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Beitrag #251, verfasst am 24.10.2010 - 20:45
Wobei Narben deutlicher zu sehen sind, je jünger man war, als man sie bekam - weil im Alter der Heilungsprozess langsamer verläuft wohl.
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Beitrag #252, verfasst am 24.10.2010 - 20:59
Hm, dann gibt es ja auch noch Unterschiede, was das Abheilen angeht. Wenn ich mal vergleiche, welche Narben ich wann bekommen habe und wie gut sie zu sehen sind... (Dazu muss ich sagen, dass ich laut meinen Piercern/Tätowierern zu denen gehöre, bei denen Wunden sehr schnell und problemlos verheilen.)

Erste Narbe: war ich maximal 2 Jahre alt; die im Gesicht. Ist 'unauffällig', aber deutlich zu sehen. Kein helleres Gewebe wie z.B. bei OP-Narben. Ist relativ schnell verheilt, wurde aber nicht genäht oder so.

Zweite Narbe: Blinddarm-OP; mit 12 Jahren. Helles Gewebe, leicht erhöht; natürlich genäht und im Krankenhaus behandelt.

Dritte Narbe(n): Protestierendes Chamäleon mit sanfter Gewalt von Unterarm entfernt (mehrfach; Alter 21 - 23) helle, kaum sichtbare Narben, unbehandelt (außer Desinfektionsmittel). Waren im Grunde nicht mehr als tiefe Kratzer und ich war relativ sicher, dass keine Narben bleiben. Naja, falsch gedacht, sehen noch immer aus wie vor ein paar Jahren.

Keine nennenswerten Unterschiede zwischen der Kindheitsnarbe und der, die ich im Erwachsenenalter bekommen habe.
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Beitrag #253, verfasst am 24.10.2010 - 21:10
Gut, ist ne Typfrage, Hautfrage etc. pepe - das mit dem Heilungsproozess mit wachsenden Alter ist ne gernelle Aussage, in die man dann noch alle Eventualitäten reinrechnen müsste.
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Beitrag #254, verfasst am 28.10.2010 - 00:54
Was passiert, wenn man einen Schuss (von einer Pistole) in die Hand bekommt? Bleibt die Kugel da stecken oder fliegt sie gar hindurch?! Und was würde man als einigermaßen sachkundiger Mensch dann machen? Ins Krankenhaus fahren, denke ich mal, und dann? Wie schlimm ist sowas?
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Beitrag #255, verfasst am 28.10.2010 - 01:44
Ins Krankenhaus fahren ist schonmal eine super Idee. Als erste Hilfe - Verband drum, Blutung stoppen. Da wird dann die Kugel entfernt (so sie denn in der Wunde hängt, ich denke, es kommt da auf Schußdistanz, Kaliber und vermutlich Knochen an, also wo genau getroffen wurde), Wunde gereinigt/desinfiziert, möglicherweise genäht und geschient. Schußverletzungen an der Hand hab ich noch nicht 'live' erlebt, aber halt größere Nägel/Klingen, die den Knochen zumindest ankratzen können.
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Beitrag #256, verfasst am 28.10.2010 - 08:38
@ EchoTracer: Vielen Dank für die Erklärungen, das hat mir sehr weiter geholfen!
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Beitrag #257, verfasst am 28.10.2010 - 12:30
Ich schon wieder ... Stichwort Koma.
Mein Prota soll den anderen Protas ein bisschen Sorgen bereiten.

- kann man mit einer relativ "geringen" Kopfverletzung ins Koma fallen/geht das auch ohne Kopf-Aua (Blutverlust ...)? --> der Bursch sollte danach vom Kopf her wieder schnell voll da sein
- wenn er, sagen wir, fünf Tage im Koma liegt, kann er dann einfach so "pling" aufwachen und sagen "Hallo, da bin ich?" (theoretisch, dem wirds nach demn Aufwachen scheiße gehen, weil er schwer verletzt ist und sich praktisch nicht rühren kann)

Oder wie muss ich rechnen, verläuft das Erwachen? Erstmal ein bisschen vor sich hin dämmern?
(Mir wäre das *pling* am liebsten, aber noch hab ich genug Zeit, umzuplanen)

Google liefert da ziemlich unterschiedliche Infos.
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Beitrag #258, verfasst am 28.10.2010 - 17:23
Nein.

