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Beitrag #1, verfasst am 03.11.2009 - 13:48
Und wieder die üblichen Fragen:

Wer kennt es? Wer mag es? Wer nicht? Und warum? xD

Auch dieses Buch von Sanderson hat mich umgehauen. Damit habe ich diesen Autor auch erst entdeckt.

Wieder geht es nicht wie in so vielen Büchern um Vampire, Werwölfe oder Zauberer auch wenn sowas ähnliches wie Magie im Spiel ist.

Die Welt ist verdeckt von Asche und man sieht die Sonne niemals, Nachts beherrscht der Nebel die Welt.

Das Volk der Ska wird unterdrückt vom Obersten Herrscher von dem keiner so genau weiß, wo er eigentlich herkommt nur dass er angeblich den Dunkelgrund besiegt haben soll (von dem auch keiner so richtig weiß was es ist)

Nebelgeborene können bestimmte Metalle verbrennen und erhalten damit bestimmte Kräfte, die normale Menschen so niemals erreichen können.

Nun beschließen manche Nebelinge und Nebelgeborene den Obersten Herrscher zu stürzen und damit auch den Adel und eine neue faire Gesellschaft aufzubauen.

Klingt vllt für manche nicht so neu und aufregend, aber die Story ist super umgesetzt und die Figuren so unglaublich gut ausgearbeitet das es schon fast an Perfektion grenzt.

Das tolle ist: Es gibt kein wirkliches Gut und Böse. Immer wieder fing ich als Leser an zu zweifeln, ob es denn nun wirklich gut war, dass der oberste Herrscher gestürzt werden sollte, ob es wirklich sein musste das der oder der stirbt oder ob die Hintergründe einer Tat nicht doch anders waren, als man auf den ersten Blick annehmen musste.

Sanderson schafft es meiner Meinung nach in diesem Buch immer wieder, den Leser zum stocken und staunen zu bringen, weil man dies und das so nun nicht erwartet hätte (auch wenn es einige Dinge gibt, die natürlich wie immer vorrauszusehen sind.

Was meint ihr dazu?
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Beitrag #2, verfasst am 08.02.2010 - 12:33
So, muss den Thread noch mal nach oben pushen nun da ich auch den zweiten Band "Krieger des Feuers" gelesen habe.

Ich hab einfach immernoch die Hoffnung, dass sich noch jemand findet, der das Buch/die Bücher schon gelesen hat und meine Begeisterung teilt. Oder auch nicht und mit dem man deshalb ne kleine Diskussion drüber führen kann ^^
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Beitrag #3, verfasst am 08.02.2010 - 18:11
Oh, den Thread hab ich damals gar nicht gesehen! Dabei ist Sanderson einer meiner allerallerliebsten Fantasy-Autoren.

Ich hab die Bücher auf Englisch gelesen und demnach auch schon alle drei hinter mir, und ich liebe sie abgöttisch. Das ist mitunter die beste Fantasy, die ich je gelesen habe. Ich stehe nämlich auch mehr so auf Geschichten, wo wirklich auch gesellschaftliche Probleme, neue Ideen bezüglich Magie und ähnliche Dinge behandelt werden. Sandersons Art von Magie finde ich wahnsinnig faszinierend, mal abgesehen davon, dass er eine wahnsinnig plastische Welt erschaffen hat.

Außerdem sind mir alle Charaktere sehr ans Herz gewachsen und ich habe beim Lesen der Bücher auch mehr als einmal geheult. Ich kann mich allerdings nicht entscheiden, wen ich am liebsten mag, obwohl ich mich in Elend im ersten Buch ganz furchtbar verliebt habe und Kelsier finde ich auch total toll.

Und was mir an Sanderson wahnsinnig gut  gefällt: dass er nicht davor zurückschreckt, auch sehr brutale Dinge zu zeigen, und zwar nicht aus Freude am Sadismus, sondern weil es in dieser Welt einfach dazugehört. Was ihm einfach unglaublich gut gelungen ist: die Steel Inquisitors. Ich finde die auf so morbide und seltsame Weise faszinierend... ich kann das gar nicht beschreiben.

