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Beitrag #51, verfasst am 05.08.2009 - 17:44
Weiß nicht... ich denke nicht, dass ich "romantischer" angesehen werde, wenn ich Romane schreiben würde. Wobei ich ja sowieso etwas anderes beruflich mache... also ich sowieso schon in einer Schublade drin stecke

Wobei... :o) Einen Versuch wäre es wert

Also WENN ich das machen würde, würde ich schon unter meinem eigenen Namen veröffentlichen. Langsam schwebt auch ein Plot in mein Gehirn... ich würd ja schon gern...

Also meinem Sohn würd ich das sagen... wenn er es auch nicht lesen dürfte (wird ja erst im Sep 8). Aber wenn der Rest der Verwandschaft das erst durch fremde erfahren würde... macht nix

je weniger die wissen, desto besser und desto freiher könnte ich schreiben

Hach... wär schön

LG
EvilSeverus
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Beitrag #52, verfasst am 05.08.2009 - 17:58
@Seraphin
Ich denke gar nicht dran, WER es alles lesen könnte. FFs könnten theoretisch auch von Verwandten oder Kollegen gelesen werden, wenn man sie hier ins Archiv stellt.

Mir persönlich ist es auch relativ egal, wie sie dann über mich denken. (Da gibt es diese Geschichte über den Lead-Designer der "Hitman"-Spiele, der die Spiele partout nicht seiner Mutter zeigen will, weil sie so extrem brutal sind.)
Ich allein weiß, was inwiefern mit mir zusammenhängt und was völlig frei erfunden ist. Und das obwohl ich es absolut furchtbar finde, wenn sich Leute einbilden sie könnten in meiner Seele lesen nur weil sie eine Geschichte von mir gelesen haben.

Natürlich werden manche Leute grantig, wenn sie merken, dass der Autor sie diesbezüglich gern dumm sterben lässt. Deshalb finde ich Interviews mit Lars von Trier auch immer etwas ulkig. Sämtliche Reporter löschern den Mann immer mit Fragen, warum denn seine Filme so schrecklich brutal seien (neulich erst wieder im Deutschlandfunk wegen seines neuen Films "Antichrist") und er sie dann jedes Mal mit verschrobenen Antworten hinhält.
Klar, da reimen sich die Leute dann die unmnöglichsten sachen zusammen. Aber das tun sie auch, wenn man ihnen von den persönlichen Beweggründen erzählt (das verschlimmt es manchmal sogar noch!), weshalb es auch völlig legitim ist diese Neugierigen "dumm sterben zu lassen".
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Beitrag #53, verfasst am 05.08.2009 - 18:22
Lucie Sakurazukamori schrieb:

Auch mit einem Pseudonym muss man irgendwann sein Gesicht hinhalten. Ein Pseudonym ist ja mehr ein Künstlername, als eine Möglichkeit Anonym zu bleiben. Wer kennt einen Autor, von dem es nicht irgendwo ein Bild, einen Lebenslauf oder andere Daten gibt?  Es gibt vielleicht ein oder zwei Ausnahmen.


Das mag stimmen. Ich kann jetzt nur von dem ausgehen, was ich bislang kennenlernte. Im Autorenverband unserer Region haben wir zwei Autoren, die unter einem Pseudonym veröffentlichen. Einer von beiden ist Lehrer und fand es nicht so witzig, wenn seine Schüler seine erotisch angehauchten Krimis mit ihm in Verbindung bringen würden. :-D
Einer von ihnen veröffentlich bislang 'nur' in einem regionalen Verlag, mit einer Auflage von 500 Büchern, der andere hat es über ebenfalls einen regionalen Verlag zu Goldmann geschafft. Dort schreibt er jetzt unter seinem richtigen Namen.

Er hat mir mal erzählt, dass ihm die Anonymität, dass nicht jeder sofort wusste, das hat der geschrieben, sehr geholfen hat. Nicht jeder mag es, in der Öffentlichkeit zu stehen und für solche Menschen ist es eine gute Alternative, ein Pseudonym - zumindest zu Anfang - zu bemühen.
Natürlich fällt dadurch Werbung durch die lokale Presse und so weiter flach, aber das muss man dann eben in Kauf nehmen.

