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Beitrag #226, verfasst am 10.12.2011 - 14:00
Ihr kennt sicher alle den Spruch: Lebe und denke nicht an Morgen!

So ähnlich läuft das bei mir und meinen Story's ab.
Wenn ich schreibe, verfalle ich in eine kleine Traumwelt und kann dem Alltag so entfliehen.
Ich plane nicht - denn im wirklichen Leben kann ich das auch nicht. Ich kann nicht sagen: SO! Ich und mein Schatz haben eine Krise überwunden. Nun folgt der Heiratsantrag. Das spielt sich nicht.
Ich lass mich dahin treiben und sehe was rauskommt.

Klar, es entsteht anfangs eine Idee was ich mit einer Geschichte bewirken will und wohin ich will.
Das schon. Aber was das Schreiben WÄHREND der Kapitel angeht, da plane ich nie sondern schreibe einfach runter was mein Herz so ansagt. :)
Das ist mein Geheimnis ;b

xoxo
brit
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Beitrag #227, verfasst am 10.12.2011 - 15:16
Also, ich plane nur bei langen Geschichten einigermaßen. Das heißt, es werden die groben Fragen beantwortet "Was? Wann? Wo? Wer?". Außerdem habe ich grundsätzlich den Anfang und das Ende im Kopf, den Mittelteil nicht ~ zumal mir selbst dann noch auffällt, dass der Anfang weiterhin das Schwierigste ist.

Was ich immer häufiger feststellen musste, ist dass ich sowieso alles umschmeiße, wenn ich erst mal so im Schreiben drin bin, da lohnt sich die ganze Vorarbeit, die eine Planung ja inne hat, eigentlich gar nicht.

Bei kurzen Sachen plane ich eigentlich gar nicht, also zumeist kommen meine Ideen sowieso zu den blödesten Zeitpunkten (zum Beispiel während des Französischabiturs -.-"). In solchen Momenten hofft man nur, den Gedanken nicht mehr zu verlieren, damit ihn doch noch zu Papier bringen kann.
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Beitrag #228, verfasst am 10.12.2011 - 19:38
Nyaja, ich plane recht gerne und eigentlich auch recht viel. Bei längeren Dingen jedenfalls, bei Kurzgeschichten geht das ja supiflott und quasi im selben Atemzug mit der Idee an sich.

Aber bei längeren Geschichten ist das absolut unerlässlich. Und ich plane SEHR genau. Sehr, sehr, sehr. So baller ich mich selbst nicht in irgendeine Ecke, so "verschreibe" ich mich nicht und so hab ich den Spannungsbogen blank auf Papier liegen. So kann ich Kleinigkeiten am Anfang einfließen lassen, die dann später wieder Sinn ergeben.

Vor allem kann man da nicht nach dem Motto "Das wahre Leben ist auch nicht so" vorgehen. Im wahren Leben unterhält man sich auch übers Wetter und das neue Halsband vom Hund, in einer Geschichte will das kein Schwein lesen. Und durch gute Planung lassen sich reine Filler-Kapitel und so'n Zeuchs am allerbesten vermeiden, die Spannung hält besser und die Geschichte wird an sich einfach ... besser, denke ich.
p a p e r e d #
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Beitrag #229, verfasst am 11.12.2011 - 00:11
Ich habe meist den Anfang im Kopf, die Hauptpersonen, was drinne vorkommen muss und wie es vielleicht endet.

meistens bleibt von dem ganzen aber bloß der Anfang.
Die Hauptpersonen machen irgendwann ihr ding und ich kann mich glücklich schätzen wenn ich sie ein bisschen lenken kann und das ende das wird meistens dann nichts mehr und muss nach Gefühl neu gewählt werden. Irgendwann beschließe ich hier ist Schluss die Story ist beendet. :)
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Beitrag #230, verfasst am 11.12.2011 - 04:05
... im augenblick habe ich meine geschichte nur im kopf und muss sie nur noch kapitelweise runterschreiben. diese gefühl hatte ich zuletzt nur bei drei geschichten. es ist wie ein freiflug - das losgelöst von sämtlichen grenzen. schreiben ist geil. ich kann nur dann eine besondere nähe zu meinen texten eintwickeln, wenn sie auf diese art entstehen.
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Beitrag #231, verfasst am 11.12.2011 - 09:44
Also ich habe auch immer einfach drauflos geschrieben, meinen Fantasien gefolgt, und das endete dann immer im Chaos. Meine Gedankenspiele mit den Figuren änderten sich nämlich auch, ich hatte noch bessere Ideen, hätte immer wieder alles umschreiben müssen.

