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Beitrag #1, verfasst am 22.07.2009 - 15:54
So, es mußte mal raus. Heute war ich bei Thalia und wollte mir ein neues Buch gönnen. Und was soll ich euch sagen? Ungefähr jeder 2. Titel bei den neueren Büchernl, den ich in die Hand nahm, hatte etwas mit Vampiren zu tun! Aaaaaah!

Aus Neugier las ich auch sämtliche Klappentexte...Ergebnis war, daß, von leichten Modifikationen abgesehen, die Grundplots sich mehrfach wiederholten. Wunderschöner Vampir oder Vampirin verliebt sich in einen Menschen, oder ein Vampir möchte seines Gewissens wegen kein Blut mehr saugen, oder jemand wird in einen Vampir verwandelt und verliebt sich in...richtig, einen anderen Vampir...Oder aber es toben Kriege im Vampir- Universum, natürlich immer in Verbindung mit einer Liebesgeschichte..

Von den meisten dieser Autoren habe ich noch nie etwas gehört, und es erweckt in mir den fiesen Verdacht, da wollten einfach nur viele Leute ein Stück vom Erfolg der "BIss"- Reihe abbekommen, weswegen plötzlich Vampirromane in Massen auftauchen, gleich Maden in einem verwesten Stück Fleisch.

Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich kann schön langsam keine Vampirgeschichten und Vampirbücher mehr sehen...zumal 99% davon langweiliger, vorhersehbarer Mainstream mit unangenehmer Mary- Sue bzw. Gary- Stu- Gefahr sind.

Wie ist eure Meinung dazu?
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Beitrag #2, verfasst am 22.07.2009 - 16:03
Also die Bissreihe habe ich mit mäßiger Begeisterung gelesen, aber diesen vampirhype mag ich nicht so. Ich lese gerne Vampirbücher z.B. die "Vampirchronik" von Anne Rice oder Dracula. Aber das sind alte Klassiker. Mit den richtigen alten Vampiren, die Menschenblut trinken und nicht diese verweichlichten, handzahmen Neuzeit-Vampire. Es gibt bestimmt auch ein paar gute, amüsante Bücher unter diesen neuen Vampirbüchern, aber ein Großteil davon ist wirklich nur mainstream-Biss-Zeug.
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Beitrag #3, verfasst am 22.07.2009 - 16:06
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zuletzt bearbeitet am 22.07.2009 - 16:17
Ich denke auch, dass vor allem durch Bis(s) die Vampire momentan einen Boom erleben.

Auch in der Bücherecke meines großen Supermarktes, wo ich meinen Wocheneinkauf mache, tummeln sich zwei große Tische mit Vampirbüchern. Dazwischen glaube ich ein einzelner Werwolf...
Dazu noch mindestens 1 Begleitbuch zu Bis(s), das, glaube ich zumindest, hab es nicht gelesen, die Welt von Bis(s) so ein wenig näher erklärt.

Manche der Bücher sind, wenn man einmal nach der Ersterscheinung sieht, übrigens schon vor Stephenie Meyers Büchern erschienen, zum Teil schon Anfang bis Mitte der 90er Jahre.
Da werden ältere Bücher, die seinerzeit kaum jemand gelesen hat, noch mal neu mit aufgelegt. Eben wirklich in der Hoffnung, jetzt ein wenig vom Vampir-Kuchen abzubekommen. Und auch einige Neu-Autoren werden angenommen, wenn sie mit ins Schema "Netter Vampir mit Schuldgefühlen liebt nettes Mädchen" passen.
Die Bücher laufen momentan und da werden sie genommen, da sie momentan "gut gehen". Sieben Jahre vorher, während der "Herr-der-Ringe"-artigen Fantasy-Romanwelle wären sie vielleicht gar nicht angenommen worden.
Wenn die Vampir-Welle abebbt hätten sie vielleicht auch keine Chance mehr. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Mein Problem damit: Das ganze ist mittlerweile ein wenig ausgelutscht, zumindest für mich als Leser. Man ist übersättigt. Ein Buch mit einer von dir, Bryanna, beschriebenen Handlung liest man vielleicht noch ganz gerne (wobei die Faszination, die manche für Bis(s) haben auf mich nie wirklich über gesprungen ist), um dann vielleicht zu dem Schluss zu kommen: Ganz nett. Für einmal lesen am Pool im Urlaub in Ordnung, aber sollte ich es zufällig im Hotelzimmer vergessen werde ich nicht unbedingt in Tränen ausbrechen....

