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Beitrag #26, verfasst am 22.11.2011 - 22:45
Bei mir kommt es immer drauf an. Wenn ich mich schon in eine Geschichte reingelesen habe (also sagen wir mal 10'000 Wörter gelesen habe), dann klicke ich nur widerwillig auf das Kreuz oben in der Ecke. Da lass ich mich von einer schlechten Sexszene oder so noch nicht abschrecken und überfliege es einfach in der Hoffnung es wird wieder besser. Wenn die Geschichte dann aber in den nächsten zwei Kapiteln immer noch schwächelt (aus welchen Grund auch immer), höre ich auf zu lesen.

Ganz anders ist es bei Geschichten die ich gerade erst angefangen habe zu lesen. Hier tendiere ich deutlich schneller dazu aufs Kreuz zu hämmern. Da kann also ne schlechte Sexszene am Anfang kommen, und obwohl der Rest der Geschichte vielleicht klasse ist, höre ich trotzdem auf zu Lesen.

Um es kurz zu machen: Wenn ich eine Geschichte schon eine Weile lese (und sie mir gefällt), lass ich mich nicht so schnell vergraulen. Da drücke ich auch beim Schwarzleser-Gejammer oder Ähnlichem gerne mal ein Auge zu.
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Beitrag #27, verfasst am 23.11.2011 - 13:45
Also ich kann jetzt nicht von Fanfiktions sprechen, weil ich nur noch selten welche lese.
Aber ich hab schon das ein oder andere Buch weggelegt  und meistens war der Grund, dass es einfach zu wenig Gefühl gab. Es gibt einige Werke, da kommt mir der Hauptcharakter vor, wie ein willens- und emotionsloser Zombie. Meistens war das bei Fantasy-Romanen der Fall, nämlich dann, wenn der Autor zu viel Wert auf die Konstruktion einer neuen Fantasy-Welt und die Beschreibungen von irgendwelchen Monstern oder Fantasywesen legt, statt auf die Emotionen der Hauptcharaktere... Sowas reißt mich einfach nicht mit, das kann ich nicht lesen.
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Beitrag #28, verfasst am 23.11.2011 - 16:39
Hatte ich eigentlich ... jetzt noch nie.

Wenn ich was anfange, lese ich es - jedenfalls im Buch - auch zuende. :b Damit ich etwas anfange, muss es mir grundsätzlich ja schon gefallen. Meistens "entpuppt" sich so etwas auch selten als totaler Müll, hatte ich erst ein einziges Mal.

Wobei mich diese Reviewquietscherei in Kapiteln auch ganz derb stört. Aaaaber bei den Geschichten, die ich mag, haben die Autoren davon dann eigentlich auch eh immer so viel Grips, dass sie nicht so einen Humbug in ihre Geschichte pumpen.

Längere Wartezeiten gehen allerdings gar nicht. Obwohl ich selbst nicht gerade das Postingparadebeispiel bin ... ich verliere so viel zu viel Bezug dazu. Und während ich bei dem Buch einfach halt noch mal ein Kapitel erneut lesen würde, um reinzukommen, tu ich mir das mit der Bildschirmleserei nicht an.
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Beitrag #29, verfasst am 04.12.2011 - 18:10
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zuletzt bearbeitet am 04.12.2011 - 18:11
Bei trennen sich die Geschichten in "werde ich nie lesen", "noch ungelesen" und "wird verfolgt".

Allerdings habe ich derzeit eine Geschichte von der ich zuerst komplett begeisert war, da die Geschichte zwar in einem Alternativen Universum des Fandoms spielt, aber dennoch die Character IC hält und weitesgehend mit dem Canon übereinstimmt. Bis auf die Tatsache, dass die Autoren die Gegnerspieler verschandelt. Jedem gibt sie eine Chance sich darzustellen, alle kommen mehr oder weniger miteinander aus (die Charaktere als Figuren, nicht ihre Gefühle zueinander), nur jene Personen, die aus meiner Sicht das Fandom erst interessant machen, werden mit einer Fußnote abgespeißt, in der es heißt, dass die Autorin hier ihre eigenen Pläne verfolgt.

