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Beitrag #626, verfasst am 25.01.2012 - 22:06
Weiß jemand, unter welchen Handelsnamen Morphin oder andere süchtigmachende Opiumderivate gehandelt werden?
Ich will was über einen kleinen Schmugglerring in einer postapokalyptischen Welt schreiben, die das Zeug verticken.
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Beitrag #627, verfasst am 25.01.2012 - 23:04
Bei Morphin wären es bspw. MST®, MSR®.
Heroin (oder Diamorphin): Diaphin®
Hydromorphon: Palladon retard®

Ich hoffe, ich konnte helfen?
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Beitrag #628, verfasst am 26.01.2012 - 00:55
Darth Pevra schrieb:
Weiß jemand, unter welchen Handelsnamen Morphin oder andere süchtigmachende Opiumderivate gehandelt werden?
Ich will was über einen kleinen Schmugglerring in einer postapokalyptischen Welt schreiben, die das Zeug verticken.


Falls die Welt sich nicht im deutschen Sprachraum befindet, hier ein paar amerikanische Handelsnamen: Avinza, Kadian, MS Contin, MSIR, Oramorph SR, Roxanol.
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Beitrag #629, verfasst am 26.01.2012 - 11:18
@ Panthera
Ist leider der deutsche Sprachraum.

Isane schrieb:
Bei Morphin wären es bspw. MST®, MSR®.
Heroin (oder Diamorphin): Diaphin®
Hydromorphon: Palladon retard®

Ich hoffe, ich konnte helfen?


Dankeschön!
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Beitrag #630, verfasst am 29.01.2012 - 21:07
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zuletzt bearbeitet am 29.01.2012 - 21:08
Weiß jemand, was alles man haben könnte, wenn man ca. 2-3 Tage nichts zu essen oder zu trinken bekommen hat und gefesselt war (Person ist insgesamt zierlich und schwach; wurde vorher geschlagen)
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Beitrag #631, verfasst am 29.01.2012 - 22:04
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zuletzt bearbeitet am 29.01.2012 - 22:07
Als erstes Mal Hunger & Durst.

Hm... also schon nach wenigen Stunden auf jeden Fall Kopfschmerzen. (das Blut wird ohne Trinken ja "dicker" und das Gehirn ist dadurch nicht mehr gut genug durchblutet.) Dann sackt natürlich der Blutzuckerspiegel ab, so ohne Nahrung.  Schwindel, Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Ohnmacht/Bewußtlosigkeit.  Und je nach Umständen (wo z.B. befindet sich die Person? Umgebung/Temperatur?) könnten 2-3 Tage auch schon reichen, um zum Tod zu führen, durch verdursten zumindest. Ohne Nahrung kommt man bekanntlich länger aus, ohne Trinken nur wenige Tage.
Wenn dein Chara schon geschwächt ist, wirds sicher schwerwiegender sein.
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Beitrag #632, verfasst am 01.02.2012 - 22:44
Hallo ihr Lieben,

ich bräuchte mal jemanden, der persönliche Erfahrung mit Verhütung durch Hormon-Implantat hat.
Inwiefern bekommt man (frau) die Regel dann noch. Und wenn ja, wie unregelmäßig oder kommt es da eher zu Schmierblutungen?
Spürt man das Implantant, das ja sehr klein sein soll? Bzw, sieht man die Stelle, an der es implnatiert ist auf den ersten Blick? Oder ist das eine eher kleine, unscheinbare Narbe?

Gibt es da irgendetwas spezielles an Infos, was man unbedingt wissen muß.

Und weiß zufällig jemand, wie tragisch das wäre so ein Implantat, wenn es seine Hormone nach der vorgesehenen Zeit abgegeben hat, einfach nicht entfernt wird, sondern drin bleibt?