Übrigens gehen inzwischen relativ viele den Weg über Kleinverlage. Dann mal ehrlich, welcher große Verlag nimmt ein Manuskript eines unbekannten Autors an? Ein Neuling ist für einen Verlag ein finanzielles Risiko. Es ist Tatsache, dass man lieber auf bekannte Leute 'zurückgreift', A+B-Promis oder eben Übersetzungen, die anderswo schon die Bestsellerliste gestürmt haben. Was ich aber nicht schlimm finde. Denn auch Harry Potter hatte eine Startauflage von nur 500 Büchern, das läßt doch hoffen. :D
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Beitrag #54, verfasst am 05.08.2009 - 18:35
EvilSeverus schrieb:
in großes Problem bei Buchveröffentlichungen (hab darüber viel gelesen, aber mangels fertigen manusskript noch keinerlei praktische Erfahrungen) ist auch, dass "der Schriftsteller" nur zu gern völlig romantisiert wird.
In meinem Umfeld etwa gibt es einen haufen Menschen, die es sich irgendwie total "romantisch-mystisch" vorstellen Autor zu sein - das gleiche gilt dann ofta uch für Musiker/Regisseure etc.
Die sehen wie diese sogenannten "Kulturschriftsteller" im Deutschlandfunk sitzen und über ihre Bücher quatschen oder sie lesen wie ein goethe oder Günther Grass einst seine Bücher verlegte. In dieser Beziehung lautet mein Lieblingshasssatz: "Aber GOETHE hat seine Bücher auch im Eigenverlag rausgebracht!" Ja, aber Goethe blieb auch arm und unbekannt bis ihn einige Romantiker nach seiner Lebenszeit wiederentdeckt haben!
Genauso wenn man LEuten vom Schreiben erzählt herrscht diese furchtbare Romantikvorstellung, dass das etwas wunderbares sei - was es ist! Ich kann ohne das Schreiben nicht leben! -, aber ich meine jetzt eher diese leicht abstrakte Form von Romantik wie sie z.b. für die Schiffahrt gehegt wird. Die großen Abteurer, die in exotische Länder aufbrechen, um gefahrvolle Aufgaben zu meistern! Ähnlich ist es mit dem Schriftsteller. In gewisser Weise ist auch er ein großer Abenteurer, der in ferne Galaxien aufbricht, die noch nie ein Mensch je zuvor gesehen hat. (Kleiner Wink in Richtung Roddenberry an dieser Stelle.) Aber jeder der es selbst erlebt, weiß, dass weder Matrosen (Piraten!) noch Schriftsteller im Alltag so ramantisch sind, wie es ihnen gern nachgesagt wird.
Ich bin mit Inbrunst Autor, aber wenn ich dieser Schriftsteller-Romantik begegne muss mein Magen sich beherrschen, dass er nicht den Nahrungsbrei durch die Speiseröhre wieder zu Tage fördert!
Und es gibt wirklich Leute, die ans Schreiben so romantisch-naiv rangehen und Lektoren dann für böse Buhmäner halten, die dem Kapital dienen und ihre Kunst nicht anerkennen! (Was im Grunde ja stimmt, denn bei jeder Buchveröffentlichung geht es um Finanzen oder kurz: MiniMax - minimaler Aufwand, maximaler Gewinn.)
Und ich persönlich kann auch Lektoren verstehen, die in dieser Flut von Romantikern gern mal die ernsthafteren Bewerber vor den Kopf stoßen, weil sie das Elend einfach nicht mehr ersehen können!

Ich denke, die vielleicht beste Art an eine Veröffentlichung heran zu gehen ist nüchtern zu bleiben. Das ist im Grunde ja wie eine Jobbewerbung - und bei so etwas ist es das Minimum, dass man sich mit dem Verlagsprogramm beschäftigt. Wenn man Mediengestalter gelernt hat ist es ja auch nicht unbedingtg klug sich als KfZ-Meschaniker zu bewerben. ;)


Gibt es eigentlich irgendein Thema, bei dem wir uns nicht einig sind?

