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Beitrag #1, verfasst am 11.09.2008 - 12:56
Schreibt Ihr Reviews? Warum?
Schreibt ihr zu jeder Geschichte ein Review, welche ihr lest?
Was für Reaktionen auf kritische Reviews hattet ihr schon? Ich hatte beispielsweise schon in ziemlich zusammenhangloses "Rache-Review".
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Beitrag #2, verfasst am 11.09.2008 - 13:07
Ich schreibe grundsätzlich immer ein Review. Wenn ich z. B. eine Geschichte anfange, die schon mehrere Kapitel hat, hinterlasse ich, wenn mir das erste Kapitel zusagt, ein Review in dem ich schreibe, dass ich die Geschichte entdeckt habe, dass sie mir gefällt, aus welchen Gründen auch immer und dass ich dran bleiben werde.
Meist schreibe ich auch zu jedem weiteren Kapitel dann ein Review, ich versuche es auch ausführlich zu machen, was am einzelnen Kapitel gefiel oder was auch nicht. Mache dabei aber auch darauf aufmerksam, wenn ein grober Rechtsschreibfehler drin war oder ich das Verhalten einer Person in der Story nicht so gut fand und was mich gestört hat.
Manchmal fasse ich auch schon mal mehrere Kapitel zu einem, dann längeren Review zusammen. So sieht der Leser auch, dass ich mich ausführlich mit der Geschichte beschäftigt habe.
Wenn ich allerdings ein Kapitel einer Geschichte gelesen habe und die gefällt mir überhaupt nicht, dann hinterlasse ich meist kein Review, weil ich sie ja auch nicht weiterverfolgen oder zu den Favoriten nehmen werde.
Nicht gefallen kann sie ja aus diversen Gründen. Entweder, das Thema sagt mir doch nicht so sehr zu, wie nach der Kurzbeschreibung erwartet, manchmal gefällt mir auch der Schreibstil nicht. Da er einfach noch viel zu unausgereift rüber kommt oder vor Rechtsschreibfehlern nur so wimmelt. Wenn da in jedem Satz zehn zu lesen sind vergeht auch schon mal die Lust.

Wenn mir die Geschichte aber trotzdem vom Thema her gefällt und ich eigentlich schon Lust hätte, sie zu lesen, lobe ich erst mal das Positive. Dann mache ich auch auf die Fehler aufmerksam und gebe den Rat, einen Beta-Leser zu suchen, der noch mal drüber sieht. Oder aber ich weise drauf hin, dass man nach dem Satzzeichen groß weiter schreibt. Manchmal nützt das wirklich ein wenig und ich hab auch den Eindruck, dass manche mehr drauf achten und es besser geworden ist. Wenn mir das dann im nächsten Kapitel auffällt, erwähne ich es auch lobend.

Ich hab bislang eigentlich noch keine fiesen Rache-Reviews oder Mails erhalten. Sondern im Gegenteil recht nette Leute kennen gelernt, mit denen ich mir hier auch Mails schreibe. Allerdings handelt es sich dabei meist um Erwachsene, die das Teenie-Alter schon hinter sich gelassen haben. (bei denen finden sich allerdings, zumindest meine Erfahrung, auch nicht die bemängelten Fehler).
Mit den Jüngeren hab ich auch noch keine schlechte Erfahrung gemacht. Einige schrieben dann auch eine Mail, bedankten sich fürs Review und meinten, dass sie leider ein wenig Probleme bei der Rechtsschreibung hätten, aber dran arbeiten würden.

In den Bereichen, wo ich meist lese und schreibe und bei den Autoren, deren Storys ich lese hab ich immer den Eindruck, dass sie ihre eigene Geschichte wirklich lieben und diese auch so gut wie möglich hin bekommen möchten.

Ich hab aber von anderen schon gehört, dass die andere Erfahrungen gemacht haben. Ich hab da vielleicht auch irgendwie Glück gehabt.
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Beitrag #3, verfasst am 11.09.2008 - 13:08
Ich schreibe eigentlich zu jeder Geschichte ein Reviwe. Ich möchte selbr Feedback haben, warum sollte ich also keines geben?
Entsprechend bin ich auch ehrlich – ich lobe, wo es angebracht ist, aber genauso kann ich jemanden unangespitzt in den Boden rammen. Ich weiß, soll man nicht machen. Ber meine Kritik, o berechtigt sie auch ist – ich formuliere sie immer sehr hart, sehr spitz und sehr scharf und ich scheue mich auch nicht, jemandem zu mpfehlen, das Schreiben besser zu lassen, wenn er absolut negativ talentiert ist und dann auch noch nicht mal einsieht, dass er schlecht schreibt.(„Das ist nun mal mein Stil, du schreibst auch nicht besser, ätschi bätsch!“ Problem ist nur, dasss ich DOCH besser schreibe)

Ich hatte bisher recht angneheme reaktionen – keine Rachereviews, lediglich mal ein kleiner Meinungsabschlag per Mail. Meistens wurde die Kritik angenommen, eine Autorin gibt mir ihre sachen zum Betan – ich fahre also doch um einiges beser, als wenn ich nichtssagende Blümchenkommentare abgeben würde.
Halte immer die augen offen - ehe man sie dir eines Tage noch aussticht.
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Beitrag #4, verfasst am 11.09.2008 - 13:51
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zuletzt bearbeitet am 11.09.2008 - 13:52
CmdGabriel schrieb:
Schreibt Ihr Reviews? Warum?


