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Beitrag #1, verfasst am 03.09.2008 - 18:32
Ab wann ist bei euch eigentlich ein OC eine MarySue bzw. wann verkommt bei euch ein bereits bestehender Charakter zum GaryStu? Welche Merkmale sind bei euch vor allem bei OCs noch tolerierbar, und wo hört es sich bei euch auf?
Reicht es bereits aus, wenn ein OC nicht aus dem HdR- Universum ist, oder muss diese/r sich erst den 9 Gefährten anschließen oder Superkräfte haben?
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Beitrag #2, verfasst am 03.09.2008 - 18:41
Ich weiß, ist eigentlich ein gewaltiges Vorurteil, aber sobald ich lese: "unglaublich schönes, liebenswürdiges Mädchen aus unserer Welt/ arme kleine, bezaubernd schöne Halbelbe kommt nach Mittelerde & verliebt sich in Legolas/Aragorn/ sonstwer" leuchtet vor meinen augen dieses Leuchtbanner "ACHTUNG MARY-SUE" auf und ich lese lieber gaaaanz schnell woanders weiter...

Mit Gary-Stus hab ich bisher (leider?^^) noch nicht so wirklich Bekanntschaft gemacht...
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Beitrag #3, verfasst am 03.09.2008 - 18:44
Ein OC im Gegensatz zur/m Mary Sue/Gary Stu veraendert den Grundcanon nicht, steht nicht ausschliesslich im Mittelpunkt der Story, hat eine gut ausgearbeitete Hintergrundgeschichte, einen glaubwuerdig und logisch durchdachten Charakter mit koerperlichen und mentalen Schwaechen (nicht zu verwechseln mit Drama(-Vergangenheit)!Sue) und macht nicht saemtliche anderen Figuren des Canons zu Statisten.
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Beitrag #4, verfasst am 03.09.2008 - 19:04
Ich glaube, dass GaryStus nicht so auffallen, weil hauptsächlich nunmal Mädchen hier schreiben und welches Mädchen möchte nicht zumindest ein kleines bisschen einen superstarken, dramatischen, tollen Traumtyp? Und dann regt sich natürlich keiner auf =P
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Beitrag #5, verfasst am 04.09.2008 - 20:14
Ich habe im HdR-Bereich eigentlich noch keine typische Gary Stu-Story gefunden. Jedenfalls fällt mir jetzt auf Anhieb keine ein. Mary Sues dagegen tauchen in vielen Geschichten auf. Ich denke aber, dass viele (Jung-)Autorinnen vielleicht gar nicht wissen, wie verpönt Mary Sues in der Autorengilde eigentlich sind.
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Beitrag #6, verfasst am 05.09.2008 - 01:59
Mir fallen jetzt sogar mehr Stories mit negativer Darstellung von Männern ein als umgekehrt. Ich mag da als männlicher Autor mehr als voreingenommen sein, aber... Über Eigenschaften wie 'stur', 'verständnislos', etc. stolpere ich immer wieder mal. Ich schlucke das dann immer herunter, geh kurz zum Spiegel, starre mir selbst in die Augen, frage mich "Bin ich auch so mies?", denke dann eine Weile an gar nichts... Nun ja.

Ich warte übrigens auf den Tag, an dem man mir Mary Sues vorwirft. Ich glaube, niemand rechnet bei mir damit, eben weil ich ein Junge bin. Aber tatsächlich hab ich ein mitunter ungerechtfertigt gutes Bild von Frauen. Das müsste sich eigentlich auswirken.
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Beitrag #7, verfasst am 05.09.2008 - 12:21
Also sobald dieses Mädchen sich den Gefährten anschließt, sich in Legolas verliebt oder die Welt rettet (und nicht Frodo) gilt dieses Mädchen bei mir als Mary Sue.

Erstens: Das sind NEUN Gefährten und keine zehn^^ Die Autoren sollen das endlich kapieren :D

Zweitens: Legolas kann sich ja in jemanden verlieben, aber sie geht nicht mit auf Ringreise. Wenn der Elb sich schon jemanden auserwählt, dann eine vor oder nach dme Ringkrieg und nicht dazwischen, weil ich da glaube, dass er Gimlis Gesellschaft lieber hat xD

Drittens: Frodo rettet Mittelerde!!! Punkt! Er hat Hilfe bekommen usw, aber er bleibt der eigentliche Retter und soll meiner Meinung nach durch keinen anderen ersetzt werden.