Auch mich wundern diese seltsamen öffentlichen Meinungen. Wer Schriftsteller ist, bekommt schnell einmal den Stempel des sanften Schöngeists auf die Nase gedrückt, der in der Freizeit einem gewissen Hang zur Melodramatik frönt. Und auch der Umkehrschluss ziehen die meisten. Meine Schwester wird immer als die "kreativere" von uns beiden betitelt, weil sie im Umgang mit anderen offerner und weniger trocken-analytisch agiert. Dabei habe ich unvergleichlich mehr Kreatives in meinem Leben geschaffen, und explodiere nur so vor Ideen. Aber weil man's mir an der Nase nicht ansieht, und ich diesem ganzen weiblichen Gefühlssmalltalk entsage, kann ich ja kein "Kreativer" sein (dabei ist gerade das eine Eigenschaft meiner Wenigkeit, auf die ich mir sehr viel einbilde). Ich glaube, sogar wenn ich ein Buch herausbrächte, würde sich das nicht ändern...
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Beitrag #55, verfasst am 05.08.2009 - 18:55
@Darth Pevra
Ich denke, das liegt einfach an dem Bild, das durch die Medien (allen vorran durch das "Bildungsfernsehen") von Künstlern geprägt wird.
Viele Künstler entsprechen wirklich nicht dem Klischee. Klar, dazwischen gibt es noch die "Schauhasen", die sich und ihre Kunst für gottgleich halten und all ihre negativen Gefühle auf andere projizieren. *auf Reich-Raniki zeigt* (Jap, vom dem halte ich Nullkommanix! "Literaturpapst" ... wenn ich das Wort schon höre!)

Künstler sind auch nur Menschen, aber der der Allgemeinheit zu verklickern scheint eine schier unmögliche Aufgabe. Die Leute lieben nun mal ihre Schubladen und Klischees vom einsamen, melancholischen Schriftsteller in seinem Kämmerlein, wie er kettenrauchend auf einer alten Schreibmaschine seine Texte tippt, weil die Computertechnik noch nicht zu ihm vorgedrungen ist!
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Beitrag #56, verfasst am 06.08.2009 - 07:27
Ohne jetzt schleimig klingen zu wollen; ich lese ja seit... 14 Jahren FanFiktion und natürlich hunderte Bücher so im Laufe der Zeit und finde, daß es nicht wirklich viele ECHTE Schreibtalente hier gibt, oder sie verstecken sich gut.

RICHTIGES Talent habe ich bisher zum Beispiel bei FoolishWishmaker, (ich liebe diese Autorin) bei owlsaway und bei DIR gesehen.

Ich würde sagen... GO FOR IT! Es ist schwer veröffentlicht zu werden, aber ein Versuch ist es allemal wert. Da ich die Schreiberei auch gewissermaßen als Seelenstriptease sehe, den man eigentlich weniger vor Fremden als vor Verwandten scheut würde ich mich persönlich immer für ein Pseudonym entscheiden...
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Beitrag #57, verfasst am 06.08.2009 - 09:08
Hm, ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber ich erinnere mich gut an die Zeit, als ich auch noch dachte, ich möchte nicht veröffentlichen, weil es dann ja Nachbarn lesen könnten. Mittlerweile bin ich darüber hinweg. Erstens interessiert es die Nachbarn ohnehin weniger, wenn ich wirklich je einen Roman veröffentliche und zweitens: was solls.
Schon Agatha Christie sagte sinngemäß, dass sie natürlich die Sachen erfindet, die sie schreibt, denn sonst wäre sie ja eine Mörderin.
Also kann niemals irgendwer, der einen nicht sehr, sehr genau kennt (und wer tut das schon) tatsächlich wissen, was nun Fiktion oder Offenbarung ist.

Was mich aber tatsächlich hemmt, ist der Literaturbetrieb an sich. Es ist ja nicht so, als würde man einen Roman veröffentlichen, damit den Nobelpreis kassieren und das wars. Verlage wollen ja, dass man weitere Romane liefert, wenn sie schon in Werbung für einen neuen Namen investieren (und man könnte dankbar auf Knie fallen, wenn sie das wirklich machen und man nicht nur ein Lückenfüller im Verlagsprogramm ist). Also wäre es vorbei mit: ich schreibe 3 - 20 Jahre an einem Roman. Dazu kämen evtl. Lesungen (Horror!).
Schriftsteller ist ein Beruf und mit einem Verlagsvertrag kämen einige Pflichten auf einen zu. Klar kann man einfach sagen, dass man schön still im Kämmerlein sitzt und keine Werbung für sich macht. Aber als No-Name ist man im Verlagsprogramm eher auf den hinteren Plätzen und gehört nicht zu den beworbenen Autoren. Also verkauft sich der Roman eher weniger, was bedeutet: keine Nachfrage, kein weiterer Vertrag -> aus ists mit den Träumen, denen man sich nah gefühlt hatte.
Gerade mit dem Erstling ist man darauf angewiesen, selbst die Werbetrommel zu rühren. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte beim Heyne-Wettbewerb teilgenommen und Glück gehabt und hätte dann öffentlich mein Buch vorstellen müssen - ärghs!