Bei meiner aktuellen Geschichte (ok ich gebs zu, ich hab bisher noch nie eine fertig bekommen, aber bei dieser bin ich ganz zuversichtlich) habe ich mir deshalb einen Plan gemacht, was in welcher Reihenfolge passiert. Ich hab aber immer noch viel Spielraum, schreibe einige Szenen ausführlicher als geplant.

Und wie k r a t z e schon meinte: "So kann ich Kleinigkeiten am Anfang einfließen lassen, die dann später wieder Sinn ergeben. "

Ich finde das nämlich bei Geschichten immer so toll, wenn aus vielen Kleinigkeiten ein Bild entsteht, das fand ich bei Harry Potter so toll, wie sich alle Details zusammenfügen =)
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Beitrag #232, verfasst am 12.12.2011 - 13:07
Ich habe meistens eine Idee oder eine Szene im Kopf. Dann überlege ich, welche Charaktere ich brauche, mache mir zu ihnen dann Gedanken, entwickel ihre Charaktere und ihr Aussehen. Oft mache ich mir dann auch gleichzeitig über den Schauplatz gedanken.

Den Anfang habe ich meistens dann auch schon im Kopf und manchmal auch schon das Ende. Der Rest bleibt meistens offen. Wenn ich mir vorher schon Gedanken über die komplette Story machen würde, würde am Ende nicht mehr viel von dieser Idee übrig bleiben. Da mir während des Schreibens immer mehr Ideen für den Fortlauf der Geschichte einfallen und ich diese dann oft besser finde, als das, was ich vorher im Kopf hatte.

Weshalb ich es für mich einfacher finde, mir den Anfang zu überlegen und dann einfach drauflos zu schreiben.
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Beitrag #233, verfasst am 12.12.2011 - 13:28
Planung? Was ist das? Kann man das essen?
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Beitrag #234, verfasst am 12.12.2011 - 20:42
Meistems sind von Anfang an die Charaktere in meinem Kopf... Sprich, ich habe keine Ahnung vom Plot, geschweige denn, wie alles enden soll. Wenn ich mir dann nicht ultragenau aufschreibe, was passiert, habe ich mich ganz schnell festgefahren und weiß nicht weiter. Und alles versinkt im Chaos. ^^" Oder macht auf dem Papier plötzlich keinen Sinn mehr.

Aber da es mir auch Spaß macht, mir alles vorher zu überlegen und es etwas ist, was man ganz fein und unauffällig im Unterricht machen kann, bin ich eigentlich ganz zufrieden damit.
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Beitrag #235, verfasst am 15.12.2011 - 20:05
Ganz klar: einfach drauf los schreiben!!! ...das andere kann ich gar nicht^^

Gut, ich habe immer schon einen ungefähren Plan, was in der Geschichte passieren soll, aber das lässt sich dann in ein paar Sätzen zusammenfassen. Ich fange also einfach an zu schreiben und sehe, was dabei heraus kommt. Nebenbei führe ich allerdings immer noch eine kleine Liste, wo all die tollen Ideen für die Geschichte rauf kommen, die ich zu diesem Zeitpunkt nicht brauchen kann, aber durchaus später mal verwenden möchte. Sehr praktisch. So entwickelt sich mit der Zeit dann auch eine feste Storyline, die jeodch immer noch rehr flexibel ist.
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Beitrag #236, verfasst am 25.04.2012 - 21:10
Also ich fange zwar mit einem groben Gerüst an Fakten an zuschreiben, aber das verändert sich im Prozess des Schreibens teilweise grundlegend. Des halb habe ich am Anfang einer Geschichte nicht die leiseste Ahnung, wie sie ausgeht.
Ich finde es beeindruckend, wenn andere schon nach wenigen Kapiteln, oder schon nach dem Ersten sagen können, wie viele es schlussendlich werden sollen.
The pen is mightier than the sword.

~~Edward Bulwer-Lytton~~
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Beitrag #237, verfasst am 25.04.2012 - 22:53
Bei mir sind selbst klitzekleinste Details klitzeklein ausgearbeitet.