Und ein weiteres Buch, mit ähnlicher Handlung, muss ich nicht mehr unbedingt lesen. Wobei ich den anderen Büchern dann vielleicht sogar Unrecht tue, denn es könnte sich ja überraschenderweise als richtiger Leckerbissen entpuppen.

Ist ja durchaus möglich, dass ein Autor oder eine Autorin den Plot, den jeder schon zu kennen glaubt, wirklich spannend rüber bringt und sogar tiefe Charas schafft, mit denen man richtig mitleidet und mitfiebert.
Leider war es bei mir bisher meist so, dass "Mitläufer"-Bücher selten der Leckerbissen waren, nach dem ich gesucht hab, sondern mir meist das zweite weniger gut gefiel als das erste und das nächste traf meinen Geschmack dann noch weniger.

Aber da ist halt das Problem mit dem Überangebot.

Erinnert ihr euch noch an Akte X? Das war damals, in den 90er Jahren, die erste Mysterie-Serie. Dann folgte Buffy. Auch sehr gut. Und danach folgte eine Serie nach der anderen, die sich auf irgendeine Weise mit Mysterie beschäftigte. So fünf oder sechs liefen glaube ich parallel auf allen Sendern. Es gab plötzlich Dokus zum Thema und sogar eine Art Mysterie-Talkshow, die aber nach ein paar Sendungen wieder eingestellt wurden.
Auch die Buchläden mischten ordentlich mit, es gab Bücher über Hexen, Übersinnliches, aber nicht so vor allem auf das Thema Vampire getrimmt wie heute, sondern halt wirklich Mysterie im Allgemeinen.

Auf der Hercules und Xena Welle Mitte der 90er schwammen auch sehr viele Serien mit, die eine ähnliche Thematik hatten und vor allem, zumindest meiner Meinung nach, eins waren: Kunterbunt und manchmal krampfhaft auf lustig getrimmt.

Man war einfach übersättigt. Und Anfang der 2000er waren es Bücher a "Herr der Ringe". Jetzt sind es die "Vampire". Irgendwann ist das auch wieder vorbei. Bin mal gespannt, was dann dran kommt.
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Beitrag #4, verfasst am 22.07.2009 - 18:14
Allgemein nerven Vampire nicht, aber das, was die Buchindustrie derzeit mit ihnen treibt, das nervt. Der Markt boomt nur so vor Vampirliteratur, wo ein Buch mieser, als das andere ist. Ich glaube auch nicht, dass es mit der Biss Reihe zusammenhängt. Die Bücher, die hier publiziert werden, sind ja meistens schon angebliche Bestseller in anderen Ländern gewesen und es bietet sich dann an, gerade, weil hier der Vampirboom ausgebrochen ist (nur wegen Biss und einem glitzernden Vampir namens Edward? Finde ich lächerlich. Ich war schon als Kind Vampirfan. Wie war der Spruch? When other little girls wanted to be ballerinas, I kind of wanted to be a vampire^^). Jedenfalls finde ich es schade, dass das Thema derart auf die Nerven geht, dass man keine Vampirgeschichten mehr liest, auch im ff Bereich, denn es gibt wirklich super Geschichten auf dieser Plattform, die aber nicht gelesen werden, weil man einfach von dem Thema genervt ist. Der Hype soll endlich vorüber gehen, dann kann man in Ruhe wieder schreiben^^
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Beitrag #5, verfasst am 22.07.2009 - 18:41
Genau das ist es...der Markt ist total übersättigt, und innerhalb des Genres gibt es auch nur wenig Revolutionäres...Besonders die Vampir-liebt- Mensch oder umgekehrt- Kiste ist mittlerweile mehr als ausgelutscht.
Ich hab auch die Erfahrung gemacht, daß "Mitläufer"- Bücher zumeist eher enttäuschend sind. Da schon "Biss" mich weder stilistisch noch inhaltlich vom Hocker gerissen hat, verspüre ich da keinerlei Gelüste nach einem noch bescheideneren Aufguß derselben oder einer ähnlichen Thematik.

Ausnahmen gibt es natürlich, so zB eine Vampirgeschichte, die ich hier auf ff.net mit Begeisterung gelesen habe. Das Meiste folgt aber tatsächlich ausgetretenen Pfaden.
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Beitrag #6, verfasst am 22.07.2009 - 18:52
Bryanna schrieb:
Von den meisten dieser Autoren habe ich noch nie etwas gehört, und es erweckt in mir den fiesen Verdacht, da wollten einfach nur viele Leute ein Stück vom Erfolg der "BIss"- Reihe abbekommen, weswegen plötzlich Vampirromane in Massen auftauchen, gleich Maden in einem verwesten Stück Fleisch.


