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Rang: Kolumnenschreiber
Katholisch quasi ab Zeugung ;-)
(In Niederbayern kommst da eh nicht aus)
Taufe, Kommunion, Firmung, sieben lange Jahre Ministrant, geradezu kindlich gläubig bis ich etwa 19 wurde. Dann folgten zwei Jahre der extremen Zweifel. Nicht direkt an meinem Glauben, sondern an dem was diverse Priester von der Kanzel herunter verzapften. Bis dato hatte ich den Katholizismus mit der Organisation Kirche gleich gesetzt, was mich angesichts eines wirklich völlig bekloppten Bischofs, perversen Priestern und kirchlicher Ungerechtigkeit und Ungereimtheiten in die Glaubenskrise stürzte. Ich konnte einfach nicht mehr in die Kirche gehen, ohne mich über irgendetwas zu ärgern, was zu sofortigen Gewissensbissen führte und wiederum zu nervigen Schuldgefühlen etc. blablubb
Nach ungefähr zwei Jahren herumeiern hatte ich mich wieder gefangen. Und zwar mit - haltet euch fest - dem Neuen Testament. Vergesst alles, was die Pfarrern im Religionsunterricht gepredigt haben. Sonntags nicht arbeiten - selbst Jesus hat am Sabbat "gearbeitet". Sanftmütig die andere Wange auch noch hinhalten? Schon mal was von der Tempelreinigung gelesen, wo Jesus völlig ausflippt?
Als Frau schön brav im Hintergrund sitzen und sich damit abfinden die zweite Geige zu spielen? Meines Wissens nach war es Maria Magdalena, der er sich nach der Auferstehung als erstes zeigte - und das Unglaubliche daran: Die Jünger GLAUBTEN ihren Worten! Für die damalige Zeit muss sie also verdammt viel zu sagen gehabt haben, wenn 12 Männer ihr folgten.
Ach ja und von wegen "Kein Sex vor der Ehe". "So zog auch Josef... hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, zusammen mit seiner VERLOBTEN, die ein Kind erwartete."
Kurzum: Ja, irgendwo bin ich noch katholisch, aber hauptsächlich halte ich Jesus für ne coole Socke. ;-D
(In Niederbayern kommst da eh nicht aus)
Taufe, Kommunion, Firmung, sieben lange Jahre Ministrant, geradezu kindlich gläubig bis ich etwa 19 wurde. Dann folgten zwei Jahre der extremen Zweifel. Nicht direkt an meinem Glauben, sondern an dem was diverse Priester von der Kanzel herunter verzapften. Bis dato hatte ich den Katholizismus mit der Organisation Kirche gleich gesetzt, was mich angesichts eines wirklich völlig bekloppten Bischofs, perversen Priestern und kirchlicher Ungerechtigkeit und Ungereimtheiten in die Glaubenskrise stürzte. Ich konnte einfach nicht mehr in die Kirche gehen, ohne mich über irgendetwas zu ärgern, was zu sofortigen Gewissensbissen führte und wiederum zu nervigen Schuldgefühlen etc. blablubb
Nach ungefähr zwei Jahren herumeiern hatte ich mich wieder gefangen. Und zwar mit - haltet euch fest - dem Neuen Testament. Vergesst alles, was die Pfarrern im Religionsunterricht gepredigt haben. Sonntags nicht arbeiten - selbst Jesus hat am Sabbat "gearbeitet". Sanftmütig die andere Wange auch noch hinhalten? Schon mal was von der Tempelreinigung gelesen, wo Jesus völlig ausflippt?
Als Frau schön brav im Hintergrund sitzen und sich damit abfinden die zweite Geige zu spielen? Meines Wissens nach war es Maria Magdalena, der er sich nach der Auferstehung als erstes zeigte - und das Unglaubliche daran: Die Jünger GLAUBTEN ihren Worten! Für die damalige Zeit muss sie also verdammt viel zu sagen gehabt haben, wenn 12 Männer ihr folgten.
Ach ja und von wegen "Kein Sex vor der Ehe". "So zog auch Josef... hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, zusammen mit seiner VERLOBTEN, die ein Kind erwartete."
Kurzum: Ja, irgendwo bin ich noch katholisch, aber hauptsächlich halte ich Jesus für ne coole Socke. ;-D
"Bedenke, auch Gott hat Humor. Der beste Beweis dafür ist das Schnabeltier." <Dogma>