Jedenfalls mag ich den Plot sehr, weil Sanderson eigentlich diese ganzen Klischees nimmt und einige davon einfach umdreht. Auch gut, und das hast du ja erwähnt: die Zweifel daran, ob das eigentlich moralisch ist, Leute zu töten, selbst wenn sie böse sind. Die Erkenntnis, dass es nicht einfach ist, eine neue Regierung aufzubauen, und die Frage, ob man den Leuten damit wirklich einen Gefallen tut.

Ich werd die Bücher auf jeden Fall bald mal wieder lesen.
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Beitrag #4, verfasst am 08.02.2010 - 19:25
Hui, da sklingt ja interessant. Der erste Band ist mir mal in dr Buchhandlung zufällig über den Weg gelaufen und ich hab ihn mir auf die To Read-Liste für die Zukunft gesetzt. Nun steht es fest da^^
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Beitrag #5, verfasst am 13.02.2010 - 13:39
@Falko: VORSICHT! In dieser Nachricht werd ich ein bisschen Spoilern, also wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, dann lieber nicht weiterlesen ^^

Branquignole schrieb:
Oh, den Thread hab ich damals gar nicht gesehen! Dabei ist Sanderson einer meiner allerallerliebsten Fantasy-Autoren.


Hab auch noch einen Thread zu "Elantris" erstellt ^^ Vielleicht kannst du dazu auch noch ein Statement abgeben. Obwohl ich "Kinder des Nebels" ein wenig besser finde als "Elantris". Weiß auch nicht warum.

Mir sind die Figuren auch sofort total ans Herz gewachsen und ich fand, dass der Tod von Kelsier mal was anderes war als sonst. Es ging einfach ZACK...WEG. Erst der Sieg gegen den Inquisitor un dann kommt der Oberste Herrscher und man denkt "Wow, jetzt der ultimative Kampf", aber nix is. Einfach KNACK, Genick durch.

Ich saß echt geschlagene 5 Minuten vor dem Buch und war total geschockt.

Ich muss aber auch sagen, dass ich den zweiten Band nicht so toll fand wie den ersten (Oh, was für eine Überraschunf xD) Vin wird mir einfach zu perfekt und Elant geht mir mit seiner Übermorla ziemlich auf den Geist.
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Beitrag #6, verfasst am 14.02.2010 - 09:51
Ich SPOILER mal zurück. :D

Elantris hab ich übrigens noch nicht gelesen, aber es steht im Regal und kommt demnächst dran, dazu werd ich dann sicher auch was zu sagen haben. :) Hab aber schon mehrfach gehört, dass es nicht so gut sein soll wie die Trilogie.

Kelsiers Tod fand ich SO. GENIAL. Ich hab geheult, ich fand's scheiße und gleichzeitig so gut. Ich hab Kelsier doch vergöttert! :( Böser, Böser Brandon Sanderson, der ihn mir weggenommen hat!

Das zweite Buch fand ich gut. Es gibt zwar diesen großen Mythos, dass alle zweiten Bücher schlecht sind, aber mir hat es gefallen. Ich habe eher immer ein Problem mit den dritten Büchern. Das fand ich auch nicht schlecht, aber irgendwie nicht so gut wie die anderen beiden. Dass Vin ein bisschen arg perfekt wird- gut, da muss ich dir zustimmen. Andererseits gibt es zum Glück auch noch ein paar Dinge, die sie nicht ganz so toll kann. :D Und da sie ein weibliche Charakter ist, den ich eigentlich mag, hab ich versucht, mir das nicht vermiesen zu lassen.