Den Vorwurf finde ich ein bisschen unfair. Versteh mich nicht falsch, der Vampirhype nervt mich auch, vor allem, da ich mich in einem Umfeld befinde, wo die Leute die Bis(s)-Reihe begeistert verschlungen haben und sich persönlich beleidigt fühlen, wenn man Edward nicht mag (bleibt mir nur die Frage, wo ich Freunde mit so einem Literaturgeschmack her habe :/). Aber, wie Deira auch schon sagte, diese Vampirgeschichten gab es auch schon vorher. Sie haben nur eben nicht so einen Hype erlebt, oder sie wurden gar nicht erst angenommen. Jetzt fallen sie eben auf fruchtbaren Boden und da ist klar, dass die Verlage kräftig die Werbetrommel rühren, mit den Bucheinbänden den beliebtesten Vampirbüchern nacheifern und Bücher mit Plotlines annehmen, die scheinbar das Rezept zu Geld und Publikumserfolg sind. Das ist ein natürliches Phänomen.


Allerdings finde ich es ein bisschen traurig, dass durch die ganzen Nullachtfuffzehn-Vampirstorys mal wieder das Genre Fantasy zu einem Nullachtfuffzehn-Genre degradiert wird. Viele Leute glauben, in Fantasy ginge es um nichts anderes: ein glitzernder Vampir hier, ein bisschen Blut da und dann noch ein bisschen Liebe und Sex dazu und das Fantasybuch ist perfekt. Es mag perfekter Mainstream sein, vor allem für leicht zu beeindruckende und zumeist weibliche Teenager, aber - so Leid es mir tut, das zu sagen - es zieht das Genre ein bisschen in den Schmutz. Und es macht es außerdem nur um so schwerer, die guten Bücher irgendwo unter den Bergen von mittelmäßiger bis schlechter Vampirliteratur zu finden.

Dass ich mir Bram Stokers Dracula aus der Bibliothek ausgeliehen habe, hat auch nichts mit dem Hype zu tun; es interessiert mich einfach nur, als einer der Urväter der Fantasy sozusagen und wegen der verschiedensten Meinungen aus verschiendensten Richtungen, und ich wollte es schon lange mal lesen. Vielleicht wird es ja eine dieser Vampirgeschichten sein, die ich mir zu Gemüte führen kann, ohne lauthals zu schreien, vielleicht wird es meinen Glauben in ein Vampirklischee of Doom auch nur verstärken. :D Man wird sehen.
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Beitrag #7, verfasst am 22.07.2009 - 19:17
Achja....diese Vampire gehen mir langsam auch auf den Keks...Ich hab weder die Bis(s) Reihe gelesen, noch interessiere ich mich besonders für Vampire...Aber selbst ich hab inzwischen mitbekommen, dass einem Vampir Bücher an jeder Straßenecke nachgeworfen werden....Kotzt mich schon ein bisschen an, aber das wird sich auch bald wieder legen....hoff ich....
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Beitrag #8, verfasst am 22.07.2009 - 19:38
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zuletzt bearbeitet am 22.07.2009 - 19:44
Ja, das gute alte Klischee "Vampir liebt Mensch". Ich muss sagen, dass ich eigentlich Fan (bei Buffy war das noch schön) davon bin und mich selbst diesem Klischee bediene, aber wie es in den Büchern verpackt wird, ist einfach mega ätzend. Immer dieselbe Leier: Nein, ich verwandle dich nicht, weil du dann die böse böse Ewigkeit ertragen musst. Wie wäre es mit einer neuen Variante, warum Vampir Mensch nicht verwandeln will? Gut, ich habe mir jetzt eine überlegt, die, zumindest ich, interessanter finde, als das altbewährte Klischee. Ist schnell zu sagen, da die Idee auch von mir kommt, aber hätte ich sie bei jemand anderen gelesen, würde ich sie ebenfalls gut finden. Von Anfang an ahnt man, dass der Mensch generell dazu bestimmt ist, ein Vampir zu werden, aber durch gewisse Ereignisse spürt mein Protagonist, dass er es nicht tun sollte. Später zeigt sich auf, warum. Nix: Ich liebe dich und will dir die Ewigkeit ersparen. Eher: Ich liebe dich, aber ich will nicht die Menschheit auf dem Gewissen haben, wenn ich dich verwandel. Eine Verwandlung würde zur Apokalypse führen - für Mensch und auch Vampir. Wenn das nicht mal ein Grund ist?^^ Wer will schon freiwillig den Löffel abgeben? Damit kehren wir nämlich zu dem Ursprung von Vampiren zurück: Es sind nämlich Horrorfiguren, keine Schoßhündchen oder sexhungrige Wanna-Be-Krieger.

