das früher nicht so genannt haben und erst recht keine schriftlichen Regeln dafür hatten.).

Ab einem gewissen Alter spielte man zu meiner Zeit nicht mehr live. Die Fantasie war aber immer noch mehr als rege, also suchte sie sich ein neues Ventil und den Weg aufs Papier… Zu einer Geschichte von mir, die in einer realen historischen Zeit auf dieser Welt spielt, habe ich in etwa zwanzig Jahren derart viel zusammengeschrieben, dass es zwei ausgewachsene Leitz-Ordner füllt. Für das, was ich schrieb, interessierte sich in meiner Familie keiner; ich wurde für dieses Hobby nicht nur belächelt, sondern schlichtweg ausgelacht. Aufgegeben habe ich nie, aber an die große Glocke gehängt habe ich es auch nicht.

Ich bin wirklich schreibsüchtig. Wenn ich Filme sehe, die mir gefallen, juckt es mich umgehend in den Fingern, dazu eine Fortsetzung oder eine Alternative zu schreiben. Das Ergebnis sind hier bislang 22 Geschichten…
"Was für ein Mann ist ein Mann, der nicht die Welt verbessert?" ( Balian von Ibelin)
Beiträge: 6
Rang: Bilderbuchbetrachter
•  
Beitrag #81, verfasst am 27.09.2008 - 20:42
Ich hab schon immer gern geschrieben. Schon als Kind in der Schule. Aufsätze schreiben war nie ein Problem für mich. Schreiben war für mich immer so eine Art in eine andere Welt zu gleiten und auch ein bißchen seine Träume umzusetzen.
Irgendwann hab ich dann zu meinen eigenen Kurzgeschichten, die sich meistens um Fußball oder Eishockey und Schlittschuhlaufen drehten, Geschichten zu Fernsehsendungen zu schreiben, wie "21 Jump Street " oder "Trio mit 4 Fäusten". Mir war damals nicht klar, daß man das mal irgendwann Fanfiction nennen würde *gg*. Nach dem Abitur hatte ich dann die Lust am Schreiben verloren und es war auch eine Zeit, wo ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt war. Im Urlaub hab ich ann irgendwann wieder ein Geschichte angefangen, aber nie beendet. Da sie mir dennoch am Herzen liegt, will ich sie auf alle Fälle nochmal beenden. Bis ich dann vor 2 Jahren wieder mit dem Schreiben angefangen habe sind fast 10 Jahre vergangen. Aber ich habe es wieder neu für mich entdeckt. Es ist eine Art, meine Gedanken im Kopf zu ordnen, abzuschalten und in eine andere Welt zu "entfliehen". Oft schreibe ich, wenn es mir seelisch nicht so besonders geht und wenn ich dann eine Weilte getippt habe fühle ich mich viel besser und befreiter...
Schreiben ist eine meiner großen Leidenschaften, ohne dem ich oft das Gefühl habe gleich platzen zu müssen....
Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum !
Beiträge: 592
Rang: Werbetexter
•  
Beitrag #82, verfasst am 28.09.2008 - 18:15
Hmm... Ich habe so richtig angefangen zu schreiben, als ich die erste Fanfiction zu Tales of Symphonia gefunden habe... Da habe ich mir dann gedacht 'Warum schreibste nicht auch?' Und das habe ich gemacht, zusammen mit einem Freund von mir... Und dann habe ich allein geschrieben. ^^
Aber davor hatte ich schon einmal vorgehabt, eine eigene Geschichte zu schreiben... Aber ich habe nicht mal das erste Kapitel beendet, da hatte ich schon keine Lust mehr XD Nun... Sie war auch nicht so gut geschrieben...
Aber ich denke... dass es in gewisser Weise Schicksal war, dass ich anfing zu schreiben... Ich habe mir schon seit frühster Kindheit Geschichten ausgedacht, ich habe sie nur nie aufgeschrieben...

Ich liebe es zu schreiben. Ich könnte mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen. Natürlich gibt es auch mal Zeiten, wo ich keine Lust habe zu schreiben, aber irgendwann setz ich mich dann doch wieder vor den PC. ^^
Beim Schreiben kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Und genau das brauche ich. Ich muss, wenn ich aus der Schule nach Hause komme und den Berg der Hausaufgaben bewältigt habe, in eine andere Welt eintauchen, wo Schule und Hausaufgaben keine Rolle spielen... Manchmal mache ich das durch Konsolenspiele, manchmal durch Lesen und manchmal eben auch durchs Schreiben...