Ja, aber relativ selten.

CmdGabriel schrieb:
Schreibt ihr zu jeder Geschichte ein Review, welche ihr lest?


Nein. Das hat verschiedene Gründe. Mal habe ich keine Zeit (Studium, yay!), mal nichts zu sagen, mal glaube ich nicht, dass der Autor meinen Kommentar auch zu würdigen weiß.

CmdGabriel schrieb:
Was für Reaktionen auf kritische Reviews hattet ihr schon? Ich hatte beispielsweise schon in ziemlich zusammenhangloses "Rache-Review".


"Rache-Reviews" hatte ich schon. Na ja, es sollte wohl eine sein, aber ich habe nicht so wirklich verstanden, was mir der Schreiber damit sagen wollte. Es hat sich für mich einfach so angehört, als habe der Autor verzweifelt versucht, etwas an meiner Geschichte zu finden, was schlecht ist, und dabei ziemlich daneben gegriffen (dabei stimmt mit der Geschichte so viel nicht ...).

Ich wurde auch schon mal von einer Autorin und ihren Freundinnen in einem Forum als Slash-Hasser und homophob niedergemacht, weil ihr meine Kritik an ihrer Slash-Geschichte nicht gefiel. Das hat mich dann doch eher amüsiert, weil sie sich offenbar nicht mal die Mühe gemacht hat, in meine Story-Liste zu gucken.

Meistens werden meine kritischen Reviews aber konsequent ignoriert. Wenn ich dann beim nächsten Kapitel die Liste an Kommentierenden sehe, denen die Autorin dankt, stehe ich nicht dabei, dabei habe ich einen ausführlicheren Kommentar geschrieben als die meisten anderen.

Positive Reaktionen hatte ich aber auch schon. Sogar schon Anfragen, ob ich denn nicht die Geschichte von jemandem kritisieren kann, weil er/sie einen meiner Kommentare gesehen hat.
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Beitrag #5, verfasst am 11.09.2008 - 14:00
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zuletzt bearbeitet am 11.09.2008 - 14:01
Hi!

Meiner Meinung nach ist es sehr nett von Autoren gratis ihre Storys zur Verfügung zu stellen und wenn ich etwas geschenkt bekomme, was für mich das gleiche ist wie gratis, pflege ich mich zu bedanken. Hier in diesem Archiv mache ich das in Form von Reviews für den Autor.

CmdGabriel schrieb:

Schreibt ihr zu jeder Geschichte ein Review, welche ihr lest?


Ja und zwar zu jedem Kapitel das ich über zwei Zeilen hinaus lese. Ich habe keine Zeit, um sie mit einer Story zu verschwenden, die mir schon in diesen beiden Zeilen nicht gefällt. Außerdem kann ich schon nach dem ersten Kapitel grundlegend mitteilen, ob ich etwas mag oder nicht und warum. Davon hängt es ab, ob ich weiterlese oder nicht und alles, was ich lese, wird reviewt. Schließlich hat sich der Autor Mühe gegeben ein paar Tausend Wörter pro Kapitel zu schreiben oder auch nur ein paar Hundert.

Ich gehöre nicht gerade zu den Viel-Lesern, sondern verwende meine Zeit mehr fürs Schreiben, aber wenn ich gelesen habe, dann nehme ich mir die Zeit (die ich eigentlich gar nicht habe), um ein paar Sätze als Kommentar zu formulieren. Schließlich hatte ich ja auch Zeit, das Kapitel zu lesen.

Rachereviews, Stalkingreviews und was es da noch so alles an Nettigkeiten via Review gibt, habe ich noch nie auf Grund einer Review bekommen, die ich geschrieben habe - die bekomme ich auf Grund meiner bloßen Existenz oder vielleicht auch der Existenz meiner Storys.

AlexW
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Beitrag #6, verfasst am 11.09.2008 - 14:06
Hallo,
ich schreibe Reviews, aber nicht immer.
Wenn ich die Geschichte das 1. Mal oder einen neuen Teil lese, dann immer.
Aber wenn ich nach einiger Zeit nur mal einen Teil lese, dann schreibe ich nicht immer einen Review. Dann schreibe ich nur einen Review, wenn sich meine Meinung geändert hat oder manchmal passiert es mir, das ich den Teil, den ich erneut lese viel intensiver empfinde.

