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Beitrag #51, verfasst am 01.07.2010 - 18:58
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zuletzt bearbeitet am 01.07.2010 - 19:01
Mein frustrierendstes Erlebnis als Autor, nun ja, weniger frustrierend als einfach nur total nervig ... *g* geht so:

Es gibt da eine Person im Netz, die seit 2 1/2 Jahren (!!!!!) nichts Besseres zu tun hat, als sich - zu jeder sich ihr bietenden Gelegenheit - ueber eine meiner FFs auszulassen (also auch egal, ob diese spezielle FF in dem jeweiligen Portal, wo sie meint, rumnoergeln zu muessen, gepostet ist oder nicht). In ihren Augen nennt sich das konstruktive Kritik. Waere ja alles kein Problem, wenn es das denn waere, aber leider kann diese Person scheinbar nicht richtig lesen und unterstellt mir bei ihrer ach so konstruktiven Kritik Sachen, die ich gar nicht geschrieben habe.

Ganz speziell prangert sie meine angeblich falsche Beschreibung von den Symptomen einer Erfrierung an. Nur dass ich nie von Erfrierungen, sondern von einer Unterkuehlung in der besagten FF gesprochen habe. Und das sind nun mal 2 verschiedene Dinge. Bei einer Unterkühlung ist der ganze Koerper in versch. Schweregraden durch die Kaelte beeintraechtigt, bei einer Erfrierung ist lediglich die Haut bestimmter Koerperzonen betroffen (natuerlich ebenfalls versch. Schweregrade). Ich hatte damals aber eben nur ein paar der Symptome einer Unterkuehlung aufgezaehlt (und es auch so gemeint, also auf den Koerper desjenigen generell bezogen), abgesichert durch med. Seiten und meinen Beta, die ganz speziell auf so etwas geachtet hat, aber *nie* eine Erfrierung erwaehnt.

Und es nervt einfach, wenn diese Person seit - wie gesagt - 2 1/2 Jahren immer wieder damit anfaengt, obwohl ich ihr zu Beginn persoenlich erklaert habe, dass sie da mit ihrer Kritik falsch liegt.

So, das musste mal raus! *lol*

P.S. Ansonsten habe ich eigentlich nur Leser, die richtig lesen koennen und auch sonst keine Probleme ... *gg*
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Beitrag #52, verfasst am 05.07.2010 - 12:07
Mein frustrierendes Erlabnis als Autor... ma mal überlegen.
Mit 14 habe ich mal eine geschichte Über liebe eine beidseitige liebe zwischen einem Lehrer und einer Schülerin geschrieben. und Meine Klassenkammeraden hatten nichts anderes gedacht das ich in einen Lehrer verknallt war. und mich seid dem ausgelacht. ui, das war fies.
9 Stimmen in meinem Kopf sagen mir, ich bin verrückt, eine summt die Melodie von Tetris
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Beitrag #53, verfasst am 05.07.2010 - 13:06
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zuletzt bearbeitet am 05.07.2010 - 13:06
Ich hatte eine Zeit lang eine Betaleserin, die gleichzeitig eine gute Freundin war. Leider, leider hatte dieses Mädel EINMAL einen winzigen, regionalen Literaturwettbewerb für Kurzgeschichten gewonnen und dachte seitdem, sie wäre sonst wie toll. Meine geliebte Story, an der ich seit zwei Jahren saß, nahm sie bei jedem Kapitel auseinander und zerfleischte sie, bevor sie mir die Häufchen zurückschob und meinte, dass es "ganz okay" sei. Nach allen drei Absätzen fand ich dann so Randnotizen wie "Das kommt in keinem Buch so vor!!!!" Ja, Mädel. Spätestens seit Twilight und House of Night oder wie sie alle heißen, wissen wir, dass Bücher keine gottgleichen Schriften sind und es okay ist, wenn man Formulierungen benutzt, die nicht in jedem Schinken vorkamen. Aber nein...
Irgendwann hat sie mich so zermürbt, dass ich meine FF gelöscht habe. Seitdem distanziere ich mich, was Stories angeht, von ihren Lieblingsserien. Sie kann sich selbst als normale Reviewerin nicht einfach auf die Story konzentrieren, sondern peilt immer nur die Dinge, "DIE IN KEINEM BUCH SO VORKOMMEN!!!!!" an.
Ich hab ja nichts gegen Kritik - aber sie sollte auch mal ein Lob beinhalten, wenn man das Werk denn angeblich so sehr mag.

