Autor
Beitrag
Beiträge: 2098
Rang: Lektor
Schreibwerkstättler
•  
Beitrag #1, verfasst am 22.01.2010 - 13:14
Man trifft sie mittlerweile in nahezu jedem Fandom, selbst die Prosa werden von ihnen erobert. Fanfictions/freie Werke, die als erstes Kapitel eine kurze Einführung (wenn überhaupt) und die Vorlage für einen Steckbrief enthalten... Die Rede ist von Mitmach-Fanfictions, kurz MMFFs.

Ich muss zugeben, dass ich dieser Form der Fanfiction sehr kritisch gegenüber stehe. Zum ersten, weil ich keine Ahnung habe, wie so etwas vernünftig funktionieren soll. Zum zweiten, weil ich irgendwie die Vermutung habe (und vielleicht liege ich da ja auch komplett falsch), dass sich in MMFFs überdurchschnittlich viele Sues und Stues tummeln - weil es eben Mitmachfanfics sind und man vllt. dazu neigt, ganz tolle Supercharaktere zu posten. Zum dritten, weil ich Autoren, die MMFFs machen, irgendwie nicht wirklich zutraue, eine gute Geschichte zu schreiben (was vielleicht auch ungerechtigt ist, aber irgendwie denke ich, dass diejenigen Autoren auf dieser Seite, die gut schreiben und gute Geschichten erzählen können. keine MMFFs machen.) Zum vierten, weil mich allein schon der Zusatz "MMFF", sei es im Titel oder der Kurzbeschreibung, sofort abschreckt.

Was also haltet ihr von MMFFs? Gute Idee oder seht ihr diese Sache, wie ich, eher kritisch? Warum habt ihr diese oder jene Meinung?

Die Diskussion ist eröffnet.
Was FSK Aussagen bedeuten:

FSK 12 bedeutet: Der Gute bekommt das Mädchen.
FSK 16 bedeutet: Der Böse bekommt das Mädchen.
FSK 18 bedeutet: Jeder bekommt das Mädchen.
zuojenn
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #2, verfasst am 22.01.2010 - 13:37
Ich muss gestehen, dass ich noch nie eine gelesen habe. Alle MMFFs die ich bisher gesehen habe, disqualifizierten sich bereits durch eine unleserliche Kurzbeschreibung, daher hab ich noch nie in eine reingesehen.
Generell denke ich, dass man mit den Ideen sehr vieler unterschiedlicher Autoren allenfalls sowas wie eine Soap aufziehen kann, aber sicher keinen echten Plot stricken.
Da sowas nicht mein Geschmack ist, reizten MMFFs mich gar nicht.
Beiträge: 242
Rang: Spiegelleser
•  
Beitrag #3, verfasst am 22.01.2010 - 13:39
Eine MMFF dient in meinen Augen erstrangig der Unterhaltung der Autoren und nur zweitrangig der Unterhaltung der Leser. Im Grunde sehe ich in einer MMFF das gleiche wie in einem Forenrollenspiel.
Eine von Anfang bis Ende durchdachte Geschichte erwarte ich nicht bei einer MMFF und ist meiner Meinung nach nur durch überdurchschnittlich viel Absprache der Autoren und dieselbe Wellenlänge möglich - beides fehlt in den meisten Fällen.

Ich habe auch den Eindruck, dass meistens jüngere Autoren MMFFs schreiben. Aus Spaß.

Als Teenager habe ich mich von einer anderen Autorin mal zu einer MMFF überreden lassen. Schon nach drei Kapiteln fand ich es furchtbar!
Nichts konnte ich langfristig planen, weil die andere Autorin ganz andere Vorstellungen vom Geschichtsverlauf hatte, und am Ende ist aus einer guten Idee unausgereifter, oberflächlicher Müll geworden.
Ich habe die Geschichte dann abgebrochen. Für so ein schlechtes Ergebnis opfere ich keine Zeit!

Und ich weiß nun, dass ich nie wieder eine MMFF schreibe. Ich setze meine Ideen lieber alleine um und wenn ich Hilfe brauche, bitte ich meine Lieben um Rat.

MMFFs müssen andere Autoren schreiben. Ich gestehe: Dafür bin ich nicht teamfähig genug!
Ramanas Blog: http://christine-sturm.de/
Beiträge: 7191
Rang: Literaturgott
•  
Beitrag #4, verfasst am 22.01.2010 - 13:42
Ich habe noch nie bei einer MMFF oder MMFA mitgemacht und auch noch keine gelesen. Wenn ich ehrlich bin, dann stehe ich der Sache auch skeptisch gegenüber, denn ich halte es für fast unmöglich eine gelungene Story zu schreiben, wenn sich Autoren wahllos zusammentun. Jeder kommt mit anderen Erwartungen, Ansprüchen und Vorstellungen. Das Einzige was ich mir dabei wirklich vorstellen kann, ist eine Art „Gag – Geschichte“, die nicht ernst genommen wird. Ähnlich eines Spiels (ich habe so was ähnliches mal als Spiele in einem Fanforum gesehen).

