sevil
Anonymer Benutzer
Ich denke, es kommt auf dein Ziel an. Wenn es dir z.B. um Einfühlung geht, ist grau immer gut. Kaum einer ist wirklich weiß oder wirklich schwarz oder sieht sich so, deswegen wird er eher den Zugang zu grauen Figuren finden. Wenn es aber darum geht, etwas darzustellen um evtl. etwas in deinen Lesern zu bewirken, machen sich die Extreme besser. Jemand, der wirklich nur böse ist, ist in seiner Ausschließlichkeit und Allmacht sehr faszinierend. Ich muss da gerade an Atreus denken, der seinem Bruder die Kinder abschwatzt, sie eigenhändig in einem Ritual schlachtet, kocht und mit diebischer Freude ihrem Vater, seinem Bruder, als Mahl serviert. Der umgekehrte Fall ist z.B. Forrest Gump, in seiner Einfältigkeit und Gutmütigkeit nicht weniger faszinierend.
Ich glaube, dass beides (grau und klar definiertes schwar-weiß) seine Vor- und Nachteile hat. Wer in grau malt sollte öfters mal die Farben neu mischen, mit kleinen Pinseln malen und aufpassen, dass nicht alles ineinander verläuft. Wer schwarz-weiß malt, braucht eine ganze Wand, große Pinsel und eine kühne Hand, sonst bleibt das Bild farblos und uninteressant.
Bei einer Mischung der beiden Stile bin ich immer skeptisch. Das bedeutet nämlich leider meistens, dass das eine zugunsten des Anderen angepasst wird und deshalb den größten Teil seiner Faszination verliert. Es gibt nur ganz wenige, die es schaffen, in schwarz-weiß so fein und präzise zu malen, dass es grau scheint, oder grau so fein zu mischen, dass das ursprüngliche Schwarz und Weiß durchscheint.
Sorry, wenn das ein wenig kryptisch ist, aber irgendwie kann ich das anscheinend diesmal nicht besser ausdrücken.
Ich glaube, dass beides (grau und klar definiertes schwar-weiß) seine Vor- und Nachteile hat. Wer in grau malt sollte öfters mal die Farben neu mischen, mit kleinen Pinseln malen und aufpassen, dass nicht alles ineinander verläuft. Wer schwarz-weiß malt, braucht eine ganze Wand, große Pinsel und eine kühne Hand, sonst bleibt das Bild farblos und uninteressant.
Bei einer Mischung der beiden Stile bin ich immer skeptisch. Das bedeutet nämlich leider meistens, dass das eine zugunsten des Anderen angepasst wird und deshalb den größten Teil seiner Faszination verliert. Es gibt nur ganz wenige, die es schaffen, in schwarz-weiß so fein und präzise zu malen, dass es grau scheint, oder grau so fein zu mischen, dass das ursprüngliche Schwarz und Weiß durchscheint.
Sorry, wenn das ein wenig kryptisch ist, aber irgendwie kann ich das anscheinend diesmal nicht besser ausdrücken.
