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Beitrag #201, verfasst am 06.05.2010 - 22:27
Also es gibt beides...

Sowohl die Tatsache, dass sich die Arterien zusammenziehen, als auch die Situation, wo sie das eben nicht tun.

Ausbrennen wäre natürlich die Methode, wo es dann ganz sicher nicht blutet. Wobei dann natürlich der Schmerz extrem wäre (so hübsche Verbrennungen 3. Grades) und die Person dann dadurch theoretisch sterben kann.

Ansonsten Abbinden. Also nicht abschnüren, aber man könnte durch Ausreichend Druck auf die Wunde (also einen Verband über die Abgetrennte Stelle) vermutlich auch ein Stoppen der Blutung erreichen.

Die Dritte variante wäre dann noch, quasi die noch existierende Haut zu nehmen und über den noch offenen Beinstumpf zu legen und festzunähen. Denn sonst hat man ja natürlich auch ein Infektionsrisiko das gegen unendlich geht.



Also mit genügend Kraft sollte es aber machbar sein, einen Knocken zu durchtrennen. Wobei es von Vortiel wäre, wenn das Schwert scharf ist, denn sonst hast du stumpfe Quetschwunden anstelle von glatten Durchtrennungen. Und glatte Durchtrennungen bluten meist weniger heftig.
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Beitrag #202, verfasst am 06.05.2010 - 22:32
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zuletzt bearbeitet am 06.05.2010 - 22:33
Kommt ja auch drauf an, was für ein Schwert.

Manche dürften durch Knochen gehen wie durch Butter, andere würden wohl eher stecken bleiben. Dementsprechend sieht dann natürlich auch die Wunde aus, bzw. dementsprechend gut oder schlecht verheilt die Wunde...
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Beitrag #203, verfasst am 07.05.2010 - 19:03
Dankeschön, ihr habt mir sehr geholfen =)
Jetzt habe ich eine Ahnung, was ich da schreibe, wollte mich nur mal versichern, ob ich da nicht totalen Schwachsinn von mir geb^^
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Beitrag #204, verfasst am 09.05.2010 - 01:04
Hi!


Öhm, Schwerter sind gemeinhin dafür konzipiert, Körper genauso mühelos wie Schlachtermesser auseinander zu nehmen. Und die Wucht in Verbindung mit den wirklich sehr scharfen Schneiden durchtrennt auch Knochen, wenn es sich dabei nicht gerade um einen "fehlgegangenen" Hieb handelt und das Schwert Dank ungünstigem Winkel/Abpraller/fehlender Wucht steckenbleibt.
Diese tollen Filmszenen, wenn die sich gegenseitig die Schwerter in die Kehle drücken, sind gemeinhin ziemlicher Schwachsinn - Schwertklingen schneiden genauso wie scharfe Messer.

Zu dem Bluten oder nicht ist ja schon das wichtigste gesagt - es kann auch vorkommen, dass der Schock so heftig einsetzt, dass eine eigentlich üble Wunde durch die Zentralisation gar nicht so massiv blutet.

Man hat früher auf Schlachtfeldern mit verschiedenen Mitteln gearbeitet:

Ausbrennen, wobei ein guter Heiler mit feineren Kautereisen die Blutgefäße gezielt verschmort hat (dieses großflächige Ausbrennen geschah mehr durch Lainenfeldscher, die Verwundete quasi am Fließband abgefertigt haben und soll nachweislich eher ungünstige Auswirkungen haben).

Abbinden, wobei sowohl der Blutfluss an der Hauptarterie des jeweiligen Körperteils abgedrückt wurde (nicht dieses brachiale Abbinden, sondern gezielt mit einem Druckpolster an den jeweiligen Duckpunkten) wie auch gezielter Druck auf die Gefäßverletzungen selbst.

Blutstillende Mittel auf Gerbsäurebasis (gibt noch mehr, fällt mir aber gerade nicht ein), die in Verbindung mit Druck auf das Wundgewebe die Blutgerinnung extrem beschleunigen, weil sie die Fibrinfasern verklumpen, quasi genauso, wie Rohhaut zu Leder gegerbt wird.