Es ist ja schon sehr schwer in einem Autorenteam zu schreiben. Hier muss man sich schon gut kennen, ähnliche Vorstellungen haben und stark auf einer Wellenlänge liegen, damit das Produkt ansprechend ist und beide Autoren damit zufrieden sind.

Bezüglich MMFFs und MMFAs lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, denn wie gesagt, gelesen habe ich noch keine.
Tifla: (sitzt rauchend auf dem Balkon): "Wieso bläst's hier so?"
Wind-up Bird (sitzt drinnen vor der Balkontür): "Das ist Wind."
Tifla: "Aaah."
Beiträge: 2098
Rang: Lektor
Schreibwerkstättler
•  
Beitrag #5, verfasst am 22.01.2010 - 13:54
Ich habe mal in die ein oder andere reingelesen, aus Spaß. Daher auch meine Skepsis. Was ich da lesen musste, war eher... gewöhnungsbedürftig als genial. *hust* Ich habe auch das Gefühl, dass das meistens junge Autoren sind.

Ich mag Forenrollenspiele, ich spiele ja zurzeit auch in paar davon mit, aber das, was wir da tun, ist mit dem, was ich in MMFFs und MMFAs gesehen habe, nicht zu vergleichen. Bei den Mitspielern dieser Forenspiele habe ich das Gefühl, dass die die Idee an sich interessiert und der Grundplot, den ich hinstelle. Das lässt sich so auch gar nicht vergleichen. In Forenrollenspielen kann der GM eingreifen und das ganze steuern. Außerdem sind die Posts meistens auch viel kleiner. Da funktioniert so etwas.

Forenrollenspiele sollen ja auch keinen Leser unterhalten, sondern die Mitspieler. Und man kann sich in OT-Threads absprechen. Irgendwie funktioniert da dieses Miteinander, das ich in MMFFs und MMFAs vermisse...

Aber bei MMFFs fehlt ja meistens jegliche Absprache und alles geht drunter und drüber. Die anfangs vielleicht gute Idee geht bald in diesen, jenen und anderen Erwartungen verloren.

Ich werde ganz bestimmt an keiner MMFF teilnehmen. Bis jetzt hab ich da auch noch keine Idee gefunden, die mich persönlich ansprechen würde... wie zuo bereits sagte, meistens sind schon die Kurzbeschreibungen furchtbar... Die Rechtschreibung ist da meistens schon... sehr indivuell... (da erwarte ich mir auch nichts von der Geschichte. Wenn der Autor schon keine leserlichen Sätze hinbekommt, dann wird die Geschichte wohl mit ähnlich durchdachtem Plot geschrieben sein).
Was FSK Aussagen bedeuten:

FSK 12 bedeutet: Der Gute bekommt das Mädchen.
FSK 16 bedeutet: Der Böse bekommt das Mädchen.
FSK 18 bedeutet: Jeder bekommt das Mädchen.
Beiträge: 242
Rang: Spiegelleser
•  
Beitrag #6, verfasst am 22.01.2010 - 14:11
Andauril schrieb:
Ich mag Forenrollenspiele, ich spiele ja zurzeit auch in paar davon mit, aber das, was wir da tun, ist mit dem, was ich in MMFFs und MMFAs gesehen habe, nicht zu vergleichen. Bei den Mitspielern dieser Forenspiele habe ich das Gefühl, dass die die Idee an sich interessiert und der Grundplot, den ich hinstelle. Das lässt sich so auch gar nicht vergleichen. In Forenrollenspielen kann der GM eingreifen und das ganze steuern. Außerdem sind die Posts meistens auch viel kleiner. Da funktioniert so etwas.

Forenrollenspiele sollen ja auch keinen Leser unterhalten, sondern die Mitspieler. Und man kann sich in OT-Threads absprechen. Irgendwie funktioniert da dieses Miteinander, das ich in MMFFs und MMFAs vermisse...


Ich habe auch schon Forenrollenspiele gespielt und es hat mir gefallen.

Aber Forenrollenspiele funktionieren auch nur, wenn es einen GM gibt, der Notfalls auf die Finger haut, wenn man sich abspricht, wenn es überhaupt Regeln gibt!
Ich kenne Foren, da geht es letztendlich nur um ... das Eine. ;)
Alles andere versinkt im Chaos und das Miteinander klappt schon mal gar nicht.

Nichts gegen Forenrollenspiele, aber ich habe schon Foren gesehen, die genauso waren wie manche MMFF.
Man kann also nicht sagen, dass das eine prinzipiell funktioniert und das andere prinzipiell nicht.
Wobei sicher aber viel mit der geistigen Reife der Autoren bzw. der Mitspieler zusammen hängt.

