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Beitrag #276, verfasst am 15.07.2011 - 20:47
zu-o Gast schrieb:
Aber ich sprach weiter oben ja von produktiven Unterhaltungsliteratur-Autoren im Großverlag (und mit Agent - ohne Agent geht kaum was!) Ich habe nun nur Einblick in bestimmte Genre, die ich und ein paar Freunde schreiben, aber ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster, zu sagen, dass der Vorschuss doch meist ins fünfstellige geht, auch bei unbekannten Namen. Mal mit einer 1 vorne, mal mit einer 3 oder 4. Pro Buch. Damit kann man schon mal was anfangen.

Wenn ich solche Zahlen lese, wünsch ich mir Markttauglichkeit ins Blut. Echt wahr.
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Beitrag #277, verfasst am 15.07.2011 - 22:29
zu-o Gast schrieb:

Aber ich sprach weiter oben ja von produktiven Unterhaltungsliteratur-Autoren im Großverlag (und mit Agent - ohne Agent geht kaum was!) Ich habe nun nur Einblick in bestimmte Genre, die ich und ein paar Freunde schreiben, aber ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster, zu sagen, dass der Vorschuss doch meist ins fünfstellige geht, auch bei unbekannten Namen. Mal mit einer 1 vorne, mal mit einer 3 oder 4. Pro Buch. Damit kann man schon mal was anfangen.


Wer da was in mich reininterpretiert, bekommt was um die Ohren, echt jetzt!

Sagen wir es mit der alten Autorenweisheit:
Man muss nicht in der Pfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben.


WoW, damit könnte man schon was anfangen, wenn man denn das Talent hätte, so ein Buch zu schreiben...seufz. Bei mir reichts nur zur Hobbyautorin, da bleib ich wohl besser bei meinem Beruf und schreibe lieber als Hobby weiter.
Und nein, ich interpretiere da nichts rein. Wenn ich ein Buch lese, gehe ich in der Regel nicht davon aus, dass der Autor dort unbedingt iwas von seinen eigenen Vorlieben, Ansichten oder so reinpackt.
Es ist eine Geschichte, die der Autor in seiner Fantasie hat entstehen lassen, warum auch immer.
Ich kann mir durchaus vorstellen etwas zu schreiben, was so gar nicht "ich" bin....grins.  Wer bei meinen Geschichten einen Rückschluss auf mich ziehen wollte...tja, der wäre vllt überrascht, wenn er mich tatsächlich kennt. Ich experimentiere gern....

Wünsche dir jedenfalls weiter viel Erfolg und Durchhaltevermögen, und wer weiß vllt. habe ich ja eins deiner Bücher im Schrank.
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Beitrag #278, verfasst am 15.07.2011 - 23:08
Schreibsklaverei!

Wenn ich nicht das Schreiben kann was ich will dann kann ich auch in meinem Beruf bleiben bei dem ich auch Dinge machen muss die mir nicht gefallen, aber dabei nicht den Druck der freien Marktwirtschaft im Nacken sitzen habe.
Das mit dem Schreiben  von Titeln dir mir gar nicht gefallen würde sich aber für mich anfühlen wie Verrat an dem eigenen Talent/ der eigenen Person.

Man sollte sich halt nicht seine ganze Existenz auf dem Autorendasein aufbauen. Oder zumindest einen Plan B haben.

Übrigens hat Angelx recht mit ihrem Beitrag, ein Stück steckt doch immer in dir drin von dem Werk- weil es ja deiner Phantasie entspringt!

Ich sage ja nicht das man das alles auch im Bett macht was beschrieben wird, aber auch eine 60jährige Frau kann ziemlich perverse Vorstellungen haben und bloß weil sie es behauptet heißt es noch lange nicht das es auch so stimmt.

Irgendwo muss es ja her kommen- wenn ich der homoerotischen Liebe oder dem sadomasochistischen bereich total abgeneigt bin dann kann ich nichts darüber schreiben, weil mir dazu a) nichts einfallen würde und b) ich bei jedem Satz total angewidert wäre.
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Beitrag #279, verfasst am 16.07.2011 - 13:32
Na ja, du solltest nicht nur von dir ausgehen. Ich bin mir sicher, mit der entsprechenden Motivation könnte ich über alles schreiben. *deutet auf die Dollarzeichen in ihren Augen*