Da sie es für unrealitisch hält, dass "Bösewichte" nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln haben.

Den einen Charakter hat sie komplett zerstört, weil er wirklich so böse war und nicht sich für die gute Sache aufgeopfert hat. Das war als würde Snape ein ergebener Diener Voldemorts sein, weil der Schreiber der Meinung ist, dass Albus Dumbledore niemals eine zweifelhafte Entscheidung treffen könnte (aka seinem Schüler zu dazu zu zwingen ihn zu töten).

Es ist einfach nur traurig.
Bin am Schreiben.
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Es sei denn, es brennt oder jemand blutet.
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Beitrag #30, verfasst am 05.12.2011 - 22:30
Ich strecke dann die Flossen, wenn die ablaufenden Handlungen für mich unnachvollziehbar werden. Wenn die Hauptfigur scheinbar alles Unglück der Welt anzieht, ihr jemand etwas Böses will (so aaaarm) und das ohne irgendeinen Hintergrund.
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Beitrag #31, verfasst am 05.12.2011 - 23:34
Oh, da gibt es einige Sachen.

- Reviewerpressung. Ich kann das nicht haben, Wenn ich zu der Geschichte etwas zu sagen habe, dann sage ich es. Wenn nicht - dann nicht.

- Überflüssige Antonomasien. Sprich, der Charakter wird durch eine ihm zueigene Eigenschaft beschrieben. Der Torhüter, der General, der Sänger, der Blonde, der Gitarrist, der SOLDAT, der Kleinere, der Jüngere etc.pp. Das reicht einmal, meiner Meinung nach.

- Ausschweifende Beschreibungen, die der Handlung nicht dienen. Was interessiert es mich, ob ein Sofa braun, weiß oder pink ist? Außer mein Chara ist Innenarchitekt. Es ist mir ladden, ob Draco Malfoy die und die Hose von Hugo Boss trägt (was er nie machen würde).

- Geschichten, die Pferde beinhalten und von Leuten geschrieben wurden, bei denen man merkt, dass sie vielleicht mal Ferien aufm Ponyhof gemacht haben. N 3-jähriger Andalusierhengst, der S geht? Das will ich bitte sehen.

- Wiederholungen in der Handlung. Nach dem einhundertelfzigsten Monolog des Hauptcharas, wie er über eine bestimmte Sache denkt? Da hör ich einfach auf. Das ist mir zu langweilig.

- Schreibstil. Dafür kann der Autor allerdings nix. Es gibt Stile, die mich als Leser einfach nicht ansprechen.

Joah, das war's wohl im Großen und Ganzen ^^
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Beitrag #32, verfasst am 06.12.2011 - 00:11
rotschopf schrieb:
- Überflüssige Antonomasien. Sprich, der Charakter wird durch eine ihm zueigene Eigenschaft beschrieben. Der Torhüter, der General, der Sänger, der Blonde, der Gitarrist, der SOLDAT, der Kleinere, der Jüngere etc.pp. Das reicht einmal, meiner Meinung nach.

Wenn ich fragen darf, wie würdest du es dann vermeiden die Namen zu oft zu wiederholen? Ich hab nämlich öfters das Problem, dass ich nicht sicher bin, ob ausreichend klar ist, welche Person gemeint ist, wenn in einer Szene mehrere Charaktere gleichen Geschlechts interagieren. Männlein und Weiblein kann man mit er und sie auseinander halten, aber bei sie und sie mag es zuweilen verwirrend sein. Attribute wie die junge oder die jüngere/ältere Frau benutze ich daher schon ganz gern (in Maßen, weil ich gehäufte Wortwiederholungen ermüdend finde).
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Beitrag #33, verfasst am 06.12.2011 - 00:30
Alistanniel schrieb:
rotschopf schrieb:
- Überflüssige Antonomasien. Sprich, der Charakter wird durch eine ihm zueigene Eigenschaft beschrieben. Der Torhüter, der General, der Sänger, der Blonde, der Gitarrist, der SOLDAT, der Kleinere, der Jüngere etc.pp. Das reicht einmal, meiner Meinung nach.