Das hat folgende Gründe:
- Wenn der "Fahrplan" für mein Projekt steht, kann ich die Szenen schreiben, auf die ich gerade Lust habe, wodurch ich schneller fertig werde, weil ich mehr schreibe.
- Ich muss im Nachhinein weniger Textstellen streichen und schreibe fast nichts umsonst, da sich bei mir alles genau wie ein Puzzle ineinander fügt. Ich arbeite dadurch effizienter und zeit- und nervensparender.
- Während ich den Plan ausarbeite, bekomme ich meist noch tausende guter Ideen, die ich dann frühzeitig einbauen kann. Würde ich die Ideen erst unterm Schreiben bekommen, müsste ich viel umschreiben, um sie authentisch einbinden zu können.
- Mein Projekt gewinnt an Tiefe, da ich mir über alle Handlungsstränge im Voraus schon im Klaren bin und feinfühliger/geschickter/hintergründiger arbeiten kann.

Ich habe beide Methoden - mit und ohne Plan - schon ausprobiert und mit Plan ist es mir deutlich lieber. Es hat in meinen Augen eigentlich nur Vorzüge. Das mag Geschmackssache sein, erwiesen ist jedoch: Seitdem ich mit Plan schreibe, sind meine Geschichten deutlich besser. Um Welten. Und ich bin schneller. Um mindestens ein dreivierteles Jahr. Und meine Handlungen sind tiefgreifender. Um mehrere Handlungsstränge und Ebenen. Ohne einen Plan wäre dies alles nicht möglich.

Viele hier scheinen lieber nicht oder nur sporadisch zu planen, aber ich kann es wirklich wärmstens empfehlen: Probiert es aus! Es ist die investierte Zeit wert; es wird sich später tausendfach heimzahlen.
„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“
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Beitrag #238, verfasst am 25.04.2012 - 23:38
Elodin schrieb:
Bei mir sind selbst klitzekleinste Details klitzeklein ausgearbeitet.

Das hat folgende Gründe:
- Wenn der "Fahrplan" für mein Projekt steht, kann ich die Szenen schreiben, auf die ich gerade Lust habe, wodurch ich schneller fertig werde, weil ich mehr schreibe.
- Ich muss im Nachhinein weniger Textstellen streichen und schreibe fast nichts umsonst, da sich bei mir alles genau wie ein Puzzle ineinander fügt. Ich arbeite dadurch effizienter und zeit- und nervensparender.
- Während ich den Plan ausarbeite, bekomme ich meist noch tausende guter Ideen, die ich dann frühzeitig einbauen kann. Würde ich die Ideen erst unterm Schreiben bekommen, müsste ich viel umschreiben, um sie authentisch einbinden zu können.
- Mein Projekt gewinnt an Tiefe, da ich mir über alle Handlungsstränge im Voraus schon im Klaren bin und feinfühliger/geschickter/hintergründiger arbeiten kann.

Ich habe beide Methoden - mit und ohne Plan - schon ausprobiert und mit Plan ist es mir deutlich lieber. Es hat in meinen Augen eigentlich nur Vorzüge. Das mag Geschmackssache sein, erwiesen ist jedoch: Seitdem ich mit Plan schreibe, sind meine Geschichten deutlich besser. Um Welten. Und ich bin schneller. Um mindestens ein dreivierteles Jahr. Und meine Handlungen sind tiefgreifender. Um mehrere Handlungsstränge und Ebenen. Ohne einen Plan wäre dies alles nicht möglich.

Viele hier scheinen lieber nicht oder nur sporadisch zu planen, aber ich kann es wirklich wärmstens empfehlen: Probiert es aus! Es ist die investierte Zeit wert; es wird sich später tausendfach heimzahlen.



Wenn ich mir hier so manches mal durchlese, was du für Forenbeiträge hinterlässt, Elodin, so könnte man glatt meinen, dass du in der Hinsicht schon auf professioneller Ebene arbeitest. Gehe ich recht in der Annahme oder arbeitest du darauf im Moment hin?