Vielen Dank im voraus,
Jacky
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Beitrag #633, verfasst am 02.02.2012 - 19:53
Ich selbst habe das Teil nicht benutzt, aber meine beste Freundin trug das zur Verhütung. Das Stäbchen ist in etwas so groß wie ein durchschnittliches Streichholz (durchsichtig, silikonfreier Kunsstoff). Angebracht wird es in die Innenseite des Oberarms und kann nicht gesehen aber ertastet werden. Der minimale Schnitt verblaßt auch sehr schnell.
Die Regel kann ganz ausbleiben, Schmierblutungen kommen häufig vor und eine der Nebenwirkungen ist sozusagen das Dauerbluten. Dann natürlich wie bei der Pille Kopfweh, Brustspannen, Gewichtszunahme oder Probleme mit der Haut.

Ansonsten sollte das Implantat nur von geschulten Ärzten eignesetzt werden, weil es sonst vorkommen kann, daß das Stäbchen "verloren" geht und man es unter Vollnarkose entfernen muß.
Da man nahtlos Stäbchen austauschen kann, wüßte ich nicht, daß sich aus einem leeren Stäbchen Probleme entwickeln außer eben, daß die Empfängnisfähigkeit wieder einsetzt.
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Beitrag #634, verfasst am 02.02.2012 - 23:02
@ Panthera: Super, vielen Dank! Damit hast du mir echt weiter geholfen!
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Beitrag #635, verfasst am 10.02.2012 - 16:17
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zuletzt bearbeitet am 10.02.2012 - 16:24
Hallo auch :)
Ich hätte da zwei Fragen zum psychologischen Bereich, falls das der falsche Thread dafür is einfach Bescheid sagen.

Jedenfalls wäre meine erste Frage ob jemand hier weiß was ein Psychologe macht wenn ein Patient extreme Verlustängste hat, d.h wenn er sich z.b an seinen Zwilling oder so extrem klammert und in Panik ausbricht der ähnliches wenn er diesen nicht sehen kann.

Meine zweite Frage wäre dann noch ob jemand weiß welche verschiedene Reaktionenes es gibt wenn man einen geliebten Menschen verliert, z.b von den Eltern, Freunden, der Schwester oder des Zwilling des Verstorbenen, und wie man damit umgeht

Für Hilfe wäre ich echt dankbar
lg JessiSL
Prue: I don't like earthquakes, but I don't go running naked through the house screaming, "RUN FOR YOUR LIFE." either.
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Beitrag #636, verfasst am 11.02.2012 - 19:32
JessiSL schrieb:
Hallo auch :)
Ich hätte da zwei Fragen zum psychologischen Bereich, falls das der falsche Thread dafür is einfach Bescheid sagen.

Jedenfalls wäre meine erste Frage ob jemand hier weiß was ein Psychologe macht wenn ein Patient extreme Verlustängste hat, d.h wenn er sich z.b an seinen Zwilling oder so extrem klammert und in Panik ausbricht der ähnliches wenn er diesen nicht sehen kann.

Meine zweite Frage wäre dann noch ob jemand weiß welche verschiedene Reaktionenes es gibt wenn man einen geliebten Menschen verliert, z.b von den Eltern, Freunden, der Schwester oder des Zwilling des Verstorbenen, und wie man damit umgeht



Da stellt sich erst einmal die Frage, ob es sich dabei um Kinder oder Erwachsene handelt.
Verlustängste betreffen meist den Lebenspartner, über Zwillinge habe ich noch nie etwas gelesen.
In jedem Fall leidet die dependente Persönlichkeit unter mangelndem Selbstwert. Man assoziiert mit solchen Fällen eine ablehnende Mutter oder eine überbelohnende Erziehung.
Solchen Fällen kann man gut mit Verhaltenstherapie beikommen, dazu muß der Patient bereit sein, aktiv an sich zu arbeiten (und man muß andere Störungen wie Depressionen ausschließen).

In der Psychologie wird ein Vier-Stadien-Modell der Trauerbewältigung benutzt.