Warum ich Reviews schreibe, weil ich es spannend finde mit dem Autor/in live in Kontakt zu kommen. Das geht bei Büchern nicht, aber bei FF geht das. Und das mag ich.
Außerdem werden Autoren/inen doch durch den Review auch belohnt.
Ich glaube als Autor braucht man doch auch Feedback.

Ich lese auch gerne Reviews von den Geschichten, die ich lese. Manchmal bekomme ich dort Anregungen die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Ruhe über Zorn,
Stärke über Angst,
Ehre über Haß

Es war schon immer etwas besonders ein Tempelhofer zu sein!
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Beitrag #7, verfasst am 11.09.2008 - 14:26
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zuletzt bearbeitet am 11.09.2008 - 14:27
Oh, ein zweiter Review-Thread...

Ich betrachte mich selbst nicht als die fleißigste Reviewschreiberin (ich schreibe nicht nach jedem Kapitel ein Review), doch zumindest bin ich so gewissenhaft, dass ich bei allem, was ich vollständig lese und nicht abbreche auch einen Kommentar zu all den Punkten abgebe, die mir aufgefallen sind. Zugegeben, manchmal dauert es etwas, weil meine Freizeit recht begrenzt ist, doch dann wird meine Einschätzung eben nachgereicht oder zumindest bekommt der Autor eine Kurznachricht.

Das ist jedenfalls die Regel. Jedoch muss ich gestehen, dass ich bei einigen, wenigen Autoren an Review-Hemmungen leide. Die absoluten Götter meiner Lesewelt, haben noch nie von mir gehört. Das ist jetzt kein Problem, dem ich bisher hier auf ff.de begegnet bin (kann ja noch kommen), doch es gibt schon so einige Schreiber da draußen, vor denen ich ehrfurchtsvoll den Hut ziehe. Da schwirren nun seit Jahren seitenweise angefangene Reviews auf einem Rechner herum und ich habe dennoch das Gefühl, dass sie nicht annähernd in Worte fassen können, was ich gegenüber diesen Geschichten empfinde. Und dann kann ich mich nicht überwinden, sie abzuschicken – auch wenn das den Autoren noch viel weniger bringt.

Es ist ein Graus.

@_@
Wizz
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Beitrag #8, verfasst am 11.09.2008 - 14:29
Nur keine falsche Scheu! Da du die Autoren zu schätzen scheinst, gehe ich einfach mal davon aus, dass es sich um freundliche oder zumindest Reviews mit konstruktiver Kritik handelt.
Immerhin scheinst du dir damit ja wirklich Mühe zu geben.
Ich bin mir sicher, die Autoren deiner Lieblingsgeschichten werden sich sehr darüber freuen und dich virtuell knuddeln......
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Beitrag #9, verfasst am 11.09.2008 - 14:36
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zuletzt bearbeitet am 11.09.2008 - 14:47
Hm, natürlich schreibe ich Reviews. Aber nicht für jede Story, die ich lese und schon gleich gar nicht für Storys, bei denen ich nach zwei Absätzen zu lesen aufhöre.

Hier auf meiner Festplatte habe ich noch meinen ersten Text herumhängen. Eine Million Zeichen historischer Roman. Grottenschlecht. Unfreiwillig komisch. Wirklich zum Davonlaufen. Das einzige Glück an dem Werk ist, dass es nie vollendet und auf die Menschheit losgelassen wurde.
Es hätte mir damals gar nichts gebracht, wenn jemand zu mir gesagt hätte: Also wirklich, häng den Traum vom Schreiben an den Nagel und mach gefälligst etwas anderes.
Eine Million Zeichen Schrott bringen einem doch zumindest Übung. Nach weiteren zwei Millionen Zeichen ist der Schrott dann schon nicht mehr SO schrecklich.
Das ist der Grund, weshalb ich keine "das ist Schrott"-Reviews verfassen würde. Ermutigung mit Kritik und Hinweisen ist wirklich sinnvoll. Entmutigung hingegen nützt niemandem, nicht einmal dem eigenen Ego und ums eigene Ego geht es bei Reviews ja sowieso nicht.

Manchmal habe ich zu Storys auch einfach nichts zu sagen oder ich habe einen schlechten Tag. Dann schreibe ich auch keine.
An anderen Tagen dagegen fällt es mir leicht, zu reviewen. Dann mache ich es auch.
Und ich bemerke, dass ich wesentlich häufiger Reviews für Leute schreibe, die nicht viele bekommen, obwohl es ihre Story verdient hätte. Da nehme ich mir dann gerne die Zeit und gebe ein wenig Feedback, einfach weil es mir leid tut, wenn eine gute Story nicht bemerkt wird und ein Autor dadurch verunsichert.

Ich mache auch einen großen Unterschied in der Art der Reviews. Das hängt mit der Reife/Erfahrung  des Autors zusammen. Einem erfahrenen Autor kann ich mit Plotpoints kommen, bei manchem unerfahrenen Autor vielleicht gerade mal mit Perspektive und Zeiten.

