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Beitrag #26, verfasst am 09.01.2010 - 01:01
Ich habe in letzter Zeit nur das Problem, dass mir englische Wendungen/ Wörter einfallen, während ich auf deutsch schreibe. Was dann damit endet, dass ich erstmal kurz in Englisch verfalle und das dann beim Überarbeiten mühsam übersetzen muss. Problem: Englisch hat einfach für einige Dinge kürzere, besser klingendere oder konkretere Begriffe, weshalb die Übersetzung sich einfach falsch anfühlt.
Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich im letzten Jahr kaum deutsche Fanfictions gelesen habe, sondern meistens englische.

Ich würde wirklich gerne mal richtig auf Englisch schreiben, aber solange ich in einigen Geschichten immer noch über grammatikalische Strukturen stolpere, bei denen ich denke "Das GEHT so??" und dann feststelle, dass es von britischen/ amerikanischen Schreibern stammt, geschweige der ganzen umgangssprachlichen Wendungen, die mir nie einfallen würden, lass ich es lieber.
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Beitrag #27, verfasst am 09.01.2010 - 01:22
Ich habe da echt Respekt vor, wenn es wer schafft, sich literarisch in einer Fremdsprache auszudrücken - das finde ich nämlich wahnsinnig schwierig.

Ich habe es einmal versucht, bei einer FF, wo es vermutlich nur im englischsprachigen Raum Leser für gegeben hätte, aber bin nicht über ein paar wenige Seiten hinaus gekommen. Und wie lange ich allein für diese paar Seiten gebraucht habe, bis ich auch nur halbwegs zufrieden damit war - nun, so genau weiß ich das nicht mal mehr, aber wenn ich es noch wüsste, bin ich mir ziemlich sicher, würde ich es nicht zugeben wollen, denn es war irgendwas im Bereich einer gefühlten halben Ewigkeit.

So rein von Rechtschreibung und Grammatik her habe ich mit Englisch noch nichtmal wirkliche Probleme - paar Fehler beim Korrekturlesen ausbessern, aber es hält sich in Grenzen - aber es fällt mir wahnsinnig schwer, in einer Fremdsprache die gewünschte Atmosphäre, den gewünschten Klang oder gar Humor rüberzubringen. Irgendwie, mit zig Überarbeitungen und unheimlich viel Gefluche hatte ich meine paar Seiten nachher so, dass ich mit ihnen kaum unzufriedener war als mit vergleichbaren Texten auf Deutsch, aber ich war anschließend sowas von genervt, dass ich mir dachte, das ist doch eigentlich nicht Sinn der Sache. Seitdem bräuchte ich schon einen wirklich triftigen Grund, um nochmal irgendwas anderes als ein kleines Gedicht oder so in einer Fremdsprache zu schreiben - wobei die Zeiten, in denen ich Lyrik geschrieben habe, eh vorbei zu sein scheinen.
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Die Frage ist, welchen Teil davon wir vor dem Handel beiseite schaffen konnten.
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Beitrag #28, verfasst am 11.01.2010 - 08:54
Was ich wirklich empfehlen kann ist sich jemanden an Board zu holen, der Englisch als Muttersprache hat. Meine Betaleserin greift mir da wirklich gut unter die Arme, da ich gerne den deutschen Satzbau verwende und es im Englischen meist nicht ganz vom Lesefluss hübsch ist, sondern ein wenig holperig. Auch frage ich sie bei eben den fiesen Redewendungen oder wie etwas Umgangssprachlich. Versucht es einfach, nur Mut! Denn die Hemmschwelle war bei mir das größte Hindernis, was wohl auch bei den meisten der Fall sein wird wie ich vermute (Oh Gott, das wird doch totaler Schrott! Kannst du das überhaupt in Englisch? Du blamierst dich doch). Irgendwann habe ich einfach angefangen, das Ding reingestellt und aus einem One-Shot ist inzwischen eine Geschichte mit 19 Kapiteln geworden die sehr treue Leser hat und keiner hat gesagt: "Your english sucks!"
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Beitrag #29, verfasst am 11.01.2010 - 10:04
Hej ich kenn das naja 'Problem' auch. Ich lese seit paar Jahren fast nur noch auf Englisch und ich höre Haufenweise Hörbücher und schaue Filme und Serie - ebenfalls auf Englisch. Schreiben tu ich allerdings auf Deutsch. Doch gerade in letzter Zeit, wenn ich Dialoge im Kopf habe, sind die immer auf Englisch. Ich komm zum Beispiel mit deutschen Harry Potter Begriffen gar nicht klar, weil ich die Hörbücher auf Englisch habe. Letztens hab ich eine Szene basierend auf einer Serie so lange nicht aus dem Kopf bekommen, bis ich sie aufgeschrieben habe. Es war echt holprig und wenn ich das im Nachhinein lese denke ich mir: "Oh man was hast du da fabriziert. Das geht so nicht und das auch nicht, aber das ist sehr geil" Aber alles in allem macht es ja auch Spaß.
Am besten ist es einfach loszulegen. Ich hab zwar noch keine komplette Fanfiktion auf Englisch geschrieben, aber vor Jahren hab ich meine Facharbeit im Englisch LK zum Thema Creative Writing geschrieben. Da musste ich eine Kurzgeschichte schreiben. Ich hab das natürlich immer wieder aufgeschoben, bis es nicht mehr ging. Dann hab ich mich hingesetzt undeinfach losgeschrieben. Ich hatte als Inspiration, oder Grundlage ein etwas Abgeändertes Zitat aus einem Film und daran hab ich mich so ein wenig entlanggehangelt. Zugegeben, ich hab auch mal den ein oder anderen Satz aus einem Buch übernommen, aber nur kurze. Mit nem guten Wörterbuch und etwas Gefühl für die Spache klappt das alles echt gut.
Und in unserem Zeitalter ist es ja wirklich einfach z.B. LovingCompanionCubes Rat zu folgen und sich einen Muttersprachlichen Beta Reader zu holen.
"Alles was du dir vorstellen kannst, ist wirklich." - Pablo Picasso
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Mein neuestes Werk:
Blackwood Witches http://www.fanfiktion.de/s/4ba3cf51000030720c90138b
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Beitrag #30, verfasst am 11.01.2010 - 20:38
jinta schrieb:


