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Ein Theaterregisseur aus unserem städtischen Theater sagte neulich mal so schön: "Tiefgründigkeit und große Kunst existieren nicht, denn alles ist trivial."
Wo er recht hat, hat er recht.
Dazu sei gesagt, dass ebenjener Regisseur einen städtischen Kulturskandal verursachte, weil er die männlichen Rollen in einem Klassiker mit echten Fußballfans besetzte, die auch richtig rumgrölen durften.
Mal ganz davon abgesehen, dass - wie hier im Thread schon mehrfach bemerkt wurde - jeder etwas anderes als tiefgründig ansehen mag so ist Kunst oder literatischer Anspruch in seiner Gesamtheit doch gern mal etwas trivial. Okay, ich bin ja ohnehin kein Freund der "Klassiker der Weltliteratur" und bereue es auch jedes mal, wenn ich versuche mich nochmals damit auseinander zu setzen. Schlussendlich endet das nämlich garantiert damit, dass ich ebenjenes Werk so ätzend finde, dass ich es wutentbrannt in die Tonne kloppe und mich über das herausgeworfene Geld ärgere.
Und das liegt einfach darin, dass ich in diesen hochgelobten, ach so tiefgründigen Werken meist nichts anderes entdecke außer viel Wischiwaschi-Gelaber um Liebe, Freiheit und vielleicht noch Brüderlichkeit, ohne Spannung, dafür aber mit Figuren, die so flach sind, dass sie als Pizza durchgehen könnten. Und da hat der oben zitiere Regieseur wieder voll und ganz Recht: Unsere Kultur ist trivial! Und warum? Tja, wahrscheinich deshalb, weil die Leute schon immer gern über triviales geredet und gelesen haben.
Was wäre denn keine Trivialliteratur? Vielleicht der Iraq-Body-Counter? Oder doch lieber die Liste aller AIDS-Erkrankungen in Afrika? Oder die Rote Liste der Tierarten?
PS: Und außer Tolkien kommt mir ohnehin niemand ins Haus.
Wo er recht hat, hat er recht.
Dazu sei gesagt, dass ebenjener Regisseur einen städtischen Kulturskandal verursachte, weil er die männlichen Rollen in einem Klassiker mit echten Fußballfans besetzte, die auch richtig rumgrölen durften.
Mal ganz davon abgesehen, dass - wie hier im Thread schon mehrfach bemerkt wurde - jeder etwas anderes als tiefgründig ansehen mag so ist Kunst oder literatischer Anspruch in seiner Gesamtheit doch gern mal etwas trivial. Okay, ich bin ja ohnehin kein Freund der "Klassiker der Weltliteratur" und bereue es auch jedes mal, wenn ich versuche mich nochmals damit auseinander zu setzen. Schlussendlich endet das nämlich garantiert damit, dass ich ebenjenes Werk so ätzend finde, dass ich es wutentbrannt in die Tonne kloppe und mich über das herausgeworfene Geld ärgere.
Und das liegt einfach darin, dass ich in diesen hochgelobten, ach so tiefgründigen Werken meist nichts anderes entdecke außer viel Wischiwaschi-Gelaber um Liebe, Freiheit und vielleicht noch Brüderlichkeit, ohne Spannung, dafür aber mit Figuren, die so flach sind, dass sie als Pizza durchgehen könnten. Und da hat der oben zitiere Regieseur wieder voll und ganz Recht: Unsere Kultur ist trivial! Und warum? Tja, wahrscheinich deshalb, weil die Leute schon immer gern über triviales geredet und gelesen haben.
Was wäre denn keine Trivialliteratur? Vielleicht der Iraq-Body-Counter? Oder doch lieber die Liste aller AIDS-Erkrankungen in Afrika? Oder die Rote Liste der Tierarten?
PS: Und außer Tolkien kommt mir ohnehin niemand ins Haus.
"Nur wer das Unmögliche fordert wird das Mögliche erreichen, denn wer stets nur das Mögliche fordert wird überhaupt nichts erreichen."
- Michail Bakunin
- Michail Bakunin