Wenn ich auf irgendwas nicht stehe, dann mache ich mich kundig und bemühe hinterher meine Phantasie. Und wenn sich das noch verkaufen würde, hätte ich überhaupt kein Problem, ein Schreibsklave zu sein.
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Beitrag #280, verfasst am 16.07.2011 - 14:15
Ich habe das Gefühl, dass mein erstes Buch eine Dissertation sein wird. Das macht es bei einem Roman später natürlich viel einfacher - man ist sich halt sicherer, nachdem man Unmengen Recherche betrieben hat - aber mir graut es ein wenig vor den Verlagen (zumindest, wenn man Helen DeWitts Erlebnissen Allgemeinrang zugestehen will).
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Beitrag #281, verfasst am 16.07.2011 - 14:40
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zuletzt bearbeitet am 16.07.2011 - 14:42
Mir macht das Schreiben ansich genügend Spaß, dass es mir nichts ausmacht, mal Charaktere zu erfinden, mit denen ich mich nicht so gut identifizieren kann, bzw. Szenarien, die mich selber als Leser nicht umwerfen würden.
Etwas komplett Konträres zu meinen Interessen glaube ich nicht, dass ich zustande brächte, aber ich würde auch da nicht "nie" sagen. Wenn ich es mir aussuchen kann, werde ich natürlich in meinen Genres bleiben - und das ist doch eh meistens der Fall. Einem Autor wird, sofern ich das richtig verstanden habe, doch nicht aufgezwungen, sich einem völlig anderen Genre zuzuwenden, oder nicht? An gewisse Dinge muss man sich halten, aber mein Gott, so schlimm ist das auch nicht. Wenn man z.B. bei Schreibchallenges mitmachen kann, dann kann man sich theoretisch, wenn man die nötigen Ambitionen hat, auch an Richtlinien von Verlagen halten.

Ich würde außerdem auch sagen, dass Fantasie und Wunschträume zwei Paar Schuhe sind. Ein Teil von mir steckt schon in meinen Geschichten, weil sie eben aus meiner Fantasie entspringen, aber direkt über mich, also meinen Charakter, erfährt man nicht unbedingt so viel. Mich regt es auch eher auf, wenn jemand denkt, dass alles, was ich in meinen Geschichten verbrate, irgendeinen realen Ursprung aus meinem Leben hat.
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Beitrag #282, verfasst am 16.07.2011 - 18:12
zu-o Gast schrieb:
Mimikry schrieb:

Er schreibt auf seiner Homepage etwas von 3.000 *jährlich* - allerdings nicht auf sich selbst bezogen, sondern im Bezug auf "die Hälfte aller veröffentlichten Schriftsteller". So ein Einkommen würde mich schon frustrieren.


Er rechnet da vielleicht auch BoD-Autoren mit rein (die bekanntlich eher gar nichts verdienen) und ganz sicher ein Klein- und Kleinstverlagsautoren. Nein, die verdienen leider selten Geld (meine Bücher & Erfahrungen dort waren und sind mir trotzdem unbezahlbar). Vorschüsse gibt es nicht und jedes Buch, das sich mehr als 1000 mal verkauft, zählt zu den internen Bestsellern.
Auch E-Literatur wird furchtbar schlecht bezahlt (weil furchtbar schlecht verkauft), vermutlich kommt von den wahren Dichtern und Denkern daher das Klischee vom mittellosen Autor.

Aber ich sprach weiter oben ja von produktiven Unterhaltungsliteratur-Autoren im Großverlag (und mit Agent - ohne Agent geht kaum was!) Ich habe nun nur Einblick in bestimmte Genre, die ich und ein paar Freunde schreiben, aber ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster, zu sagen, dass der Vorschuss doch meist ins fünfstellige geht, auch bei unbekannten Namen. Mal mit einer 1 vorne, mal mit einer 3 oder 4. Pro Buch. Damit kann man schon mal was anfangen.

Mimikry schrieb:
zu-o Gast schrieb:
Stoff, der einem keinerlei Freude bereitet, könnte ich auch nicht, ich habe große Hochachtung vor denen, die auf Auftrag schreiben können. Aber war davon je die Rede?

So hatte ich das mit der 60-jährigen Erotikautorin verstanden. ^^


Nein, die hat da sicher Freude dran, denke ich. Aber sie lebt es nicht, sie schreibt nichts "von sich" sondern reine Fiktion.
Ich für meinen Teil habe meinen Erotiktitel allein "aus Spaß" geschrieben. Das Ding ist so weit von meinen Vorlieben wie nur irgendwas (es ist echt krank), aber es war ein riesen Fun, mal ein bisschen krank zu spielen.
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Man muss nicht in der Pfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben.


