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Phoenix78
Anonymer Benutzer
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Beitrag #1, verfasst am 05.07.2009 - 13:11
Da wir grade so schön in unseren positiven Autorenerlebnisses geschwelgt haben, würde ich nun gern die andere Seite ansprechen. Was war euer frustrierenstes Erlebnis? Was hat euch eine schwere Sinnkrise beschert und in euch die Frage "wozu eigentlich?" aufgeworfen.

Bei mir war es die abrupte Absage eines Verlages, nachdem er zuvor so getan hatte, als hätte er nur auf mein Manuskript gewartet. Infolge dessen löschte ich meine Story "Snow" nebst knapp 400 Reviews - nur um danach mächtig auf die Fresse zu fallen. Man empfohl mir einen Schreibkurs (wobei ich später bemerkte, dass auf der Verlagsseite solche angeboten wurden - ein Schelm wer Böses denkt) und schlug mir noch ein wenig herbe Kritik um die Ohren. Nun steht die Story wieder drin, all ihrer schönen Reviews beraubt. Und das nur wegen der grottigen Blödheit meiner Person, die völlig verblendet ihre rosa Brille aufhatte.

Auch noch frustrierend: Man schreibt ein Kapitel, das einem selbst sehr wichtig ist. Mit dem man etwas Bestimmtes aussagen und beim Leser erreichen will - und als Reaktion kommt "Aha! Aber wann steigen sie mal wieder ins Bett?" ;o)
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Beitrag #2, verfasst am 05.07.2009 - 13:34
Nee, gar kein Rev. Also wenn die Kernaussagen ignoriert oder falsch verstanden werden, das nervt schon

Aber wenn man sich richtig doll mühe gibt, und das am ende keiner lesen/jkommentieren will... also das finde ich am schlimmsten. Wenn das dann einfach... weiss nicht... keinen interessiert.

*seufz*

Kennt sicher jeder hier, von der einen oder anderen story
#
LG
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Beitrag #3, verfasst am 05.07.2009 - 13:35
wenn man trotz langsam aber stetig steigernder anzahl der favoriteneinträge und zugriffszähler trotzdem kaum reviews bekommt, obwohl man scheinbar die "falsche" hauptperson hat - aber dieses thema hatten wir hier ja schon oft genug, deshalb will ich mich da jetzt nicht weiter drüber auslassen!
Die Eintagsfliege wird bereits 12 Stunden nach ihrer Geburt von ihrer Midlife-Crisis erwischt. Das muss man sich mal klarmachen!
(Loriot)
Phoenix78
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Beitrag #4, verfasst am 05.07.2009 - 13:40
Das stimmt. War bei mir am Anfang auch so und es wurmte, weil einfach nichts kam. Aber irgendwann, als ich stur weiter die Kapitel hochlud, platzte der Knoten.

Und dass die Favo-Einträge in keinem Zusammenhang mit der Reviewzahl stehen, ist auch Tatsache. Frustrierend ist es, wenn nach Fertigstellung der Story jede Menge Einträge verschwinden, ohne dass sich derjenige auch nur einmal zu Wort gemeldet hätte (so nach dem Motto: Danke für die Mühe und tschüß"). Ich habe nichts gegen Reviewfaulheit (fasst sich an die eigene Nase), aber sich im Laufe der Story kein einziges Mal zu melden, würde ich persönlich nicht praktizieren.
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Beitrag #5, verfasst am 05.07.2009 - 13:45
Frustrierenste Erlebnis...
Ich glaub, im Moment findet es statt ^^ Ich hab meine Geschichte (bzw. die alte Version) woanders mal gepostet und hab dazu auch einige Reviews bekommen, von denen der Großteil wirklich hilfreich war. Jetzt scheint niemand mehr die Geschichte lesen zu wollen. Aber was soll's :) Augen zu und durch.
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Beitrag #6, verfasst am 05.07.2009 - 13:46
stimmt!
ich bin auch eher "reviewfaul" geb ich zu, aber wenn ich FFs in meinen favoriten stehen hab, bemühe ich mich schon, MINDESTENS ein review dazulassen, egal ob am anfang, in der mitte oder am ende einer story.
aber ehrlich gesagt: wenn die jeweilige story zuende ist, lösche ich sie aus meinen favoriten
Die Eintagsfliege wird bereits 12 Stunden nach ihrer Geburt von ihrer Midlife-Crisis erwischt. Das muss man sich mal klarmachen!
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Beitrag #7, verfasst am 05.07.2009 - 13:46
Mein frustrierendstes Erlebnis? Das hab ich immer und immer und immer wieder beim Schreiben - so gesehen ist bei mir da stets Murmeltiertag - es ist meine eigene Disziplinlosigkeit. Gedanklich bin ich beim Schreiben meiner Geschichten nämlich viel zu oft schon wieder bei der nächsten, wenn nicht sogar schon bei der übernächsten Geschichte. Dann kommt oft Lustlosigkeit in Bezug auf mein aktuelles Baby auf. Dabei weiß ich, dass ich mir nur einen Tritt geben bräuchte und der Funken wäre wieder da. Ich könnte schon so viele Geschichten geschrieben haben, wenn nur ...