Die Abdeckmethode, die auch als "Anleitung" für Amputationen gilt ... das Hautgewebe wird zurückgestülpt, das zerstörte Wundgewebe/der zersplitterte Knochen bereinigt, die Blutgefäße geschlossen und danach die Haut über die Wunde gestülpt und zugenäht ....




Grüße,
Vargr
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Beitrag #205, verfasst am 09.05.2010 - 01:29
Auch an dich ein Dankeschön!

Vargr schrieb:

Öhm, Schwerter sind gemeinhin dafür konzipiert, Körper genauso mühelos wie Schlachtermesser auseinander zu nehmen. Und die Wucht in Verbindung mit den wirklich sehr scharfen Schneiden durchtrennt auch Knochen, wenn es sich dabei nicht gerade um einen "fehlgegangenen" Hieb handelt und das Schwert Dank ungünstigem Winkel/Abpraller/fehlender Wucht steckenbleibt.
Diese tollen Filmszenen, wenn die sich gegenseitig die Schwerter in die Kehle drücken, sind gemeinhin ziemlicher Schwachsinn - Schwertklingen schneiden genauso wie scharfe Messer.

Okay, das ist natürlich wahr. Aber da es bei meiner gesamten Familie nirgendwo scharfe
Messer und erst recht keine Schwerter gibt, musste ich da mal eben nachfragen^^.

Ansonsten muss für die Behandlung jetzt Ausbrennen sein, ansonsten sind da keine Mittel da, die man noch benutzen könnte.

Vielen Dank nochmal =)
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Beitrag #206, verfasst am 24.05.2010 - 22:23
Ich hab mal ne Frage...
Ist ein Schuss in den Rücken zwangsläufig tödlich?
Wenn nicht, mit was für Folgeschäden muss gerechnet werden? Und spielt die Entfernung, aus der der Schuss abgegeben wurde eine Rolle? Also ob das nun z. B. aus 2 Metern Entfernung war oder die Waffe direkt am Rücken war?

Würd mich freuen, wenn ihr mir da helfen könntet =)
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Beitrag #207, verfasst am 25.05.2010 - 08:52
Ich hatte zum Thema Schussverletzung neulich eine ähnliche Frage und mir wurde das geantwortet: http://forum.fanfiktion.de/t/4991/8#jump387303
Ich glaube der letzte Link hat sogar Bilder aus der Pathologie - also nichts für schwache Nerven ^^

Tödlich ist der Schuss wohl dann, wenn lebenswichtige Organe dadurch zerstört werden. Besonders übel dürfte es sein, wenn die Lunge betroffen ist, weil das Opfer am eigenen Blut erstickt.

LG Anne
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Beitrag #208, verfasst am 25.05.2010 - 22:23
Makojunkie schrieb:
Ich hatte zum Thema Schussverletzung neulich eine ähnliche Frage und mir wurde das geantwortet: http://forum.fanfiktion.de/t/4991/8#jump387303
Ich glaube der letzte Link hat sogar Bilder aus der Pathologie - also nichts für schwache Nerven ^^

Tödlich ist der Schuss wohl dann, wenn lebenswichtige Organe dadurch zerstört werden. Besonders übel dürfte es sein, wenn die Lunge betroffen ist, weil das Opfer am eigenen Blut erstickt.

LG Anne


Bei nem Lungenschuss erstickt das Opfer nicht unbedingt am eigenen Blut...
Es stirbt daran, dass der/die Lungenflügel sich nicht mehr ausdehnen kann/können, weil der Unterdruck gestört wird, der fürs Atmen nötig ist...
http://de.wikipedia.org/wiki/Pneumothorax
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Beitrag #209, verfasst am 26.05.2010 - 08:57
Oh, okay. Ich hatte das vermutet, weil ich einmal ein Anti-Stierkampf Video gesehen habe, in dem der Matador den Stier unabsichtlich die Lunge perforiert hatte. Das arme Tier hat literweise Blut gehustet und so nahm ich an, dass er ersticken musste, hätte der zweite Stich ins Herz nicht gesessen.
Auf jeden Fall eine grausame Art zu sterben :-(
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Beitrag #210, verfasst am 13.06.2010 - 00:03
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zuletzt bearbeitet am 13.06.2010 - 00:03
Ich habe mal eine Frage zu Verletzungen bei einem Autounfall:

Es geht um einen Kleinwagen, der mit hoher Geschwindigkeit von der Straße abkommt. Der Beifahrer wird schwer verletzt.
Die Geschichte, für die ich die Info brauche, ist erst in der Planungsphase, Einzelheiten kann ich also ändern. Am Ende sollten nur eben die gewünschten Verletzungen mit dem Unfall überein stimmen.