Und wenn andere meine Geschichten lesen und sie gut finden, dann ist das die beste Belohnung, die man bekommen kann und es motiviert einen, noch mehr zu schreiben... Und wenn man jemanden hat, der hinter einem steht und alle Geschichten lesen würde, die man schreibt (wenn diese Person nur nicht so lange zum Lesen brauchen würde -.-), dann motiviert das einen noch mehr.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich angefangen habe zu schreiben, denn sonst wäre ich jetzt jemand ganz anderes und ich hätte viele Bekanntschaften nicht gemacht... Ich hätte womöglich auch nie meinen besten Freund kennen gelernt...
~ Rincewind thought: I can't be talking to a tree. If I was talking to a tree I'd be mad, and I'm not mad, so trees can't talk. ~ (Aus 'The Light Fantastic' von Terry Pratchett)
Beiträge: 4
Rang: Analphabet
•  
Beitrag #83, verfasst am 02.10.2008 - 17:56
Warum schreibe ich...gute Frage.
Ich hab schon immer ne blühende Fantasie gehabt. Der Kopf war voll von Ideen, nur wusste ich sehr lang nicht, wie ich sie umsetzen soll, aber ich wusste, dass sie irgendwie raus müssen.
Habe zuerst nur Notizen gemacht und mir die Bilder, die ich im Kopf hatte, vorgestellt, so als würde ich einen Film machen.
Dann später habe ich einfach angefangen zu schreiben. Dient sehr oft dazu, meinen Gefühlen mal freien Lauf zu lassen, deshalb ist eine Geschichte/ein Gedicht oft von meiner Laune abhängig. ;)
Bin keine Sig-Natur...ich kann auch verlieren.
Beiträge: 5
Rang: Bilderbuchbetrachter
•  
Beitrag #84, verfasst am 04.10.2008 - 11:07
Ich schreibe weil...

...es mir Spaß macht.
...ich mir ein Leben ohne schreiben gar nicht mehr vorstellen kann.
...ich leere Seiten hasse und immer das Gefühl habe, sie irgendwie füllen zu müssen.
...ich einen Traum habe.
...mein Kopf so voller Ideen ist - uind mir leider ein Denkarium fehlt
...mir  manche Stellen in Büchern nicht gefallen und ichs anders haben will...
...mir eine Figur vor Augen schwebt und ich wissen will, was sie tun wird...

usw.
Ich könnte noh ewig so weitermachen, aber ich glaube, das hätte wenig Sinn...
Träume nicht dein Leben - Lebe deinen Traum!
Beiträge: 40
Rang: Buchstabierer
•  
Beitrag #85, verfasst am 10.10.2008 - 23:45
Ich schreibe, weil es mir einfach riesigen Spaß macht.
Als ich angefangen habe, war es die dämliche Idee einfach mal dem Leben vorzuschreiben und zu beschreiben, was die Zukunft bringt.
Doch ganz schnell bekam ich mit, wie viel Freude man am Schreiben haben kann.
Mittlerweile ist es mein größtes Hobby und ich kann mir ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen.
Es ist für mich die perfekte Möglichkeit für eine gewisse Zeit aus dieser Welt zu entfliehen und einfach in diese Geschichte einzutauchen. Ich kann einfach bei nichts anderem so gut abschalten.
Was ich mir davon versprechen tue?! Hmm... eigentlich gar nichts. Ich nutze es um Stress abzubauen und meine Gefühle in Gedichten zu verarbeiten. Aber wenn ich meine eigenen Storys mit etwas Abstand betrachte, fällt mir auf, wie viel von mir selbst darin steckt.
Eine Stunde einfach am PC sitzen und schreiben... das ist einfach Aufräumen in meinem Kopf. Danach fühle ich mich dann viel besser.

Ich schreibe VIEL mehr als ich veröffentliche, weil das Meiste einfach für mich ist.