Geht es euch auch so? Schreibt ihr manchmal Fanfiktion in anderen Sprachen als Deutsch? Wie oft? Wie sieht es aus mit Betalesern? Und wo veröffentlicht ihr eure Werke?
Fanfiction.net denke ich dürfte wohl allen ein Begriff sein, aber gibt es noch andere favorisierte fremdsprachige Fanfiktion-Seiten?


Eine Gleichgesinnte-suchende jinta


Schreiben manchmal, aber dann eher Gedichte, weil ich weiß, dass mein Englisch nicht gut genug dafür ist. Ich bin nicht schlecht, aber es ist eben dieses typisch...ich sag mal "stilmittellose", als wenn man in der eigenen Sprache einfach Sätze runterleiert, weil man nicht so gut weiß, wie Engländer das beispielsweise ausdrücken werden, und wenn es nur an leichter Umgangssprache oder Ähnlichem liegt. (Mir geht es zumindest so).
Veröffentlichen? Um Himmels Willen. Gedichte vielleicht noch, aber sonst. Uiuiui.
Ich wüsste keine andere Seite, auf der ich regelmäßig lese, die in einer anderen Sprache ist.
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Beitrag #31, verfasst am 02.07.2011 - 21:55
Ich habe bisher nur einen Oneshot komplett auf Englisch geschrieben, aber zwei weitere Oneshots und die ersten beiden Kapitel meiner aktuellen FF in diese Sprache übersetzt. Ich musste dabei leider eine Menge nachschlagen - zugleich entdeckte ich, dass mein wülstiger Stil, bei dem ein Charakter nicht schreiten, stehen oder sprechen kann, ohne dass ihn eine Schleppe von Wörtern umgibt, nicht gerade für den kühlen, knappen Stil des Englischen geeignet ist. Offenbar klappt es besser, wenn man direkt im Englischen anfängt.
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Beitrag #32, verfasst am 02.07.2011 - 22:34
Ich habe eine Story von mir mal erst auf Englisch geschrieben, weil es einfach besser zum Fandom passte, da dort auch Wörter wie 'Lieutenant' und 'Sir' und so vorkommen, weswegen ich es dann für sinnvoller hielt, die FF auf Englisch zu schreiben.
Aber das war auch die einzige, die ich von vornherein auf Englisch geschrieben habe; danach habe ich noch mehrere FFs ins Englische übersetzt, was mir manchmal auch wirklich Spaß gemacht hat. Glücklicherweise lese ich mir alles immer noch mal durch, bevor ich es bei FF.net hochlade, da ich beim Übersetzen doch teilweise recht viele Fehler mache. Das kommt wahrscheinlich, weil ich erstens im Deutschen oft lange, verschachtelte Sätze benutze (wie man hier vielleicht auch schon merkt ^^"), und zweitens, dass man beim Übersetzen zwischen zwei Sprachen hin und her wechselt. Das kann ja nicht gut gehen. xD Aber wenn man es sich dann noch mal durchliest, ist man im Englischen drin und entdeckt viel eher die Fehler. Ich hatte es auch schon ein paar Mal, dass ich mir meine Übersetzung durchgelesen habe und bei irgendeinem Satz dann gerätselt habe, was ich überhaupt hatte sagen wollen ...
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Beitrag #33, verfasst am 02.07.2011 - 22:41
Ich bewundere Leute, die Geschichten auch in anderen Sprachen schreiben können, die nicht ihre Muttersprache ist.
Ich weiß, dass ich gut in Englisch bin und auch viel verstehe - aber eine ganze Geschichte? Ich glaube, da müsste ich noch sehr, sehr viel üben ^^

