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Beitrag #176, verfasst am 21.11.2011 - 13:05
Die meisten nehmen Kritik, so sehr sie auch vorher beteuern sich drüber zu freuen, doch irgendwie persönlich. Ich finde das schade, denn ernste Kritik kann nur zu Verbesserung vom Schreiber führen.

Ich denke mal, viele halten sich auch mit kritischen Reviews einfach zurück weil sie nicht der Buhmann unter all den "boah schreib weita"-Reviews sein wollen. Dazu kommt noch die heikle Sache mit den sogenannten "Rache-Reviews" (eine in meinen Augen absolut alberne Sache. Aber es gibt sie eben).
Ich selber bin auch nicht immun gegenüber kritischen Reviews. Weil eben über 90% der Reviews hier positiv sind, ist plötzliche Kritik einfach ungewohnt.
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Beitrag #177, verfasst am 21.11.2011 - 22:09
Ich schätze das, das Thema Kritik an sich schon recht schwierig ist. Einerseits ein Vorschlag zur Verbesserung, wenn auch nur aus der Sicht eines Einzelnen. Andererseits soll sie aber auch helfen. Wenn aber die Kritik teilweise unverständlich ist?

Ich selber über kaum Kritik und wenn nur bei den Leuten, bei denen ich weiß das sie es nicht so übel nehmen. Teilweiseist es auch relativ schwierig da man sich oft persöhnlich angegriffen fühlt. Tja heikles Thema. :)
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Beitrag #178, verfasst am 21.11.2011 - 22:19
Coyotep schrieb:
Die meisten nehmen Kritik, so sehr sie auch vorher beteuern sich drüber zu freuen, doch irgendwie persönlich. Ich finde das schade, denn ernste Kritik kann nur zu Verbesserung vom Schreiber führen.


Woher nimmst du diese Sicherheit?
Oh mein Gott, wir haben vergessen, einen auf Pagan zu machen, jetzt sind wir nicht mehr trve...

Ich habe versucht, in meinem Beitrag den Begriff "heteronormative Kackscheiße" unterzubringen, aber es hat mir nicht gelingen wollen...
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Beitrag #179, verfasst am 21.11.2011 - 22:39
Edvard Elch schrieb:


Woher nimmst du diese Sicherheit?

Man sieht es einfach bei vielen Autoren. Meistens steht ja im Profil etwas wie "Auch Kritik ist gerne gesehen" oder Ähnliches. Wenn dann aber wirklich mal ein kritisches Review auftaucht (Was ja nun wirklich selten ist), hatte zumindest ICH den Eindruck, wirkt der eine oder andere Autor etwas zickig.

Ich habe da auch ein direktes Beispiel. Ich werde weder Autor noch Story nennen. Nur soviel: Das kritische Review hatte ich selber geschrieben, wobei ich vorallem versucht hatte dem Schreiber Tipps zu geben was er/sie verbessern könnte. Ich hatte mich extra zurückgehalten und auch die guten Teile der Geschichte gelobt, weil ich gesehen hatte dass der Autor neu auf FF ist.
Was war die Reaktion?
Der Schreiber hat die Story gelöscht und einige Wochen später sie wieder hochgestellt. Diesmal mit ein A/N à la "Bitte seid nicht so hart mit mir *kekse hinstell* ".
Und was steht auf dem Profil vom besagten Autor?

♥♥♥ LOB UND KRITIK IST GERNE GESEHEN ♥♥♥

Ich glaube, dass eben jener Satz bei manchen zu einer nichtssagenden Floskel verkommen ist.
Ich möchte an der Stelle aber auch nochmal betonen, dass ich klar in Kritik und Flame unterscheide. Wenn jemand schreibt "OMG DIE STORY SUCKT" ist das in meinen Augen zB keine Kritik.
Sowas habe ich hier auf FF allerdings auch noch nicht gesehen - zum Glück.
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Beitrag #180, verfasst am 21.11.2011 - 22:54
Da hast du mich leider falsch verstanden. Ich hab mich auf deine Gewissheit bezogen, dass man durch Kritik nur besser werden kann.