Aber ich bleibe dabei: Für mich keine MMFF mehr! *g*
Ramanas Blog: http://christine-sturm.de/
Beiträge: 3755
Rang: Literaturgott
Schreibwerkstättler
Schreibwerkstatt-Autor
•  
Beitrag #7, verfasst am 22.01.2010 - 14:21
Ich mache gerade bei einer mit, aus Neugierde vor allem. Ich will mir mal anschauen, was dann am Ende rauskommt, bei Input aus so vielen verschiedenen Richtungen.

Mit den Sues und Stus könntest du schon recht haben. Was ich so an Steckbriefen gesehen habe, waren die ganz schön spektakulär. Da kommt mir mein Chara ganz mickrig vor, daneben. Hm, vielleicht auch, weil ich mehr auf Persönlichkeit eingegangen bin als mir eine lange Vergangenheit auszudenken. Mein Kreativgehirn ist bei meinen ernsthaften Stories schon genug eingespannt.

Dass bei einer MMFF eine ordentliche Geschichte rauskommt, kann ich mir nicht vorstellen. Aber das ist da nicht unbedingt der Sinn und Zweck, denke ich. Es ist eher so "for the lulz", und da ich hin und wieder auf Trash stehe, mal sehen.
Hat keinen Genierer.
Beiträge: 2098
Rang: Lektor
Schreibwerkstättler
•  
Beitrag #8, verfasst am 22.01.2010 - 14:23
Stimmt, in manchen Foren-RPGs gehts auch drunter und drüber, und es geht nur um "das Eine". Aber in den meisten, in denen ich mitgespielt habe, ging es tatsächlich nur um das gemeinsame Erzählen einer Geschichte und das "in eine Rolle schlüpfen".

Aber MMFFs und MMFAs kommen mir auch nicht in die Tüte.
Was FSK Aussagen bedeuten:

FSK 12 bedeutet: Der Gute bekommt das Mädchen.
FSK 16 bedeutet: Der Böse bekommt das Mädchen.
FSK 18 bedeutet: Jeder bekommt das Mädchen.
Beiträge: 517
Rang: Graffitiwriter
•  
Beitrag #9, verfasst am 22.01.2010 - 16:22
Ich habe sowas noch nie mitgemacht, außer wenn man von einem Spaßprojekt unter Freunden absieht. Wir haben uns ein Blatt geschnappt und da wir Fans von vielen verschiedenen Fandoms waren, reihum ein bisschen was geschrieben. Hat Spaß gemacht, war aber nur ganz spontan.

Allerdings bin ich letztens über eine MMFF gestolpert, die mir seltsam vorkam. Die Autorin wollte von den Lesern Steckbriefe der Charaktere und hat dann diese Charaktere benutzt, um die Story zu schreiben. Also hat nur sie geschrieben und die anderen nicht.

Soweit ich weiß (und ich kenne mich da nicht sehr aus), ist doch der Sinn einer MMFF/MMFA, dass mehrere etwas zusammen schreiben?


Ich denke, so würde ich das auch nicht machen, da ich es einfach schrecklich finde, wenn in so vielen verschiedenen Stilen geschrieben wird. Dann wird die Story auf mich nicht mehr wie ein Ganzes, sondern eher zerrissen. Und wie ja schon erwähnt wurde, kommen einfach zu viele verschiedenen Ansichten, Anforderungen, Vorstellungen. Da kann meiner Meinung nach einfach nichts gutes bei raus kommen. Bei Autorenteams von zwei oder auch drei mag das ja noch gehen, wenn man den anderen und seinen Stil auch schon kennt. Aber nicht mit einer ganzen Gruppe, die sich bunt zusammengefunden hat.
„Because today's Friday the 13th, right? I don't care so much about these things... " - Jodie Starlings last words to Shuichi Akai [Detektiv Conan]
Aion
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #10, verfasst am 22.01.2010 - 17:46
Satansbratn schrieb:

Soweit ich weiß (und ich kenne mich da nicht sehr aus), ist doch der Sinn einer MMFF/MMFA, dass mehrere etwas zusammen schreiben?


