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zuojenn
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Beitrag #1, verfasst am 22.04.2009 - 18:48
Die Frage richtet sich vermutlich an jene, die schon mehrere Geschichten geschrieben haben und soll bitte nicht falsch verstanden werden: Ich meine damit nicht, ob ihr ein und den selben Plott einfach mit unterschiedlichen Figuren durchspielt. Das wäre zwar auch nicht verwerflich, aber sicherlich auf die Dauer sehr unbefriedigend.
Ich meine Kleinigkeiten: Eine ungewöhnliche Metapher oder "Phrase" zum Beschreiben eines Eindrucks. Einen Gag vielleicht oder ein Zitat?

Ich muss sagen, dass ich das bislang meist erfolgreich vermieden habe, bewusst habe ich das erst ein Mal gemacht ... mit "schlechtem Gewissen" und der unterschwelligen Angst, jemand, der beide Geschichten kennt, könnte das bemängeln.
So gesehen ist das aber albern, oder? Ich meine, es handelt sich um zwei Geschichten die beide weit mehr als 100.000 Worte haben - dass die Protagonisten da ein Mal den gleichen blöden,wenn auch ungewöhnlichen Spruch abliefern ist *eigentlich* nicht schlimm, oder? Irgendwie fühlt es sich komisch an, als würde mir sonst nix einfallen. Aber es passte nun mal gut ...

Bin ich da etwas kleinkariert? Wie seht ihr das?
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Beitrag #2, verfasst am 22.04.2009 - 18:55
Ja, ich muss ehrlich gestehen, dass ich schon mal bei mir selbst klaue, auch wenn ich versuche, den Lesern beispielsweise im Eragon-Bereich immer was neues zu bieten.

Den ein oder anderen Spruch findet man schon mal wieder.....
Ich denke, das ist in Ordnung, so lange man von sich selber klaut (und die Leser, die Eragon lesen sind zum Teil andere als die, die die anderen Geschichten mitverfolgen. Also lesen die es nicht "doppelt")
Handelt sich aber wirklich eher um Kleinigkeiten, die dem ein oder anderen vielleicht gar nicht mehr so sehr in Erinnerung sind.
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Beitrag #3, verfasst am 22.04.2009 - 19:00
Mh, wenn ich dich richtig verstanden habe, dann meinst du praktisch immer wiederkehrende Ausdrücke...

In gewisser Weise benutze ich das, und das auch bewusst, vornehmlich, um die Charaktere zu beschreiben. Da es dieselben Charaktere sind, die so beschrieben werden, ist das vielleicht auch verständlich, aber z.B. (ich schreibe fast ausschließlich im Potterverse) habe ich eine Art, nun ja, "Running Gag", dass Kingsley Kaffeefanatiker ist (und den anderen den Kaffee praktisch klaut). Es kommt in praktisch jeder Arbeit mit ihm vor, seit ich die Idee dazu hatte, bis auf ein paar kleine Ausnahmen vielleicht. Oder auch andere Dinge, die ich durchaus mehrfach für Beschreibungen benutze - einfach, weil es die Figuren ausmacht oder die Situation am besten beschreibt.

Möglicherweise ist eine Begründung dafür, dass es immer wieder dieselben Charaktere in unterschiedlichen Situationen sind. Bisher hat sich auch noch niemand bei mir darüber beschwert, deshalb würde ich sagen: Man kann es machen. Wenn es passt, dann passt es eben, und vielleicht erscheint es einem Leser von beiden Geschichten ein wenig merkwürdig, denselben Spruch von verschiedenen Personen zu lesen, aber hey! In Star Wars gibt es auch gut ein dutzend Mal denselben Spruch - "I have a bad feeling about this" - und niemand beschwert sich darüber, dass es einfallslos ist, oder? xD
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Beitrag #4, verfasst am 22.04.2009 - 19:03
Ich finde, wenn es zum Beispiel der ein und selbe Charakter ist, der einen Spruch oder Witz in unterschiedlichen Geschichten macht, dann ist das völlig in Ordnung. Das würde ich auch nicht als "von sich selbst klauen" bezeichnen; es ist einfach etwas, dass man als passend empfindet und dann kann man das auch öfter verwenden (es sei denn, es wirkt langweilig). Es macht doch nichts, wenn sich das als etwas Typisches etabliert, das über die Geschichte hinausgeht.