Allerdings ist bei geringfügigen Kopfverletzungen eine retrograde Amnesie möglich, das heißt, dein Prota hat ein Loch in der Erinnerung. Nur eben kein Koma. Da müsste die Verletzung schon erheblicher sein.

Schwer Verletzte werden im künstlichen Tiefschlaf gehalten und wachen dann langsam auf. Ist das vielleicht drin? Im Spital aufwachen? Dann könnte er natürlich geistig voll da sein, während sein Körper noch nicht mitmacht. Und vielleicht erinnert er sich nach ein paar Tagen gar nicht mehr dran, wie und was er zwischendurch mit seinen Freunden, Ärzten usw. gesprochen hat.
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Beitrag #259, verfasst am 28.10.2010 - 17:34
Hmm ... erstmal danke!
Ich hab das Gefühl, dass das nicht so läuft wie ich will ... möglichst schmerzhafte Verletzungen (so ziemlich überall), aber vom Kopf her müsste er halt schon voll da sein ... künstliches Koma überleg ich mir schonmal ... dann wird es halt etwas weniger "plötzlich", wenn man ihn so aufwachen lässt.
Mir geht es einfach darum, dass er ein paar Tage ganz weg ist und alles ziemlich auf der Kippe steht.

Muss es bei einm Schädel-Hirn-Trauma zwingend zum Gedächtnisverlust kommen?
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Beitrag #260, verfasst am 28.12.2010 - 14:05
Wenn ich den Thread mal wieder ausgraben darf... ich hätte da eine Frage, von der ich einfach nicht weiß, wo ich nachgucken sollte:

In einer Szene muss meine Protagonistin eine Leiche wegschleppen, die schon längere Zeit im Schnee lag und entsprechend gefroren ist. Es ist davon auszugehen, dass sie sich ziemlich ungeschickt anstellt, die Leiche also zwischendurch mal auf den Boden aufschlägt. Nun frage ich mich: Kann dabei von so einer gefrorenen Leiche was abbrechen? Und wenn ja, wie leicht passiert sowas?
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Die Frage ist, welchen Teil davon wir vor dem Handel beiseite schaffen konnten.
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Beitrag #261, verfasst am 28.12.2010 - 14:25
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zuletzt bearbeitet am 28.12.2010 - 14:34
Isparra schrieb:
Hmm ... erstmal danke!
Ich hab das Gefühl, dass das nicht so läuft wie ich will ... möglichst schmerzhafte Verletzungen (so ziemlich überall), aber vom Kopf her müsste er halt schon voll da sein ... künstliches Koma überleg ich mir schonmal ... dann wird es halt etwas weniger "plötzlich", wenn man ihn so aufwachen lässt.
Mir geht es einfach darum, dass er ein paar Tage ganz weg ist und alles ziemlich auf der Kippe steht.

Muss es bei einm Schädel-Hirn-Trauma zwingend zum Gedächtnisverlust kommen?


Nein, Amnesien sind seltener, als uns das TV glauben machen möchte! ^^
Natürlich ist immer der Mechanismus der Verdrängung möglich, wenn ein Mensch einen Schock erlebt hat und die Gelegenheit nutzt, sich selbst durch Blockaden zu schützen.
Dazu müßte es auch nicht zu einer schweren Kopfverletzung kommen.

Ich weiß allerdings nicht, wie Du deinen Chara schwer verletzen sollst und er dabei noch richtig klar im Kopf sein soll, selbst wenn es zu keinem Schädel-HIrn-Trauma gekommen ist.
Nach einer Narkose ist man schon ramdösig (das weiß ich nun aus eigener Erfahrung), ich will mir gar nicht vorstellen, wie das nach einem Koma ist... Voll da sein, fände ich in jedem Fall übertrieben.
Natürlich kann es da diesen Moment geben, wenn die betreffende Person die Augen weit aufreißt und klar wirkt, aber es ist unwahrscheinlich, daß er oder sie dann gleich mathematische Gleichungen lösen kann!