1. Eine Wunde im Gesicht, bzw. auf der Wange. Ich dachte an Schnittwunde durch eine Brille oder Glasscherben der Windschutzscheibe?

2. Was für Beinverletzungen sind typisch für einen Autounfall?
Bzw.
3. Ich dachte an einen komplizierten Bruch, Knoche gesplittert, sowas in die Richtung. Die Story spielt 5 Monate nach dem Unfall und der Protagonist ist gerade wieder dabei seinen Fuß zu belasten und langsam ohne Krücken zu laufen.
Ist das völlig unrealistisch?
Und wenn nicht: Wie lange dauert so ein Heilungsprozess?

4. Welche anderen Verletzungen sind sonst noch typisch UND haben noch Auswirkungen/Narben, die nach 5 Monaten sichtbar sind?

5. Bis der Rettungshubschrauber eintrifft darf der Arme nicht das Bewusstsein verlieren und sollte noch ansatzweise ansprechbar sein. Gibt's etwas, das ich beachten muss?

Vielen Dank schonmal!
LG
Nhyt
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Beitrag #211, verfasst am 13.06.2010 - 02:25
Nhyt schrieb:
1. Eine Wunde im Gesicht, bzw. auf der Wange. Ich dachte an Schnittwunde durch eine Brille oder Glasscherben der Windschutzscheibe?


Ich hab leider nicht sooo viel Ahnung von Medizin, aber das mit dem Schnitt im Gesicht: Kommt natürlich drauf an, mit was für einem Auto die unterwegs sind, aber jedes neuere Auto hat meines Wissens Sicherheitsglas, d.h. die Windschutzscheibe zersplittert nicht in lose Scherben, sondern bleibt zusammenhängend. Seitenscheiben brechen meiner Erfahrung nach in kleine Stückchen, an denen es sehr schwer ist, sich zu schneiden. (Ich habe es mal geschafft, mich mit einem Auto zu überschlagen, ich hab also Ahnung ^^) Und die meisten Brillen sind entweder aus Plastik, eben weil das nicht so leicht bricht, oder aus relativ bruchsicherem Glas.
Wahrscheinlich kann man da irgendwas drehen, ist ja nur meine laienhafte Erfahrung ;)
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Beitrag #212, verfasst am 13.06.2010 - 10:12
schau mal 2 Seiten vorher, da gabs ähnliche Fragen zu nem Autounfall schonmal.

Aber mal ne bescheidene Frage: wieso googelt ihr nicht einfach erstmal? Das meine ich nicht böse, bitte nicht falsch verstehen. Aber ich hatte es hier schon öfter, dass ich die Fragen genauso in google eingeb und gleich auf der ersten Seite mit Ergebnissen die meisten Antworten gefunden habe.

zum Autounfall z.B. das:

http://www.augenblicke-zwischen-leben-und-tod.de/t433f59-Verkehrsunfall.html
http://www.chirurgie-portal.de/allgemeinchirurgie/polytrauma.html
http://www.apotheken-umschau.de/Augen/Augenverletzungen-A050905ANONI014335.html
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Beitrag #213, verfasst am 13.06.2010 - 10:24
Ich hab zwar gegooglet, aber nichts gefunden...

In einer FF hab ich mal gelesen, dass ein Charakter sich im Sportunterricht an einem Seil schwingt, um auf einen Kasten zu kommen. Er wird aber abgelenkt und prallt gegen den Kasten, dadurch zieht er sich eine Platzwunde am Oberschenkel zu.
Jetzt meine Frage: Funktioniert das überhaupt? oÖ; Ich dachte immer, Platzwunden gibt es nur an der Lippe und eben an Stellen, wo darunter direkt ein Knochen ist (z.B. an Kopf, Stirn...)
Google sagt zwar, dass es Platzwunden am Oberschenkel gibt, aber nicht, wie sie entstehen können.