Ja, der Kampf gegen meinen inneren Schweinehund - das ist immer wieder ermüdend und seeeehr frustrierend. Auf Rang zwei findet sich bei mir die Erkenntnis, dass ich nicht mal versuchen brauche, eine meiner Geschichten an einen Verlag zu schicken - einfach weil ich selbst nie weiß, welchem Genre sie denn nun eigentlich zuzuordnen sind. Und etwas abgeschlagen auf Platz drei findet sich mein immer wiederkehrender Ärger darüber, dass mein Englisch nicht fest genug ist, als dass ich meine Storys möglichst fehlerfrei in die Sprache übertragen kann, um sie einem englischsprachigen Publikum zu präsentieren.

So - jetzt bin ich frustriert. Wo ist die Schokolade? *geht auf die Suche*
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.  Erich Kästner
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Beitrag #8, verfasst am 05.07.2009 - 13:51
Hm, mein frustrierendstes Erlebnis ...
Also, über wenige Reviews beschwere ich mich *eigentlich* nicht. So lange die Geschichte nur gelesen und allenfalls sogar favorisiert wird, freue ich mich.
Im Moment jedoch schreibe ich an einer Geschichte, die mir aus irgendeinem Grund einfach wirklich unheimlich wichtig ist. Ich liebe sie - aber hallo Ernüchterung ... nicht nur was die Favoeinträge, sondern auch die Reviews angeht, scheint diese Geschichte nicht wirklich beliebt zu sein. Ich habe zwar einige Stammleser, und denen bin ich ja auch wirklich dankbar ... aber es ist für mich dennoch ein wenig frustrierend, dass genau diese Geschichte nicht so gut ankommt wie meine anderen.
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Beitrag #9, verfasst am 05.07.2009 - 14:08
Sandfrauchen schrieb:
Ich liebe sie - aber hallo Ernüchterung ... nicht nur was die Favoeinträge, sondern auch die Reviews angeht, scheint diese Geschichte nicht wirklich beliebt zu sein. Ich habe zwar einige Stammleser, und denen bin ich ja auch wirklich dankbar ... aber es ist für mich dennoch ein wenig frustrierend, dass genau diese Geschichte nicht so gut ankommt wie meine anderen.



Eben, so ist es bei mir auch gerade. Die alte Version meiner Geschichte schien gut anzukommen, die neue, die mir persönlich viel besser gefällt wird nicht mehr gelesen :S
Auf der anderen Seite ist es doch aber auch sicherlich besser, wenn einem selbst die Geschichte gefällt, als wenn man etwas schreibt, das allen gefällt, zu dem man selbst aber nicht 100% steht, oder?
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Beitrag #10, verfasst am 05.07.2009 - 14:12
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zuletzt bearbeitet am 05.07.2009 - 14:13
das frustrierendste erlebnis ist bei mir, wenn mir meine leser sagen, meine story sei absolut perfekt und trotzdem haben minderwertige slash-stories, mit tonnen von rechschreibfehlern, doppelt so viele reviews. da kann ich richtig emo werden und frage mich einfach, was das problem ist.
dasselbe spiel, wenn ich auf ein neues kapi innerhalb von zwei tagen 50 hits bekomme, aber nicht ein einziges kommi drin ist. xP

@RainyDay

das liegt vielleicht daran, dass viele sie eben schon gelesen haben und das nicht noch einmal tun. auch wenn etwas geändert wurde, so groß können die änderungen gar nicht sein, dass man nicht das gefühl hätte, dasselbe noch einmal zu lesen.
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Beitrag #11, verfasst am 05.07.2009 - 14:25
Wenn man sich richtig mühe gibt beim Schreiben, bei der ganzen Geschichte, dafür auch unterstützende Reviews bekommt und dann dein Beta kommt und die ganze Geschichte in der Luft zerreißt, von wegen alles wäre kindisch, schwachsinn und geklaut, der Schreibstil ene katastrophe.