Wie auch immer. Ich kann deinem Beitrag in vielen Punkten nur zu stimmen. Ich plane auch fast alles immer voraus, weiß ganz genau was wann rannkommt und wie weit ich in einem Kapitel höchstens gehen möchte.
Allerdings hab ich es nicht drauf an Stellen zu schreiben, die erst später Handlungsrelevant werden. Das passt dann nicht mehr in mein Konzept und wird viel zu oft von mir gestrichen, weswegen ich eher chronologisch vorangehe.
Planung ist mir in der Hinsicht einfach wichtig. Einfach um der Handlung mehr tiefe zu geben und möglichen ohne Planung aufkommenden Logiklücken zu entgehen.
Denn die größten Kunstwerke entstehen in Einsamkeit
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Beitrag #239, verfasst am 26.04.2012 - 05:34
Bei meiner bislang einzigen Geschichte habe ich beides gemacht: erst drauflos geschrieben, dann, als ich eine Idee für eine größere Geschichte hatte, habe ich mir Gedanken über die weitere Handlung gemacht. Diese habe ich in Kapitel eingeteilt und jeweils Notizen dazu geschrieben.
Während des weiteren Schreibprozesses, sind mir noch zusätzliche Ideen gekommen, so dass einerseits die Kapitelanzahl angewachsen ist, ich sie aber auch besser füllen konnte.

Bei meinem neuen Projekt vesuche ich mal die "Schneeflockenmethode" anzuwenden.
http://www.poolys-forum.com/t6811-tipp-die-schneeflocken-methode

Noch bin ich da aber noch lange nicht so weit, mit dem eigentlichen Schreiben zu beginnen. Aber ich bin schon gespannt, wie sich dadurch das Schreiben verändern wird (derzeit überarbeite ich noch die alte Geschichte).
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Beitrag #240, verfasst am 26.04.2012 - 14:52
Sinyar schrieb:
Wenn ich mir hier so manches mal durchlese, was du für Forenbeiträge hinterlässt, Elodin, so könnte man glatt meinen, dass du in der Hinsicht schon auf professioneller Ebene arbeitest. Gehe ich recht in der Annahme oder arbeitest du darauf im Moment hin?


Nein, ich habe noch nichts bei einem Verlag veröffentlicht. Ob ich darauf hinarbeite, kommt darauf an, wie du es definierst. Ich schreibe einfach, aber ich versuche, so gut wie möglich zu schreiben. Wenn es einem Verlag gefällt, würde es mich freuen. Wenn nicht, bin ich ganz glücklich damit, für ein paar Leser hier auf FF.de und auf anderen Seiten schreiben zu können.
Ein richtiger Schriftsteller zu sein war auf der anderen Seite schon immer mein Traumberuf, aber mit der Zeit ist mir bewusst geworden, dass es höchstwahrscheinlich ein Traum bleiben wird. Allerdings hindert mich dieses Wissen nicht daran, mein Glück zumindest zu versuchen. ;-)
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Beitrag #241, verfasst am 26.04.2012 - 22:02
Elodin schrieb:
Bei mir sind selbst klitzekleinste Details klitzeklein ausgearbeitet.

Das hat folgende Gründe:
- Wenn der "Fahrplan" für mein Projekt steht, kann ich die Szenen schreiben, auf die ich gerade Lust habe, wodurch ich schneller fertig werde, weil ich mehr schreibe.
- Ich muss im Nachhinein weniger Textstellen streichen und schreibe fast nichts umsonst, da sich bei mir alles genau wie ein Puzzle ineinander fügt. Ich arbeite dadurch effizienter und zeit- und nervensparender.
- Während ich den Plan ausarbeite, bekomme ich meist noch tausende guter Ideen, die ich dann frühzeitig einbauen kann. Würde ich die Ideen erst unterm Schreiben bekommen, müsste ich viel umschreiben, um sie authentisch einbinden zu können.
- Mein Projekt gewinnt an Tiefe, da ich mir über alle Handlungsstränge im Voraus schon im Klaren bin und feinfühliger/geschickter/hintergründiger arbeiten kann.

[...]

Viele hier scheinen lieber nicht oder nur sporadisch zu planen, aber ich kann es wirklich wärmstens empfehlen: Probiert es aus! Es ist die investierte Zeit wert; es wird sich später tausendfach heimzahlen.


Genau so mache ich es auch! :D
Genau so und nicht anders! Mich freut es, dass jemand das auch macht ^^
Nur mit dem Outline klappt es noch nicht so gut bei mir...