Nun, in einen Großverlag reinzukommen ist wohl das Geheimrezept, was? Aber so einfach ist das nicht immer. Was nicht heißt, dass ich es nicht versuchen würde. Vielleicht wird's ja was mit Seelenmagie, hoffentlich gefällt's den Agenturen.
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Beitrag #283, verfasst am 18.07.2011 - 14:40
Nein, Pevra, einfach ist es nicht, vor allem, da man es manchmal nicht mal selbst in der Hand hat. Es braucht auch eine fetten Klecks Glück, gerade zu Anfang; und das Glück lässt sich eben leider nicht beeinflussen, man kann nur durch immer wieder Versuchen seine Chancen erhöhen.
Aber so ist das halt in Jobs, die weit mehr Leute machen wollen, als Arbeitsplätze verfügbar sind. Und in diesem ist es besonders krass. Ich meine, es geht um einen Job, in dem man bei freier Zeiteinteilung den ganzen Tag spielen darf. Wer will das nicht?

Ich drück dir die Daumen. (c:
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Beitrag #284, verfasst am 18.07.2011 - 18:04
zu-o Gast schrieb:
Nein, Pevra, einfach ist es nicht, vor allem, da man es manchmal nicht mal selbst in der Hand hat. Es braucht auch eine fetten Klecks Glück, gerade zu Anfang; und das Glück lässt sich eben leider nicht beeinflussen, man kann nur durch immer wieder Versuchen seine Chancen erhöhen.
Aber so ist das halt in Jobs, die weit mehr Leute machen wollen, als Arbeitsplätze verfügbar sind. Und in diesem ist es besonders krass. Ich meine, es geht um einen Job, in dem man bei freier Zeiteinteilung den ganzen Tag spielen darf. Wer will das nicht?

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Beitrag #285, verfasst am 21.07.2011 - 21:26
Ich denke wenn ich es schaffen würde eins fertig zu schreiben würd eich wenn ich ein Angebot bekäme zustimmen..oder nciht??
Ich hätte eher Probleme wenn es verfilmt werden sollte...
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Beitrag #286, verfasst am 01.11.2011 - 22:58
hallo,
ich finde dein problem sehr verständlich. ich würde mir an deiner stelle einfach sagen, *nur du* weißt, ob das geschriebene wirklich deinen eigenen vorstellungen entspricht, alle anderen können vermuten oder aus gemeinheit sticheln, aber wissen sie es tatsächlich?nein.
wenn du über etwas schreibst sagen wir mal dein bsp mit sex, dann ist es theoretisch nur das, was deine charakterpaar in dem buch zusammen erlebt, das muss nicht zwangsläufig mit deiner eignen einstellung übereinstimmen und jeder der mit vernunft rangeht, sollte sich das auch denken können
man versetzt sich doch in einen charakter seiner story hinein und lässt den charakter so handeln, wie es für ihn typisch ist, wie es in sein muster passt, wo ist da das argument, dass es deine einstellung sein sollte? wenn es so ist, schön, aber das weißt nur du allein und wenn es dir unangenehm ist bzw du einfach mal denkst, *das* muss nicht jeder von mir wissen, würde ich mich genau darauf berufen, dass du deine charaktäre in ihrem stil hast handeln lassen und dass die annahme, es würde deinen persönlichen gedanken entsprechen, eben genau das nur ist: eine annahme, unbegründet und reine theorie.
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Beitrag #287, verfasst am 05.02.2012 - 18:07
@Seraphin:
Manchmal bietet es sich auch an, einfach einen Künstlernamen zu verwenden.
Und was andere denken, das ist dir hier doch auch egal.. Auch hier kann irgendwann dein Sohn lesen, was du schreibst, oder etwa nicht?
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Beitrag #288, verfasst am 05.02.2012 - 18:30
da ich ein narziss erster Güte bin - klar würde ich mich das trauen, bzw traue mich gerade.
Und schrecklich jammern, wenn es auch nur eine einzige schreckliche kritik bekommen würde : D
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Beitrag #289, verfasst am 05.02.2012 - 22:25
attack09 schrieb:
Ich frage mich, wieso ihr immer alle denkt, man gibt etwas von sich preis, wenn man ein Buch veröffentlicht. Mal ganz ehrlich: Habt ihr schon jemals beim Lesen eines Buches gedacht "Oha, der Autor ist aber ein ganz ein Wilder/Setzt-ein-was-euch-passt? Glaubt ihr, Tolkien hat beim Herrn der Ringe seine Kleinwüchsigkeit verarbeitet oder Frau Rowling in Harry Potter ihre Internatsschulzeit?