Man kann Kritik auch ohne offene Flames so formulieren, dass es definitiv destruktiv ist. Geht ganz einfach.
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Beitrag #181, verfasst am 21.11.2011 - 23:02
Man --> Kann <--- sich durch Kritik verbessern, wenn man den Willen dazu hat. Man kann natürlich auch die Tastatur in die nächste Ecke werfen und das Schreiben aufgeben. Ich denke Kritik ist dann konstruktiv, wenn sie wirklich Schwachpunkte einer Geschichte aufgreift und eventuell eine Verbesserung vorschlägt. Kritiken in denen nur irgendjemand eben auf "eloquente" Weise eine Geschichte fertig macht und keinerlei Verbesserungsvorschläge macht, sind meiner Meinung nach nur höflich formulierte Flames.
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Beitrag #182, verfasst am 21.11.2011 - 23:47
Und was ist, wenn die Kritik in eine Richtung geht, die man selbst gar nicht einschlagen will? Wenn die Kritik unbemerkt dem zuwiderläuft, was man eigentlich erreichen möchte?
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Beitrag #183, verfasst am 22.11.2011 - 02:11
Dann sollte man vielleicht am Ende der Kritik nochmal klarstellen oder zusammenfassen, was man mit dem ganzen Gemecker oben sagen wollte.
Wenn man mit der Kritik nicht das erreicht was man will, also in meinen Augen dem Autor helfen sich zu verbessern, ist es keine sonderlich gut ausgefeilte Kritik. Ich weiß nicht genau was du hier mit "erreichen" meinst. Für mich ist wie gesagt "Kritik = Helfen(sich zu verbessern)".
Irgendetwas mittels eines Reviews Erreichen im Sinne von den Plot umbiegen, Charakter X sterben lassen weil er nervt oder so ist für mich keine Kritik.
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Beitrag #184, verfasst am 22.11.2011 - 03:50
Das Problem, das ich habe, ist das "besser". Literatur ist ziemlich vielfältig, da lässt sich in vielen Fällen schwer sagen, was "besser" ist. Was in einigen Fällen zu einer Verbesserung führt, kann in anderen tierisch in die Hose gehen. Es ist von jedem Text (und dem, was der Text sein soll) abhängig, ob eine Kritik dich weiter bringt oder nicht - manchmal kann sie noch so sinnvoll, einleuchtend und begründbar sein, sie bringt dich eben kein Stück weiter, weil sie den Text in eine Richtung brächte, die mit dem, was du mit dem Text vorhattest, kollidiert. Das mag man in vielen Fällen merken, aber möglicherweise nicht immer.
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Beitrag #185, verfasst am 22.11.2011 - 09:38
Ich find Edvard Elch hat recht.

Kritik ist etwas sehr subjektives und man sollte sich einfach nicht ALLES zu Herzen nehmen. Man muss auch ein bisschen hinter seinem Werk stehen und nicht durch irgendeinen anonymen Reviewer die ganze Plotline über den Haufen schmeißen weil er sagt das irgendwas blöd ist und man selbst das eigentlich nicht findet.
Aber dann kommt ja gleich das böse Wort: kritikunfähig!
Manche Leute meckern einfach gerne und manchmal kommt es mir so vor als würden sich da manche auch "abreagieren" vom Alltag. Ich will jetzt nicht sagen das es alle so machen, aber da gibts doch ein paar Experten.

Um Kritik anzunehmen sind für mich zwei Sachen wichtig:

Erstmal muss man denjenigen, der sie schreibt, auch ernst nehmen. Sry, aber ich kann einfach kein 12-jähirges Kind ernst nehmen, das selbst gerade erst aufgehört hat mit Puppen zu spielen und das Kommentare abgibt alá "Das war jetzt aber schlecht geschrieben xDDDD"

Man muss selbst die bestimmte Sätze,Plotlines oder Szenen nicht so toll finden. Wenn ich daran nichts mehr verändern kann weil ich es perfekt finde, dann würd ich den Teufel tun und die abändern.
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Beitrag #186, verfasst am 22.11.2011 - 09:43
tatsächlich checke ich bei kritik schonmal gern die geschichten und das profil des anderen um zu sehen, ob wir uns überhaupt auf einem niveau bewegen. Wenn ein Narutohasimausmädchen von 12 jahren mit drunter schreibt, dass meine harry potter geschichte ja voll uncool ist, dann ist das nochmal was anderes, als wenn mir da jemand daherstiefelt, der wohlmöglich älter ist und sich auch ganz anders mit der geschichte beschäftigt.

Was nicht heißen soll dass jüngere leser keine kritik sagen dürfen, oder leute die nicht selber veröffentlicht haben.