Wenn ich fragen darf, wie würdest du es dann vermeiden die Namen zu oft zu wiederholen? Ich hab nämlich öfters das Problem, dass ich nicht sicher bin, ob ausreichend klar ist, welche Person gemeint ist, wenn in einer Szene mehrere Charaktere gleichen Geschlechts interagieren. Männlein und Weiblein kann man mit er und sie auseinander halten, aber bei sie und sie mag es zuweilen verwirrend sein. Attribute wie die junge oder die jüngere/ältere Frau benutze ich daher schon ganz gern (in Maßen, weil ich gehäufte Wortwiederholungen ermüdend finde).


Das ist bei mir eigentlich ganz einfach. Ich hab ne ziemlich strikte Paragraphenschreibweise.

Innerhalb des Paragraphen ist immer klar, wer spricht.

Klar, ich benutze auch mal "der Blonde" oder "sein Freund" etc.pp, aber ich hab auch schon solche Sachen gelesen.

Der Magdeburger schüttelte den Kopf. Clemens' Angebot schien dem Innenverteidiger nicht zu gefallen. Auch gut. Er musste den Blonden nicht nach Hause fahren. Das war allein die Entscheidung des Jüngeren.

So was meine ich. Magdeburger, Innenverteidiger, der Blonde und der Jüngere beziehen sich auf eine Person. So was finde ich fürchterlich.
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Beitrag #34, verfasst am 06.12.2011 - 01:14
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zuletzt bearbeitet am 06.12.2011 - 01:15
Namen oder "er", "sie", "es" überliest man mit der Zeit. Es fällt nicht negativ auf. Ebenso wie "sagte". Da gekünstelt irgendwelche stellvertretenden Bezeichnungen zu suchen stört eher den Lesefluss. Höre ich zumindest immer wieder mal - und ich habe auch diesen Eindruck.

"Der Blonde", bzw. den Beruf kann man meiner Meinung nach höchstens schreiben, wenn der Name des Charakters noch nicht bekannt ist. Oder wenn z.B. der Hauptcharakter einen Anwalt wegen seiner Tätigkeit als Anwalt (oder aus sonstigen Gründen) nicht leiden kann auch mal "der Anwalt". Bzw. ein rassistischer Charakter, der zwar den Namen des Ausländers kennt, ihn aber trotzdem "der Bulgare" nennt. Aber sonst ...
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Beitrag #35, verfasst am 06.12.2011 - 12:51
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zuletzt bearbeitet am 06.12.2011 - 12:53
rotschopf> ok ja das ist zu viel und zB der Blonde find ich hört sich allgemein grauslich an. Dann noch eher der blonde Mann.

Sowas wie die Holländerin oder der Ungar benutze ich schon auch manchmal.
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Beitrag #36, verfasst am 06.12.2011 - 22:15
Alsoooo...was mich vergrault?
Hmm...

Ich würde sagen, wenn die Kurzbeschreibung echt ein Hammer ist und die Story dann leider nicht das war/ist, was so großartig versprochen wurde! Das hab ich schon einige Male hier erlebt. Ich meine, wenn man etwas in die Kurzbeschreibung gibt. Dann sollte dies auch enthalten sein.

Was mich hinzu stört sind wiederholende Handlungen. Aber den Punkt haben viele von euch schon genauer beschrieben.

Was MICH persönlich auch richtig abstoßt, ist wenn KEINE Absätze vorhanden sind.
Ich finde bei Szenenwechsel zB. gehört sich sowas einfach, weil es für mich dann einfacher zum lesen ist. Wenn es so ein dicker Schinken ist der keine Absätze hat, verliere ich schnell den Faden, das mich mich dann echt rasend und irgendwann ist es dann soweit das ich wegklicke und mir denke: Ist doch egal.