In einer MMFF/MMFA geht es nicht darum, dass mehrere Autoren zusammen schreiben. Es geht lediglich darum, dass sich ein Autor, Steckbriefe von den Lesern schicken lässt und diese Charaktere dann in der Geschichte des Autoren auftauchen lässt, wobei es wirklich zuhauf massig Kritikpunkte gibt. Der eigentlich Plot geht verloren, Charaktere in einem Fandom werden von einer übergroßen OOC Welle halb in den Ertränkungstod geschickt und viele der Charaktere sind Mary Sues. Das es natürlich FFs gibt, wo mehrere Autoren zusammen schreiben ist dort eigentlich auch nicht sehr üblich, da viele Autoren es bevorzugen alleine zu schreiben.
Frtitti
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #11, verfasst am 22.01.2010 - 20:45
Ich finde die Behauptungen ,dass der eigentliche Plot verloren geht und die meisten Charaktere Mary Sues sind nicht ganz zutreffend. Meistens ist es doch so , dass diese MMFF überhaupt keinen Plot haben , sondern nur eine Art Grundstruktur aufweisen wie z.B. " Ihr habt die Chance in Narutos Klasse zu gehen." Handlung gibt es keine , sondern es werden nur die in den Steckbriefen beschriebenen Informationen als Dialog wiedergegeben . Wer könnte den Autoren auch einen Vorwurf machen? Nur weil man die Leblingsfarbe und die Hobbys eines Charakters kennt, heißt das noch lange nicht ,dass man weiß wie man ihn richtig schreibt. Ich glaube der einzige Weg eine wirklich gelunge MMFF zu verfassen ist , wenn man sich von den Teilnehmer eine mehrseitige Beschreibung des Charakters geben lässt.
Beiträge: 1276
Rang: Handbuchautor
•  
Beitrag #12, verfasst am 22.01.2010 - 21:25
Ich schreibe mit einer Freundin, und wir haben "feste" Charaktere. Ursprünglich wollten wir ein Rollenspiel anfangen, aber da keiner mit uns spielen wollte... blieb es bei uns allein. Letztlich haben wir einfach alle Figuren grob aufgeteilt, und schreiben jetzt zur Unterhaltung derer, die nicht mitspielen wollten. Deren Grund/Ausrede: Ich kann nicht mithalten. Der Grund wurde zu unserem langjährigen Begleiter in jedem Fandom, und es war mehr eine Kapitulation, dass wir letztlich alleine gespielt/geschrieben haben.

Technisch betrachtet ist es nach wie vor eine MMFF - auf uns beide limitiert, und Plotvorschläge werden nur von einer dritten Person angenommen, die aus Zeitgründen nicht spielen konnte, uns aber freundlicherweise ihren Hauptcharakter gegeben hat und soweit ihre Zeit es zulässt, beta liest.

Wir wissen, wo wir am Ende hinwollen. Wir wissen nicht immer alle Details - und lassen durchaus die andere entscheiden, ob unser geplantes Attentat erfolgreich verläuft, aufgedeckt wird, was auch immer. Genauso wissen wir nicht immer genau, welche Details jetzt "wichtig" sind - es kommt vor, dass sich ein nebenbei erwähntes Detail als wichtiger Hinweis entpuppt.
Wir planen extrem viel, eben um trotz allem nicht den Faden bzw. das Hauptziel aus den Augen zu verlieren, und alle Andeutungen und Hinweise zusammenzuführen. Andererseits planen wir auch wie wild, wenn wir allein schreiben. Die Zusammenarbeit macht es in diesem Fall nur leichter, Logikfehlern usw. auf die Schliche zu kommen, Möglichkeiten abzuwägen und Schreibblockaden zu verhindern.
Wir haben zu 90 % Canon-Charaktere; die wenigen OCs sind Nebenfiguren und der eine OC mit wichtiger Funktion ist der unserer Beta, also auch nicht unser geistiges Kind. Mary und Gary haben da kaum eine Chance, den Fuß in die Tür zu kriegen. Zudem hilft es auch, IC zu bleiben, mit einer umfangreichen Liste von Haupt/Nebenfiguren. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass ich es in dem Umfang alleine schreiben könnte, da mir manche Figuren weniger liegen. Was das angeht, ergänzen wir uns perfekt, Charakterkenntnis, Hintergrundwissen, "Fachgebiete".

Die MMFFs, die ich hier gesehen habe, sind schon was anderes. Steckbriefe sind hier so unfassbar ausführlich, ich würde schon nach 2 Seiten durcheinander kommen. Viele der Infos (Lieblingsfarbe, -essen, -band...) finde ich überflüssig. Mir reichen ein paar grobe Angaben zu Alter, Name, Stichpunkte der Biographie, ein oder zwei Besonderheiten (und eben nicht das herzförmige Muttermal, 5 cm unter dem linken Schulterblatt; eher die persönliche Abneigung gegen einen anderen Charakter o.ä.); der Rest entwickelt sich besser in der Handlung.

