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Beitrag #1, verfasst am 21.12.2009 - 22:01
Hey,
ich habe da mal eine Frage an euch:

Bevor ihr eine neue Geschichte/Fanfiktion anfangt zu schreiben, habt ihr da schon ALLE Fakten im Kopf? Ich meine, was soll passieren, wie soll es enden, etc.?

Naja, ich stelle die Frage, weil ich grade ne neue Fanfiktion angefangen habe und weiß absolut NICHT, wie sie enden soll. Normalerweise habe ich wenigstens ansatzweise ne Idee, manchmal weiß ich auch ganz genau, wie eine Geschichte enden soll. Aber dieses mal..? Ich habe keine Ahnung!

Wie ist das so bei euch?
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Beitrag #2, verfasst am 21.12.2009 - 22:02
ich habe den anfang im kopf und mir ist wichtig das ich auch immer weiß wie das ende sein wird.

also anfang-grob das thema-ende

was ich dann daraus mache kommt einfach drauf an wie es sich entwickelt.
Jedes Gestern ist nur ein Traum und jedes Morgen nur eine Vision. Also lebt das Heute so gut ihr könnt, dann wird das Gestern zu einem Traum des Glücks und jeder Morgen zu einer Vision der Hoffnung.
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Beitrag #3, verfasst am 21.12.2009 - 22:08
Ich versuche mir da jetzt auch kein Stress zu machen und schreibe einfach mal drauf los. Lasse mich überraschen, wo das hinführen wird. Ich hoffe, dass mir "unterwegs" noch ein passendes Ende einfallen wird.

Interessiere mich trotzdem über EURE Vorgehensweise ..
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Beitrag #4, verfasst am 21.12.2009 - 22:11
ich hab meistens nur das ende im kopf, wenn ich eine geschichte anfange....

den anfang schreib ich dann spontan so, wie er mir einfällt...
und während des schreibens kommen dann immer neue ideen dazu, ab und zu muss ich aber welche streichen, weil sie nicht auf das ende hinstreben, das ich haben möchte...

also ja...ich bin nicht so die planerin wenns ums schreiben geht...ich würde gern planen können aber das krieg ich nicht hin ^^
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Beitrag #5, verfasst am 21.12.2009 - 22:19
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zuletzt bearbeitet am 21.12.2009 - 22:19
In Sachen genereller Plot hab ich immer einen möglichen Weg zu einem möglichen Ende. Bei den Charakteren sammel ich vorher normalerweise ein paar Ideen, wohin es gehen könnte, aber vor allem sehe ich, wo die Leute herkommen.

Das Endergebnis setzt sich ja letzlich daraus zusammen, im richtigen Moment einen Teil des Chara-Hintergrundes aufzudecken, um eine Charakter-Entscheidung auszulösen, die den Main-Plot in eine Richtung bringt, die irgendeinen Effekt auf den Leser hat. Und das schaff ich nicht im Voraus, vor allem nicht für eine größere Cast, das muss ich schauen, wenn ich da bin... Aber ich bereite mich für den Weg gerne gut vor.
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Beitrag #6, verfasst am 21.12.2009 - 22:27
*hüstel* Zugegebenermaßen weiß ich meistens nicht nur am Anfang wenig, sondern die allermeisten Ideen ergeben sich wirklich erst beim Schreiben...Ich arbeite eigentlich immer planlos  drauflos, der Plot und die Charaktere entstehen im Laufe der Kapitel wie von selbst.
Alles, was du über mich gehört hast, stimmt: Arrogant, stinkfaul, kleinkariert, von Geburt an schon borniert, fies, hundsgemein, dekadent, ordinär, banal, ohne jegliche Moral...
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Beitrag #7, verfasst am 21.12.2009 - 23:24
Ich habe einen Plan. Anders ginge es bei den meisten meiner Geschichten auch gar nicht, da es oft Ensemble-Stücke sind. Ich weiß vorher, was wann mit wem passieren soll. Den Weg dahin habe ich zum Teil geplant und lass die andere Hälfte anrollen, wenn es soweit ist. Damit habe ich selbst noch ein bisschen Spielraum, um mich selbst zu überraschen, beim Schreiben.  