Ich finde Kritik von "Fans", also Kritik, obwohl die Leute es gut finden richtig toll, denn die wollen auch wirklich dass es noch besser wird. Und mit solchen Kritikern lebe ich sehr gerne, weil die geschichte dadurch nur besser wird.
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Beitrag #187, verfasst am 22.11.2011 - 10:49
Kakyuu schrieb:
tatsächlich checke ich bei kritik schonmal gern die geschichten und das profil des anderen um zu sehen, ob wir uns überhaupt auf einem niveau bewegen. Wenn ein Narutohasimausmädchen von 12 jahren mit drunter schreibt, dass meine harry potter geschichte ja voll uncool ist, dann ist das nochmal was anderes, als wenn mir da jemand daherstiefelt, der wohlmöglich älter ist und sich auch ganz anders mit der geschichte beschäftigt.


Also, wenn mir jemand, ohne weitere Begründung, schreiben würde, dass meine Geschichte uncool/mies/beschissen ist, dann nehme ich diese Kritik prinzipiell nicht ernst, egal von wem sie stammt. Ich würde zwar vermutlich - schon allein aus Neugierde - fragen, warum, bzw. was an der Geschichte uncool etc. ist, aber das war's auch schon. Graue Haare lasse ich mir deswegen nicht wachsen, dafür habe ich schon viel zu oft gesehen, dass "konstruktive" Kritik, die gerade noch so an einem Flame vorbeischrammt, als Alibi verwendet wird, um den Autoren hinter der Geschichte zu provozieren - aus den verschiedensten, seltsamen Gründen.

Ist mir persönlich zwar bisher noch nicht passiert, aber ich habe es - wie gesagt - schon oft genug beobachtet.
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Beitrag #188, verfasst am 22.11.2011 - 11:14
ich hatte bisher auch noch nie ein derartiges review, aber ich kenne einige leute, die an sich gute kritik üben, sich aber schlecht ausdrücken, oder eben sehr drastisch. Da vergewissert man sich dann auch mal via profil oder eventuellen anderen reviews.
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Beitrag #189, verfasst am 13.01.2012 - 14:47
Ehrlich gesagt würde ich gerne mal eine härtere Kritik bekommen (KRITIK, keine Flames ;D).
Ich habe eine Story, auf die ich eigentlich ziemlich stolz bin/war/ein bisschen was von beidem. Ich bin mit Favo- und Reviewanzahl mehr als zufrieden... Bei dieser Story habe ich auch so gut wie gar keine Kritik bekommen, immer war alles super, toll, witzig etc., worüber ich mich ohne Zweifel sehr gefreut habe und was auch unheimlich motiviert hat, weiterzuschreiben. Auch sind die Reviews ziemlich lang gewesen, nicht nur die obligatorischen EInzeiler von wegen "Super, schreib schnell weiter"...
Die Story habe ich vor ein paar Monaten beendet, und wenn ich heute ein paar Kapitel davon lese, kann ich nicht verstehen, womit ich so viele positive Reviews verdient habe. Mein Schreibstil war/ist/ein bisschen was von beidem vielleicht (xD) absolut furchtbar und ich habe angefangen, die Story zu überarbeiten.
Hätte mir damals schon jemand gesagt, ich solle mehr auf gewisse Dinge achten... Naja... wäre halt schön gewesen.

Nun zum Thema Kritik geben... Wenn mir eine Story absolut nicht gefallen hat, schreibe ich schon gar keine Kritik mehr ins Review, sondern nur noch per Mail. Es sei denn, es ist nur eine Kleinigkeit, oder ich kenne Autor schon soweit, dass ich weiß, dass er/sie Kritik vertragen kann.
Ich bemühe mich immer, freundlich und neutral zu bleiben und auch die Dinge zu loben, die mir gefallen haben... Und natürlich sage ich auch, was man besser machen könnte und dass ich bei Fragen gerne zur Verfügung stehe, denn soviel Verantwortung teile ich mir als "Kritikerin" zu...
Allerdings, wenn dann so Mails kommen wie "Deine Scheiß-Meinung kannst du für dich behalten, was bist du denn für eine, wenn du Storys nur liest, um an ihnen rumzumeckern?", oder wenn die Story ohne jegliche Stellungnahme gelöscht wird...