Sonstige Erlebnisse.... Naja, 15 Favoriten (die Tag für Tag stiegen!), fast 500 Klicks und ein einzeiliges Review. Schankedön.
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Beitrag #54, verfasst am 06.07.2010 - 00:56
Seltsam. Ungewöhnliche, noch nicht ausgelutschte Formulierungen sind doch normalerweise ein Pluspunkt, oder?
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Beitrag #55, verfasst am 08.07.2010 - 15:21
Am allerfrustrierenden für mich ist, dass das schreckliche, klischeebehaftete Original-Slash (blonder, mädchenhafter Hauptcharakter, der natürlich eine dramatische Vergangenheit hat etc.) um so viel mehr beliebter ist als all die anderen Geschichten, in die ich mein Herzblut gesteckt habe. Aus lauter Verzweiflung habe ich begonnen sie zu überarbeiten. Irgendwie muss man aus dem Ding doch ein lesbares Etwas machen können!

Aber es scheint zu stimmen - die Masse will nun mal ordentlich durchdachte Geschichten nicht lesen.

Auch gut: Ich brachte es nicht übers Herz, die Charaktere aus oben genannter Geschichte ins Bett zu stecken, obwohl sie am Ende schon so etwas wie eine Beziehung hatten. Ich fand das sehr passend und gar nicht mal so unkreativ, schließlich habe ich dem oben genannten Hauptcharakter eine Schwulenphobie angedichtet - und da wäre eine heiße Bettszene doch eher... naja, unrealistisch gewesen. Kommentar vom Großteil der Reviewerinnen: "War ja süß, deine Geschichte. Aber wiesoooo hast du keine Bettszene geschrieben?" ._.

Manchmal ist das Leben ganz schön frustrierend. +seufz+
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Beitrag #56, verfasst am 08.07.2010 - 15:38
winterspross schrieb:
Kommentar vom Großteil der Reviewerinnen: "War ja süß, deine Geschichte. Aber wiesoooo hast du keine Bettszene geschrieben?"
Autsch. Also dazu fällt einem echt nix ein. Kein Wunder, dass dich so etwas frustriert.

Was deinen Satz: "Die Masse will nun mal ordentlich durchdachte Geschichten nicht lesen" angeht, den kann ich teilweise bestätigen. Die Masse ist bei mir nicht, aber es gibt Leser, da frage ich mich manchmal wirklich, ob sie das Kapitel überhaupt gelesen haben, oder nur schnell mal drüber geflogen sind, weil sie mich Sachen fragen, die im Kapitel selbst erklärt sind.

Da sitze ich dann erstmal da und mache den hier: So etwas finde ich auch frustrierend.
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Beitrag #57, verfasst am 08.07.2010 - 16:07
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zuletzt bearbeitet am 08.07.2010 - 16:07
winterspross schrieb:

Auch gut: Ich brachte es nicht übers Herz, die Charaktere aus oben genannter Geschichte ins Bett zu stecken, obwohl sie am Ende schon so etwas wie eine Beziehung hatten. Ich fand das sehr passend und gar nicht mal so unkreativ, schließlich habe ich dem oben genannten Hauptcharakter eine Schwulenphobie angedichtet - und da wäre eine heiße Bettszene doch eher... naja, unrealistisch gewesen. Kommentar vom Großteil der Reviewerinnen: "War ja süß, deine Geschichte. Aber wiesoooo hast du keine Bettszene geschrieben?" ._.

