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Beitrag #51, verfasst am 27.09.2008 - 17:06
Hier ist der Link zu der Neuausgabe:

http://www.hobbitpresse.de/DerHerrderRinge_buch2142.php

Erscheinungstermin auf November verlegt - und preiswert ist das Teil wirklich nicht...
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
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Beitrag #52, verfasst am 27.09.2008 - 17:13
Wir sind gerade sehr OT, nicht wahr?

Nuindae schrieb:
Aber zurück zu den Übersetzungen: Wo bekommt man die Carroux-Übersetzung her und wie teuer ist sie? Ich habe mal gelesen, dass ein Band alleine um die 30 Euro kosten soll.


Kommt hin, zumindest bei meiner Ausgabe (war ein Geschenk - meine Mutter hat sie über den Buchhandel bestellt). Ist aber auch Hardcover mit psychedelischen Illustrationen die kein Mensch versteht, der nicht gerade high ist. Ach ja, die Siebziger ...

Und damit der Post hier doch rein passt: Der Hobbit ist wirklich nicht das Spannendste. Und noch ein Buch, das ich nicht sehr mochte: "Frankenstein", ich hab es noch nicht einmal vollständig zuende gelesen (awr Lektüre in Englisch).
http://www.rodototal.de - Originale, Fanfiction, Fotos, Icons und Empfehlungen von Rodo.
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Beitrag #53, verfasst am 27.09.2008 - 17:21
Nuindae schrieb:

Aber zurück zu den Übersetzungen: Wo bekommt man die Carroux-Übersetzung her und wie teuer ist sie? Ich habe mal gelesen, dass ein Band alleine um die 30 Euro kosten soll.


Es gibt derzeit eine dreibändige Ausgabe für 75,-- €. Nicht gerade billig, richtig. Die neue Ausgabe ist mit Ledereinband und - so glaube ich gelesen zu haben - leider noch teurer.
Die Krege-Übersetzung ist dagegen beinahe spottbillig.

Welche Strategie mag da wohl dahinter stecken!
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Beitrag #54, verfasst am 27.09.2008 - 18:34
veleren02 schrieb:

Sagen wir, einem echten Tolkienfan stößt die Übersetzung des Hauptwerkes durch Krege ziemlich sauer auf. [...] Für einen Fan der Movies mag es sich um ein annehmbares Buch handeln. Wer es schafft, Herr der Ringe überhaupt zu lesen ist schon mal nicht übel dran. Aber Krege hat seine Übersetzung leider auf ein modernes Leserpublikum zugeschnitten.
Tatsache ist, seine Übersetzungen passen nicht zu Tolkiens Welt, die einer anderen Zeit als der unseren entstammt. Es geht ein Teil der Würde des Werkes verloren, wenn sich Begriffe wie "Chef" dort eingeschlichen haben.


"Echten Tolkienfan"? "Für einen Fan der Movies"? ^^

Bin ich jetzt unecht, oder wie?
Ich hasse die Filme, ich liebe die Chroniken Mittelerdes, Silmarillion, Hobbit etc. eingeschlossen.
Und mich stößt die Übersetzung immer noch nicht ab...

Nein, klar ich versteh schon, wie du das meinst, kann aber nicht wirklich was dazu schreiben, da ich die Carroux-Übersetzung nicht kenne.
Allerdings habe ich die englischen Originale gelesen und finde die Krege Übersetzung immer noch keine Zumutung...

Und das die Kregeübersetzung billig ist, ist für mich eher ein Pluspunkt und kein Minuspunkt. ^^
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Beitrag #55, verfasst am 27.09.2008 - 19:08
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zuletzt bearbeitet am 27.09.2008 - 19:08
@Finara: Klar, jeder hat seine eigene Meinung. Und wenn es Leute gibt, die es anders sehen, dann will ich sie nicht deswegen angreifen. Ich habe nur meine Sicht der Dinge ausgedrückt, mehr nicht.