Setting und Charahintergründe sind auch immer vorher da. Bei manchen mehr skizzenhaft als bei anderen, da sich die 'Chemie' zwischen den Figuren oftmals wirklich erst beim Schreiben selbst ergibt. Aber wenn ich ehrlich bin, tanzt bei mir selten ein Chara oder ein Plotelement aus der Reihe.

Aber sogar Pro-Autoren wie King, schreiben nach dem laufenlassen - Prinzip. Und damit sind ihm früher ein paar beeindruckende Sachen gelungen.
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.  Erich Kästner
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Beitrag #8, verfasst am 21.12.2009 - 23:29
Ich hab ein oder mehrere Charaktere, die ich in eine mir geeignet erscheinende Szene werfe. Somit fängt die Geschichte dann an, einen groben Ablauf über die nächsten Entwicklungen oder wo einzelne Sachen hinführen sollen, hab ich meist, aber der komplette Ablauf, das Ende und wie es dazu kommt, entwickelt sich meist erst beim Schreiben. Manchmal weiß ich mögliche Enden schon sehr früh, manchmal dauert es auch, bis die Geschichte relativ weit fortgeschritten ist. Aber wirklich von Beginn an feststehen tut nichts. Das lässt schön viel Handlungsfreiraum. ^^
Ich würde also empfehlen, einfach drauf los zu schreiben. Der Rest ergibt sich ohnehin im Lauf der Geschichte. Irgendwann ist einfach klar, worauf es hinauslaufen muss.
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Beitrag #9, verfasst am 21.12.2009 - 23:34
Ich schreibe nur noch mit Plan. Anders lassen sich meine Projekte nicht regeln, weil sie in gewisser Hinsicht schon mehr oder weniger komplex sind, sich im Verlaufe der Geschichte immer Ansätze finden lassen, bei denen man beim zweiten Lesen denkt "Verdammt, da steht die Lösung, warum bin ich nicht drauf gekommen!" und ich zudem auch noch straff und kurzweilig und ohne unnötiges Füllmaterial schreiben möchte. (Dies ist die schöngeredete Version von "Zeilenbegrenzung").
Allerdings ist mein Plan durchaus veränderlich, meinen Figuren fällt nämlich grundsätzlich noch was Besseres ein als mir. So wird ein Antagonist zwischenzeitlich mal zum Helden oder die Helden suchen sich plötzlich eine ganz andere Lösung für ihre Probleme heraus, als für sie angedacht war.
Aber einen Plan brauche ich dennoch, der meine Experimente notfalls auffängt. Ich mag nicht irgendwo mittendrin aufwachen und merken, dass es kein Vorwärts mehr gibt.
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Beitrag #10, verfasst am 22.12.2009 - 06:42
Diesmal weiß ich gar nichts. Da war der HC da, hat sich vorgestellt und ist nicht mehr gegangen. Das erste Kapitel hat er sozusagen mitgebracht. Keine Ahnung, wo es hingeht ...
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Beitrag #11, verfasst am 22.12.2009 - 08:42
Ich habe fertige wichtige Charaktere und einen fertigen Plot und weiß, wann was passieren muss, damit er auch funktioniert. Aber jede Szene vorher planen tue ich nicht, weil ich es für mich langweilig finde, nur noch Szene um Szene abzuarbeiten. Ich möchte auch während des Schreibens gelegentlich noch überrascht werden. Andererseits muss ich auch wissen, wo ich mit der Geschichte hin will, weil ich mich sonst hoffnungslos verzettele.
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Beitrag #12, verfasst am 22.12.2009 - 10:04
Ich weiß eigentlich alles - komplett. Charaktere, Handlungsorte, Handlungen, teils auch Dialoge.

Das Problem ist: In meinem Kopf ergibt alles noch Sinn. Wenn ich es dann aufgeschrieben habe, dann finde ich irgendwo eine Ungereimtheit - was meinen gesamten Plot durcheinander wirft.
Das ist kein Fehler im System. Es ist unnötig den Support darüber in Kenntnis zu setzen.
Der (inoffizielle) Leitfaden zu Fanfiktion.de
http://noctifer.fanfiktion.de/index.php/der-inoffizielle-leitfaden/
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Beitrag #13, verfasst am 22.12.2009 - 10:26
Noctifer schrieb:

Das Problem ist: In meinem Kopf ergibt alles noch Sinn. Wenn ich es dann aufgeschrieben habe, dann finde ich irgendwo eine Ungereimtheit - was meinen gesamten Plot durcheinander wirft.