Es wirkt auf mich nicht sehr realistisch, wenn der Charakter, der ja jetzt auch nicht wirklich schwer ist und somit keinen argen Aufprall hat, eine Platzwunde bekommt. :|
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Beitrag #214, verfasst am 13.06.2010 - 11:52
Uhm, ich habe durchaus gegoogelt. Mein Hauptproblem ist, dass die Story 5 Monate nach dem Unfall spielt und ich beim besten Willen nichts dazu finde, wie solche Verletzungen dann aussehen.
Hängt natürlich sehr damit zusammen, wie diese Verletzung nun genau aussieht und ist wohl auch individuell verschieden, aber eine ungefähre Richtlinie wäre eben toll.


@Taliessina: Danke, das hilft mir schonmal weiter. Ich schätze, dann bleibe ich bei der Brille. Oder ich suche mir noch was, das durch das Auto fliegen kann und Schnittwunden verursachen kann. *denk*

@Gaya Lupin: Trotzdem danke, das vor 2 Seiten war auch schonmal was. Nur eben wieder nix zur Heilungsdauer.
zuojenn
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Beitrag #215, verfasst am 13.06.2010 - 11:57
Kotone schrieb:
Ich hab zwar gegooglet, aber nichts gefunden...

In einer FF hab ich mal gelesen, dass ein Charakter sich im Sportunterricht an einem Seil schwingt, um auf einen Kasten zu kommen. Er wird aber abgelenkt und prallt gegen den Kasten, dadurch zieht er sich eine Platzwunde am Oberschenkel zu.
Jetzt meine Frage: Funktioniert das überhaupt? oÖ; Ich dachte immer, Platzwunden gibt es nur an der Lippe und eben an Stellen, wo darunter direkt ein Knochen ist (z.B. an Kopf, Stirn...)
Google sagt zwar, dass es Platzwunden am Oberschenkel gibt, aber nicht, wie sie entstehen können.

Es wirkt auf mich nicht sehr realistisch, wenn der Charakter, der ja jetzt auch nicht wirklich schwer ist und somit keinen argen Aufprall hat, eine Platzwunde bekommt. :|


Oje, vor wie viele Kästen bin ich schon geknallt ...
Ich würde sagen, es ist eher nicht möglich. Die oberen Kanten dieser Kästen sich mit dem Leber ummantelt und vor die Fläche des Kastens zu knallen gibt allenfalls einen dicken blauen Fleck.
Dass dadurch die Haut am Oberschenkel - die ja entweder nicht sonderlich straff oder von Muskeln unterlegt ist - platzt ... halte ich für nicht möglich.
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Beitrag #216, verfasst am 13.06.2010 - 12:02
zuojenn schrieb:
Kotone schrieb:
Ich hab zwar gegooglet, aber nichts gefunden...

In einer FF hab ich mal gelesen, dass ein Charakter sich im Sportunterricht an einem Seil schwingt, um auf einen Kasten zu kommen. Er wird aber abgelenkt und prallt gegen den Kasten, dadurch zieht er sich eine Platzwunde am Oberschenkel zu.
Jetzt meine Frage: Funktioniert das überhaupt? oÖ; Ich dachte immer, Platzwunden gibt es nur an der Lippe und eben an Stellen, wo darunter direkt ein Knochen ist (z.B. an Kopf, Stirn...)
Google sagt zwar, dass es Platzwunden am Oberschenkel gibt, aber nicht, wie sie entstehen können.

Es wirkt auf mich nicht sehr realistisch, wenn der Charakter, der ja jetzt auch nicht wirklich schwer ist und somit keinen argen Aufprall hat, eine Platzwunde bekommt. :|


Oje, vor wie viele Kästen bin ich schon geknallt ...
Ich würde sagen, es ist eher nicht möglich. Die oberen Kanten dieser Kästen sich mit dem Leber ummantelt und vor die Fläche des Kastens zu knallen gibt allenfalls einen dicken blauen Fleck.
Dass dadurch die Haut am Oberschenkel - die ja entweder nicht sonderlich straff oder von Muskeln unterlegt ist - platzt ... halte ich für nicht möglich.