So, das ist meine Meinung dazu xD
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Beitrag #8, verfasst am 05.09.2008 - 19:35
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zuletzt bearbeitet am 05.09.2008 - 19:36
Mich nervt es immer, dass sich Legolas in diesen 10-Gefährten-Geschichten immer in eine Menschenfrau, die sog. Mary Sue,  verlieben soll. Bei Tolkien ist es eine absolute Ausnahme, wenn sich Menschen und Elben verbinden, und soll daher etwas ganz Besonderes sein. In "Herr der Ringe" waren das nunmal Aragorn und Arwen. Und jetzt soll Legolas sich auch plötzlich einem Menschen zuwenden? Damit wird die Verbindung von Aragorn und Arwen zu einer 0815-Liebelei heruntergestuft.
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Beitrag #9, verfasst am 05.09.2008 - 20:46
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zuletzt bearbeitet am 05.09.2008 - 20:48
Genau wie das mit den Halbelben... nach meinen Erfahrungen kommt das mehr in Stories vor, als die Menschenfrauen. Nur außer der Linie von Elrond gab es das doch niemals. Oder täusche ich mich da? Halbelben gehen aus der Beziehung Mensch/Elb auseinander. Und wie Celebne schon sagte: Solche Verbindungen sind äußerst selten.

Wenns gut gemacht ist, sage ich nichts dazu, aber allzu oft kommt das nicht vor...
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Beitrag #10, verfasst am 05.09.2008 - 21:04
Es gab schon noch mehr Menschen, die von Elben abstammten, z.B. in Dol Amroth. Das Fürstengeschlecht dort hatte die Elbin Mithrellas als Ahnin. Allerdings gab es zur Zeit des Ringkrieges richtige Halbelben nur noch in Elronds Sippe. Das ist natürlich auch etwas Besonderes bei Tolkien, denn, soviel ich weiß, konnten auch nur diese Halbelben aus Elronds Sippe zwischen einem sterblichen und unsterblichen Leben wählen.
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Beitrag #11, verfasst am 05.09.2008 - 21:25
Celebne schrieb:
Mich nervt es immer, dass sich Legolas in diesen 10-Gefährten-Geschichten immer in eine Menschenfrau, die sog. Mary Sue,  verlieben soll. Bei Tolkien ist es eine absolute Ausnahme, wenn sich Menschen und Elben verbinden, und soll daher etwas ganz Besonderes sein. In "Herr der Ringe" waren das nunmal Aragorn und Arwen. Und jetzt soll Legolas sich auch plötzlich einem Menschen zuwenden? Damit wird die Verbindung von Aragorn und Arwen zu einer 0815-Liebelei heruntergestuft.


Dass Legolas sich einem Menschen zuwendet finde ich nicht einmal das Schlimmste. Aber warum sollte sich Legolas in ein Mädchen verlieben, das frisch aus unserer Welt nach Mittelerde gekommen ist, völlig andere Moralvorstellungen haben dürfte als er (zumindest was Sexualität angeht sehe ich da doch deutliche Probleme), nicht nur jung, sondern geradezu unreif ist und höchstwahrscheinlich ganz andere Interessen hat.  (Selbst wenn es sich, wie für eine Mary-Sue üblich um eine exzellente Bogenschützin handelt - kann man darüber den ganzen Tag reden?)
Da wäre es noch wahrscheinlicher, dass er sich in Gimli verliebt...der stammt immerhin aus derselben Welt, kann die Moralvorstellungen eines Elben zumindest nachvollziehen und hat genug geistige Reife um ein interessanter Gesprächspartner zu sein.
(Und dieser Ansicht bin ich, obwohl ich Elben immer für sehr konservativ gehalten habe - auch und gerade was gleichgeschlechtliche Beziehungen betrifft)