Melmoth schrieb:
Wenn ich den Thread mal wieder ausgraben darf... ich hätte da eine Frage, von der ich einfach nicht weiß, wo ich nachgucken sollte:

In einer Szene muss meine Protagonistin eine Leiche wegschleppen, die schon längere Zeit im Schnee lag und entsprechend gefroren ist. Es ist davon auszugehen, dass sie sich ziemlich ungeschickt anstellt, die Leiche also zwischendurch mal auf den Boden aufschlägt. Nun frage ich mich: Kann dabei von so einer gefrorenen Leiche was abbrechen? Und wenn ja, wie leicht passiert sowas?


Was sind das wieder für Fragen!

Über gefrorene Leichen weiß ich nicht viel, außer daß sie hellrote Totenflecke aufweisen, keinen Verwesungsgeruch ausstoßen und mit der "Gefrierzeit" an Gewicht verlieren.

Das mit dem Abbrechen von Gliedmaßen stelle ich mir jetzt an einem tiefgefrorenen Truthahn vor und denke, daß es da eher weniger zum Abbrechen von Körperteilen kommt, wenn man das Vieh über die Landschaft zerren würde. Dabei geht es ja nicht um Trockeneis, das damit gefrorene Dinge zum Zersplittern bringen kann.

Problematisch wäre wohl der Transport während des Auftauvorganges, da kann es passieren, daß es zu Rupturen in Muskeln und Weichteilen kommt, was aber nicht zum Abbrechen von Gliedmaßen führt. Es würde einfach innere Strukturen zerstören.
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Beitrag #262, verfasst am 28.12.2010 - 18:59
Wenn du die Leiche nicht gerade mit flüssigem Stickstoff einfrierst, bricht nichts ab. Beschädigungen sind allerdings möglich.
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Beitrag #263, verfasst am 28.12.2010 - 19:16
@Chiron und Panthera: Vielen Dank für die Antworten! Flüssiger Stickstoff oder Trockeneis sind da nicht im Spiel, nur Schnee - also werde ich es meiner Protagonistin zumindest ersparen können, dass sie auch noch abgebrochene Einzelteile aufsammeln muss *g* (Und danke auch für die Info mit den hellroten Flecken, Panthera - so ein Detail kann man immer brauchen!)
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Beitrag #264, verfasst am 08.03.2011 - 20:55
Was mich beschäftigt ist eine Handlähmung. Ich weiß, dass durch schädigung der Nerven, oftmals durch Gehirn/Rückenmark eine Handlähmung auftreten kann. Dabei kommt es dann ja zur sogenannten Fallhand oder Krallenhand. Was ich mich jetzt frage, ist, ob bei Schädigung beider Nerven (ulnaris und radialis) dann trotzdem die Hand so "verkrallt" und ob das genauso auftritt, wenn direkt die Nerven z.B am Handgelenk zertrennt werden und nicht wieder zusammen genäht werden.
Wie hoch ist die wahrscheinlichkeit das zu überleben, wenn wirklich das Handgelenk verletzt wird (wegen der Aterie)? Und kann eine Handlähmung auch durch eine Verletzung der Handfläche auftreten?
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Beitrag #265, verfasst am 08.03.2011 - 21:17
Ich möchte einem meiner Protas die Schulter schrotten.
Also irgendein Band/Sehne rausrupfen, das mit viel Aufwand wieder hingenäht werden muss und das eine Bewegungseinschränkung zurücklässt.
Was bietet sich da denn so an?
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Beitrag #266, verfasst am 08.03.2011 - 21:39
Ich habe auch nicht so viel Ahnung (sieht man an meinem Beitrag vorher). Aber mir scheints am einfachsten die Schulter auszukugeln (Schulterluxation). Beim wieder einrenken, je nach schwere können auch Nerven, das Gelenk usw. verletzt werden, was natürlich eine Bewegungseinschränlung zurück lässt.
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Beitrag #267, verfasst am 08.03.2011 - 21:50
Ich weiß nicht, ob ich das hier schon mal gefragt habe,  wenn ja, tuts mir Leid.
ich plane, einem Menschen bei lebendigem Leib den Arm abzureißen (natürlich nicht ICH, aber eine person in meiner geschichte)
Frage: Ist das mit normaler Muskelkraft überhaupt zu schaffen?
Ich habe mal gelesen, dass es schon nicht so einfach sein soll, einem Menschen den Arm auszukugeln, aber mir geht es dabei mehr um den Blutverlust und das Anschließende sterben des Menschen.
Als Alternative wäre immer noch die (langweilige) Erschießung möglich, weil eine der personen eine waffe mit sich führt, aber ich hätte es gern spektakulär.
Ist da was zu machen, realistisch gesehen?
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Beitrag #268, verfasst am 08.03.2011 - 21:57
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zuletzt bearbeitet am 08.03.2011 - 21:57
Lux Aeterna schrieb:
Ich weiß nicht, ob ich das hier schon mal gefragt habe,  wenn ja, tuts mir Leid.
ich plane, einem Menschen bei lebendigem Leib den Arm abzureißen (natürlich nicht ICH, aber eine person in meiner geschichte)
Frage: Ist das mit normaler Muskelkraft überhaupt zu schaffen?
Ich habe mal gelesen, dass es schon nicht so einfach sein soll, einem Menschen den Arm auszukugeln, aber mir geht es dabei mehr um den Blutverlust und das Anschließende sterben des Menschen.
Als Alternative wäre immer noch die (langweilige) Erschießung möglich, weil eine der personen eine waffe mit sich führt, aber ich hätte es gern spektakulär.
Ist da was zu machen, realistisch gesehen?