Jemandem ein Feedback zu schreiben, erfordert Zeit und Mühe. Gerade ich nehme mir viel Zeit und denke viel darüber nach, bevor ich Reviews verfasse und auch noch absende. Ich bin zu lange im Internet in Schreibkreisen unterwegs, um nicht schon zu oft ausgesaugt worden zu sein.
Deshalb bin ich jedem Leser dankbar, der sich diese Zeit und Mühe auch für mich nimmt, weiß aber sehr genau, dass ich keinerlei Anspruch darauf habe, nur weil ich freiwillig hier etwas veröffentliche.

Was ich sagen will: ich gebe mir Mühe, aber ich schreibe nicht immer Reviews, wenn ich lese.

Edit: @ Wizzard: egal wie gut ein Autor schreibt, sie freuen sich bestimmt über deine Reviews. Und sie sind keine Götter, sondern Autoren und Menschen, die bestimmt gern von dir hören. Leg dir selbst nicht so viele Steine in den Weg. *wegräum*
Wobei ich den Effekt selbst auch kenne. Da ist meine Hemmschwelle auch wesentlich höher, etwas zu sagen. Meine Erfahrungen, wenn ich etwas sagte, waren aber immer positiv. Also: nur Mut!
"Die meisten Menschen denken hauptsächlich über das nach, was die anderen Menschen über sie denken. (Sean Connery)
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Beitrag #10, verfasst am 11.09.2008 - 18:24
Ich komme kaum dazu, viele Reviews zu schreiben. Denn meine Meinung ist, dass ein Autor anständige und konstruktive Kritik beinhaltende Reviews verdient hat. Ein simples "Gute Geschichte, mach weiter so" bring ich nicht zu Stande. Das steigert zwar die Reviewanzahl des Autors, aber bringt ihn auch nicht wesentlich weiter. Dann lieber weniger und dafür ausführlich.

Zu Grunde liegt bei mir die Frage: Was ist eine gute Story, was eine schlechte?
Antwort: Das kann man nicht so einfach sagen.

Wenn ich eine Story gelesen habe, schreibe ich zumindest ein Review dazu, wenn sie abgeschlossen ist. Das ist dann schon auch mal etwas länger. Zuerst schreibe ich immer, was mir an der Geschichte gefallen hat. Anschließend jedoch kommt das, was mir weniger gefallen hat. Am Schluss mache ich - eventuell - noch Verbesserungsvorschläge. All dies gehört ja zu einem konstruktiven Review. Wenn ich eine Geschichte allerdings so schlecht fand, dass mir dazu ein Roman als Review einfallen würde, lasse ich es gleich bleiben. Ab einer gewissen Niveauunterschreitung mache ich mir keine Mühe mehr.

Wenn ich eine Geschichte gelesen habe, schreibe ich auch ein Review dazu. Ob dem Autor dann meine Kritik gefällt, interessiert mich erstmal - ehrlich gesagt - nicht. Er hat seine Geschichte ins Netz gestellt, damit sie die Leute lesen und sie objektiv durch Reviews bewerten. Natürlich habe ich nicht das Recht, über eine Geschichte herzuziehen, aber Reviews sind auch nicht dazu da, dem Autor nur den Kopf zu tätscheln. Wenn jemand unbedingt nur rein positive Aussagen haben will (die ohne negative so sinnlos sind wie Grütze auf dem Fußboden), dann soll er es bitte gleich in den Header der Geschichte schreiben. Mir ist bisher noch keine Geschichte begegnet, die perfekt gewesen wäre. Ich sehe Reviews als Hilfsmittel für andere zu erfahren, was an der Story gut ist oder nicht. Wenn es Leute gibt, die denken, sie wären perfekt: Dann bitte, das ist jedermanns eigene Meinung. Jedoch dann zukünftig ohne meine Reviews bei diesem Autor.
Sollte mir jemand meinen ein "Rache-Review" schreiben zu müssen, oder mich wegen eines konstruktiven Beitrags zu seiner Geschichte unter der Gürtellinie anreden, werde ich diesem Autor nie wieder ein Review schreiben und keine seiner Geschichten jemals mehr lesen. Rache-Reviews sind Kindergarten und ich bin leider schon erwachsen.

Allerdings: Wenn ich eine Geschichte regelmäßig reviewe, schreibe ich natürlich nicht bei jedem einzelnen den Quark rein, den ich vorher schon hatte. Sondern nur das, was mir seitdem aufgefallen ist (positiv wie negativ). Dann dürfen die Reviews auch mal kürzer sein.