Da kommt man sich als Hobbyautor schon ganz schön vorn Kopf gestoßen vor, wenn diese Aussage von einem Germanistik Studenten kommt -.-
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Beitrag #12, verfasst am 05.07.2009 - 16:44
Wenn die Story aus der Serie, auf die man sich am meisten gefreut hat, anklangmäßig aus unerfindlichen Gründen auf der Strecke bleibt *seufz*.
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Beitrag #13, verfasst am 05.07.2009 - 16:49
Eine Woche, drei Klicks - zwei von mir und einer von meinem Mitbewohner.
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Kitshipper
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Beitrag #14, verfasst am 05.07.2009 - 16:54
Mein frustrierendstes Erlebnis hatte ich nach der Absage von Blanvalet und Carlsen. Beide (!) Verlage schreiben mir, meine Vampire wären zu unkonventionell und mal gaaaaar nicht hübsch anzusehen, weil sie aussehen wie normale Menschen (mann, es kann doch nicht jeder Vampir in der Sonne glitzern, Herrgott). Und dann kamen noch die schönen Zeilen: "Zu viel Gewalt, ein  zu komplexer Plot, der die Leser überfordern könnte, eine zu gehobene Ausdrucksweise und last but not least keine Erotik (pfui, Kit, schäm dich!).

Ich schreibe also zu anspruchsvoll und es nervt, dass meine Vampire nicht nach dem zweiten Kapitel in die Kiste hüpfen. Alles klar.

Da war ich schon wirklich sauer und gefrustet, denn ich habe absolut keinen Bock, meine Geschichten zu verwursten und möglichst viel Erotik einzubauen, nur damit sich die Herrschaften von Carlsen und Blanvalet mal dazu herablassen, mein Manuskript zu nehmen.
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Beitrag #15, verfasst am 05.07.2009 - 17:00
Bis heute hat mich noch am schlimmsten getroffen, dass die deutsche Fassung einer meiner Geschichten zu den populärsten ihres Fandoms gehört, aber die gleichzeitig veröffentlichte englische Fassung wirklich kein Schwein interessierte.
Ja, ich gebe zu, das hat ein bisschen mit "erfolgsverwöhnt sein" zu tun, aber da reisst man sich wirklich ein Bein aus um gleichzeitig zwei Fassungen des selben Kapitels zu veröffentlichen, zwingt sich zu einer Übersetzung obwohl man überhaupt keine Lust hat, sucht eifrig nach sprachkundigen Helfern, die nochmal die Übersetzung überprüfen (und alle paar Wochen ist einer meiner englischen Betas abgesprungen!) und dann merkt man, dass man sich die Mühe hätte sparen können.
"Iiiiiiiiiiiiiiih! Äääääääääääääääh! Iiiiiiiiiiiiiiih! Äääääääääääääääh! Iiiiiiiiiiiiiiih! Äääääääääääääääh! Iiiiiiiiiiiiiiih! Äääääääääääääääh!" Fishmob - Dreckmarketing
Smailii1805
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Beitrag #16, verfasst am 05.07.2009 - 18:23
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zuletzt bearbeitet am 05.07.2009 - 18:25
Ich hatte für einen gelungenen Abschluss einer Geschichte in einem wahren Schreibmarathon knapp 7 Kapitel innerhalb kürzester Zeit geschrieben, habe mich richtig gefreut, ENDLICH mal regelmäßig posten zu können und dann? Kein. einziger. Kommentar.

Und: Als ich für eine englische Übersetzung nach langer Durststrecke diese zwei Kommentare nacheinander bekam:
"Interesting"
"Interesting..."
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Beitrag #17, verfasst am 05.07.2009 - 19:39
Ich habe eine Kurzgeschichte, gut 17.000 Wörter, in weniger als zwei Tagen vollendet und war unglaublich stolz auf mich und fand die Geschichte auch gut- klar. Bis heute hat die Geschichte auf ff.net keinen einzigen Kommentar bekommen. Das war gerade zu Anfang, wo ich die Geschichte gepostet habe, ein ziemlicher Tiefschlag.
“I miss him, I just miss him, I miss him, I miss him … I’m so angry with him, I can’t forgive him for not being here! I can’t!”
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Beitrag #18, verfasst am 05.07.2009 - 20:11
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zuletzt bearbeitet am 05.07.2009 - 20:12
da fällt mir ein, als ich diese oneshot schrieb - sehr philosophisch und vieldeutig, ich war sehr stolz darauf und bis heute hat sie 1 kommentar und zwar von meiner beta.
da war ich erstmal schon enttäuscht. er war wohl zu schwierig; hab ihn auch einer freundin vorgelegt, weil die reputation aus blieb und sie konnte die handlung gar nicht finden. XD"