Mal abgesehen davon, das ich es sprichwörtlich HASSE wenn Grammatik, Rechtschreibung und Klein-/Großschreibung nicht hinhaut. Es ist okay bei kleinen Fehlern, schließlich macht die jeder. Aber wenn alles durch und durch klein geschrieben ist, und jemand es nicht hinkriegt zB das Wort "sagte" richtig zu schreiben, raste ich aus. Tut mir leid...das geht garnicht!

Ansonsten bin ich eigentlich allem in allen sehr tolerant und offen für alles. :)
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Beitrag #37, verfasst am 07.12.2011 - 15:26
Altais schrieb:
Namen oder "er", "sie", "es" überliest man mit der Zeit. Es fällt nicht negativ auf. Ebenso wie "sagte". Da gekünstelt irgendwelche stellvertretenden Bezeichnungen zu suchen stört eher den Lesefluss. Höre ich zumindest immer wieder mal - und ich habe auch diesen Eindruck.

"Der Blonde", bzw. den Beruf kann man meiner Meinung nach höchstens schreiben, wenn der Name des Charakters noch nicht bekannt ist. Oder wenn z.B. der Hauptcharakter einen Anwalt wegen seiner Tätigkeit als Anwalt (oder aus sonstigen Gründen) nicht leiden kann auch mal "der Anwalt". Bzw. ein rassistischer Charakter, der zwar den Namen des Ausländers kennt, ihn aber trotzdem "der Bulgare" nennt. Aber sonst ...


Ich möchte das gerne noch mal ein bisschen vertiefen, weil ich es wirklich grauslich finde, wenn zu viele Anatomasien (so heißt das also, gut zu wissen ) verwendet werden und ich immer froh bin, wenn ich anderen erklären kann, warum es überhaupt nicht schlimm ist, wenn man Namen und Pronomen häufig wiederholt.

Mit einem Namen oder auch dem Pronomen er/sie verbindet man sofort alle Eigenschaften, die die Person hat. Lese ich in der Zeitung "Angela Merkel...", dann assoziiere ich damit sofort Bundeskanzlerin, CDU, blonde Kurzhaarfrisur, Mitte fünfzig, Naturwissenschaftlerin,...", einfach alles, was ich über sie weiß. Würde in der Zeitung aber "Die CDU-Politikerin..." stehen, schafft das Verwirrung, weil es eben mehrere CDU-Politikerinnen gibt und man erst einmal überlegen muss, wer jetzt genau damit gemeint ist. Auch wenn es sich in dem Fall nur um Angela Merkel handeln kann, weil der Kontext es so vorgibt, wird man erst einmal aus der Bahn geworfen, weil man mit "CDU-Politikerin eben einfach nur CDU assoziiert und nicht gleichzeitig noch Bundeskanzlerin etc. Man muss also darüber nachdenken, wer gemeint ist, wohingegen man beim Namen selbst sofort weiß, wer gemeint ist.

Und wie Altais schon schrieb, wird der Name einfach überlesen, er fällt nicht negativ auf, weil man sich nie den Namen an sich vorstellt, sondern gleich ein Bild von der Figur im Kopf hat.

Dass man trotzdem nicht  "Tom machte,... Tom sagte, ... Tom dachte,..." schreiben kann, sollte dennoch klar sein, dass das furchtbar klingt,  liegt aber nicht am Namen, sondern am immer gleichen Satzbau.

So, dementsprechend vergrault mich eine Geschichte, wenn zu viele unnötige Synonyme für Charaktere gebraucht werden. Außerdem vieles, was hier schon genannt wurde: zu lange Pausen zwischen den Updates, absurde/ unplausible/ langweilige/ gar keine  Entwicklung der Geschichte oder Charaktere und generell verliere ich bei Geschichten, die zu lange sind, gerne mal von jetzt auf gleich das Interesse, das hat dann aber nichts damit zu tun, dass mich etwas Spezielles vergrault hätte.
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Beitrag #38, verfasst am 07.12.2011 - 17:45
Was ich nicht mag und was mich auch vergrault ist, wenn jemand eine Geschichte über ein Thema schreibt, mit dem er sich überhaupt nicht auskennt. Z.B. im Fußballfandome, dass jemand zum einen von Fußball Null Ahnung hat, vom Alltag eines Profis, der nicht nur aus Training besteht usw.