Oh ja. So einen Fall habe ich auch gerade. Super Idee, alles komplett durchdacht und logisch und plötzlich fällt mir ein Detail oder ein Fakt ein ... und schon stimmt nichts mehr. Die Idee kann ich eigentlich knicken, wenn mir nicht bald eine Lösung einfällt.
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Beitrag #14, verfasst am 22.12.2009 - 10:51
Lucie Sakurazukamori schrieb:
Noctifer schrieb:

Das Problem ist: In meinem Kopf ergibt alles noch Sinn. Wenn ich es dann aufgeschrieben habe, dann finde ich irgendwo eine Ungereimtheit - was meinen gesamten Plot durcheinander wirft.


Oh ja. So einen Fall habe ich auch gerade. Super Idee, alles komplett durchdacht und logisch und plötzlich fällt mir ein Detail oder ein Fakt ein ... und schon stimmt nichts mehr. Die Idee kann ich eigentlich knicken, wenn mir nicht bald eine Lösung einfällt.


Also wenn das so ist, dann kann ich ja eigentlich aufatmen, weil ich nämlich nie besonders viel über meine Geschichten im Vorfeld weiß..
Leben heißt nicht warten, bis ein Unwetter vorbeizieht, sondern lernen, im Regen zu tanzen
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Beitrag #15, verfasst am 22.12.2009 - 11:35
Das ist wirklich interessant, zu lesen, wie ihr so "vorgeht".
Bei meinen Geschichten weiß ich oft auch nur Teile davon. Weitere Szenen fallen mir auch immer noch beim Schreiben ein. Manchmal fallen mir ungefähre Handlungen ein und manchmal habe ich ne Szene wort-wörtlich im Kopf. Die ich dann auch so schreibe.
Aber das ist jetzt das erste mal, dass ich keine Ahnung habe, wie sie enden soll.

Dass einem beim Schreiben noch Ideen kommen ist ja ganz schön, dann wird man selbst noch überrascht. Das ist mir gestern abend passiert: ich hab geschrieben und wollte eigentlich ganz woanders hin, aber irgendwie bin ich in eine völlig andere Richtung gegangen. Jetzt gefällt mir die Szene sogar sehr gut. Nur muss ich jetzt wieder überlegen, wie ich wieder in die richtige Richtung komme. Weil ja die "Ausgangs-Position" verändert ist.
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Beitrag #16, verfasst am 22.12.2009 - 14:48
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zuletzt bearbeitet am 22.12.2009 - 14:48
Eigentlich wollte ich zu obigem Post noch etwas hinzufügen, aber ich musste schnell zum Seminar wetzen

Es kommt bei mir auch darauf an, was für eine Art von Geschichte ich gerade schreibe.
In einer Geschichte, in der die Protagonisten gerade wochelang eine weite Steppe durchqueren, ist es vielleicht nicht so wichtig, an welchem dieser Tage zu welcher exakten Uhrzeit die wilden Steppenbarbaren angreifen, während es in einer Kriminalgeschichte schon eine große Rolle spielen kann, wo sich die Protagonisten zum Beispiel zur Tatzeit befinden, und dass die Wege, wie sie dorthin gekommen sind, logisch nachvollziehbar sind. In solchen Fällen schreibe ich mir quasi ein Blatt mit Meisterinformationen, wer zu welcher Uhrzeit was macht, selbst wenn es nie aktiv in einer Szene beschrieben wird, während ersterer Fall für mich in der Plotplanung nur aus einer Notiz 'Helden durchqueren Steppe, Dauer etwa zwei Wochen, irgendwo zwischendrin Barbarenangriff' bestehen würde, aus der ich dann fröhlich drauflosimprovisiere.
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Beitrag #17, verfasst am 22.12.2009 - 17:23
Bei mir ist das völlig unterschiedlich, wobei ein zu detaillierter Plan genau so verhängnisvolle Auswirkungen haben kann wie einfach so draufloszuschreiben. Da müssen die Charaktere sich nämlich nur einmal anders entscheiden - und schon stimmt gar nichts mehr.

Es kommt halt auch auf die Länge der Geschichte an und darauf, ob es eine FF (wo bestimmte Dinge ja vorgegeben sind) oder FA sein soll.

Eine grobe Rahmenhandlung, in der die Hauptereignisse festgelegt sind, sollte schon sein, allerdings mit ein wenig Spielraum.