Und die Kante auf der Seite? Ich schätze, wenn man es schafft direkt mit dem Oberschenkel auf die Kante zu fliegen, kriegt man da auch eine Platzwunde hin.
Wobei ich allerdings auch noch nie von einer Platzwunde am Oberschenkel gehört hätte.
zuojenn
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Beitrag #217, verfasst am 13.06.2010 - 12:40
Nhyt schrieb:
zuojenn schrieb:
Kotone schrieb:
Ich hab zwar gegooglet, aber nichts gefunden...

In einer FF hab ich mal gelesen, dass ein Charakter sich im Sportunterricht an einem Seil schwingt, um auf einen Kasten zu kommen. Er wird aber abgelenkt und prallt gegen den Kasten, dadurch zieht er sich eine Platzwunde am Oberschenkel zu.
Jetzt meine Frage: Funktioniert das überhaupt? oÖ; Ich dachte immer, Platzwunden gibt es nur an der Lippe und eben an Stellen, wo darunter direkt ein Knochen ist (z.B. an Kopf, Stirn...)
Google sagt zwar, dass es Platzwunden am Oberschenkel gibt, aber nicht, wie sie entstehen können.

Es wirkt auf mich nicht sehr realistisch, wenn der Charakter, der ja jetzt auch nicht wirklich schwer ist und somit keinen argen Aufprall hat, eine Platzwunde bekommt. :|


Oje, vor wie viele Kästen bin ich schon geknallt ...
Ich würde sagen, es ist eher nicht möglich. Die oberen Kanten dieser Kästen sich mit dem Leber ummantelt und vor die Fläche des Kastens zu knallen gibt allenfalls einen dicken blauen Fleck.
Dass dadurch die Haut am Oberschenkel - die ja entweder nicht sonderlich straff oder von Muskeln unterlegt ist - platzt ... halte ich für nicht möglich.


Und die Kante auf der Seite? Ich schätze, wenn man es schafft direkt mit dem Oberschenkel auf die Kante zu fliegen, kriegt man da auch eine Platzwunde hin.
Wobei ich allerdings auch noch nie von einer Platzwunde am Oberschenkel gehört hätte.


Öhm, vielleicht gibt es da unterschliedliche, aber die Kästen, die ich noch kenne, sind fast oval, d.h. die Kanten sind abgerundet.
Angenommen, es gibt richtige Kanten ... ich könnte mir nicht vorstellen, mit einem auf den Kasten ausgerichteten Seil vor die Kante zu knallen, und selbst wenn würde es am Oberschenkel vermutlich bei einer Prellung bleiben.
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Beitrag #218, verfasst am 13.06.2010 - 12:56
*lach*
Okay, bei uns sind die Kästen auf den Seiten eckig, aus Holz und kein bisschen abgerundet.
Außerdem sind die ganzen Kästen aus verschiedenen Elementen aufgebaut, die sich ineinander stecken lassen und sofort auseinander fallen, wenn man dagegen stößt. Ich hab's sogar mal geschafft, in so einen Kasten hinein zu fallen. Gab auch eine Platzwunde, allerdings an der Stirn. ;)
zuojenn
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Beitrag #219, verfasst am 13.06.2010 - 13:03
Öhm ja, ich landete damals des Öfteren mal zwischen den Elementen, und mithilfe eines Sprungbretts hab ich sogar mal einen dieser Kästen kaputt bekommen. Das Ding war nur noch Feuerholz. Von daher weiß ich, dass die bei einer gewissen Aufschlagsstärke umfallen.
Habe ich schon mal erwähnt, dass Schulsport echt gefährlich ist
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Beitrag #220, verfasst am 13.06.2010 - 13:31
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zuletzt bearbeitet am 13.06.2010 - 13:33
Nhyt schrieb:
Uhm, ich habe durchaus gegoogelt. Mein Hauptproblem ist, dass die Story 5 Monate nach dem Unfall spielt und ich beim besten Willen nichts dazu finde, wie solche Verletzungen dann aussehen.
Hängt natürlich sehr damit zusammen, wie diese Verletzung nun genau aussieht und ist wohl auch individuell verschieden, aber eine ungefähre Richtlinie wäre eben toll.