Ansonsten: normalerweise "klaue" ich nicht von mir selbst. Zumindest nicht von Geschichten, die ich veröffentlicht habe. Das fände ich von mir selbst doof. Wenn ich die Idee einmal hatte, dann ist das gut und schön, aber ewig drauf rumreiten und immer wieder rufen "Hab ich das nicht gut gemacht?" oder damit zu zeigen, dass mir für Situation XY einfach nichts anderes einfällt, das würde in meinen Augen nur von meinem eigenen Unvermögen zeugen. Damit will ich jetzt niemand anderem einen Vorwurf machen, der das eventuell macht - die Beweggründe können unterschiedlich sein und die Sicht, die ich in solchen Fällen auf mich selbst habe, kann sich stark von der unterscheiden, die ich auf andere habe.

Manchmal, wenn eine Geschichte der absolute Mist geworden ist, aber die ein oder andere Idee (oder auch DIE eine Idee) gut sind, die oder die Metapher toll ist, die Reaktion eines Charakters - dann verwende ich das vielleicht noch mal, bzw. baue es in einer anderen Geschichte ein (die dann hoffentlich besser wird). Der Kontext ändert sich dann aber meist. Dann freue ich mich aber immer, wenn ich etwas Schönes doch noch verwenden konnte und es nicht auf ewig auf meiner Festplatte gammeln musste. :)
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Beitrag #5, verfasst am 22.04.2009 - 20:27
Normal eigentlich so gut wie nie. Aber du weißt, ich plane eine Originalgeschichte, bei der ich hoffe sie veröffentlichen zu können. Wenn ich sehe, dass sich die Geschichte durch ein bereits verwendetes Element verbessern könntee, werde ich hemmungslos zuschlagen (und entsprechend eine Warnung an die Leser vornanstellen).
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Beitrag #6, verfasst am 22.04.2009 - 20:28
na ja, wenn es normale formulierungen sind, dann lässt sich das nicht so einfach umgehen, aber das nenn ich dann wieder den schreibstil des autoren, den man wieder erkennt.

allerdings versuch ich das, was du meinst, so gut es geht, zu vermeiden.
bei besonderen formulierungen und ausdrücken, die nicht nur mir ins auge fallen, sondern auch fast jedem leser, dann verwende ich die immer nur einmal.
und wenn ich in einer zweiten story ebendiesen ausdruck verwenden könnte, dann muss ich mir dafür halt was anderes ausdenken, und dauere das auch noch so lange. ich wär selbst nicht zufrieden damit, wenn ich wüsste, dass ich etwas schon mal in ner anderen story hatte ^^

genauso ist das mit songs, die ich einfüge. lieder, die ich für eine story verwende, sind tabu für alle anderen stories, weil ich das lied dann in diesem fall schon mit der ersten verbinde.
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Beitrag #7, verfasst am 22.04.2009 - 20:29
In meinen Supernatural FF's hab ich schon oft Passagen aus meiner eigenen Story genommen ^^, die wird sowieso umgeschrieben, daher wird es eh keinem auffallen^^
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Beitrag #8, verfasst am 22.04.2009 - 20:50
Hallo

Eigentlich nicht. Charaktere nicht, Plots eigentlich auch nicht.... aber vielleicht verwende ich manche Phrasen oder Metaphern öfter?

Ich weiss es nicht, nur hatte ich gestern eine art deja vue beim schreiben... ich hatte das gefühl, irgendetwas schon mal so genannt zu haben

weiss nicht, vielleicht kann man es nicht 100% vermeiden, dass sich die eigenen storys ähneln

LG
EvilSeverus
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Beitrag #9, verfasst am 22.04.2009 - 20:58
Ich denke, jeder Autor kopiert sich selbst. Manche schreiben die immer gleichen Plots (z.b. Dan Brown) oder sie kopieren ihren Stil.
Toll ist es, wenn ein Autor es schafft sich "neu zu erfinden" und gleichzeitig sich selbst treu bleibt.

Was die Thematiken angeht: Ich denke, jeder hat ein Themengebiet über das er am Liebsten schreibt. Das hat etwas mit Interessenfeldern und eigenen Erfahrungen zutun, aber nichts mit "Klauen".

Bei mir z.b. kommt sehr oft der Konflikt zwischen einem Vater und seinem Sohn zum tragen. Auch tauchen regelmäßig Themen wie Rassismus, das Verhalten von Menschen in politiuschen Systemen (vorrangig werden Diktaturen thematisiert) und Mythologie auf. Zudem sind meine "Helden" oft Außenseiter und Antihelden.

