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Rang: Literaturgott
Faramir ist im Buch kein Gary Stu. Im Film noch weniger, aber da ist er ja außer dem ewig Zweiten auch noch ein Mistkerl (was mich nebenbei bemerkt ziemlich ankotzt) - und das ist er, glaube ich, damit er Aragorn nicht die Schau stiehlt (deswegen auch das vergleichsmäßig weniger gute Aussehen des Schauspielers - das natürlich Geschmackssache ist, aber die Allgemeinheit findet Viggo sicher hübscher, denke ich). Ein Gary Stu wäre nie die zweite Wahl, aber Faramir ist es sowohl bei seinem Vater, als auch bei Eowyn. Dass er dafür alles richtig macht und gut aussieht, macht ihn nicht zu einem Stu, weil es ihm im Endeffekt kaum etwas bringt. Außer Eowyn (für die er, wie gesagt, nur die zweite Wahl nach Aragorn ist) und natürlich der Stellung als Truchsess (auch als zweite Wahl!) erhält er gar nichts.
Ich finde es "gefährlich" bzw. ungeschickt, alle Charaktere, die positive Eigenschaften haben, als Stus zu bezeichnen. Bzw. klassische Helden nicht von Stus zu unterscheiden. Die Bezeichnung Mary Sue bzw. Gary Stu ist definitiv negativ, darum sollte man nicht damit herumschmeißen, wenn sie nicht berechtigt ist. Meiner Meinung nach.
Ich finde es "gefährlich" bzw. ungeschickt, alle Charaktere, die positive Eigenschaften haben, als Stus zu bezeichnen. Bzw. klassische Helden nicht von Stus zu unterscheiden. Die Bezeichnung Mary Sue bzw. Gary Stu ist definitiv negativ, darum sollte man nicht damit herumschmeißen, wenn sie nicht berechtigt ist. Meiner Meinung nach.
Destiny comes to those who listen and fate finds the rest.