Tja, ist die Frage, ob ich mich überhaupt noch damit auseinandersetzen soll oder nicht. Einfach wegklicken, vergessen, gut sein lassen, "Pech gehabt"...?
Oder weiter machen und einfach hoffen, dass man nicht zurück beleidigt wird? :/

Wie ist eure Meinung dazu? :/
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Beitrag #190, verfasst am 13.01.2012 - 15:00
dying beauty schrieb:
Allerdings, wenn dann so Mails kommen wie "Deine Scheiß-Meinung kannst du für dich behalten, was bist du denn für eine, wenn du Storys nur liest, um an ihnen rumzumeckern?", oder wenn die Story ohne jegliche Stellungnahme gelöscht wird...

Tja, ist die Frage, ob ich mich überhaupt noch damit auseinandersetzen soll oder nicht. Einfach wegklicken, vergessen, gut sein lassen, "Pech gehabt"...?
Oder weiter machen und einfach hoffen, dass man nicht zurück beleidigt wird? :/

Wie ist eure Meinung dazu? :/


Wenn jemand so eine Mail schreibt, dann ignorieren, da der/diejenige sich als Kritikunfähig herausgestellt hat. Aber das weiß man ja erst, wenn man ein Review geschrieben hat.

Dei Vorstellung, jemand könnte so reagieren würde mich aber nicht davon abhalten, negative Reviews zu schreiben. Es ist immer jemand dabei, der sich damit ernsthaft auseinandersetzt.
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Beitrag #191, verfasst am 30.01.2012 - 12:43
Klingt bescheuert aber:
Ich LIEBE Kritik.
Vorallem an mir selbst.
Wenn ich so ein zwei Zeilen Review bekomme dann denke; aha, schön, danke dass es dir gefällt...
Aber wenn ich dann ein Review sehen, dass richtig lang ist dann könnte ich erstmal im Kreis rennen.
Natürlich heißt Kurz nicht gleich schlecht, ich habe in einem sehr netten, kurzen Kommentar die Kommaregel nach wörtlicher Rede nähergebracht gekriegt, was mir sehr geholfen hat.
Aber bei ausführlichen Kommentaren wir die Kritik auch meist erklärt und verbesserung kriegt man auch (:

Durch längere Reviews schreibe ich auch selbst gerne weiter weil ich weiß, auf was ich achten muss und so. Auch schreibe ich jetzt selbst viel lieber Kommis weil ich einfach weiß, was "rein muss". Dabei immer schön höflich bleiben, ne?