im moment hat der oneshot allerdings 1 favo eintrag, womit ich ja so gar nicht mehr gerechnet hätte. das reicht, damit ich zufrieden bin. ^^
"Tell me what thy lordly name is on the Night's Plutonian shore!"
Quoth the Raven, "Nevermore."
Phoenix78
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Beitrag #19, verfasst am 05.07.2009 - 23:24
Tja, darüber könnte man sich den Mund fusselig diskutieren. Warum gibt es hier so viele schöne, sprachlich sehr hochwertige Geschichten, die kaum Beachtung finden? Während gar scheußliche Machwerke hunderte von den hier so gern als "Quietsch-Kommis" betitelten Kommentare absahnen. Ominös! Mir selbst ist darauf nur eine Antwort eingefallen, und die kam von einem Verlag: Der Leser mag es einfach. Oder der Kommentar einer Lektorin: SEX! Hauen Sie Sex rein, dann reißt man es Ihnen aus den Händen.

Wie auch immer: auf seine heißgeliebten Schöpfungen kein Feedback zu erhalten, ist wohl nach wie vor das Non-plus-ultra Frusterlebnis eines Autoren und durch (fast) nichts zu toppen. Jeder kennt es wohl. Dieses Gefühl der Leere. Und des Unverständnisses. Man selbst kippt vor Nervosität fast hintenüber, platzt vor Stolz und Zufriedenheit, stellt es rein und - nichts!  Man rennt vor eine Wand. Fragt sich: "Warum eigentlich?" Zerfließt in Selbstzweifeln. Sucht nach den Gründen und endet in völliger Ratlosigkeit.

Dieses Gefühl wird dicht gefolgt vom Verlagsabsagen-Spruch "zu alternativ für den Massengeschmack".
EvilSeverus
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Beitrag #20, verfasst am 05.07.2009 - 23:41
Das nicht bekommen von Feedback schlägt bei mir zu gern in heftige Schreibblockade um - und die können schon mal 6 Monate und länger gehen!

Wenn ich dann jedoch Mails der Marke "Wann schreibst du mal wieder was?" bekomme frage ich mich, was das soll.
Hier wird nicht reviewt, diskutieren darf man auch nicht und nicht mal Schleichwerbung ist legal. Wundert es uns dann, dass man frustriert ist?

Eine Geschichte von der keiner weiß, dass sie exitiert bekommt ganz logisch kein Feedback!
Beiträge: 2067
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Beitrag #21, verfasst am 05.07.2009 - 23:57
Das frustrierendste Erlebnis... das dürfte zu meinen Anfangszeiten gewesen sein. Ich lade meine erste Geschichte hoch. Erstes Kapitel - nichts. Okay, hab mir gedacht, bei Prosa hat man es wohl etwas schwerer als bei Fanfiktion, lade das zweite Kapitel hoch: nichts. Kurz darauf finde ich die Stats und sehe dass meine Geschichte doch schon sehr oft angeklickt wurde.
Ich hatte solche Selbstzweifel gehabt, als ich mir überlegt habe warum niemand seine Zeit opfern will um mir zu sagen wie er mein Baby findet. Mir hätte doch ein einziges "gut" oder "doof" schon gereicht! Zu der Zeit glaube ich habe ich doch schon ein klein bisschen nach Reviews gebettelt, glaub ich... *schäm'
Nicht die Schönheit entscheidet darüber wen wir lieben, die Liebe entscheidet darüber wen wir schön finden.
Phoenix78
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Beitrag #22, verfasst am 06.07.2009 - 00:02
@Elenyah: *Hand schüttel* Mir ging es damals haargenau so. Ich habe schon alles in Gedanken abgehakt, als nach vielen Wochen und ca. 5 Kapiten plötzlich das erste Review kam. Augenblicklich war ich wieder motiviert, lud ein neues Kapitel hoch - und plötzlich hagelte es nur so Kommentare. Erklären kann ich mir sowas auch nicht. Wirklich nicht. Aber manchmal ist es sehr bedenklich, wie abhängig man sich von Reviews macht. Bekomme ich keine, sitze ich wie paralysiert da und möchte das Schreiben sein lassen. Kommen welche, packt mich der Schreibflash. *args!*
Beiträge: 1569
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Beitrag #23, verfasst am 06.07.2009 - 06:35
17 Kapitel ohne ein einziges Review
Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen
Beiträge: 895
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Beitrag #24, verfasst am 06.07.2009 - 07:05
Kitshipper schrieb:
Mein frustrierendstes Erlebnis hatte ich nach der Absage von Blanvalet und Carlsen. Beide (!) Verlage schreiben mir, meine Vampire wären zu unkonventionell und mal gaaaaar nicht hübsch anzusehen, weil sie aussehen wie normale Menschen (mann, es kann doch nicht jeder Vampir in der Sonne glitzern, Herrgott). Und dann kamen noch die schönen Zeilen: "Zu viel Gewalt, ein  zu komplexer Plot, der die Leser überfordern könnte, eine zu gehobene Ausdrucksweise und last but not least keine Erotik (pfui, Kit, schäm dich!).