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Wenn du es aus welchem Grund auch immer nicht schaffst, eine gewisse Szene zu schreiben, dann ist diese Kritik in meinen Augen vollkommen legitim. Die Szene haette ja nicht "heiss" sein muessen. Es gibt keine Regel dafuer, dass jede Sexszene "heiss" sein muss.
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Beitrag #58, verfasst am 08.07.2010 - 16:45
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zuletzt bearbeitet am 08.07.2010 - 16:46
Ja, aber es passt auch wirklich nicht immer in jede Geschichte eine detailierte Sexszene, oder überhaupt eine Sexszene. Von dem her verstehe ich winterspross´ Frust.
Umgekehrt verstehe ich auch die Leser, die frustriert sind, wenn es die ganze Zeit knistert und dann ausgeblendet wird. Ich kenne diese Geschichte nicht, darum kann ich nicht beurteilen, ob diese Leser gerechtfertigt aufgeschrien haben. Aber ich weiß, dass es Leser gibt, denen es gar nicht schnell genug gehen kann, und die - egal wie deplatziert sie wirkt - partout eine Sexszene verlangen.
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Beitrag #59, verfasst am 08.07.2010 - 16:55
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zuletzt bearbeitet am 08.07.2010 - 16:56
Was man wie genau lesen will, ist doch eine rein subjektive Angelegenheit. Und deswegen wuerde mir nie im Traum einfallen, Leser zu kritisieren die mehr Politik/Sex/whatever wollen. Sicher, man muss nicht jedes Gesuch erfuellen, aber wenn das nicht in ein Review gehoert, dann was dann?

Da ich dazu tendiere, zu wenig zu beschreiben, ist es auch schon oefters vorgekommen, dass ich nachtraeglich Szenen geschrieben habe. Ich mag es kurz und knackig, sodass es schon mal passieren kann, dass ich etwas zu kurz und knackig gestalte.

Fuer mich klingt winterspross Post ehrlich gesagt eher nach einem frustrierten Verteidigen eigener Unzulaenglichkeit. Wenn sie sich in ihren Entscheidungen sicher waere, haette dieses ganz normale Review nicht diese Reaktion erzeugt.
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Beitrag #60, verfasst am 08.07.2010 - 17:06
Ach, das Poppen.

Ich habe für die gleiche Geschichte folgende Kommentare (von gleich mehreren Lesern bekommen).

"Es hätten ruhig ein paar mehr Sexszenen sein dürfen - hoffentlich gibt es in der Fortsetzung ein paar mehr." (Nein leider nicht, es werden weniger. )

&

"Es waren mir ein paar Sexszenen zu viel - ich glaube nicht, dass ich die Fortsetzung lesen werde, ich mag keine Erotikas." (Nur )

Gleiches gilt für Blut, Gewalt, political correctness, Grausamkeiten, Bösartigkeit, Tränen, Familienszenen, Verfolgungsjagden ...

Man kann nur daran scheitern, es allen recht machen zu wollen.
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Beitrag #61, verfasst am 08.07.2010 - 17:27
@ Darth Pevra: Ich kann sehr wohl Sexszenen schreiben ;) Allerdings wären die in diesem Fall wirklich unpassend gewesen, da der eine Charakter sich ja nicht einmal küssen lassen wollte - Schwulenphobie, wir erinnern uns?
Traurig fand ich, dass die Leserinnen das nicht kapiert haben - ich meine, dass Sex einfach plotmäßig nicht drin war, so wie es Artanis beschrieben hat, sondern nur eine Sexszene lesen wollten.

Mit Verteidigen von Unzulänglichkeit hat das nichts zu tun, ich bin immer offen für Kritik, denn wenn jemand was kritisiert, dann hat er/sie sich meistens etwas dabei gedacht. Dieses Kommentar schien mir aber eher eines der berühmt berüchtigen 'Sabberkommentare' gewesen zu sein, deshalb hat es mich so frustriert.

