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Beezus
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Beitrag #26, verfasst am 30.05.2010 - 20:03
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zuletzt bearbeitet am 30.05.2010 - 20:04
Tifla schrieb:
Ich habe noch nie bei einer MMFF oder MMFA mitgemacht und auch noch keine gelesen. Wenn ich ehrlich bin, dann stehe ich der Sache auch skeptisch gegenüber, denn ich halte es für fast unmöglich eine gelungene Story zu schreiben, wenn sich Autoren wahllos zusammentun. Jeder kommt mit anderen Erwartungen, Ansprüchen und Vorstellungen. Das Einzige was ich mir dabei wirklich vorstellen kann, ist eine Art „Gag – Geschichte“, die nicht ernst genommen wird. Ähnlich eines Spiels (ich habe so was ähnliches mal als Spiele in einem Fanforum gesehen).

Es ist ja schon sehr schwer in einem Autorenteam zu schreiben. Hier muss man sich schon gut kennen, ähnliche Vorstellungen haben und stark auf einer Wellenlänge liegen, damit das Produkt ansprechend ist und beide Autoren damit zufrieden sind.

Bezüglich MMFFs und MMFAs lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, denn wie gesagt, gelesen habe ich noch keine.



Ich bin ganz deiner Meinung. Ich selbst habe noch nie eine MMFF oder MMFA gelesen. Wie Du schon sagtest, finde ich dies einfach nur absurd, und trete dem auch nur skeptisch gegenüber, da man als Autor einen gewissen roten Faden im Auge behalten sollte, der den Plot und die ganze Geschichte zusammenhält. Allerdings kann dies nicht getan werden, da jeder x-beliebige Autor seine Vorstellungen und Wünsche preisgeben kann. Und wie du bereits auch schon erwähntest, würde ich nichts dagegen haben, wenn diese Geschichte dann nur als eine 'Gag-Geschichte' bezeichnet werden würde. Das wäre dann vollkommen in Ordnung, aber sonst kann ich eigentlich nichts positives gegenüber dieser 'Erfindung' sagen.
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Beitrag #27, verfasst am 04.06.2010 - 22:20
Also, manche haben es vllt. nicht ganz verstanden, aber: Bei den MMFFs, die ich kenne, werden von außen nur die Charaktere beigesteuert. Die Story schreibt der Autor selbst und nicht mit irgendwelchen in einem Team. Ich persönlich kenne nur ganz wenige gute MMFFs. Ich lese auch nur die im Harry-Potter-Bereich.
Okay, manche sind wirklich übertrieben schlecht. Da besteht das erste Kapitel aus "Halllo, ich heiße soundso, habe braune lockige Haare" und so weiter. Und die meisten MMFF-Autoren hören auch schon nach dem ersten Kapitel auf. Weiß der Geier wieso.
Aber ich kenne auch gute. Wenn nicht MMFF dranstehen würde, würde man es bei ihnen gar nicht erkennen, weil sie auch nicht 100 Charas annehmen, sondern nur drei, vier ausgewählte. Und wenn der Schreibstil noch gut ist, die Charakter auch so beschrieben werden wie in einer "normalen" Story, dann finde ich es gut. Eine gute MMFF ist auch vielschichtiger, da interessante Charakter nicht nur aus einer Feder stammen. Es gibt Anregungen, auch für den Handlungsaufbau.

Ich selber schreibe auch eine MMFF. Bei mir war allerdings zuerst die Handlung da. Ich hatte die Story von Anfang bis Ende durchgeplant, mir fehlten nur noch originelle, geeignete Charaktere. Also habe ich eine MMFF daraus gemacht, interessante, anregende Steckbriefe zugeschickt bekommen und die ersten Kapitel sind shon fertig. Und ich finde sie, ehrlich gesagt, gut.