Und was mich auch fuchsig macht sind:
-keine Absätze
-unendlich viele Rechtscheibfehler
- keine erkennbare Grammatik
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Beitrag #39, verfasst am 08.12.2011 - 00:40
Mich ärgert es auch, wenn jemand über etwas schreibt, über das er/sie keine Ahnung hat, ebenso wie Klischees, die auf viele Angehörige der beschriebenen Gruppe nicht zutreffen. (Beispiele: alle Politiker/innen in der Geschichte sind bestechlich, obwohl der/die Autor/in weder mit dieser Geschichte auf das Problem "Korruption" hinweisen will noch die Geschichte in einem wirklichen Land spielt, in dem Bestechung weit verbreitet ist/(bei einer in der Vergangenheit spielenden) zur Zeit der Handlung war, alle Charaktere einer bestimmten ethnischen oder nationalen Herkunft oder Religion entsprechen Klischees, die es über Angehörige der betreffenden Gruppe gibt, obwohl die Geschichte gar nicht oder nicht nur in einem Milieu spielt, in dem man solche Leute aus der Gruppe tatsächlich trifft, wenn manche wirklich so sind), frauenfeindliche, volksverhetzende und rassistische Inhalte. Ich klicke auch weg, wenn Figuren gemessen an ihrer Persönlichkeit und ihrem Hintergrund für sich völlig unlogisch handeln oder die Handlung selbst lückenhaft oder unverständlich ist.

Eine schlechte Rechtschreibung und Grammatik verjagt mich sehr bald, ebenso lange Wartezeiten beim Aktualisieren der Geschichte und zu viele Tote.
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Beitrag #40, verfasst am 08.12.2011 - 10:37
Samira-Fan schrieb:
frauenfeindliche, volksverhetzende und rassistische Inhalte..


Derartige Inhalte sind ohnehin verboten. In einem solchen Fall also bitte nicht wegklicken, sondern melden.
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Beitrag #41, verfasst am 08.12.2011 - 14:21
Leylah> danke für die Erklärung! Na ja, ich mags trotzdem nicht, wenn derselbe Name in mehreren aufeinander folgenden Sätzen oder sogar zweimal im selben wiederholt wird. Das stört mich auch beim Harry Potter immer wieder. Am liebsten benutze ich dann so Sachen wie ihre Tochter, seine Mutter, seine Schwester, ihre Schwägerin.

Rechtschreibung und Grammatik habe ich mal außen vor gelassen, weil mich das für gewöhnlich gleich verscheucht und nicht erst nach einiger Zeit.