Außerdem wollte ich nicht die Fans der Filme hinstellen, als ob sie zu dumm wären, ein Buch zu lesen. Was ich meinte ist, dass Leute, die eigentlich die Filme bevorzugen, mit der Kregeübersetzung mehr als zufrieden sein dürften. Kreges Übersetzung ließe sich mitunter gut als eine Art "Filmbuch" bezeichnen.

Das mit dem "echten" Tolkienfan hätte ich wohl anders formulieren sollen, um Missverständnissen vorzubeugen. Was ich eigentlich meinte, sind die Liebhaber des alten Geistes von Tolkiens Hauptwerk, der alten Sprache seiner Zeit, die Carroux in ihrer Übersetzung so gut herübergebracht hat. Denen stößt natürlich eine moderne Übersetzung sehr sauer auf.

Gut, hier ließe sich - so glaube ich - ein richtiger Glaubenskrieg entfachen. Das ist nicht mein Wunsch und nicht das Ziel. Belassen wir es bei: Die Übersetzung des Herrn der Ringe von Krege hat mir nicht gefallen und daran wird sich auch durch den erschwinglichen Preis nichts ändern.

Und an den Rest, der meine Worte als Angriff empfand, auch eine allgemeine Entschuldigung. Es war nicht so gedacht und wohl etwas zwiespältig formuliert. My fault.
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Beitrag #56, verfasst am 27.09.2008 - 20:51
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zuletzt bearbeitet am 27.09.2008 - 20:55
Ehrlich gesagt wusste ich gar nciht, dass eine Übersetzung wie von Krege überhaupt existiert... Ich habe ncoh die gute alte deutsche Übersetzung von Margaret Carroux genossen und bestimmt mehr als 3-mal durchgelsen...

Nu ja, hab mal eine kleine Recherche gemacht und bin auf Elronds Haus gestoßen, eine sehr gute und vor allem genaue HdR-Fanseite.
http://www.elronds-haus.de/translate.htm

Sooo, und dann noch zum ursprünglichen Thema: Nijura-das Erbe der Elfenkrone von Jenny-May Nuyen und die Nebelsängerin von Monika Felten fand ich fürchterlich. Kompression von To Ubukata war auch irgendwie... seltsam und Kafkas die Verwandlung steht mir leider noch bevor (drücke mich ständig davor endlich anzufangen...) ... Ansonsten könnte ich wahrscheinlich noch über sämtliche andere Schulbücher herziehen, na ja... ("Rokal der Steinzeitjäger" "Andorra" "Fahrenheit 451" etc. *würgs*)
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Beitrag #57, verfasst am 27.09.2008 - 22:38
Finara schrieb:
Fibrizo schrieb:

„kurz was zu eragon: Eragon als das Buch des 21. Jhd? OO Ich habs auch recht gerne gelesen und es hat echt gereicht für FF und so, aber es ist 0815, echt nichts besonderes. das Buch des 21. Jhd. sollte doch ne originelle storyline haben, denke ich und Paolini guckt dafür echt zu oft ab.“

Dito, es reicht für eine FF und selbst da wäre es nur eine mittelmäßige, wo jeder dritte, der eine Review hinterlässt über Parallelen zu anderen Werken meckern würde :-)
...Aber mit der „Eragon, uuuuuh so kreativ, das wird garantiert DAS Buch des 21 Jhd ^______^“ Meinung sind die Idioten aus meiner Umgebung leider nicht die Einzigen -.- ... es gibt viele, die so denken o_o ... *unauffällig zu den 20 Gruppen im SchülerVZ schiel* <.<
Und wenn ich frage, was daran dessen würdig wäre, bekomme ich die Antwort „Na, allein die Drachen und so.“ o_O


autsch XD bücher mit drachen sind ja auch soooo selten XD heiliges blechle...! na gut, bei dan brown waren se auch alle fasziniert, hab ich auch nicht verstanden, ehrlich gesagt Oo