1. Phase der Trauer: Nicht-Wahrhaben-Wollen und Verleugnung
Wir wollen es nicht wahrhaben - wir wollen es verleugnen, dass ein lieber Mensch gestorben ist. Wir stehen unter Schock und bewegen uns wie in Trance. Viele Menschen sind wie erstarrt. Der Schock sitzt tief. Diese Phase kann wenige Stunden bis - vor allem bei plötzlich eingetretenen Todesfällen - mehrere Wochen dauern.

2. Phase der Trauer: aufbrechende Gefühle
Der Schmerz und die Verzweiflung haben uns voll erreicht. Wir werden von Gefühlsschwankungen heimgesucht. Wir können es uns nicht vorstellen jemals wieder glücklich zu werden. Wir reagieren gereizt und beneiden andere Menschen. All diese Gefühle sollten nicht unterdrückt werden, ansonsten führen sie nicht selten zu Depressionen und Schwermut. Dieses ist die schlimmste und zugleich auch schmerzlichste Phase in der Trauerbewältigung. Diese Phase kann ein paar Wochen aber auch mehrere Monate dauern.

3. Phase der Trauer: langsame Neuorientierung
Langsam beginnen wir uns wieder neu nach außen zu orientieren. Zeitweise können wir wieder nach vorne schauen, und uns auch an etwas erfreuen. Starke Stimmungsschwankungen können aber immer noch auftreten. Unser Körper findet langsam sein Gleichgewicht. Diese Phase kann Wochen, Monate oder Jahre dauern.

4. Phase der Trauer: neues Gleichgewicht
Wir sind zu einem neuen seelischen und auch körperlichen Gleichgewicht gelangt. Allmählich kehrt Ruhe und Frieden in unsere Seele zurück. Wir werden den Verstorbenen nie ersetzen oder gar vergessen können, aber wir lenken unseren Blick auf das, was wir jetzt im Leben haben können.

Natürlich gibt es Menschen, die in einer Phase länger feststecken als andere. Jeder trauert anders, durchläuft aber dieselben Stadien.
Je nach Persönlichkeit wird offen getrauert oder in aller Stille. Je näher einem der Verstorbene steht, desto härter trifft einen der Verlust. Aber natürlich kann man keine Patentrezepte dafür geben. Es kommte auf den Fall an. Es ist ein Unterschied, ob eine Mutter ihr Kind durch einen Unfall verliert oder die eigenen Eltern im hohen Alter sterben.
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Beitrag #637, verfasst am 12.02.2012 - 18:24
Vielen Dank auch, sowas hab ich gebraucht. Das es kein Patenrezept geben kann wusst ich ja schon, aber so ein allgemeiner Eindruck ist auch besser denke ich, da kann man dann ja auch verschiedene Reaktionen rausholen, eben weil ja jeder anders reagiert wie du gesagt hast.
Es handelt sich übringens um einen Teenager der plätzlich stirbt und die Reaktionen sind dann halt die der Familie und der Freunde, aber trotzdem vielen Dank.
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Beitrag #638, verfasst am 12.02.2012 - 23:30
Es gibt auch andere Modelle, die mehr Phasen haben und es gibt sehr aussagekräftige Darstellungen, dass es eben bei den meisten nicht so linear verläuft und man gerne wieder in andere Phasen zurück geht und wieder zwei schritte nach vorne macht um dann wieder drei zurück zu machen. Ich habe in meiner Arbeit mit sterbenden oder schwerstkranken nie erlebt, dass es so einfach linear verlief.
"You matter because you are you, and you matter to the end of your life. We will do all we can not only to help you die peacefully, but also to live until you die."

—Dame Cicely Saunders
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Beitrag #639, verfasst am 13.02.2012 - 14:55
Millijana schrieb:
Es gibt auch andere Modelle, die mehr Phasen haben und es gibt sehr aussagekräftige Darstellungen, dass es eben bei den meisten nicht so linear verläuft und man gerne wieder in andere Phasen zurück geht und wieder zwei schritte nach vorne macht um dann wieder drei zurück zu machen. Ich habe in meiner Arbeit mit sterbenden oder schwerstkranken nie erlebt, dass es so einfach linear verlief.