Generell denke ich, viele Köche verderben den Brei. Die Gründe wurden in diesem Topic schon genannt; umgangreiche Absprachen und Diskussionen werden unmöglich, wenn man zu viele Autoren hat. Ist auch nicht schlimm, denn MMFFs sind ok, wenn jemand einfach zum Spaß schreibt, um sich und die Mitschreiber zu unterhalten. Für mich wäre es nichts; ich habe in meiner Co-Autorin das perfekte Gegenstück gefunden und kein Bedürfnis, weitere zu suchen.
Fan Art mit ohne Fetish
http://keepyourbatshit.deviantart.com/
Beiträge: 23
Rang: ABC-Schütze
•  
Beitrag #13, verfasst am 22.01.2010 - 22:24
Wir haben vor einigen Jahren auf unserer Website eine GFF zu unserer Lieblingsserie geschrieben. Zuerst war es mehr ein Spiel, einer fing im Forum damit an, andere schrieben weiter, dann bildete sich sehr schnell eine feste Autorengemeinschaft (5 Autoren). Anfangs schrieben wir ohne uns abzusprechen, wer Zeit hatte, machte eben weiter, wir hatten sehr viel Spass dabei, denn jeder brachte seine Ideen ein und gab der Story unvorhergesehene Wendungen.
Doch als wir merkten, wie begeistert die Story von den Mitgliedern unserer Seite aufgenommen wurde, begannen wir uns untereinander abzusprechen.
Nach ungefähr einem halben Jahr hatte dann jeder von uns seine festen Lieblingscharaktere, mitunter "borgten" wir uns auch Charaktere untereinander aus und erfanden auch neue dazu.
Es gab auch ein längeres Crossover mit einer anderen Serie.
Tja, was soll ich sagen, die GFF lief über zwei Jahre lang, dann haben wir sie aus Zeitgründen abgeschlossen. Für uns alle war diese Art des Schreibens jedoch eine ganz neue und vor allem positive Erfahrung, die uns echt Spass gemacht hat und ich finde, das Projekt hat jeden von uns weitergebracht, denn man mußte unwahrscheinlich flexibel sein, um alle Handlungsstränge unter einen Hut zu bringen um der Story insgesamt eine gemeinsame und sinnvolle Handlung zu geben.

Später haben wir dann nochmal eine GFF geschrieben, die lief auch über zwei bis drei Jahre, aber da gab es von Anfang an genaue Absprachen und einen Autoren, der alles koordinierte.

Also ich kann das nur empfehlen, vorausgesetzt, die richtigen Leute finden sich zur richtigen Thematik zusammen, dann kann was daraus werden und es macht auch Laune.
Der Vorteil von Intelligenz ist es, sich dumm stellen zu können.
Andersherum ist es schon schwieriger...
Aion
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #14, verfasst am 23.01.2010 - 11:15
Frtitti schrieb:
Ich finde die Behauptungen ,dass der eigentliche Plot verloren geht und die meisten Charaktere Mary Sues sind nicht ganz zutreffend. Meistens ist es doch so , dass diese MMFF überhaupt keinen Plot haben , sondern nur eine Art Grundstruktur aufweisen wie z.B. " Ihr habt die Chance in Narutos Klasse zu gehen." Handlung gibt es keine , sondern es werden nur die in den Steckbriefen beschriebenen Informationen als Dialog wiedergegeben . Wer könnte den Autoren auch einen Vorwurf machen? Nur weil man die Leblingsfarbe und die Hobbys eines Charakters kennt, heißt das noch lange nicht ,dass man weiß wie man ihn richtig schreibt. Ich glaube der einzige Weg eine wirklich gelunge MMFF zu verfassen ist , wenn man sich von den Teilnehmer eine mehrseitige Beschreibung des Charakters geben lässt.


Mit dem eigentlichen Plot meinte ich auch eher den des eigentlichen Fandoms. Echt mir fehlen ehrlich gesagt Storys die nicht nach irgendeinem Schulsystem gehen oder in den XY ein Vampir ist. -.-
Beiträge: 1801
Rang: Ultrahardcoreblogger
•  
Beitrag #15, verfasst am 23.01.2010 - 12:57
Hallo
Weiss nicht. Ganz nette Idee teilweise, aber meist nur ein Weg mit wenig arbeit viele Revs einzufahren...

Ausserdem lasse ich mich gerne überraschen...

LG Seraphin
Beiträge: 341
Rang: Aktenwälzer
•  
Beitrag #16, verfasst am 23.01.2010 - 15:51
Aslo es kommt drauf an, wer die MMFs schreibt, worüber man schreibt, und wie.

In einem anderen Forum hatten wir mal eine MMFs als Projekt, wo jeder nur ein Satz oder ein Wort schreiben durfte. Klar, da ist nicht viel mit Handlung, aber es ist großartige Unterhaltung, eben wiel man da auch sehr einfach sehr skurille Sachen machen kann.
z.B. 'Er drehte erschrocken um. Sein Blick fiel auf einen knallgelben GUmmifrosch.'