Das einzige was mich an manchen langen Reviews stört, dass der Autor entweder nicht zum Punkt kommt, sich wiederholt oder das ganze Kapitel auseinanderpflückt. dann denkt man sich auch: ist das jetzt meine oder deine Story? xD
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Beitrag #192, verfasst am 13.02.2012 - 12:17
Ich denke ich bin schon (sehr) kritikfähig, aber da gehen Meinungen manchmal auseinander.
Am besten ist es immer, wenn man eine Geschichte liest, dann richtig und man sollte dann auch einen gescheiten Kommentar dazu abgeben.
Natürlich, bei einem OS der manchmal nicht viele Worte hat (zb ein Gedicht) kann man nicht ellenlange Kommentare schreiben, aber man sollte sich wirklich Mühe geben die positiven (und auch die negativen!!) Aspekte des Textes herauszufiltern und zu loben, bzw zu berichtigen.
Ich selbst bekomme öfters Reviews mit "Super, toll, wann gehts weiter?" Da kann ich mich nicht wirklich darüber freuen, was hat mir das Review nämlich gebracht? Im Grunde genommen, nichts. Wie steht ihr dazu?
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Beitrag #193, verfasst am 13.02.2012 - 14:56
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zuletzt bearbeitet am 13.02.2012 - 14:57
Ich stehe so dazu, dass niemand zu etwas verpflichtet ist.
Mir geht es schon seit längerer Zeit auf die Nerven, dass von Reviewern immer so viel verlangt wird. Kein Wunder, dass Leser schon gar nicht mehr wissen, was sie tun sollen. Die einen verlangen möglichst viele Reviews, die anderen wollen eine möglichst fundierte, ausführliche Kritik bzw. Rezension. Ich finde, es sollte alles auf freiwilliger Basis bleiben. Die Länge und Aussage des Reviews (sofern zumindest ein sachlicher Ton beibehalten wird und es sich nicht um ein verbotenes Copy & Paste handelt) und auch das "Ob überhaupt". Wenn man seine Geschichte ins Internet stellt, wo jeder sie lesen kann, sollte man sich darüber bewusst sein, dass man dafür alles bekommen kann. Schöne, lange Lobhudeleien, ein mitfieberndes Eingehen auf die Geschichte, eine ausführliche Kritik, aber auch Schweigen oder kurze Quietschies.
Sicher freue ich mich auch über längere Reviews, zu denen ich auch angemessene Antworten geben kann (bei kürzeren Reviews fällt mir das etwas schwerer), aber ich finde nicht, dass ein "Ich finde deine Geschichte schön und werde gerne mehr von dir lesen" ein Grund für den Unmut des Autors ist. Absolut nicht.
Was heißt "was hat mir das Review nämlich gebracht? Im Grunde genommen, nichts."? Einerseits sind Leser in erster Linie nicht dazu da, dem Autor zu helfen. Andererseits: natürlich hat das Review etwas gebracht: Man weiß im besten Fall, dass die Geschichte bei diesem Menschen gut angekommen ist, bzw. kann davon ausgehen. Sicher gibt es auch Leute, die solche Zeilen einfach nur schreiben, um in der "berüchtigten" Liste auf der Startseite zu stehen, oder welche, die einfach nur wollen, dass der Autor der Geschichte, die sie gerade kommentiert haben, auch bei ihnen "ein Revi dalässt". Aber, ganz ehrlich, das kann auch bei längeren Reviews der Fall sein. Und die Grundeinstellung, dass ein kurzes "Gefällt mir" inakzeptabel ist, verunsichert viele Leser, denen einfach nicht so viel einfällt, die sich beim Autor aber trotzdem für die schöne Geschichte bedanken möchten.
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Beitrag #194, verfasst am 13.02.2012 - 23:41
Altais schrieb:
Ich stehe so dazu, dass niemand zu etwas verpflichtet ist.
Mir geht es schon seit längerer Zeit auf die Nerven, dass von Reviewern immer so viel verlangt wird. Kein Wunder, dass Leser schon gar nicht mehr wissen, was sie tun sollen. Die einen verlangen möglichst viele Reviews, die anderen wollen eine möglichst fundierte, ausführliche Kritik bzw. Rezension. Ich finde, es sollte alles auf freiwilliger Basis bleiben. Die Länge und Aussage des Reviews (sofern zumindest ein sachlicher Ton beibehalten wird und es sich nicht um ein verbotenes Copy & Paste handelt) und auch das "Ob überhaupt". Wenn man seine Geschichte ins Internet stellt, wo jeder sie lesen kann, sollte man sich darüber bewusst sein, dass man dafür alles bekommen kann. Schöne, lange Lobhudeleien, ein mitfieberndes Eingehen auf die Geschichte, eine ausführliche Kritik, aber auch Schweigen oder kurze Quietschies.
Sicher freue ich mich auch über längere Reviews, zu denen ich auch angemessene Antworten geben kann (bei kürzeren Reviews fällt mir das etwas schwerer), aber ich finde nicht, dass ein "Ich finde deine Geschichte schön und werde gerne mehr von dir lesen" ein Grund für den Unmut des Autors ist. Absolut nicht.
Was heißt "was hat mir das Review nämlich gebracht? Im Grunde genommen, nichts."? Einerseits sind Leser in erster Linie nicht dazu da, dem Autor zu helfen. Andererseits: natürlich hat das Review etwas gebracht: Man weiß im besten Fall, dass die Geschichte bei diesem Menschen gut angekommen ist, bzw. kann davon ausgehen. Sicher gibt es auch Leute, die solche Zeilen einfach nur schreiben, um in der "berüchtigten" Liste auf der Startseite zu stehen, oder welche, die einfach nur wollen, dass der Autor der Geschichte, die sie gerade kommentiert haben, auch bei ihnen "ein Revi dalässt". Aber, ganz ehrlich, das kann auch bei längeren Reviews der Fall sein. Und die Grundeinstellung, dass ein kurzes "Gefällt mir" inakzeptabel ist, verunsichert viele Leser, denen einfach nicht so viel einfällt, die sich beim Autor aber trotzdem für die schöne Geschichte bedanken möchten.