Für all jene, die auch gerne ein Vampirroman schreiben würden und nicht dem Mainstream angehören möchten, empfiehlt sich auch der Thread "Kotz-Vampirfantasy" unter dem Gesichtspunkt ... ähm ... ich glaub es war unter Prosa/ Fantasy. Da werden Sie geholfen ;)

Aber lieber lese ich eine schlecht gemachte "Vampir liebt Mensch" Inszinierung, als Vampir und Menschen springen zehntausend Mal in die Kiste, ohne Plot versteht sich, denn da ist ja kein Platz mehr für da.
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Beitrag #9, verfasst am 22.07.2009 - 20:01
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zuletzt bearbeitet am 22.07.2009 - 20:05
@HunterBabe: Ja, mein guter alter Thread =)
Genau. Es sind Horrorfiguren. Und daraus lassen sich gute Horrorgeschichten machen.
Aber dieses Liebesgedusel ... Vor allem wenn der Vampir ach so gefääährlich ist, und dann aber eh keiner Fliege ein Leid zufügen kann ^^
Und der Mensch ihm heillos unterlegen ist. Das ist es, das mich schön langsam auch wieder ankotzt. Das wahre Kotz an der Vampirfantasy: der Vampir - die MarySue.  
Und statt dem verbissenen Vampirjäger bekommen wir jetzt ein armes Menschenmädchen (oder -Junge, soll schließlich auch vorkommen^^), das vom Vampir gerettet werden muss. Kein guter Tausch.

Sicherlich kann auch dieser Plot Vampir/Menschenmädchen funktionieren. Wieso denn nicht? Stoff für Konflikte gibt es genügend, aber genau, es müssen nicht immer dieselben sein.

Wo sind nur die alten, hässlichen Fieslinge, die sich vor der Sonne fürchten und in Gruften oder Särgen schlafen? Ich glaube, ich gründe einen Club: Rettet Nosferatu!
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Beitrag #10, verfasst am 22.07.2009 - 20:11
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zuletzt bearbeitet am 22.07.2009 - 20:11
Artanis schrieb:
Ich glaube, ich gründe einen Club: Rettet Nosferatu!


Ich würde mal gerne den Film Nosferatu, bzw. die Filme, gucken....der ist bestimmt toll...die ganze alte Atmosphäre *__* Ach, und dem Club würde ich auch beitreten, ohne den Film geguckt zu haben
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Beitrag #11, verfasst am 22.07.2009 - 20:18
Bryanna schrieb:
So, es mußte mal raus. Heute war ich bei Thalia und wollte mir ein neues Buch gönnen. Und was soll ich euch sagen? Ungefähr jeder 2. Titel bei den neueren Büchernl, den ich in die Hand nahm, hatte etwas mit Vampiren zu tun! Aaaaaah!

Aus Neugier las ich auch sämtliche Klappentexte...Ergebnis war, daß, von leichten Modifikationen abgesehen, die Grundplots sich mehrfach wiederholten. Wunderschöner Vampir oder Vampirin verliebt sich in einen Menschen, oder ein Vampir möchte seines Gewissens wegen kein Blut mehr saugen, oder jemand wird in einen Vampir verwandelt und verliebt sich in...richtig, einen anderen Vampir...Oder aber es toben Kriege im Vampir- Universum, natürlich immer in Verbindung mit einer Liebesgeschichte..

Von den meisten dieser Autoren habe ich noch nie etwas gehört, und es erweckt in mir den fiesen Verdacht, da wollten einfach nur viele Leute ein Stück vom Erfolg der "BIss"- Reihe abbekommen, weswegen plötzlich Vampirromane in Massen auftauchen, gleich Maden in einem verwesten Stück Fleisch.

Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich kann schön langsam keine Vampirgeschichten und Vampirbücher mehr sehen...zumal 99% davon langweiliger, vorhersehbarer Mainstream mit unangenehmer Mary- Sue bzw. Gary- Stu- Gefahr sind.

Wie ist eure Meinung dazu?


Spätestens bei Büchern wie "Echte Vampirinnen haben Kurven" sollte  man sich fragen wohin dieser Trend noch führen wird. Besonders seltsam ist , dass es sich fast nur um Romanzen handelt , die mit etwas Fantasy vermischt werden , um die Aufmerksamkeit der Leserinnen zu wecken.
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Beitrag #12, verfasst am 22.07.2009 - 20:41
Hallo Ihr Lieben,

daß Problem ist mir allerdings schon länger aufgefallen, nicht nur im Vampir-Bereich.