Also, habt erst Urteile über eine MMFF, wenn ihr versteht, was das eigentlich ist.
Sie beklagen sich, weil sie nicht das bekommen, was sie wollen, anstatt zu beten, dass sie nicht das kriegen, was sie verdienen.
bell black 12
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Beitrag #28, verfasst am 10.06.2010 - 19:20
He also ich Schreibe auch eine MMFF. Die Handlung steht schon fest bei mir aber ich wollte nicht nur sechs Charakter erfinden die keiner mag oder die sich zu sehr gleichen. So kam ich dazu wobei ich eigentlich nur die Personen brauche das heißt Mitmach ich werde sowieso alles allein Schreiben. Ich kann einige von euch echt verstehen das ihr sagt ihr findet das zu doof und das ist wie ein RPG aber man darf nicht alles in einen Sack stecken also gebt MMFF mal eine Chance klar gibt es schlechte aber es gibt auch schlechte Geschichten.
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Beitrag #29, verfasst am 20.01.2011 - 23:19
Gibt es nicht in jedem Bereich jemanden, der es zur Meisterschaft bringt?
Ich habe schon gute MMFFs gesehen.
Und natürlich ist es möglich, für eine MMFF einen mitreißenden Geschichtsverlauf zu entwerfen - der Unterschied von FF und MMFF ist im Grunde doch nicht allzu groß? Die Charaktere stammen von anderen Usern, fertig.
Allerdings kommen viele MMFF-Autoren dann nicht richtig mit den häufig zu vielen Charakteren klar - sie werden zum Beispiel oft alle gleichzeitig eingeführt, schließlich soll keiner zu kurz kommen.
Die Chars enden meiner Meinung nach auch meistens ziemlich flach, weil die Autoren sich zu sehr an den Steckbrief halten, den sie bekommen haben und keine eigenen Gefühle und Gedanken mit einfließen lassen, die dem Charakter Tiefe verleihen würden.

Jemand, der an sich gut schreiben kann und es hinbekommt, mit den fremden Charakteren umzugehen, ist also sicher in der Lage, aus einer MMFF richtig viel rauszuholen.
Leider scheint die Idee mehr die unerfahrenen Schreiber mitzureißen >_>
Aber, wie gesagt, gute MMFFs sind möglich und es gibt sie auch schon.
Mein Fuß ist eingeschlafen.
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Beitrag #30, verfasst am 23.01.2011 - 10:28
Also ich hab auch erst kürzlich eine MMFF begonnen, im Fandom Bleach, die Anmeldung läuft sogar noch.
Ich weiß viele hier werden schon die Augen verdrehen, weil es sich um ein Manga/Anime Fandom handelt, allerdings, so denke und hoffe ich, wird sich meine MMFF etwas von den üblichen, Selfinsert-Mädchen treffen Original Charakter-Jungs abheben.
Den Plot für die Story habe ich schon so weit im Kopf und weiß ganz genau, wie die Story im besten Fall, wenn alles so weit glattgeht, auch enden soll. Der rote Faden ist also in Gedanken und im Notizblock, schon da.
Doch in einer MMFF kann man in der Tat nicht alles zu 100% planen, wegen der Variablen, sprich dem Leserinput. Was allerdings dies für den Autor auch noch interessant machen kann. Immerhin sind die Protagonisten ein wesentlicher Teil der Story und wer kennt das nicht, dass diese sich beim Schreiben auch mal verselbstständigen.
So ist das Arbeiten mit Charakteren, welche man selbst nur teilweise konzipiert hat, doch ein interessantes Experiment.
Ich seh das nämlich eher so, dass die Leser mit ihrem O.C Steckbriefen dem Autor die Masse, den Teig für den eigentlichen Charakter geben, denn ein solcher wird ja eigentlich erst in der Geschichte zu einer richtigen Persönlichkeit wirklich geformt.
Ich muss aber leider auch gestehen, dass ich natürlich auch Mary Sue Steckbriefe erhalten habe. Ich hatte zwar geschrieben, "gebt eurem Charakter etwas besonders, einen Widererkennungswert und auch Macken", aber mit den typischen Mary Sue Merkmalen hatte ich offengestanden nicht gerechnet xD
Jedenfalls stehe ich natürlich nun vor der Frage, ob ich einen solchen Charakter annehme, einerseits kann der sich vielleicht in der Story noch formen, wenn mir dies jedoch nicht gelingt, ist entweder der Steckbriefersteller unzufrieden, weil Mary Sue ja nicht mehr so perfekt und begehrt ist, wie gewünscht oder Sue versaut mir die Charakterdynamik, weil ihre Interaktionen mit allen Anderen einfach so bescheuert und hirnrissig sind.
Und gerade Mary Sue Steckbriefe sind bei MMFF bei Gott keine Seltenheit, liegt allerdings meist daran, dass OC gern mit Selfinsert verwechselt wird und da man sich ja liebend gern selbst von der besten Seite darstellt, schreibt man einen Steckbrief mit einem Charakter, der so sein soll, wie selbst man gerne wäre. Passiert vorzugsweise in den MMFF in denen es nur um das Verkuppeln geht.
Meine MMFF hat jedoch Adventure und Action im Vordergrund, die Option eines Pairings lasse ich mir zwar offen, aber was da schlussendlich draus wird, liegt ganz an den Akteuren in der Geschichte. Denn nur wenn ich als Autor das Gefühl habe das passt von der Chemie zwischen den Beiden, kann das passieren, einen Charakter verbiegen werde ich deshalb sicherlich nicht.