Was ich jedoch auf keinen Fall machen werde: Meine Reviews wie Spam über das Archiv verteilen, nur um sagen zu können: Wow, ich habe x Reviews in einem Jahr verfasst!
Es war die Zeit, als das Niveau bereits aus Deutschland geflüchtet war...
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Beitrag #11, verfasst am 11.09.2008 - 18:42
CmdGabriel schrieb:
Schreibt Ihr Reviews? Warum?
Schreibt ihr zu jeder Geschichte ein Review, welche ihr lest?
Was für Reaktionen auf kritische Reviews hattet ihr schon? Ich hatte beispielsweise schon in ziemlich zusammenhangloses "Rache-Review".


Klar schreibe ich Reviews. Nur nicht besonders viele.
Einerseits schreibe ich immer sehr ausführliche Kommentare, da sitze ich unter Umständen mal weit über eine Stunde dran (kommt natürlich drauf an, wie lang die Geschichte dann ist). Dass ich davon nicht jeden Tag einen schreiben kann, sondern eher alle paar Wochen mal, ist ja wohl ziemlich logisch. Andererseits lese ich die meisten Geschichten, die ich anfange, auch gar nicht zu Ende, weil sie vielleicht doch nicht so gut sind, wie die ersten drei Zeilen vermuten ließen, oder ich keine Zeit mehr habe, oder keine Lust...

Und, auch wenn ich mir damit jetzt wahrscheinlich Feinde mache, ich bin nicht der Meinung, dass ich als Leserin zum Reviewgeben verpflichtet bin. : ) Ich schreibe nur dann Kommentare, wenn mich eine Geschichte besonders angesprochen hat--egal, ob auf positive oder negative Weise oder irgendwo dazwischen--und ich auch wirklich etwas zu sagen habe.

Die Reaktionen, die ich bekommen habe, waren soweit eigentlich ziemlich positiv, obwohl ich schon ziemlich kritisch bin. (Ich geb's zu.) Einmal wurde ein Kommentar gelöscht (auf Animexx, wo das jede/r AutorIn einfach so ohne anzufragen machen kann), was schon sehr ärgerlich war, und eine ziemlich aufgebrachte (aber immer noch erstaunlich höfliche) Antwort habe ich auch schon bekommen. Ansonsten war ich sehr überrascht, wie gut viele Leute auf Kritik reagieren.
Aber die Flamewars sind ja ziemlich legendär. *g*
http://dragcave.net/view/ANjK Rettet mein Drachenei! : D
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Beitrag #12, verfasst am 11.09.2008 - 18:52
Stimmt, verpflichtet ist man nicht dazu.
Aber es kann einen Autoren doch ermuntern, weiter zu schreiben. Nein, ich meine jetzt nicht diese "Wenn ich nicht mindestens 10 Reviews kriege, schreibe ich nicht weiter"-Bettelei.
Aber es ist doch deprimierend, wenn jemand sich wirklich sehr große Mühe macht und Tag für Tag Kapitel einstellt und viel Herzblut in eine Geschichte steckt, und niemand schreibt ein Review.

So ergeht es vielen guten Geschichten hier, wo ich mich wundere, dass die kaum ein Review haben und nur ein oder zwei Leute hin und wieder was schreiben.

Ich weiß, jeder wird jetzt sagen, dass er nicht wegen der Reviews schreibt, sondern nur für sich selbst. Aber die Wahrheit ist doch, dass man die Story dann auch nicht veröffentlichen würde.....
Jeder freut sich über Reviews. Über gute Reviews (damit meine ich solche, die sich wirklich mit der Geschichte oder dem Text befassen, wenn es sein muss auch mal kritisch) natürlich am meisten. Jedenfalls die, die wirklich an der Meinung der Leute über eine Geschichte interessiert sind.

Ich finde es schade, wenn ein Autor irgendwie auch ein wenig die Freude an einer Geschichte verliert, wenn so gar nichts zurück kommt und diese dann vielleicht sogar einstellt oder nur noch selten dran schreibt.....
Hin und wieder mal ein Review, das auch besagt, dass man die Geschichte weiter verfolgt und wissen will, wie es weiter geht, kann da doch motivierend wirken.....
Einfach, damit ein Autor weiß, es gibt jemanden, der sich für das, in das man so viel Herzblut steckt, auch interessiert.
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Beitrag #13, verfasst am 11.09.2008 - 19:08
Deira schrieb:
Stimmt, verpflichtet ist man nicht dazu.
Aber es kann einen Autoren doch ermuntern, weiter zu schreiben. Nein, ich meine jetzt nicht diese "Wenn ich nicht mindestens 10 Reviews kriege, schreibe ich nicht weiter"-Bettelei.


Selbstverständlich ermuntern Reviews einen Autor weiterzuschreiben. Ich muss ja nicht wirklich jedes Kapitel einer Geschichte reviewen. Aber einen Neuling komplett zu ignorieren, nur weil es seine erste Geschichte ist, finde ich nicht richtig. Warum sollte diese automatisch schlecht sein? Außerdem benötigen gerade Neulinge als Autoren Reviews, um sich zu verbessern und um ermutigt zu werden, weitere und dann bessere Geschichten zu veröffentlichen. Leute die sich sagen: "Na, ich warte erstmal, bis der seine zehnte Geschichte veröffentlicht hat, dann hat er sich bestimmt insoweit verbessert, dass ich diese Story ohne Gefahr lesen kann." gibt es mit Sicherheit. Doch wie soll sich jemand verbessern, wenn ihm niemand sagt, woran es hakt? Von Stille und Schweigen kann ich mir nichts abbeißen.