Allerdings lese ich gerne Geschichten auf Englisch und finde, dass es zum Teil sogar mehr Spaß macht :)
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Beitrag #34, verfasst am 09.07.2011 - 14:44
Wenn ich eine neue Story plane, schreibe ich alles auf Spanisch. Das heißt der grobe Plot, die Steckbriefe und andere ähnliche Sachen werden auf Spanisch geschrieben. Keine Ahnung wieso. Ich hab dabei einfach eine bessere Ordnung oder so. Kann ich wirklich nicht so gut erklären. Ist eben so. =)

Dabei ist Spanisch nicht mal meine Muttersprache; Naja ^^
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Beitrag #35, verfasst am 09.07.2011 - 20:48
Ich schreibe fast nur englisch aufgrund der Eigenschaft meiner  Fantuemer,US Importe zu sein.

Ausser via fanfiction.net publiziere ich noch via livejournal.com.
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Beitrag #36, verfasst am 10.07.2011 - 01:46
Ich habe schon öfter gehört, dass kein Muttersprachiger erwartet, dass du perfekt englisch schreibst. Die meisten sind oft sehr erstaunt, wenn Leute sehr gut englisch können.
Aber es ist nicht schlimm, wenn einem immer mal nur englische Begriffe einfallen. Manchmal sind englische Begriffe wirklich treffender. Ich stoße auch oft an die Grenzen der deutschen Sprache. Dennoch es gibt auch Sachen, die man auf deutsch besser beschreiben kann, aber es fällt einem einfach so nicht auf.
Ich finde es nicht schlimm, wenn man dann übersetzen muss, so ist das eben mit der Zweisprachigkeit...
Ich selbst übersetzte nur wenn dann überhaupt Stories, die ich zunächst auf Deutsch schreibe, aber mir fallen oft Schlüsselsätze erst auf Englisch ein... so kitschige Dialoge die man oft hört. Es ist wohl ein Produkt der Medien, die man konsumiert.
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Beitrag #37, verfasst am 10.07.2011 - 02:24
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zuletzt bearbeitet am 10.07.2011 - 02:25
Ich habe auch schon Gedichte, OS + Drabbles in Englisch geschrieben sowie eine 2-teilige Story (ca. 11.000 Wörter). Die habe ich dann später nochmal ins Deutsche zurück übersetzt und auch hier gepostet. Das war wesentlich einfacher als der umgekehrte Weg.