Ich kann nicht schreiben, wenn ich nicht alles weiß.
Das fühlt sich für mich an, als würde ich im Nebel mit einem Schiff über ein Meer tuckern, aus dem tausende von Felsen ragen und kein Leuchtturm in der Nähe ist.
Außerdem bevorzuge ich Geschichten, die den Leser im Dunkeln lassen. Da muss alles aufeinander abgestimmt und erklärbar sein. Man muss alles genauestens wissen.

Ich bin eindeutig der Planungsmensch. Anders kann ich es mir nicht vorstellen.
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Beitrag #242, verfasst am 26.04.2012 - 22:39
Ich überlege mir die story natürlich vorher und mache mir auch Stichpunkte. Aber das ist alles nur oberflächlich. Es erzählt nur den Grundriss der Story, sowas wie eine Inhaltsangabe sozusagen.

Die Details überlege ich mir meist sehr spontan, auch wenn ich dann manchmal teile der Stichpunkte streichen und ersetzen muss. Ich mag so was.

Es gibt aber auch bestimmte stellen der Story, die mir schwer fallen, die ich mir vorher haarklein überlege. So läuft es flüssiger und ich rege mich nciht so sehr auf.

Es hat auch den Vorteil (wie einige vor mir schon erwähnt haben), dass ich Teile der Story, die eigentlich später kommen schreiben, weil ich im moment auf die eigentlich anstehenden Teile kein Bock habe.

Manchmal denke ich mir auch gar nichts vorher und schreibe spontan eine neue Geschichte, so nebenbei während eines größeren Projekts. Um eine Abwechslung zu kriegen. Teilweise füge ich auch Ideen aus dieser Geschichte dann auch in mein Hauptprojekt ein.

MfG heini
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Beitrag #243, verfasst am 27.04.2012 - 12:13
Es gibt Geschichten, wo ich schon einiges im Kopf habe, aber oftmals sind große Lücken dazwischen, das kennt man ja. Die Ideen sind da, aber für Kapitel, die erst später kommen sollen... Manchmal ist es gut, vorauszuplanen um nicht in völligen Chaos zu enden, andererseits ist ein einfach drauf los Schreiben auch ganz nett, man weiß nämlich nicht immer, was dabei heraus kommen kann. Ich mache das auch manchmal, einfach drauf los, das passiert mir sogar sehr oft, und dann geht das Kapitel in eine völlig andere Richtung, als geplant, aber, was solls, dann kommt das Geplante eben danach.

Jeder macht das auf seine Weise und auch du wirst die richtige für dich finden.
Von Tor und Fenris wurde ich erschaffen ...
Von einer Wölfin geworfen ...
Nun lebe ich als weiße Wölfin ...
Und wenn ich sterbe,
dann löst sich mein Körper auf,
und meine Seele kehrt zu Tor und Fenris zurück!
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Beitrag #244, verfasst am 27.04.2012 - 14:06
Das kommt bei mir ganz darauf an. Oft wächst eine Idee über Wochen hinweg, bis ich mich ans Schreiben mache. Dann ist das meistens natürlich ausgereifter... Mit Stichpunkten, Steckbriefen, Biografien und viel Recherche.
Aber ab und zu will ich einfach schreiben und habe dabei noch gar nichts im Kopf. Was dann schlussendlich besser ist, kann ich schwer sagen. Von daher lass ich es einfach kommen.
Und ja, während ich schreibe, kann sich auch noch einmal einiges ändern. Der Plot bleibt schon irgendwie bestehen... Aber das Ende kann sich dann durchaus anders gestalten, als ursprünglich geplant. Meistens ist es so, dass meine Figuren so viel Eigenleben entwickeln, dass ich häufig keine richtige Kontrolle mehr über sie habe. Ich weiß dann einfach was "richtig" ist. So als wäre das alles tatsächlich geschehen.
Versuche dennoch immer wieder zu planen und vorauszuschauen. Denn irgendwie wäre mir das dann schon zu chaotisch. Häufig tauchen dann auch Dinge auf, die mich selbst überraschen. *g* Wie das alles funktioniert finde ich noch immer - ich schreibe schon recht lange - faszinierend.
Hide the scars to fade away the shakeup.