Das sind die zwei Punkte, die mich tatsächlich abhalten. Liefern und werben zu müssen.

Dagegen erscheinen mir Nachbarn und Familie und Bekannte gar nicht mehr wirklich schlimm. Denn wie gesagt: nur weil in meinen Romanen Leute sterben, habe ich noch lange niemanden getötet, und wie auch immer die sich lieben oder streiten, dazu muss noch lange nicht mein Leben das Vorbild gewesen sein.
"Es gibt Heldentaten, deren nur die ganz Schüchternen fähig sind. (P. Gascar)
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Beitrag #58, verfasst am 06.08.2009 - 10:14
Also ich weiß nicht, ob's daran liegt, dass ich noch sehr jung bin, oder daran, dass ich auf die Meinung von den meisten Leuten nicht so viel gebe.
Ich würd's mich trauen und würde auch grinsend dastehen, wenn meine Freunde es erfahren würden und mich blöd anguckten. Selbst meine Familie, die von mir noch nie eine Geschichte zu Augen bekommen hat, würde mich dauergrinsend sehen.
Es würde mich freuen, wenn es ihnen gefiele, aber wenn nicht, dann nicht. Mehr als mich auslachen können sie schließlich nicht. Wenn man selbst mit seinem Werk zufrieden ist, lässt man sich das meiner Meinung nach auch nicht durch irgendwen austreiben, der nicht darauf steht ;)
Wait - „Avada Kedavra“ just turns you into a really hot vampire?! Way to go, Voldy!
EvilSeverus
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Beitrag #59, verfasst am 06.08.2009 - 18:13
AllegroAssai schrieb:
RICHTIGES Talent habe ich bisher zum Beispiel bei FoolishWishmaker, (ich liebe diese Autorin) bei owlsaway und bei DIR gesehen.


Darf man fragen an wen das gerichtet ist?
Für mich klingt es eindeutig nach "Ich lobe Autoren, vielleicht reviewt er dann bei mir." Außerdem klingt der Post schon wieder so herablassend. Nach dem Motto: "Als FF-Autor ist man automatisch dumm wie Brot, weil sonst würde man ja keine FFs schreiben!"
Hat hier schon einmal jemand daran gedacht, dass es für manche Autoren, die auch "richtige Bücher" schreiben, so eine Art Entspannungskur ist in ein bekanntes Universum einzutauchen und mit dessen Figuren zu spielen? Ganz offensichtlich nicht.
Das kann in der Tat sehr entspannend sein.

Und wenn man etwas auf sich hält und sagt, dass die eigenen Geschichten (egal ob FF oder Eigenwerk) gut sind, dann gilt man sofort als arroganter Misthaufen. Ein FF-Autor KANN ja überhaupt gar kein Talent haben. Er MUSS ja zwangsläufig dämlich sein. Sonst wäre ER ja schon längst Bestsellerautor!

Ich will jetzt wirklich nicht aggressiv sein, aber bei sowas kommt mir die Galle hoch! Das ist als würde hier eine Klassengesellschaft herrschen: Professioneller Autor vs. Hobbyautor

Verlegt zu werden ist noch lange kein Qualitätsmerkmal. Es zeigt nur, dass der Verlag glaubt, dass sich das Manusskript finaziell rechnen könnte. Mehr nicht.
Es gibt einen haufen Hobbyautoren, die besseres zu Stande bringen als ein Bestsellerliterat, der mal wieder im Namen des so genannten "Zeitgeistes" die Welt von superhübschen Übermenschen retten lässt. Darauf stehen die Kids ja!