Sollte ich es jemals schaffen, meine Bunnys zu zähmen und einen Verlag zu finden, der mich zahlt, statt dass ich selbst zahlen muss, wäre ich schneller dabei, als jemand "HIER!" sagen könnte.


Frau Rowling hat sogar selbst gesagt, dass Hermine so ist wie sie selbst...nur klüger. Für mich besteht kein Zweifel daran, dass man von einem Buch gewisse Rückschlüsse auf den Autor ziehen kann...nur plump nach dem Motto "Tolkien schreibt über Hobbits, er muss kleinwüchsig sein", funktioniert das natürlich nicht, und je vielschichtiger die Charaktere sind, desto schwieriger wird es.
Ich denke aber, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass J.K. Rowling von Rassismus nicht viel hält. Allein auf Grundlage dessen, wer in Harry Potter die Guten und wer die Bösen sind.

Allerdings denke ich auch nicht, dass J.K. Rowling sich nun Sorgen macht, zuviel "preisgegeben" zu haben. Ihr war ja von Anfang an klar, dass z.B. Hermine viel von ihr selbst hat.
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Beitrag #290, verfasst am 14.02.2012 - 17:41
Ich weiß nicht so recht... Ich glaube ich hätte auch starke Hemmungen, ein Buch zu veröffentlichen, obwohl mir das Schreiben so wichtig ist...
Sollte ich es tatsächlich mal schaffen, irgendeine eigene Arbeit fertigzuschreiben (-.-), dann würde ich es mir wirklich seeehr lange und sehr gut überlegen ob ich den Schritt wirklich machen will...
Ich denke ich würde dann aber gerne erstmal unter Pseudonym schreiben, sofern das möglich wäre.

Vor Kritik hätte ich natürlich ein bisschen Angst, aber man kann daraus ja nur lernen und sich verbessern. Aber mein Hauptproblem dabei ist vorallem, dass ich nicht wollen würde, dass meine Familie es weiß. Die weiß zwar größtenteils, dass ich gerne schreibe, aber was, davon haben sie keine Ahnung und irgendwie interessiert es auch niemanden wirklich. Da wäre es mir total unangenehm, wenn sie mein Buch eines Tages irgendwo in der Buchhandlung sehn, es sich dann kaufen und nichts davon halten...
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Beitrag #291, verfasst am 14.02.2012 - 22:01
Um deine Frage mit einem Wort zu beantworten: Natürlich.

Wie hier schon erwähnt, gibt es die Möglichkeit des Pseudonyms. Ich habe mir sagen lassen, dass der Verlag hin und wieder sogar dazu drängt, z. B. wenn der wahre Name unpassend für das Genre des Buches klingt. Ich für meinen Teil würde schon alleine deshalb nur unter einem anderen Namen veröffentlichen, weil ich meinen Nachnamen kaum selbst aussprechen kann. Außerdem verbindet niemand das Werk dann sofort mit mir als Mensch, was mir zugegeben auch gelegen kommt.

Was die Frage mit dem Seelenstrip betrifft: Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich schreibe meist Geschichten, bei denen ich kein Problem hätte, sie zu veröffentlichen, da sie nicht allzu viel von mir enthalten. Bei einer ist es allerdings etwas mehr: verborgene Wünsche und Träume, Sehnsüchte, tief in mir schlummernde Gedanken usw. Ich veröffentliche sie nicht einmal im Internet, wo es noch eine Spur annonymer zugeht als in der Welt der Bücher. Mal angenommen, ich hätte vor, sie zu veröffentlichen, würde es mir auch deutlich schwerer fallen als bei den anderen (schon alleine, weil darin eben ein paar explizitere Szenen vorkommen). Aber unter dem Schutz eines Pseudonyms hätte ich mit einer Veröffentlichung vermutlich auch keine Probleme mehr.