(SoaD)
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Beitrag #245, verfasst am 01.05.2012 - 10:59
Ich hab meine erste Story und die Shots, die ich geschrieben habe, auch länger geplant, mir viel dazu überlegt und mich dann an dem Plan entlanggehangelt.
Aber seit ein paar Monaten schreibe ich ne Story im Fußballfandom, die sich immer auf aktuelle Spiele, Geschehnisse, Interviews bezieht und man da immer recht spontan reagieren muss. Das hat den Vorteil, dass es nicht langweilig wird, die Story ist für einen selbst gedanklich noch nicht abgechlossen und selbst kurzfristige Pläne, die so ne grobe Richtung vorgeben lassen sich manchmal nicht umsetzen, einfach weil sich die Spieler komplett anders verhalten, als du es bräuchtest. Und - ich muss sagen, dass das schon einen gewissen Reiz hat.
Es bleibt einem gar nichts anderes übrig als spontan zu reagieren, sich selbst immer wieder neue Gedanken zu machen und neue Verknüpfungen einzubauen, die einem so gar nicht in den Sinn gekommen werden. Dadurch wird's in keinem Fall langweilig.
Auf der anderen Seite ist's riskant, weil du im einen Kapitel in eine Richtung schreibst, die dir die Spieler im nächsten Spiel komplett zubauen und du dann sehen kannst, wie du's in deiner Story sinnvoll verpackst...

Fazit: Ein bisschen planen, zumindest ein grober roter Faden ist sinnvoll, damit deine Story ein Ziel hat und weder du noch der Leser das Gefühl haben muss, dass das alles einfach ins Blaue läuft und du im Grunde selbst nur umherirrst. Aber es sollte unbedingt Raum für fixe Ideen, spontane Einfälle und intuitive Änderungen geben, einfach damit du dir selbst deine Story spannend erhälst und den Spaß daran nicht verlierst.
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Beitrag #246, verfasst am 05.05.2012 - 19:52
ich schreibe auch so mal einfach auf einem Block oder so.
Ich habe Ideen im Kopf wie zwei oder drei bestimmte Szenen aussehen sollen und schreibe dazu eine Geschicht meistens verwerfe ich sie darum auch immer und es ist alles ziemlich unübersichtlich aber ich kann das irgendwie nicht planen
Vielleicht habt ihr ja Tipps?
Fantasie ist wichtiger als Wissen - Albert Einstein
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Beitrag #247, verfasst am 05.05.2012 - 22:11
BadFee schrieb:
ich schreibe auch so mal einfach auf einem Block oder so.
Ich habe Ideen im Kopf wie zwei oder drei bestimmte Szenen aussehen sollen und schreibe dazu eine Geschicht meistens verwerfe ich sie darum auch immer und es ist alles ziemlich unübersichtlich aber ich kann das irgendwie nicht planen
Vielleicht habt ihr ja Tipps?


Wenn das so ist, solltest du dich mal hinsetzen, deine Ideen strukturieren und ein paar Stichpunkte machen. Ich hatte mal das selbe problem wie du. Und das hat wahre Wunder gewirkt.

So sollte alles strukturierter werden und auf diese Weise vermeidest du auch Logikfehler.

MfG Heini
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Beitrag #248, verfasst am 06.05.2012 - 15:06
Also ich brauche eine genau Idee, sonst setzt ich mich nicht zum Schreiben.
Wenn ich weiß worum es geht und handel, schreib ich es aus den Kopf auf.
Stickpunkte sind also bei mir im Kopf.
Ich hab Angst, wenn ich ne Story schreibe,
wo ich es nicht genau weiß,
dass ich keine Idee haben werde.
Deswegen muss ich es planen.
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Beitrag #249, verfasst am 06.05.2012 - 18:54
Bei meinen Stories hab ich eigentlich nur den Anfang im Kopf.
Das Ende ergibt sich, meistens zwar so wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Es ist einfach fantastisch zu schreiben und zu bemerken wie die Geschichte eine eigene Dynamik entwickelt, bevor ich mich an ein neues Kapitel setzte weiß ich NIE was ich schreiben werde.
Ich lasse mich einfach treiben.
Ich hoffe ich konnte dir helfen.
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Beitrag #250, verfasst am 06.05.2012 - 19:33
Mir fällt noch ein Grun ein, wieso ist besser ist, die Geschichte zu planen.
Wenn man schreibt und was wie es endet, lässt man kleine Signale zurück, die das Lesen spannend machen. Der Leser denkt mit und es dann auch interessanter.
Aber letzt endlich ist das eine Sache, die jeder für sich entscheidet.
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