Ich finde es immer wieder fürchterlich wie hier und in anderen foren Hobbyautoren immer wieder als der letzte, unfähige Dreck dargestellt werden. Wir sind ja schließlich alle nicht umsonst bei FanFictions gelandet. Schleißlich sind wir alle dumm und unfähig ganze, gramatikalisch richtige Sätze aufs Papier zu bringen. Ha ha ha!
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Beitrag #60, verfasst am 06.08.2009 - 18:53
EvilSeverus schrieb:

Ich finde es immer wieder fürchterlich wie hier und in anderen foren Hobbyautoren immer wieder als der letzte, unfähige Dreck dargestellt werden. Wir sind ja schließlich alle nicht umsonst bei FanFictions gelandet. Schleißlich sind wir alle dumm und unfähig ganze, gramatikalisch richtige Sätze aufs Papier zu bringen. Ha ha ha!


Reg dich wieder ab, EvilSeverus. Seraphin schreibt bisher auch FFs. AllegroAssai hat also keineswegs alle FF-Autoren als talentlose Möchtegern-Schreiber hingestellt. Sie hat Seraphin Talent bescheinigt, obwohl sie "nur" FFs schreibt. Du bist also in einer völlig falschen Ecke gelandet mit deiner Tirade.

Im übrigen ist es ja auch ein bisschen Geschmacksfrage, was man gut findet. Mir gefällt Seraphins derzeitiges Projekt auch sehr gut. Und ich würde auch sagen, sie ist ziemlich gut (wenn auch sicher nicht die einzige hier, die Talent hat).
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
EvilSeverus
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Beitrag #61, verfasst am 06.08.2009 - 18:59
Oh, ich habe ja ganz vergessen, dass es hier eine Clique von hohen Literaten gibt, die sich bei jeder Gelegenheit das Recht heraus nehmen füreinander als ultimative Autoren zu werben! Aber wehe jemand anderes macht das! Dann will er nur sich selbst schönreden, denn er ist ja dumm und dusslig!

Sorry, aber so kommen eure Posts - nicht nur hier - regelmäßig rüber. Würde ich jetzt anfangen für meine Geschichten als gute Storys zu werben - für die ich sie im übrigen halte - dann wäre hier innerhalb von Sekunden die Hölle los und ich wäre sofort wieder ein arroganter Misthaufen! Aber jo, ihr dürft das! Jo!
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Beitrag #62, verfasst am 06.08.2009 - 19:06
EvilSeverus schrieb:
Oh, ich habe ja ganz vergessen, dass es hier eine Clique von hohen Literaten gibt, die sich bei jeder Gelegenheit das Recht heraus nehmen füreinander als ultimative Autoren zu werben! Aber wehe jemand anderes macht das! Dann will er nur sich selbst schönreden, denn er ist ja dumm und dusslig!

Sorry, aber so kommen eure Posts - nicht nur hier - regelmäßig rüber. Würde ich jetzt anfangen für meine Geschichten als gute Storys zu werben - für die ich sie im übrigen halte - dann wäre hier innerhalb von Sekunden die Hölle los und ich wäre sofort wieder ein arroganter Misthaufen! Aber jo, ihr dürft das! Jo!


Wer ist "ihr"? Ich schreibe bisher gar nicht. Ich übersetze und bin Betaleserin. Seraphin hat auch nicht für ihre eigene Story als "gut" geworben. Jemand anders hat sie gelobt.

Tut mir leid für dich, wenn das bei dir grad niemand tut. Aber da können "wir" ja wohl nichts für. Und zufriedene Leser hast du hoffentlich, oder?
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Max Frisch
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Beitrag #63, verfasst am 06.08.2009 - 19:08
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zuletzt bearbeitet am 06.08.2009 - 19:32
EvilSeverus:

Tonfall!!! Das Nieveau ist gerade unters Bett gekrabbelt und heult ...
Spaß beiseite: Immer langsam mit den jungen Pferden. Diese Ausbrüche verbitte ich mir, auch wenn ich nicht direkt beteiligt war!

Ich hätte gerne von Dir ein Zitat. Einen belegbaren Beweis dafür, an welcher Stelle irgend ein Autor hier jemals wörtlich geschrieben hat: FF Autoren sind der letzt Dreck.