Erinnert sich noch jemand an Diana Gabaldons "Highlander"-Romane mit dieser Zeitreisenden? Ich hab die zwar nie gelesen, verfolge aber ganz gern so den Buchmarkt- jedenfalls, nachdem die Romane bekannt wurden, wimmelte es an jeder Ecke von Schmonzetten mit wunderschönen Titelbildern, von denen jeder zweite so innovative Titel trug wie "Das Schwert des Highlanders", "In den Armen des Highlanders" etc.pp.
Mittelalterromane mit starken Protagonistinnen oder Mittelalterkrimis- dasselbe Spielchen. Seit der "Wanderhure", bzw. "Tod und Teufel" /der "Bruder Cadfael"-Reihe fühlte sich so ziemlich jede/r bemüßigt, sein Kapital aus dem Genre zu schlagen.
Ausdrücklich für Kinder und Jugendliche geschriebene Fantasy boomt so richtig seit "Harry Potter".

Viele Autoren denken sich halt, das ist jetzt der Trend, da schneid ich mir auch ein Scheibchen von ab, bei Verlagen desgleichen, indem sie z.T. alte Titel infolge eines solchen Hypes einfach neu auflegen, die vorher kein Mensch gekauft hat. Ist ja auch völlig legitim, wers nicht kaufen will, kaufts halt nicht.

Mich störts jetzt eigentlich nicht so wahnsinnig, teilweise kommt man (sofern man Fan des jeweiligen Genre ist- ich mag z.B. Mittelalterkrimis ganz gern und lese auch ohne mich dafür zu schämen Jugendfantasy) dadurch an wirklich schönen Lesestoff...
Man muß halt genauer hingucken und auswählen, damit man nicht auf den mal eben rausgeworfenen Kram hereinfällt und sich die "Perlen" (was das jeweils ist, ist natürlich Geschmackssache) herauspicken...
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Beitrag #13, verfasst am 22.07.2009 - 20:57
Artanis schrieb:
@HunterBabe: Ja, mein guter alter Thread =)
Genau. Es sind Horrorfiguren. Und daraus lassen sich gute Horrorgeschichten machen.
Aber dieses Liebesgedusel ... Vor allem wenn der Vampir ach so gefääährlich ist, und dann aber eh keiner Fliege ein Leid zufügen kann ^^
Und der Mensch ihm heillos unterlegen ist. Das ist es, das mich schön langsam auch wieder ankotzt. Das wahre Kotz an der Vampirfantasy: der Vampir - die MarySue.  
Und statt dem verbissenen Vampirjäger bekommen wir jetzt ein armes Menschenmädchen (oder -Junge, soll schließlich auch vorkommen^^), das vom Vampir gerettet werden muss. Kein guter Tausch.

Sicherlich kann auch dieser Plot Vampir/Menschenmädchen funktionieren. Wieso denn nicht? Stoff für Konflikte gibt es genügend, aber genau, es müssen nicht immer dieselben sein.

Wo sind nur die alten, hässlichen Fieslinge, die sich vor der Sonne fürchten und in Gruften oder Särgen schlafen? Ich glaube, ich gründe einen Club: Rettet Nosferatu!


Das ist es eben...von dem "richtigen" Vampir, wie zB dem guten alten Dracula, oder auch Anne Rices Lestat und Claudia- Louis war mir auch schon zu sehr emo, da er da aber eher eine Ausnahme darstellte, nervte er nicht zu allzusehr- ist da quasi nichts mehr zu erkennen. Statt dessen scheint die Hauptbeschäftigungen der "modernen" Vampire darin zu bestehen, sich in (meist kaum der Pubertät entwachsene) Menschenmädchen zu verlieben, sich in Gewissensbissen ob ihrer naturgemäßen Ernährung zu ergehen und sensibel zu sein.
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Beitrag #14, verfasst am 22.07.2009 - 21:06
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zuletzt bearbeitet am 22.07.2009 - 21:09
Mir wackeln vom Zähne-zusammen-beißen gerade die Fänge *g*.
Jaa, es gibt viele Vampirbücher. Und ja, es gibt viele, die ganz fürchterlich schlecht sind und sich trotzdem wie blöde verkaufen. Ich nenne nur meine persönliche Freundin J.R. Ward. *kiss-kiss*.
Aber letztlich ist das Ganze nur deshalb so erfolgreich, weil die Leser es kaufen.