Unlogische Dinge finde ich auch immer wieder, bei FF's teilweise bereits im Canon, und dann habe ich schon wieder das Problem, wie ich das jetzt erklären und so hinbiegen soll, dass es am Ende passt.

Bei mir ist meist weniger das Ende das Problem (außer bei ein oder zwei Geschichten, da habe ich mich noch nicht zwischen Happy- und Sad-End entschieden), sondern wie ich von Punkt A nach Punkt B komme, den einen oder anderen Charakter ohne allzu viel Deus-ex-machina aus einer verfahreren Situation wieder heraushole etc.
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Beitrag #18, verfasst am 26.12.2009 - 21:14
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zuletzt bearbeitet am 26.12.2009 - 21:15
Meine allererste FF fing... mit einem Lied an. Zufällig gehört und sofort ein Ohrwurm. Jedenfalls hatte ich wegen diesem Lied irgendwie so eine Szene in meinen Kopf und somit auch irgendwie einen Anfang für meine Geschichte.
Natürlich hab ich vor dem Schreiben noch einige andere Ideen gehabt, wie zum Beispiel Witze, die unbedingt einbauen wollte. Das warst dann auch schon.
Nun, was soll ich sagen? Die Story sollte nicht mehr als 5 Seiten haben, ging aber mittendrin plötzlich in eine ganz andere Richtung und es wurden 40 000 Wörter. Ja, gradios. So viel zum Thema Planung.

Und so fangen auch jetzt noch die Geschichten an, die ich schreibe: Einen Anfang habe ich immer, manchmal sogar ein Ende und einige Dinge, die unbedingt drin vorkommen sollten (und absolut unrelevant sind)... und der Rest ergibt sich.

Aber wenn ich eine Idee ganz lange im Kopf habe, weil ich keine Zeit zum aufschreiben habe, entwickelt sich nach und nach die ganze Story in meinen Kopf, und damit ich das nicht vergesse mach ich dann doch einen Plan.

Also, irgendwie ist das bei mir wohl immer anders...
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Beitrag #19, verfasst am 26.12.2009 - 21:36
Ich weiß meistens den Anfang in jedem Detail, doch wo es hinführt und Ende ist meistens eine "spontan" Entscheidung.
Mir schwirren dann in laufe der Geschichte viele Enden durch den Kopf, aber so wirklich Entscheiden kann ich mich nicht und dann wird es ein Ende von dem ich selber überrascht bin.

Ich versuch mich auch nicht auf ein Ende zwingend festzulegen, wenn ich nicht wirklich glücklich damit wäre.

Doch ich glaube, in manchen meiner Oneshots zum Beispiel, ist genau das der Fehler, das man auch an meinen Schreibstil merkt, das ich selber nicht wusste wohin es geht. Das es irgendwie sehr wirr scheint.
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Beitrag #20, verfasst am 27.12.2009 - 02:26
Irgendwie ist es immer ganz unterschiedlich. Ich schreibe gleichzeitig an mehreren Geschichten und...

Eine ist komplett durchgeplant. Ich habe sie sozusagen vom ersten bis zum letzten Satz im Kopf und miss sie nur noch abtippen. Das ist manchmal fast beängstigend, als würde man eine Geschichte nacherzählen, die man schon einmal gelesen/erlebt/gesehen hat.

Eine hat einen Anfang und ein Ende, dazwischen viel graue Masse und Hauptcharaktere, die sich da schon irgendwie durchschlagen werden. (Jap, die haben sich schon längst selbstständig gemacht...)

Eine besteht irgendwie nur aus Charakteren, über die weiß ich dafür so unheimlich gut Bescheid, dass sich die Handlung ganz automatisch ergibt.

Umgekehrt habe ich auch den Fall, dass mir die Handlung klar ist, aber die Charaktere sooo flach sind, dass die ganze Geschichte Mist ist. *seufz*
Die letzten beiden Geschichten zusammengelegt wären toll, wirklich, aber man kann nicht alles haben.