Wenn ich die Geschichte noch einmal überarbeite, bleibt das aber auf jeden Fall so. Ich finde immer noch, dass Sex zu diesen beiden Charakteren nicht passt. Punkt. Da können die Reviewer sagen, was sie wollen.
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Beitrag #62, verfasst am 08.07.2010 - 17:57
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zuletzt bearbeitet am 08.07.2010 - 17:58
winterspross schrieb:
@ Darth Pevra: Ich kann sehr wohl Sexszenen schreiben ;) Allerdings wären die in diesem Fall wirklich unpassend gewesen, da der eine Charakter sich ja nicht einmal küssen lassen wollte - Schwulenphobie, wir erinnern uns?
Traurig fand ich, dass die Leserinnen das nicht kapiert haben - ich meine, dass Sex einfach plotmäßig nicht drin war, so wie es Artanis beschrieben hat, sondern nur eine Sexszene lesen wollten.


Naja, deine Leserinnen haben darueber eben eine andere Meinung.
Was ich daneben finde, ist, die Leser in aller Oeffentlichkeit blosszustellen, und das nicht wegen eines Flames. Nein, nur, weil sie ihre Meinung kundtun.

winterspross schrieb:
Verteidigen von Unzulänglichkeit hat das nichts zu tun, ich bin immer offen für Kritik, denn wenn jemand was kritisiert, dann hat er/sie sich meistens etwas dabei gedacht. Dieses Kommentar schien mir aber eher eines der berühmt berüchtigen 'Sabberkommentare' gewesen zu sein, deshalb hat es mich so frustriert.


Wenn das Gros der Leser etwas "nicht kapiert", dann deswegen, weil der Autor es nicht deutlich genug gemacht hat. Und ja, nach meiner Definition ist das eine Unzulaenglichkeit, aber eine, an der man arbeiten kann.
Wenn man in der Oeffentlichkeit Geschichten postet, dann schreibt man nicht nur fuer sich selbst, sondern auch fuer ein Publikum.

winterspross schrieb:
ich die Geschichte noch einmal überarbeite, bleibt das aber auf jeden Fall so. Ich finde immer noch, dass Sex zu diesen beiden Charakteren nicht passt. Punkt. Da können die Reviewer sagen, was sie wollen.


Natuerlich. Es ist deine Geschichte.
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Beitrag #63, verfasst am 08.07.2010 - 18:14
@Darth Pevra: Ich habe doch niemanden bloßgestellt und auch keine Namen genannt. Ich habe nur gesagt, dass das für mich das frustrierendste Erlebnis war, das ich jemals hatte - und mir fällt grade auf, dass ich, wenn ich sonst keine Sorgen habe, ein echt schönes Leben habe ;) Flames wären bei weitem schlimmer gewesen, da muss ich dir recht geben.

Oh, und ich denke, man muss nicht alles mit dem Holzhammer rüberbringen, aber dann darf man (also ich) sich eigentlich auch nicht aufregen, dass die Message nicht rübergekommen ist - auch wenn man die Message am Ende in die Abschlussrede verpackt hat. ^^ Man sollte seine Leser halt nicht überschätzen.
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Beitrag #64, verfasst am 05.08.2011 - 18:00
Ich erlebe meines derzeit...
Eine meiner bislang treuesten Leserinnen und fleißigsten Reviewschreiberinnen hat sich sein Wochen nicht mehr gemeldet und langsam frustriert mich das, außerdem mache ich mir allmählich auch wirklich sorgen, weil das normalerweise gar nicht ihre Art ist... :/

Überhaupt ist es frustrierend, wenn die "alten Hasen" auf einmal nicht mehr mitlesen/kommentieren. Das tut mir persönlich weh, weil mir die Leser, die schon länger dabei sind, mehr am Herzen lesen als die frisch dazu gekommenen, ich habe einfach größeren Bezug zu ihnen.