Kann ich mir nicht vorstellen.
Aus Beschreibungen von Vierteilungen, also wo ein Mensch von vier Pferden auseinandergerissen werden soll, hab ich rausgelesen, dass selbst die vier Pferde das häufig nur mit Hilfe geschafft haben, also dem Zerhacken von Muskeln etc.

RainyYuki schrieb:
Ich habe auch nicht so viel Ahnung (sieht man an meinem Beitrag vorher). Aber mir scheints am einfachsten die Schulter auszukugeln (Schulterluxation). Beim wieder einrenken, je nach schwere können auch Nerven, das Gelenk usw. verletzt werden, was natürlich eine Bewegungseinschränlung zurück lässt.

Das wäre noch eine Möglichkeit, danke!
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Beitrag #269, verfasst am 08.03.2011 - 22:02
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zuletzt bearbeitet am 08.03.2011 - 22:06
Lux Aeterna schrieb:
Ich weiß nicht, ob ich das hier schon mal gefragt habe,  wenn ja, tuts mir Leid.
ich plane, einem Menschen bei lebendigem Leib den Arm abzureißen (natürlich nicht ICH, aber eine person in meiner geschichte)
Frage: Ist das mit normaler Muskelkraft überhaupt zu schaffen?
Ich habe mal gelesen, dass es schon nicht so einfach sein soll, einem Menschen den Arm auszukugeln, aber mir geht es dabei mehr um den Blutverlust und das Anschließende sterben des Menschen.
Als Alternative wäre immer noch die (langweilige) Erschießung möglich, weil eine der personen eine waffe mit sich führt, aber ich hätte es gern spektakulär.
Ist da was zu machen, realistisch gesehen?


Mit wessen Muskelkraft?^^
Reine Spekulation das, aber ich würde behaupten, dass man es mit menschlicher Muskelkraft
höchst wahrscheinlich nicht fertig bringt...Obwohl...Vielleicht klappt es sogar, wenn der abreißende Jemand nen ordentlichen Adrenalinschub hat oder so... Keine Ahnung.

Wenn deine Bösewicht-Truppe allerdings Pferde hat... Nun, schnapp dir vier Pferde und Seile, dann
hast du..tataa.. auch ne miese Art wen loszuwerden. Vierteilen funktioniert jedenfalls, sagt das Mittelalter (und ich wette dazu findest du mehr Infos...)

Edit:
Oh okay, das sogar die Pferde Hilfe brauchten, wusste ich nicht. Mmmh, aber wenn man sozusagen jemanden die Vorarbeit machen lässt und nur für den allerletzten Rest Muskelkraft einsetzt..? O.o Igitt
Aber es wäre vermutlich extrem schmerzhaft -.-
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Beitrag #270, verfasst am 08.03.2011 - 22:04
Ich würde mal behaupten, dass es das mit "normaler", menschlicher Muskelkraft nicht ist...nicht mal, wenn du den Kerl, dem du den Arm abreissen willst, irgendwo fixierst.