Das interpretierst du so und ich kann wirklich nicht nachvollziehen, warum. Falls es dir nicht aufgefallen ist, dann hat Allegro gerade ein paar Hobbyautoren GELOBT und ihnen Talent anerkannt.

Ergo genau das getan, was du gerade in deinem völlig übertriebenen Ausbruch dementiert hast.


Zurück zum Thema:
Ich kann mich Allegro nur anschließen. Ich lese seit ca. 2004 Fanfiction und so richtig vom Hocker gehauen, dass ich sagen würde: Es ist ein Verbrechen, dass diejenige oder denjenigen noch niemand entdeckt hat ... Nein. Es gibt einige Autoren die ich gerne und regelmäßig lese, aber ein Talent im wahrsten Sinne des Wortes zum Niederknien habe ich noch nie gelesen.
Ganz anders als bei verlegte Büchern. Dort gibt es ein paar Autoren, denen ich wirklich, wirklich verfallen bin.

Die Kunst im allgemeinen muss leider ziemlich "entromantisiert" werden. Sobald Geld ins Spiel kommt geht es leider ums Geschäft und damit zeitgleich um Gewinn.
Da geht es um knallharte Zahlen, die leider wenig romantisch sind. Nicht ohne Grund spricht man von den berühmten Schattenseiten des Erfolgs.
After Monday and Tuesday even the calender says: W T F ...
Nimm einem Durchschnittsmenschen seine Lebenslüge, so nimmst du ihm zugleich sein Glück - Ibsen
EvilSeverus
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Beitrag #64, verfasst am 06.08.2009 - 19:14
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zuletzt bearbeitet am 06.08.2009 - 19:20
Post bite löschen.
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Beitrag #65, verfasst am 06.08.2009 - 19:16
EvilSeverus schrieb:
Oh, ich habe ja ganz vergessen, dass es hier eine Clique von hohen Literaten gibt, die sich bei jeder Gelegenheit das Recht heraus nehmen füreinander als ultimative Autoren zu werben! Aber wehe jemand anderes macht das! Dann will er nur sich selbst schönreden, denn er ist ja dumm und dusslig!

Sorry, aber so kommen eure Posts - nicht nur hier - regelmäßig rüber. Würde ich jetzt anfangen für meine Geschichten als gute Storys zu werben - für die ich sie im übrigen halte - dann wäre hier innerhalb von Sekunden die Hölle los und ich wäre sofort wieder ein arroganter Misthaufen! Aber jo, ihr dürft das! Jo!


Wieso sollen sie denn nicht gegenseitig für die Fanfictions des jeweils anderen werben? Das bringt Leser und damit auch Kritiken. Zeigt doch nur, dass sie bereit sind für ihr Werk kräftig die Werbetrommel zu rühren (was im heutigen Literaturmarkt übrigens eine Stärke ist). Ich mache auch hier und da Schleichwerbung.

In unserer kapitalistischen Gesellschaft fallen nun mal jene auf, die am lautesten schreien. Ist vielleicht traurig, aber *zuckt Schultern*. Bescheidenheit wird ohnehin oft überbewertet, vor allem falsche Bescheidenheit.

Niemand hält dich davon ab dir deinen eigenen Fanzirkel zu bauen. Der Nachteil ist nur, dass die Kritiken dann vielleicht nicht ganz so verlässlich sind. Ein Leser, der hofft, dass du ihm schöne Reviews schreibst wird vielleicht dazu tendieren dein Werk über den grünen Klee zu loben.
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Beitrag #66, verfasst am 06.08.2009 - 19:20
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zuletzt bearbeitet am 06.08.2009 - 19:23
@Darth
Auf dem echten Markt bekommt man keine Leser in dem man sich alles von Freunden schönreviewn lässt. Wie es Lucie sagte: Da zählen Fakten!

Ich mache auch Schleichwerbung, wenn auch nicht so plump wie manch anderer hier.
Z.b. habe ich ein Comicprojekt zu meiner FanFiction "Tote Katzen schwimmen besser". Ich schreibe auch Making-Ofs dazu und erzähle viel dazu.