Unterschreibe ich voll.
Ich kenne das selber bei mir, mitunter hat mir einfach eine Geschichte so rundheraus gefallen, das ich gar nicht wirklich festmachen kann woran das nun mal genau liegt. Es ist das Gesamtpaket, was mir gefällt. Und dann fällt das Review nun mal auch etwas kleiner bzw. nicht ganz so ausführlich aus. Und nicht jeder ist nun mal 'so gut' darin, ein fundiertes Feedback zu schreiben. Schließlich ist das hier ja immer noch eine Seite für Hobbyautoren .

Nur auf dieses Rumgeflame, wenn man denn nun mal wirklich Kritik geäußert hat, kann ich gar nicht (aber ich glaube, das habe ich hier in diesem Thread schon mal erwähnt...). Aber trotzdem schreibe ich auch mal Verbesserungsvorschläge in die Reviews, wenn es nötig ist. Denn auch damit muss man rechnen, wenn man seine Ergüsse, egal welcher Art, online stellt.
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Beitrag #195, verfasst am 24.02.2012 - 11:25
Also ich mag ewige Lobhudeleien gar nicht, auch bei meinen eigenen Geschichten nicht.
Was miich aber wirklich nervt, sind unüberlegte Kritiken, zum Beispiel, wenn jemand nichtmal über die Story nachdenkt oder sie überhaupt nicht versteht und dann kritisiert, was das Zeug hält.
Also wenn jemand Kritik üben will, sollte er die Story auch richtig lesen.^^
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Beitrag #196, verfasst am 24.02.2012 - 11:47
the-stranger schrieb:
Also ich mag ewige Lobhudeleien gar nicht, auch bei meinen eigenen Geschichten nicht.
Was miich aber wirklich nervt, sind unüberlegte Kritiken, zum Beispiel, wenn jemand nichtmal über die Story nachdenkt oder sie überhaupt nicht versteht und dann kritisiert, was das Zeug hält.
Also wenn jemand Kritik üben will, sollte er die Story auch richtig lesen.^^


Hm. Ich weiß durchaus, dass das wehtun und auch ziemlich nerven kann! Natürlich insbesondere dann, wenn man selbst die Kritik überhaupt nicht nachvollziehen kann (z.B. wenn jemand in einer Fantasygeschichte erklärt, übernatürliche Kräfte seien unlogisch und dergleichen). Aber dein letzter Satz erinnert mich einfach zu sehr an einen berühmtberüchtigten Autor, dessen Name nicht genannt werden darf *fg*
Gewisse Dinge kann man auch nach wenigen Absätzen schon (für sich selbst - Kritik ist sowieso fast immer subjektiv) beurteilen, da muss man sich nicht näher mit der Geschichte beschäftigen, bzw. sie gar ganz fertig lesen. Und wenn der Leser etwas in der Geschichte nicht versteht, liegt es auch nicht immer an ihm. Es kann auch sein, dass der Autor es einfach nicht schafft, gewisse Dinge auch für die Allgemeinheit verständlich zu beschreiben.
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Beitrag #197, verfasst am 24.02.2012 - 14:05
Hm. Natürlich tut Kritik irgendwie weh, vor allem im ersten Moment. Und ich mach mir dann schon ziemlich viele Gedanken, aber ich bin froh, wenn ich ehrliche Reviews bekomme und versuche diese dann auch ernst zu nehmen und die Kritik in Zukunft zu berücksichtigen, wenn sie denn gerechtfertigt ist.(Kritik erwarte ich aber nicht, ich bin auch mit einem. "Ich mag die Geschichte und lese gern weiter mit." zufrieden, solange das mit dem quietschen nicht übertrieben wird, ist mir alles recht.)

Einmal habe ich mich von einer ehemaligen Betaleserin so verunsichern lassen, dass ich wirklich gezweifelt hab, ob ich die Geschichte überhaupt hätte schreiben sollen, weil es irgendwie fast alles über den Haufen geworfen hätte, wenn ich es geändert hätte und es sich für mich einfach falsch angefühlt hätte.
Nach dieser Erfahrung versuche ich jetzt irgendwie ein Mittelmaß zu finden und frage auch lieber nochmal jemand anderen, ob die Kritik berechtigt ist, oder nicht.
Salüüü!
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Beitrag #198, verfasst am 24.02.2012 - 17:59
the-stranger schrieb:
Was miich aber wirklich nervt, sind unüberlegte Kritiken, zum Beispiel, wenn jemand nichtmal über die Story nachdenkt oder sie überhaupt nicht versteht und dann kritisiert, was das Zeug hält.
Also wenn jemand Kritik üben will, sollte er die Story auch richtig lesen.^^