Aber eine Frage hab ich jetzt noch... heißt Elend auf Deutsch wirklich Elant? :D Seine "Übermoral" fand ich nie sonderlich schlimm, in meinen Augen ist er einfach so ein Mensch, der sich über alles und jeden Gedanken gemacht und vor allem seines Vaters wegen kann ich mir gut vorstellen, dass er das einfach auch ein bisschen braucht.
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Beitrag #7, verfasst am 14.02.2010 - 10:30
Ich habe es auch gelesen, aber um ehrlich zu sein, meine Begeisterung hält sich in Grenzen.
Das war mir irgendwie so langatmig und zum Teil wirklich langweilig erzählt. Kelsier hätte sicher eine spannende Figur sein können, aber trotzdem jede seiner Handlung auf unzähligen Seiten ausgewalzt wurde, ist er mir nicht nahe gebracht worden.
Zwischendurch hat es mich wirklich verlangt, das Werk zur Seite zu legen, weil irgendwie gar nichts mehr passierte. Als die Handlung dann nach seitenlangem Gesabbel endlich noch mal eine Kehrtwende machte, wollte ich eigentlich schon gar nicht mehr wissen, was mit den Rebellen passiert.
Dabei ist weder die Idee, noch die Welt, in der "Kinder des Nebels" spielt, schlecht. Eigentlich ist es sogar Fantasy, wie ich sie mag. Ich glaube, ich mag nur den Schreibstil des Autors nicht. Aber das kann ja jedem mal passieren.

LG
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Beitrag #8, verfasst am 14.02.2010 - 12:07
Das ist schade, obwohl ich glaube, dass ich die Kritik durchaus verstehen kann. Hast du's auf Deutsch gelesen? Ich will nicht sagen, dass die Übersetzung schlecht sein muss, aber manchmal geht im Deutschen auch ein bisschen Tempo verloren. Aber vielleicht liegt es auch wirklich am Schreibstil, der mir persönlich aber gut gefällt. :)
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Beitrag #9, verfasst am 14.02.2010 - 15:33
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zuletzt bearbeitet am 14.02.2010 - 15:34
Branquignole schrieb:
Ich will nicht sagen, dass die Übersetzung schlecht sein muss, aber manchmal geht im Deutschen auch ein bisschen Tempo verloren.


Interessant! Fügen die Übersetzer dann eigene, langweilige Passagen ein, oder wie muss man sich das vorstellen?

Ich denke eher, das hängt mit dem Aufbau der Geschichte zusammen und damit, wie es dem Autor gelingt, lebendige Charaktere zu schaffen. Und da hat er mich halt nicht überzeugt.
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Beitrag #10, verfasst am 14.02.2010 - 15:44
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zuletzt bearbeitet am 14.02.2010 - 15:45
Klesst schrieb:
Branquignole schrieb:
Ich will nicht sagen, dass die Übersetzung schlecht sein muss, aber manchmal geht im Deutschen auch ein bisschen Tempo verloren.


Interessant! Fügen die Übersetzer dann eigene, langweilige Passagen ein, oder wie muss man sich das vorstellen?


*lach* Interessante Idee...
Ich glaube, es passiert öfter mal, dass Dinge, die auf Englisch ganz kurz und knackig auszudrücken gehen, auf Deutsch drei Sätze brauchen. Und wenn sich sowas über ein paar Absätze zieht, merkt man das schon...
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

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Beitrag #11, verfasst am 15.02.2010 - 12:36
Lapislazuli67 schrieb:
Ich glaube, es passiert öfter mal, dass Dinge, die auf Englisch ganz kurz und knackig auszudrücken gehen, auf Deutsch drei Sätze brauchen. Und wenn sich sowas über ein paar Absätze zieht, merkt man das schon...


So hatte ich das auch gemeint.

Auf Englisch hat man ja auch viel die Möglichkeit, Sachen in Partizipien zu packen, und was auf Englisch dann ein Wort braucht, braucht auf Deutsch vielleicht einen halben Satz. Es gibt auch ein paar Verben, die einfach schon eine ganze Bedeutung an sich haben, die wir auf Deutsch nur in mehreren Wörtern ausdrücken können. (Umgekehrt hat natürlich auch Deutsch seine Vorteile gegenüber dem Englischen.)

Aber ich will auch nichts schönreden- wenn's dir nicht gefallen hat, hat's dir nicht gefallen. :)
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Beitrag #12, verfasst am 17.02.2010 - 21:15
Branquignole schrieb:

Aber eine Frage hab ich jetzt noch... heißt Elend auf Deutsch wirklich Elant?.