Sollten meine Annahmen über die typische Mary-Sue grundfalsch sein, so kann ich mich nur damit entschuldigen, dass ich meist nach dem Lesen der ersten paar Zeilen genug hatte.
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Beitrag #12, verfasst am 05.09.2008 - 21:37
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zuletzt bearbeitet am 05.09.2008 - 21:38
ich habe auch schon in Geschichten reingelesen, wo sich Legolas einem einfachen Zimmermädchen aus Minas Tirith zuwendet oder irgendeiner Freundin von Éowyn in Rohan. Das ist für mich genauso unnachvollziehbar, denn Legolas ist nunmal kein hübscher Menschenprinz, der nobel ein "Aschenbrödel" aus einem trostlosen Dasein rettet, sondern ein Elbenprinz, der  am liebsten bei seinem Volk bleibt. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand wie er, der jahrhundertelang unter seinesgleichen im Düsterwald gelebt hat,  plötzlich begeistert auf Menschenmädchen stürzt. Das passt irgendwie nicht.
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Beitrag #13, verfasst am 06.09.2008 - 08:36
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zuletzt bearbeitet am 06.09.2008 - 08:39
Sionon Klingensang schrieb:
Da wäre es noch wahrscheinlicher, dass er sich in Gimli verliebt...der stammt immerhin aus derselben Welt, kann die Moralvorstellungen eines Elben zumindest nachvollziehen und hat genug geistige Reife um ein interessanter Gesprächspartner zu sein.
(Und dieser Ansicht bin ich, obwohl ich Elben immer für sehr konservativ gehalten habe - auch und gerade was gleichgeschlechtliche Beziehungen betrifft)


Das sagst du, weil du gerne Slash schreibst =P Ich glaube, dass Legolas die FREUNDSCHAFT zu Gimli schon schwer genug fällt, schließlich waren Zwerge und Elben nie die besten Freunde, und sind es immer noch nicht, und die platonische Freundschaft zwischen den beiden ist schon besonders genug. Und dann müsste er auch noch homosexuell sein, und das wäre ein ziemlich großer Zufall... Aber wenn es Spaß macht, das zu schreiben, warum denn nicht. Wir sind hier im Fanfiction- Bereich =)

Ich verstehe aber die Einwände gegen diese Mensch/Elb Verbindungen, weil das ganz genauso etwas Besonderes sein sollte.
Was ich allerdings von Tolkien unfair finde, ist, dass es umgekehrt nie vorkommt. Es ist immer der Menschenmann, der eine Elbin verzaubert, aber ein Elb und eine Menschenfrau, das ist nicht beschrieben (doch, einmal, mir scheint in den Nachrichten aus Mittelerde oder Húrins Kinder, aber da verzichtet der Elb darauf, weil er "einsieht", dass sie zu verschieden sind)...
Ich lese eigentlich genau deswegen gerne solche Geschichten (egal, ob die Frau aus unserer Welt stammt, oder aus ME), allerdings interessieren mich 10. Gefährten und Superheldinnen nicht, der Weg zu dieser Verbindung muss LANG und steinig sein, und ich habe es lieber, wenn der OC dann mit einem anderen OC zusammenkommt, als mit Legolas =P

Letzteres finde ich wirklich zu dämlich, schließlich ist Legolas nicht bloß ein Elb, sondern auch noch ein Prinz =)
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Beitrag #14, verfasst am 06.09.2008 - 10:02
Lillian9 schrieb:

Das sagst du, weil du gerne Slash schreibst =P Ich glaube, dass Legolas die FREUNDSCHAFT zu Gimli schon schwer genug fällt, schließlich waren Zwerge und Elben nie die besten Freunde, und sind es immer noch nicht, und die platonische Freundschaft zwischen den beiden ist schon besonders genug.


Ich sagte nicht, dass es sonderlich logisch wäre, die beiden zusammenkommen zu lassen...ich sagte nur, es sei logischer, als Legolas mit einer Unbekannten zu verkuppeln, die seine Welt nicht kennt und mit der er letzten Endes nichts gemeinsam hat.