noch kurz was zum thema "er war ja erst fünfzehn als er es geschrieben hat" na sicher war er das. Aber wenn ich weiß, mein buch ist nicht gut, dann veröffentliche ich es nicht. Und der typ rühmt sich ja auch mal gern damit, so viel übers schreiben gelesen zu haben und sowas, dass es schon komisch ist. OO mit zwanzig schreibt auch sicher nicht perfekt, nur sollte man dann nen lektor haben, der einem sowas raushaut und gefälligst nicht so abdrehen, wies bei paolini manchmal ausschaut. Denn ganz ehrlich: du kannst mindestens ein drittel des zweiten bandes wegstreichen ohne etwas wesentliches wegfallen lassen zu müssen - und das Buch würde besser werden. Ganz ehrlich: was interessiert mich das leben bei den elfen bez. das "geheime leben der ameisen"?! nen dreck, exakt. Und was er aus Murtagh gemacht ist, regt mich auch auf.   ><
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Beitrag #58, verfasst am 30.09.2008 - 23:30
Eragon, Buch des 21. Jahrhunderts? O.O...
Nein, ich habe den ersten Band wirklich sehr gerne gelesen. Beim zweiten habe ich allerdings vorzeitig aufgehört. Das die Figuren keine neuen waren (Elfen, Zwerge, Drachen, etc.) störte mich ja noch nicht...Das ist eben klassische Fantasie, allerdings sollte -wie schon gesagt wurde- Das Buch unseres Jahrhunderts etwas kreativer gestalltet sein. Was mir an Eragon zunehmend weniger gefallen hat waren die Elfen. Ich meine: die alte Sprache ist ihre, sie sind unsterblich, sie sind allesamt wunderschön, hervorragende Magier und Kämpfer...einfach viel zu perfekt. Ein FF-Autor muss sich ja schon immer in Acht nehmen keine zu vollkommenen Charaktere zu schaffen, weil es sonst von allen Seiten heißt: Mary Sue!!! Igitt!!!