Die Sache mit der Familie ist für mich persönlich auch kein Problem. Zwar kann ich mir jetzt schon ihre Reaktionen ausmalen (die sicherlich nicht nur positiv ausfallen werden), aber sie sind weitaus schlimmere Aktionen von mir gewöhnt, als ein Buch zu veröffentlichen. ;)
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Beitrag #292, verfasst am 14.02.2012 - 22:11
ich hab grad bei dem namen allein schon ein doofes problem, das expose geht noch mit mädchennamen raus, aber sollte das jemand nehmen wirds ja auch damit verlegt. Aber was macht man denn wenn man zwischendrin heiratet? Ist ja irgendwie doof dann ?_?
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Beitrag #293, verfasst am 15.02.2012 - 01:17
Das ist das – Abstruseste, was ich je zu einer Verlagsfrage gehört habe, und ich würde darauf antworten: Ähm, schließ erstmal den Vertrag ab.
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Beitrag #294, verfasst am 15.02.2012 - 10:07
Kakyuu schrieb:
ich hab grad bei dem namen allein schon ein doofes problem, das expose geht noch mit mädchennamen raus, aber sollte das jemand nehmen wirds ja auch damit verlegt. Aber was macht man denn wenn man zwischendrin heiratet? Ist ja irgendwie doof dann ?_?


Mit den Verlegern reden. Ob du's glaubst oder nicht, aber das sind keine Monster, die Leuten den Kopf abbeißen wegen der kleinsten Kleinigkeit.
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Beitrag #295, verfasst am 15.02.2012 - 10:13
das glaub ich durchaus, es war einfach auch nur ein spontaner gedanke.
was macht der autor, wenn geheiratet wird ;)
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Beitrag #296, verfasst am 15.02.2012 - 13:51
Einige Autoren behalten ihren Mädchennamen dann auch einfach als Künstlernamen, damit sich die Leser nciht umgewöhnen müssen.
Aber darüber würde ich mir auch keine Gedanken machen, ehrlich gesagt! :D
Und vom Einschicken bis zum Druck ist es ein gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz weeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiter Weg. Und wahrscheinlich schaffen den höchstens 15% aller Autoren, die Manuskripte einschicken, also... darüber würde ich mir als letztes Gedanken machen. XD

Da würde ich mir ganz andere Fragen stellen:
Welche Verlage schreibe ich an?
Welche Verlage sind *wirklich* seriös?
Wie viel werden die an meinem Text ändern wollen, bevor es in Druck geht?
Wenn sie mich ablehnen... Überarbeiten und nochmal versuchen? Oder was Neues schreiben und dann nochmal oder aufgeben?
Was, wenn man keinen Roman, sondern einen Kurzgeschichten oder Gedichtband veröffentlichen möchte? Welche Verlage machen das? Ist das überhaupt gut?


Eine Sache würde für mich feststehen:
Sollte ich einmal etwas fertig schreiben und sollte ich das an einen Verlag schicken und sollte der das annehmen und mit mir einen Vertrag aushandeln wollen, würde ich dazu meinen Mann mitnehmen:

Keine Unterschrift ohne Anwalt!!! ;)
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Beitrag #297, verfasst am 15.02.2012 - 14:37
Sich ändernde Namen sind kein Problem - du kannst unter jedem x-beliebigen Namen veröffentlichen. Wenn bereits Romane erschienen sind und der Name sich als Marke gut macht und gefragt wird, bleibt man auch nach Heirat (oder Scheidung) oft dabei; dann wird aus dem realen Namen eben ein Pseudonym.

***Welche Verlage sind *wirklich* seriös?****

Ganz einfach: Wer Geld von dir will oder verlangt, dass du Verlagsleistungen (Lektorat, Korrektorat, Covergestaltung) selbst und auf eigene Kosten erledigst - ist es nicht.
Wer dich nicht bezahlt - ist es nicht.
Wer dich vertraglich dazu drängt, eine bestimmte Menge an Büchern zu kaufen und selbst zu vertreiben - ist es nicht.

Geld fließt ausschließlich vom Verlag zum Autor.
Alles andere ist unseriös.
Bei Montsegur.de findet sich eine Liste der bisher bekannten Zuschussverlage, sie wird ständig aktualisiert.

***Welche Verlage schreibe ich an?***

Anschreiben lohnt fast ausschließlich bei kleinen Verlagen: Schau dir das Programm ab, schau, was die machen und überleg, ob dein Projekt da rein passt. Die wenigsten Verlage machen Genre-Experimente: Ein Krimi-Verlag will keine Fantasy, auch wenn sie noch so gut ist  - dazu hat er nicht die Leser, nicht die geeigneten Mitarbeiter und nicht die entscheidenden Pressekontakte.
Geh dorthin, wo genau das verlegt wird, was du schreibst.