Deira schrieb:

Aber es ist doch deprimierend, wenn jemand sich wirklich sehr große Mühe macht und Tag für Tag Kapitel einstellt und viel Herzblut in eine Geschichte steckt, und niemand schreibt ein Review.

So ergeht es vielen guten Geschichten hier, wo ich mich wundere, dass die kaum ein Review haben und nur ein oder zwei Leute hin und wieder was schreiben.


Danke, dass du dieses Phänomen erwähnst. Das ist es bisweilen. Kenn' ich. Du nix bekannte Person in Geschichte, du nix Review. Darum mache ich meine Reviews nie abhängig vom vorkommen von bekannten Hauptpersonen eines Fandoms sondern immer nur von der Geschichte selbst (Qualität, Einfallsreichtum, etc.), weil ich genau weiß, wie man sich als Autor in dieser Lage fühlt. Wenigstens anderen soll es nicht so gehen wie mir mit einigen Geschichten.
Es war die Zeit, als das Niveau bereits aus Deutschland geflüchtet war...
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Beitrag #14, verfasst am 11.09.2008 - 19:19
Wizzard schrieb:
Oh, ein zweiter Review-Thread...

Sperren! Löschen! Bannen!
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Beitrag #15, verfasst am 11.09.2008 - 19:35
Ich gebe nur Reviews zu einer Geschichte ab, die ich auch zu Ende gelesen habe. Nicht überraschenderweise sind die dann auch recht positiv, wobei ich mir alle Zeit für Kritik und Reflexion nehme. Ich weiß, dass ich mich selbst über nichts mehr freue als über eintausend Wörter Gelaber über meine Geschichte, und habe deswegen auch keine Scheu, alles zu sagen, was mir einfällt.

Allerdings lese ich sehr selten. Wenn ich lese, tendiere ich dazu, Geschichten zu lesen, die wenig bis gar keine Reviews erhalten haben, obwohl die Kurzbeschreibung fehlerfrei gehalten ist und sogar relativ interessant.
Offizieller FF.de-Kritiker (tm): http://forum.fanfiktion.de/t/2108/1
AlexW
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Beitrag #16, verfasst am 11.09.2008 - 19:40
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zuletzt bearbeitet am 11.09.2008 - 19:48
Hi!

Das Lesen mache ich nie von der Reviewzahl abhängig, sondern immer nur aus Neugier. Entweder, weil mich Titel oder Kurzbeschreibung interessieren oder weil ich von dem Autor schon etwas gelesen habe, das mir gefallen hat.

Auch das Review-Schreiben mache ich nicht von der Zahl der vorhandenen Reviews abhängig. Ob jemand zu 2 Kapiteln von anderen Lesern 3 Reviews erhalten hat oder 148 ist für mich irrelevant - schließlich kann der Autor durch "schweigendes Zustimmen" zu der Meinung anderer Reviewer nicht wissen, dass ich die gleiche Meinung vertrete oder auch nicht. Außer er ist Hellseher *g* - was unwahrscheinlich ist.

AlexW

Edit: Hin und wieder finde ich auch interessante Storys in den Favoriten und natürlich auch in den Storys meiner Reviewer. Das ist das Erfreuliche an "einsehbaren" Favoriten. Man kann Perlen entdecken, die man selbst wahrscheinlich gar nicht gefunden hätte.
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Beitrag #17, verfasst am 11.09.2008 - 21:58
Um ehrlich zu sein: Ganz, ganz selten.
Mir fällt es einfach sehr schwer, bei einer guten Geschichte einzelne Punkte herauszufiltern, die mir besonders gut gefallen. Aber ich will nicht diese 0/8/15-"Das ist so toll"-Reviews schreiben. Also lasse ich's. Ab und zu schreib ich mal was wie "Ich lese deine Geschichte, find sie toll und werde auch weiterhin treu lesen.", damit die Autorin es auch merkt.

Finde ich etwas nicht so gut oder seltsam, fällt mir das viel mehr auf und das kann ich dann natürlich schreiben^^. Aber das mache ich auch nur, wenn's keine seitenlange "Du schreibst soo schlecht"-Abhandlung würde.
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Beitrag #18, verfasst am 11.09.2008 - 22:51
Wenn ich eine Story gerade noch frisch entdeckt habe und diese mir auch gefällt, sodass ich sie weiterlese, versuche ich zu jedem Kapitel eine Review zu hinterlassen. Klappt nicht immer und meistens fallen meine Reviews auch eher kurz aus. Vorallem wenn ich nicht wirklich was zu meckern habe, außer mich über einen Cliffhanger oder ähnliches zu beschweren. Ich glaube auch nicht das ich eine Story bei der ich einiges zu meckern hätte wirklich weiter lesen würde.
Bin halt nicht unbedingt ein Mensch der alles harklein auseinander nimmt und so fasse ich mich kurz versuche aber dennoch irgendwie zu erwähnen was mir gafallen hat und auf welchen weiteren Verlauf ich gespannt bin.