Was wirklich 'große' Mitmach-FFs angeht, da kommt es drauf an, ob irgendwie feststeht wohin die Handlung gehen soll. Und auch ganz klar, wer schreibt. Wenn sich Leute zusammentun, die auch alleine sehr gut schreiben können, dann wird eine MMF auch eher gut. Wenn sich jetzt aber 12 'quietschautoren' mit vollem Eifer in eine MMF stürzen, dann kann man das ganze vielleicht noch als mäßige Parodie durchgehen lassen, aber als Ernsthafte Story ist es dann eher was, was man sofot in die Mülltonne treten sollte.
"Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand legt, es gibt jeden Tag mindestens Einen, der aufrecht drunter durchgehen kann."
Beiträge: 1285
Rang: Handbuchautor
•  
Beitrag #17, verfasst am 23.01.2010 - 17:29
Also meiner Ansicht nach kann man MMF(F)s ebenso wenig über einen Kamm scheren wie jede andere Kategorie auch, wobei ich aber eine gewisse Skepsis durchaus nachvollziehen kann. Es ist ja wirklich nicht leicht, Ideen von verschiedenen Leuten unter einen Hut zu bringen... Das ist mir inzwischen auch aufgefallen xD  ich hätte nicht gedacht, dass ich auch nur einen einzigen Mitspieler finden würde... Aber irgendwie kamen dann doch welche (Ich geb`s zu, zwei von ihnen hab ich direkt gefragt^^) zusammen. Inzwischen macht es mir wirklich Spaß, die Ideen anderer mit meinen zu verflechten. Ob das Ergebnis gut ist, weiß ich nicht. Aber vermutlich nicht schlechter als das, was ich sonst so fabriziere.

Seraphin schrieb:
Hallo
Weiss nicht. Ganz nette Idee teilweise, aber meist nur ein Weg mit wenig arbeit viele Revs einzufahren...


0_o
Viele Reviews? Mir war nicht bewusst, dass man es auch so betrachten kann. Kommt wohl irgendwie auch wieder auf den Blickwinkel an. Für meine Verhältnisse ist die Reviewanzahl hoch, andere Leute bekommen wahrscheinlich bei gleicher Kapitelzahl auf die doppelte Menge Rückmeldungen...
Als Jesus damals in die Wüste zog, ging er - ohne Tampons. Das weiß man doch. Und dann hat ihn der Teufel in Versuchung geführt. Mit - Tampons.
Hagen Rether
Beiträge: 517
Rang: Graffitiwriter
•  
Beitrag #18, verfasst am 23.01.2010 - 20:55
Sinezia schrieb:


In einer MMFF/MMFA geht es nicht darum, dass mehrere Autoren zusammen schreiben. Es geht lediglich darum, dass sich ein Autor, Steckbriefe von den Lesern schicken lässt und diese Charaktere dann in der Geschichte des Autoren auftauchen lässt, wobei es wirklich zuhauf massig Kritikpunkte gibt. Der eigentlich Plot geht verloren, Charaktere in einem Fandom werden von einer übergroßen OOC Welle halb in den Ertränkungstod geschickt und viele der Charaktere sind Mary Sues. Das es natürlich FFs gibt, wo mehrere Autoren zusammen schreiben ist dort eigentlich auch nicht sehr üblich, da viele Autoren es bevorzugen alleine zu schreiben.


Ah, danke für die Erklärung. Dann hatte ich das wohl verwechselt.
„Because today's Friday the 13th, right? I don't care so much about these things... " - Jodie Starlings last words to Shuichi Akai [Detektiv Conan]
-Aska-
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #19, verfasst am 23.01.2010 - 21:27
Was ich von MMFFs halte? Abstand! Ganz großen Abstand!

Mitmachen würde ich schon mal so gar nicht.
Zum Einen würde ich es niemals über mich bringen, irgendeinem mir unbekannten Autor eine Figur anzuvertrauen. Ich meine, erstmal kann ich mir so etwas nicht aus den Fingern saugen und dazu würde es mir vermutlich das Herz brechen wenn ich sehe, wie meine liebevoll gestaltete Figur dann verwurschtelt wird.
Nein danke!

Lesen tue ich das auch nicht mehr. Allein die Kurzbeschreibungen sind da teils abschreckend.
Ich meine, meist geht es sowieso nur darum, die Steckbrieffiguren mit wem auch immer zu verkuppeln. Das Schema ist irgendwie immer das Gleiche, vier Freundinnen ziehen/wohnen/landen in Soundso und treffen auf eine Gruppe von Jungs. Oh wie kreativ. Das was ich so gelesen hab, ist dann meist auch noch mit so Magical Girl-Inhalten ausgestattet. *yawn*
Wie hier schon geschrieben wurde, ist die Handlung meist arg simpel, schlecht durchdacht, lieblos und so weiter. OOC sowieso.
Lustig finde ich es übrigens immer, wenn die Autorin reinschreibt, dass der und der Chara schon ihr gehört. *glucks*