Ich schreibe also zu anspruchsvoll und es nervt, dass meine Vampire nicht nach dem zweiten Kapitel in die Kiste hüpfen. Alles klar.


Respekt, Kit!
Du schreibst also für den durchschnittlichen, sabbernden Vampiranhimmler zu gut? Wahnsinn! DAS würde ich als großes Kompliment verbuchen.
Ich kriege immer nur die Nullachtfünfzehn-Schreiben von wegen "passt leider nicht in das Verlagsprogramm" :-D Bin da schon ziemlich abgehärtet.

Mein frustrierendstes Erlebnis war, als ich mich endlich dazu durchgerungen hatte und meiner Ma eine meiner Kurzgeschichten vorgelegt habe. Irgendwie fällt es mir grundsätzlich schwerer Verwandten meine Geschichten zu präsentieren, als Freunden oder Fremden. Und dann kam als Kommentar nur: "Ja, ned schlecht."
Mehr nicht.
Danke, Mutter.
"Bedenke, auch Gott hat Humor. Der beste Beweis dafür ist das Schnabeltier." <Dogma>
Kitshipper
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Beitrag #25, verfasst am 06.07.2009 - 10:06
Ninniach schrieb:
Kitshipper schrieb:
Mein frustrierendstes Erlebnis hatte ich nach der Absage von Blanvalet und Carlsen. Beide (!) Verlage schreiben mir, meine Vampire wären zu unkonventionell und mal gaaaaar nicht hübsch anzusehen, weil sie aussehen wie normale Menschen (mann, es kann doch nicht jeder Vampir in der Sonne glitzern, Herrgott). Und dann kamen noch die schönen Zeilen: "Zu viel Gewalt, ein  zu komplexer Plot, der die Leser überfordern könnte, eine zu gehobene Ausdrucksweise und last but not least keine Erotik (pfui, Kit, schäm dich!).

Ich schreibe also zu anspruchsvoll und es nervt, dass meine Vampire nicht nach dem zweiten Kapitel in die Kiste hüpfen. Alles klar.


Respekt, Kit!
Du schreibst also für den durchschnittlichen, sabbernden Vampiranhimmler zu gut? Wahnsinn! DAS würde ich als großes Kompliment verbuchen.
Ich kriege immer nur die Nullachtfünfzehn-Schreiben von wegen "passt leider nicht in das Verlagsprogramm" :-D Bin da schon ziemlich abgehärtet.

Mein frustrierendstes Erlebnis war, als ich mich endlich dazu durchgerungen hatte und meiner Ma eine meiner Kurzgeschichten vorgelegt habe. Irgendwie fällt es mir grundsätzlich schwerer Verwandten meine Geschichten zu präsentieren, als Freunden oder Fremden. Und dann kam als Kommentar nur: "Ja, ned schlecht."
Mehr nicht.
Danke, Mutter.



Nur Blanvalet und Carlsen haben mir etwas ausführlicher geantwortet, bei den restlichen Verlagen (ungefähr zehn weitere) hieß es auch nur immer: "Mussten uns leider gegen eine Aufnahme in unser Programm entscheiden. Leider können wir dazu keine detaillierte Stellungnahme beziehen." Ist gut, von mir aus. Was solls.

Und das mit deiner Mutter erinnert mich stark an meine Schwester. Ich habe ihr mein Buch extra drucken und binden lassen, weil sie es lesen wollte. Seitdem sind ungefähr vier Monate vergangen und sie hat gerade mal drei Kapitel gelesen und immer wenn ich sie fragte: Na, wie ist es?", kommt die Antwort: "Du weißt doch, dass ich es gut finde!"
Ja, warum liest sie denn dann nicht weiter?
 
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