Aber wie gesagt, da ich es immer wieder interessant finde, wenn ich als Autor ein wenig Input bekomme von meinen Lesern, habe ich auch die MMFF für diese Idee gewählt, anstatt eine einfache FF zu schreiben. So eine MMFF bietet ja nicht nur für Leser, sondern auch für den Autor eine schöne Abwechslung zu den normalen Arbeiten, welcher man in erster Linie nur für sich schreibt.
Ich habe außerdem vor, dass, abgesehen von den Charakteren, bei kleinen Entscheidungen in der Story gern die Leser entscheiden dürfen.
Diese Entscheidungen werden sich wohl nicht auf das Ende auswirken aber vielleicht hier und da zu vollkommen neu erdachten Situationen und Wendungen führen. Kann natürlich auch nach hinten losgehen, aber das kann man sicherlich als Autor schaffen.

Teilweise ist eine MMFF meiner Meinung nach ein Experiment für den Autor und ein, wenn es gut gemacht ist, unterhaltsames Projekt für den Leser. Was nicht bedeuten soll, dass der Plot darunter leidet und sich in dem Haufen der MMFF nicht auch gut durchdachte Plots und richte Perlen finden lassen. Hier liegt es, wie auch bei normalen FFs, fast gänzlich an dem Autor und an der Absicht die dahinter steht.

So viel geschrieben und wohl nichts neues gesagt. Naja würd mich trotzdem auch eine Diskussion freuen.
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Dark Crystal
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Beitrag #31, verfasst am 23.01.2011 - 10:55
@Caliban: Das sehe ich genauso wie du. Das mit den kleinen Entscheidungen ist eine gute Idee und ich kenne solch eine Story, die das sehr gut umsetzt. Ist im Pokemon Fandom , wenn du willst gebe ich dir den Link per PN, dann kannst du mal sehen wie das so ist. Mir gefällt es relativ gut, die Autorin fragt meist Reaktionen der Charas ab, oder welchen Eindruck sie von Charakter X haben. Es ist nichts was die Story beeinträchtigt aber es gibt den Charakter der Person wieder bzw. unterstreicht ihn.

Ich selbst schreibe auch eine MMFF im Pokemon Fandom, wobei diese Story in der mittelalterlichen Welt spielt und daher nicht alzu viel vom originalen Pokemon hat. Die kleinen Wesen hüpfen zwar dennoch im Bild rum, allerdings steht das einfache oder prunkvolle Leben im Vordergrund. Passend dazu, um originelle Charas zu bekommen, habe ich angegeben was ebenjene Leutchen sein können. Z.B. Dieb oder eine Person aus dem Hochadel. Die Steckbriefe die ich erhalte gebe ich nicht hundertprozentig genauso wieder, so habe ich auch ein/zwei Steckbriefe erhalten die zwar etwas dürftig waren, aber deren Grundbausteine perfekt in die Story passen -da wird dann aus rotem Glas eben blaues, aber es bleibt immernoch Glas. Ich schneide die Charas ein wenig auf die Story zu und versuche auch immer diesen alten Flair zu verteilen -so reden die Personen gerne über 'das treue Eheweib' eines alten Herren oder hauen auf dem Markt den Schmuckverkäufer in die Pfanne. So gibt es Diebe, eine Bäuerin, eine Bardin, eine aus dem Hochadel etc. So habe ich vielschichtige Charas die ich auch ein wenig formen kann, um sie passend zur Story zu machen. MMFF's gibt es durchaus viele, die nur aus Self Inserts bestehen, aber es gibt auch viele Gute dabei, die wirklich auf die Charas eingehen und eine gute Story haben.
- Luzifer -
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Beitrag #32, verfasst am 23.01.2011 - 18:11
Als ich zum ersten Mal über den Begriff MMFF gestolpert bin, dachte ich erst, Was jetzt? Eine spezielle FF-Art?
Aus Spaß habe ich sie angeklickt und erstmal einen ellenlangen Steckbrief zum Ausfüllen gefunden. Ich klicke weiter, ein Kapitel über die Charaktere.
Ich lese tapfer weiter und empfinde die Story als ganz okay (wobei ich sagen muss, dass es zum Glück nicht nur ums verkuppeln ging^^") Am Ende konnte man noch Nebencharaktere verschicken, was ich spaßeshalber getan habe, weil ich es interessant fand, etwas über den selbst erfundenen Charakter lesen wollte.
Allerdings fokusiert man sich leider wirklich zu sehr auf einen bestimmten Charakter, was eigentlich schade ist.