Ja, heißt er ^^

Kann es sein, dass du den dritten teil schon auf englisch gelesen hast? ich les nämlich immer nur auf deutsch und leider dauert es da noch ein jahr bis es rauskommt.
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Beitrag #13, verfasst am 18.02.2010 - 12:49
Ja, hab ich. :) Hab sie Mitte letzten Jahres noch mal alle drei gelesen, als ich den dritten dann endlich hatte. Für mich hatte sich das Warten auf jeden Fall gelohnt.
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Beitrag #14, verfasst am 27.03.2010 - 17:12
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zuletzt bearbeitet am 27.03.2010 - 17:56
Meine Gedanken, nachdem ich mit dem ersten Band fertig geworden bin:

!Spoiler!

Wenn der Held eines Buches lange vor Schluss in Todesgefahr gerät, braucht man sich keine Sorgen zu machen, weil er sowieso überlebt?
Pustekuchen.
Kelsier, du gesegneter Wahnsinniger, du gesegnetes Genie.
Was hab ich geheult, als er starb. Es ging irgendwie alles viel zu schnell. Ich wäre jede Wette eingegangen, dass Kelsier im Lauf der Bücher stirbt, aber niemals hätte ich erwartet, dass es so schnell gehen würde.

Das Buch ist einfach genial. Man muss die Charaktere einfach mögen, ob Kelsier oder Hamm bis hin zu Spuki. Jeder hat so seine Eigenheiten, jeder hat einen festen Platz in dem Buch und ist kaum wegzudenken.

Die Handlung hat mich von Beginn an fasziniert. Die ständigen Wendungen machten es unglaublich spannend und ließen mich früh ahnen, dass ich verdammt viele Tränen vergießen werde. Hab mir den zweiten Band heute gekauft und wette, dass es da genauso weitergehen wird, auch wenn Kelsier eine verflucht große Lücke hinterlässt.
Einen Charakter wie ihn findet man selten. Seine Art, irgendwo zwischen Leichtsinn und Wahnsinn zu schweben fasziniert und wirft endlose Fragen auf. Was hat er vor? Weiß er überhaupt, was er tut?
Nach seinem Tod habe ich geweint und hätte das Buch am liebsten gegen die Wand geschmettert, aber als sein ganzer Plan dann offenbar wurde, konnte ich nur noch lächeln.
Kelsier vereint den Helden und den Antihelden in sich. Seine Mehtoden waren teils wirklich grausam.
Ich habe ja mit dem Kauf des Buches gezögert, weil "Heldenepos" sehr nach "Großer Held besiegt das Böse und wird der neue gute König" klang. Aber es ist vollkommen anders.

Und es gibt einfach keinen Unterschied zwischen Gut und Böse. Den Obersten Herrscher kann man nicht einfach hassen. Was auch immer er getan hat, er hatte offenbar seine Gründe. Ich bin gespannt, was im zweiten Band noch auf mich zukommt.
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Beitrag #15, verfasst am 30.03.2010 - 21:04
Zwischenstand nach etwa 400 Seiten von Band 2:
Baaamm!

Immer neue Elemente, überraschende Entwicklungen, Spannung ohne Ende...
Wer ist der Verräter? Ich hoffe, dass es keiner aus der Mannschaft ist...Weher, Hamm und Spuki fallen zum Glück weg...
Die Charaktere und ihre Interaktion machen einen Großteil des Buches aus.
Was hat Zane wirklich vor? Ich trau dem Kerl kein Stück weit über den Weg, aber er fasziniert mich.
Marsch ist ein wandelndes Geheimnis. Was hat er vor? Ich mag ihn, aber irgendwas ist komisch an ihm...
Ich beginne, OreSeur zu mögen. Ich mag es, wie sich sein Verhältnis zu Vin entwickelt. Und über Kandras würde ich auch gern ein bisschen mehr erfahren.
Und was haben die Nebel für ein Geheimnis? Fragen über Fragen.
Ich würde am liebsten nur noch lesen, dabei hab ich doch soooo viel zu tun
Wenigstens kommt der 3. Band bald auf Deutsch raus, dann muss ich nicht mehr ewig warten
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Beitrag #16, verfasst am 02.04.2010 - 20:59
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zuletzt bearbeitet am 02.04.2010 - 21:06
Spoiler zu Band 2!