Wenn du dir die Links anschaust, könnte dir das durchaus weiterhelfen.

Es gibt eben keine Richtlinien in dem Sinn, würde ich sagen. Es kommt nunmal drauf an, was für Verletzungen und wie schwer.

Bei dem Fall 2 Seiten vorher hatte ich ergoogelt, dass es bei nem Aufprall mit nem Auto wohl (fast) immer zu schweren Fuß- oder auch Unterschenkelverletzungen kommt, weil sich das Auto ja zusammenschiebt. Da kannst du sicher sein, dass der prota da auch nach 5 Monaten, eher noch nach 12 monaten was von hat. Je nachdem, wieviel und wie arg da was zertrümmert wurde.

Auch dürfte er nach 5 Montaen sicher noch ein "Trauma" haben. Aber auch da, je nachdem, wie die Verletzungen, Auswirkungen, etc pp waren und wie der Prota drauf ist.

Wenn was genäht werden mußte, kannst du sicher sein, dass nach 5 Monaten die Narben noch zu sehen sind. Die fangen erst nach Monaten an, blaß zu werden.

Jeder Mensch ist nunmal verschieden. Der eine verkraftet so nen Unfall gut, der andere hat Monate damit zu kämpfen. (Folgeerkrankungen, Angstzustände, was weiß ich) Die Wunden des einen verheilen gut, die des anderen schlechter...
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Beitrag #221, verfasst am 13.06.2010 - 22:03
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zuletzt bearbeitet am 13.06.2010 - 22:46
Hach, wie schön, dass es diesen Thread gibt!

Ich hätte da die ein oder andere Frage zum Kaliummangel:

Zu den Symptomen gehören ja Müdigkeit bis hin zur Lähmung, da ja die Nerven- und Muskeltätigkeit behindert wird. Könnte eine solche Lähmung aber nicht zum Ersticken führen? Für die Atmung braucht man doch Muskeln, oder?

Wie wirkt es sich auf das Herz aus? Kaliummangel müsste logischerweise das Herz doch auch irgendwann zum Stillstand bringen?? Was, wenn der Kaliummangel sehr plötzlich eintritt?

Ansonsten schlägt das Herz bei Kaliummangel doch schneller und schwächer, oder? Dementsprechend müsste ja auch die Atmung flacher und schneller sein. (Erinnert mich irgendwie an Anämie...)

Und noch eine andere Frage: Welche Wirkung hätte ein sehr, sehr starker Schlag gegen das Herz? Es ist ja durch den Brustkorb geschützt, also dürfte dem Herz selbst nichts passieren, solange der Brustkorb heil bleibt. Aber gibt es da nicht etwas wie einen Schock?

Danke sehr im Vorraus!
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Beitrag #222, verfasst am 14.06.2010 - 10:27
Feael schrieb:

Zu den Symptomen gehören ja Müdigkeit bis hin zur Lähmung, da ja die Nerven- und Muskeltätigkeit behindert wird. Könnte eine solche Lähmung aber nicht zum Ersticken führen? Für die Atmung braucht man doch Muskeln, oder?


Vorher steigt das Gehirn durch Sauerstoffmangel aus. Und die Muskelkrämpfe davor dürften nicht von schlechten Eltern sein ...

Feael schrieb:
Wie wirkt es sich auf das Herz aus? Kaliummangel müsste logischerweise das Herz doch auch irgendwann zum Stillstand bringen?? Was, wenn der Kaliummangel sehr plötzlich eintritt?


Das muß dann aber schon seeeehr plötzlich und seeeeehr massiv sein. Kalium liegt ja vor allem im interzellulären Raum vor, also dürfte so ein massiver Verlust hauptsächlich bei einer stark blutenden Verletzung oder sehr starkem Durchfall/Erbrechen auftreten. Da ist dann der hypovolämische Schock schneller da als die Kaliummangelsymptome.

Alles andere, was zur Hypokaliämie führt (Anorexie, Niereninsuffizienz, Cushing, Conn, Durchfall, Erbrechen, Alkalose etc.), dauert länger und hat zusätzlich noch jede Menge anderer Symptome.