Zurzeit übersetze ich meine letzte große FF (48 Kapitel)  ins Englische. Sehr mühsam teilweise, da ich trotz regelmäßigem Englisch-Lesen/Hören ständig Vokabel-Löcher im Hirn zu haben scheine *seufz*

Veröffentlichen tue ich diese Sachen ausschließlich im Livejournal, worüber ich auch meine amerikanische Beta kennen gelernt habe. Sie ist ein Schatz, ohne ihre Unterstützung käme ein derartig aufwändiges Projekt für mich nicht in Frage.

Posten werden wir auch erst, wenn alles fertig ist. Sonst artet das Ganze womöglich noch in Stress aus.
~Fantasie verleiht Flügel - Liebe und Freundschaft lenken den Flug~

"Nehmen Sie die Menschen, wie Sie sind; es gibt keine anderen." (Konrad Adenauer)

>>> www.radio-bexburg.de <<<
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Beitrag #38, verfasst am 10.07.2011 - 10:59
Schön wäre es, wenn man (wie z.B. Helen DeWitt sich ausmalt) in einem Schriftstück verschiedene Sprachen als Stilmittel zur Ästhetik einsetzen könnte - beispielsweise erwähnt DeWitt, dass die Monosyllaba des Chinesischen wundervoll klingen würden neben einem "langen ungarischen Wort aus lauter Präfixen Suffixen und Affixen oder einem finnischen Substantiv mit lauter Doppelvokalen in vierzehn Fällen; und ich versuchte mir eine Geschichte mit Chinesen & Ungarn & Finnen auszudenken." So könnte man auch präziser schreiben; wie will man zum Wörter übersetzen, die einen kulturellen Hintergrund haben und nicht im Register mit Wörtern der Zielsprache stehen?
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Beitrag #39, verfasst am 10.07.2011 - 11:37
Ich schreibe 'nur' auf Deutsch... Natürlich spreche ich auch Englisch und ein wenig Französisch, doch zu wenig, um eine Geschichte zu schreiben. Wobei Englisch noch eher funktionieren würde als Französisch...
In der einzigen Sprache, in der ich 'perfekt' schreiben könnte (niemand ist bekanntlich perfekt) wäre Schweizerdeutsch ;) Doch ausser Schweizern verstehen das wohl nicht so viele Leute.
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Beitrag #40, verfasst am 22.08.2011 - 03:06
Ich schreibe hauptsaechlich auf Deutsch, so habe ich auch angefangen und es ist meine Muttersprache. In letzter Zeit allerdings lese ich ff beziehungsweise Buecher auch immer oefter auf englisch, und seitdem schreibe ich auch auf englisch, wenn auch meistens eher kurze episoden. Ich kann mich iwie nich so wirklich entscheiden und wechsel immer wieder hin und her, was mich auch selbst nervt wenn ich grade auf deutsch schreibe und mir in englisch die perfekte Formulierung fuer das einfaellt was ich sagen will, oder umgekehrt. Meine Loesung: Ich hab angefangen meine Geschichten/OS auch in die jeweils andere Sprache zu uebersetzen, auch wenn sie dann eher frei uebersetzt sind und hin und wieder auch (wort-)Witze oder so im einen sind die im andern nicht drin sind (z.B. im englischen HP den Sirius serious Witz, abgedroschen ich weiß aber mir is grad kein anderes Bsp eingefallen).
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Beitrag #41, verfasst am 23.08.2011 - 19:34
Englische Fanfictions lesen tu ich schon sehr lange, nur zu Schreiben habe ich es mich nie getraut. Livejournal hat mir da den letzten Tritt gegeben und ich muss zugeben, dass mir sehr viel Spaß macht. Besonders da ich so auch Fandoms anrühre, die sonst in Ruhe gelassen hätte, ganz einfach weil ich sie auf Englisch kennen gelernt habe.
Stichwort: Supernatural. Die deutsche Übersetzung ist zwar besser, aber das Original verleiht gewissen Dingen einen ganz anderen Ton. Ganz einfach weil sie sich gewisse Dinge einfach nicht übersetzten lassen. Daher würde ich auch nie eine meiner Geschichten übersetzen. Wenn ich etwas auf Englisch verfasse, dann hat das seinen Grund.

Leider lassen sich die englischen Storys hier auf ff.de nicht posten ...
Bin am Schreiben.
Nicht stören!

Es sei denn, es brennt oder jemand blutet.
 
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