Das ist leider ein Totschlagargument vieler, die Kritik nicht vertragen - das Pauschalurteil über den Kritiker, dass der die Geschichte nicht richtig gelesen und verstanden habe.
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Beitrag #199, verfasst am 24.02.2012 - 22:26
Ich beziehe diese Aussage nicht Grundsätzlich auf jeden Kritiker, sondern speziell auf die Spezies der Alles-Kritisierer. XD
Meinen Betalesern habe ich schon viele wirklich sinnvolle Kritiken zu verdanken, die meine Geschichten auch immer zum positiven beeinflusst haben.
Ich bemerke auch immer wieder, das es mehrere Arten von Verständnissproblemen gibt.
Zum einen, kann das natürlich am Autor liegen, aber zum anderen am Kritiker.
Ich nehme mich mal als Beispiel: Ich liebe die Bücher von Terry Prattchet. Ich mag den Schreibstil, die Spannungsbögen und besonders den spezifischen Humor. Mir sind aber auch genug Menschen begegnet, die starke Verständnissprobleme bei Prattchets Geschichten hatten. In dem Fall kann man wohl nicht behaupten, dieses würde am Autor liegen, sondern eher am Geschmack des Lesers.
Andererseits kann ich überhaupt nichts mit den schreiberischen Ergüssen der Charlotte Roche anfangen. Der Schreibstil ist zwar sehr klar, verursacht durch seine aggresivität aber bei mir starke Verständnisprobleme. Auch da beziehe ich das eher auf meinen Persönlichen Geschmack.
Bei Geschichten, die zwar wirklich gut sind aber absolut nicht meinem Geschmack entsprechen, erspare ich mir und dem Autor und mir lieber meine Kritik, da ich denke, dass ich in solchen Fällen nicht in der Lage bin, gute und objektive Kritik abzuliefern.

Ich wollte also keines Falls ein Totschlagargument anbringen. Habe mich da wohl etwas Falsch ausgedrückt. Ich bekomme gerne Kritiken. Besonders welche, mit denen ich etwas anfangen kann und noch mehr, wenn ich mich mit dem Kritiker über seine Kritikpunkte austauschen kann.^^
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Beitrag #200, verfasst am 25.02.2012 - 09:52
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zuletzt bearbeitet am 25.02.2012 - 09:55
the-stranger schrieb:
Ich liebe die Bücher von Terry Prattchet. Ich mag den Schreibstil, die Spannungsbögen und besonders den spezifischen Humor. Mir sind aber auch genug Menschen begegnet, die starke Verständnissprobleme bei Prattchets Geschichten hatten.


Ich denke, dass ist auch ein "Marketingproblem". Als ich das erste Scheibenweltbuch gelesen habe, dachte ich: "Was ist das denn für ein Schwachsinn!?"  da ich darauf eingestellt war, typische, "ernste" Highfantasy zu lesen. Nachdem ich kapiert habe, dass seine Bücher in die Sparte nicht passen, habe ich sie geliebt und verschlungen. Ähnlich ist es wohl mit FFs. Wenn vorher angekündigt wird, was mich da erwartet, dann sehe ich eine Geschichte wohl mit anderen Augen.

the-stranger schrieb:
Ich wollte also keines Falls ein Totschlagargument anbringen.


Das habe ich dir auch nicht unterstellen wollen. Man darf gerne annehmen, dass der Leser/Kritiker Teile der Geschichte nicht verstanden hat. Nur sollte man eben vorsichtig damit sein, da das eben AUCH ein pauschales Totschlagargument von Leuten ist, die mit Kritik nicht umgehen können.

Wenn ich anhand von Reviews den Eindruck habe, dass da jemand meine Geschichte missverstanden hat (es muss sich ja nicht immer in Kritik äußern, es können ja auch positive oder neutrale Aussagen sein, bei denen man sich denkt: "Hö? Das habe ich doch gar nicht geschrieben/gemeint! ), dann denke ich erst einmal, dass das mein Fehler ist, da ich etwas vorausgesetzt habe, was der andere nicht wissen konnte, oder etwas falsch formuliert oder unzureichend/unklar dargestellt habe und frage nach. Dann stellt sich ja immer noch raus, wo das Problem genau liegt, oder ob da nur jemand war, der die Geschichte quergelesen und mit falscher Motivation reviewt hat.
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