Aber ich kann euch trösten, es wird nachlassen.
Verlangsantwort (Der Lektor hat tasächlich das ganze beschissene Manuskript gelesen): "Schöne Idee. Leider mit Vampiren. Der Leser kann keine Vampire mehr sehen, Sie sind 1-2 Jahre zu spät."
Tja, ich bin altmodisch, ich steh weiterhin auf romantische Vampirromane, solange ich nette finde. Wenn das mal so leicht wäre ...
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Beitrag #15, verfasst am 22.07.2009 - 21:36
Wenn eine Story gut geschrieben ist, ist es gut.

Aber ich HASSE dieses beschissene Bis(s)-Zeug! Das nervt total!
Wenn Vampire so dargestellt werden: irre schön, unverwüstlich (also nicht mal Weihwasser und der ganze Spaß), voll intelligent ... voll öde!
Ich habe drei Ozeane befahren, sieben Meere und ein paar Pfützen!
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Beitrag #16, verfasst am 22.07.2009 - 21:49
Ich muss ja zugeben, Vampire sind nun mal in der Fantasyliteratur meine Lieblingswesen. Ist halt so!

Ich habe die Bis(s) Bücher auch gelesen, den ersten Teil fand ich auch zugegebenermaßen nicht schlecht, den Rest kann man sich schenken, aber es geht hier ja nicht um Bis(s) ;-)

Und zugegeben man trifft auf verdammt viel Schund, aber ich bin echt froh dass es in dem Vampirbereich mal Nachschub gibt. Ja man muss ausfiltern, aber dass muss man in allen Bereichen.
Ich lese z.B. auch total gerne Thriller am liebsten aĺa Tess Gerritsen. Da ist im Moment auch so ein Hype, man hat bald das Gefühl selbst (durch das ganze "Hintergrundwissen" was man sich so anliest) als Gerichtsmedizinerin anzufangen und mit (vorzüglich 'nem Cop) Kollegen anzubendeln. (Gut das mich mein Ekel vor Blut abhält *grins*).

Wobei ich auch die "echten" bösen Vampier gerne mag, böse, unberechenbar. Die findet man halt nicht überall, aber zwischen dem ganzen Schund sind auch zumindest für mich ein paar Lichtblicke dabei. Also, man kann allem etwas positives abgewinnen...
sevil
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Beitrag #17, verfasst am 22.07.2009 - 22:36
Ja, definitiv.
Kitshipper
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Beitrag #18, verfasst am 23.07.2009 - 10:51
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zuletzt bearbeitet am 23.07.2009 - 10:56
Mich nerven Vampire nicht. Ganz und gar nicht, ich lese gerne über sie. Allerdings nerven mich, wie vorher schon so oft erwähnt, diese Schoßhündchen-Vampire, die einen auf zärtlich und sensibel machen und sich ach so schämen, weil sie das tun, was Vampire nun mal tun: nämlich Blut trinken!
Wieso zum Geier haben sie da Gewissensbisse? Es liegt in der Natur des Vampirs, sich von Blut zu ernähren, er braucht es, um überhaupt zu überleben. Warum möchte ein Vampir das aufgeben, was ihn am Leben erhält? Kamikaze, oder was?

Der Mensch tötet auch, um zu überleben. Er schlachtet Tiere und nur die wenigsten von ihnen haben deshalb Gewissensbisse. Ein Tier (ein Fleischfresser) tötet ebenfalls, so wie es seiner Natur entspricht. Und genau genommen sind Vampire keine "Vegetarier", sondern Carnivoren.

Ich finde es auch komplett unlogisch, wenn Vampire über ihr Dasein jammern und klagen. Unsterblich? Unfassbar stark und schnell? Manchmal sogar ausgestattet mit übernatürlichen Fähigkeiten? Super ausgebildete Sinne und vielleicht auch ein tolles Äußeres? Warum sich darüber beschweren? Ich fände das toll!
Und liegt es nicht sehr nahe, dass ein Mensch, der zum Vampir wurde, diese Macht auch ausleben will? So oft wird uns vor Augen geführt, wie schwach der Mensch angesichts der Natur ist. Ein Vampir kann das umgehen, er kann ewig leben. Dass so etwas zu Korruption führt, ist nur nachvollziehbar.
Stattdessen wird über heulende Vampire geschrieben, die mit ihrem Leben einfach nicht klar kommen. So ein ausgemachter Blödsinn.

Normalerweise sollte ein Vampir keine Reue verspüren, wenn er einen Menschen tötet und sich von dessen Blut nährt, denn dieses Verhalten ist ein reiner Instinkt.
Ausnahmen wären für mich, wenn besagter Vampir vor lauter Blutdurst aus Versehen seine Familie/seine Freunde/ seinen Lebenspartner tötet. DANN wäre Reue durchaus angebracht und er kann darüber klagen, was für ein Monster er doch ist. Schließlich ist ein Vampir kein reines Tier, sondern ausgestattet mit menschlichen Emotionen.