Ne im Ernst, ich kann denen einfach nichts abgewinnen. Alle anderen können aber gerne Spaß dran haben, gibt ja auch sicher gute MMFFs da draußen. Irgendwo... in der hintersten Ecke des Archievs...
Beiträge: 279
Rang: Kreuzworträtsler
•  
Beitrag #20, verfasst am 26.01.2010 - 19:20
  •  
zuletzt bearbeitet am 26.01.2010 - 19:20
Nix für mich. In meinen Geschichten bin ich der Chef! Alles hört auf mein Kommando, ich kann es nicht leiden, wenn mir jemand da dazwischen funkt!!!!
Wenn andere es können, bitte; ich hab das mal mit zwei Freudinen versucht. Hat damit geendet, dass wir uns wochenlang nicht mehr gesprochen haben. Wir wollten uns par tout nicht einig werden.
Das Schreiben ist ein süßer wunderbarer  Lohn, aber wofür? Es ist der Lohn für Teufelsdienst.  - Franz Kafka
julkaaa
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #21, verfasst am 28.01.2010 - 13:23
Also, erstmal: Was sind Sues und Stus? das hab ich so oft gelesen, versteh´s aber nicht.
Ich hab eigentlich nichts gegen MMFF, aber ich hab meistens nur MMFFs mit einem Kap gesehen, der nur den Steckbrief beinhaltet. Deshalb weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
Doof ist daran auch, dass die die einen Steckbrief schicken, schon Charakter so richtig beschrieben haben und man sich dann etwas ausdenken muss, um diesen Charakter irgendwo reinzubringen.
Aber irgendwie würd ich vllt mal gerne eine schreiben, aber die Idee und so.
nun ja ...

LG Julia
Beiträge: 557
Rang: Graffitiwriter
•  
Beitrag #22, verfasst am 28.01.2010 - 14:01
@julee4ka: Gemeint sind sog. Mary-sues bzw. deren männliches Gegenstück Gary-stu.
Das sind allgemeine Begriffe für Charaktere, die absolut perfekt und superschön sind und von allen in der Geschichte auftauchenden Figuren geliebt werden.
Bei Lesern sind sie jedoch weniger populär, weil diese Charaktere schlichtweg stinklangweilig sind. Sie besitzen keine Charakterentwicklung, sind im Wesen absolut unrealistisch und degradieren die eigentlichen Canon-Charakter zu Nebenfiguren.
Böse Zungen behaupten auch gerne, dass eine Mary-sue die idealisierte Abwandlung der FF-Autorin selbst ist, die sich in ihre eigene Geschichte schreibt, um sich dann selbst mit XY zu verkuppeln.
Also insgesamt sehr nervige Zeitgenossen, diese Sues. ^^
(Wenn du es noch genauer wissen willst: http://forum.fanfiktion.de/t/606/1 )

Ich selbst habe weder je zuvor eine MMFF gelesen noch bei einer mitgemacht. Allerdings muss ich gestehen, dass ich seit ein paar Wochen eine Idee für eine FF mit mir rumschleppe und ernsthaft überlege, ob ich die nicht sogar als MMFF aufziehen soll. Allerdings nur in dem Sinne, dass ich mir Charaktere von anderen Usern ausleihe. Da ich das Ganze im Bereich Humor ansiedeln will und ich jedwede Romantik aus meiner Handlung verbannen werde, kann ich vielleicht sogar die Sues abschrecken. ^^
Aber bis ich dazu komme, mit der Geschichte anzufangen, vergehen eh noch ein paar Wochen... -_-
"Sagt, was denkt ihr, wann stirbt ein Mensch? Wenn er von einer Kugel getroffen wird? Nein!
[...] Man stirbt, wenn man vergessen wird!" -Doc Bader (One Piece)
SupervielSpass
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #23, verfasst am 14.02.2010 - 19:11
Aaaalso:
Ich selbst bin dabei, zwei MMFF's zu schreiben. Nach dem typischen Schema: Prolog, Anmerkung des Autoren, Steckbrief, bei Bedarf auch noch ein paar Informationen.
Ich weiß nicht, was genau mich daran so "fesselt" ... na ja, kann man auch nicht so sagen, aber das ist ja jetzt erstmal egal ;) ..., aber irgendwie bin ich in die Masche praktisch hineingesogen worden.
Habe mal vor Wochen eine gelesen, fand sie in Ordnung und dachte: Okay, ist mal was Neues, probierst du aus, machst mal mit, kann ja nicht schaden.
Schicke brav meinen ausgefüllten Steckbrief ab und wurde auch angenommen und ich muss sagen: Die MMFF war / ist nicht schlecht ;-)
Eigentlich ist es so wie bei einer normalen FF – es gibt verschiedene, unterschiedliche Charaktere, eine relativ spannende Handlung etc.
Das E/einzige, was eine MMFF von normalen FF's unterscheidet, ist, dass du mit deinem Charakter mitfieberst, als wärst du selbst die Person in der Geschichte, die die Abenteuer überstehen muss ;)
Nachteile gibt's auch ... du fokussierst dich bloß auf deinen "eigenen" Charakter, die anderen sind dir relativ egal. So geht's mir jedenfalls oft ;)