Lange Update-Zeiträume machen mir nichts aus. Wenn mir die Geschichte wirklich gut gefällt, warte ich gerne. Ich warte schließlich auch ein Jahr auf die Fortsetzung meiner Lieblingskrimiserie ^^ Und selbst brauche ich für meine Kapitel mitunter auch recht lang. Eine 40 Stunden Woche lässt nicht so viel Zeit und Kreativität wie man gern möchte. Mir geht es so, und jeder andere hat genauso im Alltag Dinge zu tun, die viel wichtiger sind als FFs schreiben, ob Arbeit, Schule, Studium.
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Beitrag #42, verfasst am 08.12.2011 - 18:03
  •  
zuletzt bearbeitet am 08.12.2011 - 18:05
Mich vergrault wenn aus einer z.B. Drama Geschichte eine seichte Romanze wird,
oder allgemein wenn sich das Genre ganz plötzlich ändert,
weil Autor Humor gerade toll findet oder so.
Wenn auf einmal neue Charaktere auftauchen und man sich dann fragt,
was sie mit der Geschichte eigentlich zu tun haben.
Wenn der Autor die Geschichte einfach nicht beenden kann und sich alles eigentlich nur noch wiederholt.
Natürlich kann sich auch einfach mein Geschmack ändern.
Eine Lüge zu vergessen, ist schlimmer als die Lüge selbst.
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Beitrag #43, verfasst am 09.12.2011 - 00:50
  •  
zuletzt bearbeitet am 09.12.2011 - 00:51
Wenn der Autor nicht weiß, wann es genug ist, und immer noch und noch und noch weiter schreibt. Manche Geschichten geben wirklich sehr viel her, die Charaktere sind unterschiedlich genug und die einzelnen Storylines ausreichend interessant, aber wenn zum Beispiel eine Romanze zu sehr in die Länge gezogen wird, etwa einer den anderen noch schnell betrügt, damit die Geschichte bloß kein Ende findet, dann reicht´s mir irgendwann.
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Beitrag #44, verfasst am 09.12.2011 - 21:25
Altais schrieb:
Wenn der Autor nicht weiß, wann es genug ist, und immer noch und noch und noch weiter schreibt. Manche Geschichten geben wirklich sehr viel her, die Charaktere sind unterschiedlich genug und die einzelnen Storylines ausreichend interessant, aber wenn zum Beispiel eine Romanze zu sehr in die Länge gezogen wird, etwa einer den anderen noch schnell betrügt, damit die Geschichte bloß kein Ende findet, dann reicht´s mir irgendwann.


Word. Das kann ich auch nicht haben. Irgendwann muss einfach Schluss sein. Wenn man unbedingt noch eine andere Storyline verfolgen möchte, dann kann man das in einer Fortsetzung tun.

@ Samira-Fan: Ich schließe mich meiner Kollegin Lapislazuli an - wenn euch so etwas in die Finger fällt, klickt bitte auf melden. Solche Inhalte sind hier absolut unerwünscht. Danke :)
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Beitrag #45, verfasst am 09.12.2011 - 22:49
Ergibt sich das mit Namen nicht eher durch den POV?
Die Figur aus deren Blickwinkel ich schreibe ist bei mir meistens nur er, sie oder Name. (okay hin und wieder auch mal das Mädchen oder der junge Mann, wenn ich eine WW umgehen will) Den Namen der anderen Figuren zu ersetzen, find ich hingegen oft durchaus sinnvoll.
zB:
Natürlich hatte Peter wieder einmal als erster die Aufgabe abgegeben.
Natürlich hatte dieser Schleimer wieder einmal als erster die Aufgabe abgegeben.

Wenn ich über meine Schwester rede oder an sie denke, nenne ich sie auch oft meine Schwester und nicht "Name" und wenn ich meinen Arzt sehe, ist er für mich auch eher "der Arzt" als "Paul".

Bei meinen Figuren bemühe ich mich ansich das ähnlich zu handhaben.
"Der Blonde" hab ich glaub ich noch nie geschrieben, aber "Schmalzlocke" kann schon mal einer heißen und "der Glatzkopf" hab ich auch auf jeden Fall schon mal geschrieben, aber da war der Typ eben meinem Protagonisten unbekannt.
Don't grow up too fast
And don't embrace the past.
This life's too good to last,
And I'm too young to care.
(Muse / Blackout)
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Beitrag #46, verfasst am 09.12.2011 - 23:59
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zuletzt bearbeitet am 10.12.2011 - 00:00
cat attack schrieb:
Ergibt sich das mit Namen nicht eher durch den POV?
Die Figur aus deren Blickwinkel ich schreibe ist bei mir meistens nur er, sie oder Name. (okay hin und wieder auch mal das Mädchen oder der junge Mann, wenn ich eine WW umgehen will) Den Namen der anderen Figuren zu ersetzen, find ich hingegen oft durchaus sinnvoll.


Bevor dieses Thema hier immer weiter durchgekaut wird - ich hatte mal einen Thread zu dem Thema eröffnet: Name, Pronom oder Umschreibung?