Das Modell ist natürlich nur als Hilfestellung gedacht und sicher nicht als Patentvorlage. ^^
Ich hab oben ja auch erwähnt, daß man zurückfallen oder stagnieren kann. Wenn jemand allerdings noch gar keine Erfahrung mit Trauerbewältigung hat, erschlägt man den Ratsuchenden nicht gleich mit dem kompliziertesten Modell. Es geht der Autorin ja sicher nicht um die therapeutische Darstellung von Trauerbewältigung sondern eher um persönliche Eindrücke ihrer Charaktere.
Anhand der Stadien kann die Autorin entscheiden, wie schnell oder langsam ihre Protagonisten die Trauer verarbeiten und dazu ein paar persönliche Empfindungen des jeweils Betroffenen aufschreiben.
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Beitrag #640, verfasst am 15.02.2012 - 13:28
Hallo,

ich bräuchte Hilfe bei diesem Vorfall: Der Protagonist richtet eine Waffe gegen sich selbst, drückt ab und schießt irgendwie daneben (durch Dunkelheit und Unwissen, wie mit der Waffe umzugehen ist, begünstigt). Wikipedia sagt, dass in solchen Situationen Knalltraumen entstehen können. Wie fühlt sich der betroffene Protagonist? Wie lange hält das an? Sind irgendwelche Dinge vorzunehmen, um die Symptome zu mindern oder was kann ein anderer Charakter tun, um zu helfen?
Jusqu'ici tout va bien.
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Beitrag #641, verfasst am 15.02.2012 - 15:31
Pik in Aspik schrieb:
ich bräuchte Hilfe bei diesem Vorfall: Der Protagonist richtet eine Waffe gegen sich selbst, drückt ab und schießt irgendwie daneben (durch Dunkelheit und Unwissen, wie mit der Waffe umzugehen ist, begünstigt). Wikipedia sagt, dass in solchen Situationen Knalltraumen entstehen können. Wie fühlt sich der betroffene Protagonist? Wie lange hält das an? Sind irgendwelche Dinge vorzunehmen, um die Symptome zu mindern oder was kann ein anderer Charakter tun, um zu helfen?


Tante Google hilft, das ist aus einer Tinnitus-Seite für Betroffene zitiert:

Zur Knalltraumatherapie kommen zunächst sogenannte konservative Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz. Darunter versteht man die nichtoperativen Therapieverfahren. Dazu gehört unter anderem eine Kortisontherapie, die hochdosiert begonnen und dann allmählich reduziert wird. Außerdem werden Medikamente eingesetzt, welche die Fließfähigkeit des Blutes verbessern, was wiederum die Durchblutung des Innenohres fördert. Bei unzureichendem Ansprechen der Medikamente stellt die Verabreichung von Sauerstoff unter Überdruckbedingungen (hyperbare Sauerstofftherapie) eine weitere Maßnahme zur Behandlung des Knalltraumas dar.
Da es sich beim Knalltrauma zwar nicht um einen Notfall, jedoch durchaus um einen Eilfall handelt, sollte die konservative Behandlung so rasch wie möglich begonnen werden. Ein früher Therapiebeginn begünstigt die Rückbildung der Hauptsymptome des Knalltraumas, das heißt des Tinnitus und der Hörminderung. Eine solche Symptomverbesserung ist bei mehr als der Hälfte der Betroffenen innerhalb von Tagen bis Wochen zu beobachten.