Das alles gehört für mich zu einer "Handschrift des Autoren".
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Beitrag #10, verfasst am 22.04.2009 - 21:31
Am Anfang hab ich nicht bei mir selbst geklaut, aber inzwischen merk ich das sich bei meinen beiden Hauptcharakter irgendwie beide der gleichen Humor entwickelt, Sarkasmus ist einfach zu schön xD

Ich hab aber schon mit dem Gedanken gespielt, Ideen aus der einen geschichte zu streichen, weil sie sonst zu voll ist, und die stattdessen in meine aktuelle Geschichte einzubauen. Obs was wird, wer weiß ^^
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Beitrag #11, verfasst am 22.04.2009 - 23:06
Es gibt hier den Thread "Typisch meine Story" (http://forum.fanfiktion.de/t/1334/1), wo wir das schon mal so ähnlich angesprochen hatten. Natürlich hat jeder so seine Eigenheiten, Running Gags, bestimmte Situationsbewältigungsstrategien, die immer wieder auftauchen. Auch der Wortschatz eines Menschen ändert sich nicht radikal über Nacht.

Es ist halt die Frage, inwiefern man sich weiterentwickeln möchte und in der Lage ist, die "typischen" Bausteine der eigenen Stories zu erkennen und zu ändern, statt einfach nur immer wieder aufs Neue zu verwenden.
http://www.signs-of-art.net/

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Beitrag #12, verfasst am 23.04.2009 - 09:44
Ich denke, ich nutze meistens immer ähnliche Charaktere... Beispielsweise mag ich mittlerweile meine kratzbürstige Rebellin am liebsten. Sie bietet viel Angriffsfläche, weil sie eh immer wieder in Konflikte gerät. (Manchmal nutze ich sie als Haupt-, manchmal als Nebencharakter.)
Ich denke aber, dass das nicht weiter schlimm ist.
Die Grundidee einer Geschichte ist jedoch immer eine andere, sodass ich mir selbst nicht in die Quere kommen kann und Gefahr laufe, zweimal dieselbe Story zu schreiben.

Der Wrtschatz eines Autoren wird sich womöglich nicht so schnell und umfangreich verändern, ebenso wenig wie dessen Ausdrucksweise.
Wird jedoch ein und derselbe Spruch in wörtlicher Rede verwendet, in zwei verschiedenen Stories, von zwei verschiedenen Leuten, finde ich das recht schwach. Wäre es dieselbe Person (älter oder nicht), könnte man sagen, es gehört zu dem Wortschatz dieses Charakters. So verliert das Zitat an Originalität. Der Leser, wenn er es herausliest, also eher die aufmerksameren, ist enttäuscht, weil er nicht mehr das Gefühl hat, etwas Besonderes gelesen zu haben - weder das eine noch das andere. Und wird sich überlegen, ob er ein drittes Werk liest, da es sich dabei womöglich auch um eine Kopie handelt.

Vielleicht sehe ich das etwas zu extrem, aber das ist momentan meine Meinung diesbezüglich.
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Beitrag #13, verfasst am 23.04.2009 - 09:55
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zuletzt bearbeitet am 23.04.2009 - 09:56
Muss Destinys-Angel beipflichten. Verschiedene Charaktere sollten immer auch verschiedene Sprachen sprechen, um es mal so auszudrücken - tun sie es nicht, sind sie vielleicht nicht so verschieden, wie man sich als Autor einbilden mag... Bewusst sollte man so etwas nicht geschehen lassen. Ich denke, wenn man dazu übergeht, aus alten Geschichten Inhalte zu recyceln, werden das auch die Leser irgendwann bemerken.

Aus meinen eigenen Geschichten "stehle" ich in dem Sinne nicht. Es gibt eine Reihe von unfertigen Geschichten, die ein Stadium erreichen, in denen ich schon weiß, dass ich sie nicht fertigstellen oder veröffentlichen werde, weil sie mir einfach nicht mehr gefallen. Elemente, die mir gefallen (es sind selten viele), verwende ich dann unter Umständen in einer anderen Geschichte. Eine veröffentlichte Geschichte rühre ich allerdings nicht bewusst an, selbst wenn ich glaube, dass ich es diesmal besser umsetzen könnte - für dieses Element hatte ich schließlich meine Chance.
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Vile
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Beitrag #14, verfasst am 23.04.2009 - 11:40
Hin und wieder mal. ^^
Was gut ist, ist gut und bleibt (hoffentlich) gut.
Aber das ganze sollte man nicht zu sehr überreizen, denn dann geht mit der Zeit doch langsam der Witz / Sinn verloren, wenn man nichts Neues bringt.
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Beitrag #15, verfasst am 23.04.2009 - 12:51
Bei mir ist es auch so, nur ein wenig anders!^^
Ich habe eine Geschichte, die ich bereits länger bearbeite und in unterschiedlichen Kapiteln kommt bei mir schon mal der ein oder andere Spruch wieder, weil er einfach passt, jedoch immer anders definiert wird! Ist lustig und praktisch noch dazu! *g*
Aber bis jetzt hab ich das nicht gemacht, nein ... wird jedoch mir auch mal passieren! :-)
Und schlimm ist es nicht, wenn es nicht wirklich eine Handlung und tausend Geschichten sind!^^