Dass Elben und Zwerge nie die besten Freunde waren...ich gebe zu, ich habe es nicht nachgelesen, aber es gibt da das Tor zu den Minen von Moria...
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Beitrag #15, verfasst am 06.09.2008 - 11:21
Wie meinst du das? Meinst du, weil man auf Elbisch "Freund" sagen soll? Naja, das wird nicht viel mit der Freundschaft oder Nicht- Freundschaft zwischen Elben und Zwergen zu tun haben. In Bruchtal haben die Zwerge und Elben sich schon wieder in die Haare bekommen =) Soweit ich mich noch erinnere, nicht bloß im Film =P
Und logischer, dass Legolas sich in Gimli verknallt ist es auch nur deswegen, weil im "Canon" schließlich keine Wesen aus der realen Welt vorkommen =) Aber in der Fanfiction darf man Logik sowieso nicht erwarten =)
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Beitrag #16, verfasst am 06.09.2008 - 13:01
Mir ist heute nacht eingefallen, dass es zwei Stories gibt mit Legolas/OC (=Menschenmädchen), die sehr gut geschrieben sind und sich von den üblichen Stories dadurch abheben. Vor allem weil es auch nicht die 0815-Weise ist, wie das Mädel mit dem begehrten Elbenprinz zusammenkommt. Deswegen kann ich also nicht alle Stories verdammen, in denen Legolas ein Menschenmädchen bekommt.
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Beitrag #17, verfasst am 06.09.2008 - 15:15
Nun...
es geht alles. Selbst Gimli und Legolas können zusammen ein realistisches Paar abgeben wenn (!) der richtige Autor am Werke war. Wenn nicht...
Nun, die Ergebnisse könnt ihr in diversen Archiven bewundern.
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Beitrag #18, verfasst am 06.09.2008 - 19:04
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zuletzt bearbeitet am 06.09.2008 - 19:06
Ich habe v.a. in der englischen Fanfiction ein paar Legolas/OC- Geschichten gefunden, die mir ganz gut gefallen... Aber irgendwie... tut mir wirklich leid für die Orlando Bloom- Fans, ist nicht bös´ gemeint, hat er mir ein bisschen die Gestalt des Legolas verdorben, oder viel mehr Peter Jackson... ich muss mir jetzt fast zwangsweise die Figur so wie ihn vorstellen, und daher kann ich nicht mehr viel mit Legolas anfangen... =)
Irgendwie ist Legolas selber in den Filmen zum GaryStu mutiert *g*
Vor allem die Szene mit dem Olifant. Dermaßen übertrieben...
Und Gimli hat, verdammich, den Kill- Wettbewerb 43 zu 42 gewonnen!
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Beitrag #19, verfasst am 08.09.2008 - 11:57
Ich habe nichts dagegen, wenn Legolas sich in eine Menschenfrau verliebt. Aber ich hab mal eine Story gelesen, in der kam die Mutter aller Mary-Sues vor: Ein Mädchen (höchstwahrscheinlich die Autorin selbst) wird von Gandalf nach Mittelerde geholt, weil sie die Filme! kennt. Dort wird sie dann durch die Gnade der Valar gerettet, ist viel hübscher als zuvor und hat auf einmal spitze Ohren. Dann verlieben sich Eomer und Legolas in sie. Legolas muss aber zurückstecken. Aber er wird damit getröstet, dass die Gute auf einmal unsterblich ist und über kurz oder lang wohl Witwe sein wird. Also muss er nur ca. 80 Jahre warten, damit er sie bekommt. Dass das Mädchen auch noch dazu beträgt, dass die Geschichte gut ausgeht muss ich wohl nicht mehr erwähnen.

Ich finde, dass solche Storys als Privatvergnügen ganz amüsant sind, aber sie wirklich ernsthaft rüberbringen zu wollen ist unmöglich.
Gebt es zu, wer hat nicht schon als Teenie davon geträumt, zu seinen Helden in die Bücher zu schlüpfen? Ich wäre wirklich gerne Old Shatterhands Braut geworden. Aber diese Gedanken sind Einschlafhilfen für mich gewesen, nichts, was ich aufschreiben und anderen vorsetzen möchte.
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Beitrag #20, verfasst am 08.09.2008 - 12:40
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zuletzt bearbeitet am 08.09.2008 - 12:41
Ich finde, als Parodie funktioniert das ganz gut, eine MarySue einzubauen. Obwohl sogar das mittlerweile ausgelutscht ist bis zum Geht- nicht- mehr.
Was ich allerdings wirklich mal gerne lesen würde, wäre etwas Realistisches, wo, wenn es schon eine Menschenfrau aus unserer Welt ist, die Sprachbarriere allgegenwärtig ist (ach ja, und eine Sprache lernt sich nicht mal eben in zwei, drei Monaten perfekt) und all die Schwierigkeiten schon mal zwischen ihr und den Mittelerde- MENSCHEN entstehen, die es realistischerweise geben müsste ("Eine Frau in Hosen!!! Und noch dazu so freizügig angezogen! Das muss eine Hexe/Hure sein!" z.B., oder die fehlenden Tischmanieren, die fehlende Hygiene, die fehlende Technik, blabla, da adaptieren die Menschenfrauen aus der "realen Welt" immer viel zu schnell...), geschweige denn den Elben- die sind in den Geschichten NIE arrogant oder gar misstrauisch, Elrond oder Galadriel nehmen die Frau aus der realen Welt immer auf wie eine Tochter, statt sie erstmal ins Gefängnis zu sperren oder ihr zumindest mit großem Misstrauen entgegenzukommen... und so weiter. DAS wäre mal wirklich interessant.
Und warum werden diese Frauen immer gleich von irgendwelchen Elben gefunden, wenn sie in Mittelerde auftauchen? Warum tauchen sie nie in der Pampa auf, wo sie wochenlang unterwegs sein müssen, bis sie in die Zivilisation kommen? Das ist doch gerade in einer mittelalterlichen Welt viel wahrscheinlicher... da ist schließlich noch nicht alles so zugebaut...
Et cetera, et cetera.
Wenn jemand Interesse hat eine solche Geschichte zu schreiben... =)
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Beitrag #21, verfasst am 08.09.2008 - 12:53
Das klingt auf jeden Fall sehr interessant. Macht natürlich für den Autor oder die Autorin mehr Arbeit, denn der/diejenige muss erst selbst die Sprachen Mittelerdes wenigstens ansatzweise erlernen.