Aber an sich mag ich Vampire gern, nicht zuletzt deswegen, weil ich mich schon Jahre vor dem Boom mit ihnen beschäftigt habe. Nicht nur in Büchern, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene.

Was ich sehr traurig finde, ist wie gesagt diese "Überfülle" an Vampirbüchern in den Läden, wo man sich stundenlang durch die einzelnen Exemplare wühlen muss, um mit viel Glück mal etwas Brauchbares zu finden. Ich habe letzte Woche einen geschlagenen Nachmittag damit verbracht, im Hugendubel die Vampirbücher durchzuwälzen und die Klappentexte zu lesen. Unter etwa 300 Büchern habe ich gerade mal 2 (!) gefunden, die nicht dem allgegenwärtigen "Vampir-trifft-Mensch-und-verliebt-sich-in-ihn" entsprechen.
Ich stehe nach wie vor auf die Horrorvariante von Vampiren und schreibe auch dementsprechende Vampirbücher. Ohne Romantik.
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Beitrag #19, verfasst am 23.07.2009 - 12:06
Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich Vampirbücher einfach liebe.
Auch die Bis(s)-Reihe habe ich regelrecht verschlungen und war so begeistert, dass ich sogar meine besten Freunde und meine Mutter damit angesteckt habe ;D
Daher finde ich es also gar nicht schlimm wenn ich nur Vampirbücher in den Geschäften finde *zwinker*
Natürlich kann ich da auch nur für mich sprechen, aber ich bin sicher, dass es vielen auch so geht (=

liebe Grüße, eure Anything!
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Beitrag #20, verfasst am 23.07.2009 - 20:44
Also ich finde ja Vampire ja im Allgemeinen ganz gut....

Nur nervt es mich jetzt auch, dass durch die Bissreihe
so ein Hype entstanden ist und JEDES Vampirbuch immer mit irgendeiner
ach so schönen Liebesgeschichte zu tun hat......boah....ich mein das wird ja kitschig --.--
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Beitrag #21, verfasst am 23.07.2009 - 22:22
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zuletzt bearbeitet am 23.07.2009 - 22:23
Vampire sind ja jetzt nicht unbedingt eine neue Erfindung.

Allerdings stellt es sich für mich so dar, dass durch eine Buchreihe ein Hype ausgelöst wurde. Und daran möchten viele Leute einen Brocken mitverdienen, eben auch diverse Autoren und vor allem die Verlage. Also quellen jetzt aus allen Ecken und Enden Vampirgeschichten, die auf der entstandenen Welle versuchen mitzuschwimmen. Möglicherweise jedoch - würde ich jetzt aus dem Stand sagen - dürften darunter nicht ausschließlich neue, besonders originelle oder nur lesenswerte Ideen bezüglich Vampiren und deren Umsetzung in der Literatur sein.

Mir geht es deshalb ein wenig auf den Geist, da man - zumindest subjektiv gesehen - derzeit regelrecht in Buchhandlungen "erschlagen" wird von Neuerscheinungen mit Mystery und Vampiren. Klar, übermorgen kann der Trend schon wieder vorbei sein. Dennoch bin ich nicht begeistert, wenn Neuerscheinungen im Fantasy und SciFi-Bereich quasi in eine Ecke abgeschoben werden und davor eine regelrechte "Wand" aus Vampirbücherstapeln errichtet wurde.
In Ordnung, wer Vampire liebt, schwelgt derzeit vielleicht gerade in einem El Dorado der Bücherwelten, aber es gibt auch Menschen, die sich nicht so sehr für sie interessieren. Und dann kann man zwar nichts gegen den Hype tun, man muss sich jedoch auch nicht darüber freuen.

Ich zumindest kann auf Vampire - derzeit - noch mehr verzichten, einfach, weil sie durch die Aktualität eines Hypes ständig wieder thematisiert werden.
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Beitrag #22, verfasst am 28.07.2009 - 01:16
ich mag vampire.. nur seit der bis(s) reihe hab ich keine bücher darüber mehr angerührt, weil das so grausig nervig ist...

btw.. die darren-shan reihe finde ich phantastisch.. weder unsterblich, noch lichtunempfindlich.. einfach so wie vampire meiner meinung nach sein sollten: anders, nicht übermenschen, sondern anders
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Beitrag #23, verfasst am 28.07.2009 - 11:49
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zuletzt bearbeitet am 28.07.2009 - 11:52
zuojenn schrieb:

Aber ich kann euch trösten, es wird nachlassen.
Verlangsantwort (Der Lektor hat tasächlich das ganze beschissene Manuskript gelesen): "Schöne Idee. Leider mit Vampiren. Der Leser kann keine Vampire mehr sehen, Sie sind 1-2 Jahre zu spät."


