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Beitrag #51, verfasst am 01.07.2010 - 18:58
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zuletzt bearbeitet am 01.07.2010 - 19:01
Mein frustrierendstes Erlebnis als Autor, nun ja, weniger frustrierend als einfach nur total nervig ... *g* geht so:

Es gibt da eine Person im Netz, die seit 2 1/2 Jahren (!!!!!) nichts Besseres zu tun hat, als sich - zu jeder sich ihr bietenden Gelegenheit - ueber eine meiner FFs auszulassen (also auch egal, ob diese spezielle FF in dem jeweiligen Portal, wo sie meint, rumnoergeln zu muessen, gepostet ist oder nicht). In ihren Augen nennt sich das konstruktive Kritik. Waere ja alles kein Problem, wenn es das denn waere, aber leider kann diese Person scheinbar nicht richtig lesen und unterstellt mir bei ihrer ach so konstruktiven Kritik Sachen, die ich gar nicht geschrieben habe.

Ganz speziell prangert sie meine angeblich falsche Beschreibung von den Symptomen einer Erfrierung an. Nur dass ich nie von Erfrierungen, sondern von einer Unterkuehlung in der besagten FF gesprochen habe. Und das sind nun mal 2 verschiedene Dinge. Bei einer Unterkühlung ist der ganze Koerper in versch. Schweregraden durch die Kaelte beeintraechtigt, bei einer Erfrierung ist lediglich die Haut bestimmter Koerperzonen betroffen (natuerlich ebenfalls versch. Schweregrade). Ich hatte damals aber eben nur ein paar der Symptome einer Unterkuehlung aufgezaehlt (und es auch so gemeint, also auf den Koerper desjenigen generell bezogen), abgesichert durch med. Seiten und meinen Beta, die ganz speziell auf so etwas geachtet hat, aber *nie* eine Erfrierung erwaehnt.

Und es nervt einfach, wenn diese Person seit - wie gesagt - 2 1/2 Jahren immer wieder damit anfaengt, obwohl ich ihr zu Beginn persoenlich erklaert habe, dass sie da mit ihrer Kritik falsch liegt.

So, das musste mal raus! *lol*

P.S. Ansonsten habe ich eigentlich nur Leser, die richtig lesen koennen und auch sonst keine Probleme ... *gg*
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Beitrag #52, verfasst am 05.07.2010 - 12:07
Mein frustrierendes Erlabnis als Autor... ma mal überlegen.
Mit 14 habe ich mal eine geschichte Über liebe eine beidseitige liebe zwischen einem Lehrer und einer Schülerin geschrieben. und Meine Klassenkammeraden hatten nichts anderes gedacht das ich in einen Lehrer verknallt war. und mich seid dem ausgelacht. ui, das war fies.
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Beitrag #53, verfasst am 05.07.2010 - 13:06
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zuletzt bearbeitet am 05.07.2010 - 13:06
Ich hatte eine Zeit lang eine Betaleserin, die gleichzeitig eine gute Freundin war. Leider, leider hatte dieses Mädel EINMAL einen winzigen, regionalen Literaturwettbewerb für Kurzgeschichten gewonnen und dachte seitdem, sie wäre sonst wie toll. Meine geliebte Story, an der ich seit zwei Jahren saß, nahm sie bei jedem Kapitel auseinander und zerfleischte sie, bevor sie mir die Häufchen zurückschob und meinte, dass es "ganz okay" sei. Nach allen drei Absätzen fand ich dann so Randnotizen wie "Das kommt in keinem Buch so vor!!!!" Ja, Mädel. Spätestens seit Twilight und House of Night oder wie sie alle heißen, wissen wir, dass Bücher keine gottgleichen Schriften sind und es okay ist, wenn man Formulierungen benutzt, die nicht in jedem Schinken vorkamen. Aber nein...
Irgendwann hat sie mich so zermürbt, dass ich meine FF gelöscht habe. Seitdem distanziere ich mich, was Stories angeht, von ihren Lieblingsserien. Sie kann sich selbst als normale Reviewerin nicht einfach auf die Story konzentrieren, sondern peilt immer nur die Dinge, "DIE IN KEINEM BUCH SO VORKOMMEN!!!!!" an.
Ich hab ja nichts gegen Kritik - aber sie sollte auch mal ein Lob beinhalten, wenn man das Werk denn angeblich so sehr mag.

Sonstige Erlebnisse.... Naja, 15 Favoriten (die Tag für Tag stiegen!), fast 500 Klicks und ein einzeiliges Review. Schankedön.
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Beitrag #54, verfasst am 06.07.2010 - 00:56
Seltsam. Ungewöhnliche, noch nicht ausgelutschte Formulierungen sind doch normalerweise ein Pluspunkt, oder?
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Beitrag #55, verfasst am 08.07.2010 - 15:21
Am allerfrustrierenden für mich ist, dass das schreckliche, klischeebehaftete Original-Slash (blonder, mädchenhafter Hauptcharakter, der natürlich eine dramatische Vergangenheit hat etc.) um so viel mehr beliebter ist als all die anderen Geschichten, in die ich mein Herzblut gesteckt habe. Aus lauter Verzweiflung habe ich begonnen sie zu überarbeiten. Irgendwie muss man aus dem Ding doch ein lesbares Etwas machen können!