Feael schrieb:
Ansonsten schlägt das Herz bei Kaliummangel doch schneller und schwächer, oder? Dementsprechend müsste ja auch die Atmung flacher und schneller sein. (Erinnert mich irgendwie an Anämie...)


Sind auch solche Symptome. Die Erythrozyten enthalten viel Kalium. Haben die zuwenig davon, wird's mit dem Sauerstofftransport natürlich schwierig. Also gibt's durchaus Anämiesymptome. Der Herzschlag wird übrigens nicht nur schneller und schwächer, Kaliummangel gibt Herzrhythmusstörungen. Das Herz schlägt autonom, das versucht über lange Zeit, das Elektrolytungleichgewicht auszugleichen und das führt zu Rhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern.

Feael schrieb:
Und noch eine andere Frage: Welche Wirkung hätte ein sehr, sehr starker Schlag gegen das Herz? Es ist ja durch den Brustkorb geschützt, also dürfte dem Herz selbst nichts passieren, solange der Brustkorb heil bleibt. Aber gibt es da nicht etwas wie einen Schock?


Je nach Aufprallstelle dürfte einem da reflektorisch die Luft wegbleiben. Schockgeschehen ... hm ... das muß dann schon ein sehr harter Aufprall oder ein sehr empfindlicher Mensch sein. Ich bin einmal in der Dusche ausgerutscht und Brustkorb voraus auf die Waschbeckenkante geknallt ... drei Rippen dahin, ich hab ein paar Sekunden nach Luft geschnappt, meinen Kreislauf wieder vom Boden aufgesammelt und im Anschluß an den Arztbesuch die nächsten Wochen seeeehr vorsichtig geatmet ... zur Schocksymptomatik kam es aber nicht. Der Körper kann mit solchen Traumen doch recht gut umgehen, sonst würde es ja ständig zur Kreislaufzentralisation kommen. Aber ja, möglich ist es natürlich und unter Umständen auch zeitverzögert.
Sag mir, wie Du mich findest und ich sage Dir, was Du mich kannst ...
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Beitrag #223, verfasst am 14.06.2010 - 18:47
Vielen lieben Dank, Nera!! =)
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Beitrag #224, verfasst am 22.09.2010 - 21:02
Ich grabe den Thread mal wieder aus. Wahrscheinlich ist die Frage dämlich und durch einfaches Googlen zu lösen, aber die liebe Suchmaschine und ich stehen mal wieder auf Kriegsfuß. Vielleicht kann mir ja einer von euch helfen. Eigentlich suche ich nämlich "nur" eine Krankheit.

Szenario: wir befinden uns in einer Zeit, die dem Mittelalter recht ähnlich ist, was medizinische Standards angeht. Ich brauche eine Krankheit, die beim Charakter im frühen Kindesalter ausgebrochen ist und ihm entweder chronisch lange Zeiten Bettlägerigkeit verschafft (also z.B. jeden Herbst und Winter) oder ihn komplett bettlägerig werden lässt. Er sollte sein restliches Leben davon geschwächt bleiben - d.h. er bleibt meistens bettlägerig. Geistig sollte er davon aber nicht angegriffen werden, und er sollte auch ein paar Jahre leben.

Kann ich da Kinderlähmung benutzen, oder gibt es irgendetwas anderes, passenderes? Ich könnte mir z.B. gut irgendwas mit Husten vorstellen, wäre auch schön, wenn Kälte und Feuchtigkeit die Symptome verschlimmern würden, aber ich weiß nicht, ob es da was gibt...

Danke schon mal
abwechselnd s t e i n in dir wird und g e s t i r n.
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Beitrag #225, verfasst am 22.09.2010 - 21:22
Ailin schrieb:
? Ich könnte mir z.B. gut irgendwas mit Husten vorstellen, wäre auch schön, wenn Kälte und Feuchtigkeit die Symptome verschlimmern würden, aber ich weiß nicht, ob es da was gibt...

Danke schon mal


Asthma würde mir jetzt zu dieser Beschreibung spontan einfallen.
Those who dance are called insane by those who don't hear the music.
[Eddie Vedder]
 
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