Man steckt unheimlich viel Arbeit in sowas und deswegen möchte man natürlich auch irgendwann hören, ob sich die Arbeit gelohnt hat und so kommt man dann zum Veröffentlichen.
Und wenn man dann Zuspruch oder Verbesserungen bekommt, versucht man sich zu verbessern und hat noch mehr Freude am Schreiben.
So schreibt man dann bis ans Ende seiner Tage xD
Beiträge: 11
Rang: Bilderbuchbetrachter
•  
Beitrag #86, verfasst am 03.11.2008 - 18:10
warum schreibe ich ... frag ich mich um ehrlich zu sein auch öfters. Aber immer wieder beantworte ich die Frage folgendermaßen:

Ich schreibe, weil ich nicht nur meine Träume fürm ich behalten will. Meine Ansichten und Meinungen von Gesellschaft will ich damit vermitteln und zwar an anschaulichen beispielen.
Ich schreibe, weil es mir Spaß macht.
"Liebe ist irrational, dachte ich wieder. Je mehr man jemanden liebte, desto unlogischer wurde alles."
Beiträge: 21
Rang: ABC-Schütze
•  
Beitrag #87, verfasst am 04.11.2008 - 18:32
Ich schreibe eigentlich schon seit meiner Schulzeit. Wenn mich z.B. ein Film so richtig gepackt hatte, dann erfand ich damals schon meine eigene Geschichte dazu, vor allem, wenn der Film dramatisch endete und mir daran was nicht passte, dann mußte ich das unbedingt (für mich) ändern.
Das ist ja das Schöne am Schreiben, dass man persönliche Wünsche und Vorstellungen umsetzen und auf seine Art verwirklichen kann.
Und wenn man z.B. die eine oder andere Serie im TV verfolgt, so sagt man sich mitunter hundert Mal: Warum tut der das jetzt? Warum kann der das jetzt nicht anders machen? Was wäre, wenn? Und an solchen Stellen kann man ja auch ganz wunderbar eine FF ansetzen...
Früher habe ich auch hin und wieder als freie Journalistin für die Zeitung geschrieben, aber mein Beruf läßt mir dazu keine Zeit mehr. Lieber setze ich mich in meiner Freizeit hin und lasse meiner FF- Fantasie freien Lauf. Das entspannt und beflügelt zugleich.
Der Vorteil von Intelligenz ist es, sich dumm stellen zu können.
Andersherum ist es schon schwieriger...
Beiträge: 1
Rang: Analphabet
•  
Beitrag #88, verfasst am 07.11.2008 - 19:46
Eine Freundin, die auch eine FF schreibt, hat mich gefragt, wieso ich nicht mal versuche zu schreiben und da habe ich gesagt, ich mache es mal.
Und dann habe ich mich einfach wohl gefühlt beim schreiben und immer weitergemacht.
[SIGPIC]http://img514.imageshack.us/img514/5155/82993155uy8.png[/SIGPIC]
Beiträge: 6187
Rang: Literaturgott
•  
Beitrag #89, verfasst am 07.11.2008 - 22:11
Ganz einfach. Der Eine geht Berg steigen, der andere spielt Fußball, der Nächste fischt, wieder ein anderer geht in die Kneipe und besäuft sich, ein Weiterer sammelt Briefmarken und WIEDER ein anderer schreibt eben =) Es ist ein Hobby. Das ist der erste Grund.
Und der zweite ist ein relativ wohlbekanntes Sprichwort, das so ungefähr lautet: "Wenn man ein Buch möchte, das noch nie gelesen wurde, muss man es selbst schreiben" oder so ähnlich =)
Destiny comes to those who listen and fate finds the rest.
Beiträge: 218
Rang: Zeitungskonsument
•  
Beitrag #90, verfasst am 14.11.2008 - 18:32
Warum ich schreibe? Ganz einfach, dann kann man einfach wenn auch nur für kurze Zeit in eine andere Welt schlüpfen. Man kann sich einfach fallen lassen. Die Personen in der Geschichte sind glücklich oder traurig wann du willst und du kannst alles selbst bestimmen (= Weltherrschaft D*).
Wenn man seine Gedanken in Wörter und Sätze fassen kann und es sich danach durchließt, fühlt man sich einfach befreit.
lg an alle
Beiträge: 1367
Rang: Groschenromanschreiber
•  
Beitrag #91, verfasst am 06.12.2008 - 20:30
Ich schreibe, seit ich überhaupt schreiben kann... und ich schreibe seit jeher über ein und dasselbe, allein von mir und niemand anderem erdachten Universum. Die Grundhandlung ist die Gleiche, ich habe unzählige Variationen davon. Variationen, die ich immer wieder verworfen habe, neu begonnen habe. Ich schreibe, seit ich den passenden Namen kenne, und ich habe diese Geschichte noch nie zur Beendung gebracht.
Ich habe mich des öfteren gefragt, warum.
Weshalb schreibe ich, obwohl ich diese Geschichten niemandem zu lesen gebe? Obwohl es in meinem Umfeld niemanden gibt, der mich wirklich versteht, und die beiden einzigen Personen meilenweit entfernt sind?
Warum schreibe ich, wenn ich eh ständig neu anfange? Welchen Sinn hat es, eine an und für sich "Unendliche Geschichte" zu schreiben?
Wieso schreibe ich, wenn ich eh kaum Rückmeldungen bekomme? Wenn es mir prinzipiell egal ist, ob andere diese Geschichte lesen, weil es mein Universum, mein Rückzugsort ist?