Aber es scheint zu stimmen - die Masse will nun mal ordentlich durchdachte Geschichten nicht lesen.

Auch gut: Ich brachte es nicht übers Herz, die Charaktere aus oben genannter Geschichte ins Bett zu stecken, obwohl sie am Ende schon so etwas wie eine Beziehung hatten. Ich fand das sehr passend und gar nicht mal so unkreativ, schließlich habe ich dem oben genannten Hauptcharakter eine Schwulenphobie angedichtet - und da wäre eine heiße Bettszene doch eher... naja, unrealistisch gewesen. Kommentar vom Großteil der Reviewerinnen: "War ja süß, deine Geschichte. Aber wiesoooo hast du keine Bettszene geschrieben?" ._.

Manchmal ist das Leben ganz schön frustrierend. +seufz+
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Beitrag #56, verfasst am 08.07.2010 - 15:38
winterspross schrieb:
Kommentar vom Großteil der Reviewerinnen: "War ja süß, deine Geschichte. Aber wiesoooo hast du keine Bettszene geschrieben?"
Autsch. Also dazu fällt einem echt nix ein. Kein Wunder, dass dich so etwas frustriert.

Was deinen Satz: "Die Masse will nun mal ordentlich durchdachte Geschichten nicht lesen" angeht, den kann ich teilweise bestätigen. Die Masse ist bei mir nicht, aber es gibt Leser, da frage ich mich manchmal wirklich, ob sie das Kapitel überhaupt gelesen haben, oder nur schnell mal drüber geflogen sind, weil sie mich Sachen fragen, die im Kapitel selbst erklärt sind.

Da sitze ich dann erstmal da und mache den hier: So etwas finde ich auch frustrierend.
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Beitrag #57, verfasst am 08.07.2010 - 16:07
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zuletzt bearbeitet am 08.07.2010 - 16:07
winterspross schrieb:

Auch gut: Ich brachte es nicht übers Herz, die Charaktere aus oben genannter Geschichte ins Bett zu stecken, obwohl sie am Ende schon so etwas wie eine Beziehung hatten. Ich fand das sehr passend und gar nicht mal so unkreativ, schließlich habe ich dem oben genannten Hauptcharakter eine Schwulenphobie angedichtet - und da wäre eine heiße Bettszene doch eher... naja, unrealistisch gewesen. Kommentar vom Großteil der Reviewerinnen: "War ja süß, deine Geschichte. Aber wiesoooo hast du keine Bettszene geschrieben?" ._.

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Wenn du es aus welchem Grund auch immer nicht schaffst, eine gewisse Szene zu schreiben, dann ist diese Kritik in meinen Augen vollkommen legitim. Die Szene haette ja nicht "heiss" sein muessen. Es gibt keine Regel dafuer, dass jede Sexszene "heiss" sein muss.
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Beitrag #58, verfasst am 08.07.2010 - 16:45
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zuletzt bearbeitet am 08.07.2010 - 16:46
Ja, aber es passt auch wirklich nicht immer in jede Geschichte eine detailierte Sexszene, oder überhaupt eine Sexszene. Von dem her verstehe ich winterspross´ Frust.
Umgekehrt verstehe ich auch die Leser, die frustriert sind, wenn es die ganze Zeit knistert und dann ausgeblendet wird. Ich kenne diese Geschichte nicht, darum kann ich nicht beurteilen, ob diese Leser gerechtfertigt aufgeschrien haben. Aber ich weiß, dass es Leser gibt, denen es gar nicht schnell genug gehen kann, und die - egal wie deplatziert sie wirkt - partout eine Sexszene verlangen.
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Beitrag #59, verfasst am 08.07.2010 - 16:55
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zuletzt bearbeitet am 08.07.2010 - 16:56
Was man wie genau lesen will, ist doch eine rein subjektive Angelegenheit. Und deswegen wuerde mir nie im Traum einfallen, Leser zu kritisieren die mehr Politik/Sex/whatever wollen. Sicher, man muss nicht jedes Gesuch erfuellen, aber wenn das nicht in ein Review gehoert, dann was dann?

Da ich dazu tendiere, zu wenig zu beschreiben, ist es auch schon oefters vorgekommen, dass ich nachtraeglich Szenen geschrieben habe. Ich mag es kurz und knackig, sodass es schon mal passieren kann, dass ich etwas zu kurz und knackig gestalte.

Fuer mich klingt winterspross Post ehrlich gesagt eher nach einem frustrierten Verteidigen eigener Unzulaenglichkeit. Wenn sie sich in ihren Entscheidungen sicher waere, haette dieses ganz normale Review nicht diese Reaktion erzeugt.
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Beitrag #60, verfasst am 08.07.2010 - 17:06
Ach, das Poppen.