LG, Liv
Irgendetwas fehlt da ... ach ja! Mein Interesse.
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Beitrag #16, verfasst am 23.04.2009 - 13:08
...
Also ich mache gern Anspielungen auf gewisse Dinge... Das können von mir selbst geschriebene Stories sein oder auch Partnerarbeiten.
In einem Fall war es mal eine Story auf die ich anspielte, die eine gute Freundin verfasst hat.

Aber feste Phrasen, Sätze, ... nein... eher Anspielungen oder Gastauftritte ;)
Was ich als OP lese, bekommt nur in den seltensten Fällen ein Review

Freundlicher, höflicher Umgang ist erwünscht. Wenn nicht, kann ich ebenfalls bissig werden.
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Beitrag #17, verfasst am 23.04.2009 - 15:24
Ich klaue ganz gerne Metaphern, die ich schon in irgendeiner meiner anderen Storys verwendet habe. Bin sowieso ein Fan von etwas eigenwilligen Metaphern *grins*

Mein Liebling in dem Bereich ist "wie von winzigen Spinnen mit silbernen Fäden gewebt..."
Natürlich könnte ich auch ganz einfach seidig, glänzend oder weich schreiben, aber so klingts doch viel poetischer
Die hab ich schon in einigen Storys drin, wenn ich auch erst eine davon hier veröffentlicht habe. (Wer sie findet kriegt nen virtuellen Keks und eine unsichtbare Waschmaschine...)
"Bedenke, auch Gott hat Humor. Der beste Beweis dafür ist das Schnabeltier." <Dogma>
zuojenn
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Beitrag #18, verfasst am 23.04.2009 - 15:50
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zuletzt bearbeitet am 23.04.2009 - 16:42
Ninniach schrieb:
Ich klaue ganz gerne Metaphern, die ich schon in irgendeiner meiner anderen Storys verwendet habe. Bin sowieso ein Fan von etwas eigenwilligen Metaphern *grins*

Mein Liebling in dem Bereich ist "wie von winzigen Spinnen mit silbernen Fäden gewebt..."
Natürlich könnte ich auch ganz einfach seidig, glänzend oder weich schreiben, aber so klingts doch viel poetischer
Die hab ich schon in einigen Storys drin, wenn ich auch erst eine davon hier veröffentlicht habe. (Wer sie findet kriegt nen virtuellen Keks und eine unsichtbare Waschmaschine...)


Ich hab sie zwar nicht gefunden, aber die nutze ich auch einmal in ähnlicher Abwandlung (c:
Gibst dafür auch nen Keks?

Generell versuche ich es halt schon zu vermeiden. Jede Story soll einzigartig sein und da sie sich thematisch wie auch in den Charakteren und vom Stil schon sehr unterscheiden, komme ich auch nicht oft in die "Versuchung". Aber manchmal kommt mir eben so ne Phrase oder eine Formulierung unter, die halt meinem "Wortgut" so entspricht, dass es sich gestelzt anfühlt, sie zu umgehen.
Ich glaube, ich werde das mal etwas lockerer angehen. Denn wenn in zwei völlig unterschiedlichen Geschichten, beide im  Romanumfang, mal ein oder zwei Sätze ähnlich oder in leichter Abwandlung vorkommen (und um mehr als einzelne Sätze oder Ausdrücke geht es mir gar nicht), dann ist das wohl verzeihlich. Geh ich jetzt mal von aus.
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Beitrag #19, verfasst am 23.04.2009 - 22:40
Ich glaube, beim Formulieren meiner Stories passiert mir das eher unbewusst (Ähnlichkeiten im Text).