Aber sich hinzustellen und Autoren aufzählen die angeblich soooooooo gut sind, das kann sogar Rober Pattinson, der nicht umhin kommt bei jeder Gelegenheit auf noch so plumpe Weise Twilight mit HP zu vergleichen. Auch plumpe Werbung ist werbung, aber gewiss nicht die beste.
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Beitrag #67, verfasst am 06.08.2009 - 19:24
@EvilSeverus: Wenn jemand in einem bestimmten Bereich bis auf wenige Ausnahmen seiner Meinung nach nichts Herausragendes gefunden hat, bedeutet das noch lange nicht, dass seine Bemerkung für das ganze Archiv gilt!

Meine Güte, geh und lass deinen Frust woanders aus...

Apropos: Keine plumpe Schleichwerbung?  "Meine FFs sind gut und basta!"  Jo, so kann man es auch machen...
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
EvilSeverus
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Beitrag #68, verfasst am 06.08.2009 - 19:27
Ihr macht doch auch nicht anders! Ich würde mir bei Gelegenheit mal den Heiligenschein abhacken!
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Beitrag #69, verfasst am 06.08.2009 - 19:36
Was ist eigentlich dein Problem? Darf man hier nicht mehr sagen, welche Autoren ich gut finde?  
Was soll das werden, wenn es fertig ist? Private Zensur? Das Wort "Meinungsfreiheit ist dir geläufig, ja?"

Du liest nur das, was du lesen willst. Nimm dir Lapislazulis Rat zu Herzen und komm wieder runter, wo auch immer du gerade bist.
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Beitrag #70, verfasst am 06.08.2009 - 19:43
EvilSeverus schrieb:
Ihr macht doch auch nicht anders!


Sehr off-topic, aber: Ich fühle mich immer noch nicht angesprochen, da ich gar nicht schreibe...

Allerdings hast du mich schon eine ganze Weile durch dein bisheriges Auftreten davon abgehalten, überhaupt was von dir zu lesen (obwohl es teilweise durchaus interessant klingt)... Falls du neue Leser suchst, solltest du also vielleicht deine Strategie überdenken.
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
zuojenn
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Beitrag #71, verfasst am 06.08.2009 - 19:48
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zuletzt bearbeitet am 06.08.2009 - 20:16
Mal abgesehen davon, dass ich EvilSeverus' Tonfall auch etwas übertrieben aggressiv empfinde (und deine Eigenwerbung im Übrigen mit am plumpesten von allen - noch schlimmer als meine eigene!)) muss ich ihm/ihr (sorry, ich weiß es nicht) irgendwie recht geben.

Der Satz "RICHTIGES Talent habe ich hier eh nur bei X, Y und Z gesehen" kommt auch bei mir einfach arg überheblich an.
Muss nicht so gemeint sein, aber ich stelle mir gerade vor, dass wir alle in einer netten Runde über unsere Wunschträume plaudern - und plötzlich steht Allegro auf und lässt verlauten: "Also richtiges Talent habe ich hier ohnehin nur ..."
Stumm klingt nach: "Ihr anderen ... träumt mal schön weiter, ihr süßen, kleinen Pappnasen."

Abgesehen davon, dass *richtiges* Talent zu erkennen nochmal viel schwieriger und komplexer ist, als *richtiges* Talent zu haben, finde ich die Aussage einfach vermessen.
Eine Veröffentlichung bedeutet nicht, das neue literarische Wunderwerk hinzulegen. Auch seichte Unterhaltungsliteratur wird gekauft (und das nicht zu knapp) und wenn man die Bestseller mal näher beleuchtet, könnte man zu dem Schluss kommen, dass das, was hier als *richtiges Talent* dargestellt wird, offenbar unerwünscht ist (c:
Dennoch - oder deshalb - wird es veröffentlicht und verkauft sich wie geschnitten Brot.
Und vielleicht lest ihr einfach die falschen Online-Geschichten oder ich die falschen Bücher... denn ich habe hier schon einiges gelesen, was ich weit besser finde als den Großteil von dem, was ich (als Liebhaber reiner Unterhaltungsliteratur) im Schrank habe.