Ich schreibe für mich. Und sonst niemanden. Ich genieße es, manchmal in die Rolle anderer zu schlüpfen, mich dort zu sehen, meine geheimen Wünsche, Selbstvorwürfe und Seelenschmerzen dort zu verarbeiten. Schreiben ist für mich Zuflucht und Himmel gleichermaßen, selbst Bücher können das nicht für mich sein. Denn dort bin ich nur ein Gast, aber in meiner Welt lebe ich. In jeder einzelnen Variation meiner Geschichte, selbst in allen anderen, gibt es einen einzigen Charakter.
Von Geschichte zu Geschichte hat er immer dasselbe Aussehen, nur mit leichten Variationen in der Kleidung und manchen Charakterzügen. Er ist ich, er zeigt mich, wie ich gerne wäre und wie ich bin, Charakterzüge, die meine Mitmenschen nicht kennen, weil ich, wie jedermann, meine Maske trage.
Diesen Charakter gab es bereits, als mir nicht einmal  bewusst war, wer er tat. Etwas Besonderes war er für mich schon immer, ebenso, wie sein Name für mich absolut einzigartig für mich auf der  Welt ist.

Aber warum schreibe ich?

Um mir zu zeigen, wie ich gerne wäre. Um Träume zu verwirklichen, auf deren Erfüllung ich niemals eine Chance habe.
Es war stets mein Traum, Militärpilot von Kampfflugzeugen zu werden. Jedesmal, wenn ich sie höre oder sehe, schlägt mein Herz gleichzeitig höher und schmerzt. Also schrieb ich eine Geschichte, wo er Pilot war. Und seitdem ist es nicht mehr so schlimm.