Außerdem bekomme ich dann immer Selbstzweifel... wenn meine bis dato so treuen, alten Leser die Geschichte nicht mehr lesen, liegt das vllt. dann daran, dass sie totaler Mist (geworden) ist?
Was FSK Aussagen bedeuten:

FSK 12 bedeutet: Der Gute bekommt das Mädchen.
FSK 16 bedeutet: Der Böse bekommt das Mädchen.
FSK 18 bedeutet: Jeder bekommt das Mädchen.
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Beitrag #65, verfasst am 28.10.2011 - 14:05
Mein frustrierendstes Erlebnis war wohl, als ich eine freie Arbeit mit Silmarillion Elementen - paar Namen geklaut - und einem Self Insert verfasst habe. Irgendwann hat die Story ein Eigenleben entwickelt und eine der weiblichen Haupcharakteren wurde zu einer extremen Sue.

Das größte Problem an dem Mädel war, dass sie Bi war und einen männlichen Hauptcharakter (eine Art "Wermensch", ursprünglich ein Wolf) und später auch noch den Self Insert ins Bett gekriegt hat

Mein Self Insert war bis zum Zeitpunkt der Sue-Entstehung laut einer Bekannten genau wie ich, aber als die Sue dann kam, wurde "ich" genau wie jeder andere in der Story "charaless".

Noch besser wurde es dann aber, als ich in der Nacht danach die Story genauso geträumt habe, wie ich sie geschrieben hatte.

Am nächsten Tag habe ich mir einen billigen USB-Stick gekauft, die Story darauf verschoben und solange drauf eingetreten, bis das Ding Schrott war. Danach ging es mir auf alle Fälle besser, aber ich bin viel vorsichtiger mit OCs und meinen Geschichten geworden. Nicht, dass das noch mal passiert
Wer furzt, der lebt.
(Don Juan in "Die Lehren des Don Juan" Teil 2 von Carlos Castaneda)
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Beitrag #66, verfasst am 29.10.2011 - 11:39
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zuletzt bearbeitet am 29.10.2011 - 11:39
Mein frustrierendstes Erlebnis war, als ich mal etwas in einem Autorenforum veröffentlicht habe. Es wurde gnadenlos kritisiert...und zwar ausgerechnet die Dinge, die mir gar nicht als störend aufgefallen waren, und mir auch nach dem Hinweise nicht störend erschienen.

Ich bin immer noch völlig verunsichert, ob ich vielleicht einen ganz anderen Geschmack habe als der Rest der Menschheit.
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Beitrag #67, verfasst am 29.10.2011 - 12:59
Sionon Klingensang schrieb:
Mein frustrierendstes Erlebnis war, als ich mal etwas in einem Autorenforum veröffentlicht habe. Es wurde gnadenlos kritisiert...und zwar ausgerechnet die Dinge, die mir gar nicht als störend aufgefallen waren, und mir auch nach dem Hinweise nicht störend erschienen.

Ich bin immer noch völlig verunsichert, ob ich vielleicht einen ganz anderen Geschmack habe als der Rest der Menschheit.


Genau dasselbe habe ich auch schon erlebt.
Da zweifelt man tatsächlich plötzlich an Dingen, von denen man vorher dachte, dass sie eigentlich Stärken wären ...
Deswegen bin ich auch immer dafür, dass, wenn man kritisiert, bitte auch schlüssig und logisch und mit genauen Erläuterungen kritisiert und das dann auch so handhabt, dass es nicht allzu altklug, ironisch/sarkastisch/what-ever klingt. Finde ich sonst arg verletzend, zum Teil.
Wie eine Feder, die Königreiche in die Knie zwingt.
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Beitrag #68, verfasst am 29.10.2011 - 14:07
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zuletzt bearbeitet am 29.10.2011 - 14:07
Seht mal die ganze Sache realistisch.
Das IDEALE Werk wird es nie geben. Irgendeiner meckert immer. Egal ob es Leser im I-net sind oder eben Verlage.
Wobei mich die Begründungen der Verlage schon etwas irritierten. ABER: Seht es mal so, dass Verlage nicht zum Selbstzweck veröffentlichen, sondern Cash machen wollen. Und man sollte als Autor schon bereit sein, gewisse Kompromisse zu machen und bestimmte Stellen eben zu überarbeiten. Irgendwann klappt es dann vielleicht auch, dass man sein Werk veröffentlicht sieht!