Operative Behandlung eines Knalltraumas
Eine operative Knalltraumatherapie ist dann in Erwägung zu ziehen, wenn der Verdacht auf eine Perilymphfistel oder eine Beschädigung eines oder beider Innenohrfenster besteht. Bei einer Perilymphfistel kommt es zu einer krankhaften Verbindung des Perilymphraumes, in den die Sinneszellen des Hörorgans eingebettet sind, mit dem Mittelohr. Diese Verbindung kann durch eine Beschädigung eines oder beider Innenohrfenster entstehen, über die das Innenohr mit dem Mittelohr verbunden ist. Bei einer Perilymphfistel sollte man insbesondere dann an eine operative Behandlung denken, wenn eine ausgeprägte Hörstörung besteht.
Die operative Behandlung bei Knalltrauma besteht in einer sogenannten Tympanotomie. Darunter versteht man eine „Trommelfellaufklappung“ beziehungsweise eine Eröffnung des Mittelohres. Dies ermöglicht unter anderem eine Reparatur von beschädigten Innenohrfenstern. Auch eine Perilymphfistel kann im Rahmen einer Tympanotomie operativ therapiert werden.


Am besten bringt man den Betroffenen zum Arzt und entfernt ihn zuerst aus einer lauten Umgebung, sollte man sich dort befinden. Mit dem Knalltrauma ist schlecht Hören, so daß dein Chara wohl Schwierigkeiten haben wird, sich zu verständingen. Seine Ohren klingeln oder sind taub (als würde Watte drin stecken).
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Beitrag #642, verfasst am 19.02.2012 - 13:41
hey,
meine Schwester hat Medizin studiert und wer gerne realistisches Anschauungsmaterial haben will sollte sich vielleicht "Emergency Room"-Folgen anschauen!!
Die scheinen sehr realistisch zu sein, da sie dass auch in ihrem Studium geguckt haben in den Vorlesungen!!
Oder auch King's Cross ER: St. Vincent Hospital, dass ist ne Dokumentation, es gab noch eine amerikanische die ich immer mit meiner SChwester geguckt habe, die hat dann immer verschiedene Bereiche im Krankenhaus gezeigt, falls mir der Name wieder einfällt, dann schreibe ich den auch noch rein!!
Eure Dita  xxx
Ein Ziniker ist jemand, der noch nicht den Glaube ans Boese verloren hat!
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Beitrag #643, verfasst am 21.02.2012 - 19:04
Ich komme mal mit einer Biologie-Frage (muss man leider englisch für können) und einem absoluten Notfall (morgen muss ich eine Präsentation darüber halten)
Wikipedia schrieb:
A useful tissue culture technique used to clone distinct lineages of cell lines involves the use of cloning rings (cylinders).[4] According to this technique, a single-cell suspension of cells that have been exposed to a mutagenic agent or drug used to drive selection is plated at high dilution to create isolated colonies; each arising from a single and potentially clonal distinct cell. At an early growth stage when colonies consist of only a few of cells, sterile polystyrene rings (cloning rings), which have been dipped in grease are placed over an individual colony and a small amount of trypsin is added. Cloned cells are collected from inside the ring and transferred to a new vessel for further growth.

WAS BEDEUTET DAS!!??? Ich kenne die Bedeutung der Worte, verstehe die Sätze, aber was da passiert, das kapier ich einfach nicht.
Also was passiert bei Klon-Ringen oder Zylindern (hoffe die heißen auch auf Deutsch so)
Bitte helft mir. Ichbin am Rande eines Nervenzusammenbruchs/Wutausbruchs mit Computer zertrümmern weil ich das unbedingt können muss und nirgendwo was drüber finde außer auf Wikiblödia wo mir das etwa so viel sagt wie oktarine Affenlehrlinge am Bahnhof Hinterfichtingen. Bitte die Gräten aus dem Joghurt entfernen.
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Beitrag #644, verfasst am 21.02.2012 - 19:22
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zuletzt bearbeitet am 21.02.2012 - 19:26
- Lia - schrieb:
Ich komme mal mit einer Biologie-Frage (muss man leider englisch für können) und einem absoluten Notfall (morgen muss ich eine Präsentation darüber halten)
Wikipedia schrieb:
A useful tissue culture technique used to clone distinct lineages of cell lines involves the use of cloning rings (cylinders).[4] According to this technique, a single-cell suspension of cells that have been exposed to a mutagenic agent or drug used to drive selection is plated at high dilution to create isolated colonies; each arising from a single and potentially clonal distinct cell. At an early growth stage when colonies consist of only a few of cells, sterile polystyrene rings (cloning rings), which have been dipped in grease are placed over an individual colony and a small amount of trypsin is added. Cloned cells are collected from inside the ring and transferred to a new vessel for further growth.