Willst du in den Großverlag: Such dir eine Agentur. Ohne Agent ist es kaum mehr möglich, in einen großen Verlag zu gelangen. Ausnahme: Wettbewerbe und offene Ausschreibungen.

***Wie viel werden die an meinem Text ändern wollen, bevor es in Druck geht?****

Das kommt darauf an, wie gut und wie markttauglich das Paket "Buch & Autor" ist. Das wiederum hängt am Genre, am Verlag, an den aktuellen Trends und Tendenzen und manchmal bloß am Glück.
Zwischen Kleinigkeiten (selten) und einem beinah komplett umgeschriebenem Roman (noch seltener) ist bei einem Debüt-Autor alles möglich.

***Wenn sie mich ablehnen... Überarbeiten und nochmal versuchen? Oder was Neues schreiben und dann nochmal oder aufgeben?***

Geh davon aus, dass sie dich erstmal ablehnen. Ein Schuss - ein Treffer ist so selten, dass es kaum erwähnenswert ist.
Wer  aufgeben will, soll das tun. Wer nicht: Was neues schreiben - natürlich! Nur dadurch wird man besser! Und einen Autor zu entdecken, der eine volle Schublade unveröffentlichter Texte mitbringt, ist für einen Verlag ein 6er im Lotto.

***Was, wenn man keinen Roman, sondern einen Kurzgeschichten oder Gedichtband veröffentlichen möchte? Welche Verlage machen das? Ist das überhaupt gut?***

Gedichtbände: Derzeit so gut wie ausgeschlossen, verkauft sich nicht.
Gute Kurzgeschichten kann man in Anthologien unterbringen, einige kleinere Verlage schreiben regelmäßig offen aus, die größeren fragen bei Autoren an.
Um einen eigenen Kurzgeschichtenband herausgeben zu lassen, muss man erstmal Stephen King heißen. Auch hier: So gut wie ausgeschlossen (daher sind so viele bereit, Zuschussverlage für sowas zu bezahlen.)


***Eine Sache würde für mich feststehen:
Sollte ich einmal etwas fertig schreiben und sollte ich das an einen Verlag schicken und sollte der das annehmen und mit mir einen Vertrag aushandeln wollen, würde ich dazu meinen Mann mitnehmen:

Keine Unterschrift ohne Anwalt!!! ;)***

Such dir lieber einen Agenten, dafür ist der da.
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Beitrag #298, verfasst am 15.02.2012 - 14:48
über die sachen die du fragst, habe ich mich bereits informiert, deswegen darf ich jetzt auch die unwichtigen sachen fragen :D
Ich hab meine vorauswahl an verlagen schon getroffen und mich über diese entsprechend über deren Programm informiert.
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Beitrag #299, verfasst am 15.02.2012 - 14:51
@zuo: Danke für dir Infos. ^^

Naja, welche Verlage seriös sind, erschließt sich eigentlich von selbst, aber gerade wenn man auf der Suche nach kleineren Verlagen oder Ausschreibungen ist, stolpert man schnell in die DKZV-Falle, ebenso bei "Wettbewerben"...
Ich bin da eigentlich immer vorsichtig und bin doch in die "Brentanogesellschaft" getappt... dumm gelaufen, wird nicht mehr vorkommen, bezahlen musste ich natürlich nichts (dann hätte ich es auch nicht gemacht), aber geärgert hat es mich trotzdem.
Naja, aus Fehlern wird man klug.

Für mich steht es momentan eh nicht zu Debatte irgendwas zu einem Verlag zu schicken aus zwei einfachen Gründen:
1. Ich habe noch nichts fertiggestellt.
2. Ich habe nicht, was ich als wirklich *gut* bezeichnen würde bzw nichts, was eine etwas breitere Masse an Lesern ansprechen würde...

Und gerade, wenn man Fantasy oder Liebesromanzen/Drama schreibt... der Markt ist so wahnsinnig überfüllt...
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Beitrag #300, verfasst am 15.02.2012 - 14:57
Ja, Fantasy - gerade Urban Fantasy - geht im Moment echt schwer. Es müssen selbst etliche etablierte Autoren derzeit umsatteln, weil der Fantasy-Markt voll und dicht geworden ist. Leider. Kann sich natürlich auch wieder ändern.
Klassische Liebesromane gehen allerdings immer. :-)

Aber du hast absolut recht: Erstmal was fertigmachen und dann den Wunsch gut überdenken, es verlegen zu lassen. Sehr vernünftig.
 
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