Zu den anderen Büchern, also mir hat "Anemonen im Wind" (ich weiß den Autor schon nicht mehr) überhaupt nicht gefallen. Das war so ein Australienroman: Frau kommt nach langer Zeit zu ihrer Familie und findet das ultimative Familiengeheimnis heraus...Der Mann ihrer Mutter ist nicht ihr Vater! Es war sein Bruder!
Freunde der Familienromane möchte ich keines Falls beleidigen, aber mich spricht dieses Genre einfach nicht an.
Was die Leute sagen ist mir längst total egal, die Andern, die sind wahnsinnig, nur ich bin ganz normal!
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Beitrag #59, verfasst am 02.10.2008 - 13:37
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zuletzt bearbeitet am 02.10.2008 - 13:39
Der letzte wirklich schlechte Roman, den ich gelesen habe, war: Dark Lover (Black Dagger Brotherhood) von J.R. Ward. Solchen Unsinn habe ich selten gelesen. Hatte mir den ersten Band aufgrund der überwiegend sehr positiven Kritiken auf amazon.de gekauft, weil ich auf der Suche nach guten Vampir-Romanen war....
Der fast blinde Hauptcharakter ist immer nur dann blind, wenn es mitleiderregend ist. Wenn er kämpfen muss, trifft er mit seinen Wurfsternen auf den Millimeter genau...coole Sache, stellte sich bloß die Frage: ist er nun blind oder doch nicht....
Begeistern tun auch die klischeehaften Namen:
Rhage = Rage - Zorn
Zsadist = Sadist
Thorment = Torment - Qual, Pein
Wrath = Wrath - Zorn, Wut
Phury = Fury - Furie, Raserei
...ist das nicht ganz großartig und zeugt von besonders großem Einfallsreichtum?
Die Grundstory ist ja noch ganz okay, geht aber leider schon nach wenigen Seiten in einer vollkommen unsinnigen Liebes/Erotikgeschichte unter. Beide können nicht überzeugen, Es ist ein schlechter Vampirroman und ein grottenlechter Liebes- bzw. Erotikroman. Ich meine Sätze wie: "seine Oberarme hatten die Größe ihrer Oberschenkel", sind nicht wirklich erotisch. *g*
Ich weiß nicht, was die Leute daran finden...ein absoluter Fehlkauf.
Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele!
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Beitrag #60, verfasst am 02.10.2008 - 15:59
Drachenreiter schrieb:
Der letzte wirklich schlechte Roman, den ich gelesen habe, war: Dark Lover (Black Dagger Brotherhood) von J.R. Ward. Solchen Unsinn habe ich selten gelesen. Hatte mir den ersten Band aufgrund der überwiegend sehr positiven Kritiken auf amazon.de gekauft, weil ich auf der Suche nach guten Vampir-Romanen war....
Der fast blinde Hauptcharakter ist immer nur dann blind, wenn es mitleiderregend ist. Wenn er kämpfen muss, trifft er mit seinen Wurfsternen auf den Millimeter genau...coole Sache, stellte sich bloß die Frage: ist er nun blind oder doch nicht....
Begeistern tun auch die klischeehaften Namen:
Rhage = Rage - Zorn
Zsadist = Sadist
Thorment = Torment - Qual, Pein
Wrath = Wrath - Zorn, Wut
Phury = Fury - Furie, Raserei
...ist das nicht ganz großartig und zeugt von besonders großem Einfallsreichtum?
Die Grundstory ist ja noch ganz okay, geht aber leider schon nach wenigen Seiten in einer vollkommen unsinnigen Liebes/Erotikgeschichte unter. Beide können nicht überzeugen, Es ist ein schlechter Vampirroman und ein grottenlechter Liebes- bzw. Erotikroman. Ich meine Sätze wie: "seine Oberarme hatten die Größe ihrer Oberschenkel", sind nicht wirklich erotisch. *g*
Ich weiß nicht, was die Leute daran finden...ein absoluter Fehlkauf.


Oh Mann, dankeschön!
Hab mir nämlich auch schon überlegt ob ich mir den kaufen soll oder nciht, aber nach dem was du hier so erzählt hast lass ichs lieber bleiben XDD
Puuuuh... da bin ich jetz aber coh erleichtert^^ DankeDankeDanke
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Beitrag #61, verfasst am 08.10.2008 - 12:21
@Drachenreiter:
Damals hab ich mir auch den ersten Band gekauft - und bin zu dem gleichen Ergebnis gekommen wie du. Aus den gleichen Gründen. Auch ich verstehe nicht, was die Leute an der Reihe finden. Da knistert die Erotik nicht, sie ist einfach nur platt, und die Story..kaum vorhanden. Auch der Stil hat mich nicht angesprochen. Von dieser Reihe kann auch ich nur abraten.
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Beitrag #62, verfasst am 08.10.2008 - 18:41
Also ein Buch, das ich überhaupt nicht ausstehen konnte, ist "Die gebundenen Füße"

Shanghai, 1878: Der kleinen May werden im Alter von zwei Jahren die Zehen gebrochen, denn die Lotusfüße sollen nach altem Brauch ihren Heiratswert erhöhen. Aber May lässt sich ihre Eigenständigkeit nicht nehmen - auch nicht als sie ihren Körper verkaufen muss, um zu überleben...