WAS BEDEUTET DAS!!??? Ich kenne die Bedeutung der Worte, verstehe die Sätze, aber was da passiert, das kapier ich einfach nicht.
Also was passiert bei Klon-Ringen oder Zylindern (hoffe die heißen auch auf Deutsch so)
Bitte helft mir. Ichbin am Rande eines Nervenzusammenbruchs/Wutausbruchs mit Computer zertrümmern weil ich das unbedingt können muss und nirgendwo was drüber finde außer auf Wikiblödia wo mir das etwa so viel sagt wie oktarine Affenlehrlinge am Bahnhof Hinterfichtingen. Bitte die Gräten aus dem Joghurt entfernen.


Warum fragst du das nicht im SF-Thread? Der braucht auch ein bisschen Liebe.

Anyways, ich hatte ja ein Zellkultur-Praktikum:

single-cell suspension of cells: Einzellsuspension = einzelne Zellen schwimmen in einer Nährlösung rum

mutagenic agent or drug: Mutagener Wirkstoff, d.h, einer, der _irgendetwas_ an der DNS verändert

used to drive selection: Der Mutagene Wirkstoff bewirkt, dass mehr Zellen mutieren und sich schneller an ihre Umgebung anpassen, als das ohne den Wirkstoff der Fall wäre. Die besser angepassten Zelllinien setzen sich durch.

plated at high dilution to create isolated colonies: Man verdünnt die Zelllösung stark und gibt sie in ein Gefäß. Die Zellen sind so weit voneinander entfernt, dass sie voneinander isolierte Kolonien ausbilden.

single and potentially clonal distinct cell: Du hast ja vorher den Wirkstoff zugegeben, also werden diese Kolonien alle unterschiedliche genetische Eigenschaften haben. Innerhalb einer Kolonie hast du lauter Zellen mit identischem Genotyp (identisches Genom)

At an early growth stage when colonies consist of only a few of cells, sterile polystyrene rings (cloning rings), which have been dipped in grease are placed over an individual colony and a small amount of trypsin is added.: Polystyrene = Polystyrol, einfach ein Kunststoff (willst eine genauere chemische Erklärung?)
Trypsin "knackt" Proteine in ihre Aminosäuren auf, ist eine sogenannte Protease. Es wird in verdünnter Form verwendet, um die Verbindungsstellen von der Zelle zum Gefäß zu zerstören. Dadurch picken sie nicht mehr an und sind sozusagen "transportfähig". Den Kunststoffring verwendet man, damit sich die Zellen nicht wieder vermischen, sonst wär die ganze Arbeit umsonst.

Cloned cells are collected from inside the ring and transferred to a new vessel for further growth: Man tut sie in ein großes Gefäß mit viel Nährmedium, damit sie sich schön weiter vermehren.