Was die Rückmeldungen von Lesern angeht: Nicht jeder kann vielleicht sachlich auf die Ergüsse des Autoren antworten. Und vielleicht fehlt auch manchen die Zeit dazu.

Mein frustrierendstes Erlebnis war, dass eien sehr witzige Idee mal völlig überlesen wurde. Hat mich dann aber auch nicht weiter gekratzt.
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Beitrag #69, verfasst am 30.10.2011 - 11:25
ich hab schon ein paar storys angefangen und die haben alle ein Review bis auf ein die ich als erstes reingestellt hab sie wird auch gelesen sie wurd schon 61 mal geklicht und die story hat 2 Kapitel und null Reviews die anderen haben mindesten ein aber warum diese story keins das find ich doof
Linkin Park 4 ever
Chester Benningtoon <3
Mike Shinoda <3

Say goodbye to yesterday I made it through
I'm here today despite what I was told
You where there to rescue me
You shined a light so I could see
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Beitrag #70, verfasst am 06.11.2011 - 20:38
Mein furstierenstes Erlebnis als Autor war jetzt vor kurzem, wo ich ncht wusste, wie ich weiterschreiben soll. Da starrte ich einfach 5 min lang das Blatt an, schrieb mal etwas, löschte es aber wieder darauf, weil es einfach nicht genial war...das kann schon sehr frustrierend sein -.-
All the World's Stage. - William Shakespeare

Schauts doch einmal in meinen Blog "InspirationOfWords - Der Blog der FF-Welt" hinein: http://www.inspirationofwords.wordpress.com/
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Beitrag #71, verfasst am 06.11.2011 - 21:18
Einerseits ist es wirklich frustrierend zu sehen, dass wirklich niemand die eigenen Stories liest (in die man doch sehr viel Herzblut steckt) oder kritisiert - andererseits macht es mich wirklich krank, wenn ich zwar Ideen habe, meine Gedanken jedoch nicht aufs (virtuelle) Papier niederzuschreiben fähig bin.
You could be selling your soul by agreeing to the ”Terms and Conditions“ and you would never know it.
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Beitrag #72, verfasst am 06.11.2011 - 21:52
Ich habe gerade auch ein sehr seltsames frustrierendes Erlebnis...
Ich schreibe momentan an der längsten Story, die es bei mir jemals gegeben hat. Nach langem Überlegen habe ich beschlossen, den Anfang schon mal hochzuladen, obwohl ich noch gar nicht so genau weiß, wohin ich letztendlich mit meinem Plot will.

Und jetzt sollte man doch meinen, ich würde mich freuen, dass es mit dem Schreiben so gut läuft, dass ich liebe Reviews und die ersten Favo-Einträge bekommen habe - aber nein, Nane ist gefrustet.
Irgendwie frustriert es mich, zu warten, bis ich den Rest hochlade, es juckt mich echt in den Fingern. Aber das wär echt das Dämlichste, was ich machen könnte, weil ich dann irgendwann sowieso nicht mehr weiterschreiben könnte, so wie es immer bei mir ist, wenn mein Geschreibsel zu schnell ZU viel Feedback kriegt. Keine Ahnung, vielleicht denkt sich meine Muse dann irgendwann, jetzt brauch ich mich ja auch nicht mehr anzustrengen...