Meine Lieblingsbeiträge sind der von Silfir und der von  sevil

Was mich völlig davon überzeugt hat, dass meine Abneigung gegen beliebig im Text verstreute Synonyme gerechtfertigt ist ^^.
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Beitrag #47, verfasst am 10.12.2011 - 00:07
rotschopf schrieb:
Altais schrieb:
Wenn der Autor nicht weiß, wann es genug ist, und immer noch und noch und noch weiter schreibt. Manche Geschichten geben wirklich sehr viel her, die Charaktere sind unterschiedlich genug und die einzelnen Storylines ausreichend interessant, aber wenn zum Beispiel eine Romanze zu sehr in die Länge gezogen wird, etwa einer den anderen noch schnell betrügt, damit die Geschichte bloß kein Ende findet, dann reicht´s mir irgendwann.


Word. Das kann ich auch nicht haben. Irgendwann muss einfach Schluss sein. Wenn man unbedingt noch eine andere Storyline verfolgen möchte, dann kann man das in einer Fortsetzung tun.


Wo kann ich unterschreiben?
Ah, hier... *unterschreibt*
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Beitrag #48, verfasst am 10.12.2011 - 00:24
Was mich vergrault... das kam bei mir, ehrlich gesagt, gar nicht so dermaßen oft vor bisher, aber wenn, dann war es meistens, weil es schon eine Vorgängergeschichte gab und die Fortsetzung dann ganz genau gleich so weiterging wie der Vorgänger (der grundsätzlich ellenlang war) und... das geht irgendwie gar nicht. Ich bin ja selbst ein wahnsinniger Fortsetzungsschreiber, aber irgendwann ist dann einfach ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr geht.

Außerdem hab ich selbst ein Problem damit, wenn jedes einzelne Kapitel gefühlte zwanzig Seiten lang ist. Bei mir ist die Obergrenze... acht Seiten, glaube ich, und schon das ist mir zu lang zu lesen, haha, und wenn dann jeden Tag gepostet wird, du jeden Tag zwanzig Seiten zu lesen hast, nicht mehr hinterherkommst und nur noch fluchst, dann ist das... dann vergrault mich das :)
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Beitrag #49, verfasst am 23.02.2012 - 19:20
zB in Harry potter 7 fand ich das öde, dass die rumreisen und sich streiten und das wars. Irgendwann hab ich das buch wegesteckt. habs erst nach 2 monaten wieder rausgeholt.

bei ff's find ich personen unmöglich, die etwas machen, was sie garnicht mögen, ich aber damit entschuldigen, dass sie es machen "müssen". Was soll das, klar macht man vieles für seine familie und freunde, aber sich in den sicheren tod trieben oder sein leben für sie aufgeben?!
man kanns auch übertreiben.
ein Bsp (wieder HP): Harrys schwester taucht in seinem 3.jahr auf, aber sagt es ihm 2 jahre nicht. dann schleißt sie sich voldi an, nimmt das dunkle mal an, sieht zu, wie ihre besten freunde sterben und geht trotzdem zu ihm ,weil sie es "muss"...
What doesn't kill you makes you stronger, stand a little taller, doesn't mean I'm lonley when I'm alone.
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Beitrag #50, verfasst am 24.02.2012 - 10:41
Also as mich wirklich etwas stört ist, wenn die Idee der Story mir zwar sehr gut gefällt, aber der Schreibstil des Autors sehr .... anstrengend ist, bzw massenhaft Sprachliche Unzulänglichkeiten enthält.

Geschichten die ich eher vermeide, sind Geschichten der Kategorie "Alle-meine-Freundinnen-und-ich-in-einer-anderen-Welt-Verkupplung-mit-den-Hauptcharackteren-Storys.
Ich mags auch nicht, wenn eine Story zu sehr mit der Originalhandling kollidiert oder wenn Characktere durch den "Fantasy-Fleischwolf" gedreht werden.
Neue Facetten und andere Seiten an einer bekannten Figur zu zeigen ist zwar wirklich toll aber manche übertreiben es damit.
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