Meine Geschichten sind Biografien, Tagebücher und Träume zugleich. Manchmal träume ich ganze Romane, die ich dann auf der Stelle niederschreibe. Und diese Existenz ist für mich alles, was mich hier hält. Könnte ich nicht mehr schreiben, hätte sich mein eigenes Universum or mir verschlossen, selbst meine zwei besten Freundinnen könnten mich nicht mehr hier halten. Das Schreiben und Malen, dieses Ausdrücken meiner Träume und Fantasie, ist das, was ich mehr als alles andere liebe.
"I am the voice of Never-Neverland, the empty crib of Peter Pan, a silent kite against the blue, blue sky, every chimney, every moonlit sky - I am the story that will read you real, every memory that you hold dear ..."
Lolli4me
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #92, verfasst am 24.12.2008 - 00:23
Wenn ich ein Buch lese und es zu ende ist, bin ich immer richtig traurig. Ich träume die Geschichte einfach weiter. Das fing schon sehr früh bei mir an.
Ich war eine von den Leseratten. Aber auch Kino und Fernsehen habe ich nicht verabscheut. Tue ich auch jetzt noch nicht.
Dann bin ich irgendwie auf diese Seite gestoßen. Nach einigen Stories entschloss ich mich schließlich, auch meine Gedanken zu auf schreiben. Meine Ausdrucksweise muss verbessert werden, ich muss meine Fähigkeit in andere reinzufühlen verbessern (ich bin sehr sensibel und mitfühlend) und das ist mein Ziel! Vielleicht schreibe ich irgendwann mal ein Buch, aber erst, wenn ich es draufhabe!
Beiträge: 2682
Rang: Bestsellerautor
•  
Beitrag #93, verfasst am 24.12.2008 - 00:33
Der lapidare Grund, warum ich schreibe...Ich habe so dermaßen viel Scheiße im Kopf...wenn ich die nicht in irgendeiner Form kanalisiere und kontrolliert rauslasse, explodiert er mir irgendwann- und wer macht de Sauerei dann weg?
Ne, im Ernst, ich habe eine allzu lebhafte Phantasie...immer schon...und Schreiben ist für mich so eine Art Ventil.
Narzisstisch, egoistisch, arrogant, materialistisch und gestört. Noch irgendwelche Fragen?!?
zuojenn
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #94, verfasst am 24.12.2008 - 01:03
ich lese einfach schrecklich gerne und schreibe die Geschichten, die ich selber gerne lesen würde.
Wenn das eben kein anderer tut, mach ich es selber :-)
Beiträge: 74
Rang: Schreibkraft
•  
Beitrag #95, verfasst am 29.12.2008 - 01:44
Ich schreibe weils mir einfach saumäßig spaß macht ^^
mit 11 hab ich mir ne große geschichte (damals nur ne idee) ausgedacht und bis heute (7 jahre später) bin ich immernoch dran! Seit 7 Jahren hängt mir meine Geschichte nun schon im Kopf herum, ich hab das Gefühl die charaktere gehören zu meinen besten Freunden, ich kann gar nicht anders als im Unterricht zu sitzen und ab und an ein paar neue Ideen oder Notizen zu schreiben, und dann nach Hause zu kommen und gleich weiterzuschreiben. Schreiben macht mir einfach mordsmäßig spaß, egal was ich schreibe, selbst in der Schule schreib ich gerne Aufsätze oder kreatives Schreiben.
aber ganz ehrlich, igendwo hofft doch jeder der neuentdeckte superautor zu werden ;)
aber autor als hauptberuf? naja, wohl eher doch als hobby ^^
B-Engelchen
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #96, verfasst am 29.12.2008 - 09:19
Weil in meinen Lieblingsbüchern, -filmen und -spielen Szenen 'fehlen' oder Fragen offen bleiben.
Weil es die für mich perfekte Geschichte noch nicht gibt.
Weil mich meine Ideen sonst nachts nicht schlafen lassen.
Weil ich gerne mit Sprachen spiele.
...
Beiträge: 75
Rang: Schreibkraft
•  
Beitrag #97, verfasst am 31.12.2008 - 10:56
Geschichten schreibe ich weil mein Kopf sonst explodieren würde vor Ideen.

Gedichte jedoch schrieb ich um meine Gefühle in Worte zufassen, meine Gefühle zu verarbeiten, meine Vergangenheit zu verarbeiten, mich selbst zu Analysieren.

VFG EiStEe/Campino
Sauerstoff in kohlendioxid umzuwandeln ist
wahrscheinlich das einzigste was du kannst,weil dein
iq irgendwo zwischen ficken und fussball liegt
Souhnie
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #98, verfasst am 11.01.2009 - 20:33
  •  
zuletzt bearbeitet am 11.01.2009 - 20:33
Bei mir ist es ganz simpel: Ich muss schreiben, einfach ein innerer Drang. Es geht nicht wirklich darum, was ich schreibe oder dass ich zu viele Ideen habe - obwohl das beim Lesen im Endeffekt die entscheidende Rolle spielt. Aber während des Schreibens geht es um nix anderes als um das Aneinanderreihen von Worten.
Beiträge: 242
Rang: Spiegelleser
•  
Beitrag #99, verfasst am 12.01.2009 - 23:47
Nachtrag: Man kann wunderbar Menschen anschreien, ohne es wirklich zu tun. Schließlich macht man soetwas ja nicht. Also hämmert man stumm in die Tastatur. Man kann anderen kitschige Dinge in den Mund legen, die man nie aussprechen würde, weil man sich total dämlich dabei vorkäme. Man kann Abenteuer erleben, die total unrealistisch sind ...  Hört sich irgendwie wie eine Mischung aus Katharsis und Eskapismus an^^.
Beiträge: 248
Rang: Spiegelleser
•  
Beitrag #100, verfasst am 20.02.2009 - 02:21
Ich? Ich erhoffe mir gar nichts davon.
Warum ich schreibe ist leichter gesagt. Ich schreibe weil es für mich ein guter Weg ist meine Phantasie in Worte zu fassen und andere daran teilhaben zu lassen.
Ich muss schreiben sonst habe ich keine Ruhe. Es ist für mich eine Art Therapie um mir den Frust vom Tag von der Seele zu schreiben. Außerdem kann ich so einige Zeit jemand anderes sein und wenn ich Andere damit erfreuen kann ist es doch gut.^^
 
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.3-6311