Der Rest, mit Mittelalter/Folter/Streckbank hat sich überschnitten...( besser so, damit kenne ich mich null aus...)

Wie soll der arme Kerl denn sterben? Verbluten? Wieso hackst du den Arm nicht einfach ab?
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Beitrag #271, verfasst am 08.03.2011 - 22:27
Rona schrieb:
Ich würde mal behaupten, dass es das mit "normaler", menschlicher Muskelkraft nicht ist...nicht mal, wenn du den Kerl, dem du den Arm abreissen willst, irgendwo fixierst.


Höchstens mit einigem Aufwand. (näher dazu äußern möchte ich mich nicht, ich finds auch so schon abartig... *g*)

Wobei, eins doch noch: mir fällt grad ein: wurde ein Delinquent an den Händen/Armen aufgehangen, und schwere Gewichte daran gehangen, kugelten die Arme aus. Dass da auch Arme bei ganz und gar abgerissen wurden, habe ich bisher nirgends gelesen. (Jaha, ich hab da etliche Bücher zum Thema Mittelalter, Foltermethoden, etc. *hust*)


Zur Schulter-Sache, @Isparra: wie wärs, wenn was mit den Muskeln ist?

Hab außerdem grad das gefunden, vielleicht kriegst da noch ne Anregung? http://www.schulterinfo.de/Info/Allgemeines/aufbau.htm
~  Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~
* Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten. *
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Beitrag #272, verfasst am 08.03.2011 - 23:06
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zuletzt bearbeitet am 08.03.2011 - 23:59
RainyYuki schrieb:
Was mich beschäftigt ist eine Handlähmung. Ich weiß, dass durch schädigung der Nerven, oftmals durch Gehirn/Rückenmark eine Handlähmung auftreten kann. Dabei kommt es dann ja zur sogenannten Fallhand oder Krallenhand. Was ich mich jetzt frage, ist, ob bei Schädigung beider Nerven (ulnaris und radialis) dann trotzdem die Hand so "verkrallt" und ob das genauso auftritt, wenn direkt die Nerven z.B am Handgelenk zertrennt werden und nicht wieder zusammen genäht werden.
Wie hoch ist die wahrscheinlichkeit das zu überleben, wenn wirklich das Handgelenk verletzt wird (wegen der Aterie)? Und kann eine Handlähmung auch durch eine Verletzung der Handfläche auftreten?



In aller Regel kommt es bei kombinierten Schäden auch zu kombinierten Erscheinungsbildern...also in diesem Falle müsste der Prota eine Falll-und Krallenhand entwickeln. ( Ich bin zu lange raus aus dem Bereich, in dem man sich wirklich mit Händen beschäftigen muss... ) Allerdings natürlich nur, wenn die Schädigung sich oberhalb des Handgelenks ( das ja von der "Fallhand" hauptsächlich betroffen ist ) befindet.
Eine Fallhand hat eine andere Nervenläsion zur Ursache als eine Krallenhand.
Und...es gibt da auch noch einen dritten Nerven, der "mitspielen" darf, den N.medianus...

Periphere Nerven haben in der Regel eine deutlich größere Regenerationsfähigkeit als zentrale/ das RM. Soll heißen...sie regenerieren oft, jedenfalls wenn sie nicht komplett durchtrennt sind. Sind sie komplett durchtrennt, kann man mit Transplantaten arbeiten ( man kann ja mittlerweile auch Hände transplantieren ) und das so ggf. wieder hin bekommen.

Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, eine solche Verletzung zu überleben ist recht hoch...und klar, wenn's blöd läuft, kann man sich auch an der Hand selbst verletzen...allerdings ist es dann nicht so wahrscheinlich, dass man die von dir angesprochenen, klinischen Bilder zeigt...eine "Fallhand" würde ich hier ausschließen, da sie, wie schon gesagt, von Muskeln des Handgelenks verursacht wird, hierzu muss die Läsion also weiter oben als das entsprechende Gelenk sein ( meist ist sie, bezogen auf das klinische Bild, glaube ich, irgendwo am Oberarm, Stichwort: Radialiskanal ).