Hat sich irgendwie interessant angehört und weil ich die chinesische Kultur sehr interessant finde, habe ich mir das Buch dann gekauft.
Obwohl einige Passagen interessant waren, konnte man das Buch überhaupt nicht genießen, da nur ein Bruchteil der Geschichte vom oben angeführten Inhalt handelt, und der restliche Teil der Geschichte irgendwo in Europa spielt. Es geht dann auch nicht mehr um die Chinesin May, sondern um ihre englische Nichte Alice (und andere unwichtige Nebenfiguren) und deren Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn. Das mag ja auch interessant sein, aber wenn ich ein Buch kaufe, das angeblich in China spielt, will ich NICHT über diese Eisenbahn und das Leben von Alice lesen. Was auch sehr anstrengend ist, ist dass immer wieder zwischen verschiedenen Schauplätzen und Zeitpunkten hin und her gesprungen wird. Sobald ein neues Kapitel anfängt, wird von irgendwelchen Geschehnissen 20 Jahre später berichtet, im nächsten Kapitel wieder von Alice 5 Jahre zuvor, aber 15 Jahre nach der Haupthandlung.
Also, wer so etwas mag, hat mit diesem Buch einen Volltreffer gelandet, ich persönlich empfand es beim Lesen als sehr störend, immer wieder neu in die Geschichte kommen zu müssen und habe das Buch dann kurz vor Schluss (etwa 25 Seiten) weg gelegt. Wer sich also eine interessante Geschichte über das Leben im China des 19. Jahrhunderts erhofft, wird leider enttäuscht. Wer auf verwirrende Handlungen und Einblicke in das Leben unbedeutender Nebenfiguren steht, sollte das Buch kaufen.
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Archangel
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Beitrag #63, verfasst am 08.10.2008 - 21:06
Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, dass Leute meinen jetzt schon das Buch des Jahrhunderts gefunden zu haben, wenn das Jahrhundert noch mehr als 90 Jahre dauert...vor Hundert Jahren war der Herr der Ringe noch nicht geschrieben, genausowenig wie z.B. Die Tagebücher der Anne Frank, 1984, Brave new World usw. - und das sind alles Bücher die meiner Meinung nach ziemlich weit vorn emitspielen, wenn es um das Buch des 20. Jhds. geht.


Aber zurück zum Thema. Ich habe Eragorn auch nicht leiden können und musste das zweite Band in der Mitte weglegen weil es einfach nicht mehr ging - man hat das Gefühl der Plot bewegt sich keinen Millimeter, statt dessen bekommt man "Paolinis kurze Abhandlung über Sinn und Unsinn von Religion und Fleischkonsum".Dazu kommt, dass zumindest in der englischen Version deutlich wird, dass Paolini von der Idee besessen ist, in einem Buch kein Wort zweimal zu benutzen.


An Schullektüre habe ich nur ein buch wirklich verabscheut, und das ist Effi Briest. Gleiches Problem wie oben, der Plot braucht ewig um mal nen Schritt voranzukommen, an keinem Punkt interessiert man sich für die Charaktere, und man merkt dauernd, dass Fontane versucht ein Motiv (Zeit) einzubauen. Das einzige Buch im Deutschunterricht, bei dem ich mich geweigert habe es durchzulesen.
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Beitrag #64, verfasst am 09.10.2008 - 00:33
@Archangel
Ich würde dich gerne daraufhiweisen, dass wir im 21. Jhd. leben. ;) Alle von dir genannten Bücher dürften also bei der Wahl des Buches des Jahrhunderts nicht mehr mitspielen, denn schließlich wurden sie im letzten Jahrhundert geschrieben. ;)
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Beitrag #65, verfasst am 09.10.2008 - 01:20
Ich denke mal, Archangel wollte nur sagen, das um 1908 (da hatten wir noch' nen Kaiser!) das Buch des 20. Jahrhunderts noch nicht veröffentlicht war. Und das man also auch 2008 noch nicht sagen kann, welches das Buch des 21. Jahrhunderts sein wird
Meine Waffe ist das Wort, und ich scheue auch nicht davor zurück, es zu benutzen!