Ich habe für die gleiche Geschichte folgende Kommentare (von gleich mehreren Lesern bekommen).

"Es hätten ruhig ein paar mehr Sexszenen sein dürfen - hoffentlich gibt es in der Fortsetzung ein paar mehr." (Nein leider nicht, es werden weniger. )

&

"Es waren mir ein paar Sexszenen zu viel - ich glaube nicht, dass ich die Fortsetzung lesen werde, ich mag keine Erotikas." (Nur )

Gleiches gilt für Blut, Gewalt, political correctness, Grausamkeiten, Bösartigkeit, Tränen, Familienszenen, Verfolgungsjagden ...

Man kann nur daran scheitern, es allen recht machen zu wollen.
Hey, du!
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Beitrag #61, verfasst am 08.07.2010 - 17:27
@ Darth Pevra: Ich kann sehr wohl Sexszenen schreiben ;) Allerdings wären die in diesem Fall wirklich unpassend gewesen, da der eine Charakter sich ja nicht einmal küssen lassen wollte - Schwulenphobie, wir erinnern uns?
Traurig fand ich, dass die Leserinnen das nicht kapiert haben - ich meine, dass Sex einfach plotmäßig nicht drin war, so wie es Artanis beschrieben hat, sondern nur eine Sexszene lesen wollten.

Mit Verteidigen von Unzulänglichkeit hat das nichts zu tun, ich bin immer offen für Kritik, denn wenn jemand was kritisiert, dann hat er/sie sich meistens etwas dabei gedacht. Dieses Kommentar schien mir aber eher eines der berühmt berüchtigen 'Sabberkommentare' gewesen zu sein, deshalb hat es mich so frustriert.

Wenn ich die Geschichte noch einmal überarbeite, bleibt das aber auf jeden Fall so. Ich finde immer noch, dass Sex zu diesen beiden Charakteren nicht passt. Punkt. Da können die Reviewer sagen, was sie wollen.
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Beitrag #62, verfasst am 08.07.2010 - 17:57
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zuletzt bearbeitet am 08.07.2010 - 17:58
winterspross schrieb:
@ Darth Pevra: Ich kann sehr wohl Sexszenen schreiben ;) Allerdings wären die in diesem Fall wirklich unpassend gewesen, da der eine Charakter sich ja nicht einmal küssen lassen wollte - Schwulenphobie, wir erinnern uns?
Traurig fand ich, dass die Leserinnen das nicht kapiert haben - ich meine, dass Sex einfach plotmäßig nicht drin war, so wie es Artanis beschrieben hat, sondern nur eine Sexszene lesen wollten.


Naja, deine Leserinnen haben darueber eben eine andere Meinung.
Was ich daneben finde, ist, die Leser in aller Oeffentlichkeit blosszustellen, und das nicht wegen eines Flames. Nein, nur, weil sie ihre Meinung kundtun.

winterspross schrieb:
Verteidigen von Unzulänglichkeit hat das nichts zu tun, ich bin immer offen für Kritik, denn wenn jemand was kritisiert, dann hat er/sie sich meistens etwas dabei gedacht. Dieses Kommentar schien mir aber eher eines der berühmt berüchtigen 'Sabberkommentare' gewesen zu sein, deshalb hat es mich so frustriert.


Wenn das Gros der Leser etwas "nicht kapiert", dann deswegen, weil der Autor es nicht deutlich genug gemacht hat. Und ja, nach meiner Definition ist das eine Unzulaenglichkeit, aber eine, an der man arbeiten kann.
Wenn man in der Oeffentlichkeit Geschichten postet, dann schreibt man nicht nur fuer sich selbst, sondern auch fuer ein Publikum.

winterspross schrieb:
ich die Geschichte noch einmal überarbeite, bleibt das aber auf jeden Fall so. Ich finde immer noch, dass Sex zu diesen beiden Charakteren nicht passt. Punkt. Da können die Reviewer sagen, was sie wollen.


Natuerlich. Es ist deine Geschichte.
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Beitrag #63, verfasst am 08.07.2010 - 18:14
@Darth Pevra: Ich habe doch niemanden bloßgestellt und auch keine Namen genannt. Ich habe nur gesagt, dass das für mich das frustrierendste Erlebnis war, das ich jemals hatte - und mir fällt grade auf, dass ich, wenn ich sonst keine Sorgen habe, ein echt schönes Leben habe ;) Flames wären bei weitem schlimmer gewesen, da muss ich dir recht geben.

Oh, und ich denke, man muss nicht alles mit dem Holzhammer rüberbringen, aber dann darf man (also ich) sich eigentlich auch nicht aufregen, dass die Message nicht rübergekommen ist - auch wenn man die Message am Ende in die Abschlussrede verpackt hat. ^^ Man sollte seine Leser halt nicht überschätzen.
 
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