Eine Krallenhand geht eher von einer Schädigung des N.ulnaris/N.medianus aus ( die Innervation variiert, also nicht bei jeder Hand ist sie identisch ), wobei man beim N.medianus, wenn er Lehrbuchmäßig innerviert wohl eher ein "Daumen-Problem" und ein Problem mit dem Beugen hat).

Hier dürfte der Ort der Schädigung nach meinem Verständnis ( nicht nachgelesen, zu spät und, wie gesagt...Extremitäten sind nichts, womit ich mich eigentlich beschäftige, das ist ganz ganz dunkle Erinnerung ) auch tiefer ( -> also hinter dem Handgelenk in Richtung Fingerspitzen ) liegen können um das klinische Bild zu erreichen, ggf. auch noch in der Hand selbst...
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Beitrag #273, verfasst am 09.03.2011 - 02:02
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zuletzt bearbeitet am 09.03.2011 - 02:28
Danke für die Antwort. Sie hat mir sehr geholfen, das zu ordnen, was so überall steht. Ich wusste gar nicht, dass eien Fallhand meist von einer Verletzung des Oberarms her rührt, noch war mir bewusst, dass ja da noch ein dritter Nerv liegt. Vielen Dank. Jetzt konnte ich erst richtig recherieren.
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Beitrag #274, verfasst am 09.03.2011 - 07:47
Vielleicht solltest du auch mal nachsehen, wie tief die einzelnen Nerven wo unterhalb der Haut/Muskeln/Fettgewebsanteile in der Regel verlaufen...Es gibt Stellen am Arm/der Hand, wo man sie recht gut "erwischen" kann...Wenn sie tief laufen ( unter Muskulatur ) muss man schon "ordentlich" verletzen...Zudem sind diese Nerven, bevor sie sich in ihre Endäste verzweigen recht massiv ( die sieht man mit bloßem Auge, wenn man aufschneidet und da ein bisschen rumpräpariert....)...Den N.medianus verletzt man recht leicht innen oberhalb des Handgelenks, glaube ich...Beim N.ulnaris müsste ich nachlesen...google vielleicht mal nach Bildern ( wenn du dich nicht ekelst ), da bekommst du eine Vorstellung davon...
( Hatte ich gestern noch vergessen zu schreiben )
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Beitrag #275, verfasst am 09.03.2011 - 08:39
crazytop schrieb:
Lux Aeterna schrieb:
Ich weiß nicht, ob ich das hier schon mal gefragt habe,  wenn ja, tuts mir Leid.
ich plane, einem Menschen bei lebendigem Leib den Arm abzureißen (natürlich nicht ICH, aber eine person in meiner geschichte)
Frage: Ist das mit normaler Muskelkraft überhaupt zu schaffen?
Ich habe mal gelesen, dass es schon nicht so einfach sein soll, einem Menschen den Arm auszukugeln, aber mir geht es dabei mehr um den Blutverlust und das Anschließende sterben des Menschen.
Als Alternative wäre immer noch die (langweilige) Erschießung möglich, weil eine der personen eine waffe mit sich führt, aber ich hätte es gern spektakulär.
Ist da was zu machen, realistisch gesehen?


Mit wessen Muskelkraft?^^
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höchst wahrscheinlich nicht fertig bringt...Obwohl...Vielleicht klappt es sogar, wenn der abreißende Jemand nen ordentlichen Adrenalinschub hat oder so... Keine Ahnung.

Wenn deine Bösewicht-Truppe allerdings Pferde hat... Nun, schnapp dir vier Pferde und Seile, dann
hast du..tataa.. auch ne miese Art wen loszuwerden. Vierteilen funktioniert jedenfalls, sagt das Mittelalter (und ich wette dazu findest du mehr Infos...)

Edit:
Oh okay, das sogar die Pferde Hilfe brauchten, wusste ich nicht. Mmmh, aber wenn man sozusagen jemanden die Vorarbeit machen lässt und nur für den allerletzten Rest Muskelkraft einsetzt..? O.o Igitt
Aber es wäre vermutlich extrem schmerzhaft -.-


Hm, Pferde stehen mir leider nicht zur Verfügung. Dann muss ich es wohl doch beim Erschießen belassen.
Trotzdem danke für die Hilfe.
LG
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