Ich will gar nicht mehr warten *heul*
Da denkt man fünfzig Seiten vor Ende, man wisse, was Sache ist, und dann ändert sich auf einmal ALLES!

Ich hatte gedacht, ich hätte mich daran gewöhnt, dass in diesen Büchern nichts, aber auch gar nichts vorhersehbar ist.
Noch nie, wirklich noch NIE hat ein Autor es geschafft, mich dermaßen zu überraschen wie Sanderson es tut.
Je mehr man erfährt, umso mehr Fragen tauchen auf.
Was man erwartet, tritt nie ein oder auf völlig andere Weise.

Ich dachte mir schon, dass Zane sterben wird, aber ich hatte - wie bei Kelsier - nicht gedacht, dass es so schnell, so hart sein würde. Und ich will wissen, was das für eine Stimme war, die er hörte!

OreSeur/TenSoon wäre auch so ein Beispiel. Das hätte ich nie erwartet, nie. Ich mag ihn dennoch sehr und hoffe, dass er im dritten Band zurückkehrt. Vin würde ihn sicher gebrauchen können.

Marsch ist ein Verräter, oder auch nicht. Keine Ahnung. Um es mit seinen Worten auszudrücken: "Ich weiß es nicht".

Sazed tut mir leid, und wie. Ich wünsche ihm, dass er seinen Frieden findet und in Ruhe sterben kann. Irgendwie glaube ich, dass es so kommen wird.

Dass Elant zu einem Nebelgeborenen werden könnte...ehrlich gesagt habe ich schonmal darüber nachgedacht, was geschehen würde, wenn es in ihm "schnappen" würde, es dann aber als unwahrscheinlich abgetan. Denkste.
Man könnte jetzt vermuten, dass er und Vin zu "Mary Sue und Gary Stu des Jahrtausends" werden, aber ich wette, dass da noch viel mehr passieren wird.

Ich will das nächste Buch. Sofort.
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Beitrag #17, verfasst am 20.04.2010 - 20:04
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zuletzt bearbeitet am 20.04.2010 - 20:05
Ich spoilere hier jetzt mal fröhlich für Band 3 um mein gewaltiges Mitteilungsbedürfnis auszuleben.
Also Achtung ;)

Irgendwann kam der Punkt, an dem ich dachte, jetzt könnte mich nichts mehr schocken. Dann, auf den letzten hundert Seiten, hab ich gespürt, wie meine Augen iiiiimmer größer wurden, mein Mund iiimmer weiter aufging, bis ich das Gefühl hatte, meine Kinnlade liegt mir im Schoß.
Die Auflösung ist so genial und perfekt. Das Wesentliche ist klar, aber ein paar Fragen bleiben immer - zB die Frage nach den letzten beiden Metallen oder was aus den Kolossen etc geworden ist. Ich vermute ja, dass *ähem* der Held aller Zeiten (zwischendurch hatte ich auf Spuki spekuliert, aber das was es letztlich war hatte ich auch schon mal in Erwägung gezogen) sie ausgelöscht hat, weil sie zu der Welt, wie sie einmal war, nicht dazugehörten. Genauso wie die Inquisitoren (wenigstens hat Marsch es hinter sich *schnief*) und die Kandras/Nebelgeister (TenSooooooooon *wähäää*).

Es gab so viele Hinweise, so viele winzige Details, die am Ende so perfekt zusammenpassten! Vins Ohrring, das Nebelgespenst, Bewahr, Ruin.
Vor allem Bewahr. Bewahrer. Weltenbringer! Ja, und wie Weltenbringer! Das erscheint am Ende so offensichtlich...aber ist da irgendjemand draufgekommen???
Ich hab ziemlich geheult zum Ende hin, aber es war auf eine gewisse Art auch schön. Und passend.