Derzeit bin ich aber angetan von der Idee eine Story von mir nochmals zu schreiben mit anderen Charakteren. Natürlich wird die Story insgesamt anders. Eindeutige Unterschiede weiß ich schon. Nur der Ausgangspunkt ist mehr oder weniger wie bei einer bereits von mir existierenden Story. Ich sehe es einfach mal als Projekt an ;)
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Beitrag #20, verfasst am 24.04.2009 - 23:36
Das würde ich gar nicht als klauen ansehen, sondern eher als ein Experiment: Personengruppe A und Personengruppe B sind in der selben Situation. Wie werden sie sich verhalten? Warum handeln sie unterschiedlich? Etc.

Mir fällt manchmal auf, wenn ich mir Stichpunkte für eine Geschichte mache, dass ich eine Szene schon in einer anderen Geschichte verwendet habe. Das zeugt vielleicht nicht sonderlich von Fantasie, aber ich rechtfertige mich vor mir selbst damit, dass das halt meine Denkweise ist.
Was mir bei Harry Potter-FFs, die nach dem 7. Bd. spielen, schwerfällt, ist unterschiedliche Settings auszuabreiten.
Teddy Lupin muss irgendwo untergebracht werden, mit den Malfoys muss nach dem Krieg auch was passieren etc.
Wenn ich da erstmal eine Lösung habe, fällt es mir schwer, in der nächsten Geschichte eine andere Lösung zu finden, weil ich ja die für mich logischste Lösung verwendet habe und nicht eine andere, demnach weniger logische, nehmen möchte.
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Beitrag #21, verfasst am 24.04.2009 - 23:58
Julichris schrieb:
Das würde ich gar nicht als klauen ansehen, sondern eher als ein Experiment: Personengruppe A und Personengruppe B sind in der selben Situation. Wie werden sie sich verhalten? Warum handeln sie unterschiedlich? Etc.


Genau... ich will eben ein bisschen experimentieren
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Beitrag #22, verfasst am 26.04.2009 - 15:35
Ich benutze häufiger ähnliche Themen und Metaphern.
Das zählt (meiner Meinung nach) zum Bereich 'persönlicher Stil' und 'Wiedererkennungswert' ;)
'Part of me suspects that I'm a loser, and the other part of me thinks I'm God Almighty.'
John Lennon
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Beitrag #23, verfasst am 04.05.2009 - 19:15
Meine Story sind oft etwas ähnlich oder besser der Charakter, den ich fast immer neu einführe.
Eine Frau, die was schlimmes erlebt hat und mit einem der bekaannten Charaktere aus z.B. einer Serie etwas zu tun hat. Aber sonst versuche ich Geschichten nicht ähnlich sein zu lassen. Auch wenn ich manchmal nach tagelanger Recherche neues Wissen in beide Storys hineinfließen lassen möchte. Trotzdem finde ich das nicht weiter schlimm, denn mir ist bei bekannten Schriftstellerin (als Beispiel Nora Roberts) immer wieder eine gewisse Ähnlichkeit mit den Charaktern und der Handlung bzw. den Plots aufgefallen. Ich liebe ihre Bücher doch nach dem vierten... fünften BUch wurde das Ende und eigentlich die ganze Geschichte vorhersehbar und ich habe die Lust am Lesen verloren. Bei Einzelnen Dialogen oder Zitaten macht ein "Klau" aber nichts aus...
lg
„Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen“
-Mark Twain
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Beitrag #24, verfasst am 05.05.2009 - 20:16
He - selbst Mozart hat bei sich selbst geklaut.

In seiner Oper "Don Giovanni" lässt er auf Giovannis großer Party als "Tischmusik" ein Stück aus seinem Werk "Die Hochzeit des Figaro" spielen und hat auch noch den Nerv, Leporello - Giovannis Diener - singen zu lassen: "Die Musik kommt mir äußerst bekannt vor!"
"Jonain päivänä sinä epäonnistut niin huikeasti, niin kunnianhimoisesti, niin perinpohjaisesti, että koko taivas loistaa ja kuut pyörivät ja itse jumalat paskantavat komeettoja riemuissaan."

(gnadenlos geklaut bei Scott Lynch)
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Beitrag #25, verfasst am 05.05.2009 - 22:19
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zuletzt bearbeitet am 05.05.2009 - 22:21
Ich würde nicht sagen, dass ich bei mir selber klaue, eher, dass ich Crossovers erschaffe =P Wenn etwas in einer Geschichte auch in einer anderen passen würde, beispielsweise eine Religion, Spezies, ein Charakter, et cetera, übernehme ich ihn auch völlig scham- und reuelos für eine andere =P Gehört ja sowieso mir. Über meine Schöpfung bin ich der Gott =)
Einen ganzen Plot übernehmen würde ich allerdings nicht.
Destiny comes to those who listen and fate finds the rest.
 
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