Es gibt nur wenige, wirklich gute MMFFs, wo man auch lesen möchte, wenn der eigene Charakter nicht in die Handlung verwickelt ist.

Vor allem im Harry Potter-Fandom vermeide ich MMFFs, weil sie meistens alle gleich gestrickt sind und sich das Lesen nicht wirklich lohnt, wenn man nicht mitmacht. Wie gesagt geht es nur darum, den OC mit einem OOC Ori-Char zu verkuppeln.
Dazu kommt noch, dass dem Autor nie gesagt wird, was für einen "Mist" er da produziert, weil man ja nicht will, dass die Geschichte abgebrochen wird und man nichts mehr über seinen OC lesen kann.

Selbst habe ich schon einige MMFFs, auch zum Thema Harry Potter, geschrieben. Ich hatte alles, eine Handlung, die nichts mit Verkuppeln zu tun hatte, einen roten Faden.
Dann schrieb ich in den Stecki, Pair, als kleine Neben-Romanze, weil das manchmal recht gut kommt.
Dann wollten ungefähr 80 % der Schreiber Malfoy oder Blaize, zusammen mit einer ausgearbeiteten Love-Story. Dann waren bestimmt 99 % braunhaarig mit reiner weißer Haut und 170cm groß. Darunter 5 Haleys mit dem Spitznamen Hales. 3 die Jungs mochten die beim Küssen grinsten. 6 die gerne zeichneten. Dazu kamen noch die ganzen Charakterzüge, gleich gestrickt.
Bestimmt 5 Stunden saß ich vor dem PC und brütete, welche die wenigstens Sues waren.
Schließlich erkannte ich, dass es mir zu nervig war, dauernd in den Steckis zu suchen, und chancelte die MMFF.
Ich finde es interessanter während dem Schreiben zu merken wie sich der Charakter entwickelt. Bei MMFFs muss man sich an einen Stecki halten und es ist schwer so jemanden wirklich dreidemensional zu schildern.

Inzwischen mache ich um die meisten und vor allem um HP- MMFFs einen großen Bogen.

Es gibt sicherlich gute MMFFs, die auch eine wirkliche Handlung enthalten, aber die sind schwer zu finden. Ich lasse mich zwar immer noch auf MMFFs ein, aber bin nicht mehr zimperlich mit Kritik.
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Beitrag #33, verfasst am 23.01.2011 - 18:30
Dark Crystal schrieb:
@Caliban: Das sehe ich genauso wie du. Das mit den kleinen Entscheidungen ist eine gute Idee und ich kenne solch eine Story, die das sehr gut umsetzt. Ist im Pokemon Fandom , wenn du willst gebe ich dir den Link per PN, dann kannst du mal sehen wie das so ist. Mir gefällt es relativ gut, die Autorin fragt meist Reaktionen der Charas ab, oder welchen Eindruck sie von Charakter X haben. Es ist nichts was die Story beeinträchtigt aber es gibt den Charakter der Person wieder bzw. unterstreicht ihn.