Damit hätte ich dann einmal Plot+Charaktere, einmal halber Plot+Charaktere, einmal praktisch nur Charaktere und einmal praktisch nur Plot.
Ein paar weitere Geschichten dümpeln irgendwo dazwischen herum. Ist einfach immer unterschiedlich, wie viel ich von einer Geschichte weiß.
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Beitrag #21, verfasst am 27.12.2009 - 12:26
Hi
Ich habe es sehr strukturiert in einem dokument zusammengefasst. Bevor ich anfange zu schreiben, entwerfe ich einen plot-plan wo ich in etwa festlege wie viele kapitel es werden und überlege mir eine handlung für jedes kapitel
kleinere änderungen gibts es natürlich trotzdem... aber ich überlege mir das schon recht genau weil es dann einfach weniger logik-fehler gibt und ich nicht irgendwann abbreche, weil ich nicht weiss wie es weitergehen soll

LG Seraphin
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Beitrag #22, verfasst am 27.12.2009 - 14:21
Das passiert mir auch öfter mal. Dass ich an eine Stelle komme, wo ich gar nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll.
Meine Geschichten sind nicht so bis ins Deteil geplant. Ich weiß so ungefähr, was passieren soll (Höhepunkt) und wie die Geschichte enden soll (meistens jedenfalls). Aber wenn dann mal ne STelle kommt, wo ich einfach so geschrieben habe und weiß dann nicht, wie es da weitergeht .. das ist nicht so toll. Dann kann es passieren, dass ich ewig an der Geschichte nicht mehr weiterschreibe. Entweder wars das dann oder mir fälllt irgendwann eine Lösung ein.
Oder ich ändere die Szene einfach um, aber das mache ich nur, wenn mir die Szene nicht so wichtig ist. Manchmal hab ich ja Szenen, die mir total gut gefallen und die MUSS dann auch SO bleiben.. da wirds dann schwieriger..
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Beitrag #23, verfasst am 27.12.2009 - 14:41
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zuletzt bearbeitet am 27.12.2009 - 14:42
Beim Schreiben enthüllen sich die Bilder in meinem Geist wie die Jungfrau vor ihrem ersten Mal.

Wenn ich anfange kann ich nur selten sagen wie es endet. Die grobe Idee entspringt den Bildern und diese formen sich zur eigentlichen Geschichte.

Es sind diese Bilder für die ich Schreibe.
"Nur wer das Unmögliche fordert wird das Mögliche erreichen, denn wer stets nur das Mögliche fordert wird überhaupt nichts erreichen."
- Michail Bakunin
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Beitrag #24, verfasst am 28.12.2009 - 00:27
Serena77 schrieb:
Bevor ihr eine neue Geschichte/Fanfiktion anfangt zu schreiben, habt ihr da schon ALLE Fakten im Kopf? Ich meine, was soll passieren, wie soll es enden, etc.?
Nein, meine Storys beginnen allgemein mit nicht mehr als einer Idee. Manchmal ist das nur ein Satz, manchmal eine längere Szene.

Der Rest kommt erst beim Schreiben selbst, da lasse ich mich sehr gern überraschen und plane nicht alles im Voraus. Das finde ich langweilig und einengend. Ich möchte nicht schon am Anfang wissen, wie meine Geschichte enden wird. ;-)
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Beitrag #25, verfasst am 28.12.2009 - 01:41
Meistens mach ich mir einen groben Handlungsverlauf, den ich mir entweder aufschreibe oder im Kopf habe und hoffentlich auch nicht vergessen werde. Daher weiß ich natürlich, wie meine Story beginnt und wie sei endet. Das ist ja auch das Wichtigste. Aber auch eine Art "Konflikt" sollte man mit einplanen, sonst wird es schnell langweilig für den Leser.

Ansonsten mach ich mir bei jeder Story eine Übersicht mit den Kapitelüberschriften (nur die Überschriften, keine Inhaltsangabe der Kapitel, das würde zu lange dauern). Daraus kann ich schon auch meistens ableiten, was ich für das Kapitel vorgesehen habe. Aber das ist nur eine Orientierung. Ich schaff es grundsätzlich nie, mich an meine Kapitelplanung zu halten. Ich schreib immer mehr Kapitel als eingeplant xDDD So genau kann man das einfach nicht vorher festlegen. Manchmal muss man in einer FF auch ein Wenig improvisieren. Je nach dem, was man vielelicht auch gerade erlebt hat, kann man das in seine Geschichte mit einbauen. Das mach ich auch öfter :)))

Viel Spaß beim Schreiben^^
"Motten sind voll die Loser-Schmetterlinge"

(TJ aus 'Gilmore Girls')
 
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