Und auch jetzt gibt es nichts "Böses". Ruin ist nicht wirklich böse. Ich glaube, Alendi hat das in seinem Tagebuch mal geschrieben...er vernichtet nicht aus Bosheit, sondern weil er ist, was er ist.
Und Raschek ist es schon gar nicht.

Dann die Sache mit...naja, ich dachte mir ziemlich schnell, dass Spuki nicht den gesehen/gehört hat, den er zu sehen glaubte.

Und die Kolosse sind ja hammerhart O.O "Ich bin mensch." Ja verdammt, wie geil ist das denn?

Fazit: Ich habe echt eine Gänsehaut, wenn ich an dieses Buch denke...das wird mich so schnell nicht loslassen.
Als Atheistin kann ich mit Gott und der Moral von der Geschicht zwar soviel nicht anfangen, aber das Ende ist trotzdem genial.

Und ab morgen mach ich bei Sandersons "Elantris" weiter^^
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Beitrag #18, verfasst am 12.05.2010 - 12:02
So,

nun bin auch auch durch mit dem dritten Band-

Hat etwas länger gedauert, aber ganz bestimmt nicht weil er schlecht war, sondern weil ich es einfach nicht ertragen konnte, dass das Buch irgendwann zu Ende ist xD

Trotz diesen drei fetten Wälzern war keine langweilige oder langatmige Stelle dabei. Und die Auflösung war ja wohl der ultimative Hammer.

Da ist Sazed die ganze Zeit davon überzeugt, dass Vin die Heldin aller Zeiten ist, dabei ist er es selber.

Und wie bei Elantris ist wieder einiges offen und kann weitergesponnen werden als würde Sanderson uns schon anschreien "Schreibt ne FF, schreibt ne FF!!!" x)

Mit dieser Trilogie ist Brandon Sanderson auf der Liste meiner Lieblingsautoren auf Platz eins gelandet und da wird ihn auch so schnell keiner mehr runterschubsen können.
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Beitrag #19, verfasst am 12.05.2010 - 13:33
Ne, da er es mit dieser Trilgie geschafft hat, Trudi Canavan und ihre schwarzen Magier vom Thron zu stoßen, bezweifle ich, dass da nochmal irgendjemand rankommt.^^

Ich bin ja drauf und dran, nen OS über Marsch zus chreiben....der Typ ist einer der tragischsten Helden überhaupt *schnüff*
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Beitrag #20, verfasst am 13.05.2010 - 00:13
Er könnte sich höchstens noch selbst mit einem neuen Projekt übertreffen, aber da hat er selbst für sich die Latte ganz schön hochgelegt.

Boor, ich bin immernoch vom Hocker. Das is Fantasy vom Feinsten. Vom Allerfeinsten. Nichts aufgewärmtes, endlich mal was neues.

Und kein einziger Charackter ist perfekt. Alle haben irgendwie zwei Seiten und wenn Fehler gemacht werden dann nicht solche ala "Ich versuche zu vertuschen das ich Mary Sue bin" sondern Fehler die die Figuren wirklich vermenschlichen.
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Beitrag #21, verfasst am 26.02.2011 - 21:28
Ich bin begeistert von dem ersten Band!
Mir ist Kelsir extrem sympathisch und das ganze Buch ist super geschrieben!
Er lässt alle Figuren menschlich erscheinen und jede hat ihre Stärken und Schwächen.
Glg Alina
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Beitrag #22, verfasst am 04.02.2012 - 18:09
JAWOLLLL XD

Ich kann's gar nicht fassen. Von wegen Trilogie und von wegen Sanderson lässt was offen!

Der vierte Band folgt dieses Jahr :D
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Beitrag #23, verfasst am 04.02.2012 - 19:31
Spielt aber sehr weit in der Zeit nach den Kindern des Nebels und hat wohl nicht mehr sooo viel damit zu tun. Auf Englisch ist der ja schon draußen, laut einer Rezension (Link: http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=63868 )
Bin gespannt, lesen werd ichs auf jeden Fall ^^
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