Ich selbst schreibe auch eine MMFF im Pokemon Fandom, wobei diese Story in der mittelalterlichen Welt spielt und daher nicht alzu viel vom originalen Pokemon hat. Die kleinen Wesen hüpfen zwar dennoch im Bild rum, allerdings steht das einfache oder prunkvolle Leben im Vordergrund. Passend dazu, um originelle Charas zu bekommen, habe ich angegeben was ebenjene Leutchen sein können. Z.B. Dieb oder eine Person aus dem Hochadel. Die Steckbriefe die ich erhalte gebe ich nicht hundertprozentig genauso wieder, so habe ich auch ein/zwei Steckbriefe erhalten die zwar etwas dürftig waren, aber deren Grundbausteine perfekt in die Story passen -da wird dann aus rotem Glas eben blaues, aber es bleibt immernoch Glas. Ich schneide die Charas ein wenig auf die Story zu und versuche auch immer diesen alten Flair zu verteilen -so reden die Personen gerne über 'das treue Eheweib' eines alten Herren oder hauen auf dem Markt den Schmuckverkäufer in die Pfanne. So gibt es Diebe, eine Bäuerin, eine Bardin, eine aus dem Hochadel etc. So habe ich vielschichtige Charas die ich auch ein wenig formen kann, um sie passend zur Story zu machen. MMFF's gibt es durchaus viele, die nur aus Self Inserts bestehen, aber es gibt auch viele Gute dabei, die wirklich auf die Charas eingehen und eine gute Story haben.


Also die Reaktionen, welche der Charakter auf einen anderen hat, dem Leser zu überlassen halte ich für nicht ganz so gut. Einfach daher, weil ein Charakter allein durch seine Persönlichkeit eine bestimmte Reaktion auf einen Anderen haben sollte. Das muss man diesen also meiner Meinung nach schon selbst überlassen, anstatt, da die Leser hinzuzuziehen und dann vielleicht etwas Erzwungenes zu schreiben. Ich habe mir das mit den Entscheidungen nämlich eher so vorgestellt, dass ich einen Cliffhänger lasse, in dem es zwei Möglichkeiten für das Weitergehen gibt. Sagen wir mal rechte Tür zu dem und den Ort oder linke Tür zu einem anderen. Und dann können die Leser gerne entscheiden, welchen Weg der Protagonist gehen soll. Also wirklich nur bei Kleinigkeiten. Allerdings würde ich mir die MMFF trotzdem gern mal ansehen, also ein Link wäre nett.

Zu deiner eigenen Story. Ich verstehe sehr gut, was du meinst und irgendwie muss der Autor den OC ja auch verbiegen, sonst sieht er vielleicht einfach fehl am Platze aus. Aber wie gesagt ob die Ocs in der Geschichte schlussendlich wirken, liegt letztlich in der Hand des Autors. Wie bei jeder anderen FF auch. Allerdings habe ich das Gefühl, dass gerade schlechtere Autoren sich gern an MMFF a la OCs- mit- den Lieblingen- verkuppeln versuchen, weil sie da nicht viel falsch manchen können. Der Leser, der verkuppelt wird, freut sich ja, solange er sein Pairing bekommt, alles andere ist in diesen Storys doch irrelevant. Allerdings klingt deine Story Dark Crystal echt originell muss ich neidlos gestehen. Aber für mich zum Schreiben wäre das nichts, das Setting ins mittelalter zu verlegen, viel zu viel Recherche nötig. Doch wenn es gut gemacht ist, sicherlich sehr interessant zu lesen.
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Dark Crystal
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Beitrag #34, verfasst am 24.01.2011 - 14:03
@Caliban:

Das Augenmerk der MMFF liegt wohl darauf, den Charakter durch eigenes bestimmtes (eingeschränktes) Handeln etwas hervorzuheben und zwar so, wie der Autor es für richtig hält. So bleibt die eigentlich Story zwar erhalten, aber bestimmte...Blickwinkel ändern sich. Den Link schicke ich dir mal. (;

Ochwo, soviel Recherche ist das in dem Universum in dem ich tätig bin gar nicht, man muss sich im groben auskennen -so gibt es damals natürlich noch keine Glühbirnen, es wird eine altertümliche Sprache an den Tag gelegt und alles ist noch sehr grün und 'einfach'-, aber generell ist das dort nicht so wirklich das Problem. Da diese Welt ihre ganz eigene Geschichte hat wird diese mehr miteingebunden, so ist die Zeitrechnung bei meinem Fall etwas anders und auch wird die Geschichte der Welt etc. bald noch 'erleuchtet', natürlich im anderen Format als wir es kennen. Solange man sich grob auskennt ist dies nicht so schwer, ich passe das, was ich nicht hunter prozentig weiß auf meine Ideale an und erziele damit den gewünschten Faktor -die Geschichte anders wiederzugeben, Begebenheiten ändern aber das Baugerüst stehen zu lassen, um noch die Parallelen zu 'unserer' Welt hervorzuheben.