Wenn du noch Fragen hast, dann frag ruhig.
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- Lia -
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Beitrag #645, verfasst am 21.02.2012 - 19:29
Danke Das mit dem Abstand, das hatte ich die ganze Zeit nicht verstanden. Und irgendwann hats dann Klick gemacht. Und keine Sorge, nächstes Mal poste ich im SF-Thread. Aber ich dachte, Biologie ist näher an Medizin dran als an Physik und Technologie, deshalb
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Beitrag #646, verfasst am 21.02.2012 - 20:29
- Lia - schrieb:
Danke Das mit dem Abstand, das hatte ich die ganze Zeit nicht verstanden. Und irgendwann hats dann Klick gemacht. Und keine Sorge, nächstes Mal poste ich im SF-Thread. Aber ich dachte, Biologie ist näher an Medizin dran als an Physik und Technologie, deshalb


Da deine Frage überhaupt nichts mit Schreiben zu tun hat, bist Du hier an der falschen Adresse.
Der Nachhilfe-Thread ist für Autoren gedacht, die ein spezifisches Thema in ihrer Geschichte behandeln und dabei Hilfe benötigen. :)
Im allgemeinen Bereich gibt es einen Thread für "Hausaufgabenhilfe": http://forum.fanfiktion.de/t/9154/1
"Do you find it easy to get drunk on words?"
"So easy that, to tell you the truth, I am seldom perfectly sober."
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Beitrag #647, verfasst am 21.02.2012 - 21:19
Panthera schrieb:
- Lia - schrieb:
Danke Das mit dem Abstand, das hatte ich die ganze Zeit nicht verstanden. Und irgendwann hats dann Klick gemacht. Und keine Sorge, nächstes Mal poste ich im SF-Thread. Aber ich dachte, Biologie ist näher an Medizin dran als an Physik und Technologie, deshalb


Da deine Frage überhaupt nichts mit Schreiben zu tun hat, bist Du hier an der falschen Adresse.
Der Nachhilfe-Thread ist für Autoren gedacht, die ein spezifisches Thema in ihrer Geschichte behandeln und dabei Hilfe benötigen. :)
Im allgemeinen Bereich gibt es einen Thread für "Hausaufgabenhilfe": http://forum.fanfiktion.de/t/9154/1


Hab ich inzwischen auch entdeckt
Sorry, ich habe die Suchfunktion benutzt und den nicht finden können, aber beim nächsten Mal poste ich im richtigen Thread :)
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Beitrag #648, verfasst am 25.02.2012 - 15:24
so, nun ich mal wieder. Mit etwas, was ich hier schonmal hatte, aber damals war ich da doch noch nicht wirklich glücklich mit der Lösung. *seufz*

Also  *Finger spreiz* dann wolln wir mal. (auch wenns mir peinlich ist. *lol*)

Folgende Szene (wiedermal *hust*): Patient mit Pfählwunde in Herznähe, Herzstillstand. Eigentlich hatte ich da - als riesen Logikfehler damals - was von Herz-Druck-Massage in dieser Situation stehen. *hust*
Heute morgen - keine Ahnung, woher das nach der langen Zeit plötzlich kam - dann plötzlich der Gedanke:

Ich lass das mit der "normalen" Reanimation bleiben und gehe gleich in den magischen Bereich, was eigentlich erst nach erfolgloser Rea kommen sollte.

Nun das Problem:

also erstmal: Patient liegt auf "freiem Feld", also draußen und nicht im Krankenhaus, kein Defibrilator vorhanden, aber die behandelnde Ärztin ist Hexe und kann also praktisch das "gleiche" mit ihren Händen & Magie auslösen. (*gna* is mir immernoch peinlich, aber da änder ich nu nix dran. Egal ob das zu Klischeehaft oder kitschig oder Mary-mäßig ist.)

ok, was klingt zumindest halbwegs logischer:

Variante 1: Pfahl steckt in der Brust, Hexe legt eine Hand (oder beide?) neben den Pfahl übers Herz und verpasst ihm Schock (also wie bei Defi);

Variante 2: Pfahl ist draußen. (Patient hat ihn rausgezogen? Der wird aber bei sowas immer schnell ohnmächtig, daher wohl eher nicht? Ersthelfer (teils ebenfalls Hexen)? Ärztin/Hexe? ??)
Hexe legt eine Hand auf die Wunde, stoppt so schonmal zum Teil die Blutung (oder so), andere Hand aufs/übers Herz und dann damit Schock auslösen wie beim Defi...