Mick Brisgau-der letzte Bulle
redtiger
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Beitrag #66, verfasst am 09.10.2008 - 01:24
Die Welle das Buch kann ich auch nicht wirklich empfehlen, da ich es eher zum einschlafen fahnde. War einer meiner Schullektüren. Wiederum der Film war echt klasse und daher werde ich ihn mir noch 100 mal mehr angucken.^^ Von Bücher die ich empfehlen kann sind die Tomb Raider Romane. Die auf die Computer spiele Reihe basiert.

Zwar ist es jedes mal ein Anderer Autor, aber die Bücher sind spannend bis zum Schluss. Klar wer kein Fan von TR ist der hat vielleicht nicht all zu viel spaß mit, kann es dennoch mal ausprobieren.

Grüße red
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Beitrag #67, verfasst am 09.10.2008 - 09:35
Die Tote ohne Namen, war das schrecklichste Buch dass ich je gelesen habe, schon bei den ersten hundert Seiten bin ich eingeschlafen. Hab es aber doch zu ende gelesen, weil ich angefangene Bücher immer bis zum Schluss lese.
★Träume niemals von den Träumen der Erwachsenen,
denn wirklich wahre Träume haben ganz allein die Kinder!☆
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Beitrag #68, verfasst am 11.10.2008 - 14:32
Also ich finde, dass sowohl Der Schwarm, als auch die Anne Rice Bücher, und auch Goethes Faust tolle Bücher sind!
Und die Goldener Kompass - Magisches Messer - und Das Bernstein-Teleskop - Triologie hat mich richtig gefesselt, gerade weil die Welt so kalt war, ich finde da wurde nichts beschönigt und eine richtig glaubwürdige, grausame Welt wurde geschaffen. Fand ich toll, hat mich richtig mitgerissen!

Welches Buch ich absolut öde und langweilig und unnötig fand, ist Die Zauberin von Märchenmond. Ich dachte mir, wie toll, endlich eine Fortsetzung zu der Märchenmond-Triologie, die ich als Kind so sehr geliebt habe, aber ich wurde bitter enttäuscht. Ich finde es mehr als lächerlich, wenn in einer vorher so originellen Welt mit unbekannten Charakteren auf einmal Märchenfiguren herum springen... Hab mich echt da durch gequält...

Und kennt jemand die Schullektüre "Romeo und Julia auf dem Dorfe"? So nen Mist hab ich echt ewig nicht gelesen ^^
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Beitrag #69, verfasst am 15.10.2008 - 11:05
Eh, ich haue in die selbe Kerbe wie timespanned soul, His Dark Materials sind toll! Basta.
Wer andres behauptet kann mich in der Ecke beim lauten Singen wiederfinden, wo
ich mit Tante Ingo Tee trinke....

Wirklich mauvaise waren "Die Zwerge" von olle Heitz. Schalecht. Eragon entlockte mir hysterische
Lachkrämpfe und nur die Kommentare meines Mitbewohners zur Reichlich homoerotischen Beziehung
zwischen Eragon und Horst haben mich bei Stange gehalten.

Mies nach hinten raus fand ich auch die Garax-Sache von Markolff Hoffman, argh, leblos.

Alles was Karin König übersetzt hat (ich vermute, sie ist ein babelfish-vorläufer) ist auch oft
hart, aber nur, weil die es einfach nicht draufhat, zu übersetzen.

Aber Eragon als Buch des Jahrhunderts? Narf, ungefähr so signifikant wie ein "teh bestest song evärr" - youtubekommentar. Meine Güte.
"The country is being destroyed by zombies, but I'll sit in my ivory tower and contemplate the nature of time and space"
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Beitrag #70, verfasst am 16.10.2008 - 15:09
für mich ist alles von schiller ein wahrer graus, den kann ich  gar nicht brauchen (schullektüre -.-) und "nathan der weise" fand ich jetzt nicht so lesenswert, um ihn ein zweites mal lesen zu müssen, aber vll ändert sich meine einstellung in den nächsten jahren noch^^.
richtig daneben gelangt hab ich eigentlich noch nie, muss ich ganz ehrlich zugeben^^
Det finns ett system! - Ah, är det så?
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Beitrag #71, verfasst am 16.10.2008 - 20:10
Die Bl(r)echtrommel von Grass! Mich schaudert's heute noch. Schullektüre... mehr muss man nicht sagen...