Ja, generell habe ich gegen Verkupplungsstorys auch nichts, solange sie gut geschrieben und in sich schlüssig sind. Nur wenn es zu...abstrakt und konstruiert wird, gepaart mit einer beschaulichen rechtschreibung bin ich schneller Weg als eine Katze die vor einer Hundemeute davon rennt. Ich denke einfach das viele MMFF's als eine Art 'Verkupplungsagentur für Arme' sehen, um mal maßlos zu übertreiben. Die Durchschnittsquilität ist leider nicht wirklich hoch und die guten geschichten muss man sich herauspicken...
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Beitrag #35, verfasst am 10.08.2011 - 23:47
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zuletzt bearbeitet am 10.08.2011 - 23:49
Hi
Ich hab nicht gegen MMFF da ich selber welche schreibe,
aber es komt drauf an worüber und wie man eine schreibt
Z.B gibt es einige die meinen von Death Note solte es keine geben
weil mann das nicht topen könnte oder man einen O.C für einen
haupt charackter erfindet past der überhaupt?
Aber ich finde sowas interesant voralem wie andere auf die kapitel reagieren.
Und bei manchen MMFF regeln steht ja auch Keine Mary sues
das heißt die nemen die dan meistens nicht
Also das ist nur meine meinung die müst ihr nicht ernst nehmen
Aufwachen oder ich hohl den Gerichtsmediziner
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Beitrag #36, verfasst am 13.08.2011 - 10:16
Also ich denke mal bei MFFs kommts echt nur auf den Autoren an.

Charaktere sind schnell ausgedacht- die wirkliche Arbeit ist doch das Schreiben. Ich persönlich mache mir nie ne sonderlich große Platte um meine Protagonisten- das entwickelt sich doch alles während der Story und man kann sie irgendwann sowieso nicht mehr "steuern" (so hab ich das gefühl- die machen sich bei mir immer selbstständig)

Es gibt auch extrem viele normale Geschichten die nach dem ersten Kapitel enden und die schlechten Schreibstil, Plot etc haben. Das ist kein MFF- Problem.
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Beitrag #37, verfasst am 13.08.2011 - 14:22
Ich habe ein einziges mal an einer MMFA mitgeschrieben und sie war anfangs einfach großartig. Jeder Mitschreiber hat die Geschichte aus Sicht seines Charakters fortgeführt, ohne die anderen in eine bestimmte Richtung zu zwingen und ihnen immer Raum zum "Antworten" zu lassen. Es hat wunderbar funktioniert. Allerdings hatten wir auch sehr viele verdammt gute Autoren :)
Leider haben wir den Punkt verpasst zu sagen "ab jetzt bitte keine neuen Leute mehr!"... es kamen immer mehr Mitschreiber, viele, die anscheinend gar nicht gelesen hatten worum es bislang ging, und die das Projekt in einer zeimlich alberne Richtung gedrängt und uns  unabsichtlich  den Spaß an der Sache genommen haben. Dazu kamen die üblichen Phasen mit zu wenig Schreibzeit und irgendwann hatten die Anfangsautoren die das Ding soweit es ging im Rahmen hielten keine Lust mehr und dann war alles recht fix vorbei, leider :(

Aber die Erfahrungen die ich während dieser ersten Monate mit der Geschichte gesammelt habe möchte ich auf keinen Fall missen. Man lernt soviel, sei es vom Stil der anderen, man profitiert von fremden Ideen, jeder kann an der Welt schrauben und sie vergrößernd, solange man sich an bereits festgelegte Dinge hält. Auch sich bzw den eigenen Charakter unzuordnen oder der allgemeinen Handlung anzupassen und auf sie einzuwirken ist etwas, was man ohne Mitschreiber gar nicht wirklich lernen kann. Sogesehen war es nicht nur ganz toll sondern hat mir richtig was gebracht. Das Ding hatte glaube ich rund 500 Seiten und ich erinnere mich sehr gerne daran.
Trotzdem weiß ich nicht, ob ich nochmal an derartigem teilnehmen wollte...

Zwischenzeitlich habe ich einige gute MMFAs gelesen, wobei sie mir meist zu lang sind, um sie dauerhaft zu verfolgen, weshalb ich nicht mehr danach suche. Wie Frollein Rottenmeier schon sagte, es steht und fällt mit den Autoren.