Ein Lichtblick! Ein Hoffnungsschimmer! Ich finde es ja schon krass, dass jeder Buchladen plötzlich neben Fantasy ne Ecke "Vampire" hat. Und die meisten der Bücher sind wirklich grottenschlecht. Andererseits - was will man groß über Vampire schreiben, was nicht schon geschrieben wurde?
Bei mir hieß es vor 5 Jahren im Groben "Talent erkennbar. Aber Vampire. Nicht an den Mann zu bringen." Jetzt bin ich froh drum. Mein Geschreibsel wäre nämlich bei den ganzen grottenschlechten Romantikschnulzen, gegen die ein Bergdoktor-Heftchen hohe Literatur ist.

Aber jeder Bestseller zieht nen Rattenschwanz an Trittbrettfahrern nach sich.
Dan Brown begründete die Kultur der Vatikan-Thriller, die auch alle irgendwo gleich sind.
Herr der Ringe die High Fantasy-Schinken, die grundsätzlich als Trilogien ausgelegt sind.
Die Wanderhure historische Kämpf-dich-durch-Mädchen Schnulzen
und Harry Potter die Jugendfantasy.

Wobei ich letzteres begrüße. Die besten Fantasys, abgesehen von der Scheibenwelt, finde ich grundsätzlich in der Jugendbuchabteilung. Bei den Erwachsenenfantasys sind mir zu viele leicht bekleidete Amazonen oder verwirrende, unlogische Plots.
"Bedenke, auch Gott hat Humor. Der beste Beweis dafür ist das Schnabeltier." <Dogma>
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Beitrag #24, verfasst am 28.07.2009 - 12:34
Hm, bei mir ist das irgendwie zwiegespalten ... also ich muss gestehen, vor den Biss-Büchern habe ich nicht viel mit Vampiren gelesen (ah, eins fällt mir grad ein: Der kleine Vampir :) ). Allerdings habe ich die Biss-Bücher auch schon gelesen, bevor dieser "Boom" darum entstanden ist ... und danach fand ich Vampire dann einfach interessant und wollte mehr darüber lesen ... inzwischen habe ich schon einige gelesen, sowohl mit blutrünstigen, als auch die Romantik-Varianze, manche fand ich grottenschlecht, manche fand ich gut. Also ... nervig an sich finde ich Vampire nicht, aber diesen ganzen Boom darum schon eher. Das war bei mir aber bei Harry Potter auch so ... (die Anfänge habe ich gelesen, als dieser Boom noch nicht so stark war [oder ich ihn nicht so bemerkt habe, ist ja schon ein paar Jährchen her], und später ... hab ich dann immer gedacht: Oh man, was ist denn das für ein Hype *g*). Aber ich höre dann nicht unbedingt wegen einem Hype auf, oder fange deswegen an ... Wenn mich Vampire also nerven sollten, dann les ich einfach zur Abwechslung einfach vermehrt Bücher ohne Vampire.

Aber immoment nerven mich Vampire nicht wirklich, aber wie auch schon gesagt wurde: Es ist schwer, zwischen den ganzen Büchern welche zu finden, die dann auch wirklich gut sind. Obwohl ich jetzt auch schon gedacht habe, dass hier im Mystery/Fantasy Genre (oder auch sonst viel) schon ein bisschen zuviel mit Vampiren ist ... so ungefähr jede zweite Geschichte. Sagen wirs mal so: Ich überles manche einfach, direkt nerven tun sie mich nicht, aber momentan würde ich wohl eher nicht eine neue Vampirstory anfangen ... eben weil es jetzt schon soo viele gibt (sowohl hier, als auch im Buchgeschäft)...
In meinem Kopf hat es gerade noch Sinn gemacht.
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Beitrag #25, verfasst am 28.07.2009 - 12:59
Nerven?

Nein, eigentlich nicht. Sie interessieren mich in etwa so viel wie Drachen (*schnarch*), aber ich muss solche Bücher ja nicht unbedingt lesen. Die SF Bände werden zwar in irgendein hinteres Eck gestapelt, aber das war früher auch nicht anders. Gab ja immer irgendeinen Hype. Mich irritiert eher das viele Gejammere über den Vampir Hype. Threads wie dieser... und diese unsäglichen Diskussionen, in denen ein Fantasywesen naturwissenschaftlich erklärt wird.
Hat keinen Genierer.
 
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