Storys die ich leider erst gefunden habe nachdem sie schon beendet wurden, die ich aber ganz lese hinterlasse ich eine Review...ganz einfach weil ich finde das ich da nicht zu jedem Kapitel einzeln etwas "spammen" muss, da versuch ich dann eine Review fürs ganze Werk zu schreiben.

Dann gibt es auch Geschichten denen ich keine Reviews hinterlassen, das sind die bei denen ich beim lesen der ersten Zeilen schon sagen kann das mir rein gar nichts an der Geschichte gefällt.

Wenn ich eine Geschichte anfange zu lesen die allerdings z.B. von der Grundidee her ganz gut ist aber leider nicht so gut umgesetzt, hinterlasse ich eine Review in der ich dann auch sage was mir nicht so zusagt. Bisher war mir auch nch keiner Böse, wobei ich zugeben muss selten solche Reviews zu schreiben, da ich im Moment eh eher nur Zeit für bestimmte Storys habe. XD

Mir ist es egal wieviele Reviews eine Geschichte hat, die Hauptsache ist immer das sie mir gefällt.
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Beitrag #19, verfasst am 11.09.2008 - 23:49
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zuletzt bearbeitet am 11.09.2008 - 23:52
Ehrlich gesagt lese ich auf FF.de nicht primär wegen der Unterhaltung. Gute Geschichten zu finden ist etwas zu schwer dafür. Ich möchte mit den Autoren kommunizieren und meine bescheidene Hilfe in Form halbwegs fundierter Reviews geben, und da tendiere ich eben dazu, die Geschichten zu lesen, die vorher kaum gelesen wurden, obwohl sie eigentlich gut sind. Gute Geschichten mit vielen Reviews werden dann eher ignoriert. Ich denke, das tut den betreffenden beliebten Autoren nicht weh.
Offizieller FF.de-Kritiker (tm): http://forum.fanfiktion.de/t/2108/1
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Beitrag #20, verfasst am 12.09.2008 - 02:22
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zuletzt bearbeitet am 12.09.2008 - 09:47
Das ganze gehört doch zum Thread "Reviews" o.o *OP schüttel*

Bitte themenbezogen bleiben. Noctifer
Was ich als OP lese, bekommt nur in den seltensten Fällen ein Review -> Schwarzleser

Chibi!Bs mow bushes and want flamingos who grow out of bushes!

"me be angel, nothing devil" (wer's glaubt wird selig!)
<b
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Beitrag #21, verfasst am 12.09.2008 - 09:28
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zuletzt bearbeitet am 12.09.2008 - 09:48
B-chan schrieb:
Das ganze gehört doch zum Thread "Reviews" o.o *OP schüttel*

Und die Erde dreht sich noch immer...hoppla.

Bitte themenbezogen bleiben. Noctifer
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Beitrag #22, verfasst am 12.09.2008 - 11:38
Ich bin der Ansicht, wenn man Zeit hat eine Geschichte zu lesen, hat man auch Zeit sie zu reviewen. Der Kommentar muss ja nicht über eine Seite und mehr gehen, von daher zieht die Ausrede Zeitmangel bei mir überhaupt nicht. Auch wenn es nur drei Zeilen sind, freut sich der Autor.

Daher bemühe ich mich selber auch jede Geschichte zu kommentieren, die ich lese, und damit meine ich wirklich lesen, nicht nach den ersten paar Zeilen wegklicken, weil ich mich mit Inhalt und/oder Stil überhaupt nicht anfreunden kann. Wenn ich eine längere Geschichte lese, schreibe ich anschließend ein Review für alle gerade gelesenen Kapitel. Immer wieder unterbrechen um zu jedem eins zu schreiben, würde meinen Lesefluss stören.
You will see those better days!

Wirklich frei macht wahrscheinlich nur der Wahnsinn!
AlexW
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Beitrag #23, verfasst am 12.09.2008 - 12:21
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zuletzt bearbeitet am 12.09.2008 - 12:22
Hi!

Silfir schrieb:
Ehrlich gesagt lese ich auf FF.de nicht primär wegen der Unterhaltung.  ... Gute Geschichten mit vielen Reviews werden dann eher ignoriert.