Von daher: Was ist denn "richtiges Talent"??
In meinen Augen bedeutet es, die Zielgruppe anzusprechen und zu begeistern. Mehr nicht. Ich werde mit einer seichten Romantikstory keinen Thrillerfan umhauen - aber die Fans seichter Romantik, die dafür den Thriller nach 3 Seiten wieder weglegen. Wer hat jetzt das *richtige* Talent und wer das *falsche*?
Jeder Autor hat seine Stärken und Schwächen. Geschmack ist relativ, und was der eine toll findet, entringt dem nächsten ein Augenrollen.
Kann man sich da so einfach drüberstellen und in "Talent" und "kein Talent" katalogisieren? Vielleicht - aber nur, wenn man seinen eigenen Geschmack vollkommen außen vor lässt. Wer kann das? Hand hoch, ich will ihn/sie als Kritiker (c;
(Im Ernst: Ich glaube nicht, dass das auch nur einer hier vermag!)

Was den Vergleich: Online-Geschichte / Buch betrifft: Bitte bedenkt auch, dass hinter einer Geschichte hier ein Autor mit allenfalls 1-2 Beta-Lesern hinter steckt, kein Profi-Lektor. Der Vergleich Manuskript - Buch ist auch bei großen Schriftstellern oftmals sehr beeindruckend.
EvilSeverus
Anonymer Benutzer
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Beitrag #72, verfasst am 06.08.2009 - 19:52
Vielleicht sollten wir einen Thread über die richtige FF-PR eröffnen? ;) ;) ;)

@zujenn
Danke.
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Beitrag #73, verfasst am 06.08.2009 - 19:52
EvilSeverus schrieb:
@Darth
Auf dem echten Markt bekommt man keine Leser in dem man sich alles von Freunden schönreviewn lässt. Wie es Lucie sagte: Da zählen Fakten!


Natürlich. Wer mit Arroganz an die Sache herangeht, wird enttäuscht werden. Aber mit Leuten, die das tun, habe ich nicht besonders viel Mitleid (auch wenn ich nachvollziehen kann, dass man wegen blöden Lektoren mal wütend wird).

EvilSeverus schrieb:
Ich mache auch Schleichwerbung, wenn auch nicht so plump wie manch anderer hier.
Z.b. habe ich ein Comicprojekt zu meiner FanFiction "Tote Katzen schwimmen besser". Ich schreibe auch Making-Ofs dazu und erzähle viel dazu.

Aber sich hinzustellen und Autoren aufzählen die angeblich soooooooo gut sind, das kann sogar Rober Pattinson, der nicht umhin kommt bei jeder Gelegenheit auf noch so plumpe Weise Twilight mit HP zu vergleichen. Auch plumpe Werbung ist werbung, aber gewiss nicht die beste.


Wenn's funktioniert...

Schau, ich mag elitäre Zirkel ja auch nicht. Ich wurde in der Schule gemobbt. Gruppen definieren sich oft dadurch, dass sie auf andere herunterhacken.
Aber so ist halt das Leben... du wirst kaum ein Forum finden, in dem es das nicht gibt. Es wird immer über die anderen abgelästert. Ob das jetzt Ausländer, Außenseiter oder sonstwas sind. Das einzige, was man dagegen tun kann, ist sich rauszuhalten.
Hat keinen Genierer.
zuojenn
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Beitrag #74, verfasst am 06.08.2009 - 20:01
Darth Pevra schrieb:

Schau, ich mag elitäre Zirkel ja auch nicht. Ich wurde in der Schule gemobbt. Gruppen definieren sich oft dadurch, dass sie auf andere herunterhacken.


Manch eine Reaktion bittet aber auch geradezu darum.
Ehrlich gesagt ist mir diese Grüppchenbildung hier noch nie so bewusst aufgefallen. Wenn es sie gibt, dann scheint sie mir sehr beweglich zu sein.
Ich muss aber auch ganz klar sagen: Wer austeilt, sollte auch einstecken können, woll?
Wenn ich vor einem haus sehr laut brülle, muss ich erwarten, dass einige Fenster aufgehen und ich buchstäblich vor einer Wand stehe ...
EvilSeverus
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Beitrag #75, verfasst am 06.08.2009 - 20:05
Mich gegen derartige Gruppen aufzulehnen definiert einen Teil meiner Selbst. Gerade weil ich weiß welch Unheil diese virtuell und im RealLife immer wieder ungeschoren anrichten!
Aber ich schätze das ist OT und gehört in ein anderes Forum.

@zuojenn
Andere Brüllen nicht, aber die jagen einem regelmäßig ein stumpfes Messer in die Magengrube. Ich weiß nicht, was schmerzhafter ist.
 
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