Aber ich bin jetzt echt gespannt, wie meine Ideen ankommen, und deswegen bin ich paradoxerweise gefrustet, dass ich mich selbst vom Hochladen abhalten muss. >.<
Mit Jack Livington als Präsident wären alle Idioten tot.
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Beitrag #73, verfasst am 20.11.2011 - 18:36
Ich bitte immer um harte Kritik um mich zu verbessern, und ales was ich kriege ist ein kurzes "ich hab nichts auszusetzen, mach weiter so" Schön und gut, denke ich mir, ich kann ja nich verlangen, dass man sich die Zeit für eine ausführliche Rückmeldung nimmt, und nett ist das ja trotzdem. Dann lade ich eine Kurzgeschichte die hier - oh Wunder! - gelobt wurde und auf einer anderen Internetseite hoch, wo mit Rückmeldungen sehr streng umgegangen wird - was nicht ausführlich und konstruktiv ist, wird gelöscht - und das erste udn einzige was passiert ist dass ich eine Kritik bekomme, die etwa doppelt so lnag ist wie die Geschichte selbst. Also das genaue Gegenteil zu "Super, hast du toll gemacht, weiter so"
Ich werfe damit meinen (wenigen) Reviewern nichts vor, ich glaube ihnen ja auch gerne, dass es ihnen tatsächlich gefallen hat und bin ihnen trotzdem dankbar für ihre Rückmeldungen =) - aber das war schon frustrierend. Über den Punkt Konstruktivität lässt sich streiten, das Feedback war nämlich tatsächlich eher destruktiv, aber das Schlimme ist: der Verfasser hat in vielen Punkten recht. Nicht in allen, aber in vielen. Und ich sitze da und zweifle an meinem Talent...
"We've got to build this world together
Or we'll have no more future at all
Because time, it waits for nobody"
                    (Freddie Mercury - Time)
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Beitrag #74, verfasst am 20.11.2011 - 22:06
Mein frustrierendes Erlebnis is knapp ein Monat her. Schularbeit. Indirekte Charakterisierung. Super Thema und eine Geschichte die so erzählt ist, dass meine Lehrerin zugegeben hat, dass sie heulen musste >.< (also wegen der guten Story). Und dann hau ich so viele unnötige Fehler rein, die ich normalerweise nie mache, dass es deswegen ein Fetzen ist. FRUST!!!!
An Artist only needs a few minutes to move a mountain with a few sheet's of paper...
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Beitrag #75, verfasst am 20.11.2011 - 22:45
Ich finde "keine Reviews aber zugleich viele Favoriten" eigentlich gar nicht frustrierend. Meine Favoriteneinträge übersteigen die Reviews oftmals um das doppelte oder gar dreifache, aber das stört mich nicht groß. Man kann die Leser eben nicht zwingen ihre Meinung abzulassen, schon einfach aus dem Grund weil ein die Geschichte gefallen kann obwohl man nicht weiß warum.
Ich freue mich vielmehr über die Favoriteneinträge, denn dann weiß man, dass es da draußen immerhin X Personen gibt die die Geschichte zu 100% mögen.
Reviews hingegen sind ganz nett, aber letztendlich bestehen 23 Reviews zumeist doch letztendlich nur aus 3 oder 4 Lesern die immer wieder  "geil schreib weita!!1" schreiben.
Ich weiß, ich bediene mich Klischees, verallgemeiner und werde mit der "Favos > Reviews" Meinung wohl auch ziemlich alleine dastehen.

Aber jetzt back to topic:
Mein eindeutig frustrierenstes Ereignis, dass leider immer wieder auftaucht, und womit jeder Schreiber wohl zu kämpfen hat, ist die Schreibblockade.
Unspektakulär, ich weiß. Aber in jedem Fall frustrierend. Das kann ich euch flüstern.

LG
Coyotep
"Eine Stadt schießt ihre Lichter in die Nacht
Doch die Nacht ist stärker
groß ist ihre Macht."
 -Zoi
 
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