Gute MMFFs sind mir bisher nicht wirklich begegnet, allerdings habe ich auch nie danach gesucht ;) Freie oder neue Charaktere in einer fixen Welt stoßen mir meist etwas auf.
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Beitrag #38, verfasst am 13.08.2011 - 15:09
Hm...
Im Grunde ist es schon ne gute Idee, diese MMFFs. Für mich jedoch so gut wie unerreichbar, ich könnte jedenfalls keine schreiben, weil es da so viel zu beachten gibt. Die Charas der Bewerber, die ganzen Umstellungen... Und so viele Kommentare, wie man auf Kapi 1 bekommt, kriegt man nie wieder, außer man nimmt halt jeden Bewerber! An sich ist die Idee ganz toll, ich bin immer noch auf der Suche nach einer, die mich interessiert!
Von Tor und Fenris wurde ich erschaffen ...
Von einer Wölfin geworfen ...
Nun lebe ich als weiße Wölfin ...
Und wenn ich sterbe,
dann löst sich mein Körper auf,
und meine Seele kehrt zu Tor und Fenris zurück!
Beiträge: 2
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Beitrag #39, verfasst am 29.09.2011 - 23:43
Hey,

also ich persönlich bin MMFF gegenüber auch etwas skeptisch ( bin selbst sehr im Fußball-Fandom unterwegs und da nehmen sie langsam auch die Oberhand. Deshalb kann ich auch nur meine Erfahrungen aus dem Fandom äußern).

1. Wie schon erwähnt sind MMFF in den meisten Fällen ( nicht in Allen!!) ein Nährboden für Mary-Sues! ( jedenfalls im Fußball-Fandom).
2. Der Plot ist in 99% der Storys total unglaubwürdig! Es ist nie unmöglich irgendeine WG oder Firma zu gründen, in denen es nur Frauen gibt und/oder Fußballspieler ALLER(!!) verschiedener Vereine  ( ob Deutschland oder Ausland oder sonst wo her. Auf einmal fahren alle gleichzeitig in den Urlaub, ziehen zusammen oder brauchen in irgendwelcher Weise professionelle Hilfe)
3. Ich finde es ehrlich gesagt etwas unkreativ, wenn man sich einfach einen Steckbrief mit allen Daten schicken lässt. Natürlich könnte ein Autor daraus so viel machen, doch meist werden die Informationen nur so stumpfsinnig hinunter geschrieben.
4. Habe nun schon öfters am Beginn gelesen, dass, wenn man eine Person zu der Story beisteuert, man zu jedem Kapitel ein Kommentar da lassen soll...WObei wir bei dem Thema sind, warum ich glaube, diese Geschichten existieren...so viele Reviews wie möglich abzustauben.
5. Ich habe es wirklich schon gesehen, dass bei einigen Geschichten Links zu Fotos hochgeladen wurden, um die Umgebung zu beschreiben o.O Nach dem Motto: So sieht die Wohnung auf + Link...wenn man sich nicht mal mehr diese Arbeit macht...kann man das Schreiben auch gleich lassen.
zu Guter Letzt 6) Ist die Story meiner Meinung nach immer so schlecht...aufgeteilt....sry, ich weiß nicht, wie ich es sonst sagen soll. Es läuft oft nach dem selben Schema ab: Bei Laura...Text...bei Sarah...Text...bei Jasmin....Text...  alle Charaktere werden stumpf abgearbeitet. Es macht keinen Spaß sowas zu lesen.

So, am Ende :-)
Beiträge: 54
Rang: Bildzeitungsleser
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Beitrag #40, verfasst am 30.09.2011 - 00:55
Niemand liest MMFF. Sie werden nur von 2 bis 5 Marys und Garys immer wieder nach oben gepusht. Lesen tun es eben doch letztendlich nur Leute, die dran teilnehmen. Und das sind verglichen mit den Leserzahlen von normalen Geschichten recht Wenige.
Ich für meinen Teil klicke auf MMFF gar nicht erst rauf. Warum? Es gibt schon genug 'reguläre' Sues und Stues, unglaubwürdige Plots und Rechtschreibfehler.

Oh, habe ich schon erwähnt, dass ich MMFF's nicht mag?
"Eine Stadt schießt ihre Lichter in die Nacht
Doch die Nacht ist stärker
groß ist ihre Macht."
 -Zoi
 
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