???

Hilfe!!  hmpf...
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Beitrag #649, verfasst am 25.02.2012 - 15:36
Wozu der Defi?
Wenn das Herz noch schlägt (egal wie schwach) ist das unnötig. Was den Betroffenen da gerade umbringt ist weniger ein Herzstillstand, als der massive Blutverlust. Ich würde daher vermuten, die Sanis / die Hexe schockt den Patienten nicht, sondern versucht die Blutung zu stoppen. -> http://de.wikipedia.org/wiki/Blutung

Ein Ersthelfer, der Ahnung hat, wird den Pfahl stecken lassen. Ein absoluter Laie kann aber durchaus anders handeln. Grund: Der Pfahl bewirkt zumindest eine teilweise Kompression. Sobald der Pfahl draußen ist, wird die Blutung erst richtig heftig. -> http://www.1-apo.de/informationen/stichwunden-117/
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Beitrag #650, verfasst am 25.02.2012 - 15:55
Gaya Lupin schrieb:
so, nun ich mal wieder. Mit etwas, was ich hier schonmal hatte, aber damals war ich da doch noch nicht wirklich glücklich mit der Lösung. *seufz*

Also  *Finger spreiz* dann wolln wir mal. (auch wenns mir peinlich ist. *lol*)

Folgende Szene (wiedermal *hust*): Patient mit Pfählwunde in Herznähe, Herzstillstand. Eigentlich hatte ich da - als riesen Logikfehler damals - was von Herz-Druck-Massage in dieser Situation stehen. *hust*
Heute morgen - keine Ahnung, woher das nach der langen Zeit plötzlich kam - dann plötzlich der Gedanke:

Ich lass das mit der "normalen" Reanimation bleiben und gehe gleich in den magischen Bereich, was eigentlich erst nach erfolgloser Rea kommen sollte.

Nun das Problem:

also erstmal: Patient liegt auf "freiem Feld", also draußen und nicht im Krankenhaus, kein Defibrilator vorhanden, aber die behandelnde Ärztin ist Hexe und kann also praktisch das "gleiche" mit ihren Händen & Magie auslösen. (*gna* is mir immernoch peinlich, aber da änder ich nu nix dran. Egal ob das zu Klischeehaft oder kitschig oder Mary-mäßig ist.)

ok, was klingt zumindest halbwegs logischer:

Variante 1: Pfahl steckt in der Brust, Hexe legt eine Hand (oder beide?) neben den Pfahl übers Herz und verpasst ihm Schock (also wie bei Defi);

Variante 2: Pfahl ist draußen. (Patient hat ihn rausgezogen? Der wird aber bei sowas immer schnell ohnmächtig, daher wohl eher nicht? Ersthelfer (teils ebenfalls Hexen)? Ärztin/Hexe? ??)
Hexe legt eine Hand auf die Wunde, stoppt so schonmal zum Teil die Blutung (oder so), andere Hand aufs/übers Herz und dann damit Schock auslösen wie beim Defi...

???

Hilfe!!  hmpf...


So viel ich weiß, bringt ein Defi nur was bei Kammerflimmern oder Herzrhythmusstörungen oder so, nicht bei "Herzstillstand". Man schockt das Herz praktisch wieder in einen richtigen Pumprhythmus.

Bei einem echten Herzstillstand wäre eine Herzmassage vermutlich eher angebracht, weil die ja dafür sorgt, dass Blut wieder zum Gehirn gelangt (lebensnotwendig), bis das Herz (hoffentlich) wieder zum Schlagen beginnt. Ich glaub also gar nicht, dass eine Herzdruckmassage hier ein Logikfehler ist.

Der Pfahl sollte auf jeden Fall steckenbleiben, denn sonst verblutet der Patient einfach.

Bin aber kein Arzt. Ich bin gespannt, was unsere echte Ärztin dazu sagt.
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