Ich lese auf FF.de und auch sonst Literatur _ausschließlich_ zur Unterhaltung. (Fachliteratur ist natürlich ausgenommen)

Wenn mir beim Lesen etwas auffällt und ich den einen oder anderen Tipp in Form einer Review weitergeben kann, ist es gut. Aber wenn mir eine Story einfach nur gefällt, weil sie so ist, wie sie eben ist, ist es auch gut und das steht auch in der Review. In manchen Genres und Fandoms kann man beobachten, wie selbsternannte Literaturexperten über die armen Anfängerschreiber herfallen, wie ein Wirbelsturm . Seitenweise wird da Kritik in der Review geübt, hinter der genau zu erkennen ist, dass er/sie gar nicht zum Ziel hat, dass der Anfängerautor sich verbessert, sondern reine Selbstdarstellung ist Ziel des Reviewers. Der Kritiker will möglichst glänzend dastehen und zur Schau stellen, wie _gut_ er/sie doch ist. Nein danke - da tun mir die kritisierten Autoren leid.

Für Storys, die vor so vielen Fehlern strotzen oder ein Layout haben, das mir Kopfschmerzen bereitet, ist mir einfach meine begrenzte Freizeit zu Schade. Das geht mir auch mit Büchern so - wenn ich nach ein paar Seiten draufkomme, dass es mir nicht gefällt, dann lese ich es nicht "zwangsweise" zu Ende. Vor ein paar Jahrzehnten war ich durch Lehrer und meine Ausbildung gezwungen, jede Menge Belletristik zu lesen, die mir nicht gefiel und auch noch eine wohlformulierte Meinung dazu abzugeben - das reicht für ein Leben und darum mache ich das jetzt nicht mehr.

Silfir schrieb:
Gute Geschichten mit vielen Reviews werden dann eher ignoriert.


Das ist ja mal ein interessanter Ansatz. Derjenige, der sich bemüht und versucht sein Bestes zu geben wird ignoriert?

Meinst du wirklich, dass sich so ein Autor, der sich anstrengt, darüber freut? Oder es ihm tatsächlich egal ist (Was ich sowieso von vorne herein negiere, denn ich glaube es existiert kein Autor, dem es egal ist, ob es Leser gibt oder nicht und Leser lernt er auch erst durch die Reviews kennen - schließlich sagt ja der Favoriteneintrag oder die Hitzahl überhaupt nichts aus) ?

Kein Wunder, wenn sich Leute beim Storyschreiben so wenig Mühe geben - schreiben sie Schrott, bekommen sie massenweise Reviews, schreiben sie gut, werden sie ignoriert. Ein Glück, dass diese Methode nicht jeder Reviewer anwendet. Sonst gäbe es bald nur mehr Schrott, denn die besseren Autoren verschwinden mangels Motivation für ihre gute Arbeit.

AlexW
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Beitrag #24, verfasst am 12.09.2008 - 12:34
Kein Wunder, wenn sich Leute beim Storyschreiben so wenig Mühe geben - schreiben sie Schrott, bekommen sie massenweise Reviews, schreiben sie gut, werden sie ignoriert. Ein Glück, dass diese Methode nicht jeder Reviewer anwendet. Sonst gäbe es bald nur mehr Schrott, denn die besseren Autoren verschwinden mangels Motivation für ihre gute Arbeit.

AlexW


Ja AlexW, hier muss ich Dir vollkommen zustimmen. Sehr viele gute Autoren hier erhalten kaum Aufmerksamkeit. Daher habe ich mir auch schon angewöhnt, die Storys oder Gedichte mal eher zu lesen, die wenige Reviews haben. So mancher kleine Schatz hat sich für mich hier aufgetan und ich war meistens noch mehr als freudig darüber überrascht.

Daher ist es gar nicht einmal so schlecht die Storys zu lesen, wo nicht so viele Reviews stehen. Das muss nicht gleichzusetzen sein, dass sie schlecht sind. Und ansonsten kann ich nur sagen, dass es für mich selbstverständlich ist ein Review zu hinterlassen wenn ich was gelesen habe. Dies ist immerhin eine Anerkennung an den Autor, die er sich meines Erachtens auch verdient hat. Und man sollte immer Objektiv dabei bleiben und nicht niemals persönlich.
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Beitrag #25, verfasst am 12.09.2008 - 13:39
Stimmt genau, wenige Reviews müssen nicht zwangsläufig heißen, dass eine Geschichte schlecht ist, sondern auch nur, dass sie Minderheitenprogramm ist, um es mal so auszudrücken. Ich hab früher auf FF.net meine Herr der Ringe Geschichten gepostet, bekam nie viele Reviews, meine Erzählungen um Galadriels Vergangenheit waren zwischen all dem Slash wohl eher Minderheitenprogramm. Und ich hab mal eine Slash-Geschichte gelesen, die wirklich viele Kommentare hatte, über 100 glaube ich. In jedem Kapitel kam eine Sexszene vor, aber auch Het, nur das Grundpairing war Slash. Da ists mir dann auch wieder vergangen, ich glaube aber ein Review in höflichen Worten habe ich trotzdem hinterlassen. Das zum Thema Minderheiten unter den Fanfics.
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