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Rang: Handbuchautor
Ich denke, wir definieren "Helden" sehr verschieden. Ein Held und eine Hauptfigur sind zwei verschiedene Dinge.
Ich kann auch drei Hauptfiguren haben, von denen eine einen sinnlosen, beiläufigen Tod mitten in der Handlung stirbt. Für die Geschichte selbst mag das wichtig sein und sich auch auf die anderen beiden Figuren auswirken. Aber aus Sicht des toten Charakters wird er sinnlos sein, eben weil er nicht zum Ziel oder Zug kam.
Ein echter Held; jemand, der für etwas kämpft und an eine Sache glaubt, kann genauso unspektakulär in einer Seitengasse verrecken. Er wird dadurch nicht zum Nebencharakter, oder verliert das Heldentum. Ganz im Gegenteil. Ein solcher Tod kann den Leser schockieren, aufrütteln, eben weil es so unfair und böse vom Autoren ist, eine Figur "wegzunehmen", die man mag, mit der man sich identifiziert oder der man einfach wünscht, dass sie ihre Ziele erreicht.
Da ist meine göttliche Allmacht - über Leben und Tod zu entscheiden, wie es mir gerade in den Kram paßt. Wenn dem Leser das nicht gefällt, Pech - hier ist meine Welt, die habe ich geschaffen, und ich bin kein gütiger Gott. Für dich, den Leser, bin ich gar kein Gott, und du verfolgst die Geschicke in meiner kleinen Welt genauso hilflos, wie in deiner eigenen. Wenn ich denke, eine Figur sollte durch einen Unfall sang- und klanglos abtreten, dann ist das so. Aber die Welt - meine, deine - bricht dadurch nicht zusammen. Es geht alles weiter, auch ohne diese Figur.
Ich kann auch drei Hauptfiguren haben, von denen eine einen sinnlosen, beiläufigen Tod mitten in der Handlung stirbt. Für die Geschichte selbst mag das wichtig sein und sich auch auf die anderen beiden Figuren auswirken. Aber aus Sicht des toten Charakters wird er sinnlos sein, eben weil er nicht zum Ziel oder Zug kam.
Ein echter Held; jemand, der für etwas kämpft und an eine Sache glaubt, kann genauso unspektakulär in einer Seitengasse verrecken. Er wird dadurch nicht zum Nebencharakter, oder verliert das Heldentum. Ganz im Gegenteil. Ein solcher Tod kann den Leser schockieren, aufrütteln, eben weil es so unfair und böse vom Autoren ist, eine Figur "wegzunehmen", die man mag, mit der man sich identifiziert oder der man einfach wünscht, dass sie ihre Ziele erreicht.
Da ist meine göttliche Allmacht - über Leben und Tod zu entscheiden, wie es mir gerade in den Kram paßt. Wenn dem Leser das nicht gefällt, Pech - hier ist meine Welt, die habe ich geschaffen, und ich bin kein gütiger Gott. Für dich, den Leser, bin ich gar kein Gott, und du verfolgst die Geschicke in meiner kleinen Welt genauso hilflos, wie in deiner eigenen. Wenn ich denke, eine Figur sollte durch einen Unfall sang- und klanglos abtreten, dann ist das so. Aber die Welt - meine, deine - bricht dadurch nicht zusammen. Es geht alles weiter, auch ohne diese Figur.
Fan Art mit ohne Fetish
http://keepyourbatshit.deviantart.com/
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