Natürlich kann man das alles nicht verallgemeinern, es gibt auch MMFF's, bei denen ist wirklich alles grottig. Vom Prolog über den Schreibstil bzw. die Rechtschreibung (! , halleluja, gibt's da Katastrophen ...) bis hin zum Steckbrief. Aber das merkt man eigentlich schon, wenn man das erste Kapitel sieht ;)

Na ja ... ich kann es jetzt nicht genau erklären, was den Hype um diese MMFF's ausmacht, aber ich gehöre hier wohl zu den Fanatikern von diesen "Arten" o.O Ob gewollt oder ungewollt ^^'

Heißt jetzt aber nicht, dass ich bloß MMFF's lese, um Gottes Willen! :D
Beiträge: 455
Rang: Annoncenschreiber
•  
Beitrag #24, verfasst am 14.02.2010 - 22:20
Ich halte von MMFFs nicht besonders viel.
Ich weiß nicht...
Wenn ich das höre, denke ich mir irgendwie:
Bis(s)-Bereich, zehn Reviewerinnen, die auf Edward Cullen stehen und zehn Mary Sues erfinden, die sich um ihn streiten.
Irgendwie komme ich davon nicht los.
Zumindest von diesem Grundgerüst.
Es geht um einen beliebten Charakter, die Leser dürfen sich eigene Personen, die zu Mary Sues werden, ausdenken und dann entsteht eine Story (die aufgrund der Kurzbeschreibung, die nahezu eindeutig ist, eh komplett vorgegeben ist).

Ich finde, man kann bei MMFFs nicht so die Eigenkreativität der Autoren spüren.
Fanfictions sind für mich etwas...ich weiß nicht. Das passiert erstmal im Kopf. Da entwickelt sich alles, die Charaktere schwirren im Kopf herum und die Story schreibt sich wie von selbst.
Viele Köche verderben den Brei, würde ich sagen; ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut geht.
Und zu den Kurzbeschreibungen: Die, die ich bisher gesehen habe, bestanden aus Sonderzeichen o_O Daher halte ich noch weniger von MMFFs (beziehungsweise noch größeren Abstand).
Wait - „Avada Kedavra“ just turns you into a really hot vampire?! Way to go, Voldy!
Beiträge: 438
Rang: Annoncenschreiber
•  
Beitrag #25, verfasst am 30.05.2010 - 17:52
Moin moin
Also ich bin selbst Autor von momentan 2 MMFFs (Ich hoffe jetzt jetzt lesen noch welche weiter) und muss erstmal sagen: man kann, wie bei den "normalen" FFs, die MMFFs nicht alle über einen Kamm scheren.
Es gibt solche die wirklich nach dem Muster "Eure-Charas-können-Kanon Charakter-XY-treffen-und-mit-ihm/ihr-Abenteuer-erleben" gestrikt sind.
Gleichzeitig aber auch solche die eine wirklich ernsthafte Story mit vollwertigem Plot vorweisen.

@DarkMessenger: Keine Eigenkreativität? Ich weiß nicht was du für Geschichten schreibst, ob Prosa oder FF, aber wenn du FFs verfasst könnte ich das gleiche über dich sagen. Schließlich hast du dir die Welt/die Charaktere die in deiner Story vorkommen ja nicht selbst ausgedacht! Du bedienst dich ihrer ja nur aus einem bereits existierenden Buch/Film/Serie.
So ähnlich macht es ein MMFF-Autor auch nur das seine Charas nicht von einem Professionellen Autor kommen sondern von einem Hobby-Autor.
Natürlich ist die gefahr dabei groß ein paar Mary-Sues vorgesetzt zu bekommen aber letztendlich liegt es am Autor ob er sie nimmt.
Ein Autor der das auch tatsächlich macht ist dann aber wirklich nicht zu den besseren zu zählen.

Ich sehe die Steckbriefe die man mir für meine MMFFs geschickt hat als Vorlage und Hilfe an.
Selbst schätze ich mich als nicht besonders kreativ in der erstellung von Charakteren ein, weshalb diese Vorlagen sehr hilfreich für mich sind.
Ich versuche mich auch so gut ich kann an sie zu halten und so wie die Reviews, die ich bisher bekommen hab, klingen gelingt mir das auch ganz gut.

Abschließend ist nochmal zu sagen das es wirklich solche und solche MMFFs aber auch FFs gibt.

Was die Mary Sues betrifft die sich um Edward Cullen streiten betrift: würden die irgendwas an der vorherschenden Situation ändern?
 
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.5-6987