Hohlbein kommt mir auch nicht noch mal ins Haus. Ich war von seiner Robin-Hood-Version Kevin von Locksley wirklich enttäuscht, habe es inzwischen entsorgt, und von seinen drei Filmbüchern zu Fluch der Karibik war ich vom Schreibstil nur mäßig begeistert (vom Drehbuch zu schreiben, nützt zuweilen auch nichts).
"Was für ein Mann ist ein Mann, der nicht die Welt verbessert?" ( Balian von Ibelin)
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Beitrag #72, verfasst am 18.10.2008 - 00:38
Nathan der Weise ist allerdings von Lessing ^^ Ich dachte auch, dass "Nathan der Weise" schrecklich ist, was aber sicherlich auch daran lag, dass wir einen Lehrer hatten, der uns das ganze Buch total versaut hat.
Jetzt, ein Jahr später, bin ich grade dabei für die Schule Maria Stuart von Schiller zu lesen und... ja, was soll ich sagen... der ganze erste Auftritt ist mal voll fürn ****** , es passiert nichts, ist kein bisschen Leben drin, Spannung die angeblich aufgebaut werden soll machte sich bei mir kein bisschen spürbar... Nunja ;) Danach wirds aber etwas besser und Figuren wechseln sogar mal den Raum O_o ^^
“I’m not gay” – that was one of the most beautiful sentences in the whole movie. The two characters love each other and it doesn’t matter what they call it.
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Rang: Ghostwriter
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Beitrag #73, verfasst am 22.10.2008 - 17:27
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zuletzt bearbeitet am 22.10.2008 - 17:27
John Clutes, "Sternentanz"

Ein Science Fiction Roman, der wahrscheinlich unter Drogen entstand und den man auch nur völlig zugedröhnt lesen kann.
Ich hatte jedenfalls noch Wochen, nachdem ich durch war, irre Träume, obwohl ich euch bis heute nicht sagen kann, worum es in dem Buch eigentlich geht.
"Jonain päivänä sinä epäonnistut niin huikeasti, niin kunnianhimoisesti, niin perinpohjaisesti, että koko taivas loistaa ja kuut pyörivät ja itse jumalat paskantavat komeettoja riemuissaan."

(gnadenlos geklaut bei Scott Lynch)
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Beitrag #74, verfasst am 23.10.2008 - 15:11
ich weiß, das "Nathan" von lessing ist^^ ich meinte damit, dass ich das buch schrecklich fand, auch wenn es nicht von schiller ist.
Det finns ett system! - Ah, är det så?
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Rang: Zeitungskorrespondent
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Beitrag #75, verfasst am 23.10.2008 - 19:44
Noctifer schrieb:
Markus Heitz: "Sanctum" und "Ritus"
OMG. Klischeeüberladen mit einem Gary Stu als Hauptprotagonisten und Schubladencharakteren als Handlungtreiber, sowie einem vorhersehbaren Plot.
Und teilweise Rechtschreib- und Grammatikfehler. Nicht zu vergessen fehlende Satzzeichen.


DANKE.
Meine ganze Familie liebt diese Bücher abgöttisch, so wie viele meiner werten ( *hust*) Klassenkameraden. Ich fand sie furchtbar, und dachte schon mein Urteilsvermögen würde den Bach herunter gehen :D
"Now let's be clear, I don't love her, okay? I just miss her when she's not around, I think about her all the time and I imagine us one day running towards each other in slow motion and I'm wearing a brown suede vest."
 
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