Elrond und Galadriel werden natürlich rein positiv dargestellt, weil sie bei den Lesern so beliebt sind. Die wenigstens wollen lesen, dass die auch negative Eigenschaften haben. Und Elben allgemein müssen in solchen Geschichten immer gut sein.
Obwohl man natürlich besonders im kleinen Hobbit merkt, dass Elben auch mal daneben liegen können, vor allem mit ihrem Misstrauen den Zwergen gegenüber.
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Beitrag #22, verfasst am 08.09.2008 - 13:21
@Lilian9 Jup, das wäre wirklich mal interessant. Gerade wenn diese Menschenfrau mal nicht zu den Guten, sondern mal zu den Bösen gehört *fies grinst*.

So etwas ähnliches (da war die Menschenfrau gut) gibt es glaube ich schon. Nur sind die anderen Charaktere dann immer so Tolkien Fern. die Frau hat sich schwer getan, ja, aber die Elben waren ganz verrückt nach ihr.... also nicht ganz das, was wir suchen^^.

Im Grunde ist denke ich, alles möglich zu schreiben. Die verrücktesten Ideen. Es liegt halt immer nur an dem Autor und dieser muss verdammt gut sein, um alles realistisch rüberzubringen.
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Beitrag #23, verfasst am 08.09.2008 - 13:21
Lillian9 schrieb:
Wenn jemand Interesse hat eine solche Geschichte zu schreiben... =)


Interesse daran, sie zu lesen hätte ich auf jeden Fall...mich schreckt nur die nötige Recherche, auch,  da es nun schon wieder eine Weile her ist, dass ich die Romane gelesen habe. Sonst würde ich auch versuchen, so etwas zu schreiben.

Ist Westron überhaupt bekannt? Ich habe bisher nur von den Elbensprachen Wörterbücher gefunden.
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Beitrag #24, verfasst am 08.09.2008 - 13:44
Puh, ich denke, man darf statt Westron Deutsch nehmen. Man kann ja nicht andauernd übersetzen. Und mit zwei Elbensprachen ist man wohl schon ausgelastet genug. Und zwergisch kommt ja auch noch dazu.
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Beitrag #25, verfasst am 08.09.2008 - 14:03
Nuindae schrieb:
Puh, ich denke, man darf statt Westron Deutsch nehmen. Man kann ja nicht andauernd übersetzen. Und mit zwei Elbensprachen ist man wohl schon ausgelastet genug. Und zwergisch kommt ja auch noch dazu.


Westron ist kein Deutsch. Aber sicher - man kann einfach schreiben "Jemand sagte etwas in einer fremden Sprache"

Ich habe inzwischen einen groben Plot aufgestellt - leider ist mir die Hauptperson dahingehend wie eine Mary-Sue geraten, dass sie gern eine wäre.
(Und da sie bessere Zähne hat und gesünder ernährt ist als die meisten Menschen in Mittelerde ist sie tatsächlich hübscher als die Allgemeinheit - zumindest am Anfang)

Wäre eher eine Parodie - besteht an so etwas Interesse?
 
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