Sandfrauchen schrieb:
Ausoo, das mim Bärndütsch isch so - mer schriibed "Bärndütsch" (@Taliessina).
Dä Dialäkt esch für einege sechör na schwär z verstooh, well das scho einigi Schwiizer nöd verstooh chönned.
Jedefaus ischs gäng emmer na so, dass me säid, dass d Bärner die auerlangsamschte vo de ganze Schwiizer sen, aber eg be säuber Bärneri, und eg be eigentle scho na rächt schnäu, zumengst am Telefon wenni met öpperem rede tue oder so.
Bis auf "öpperem" verstehe ich hier auch alles. Vielleicht tut man sich als Österreicher leichter, das zu verstehen, weil es bei uns im Land so viele verschiedene Dialekte gibt. Man hört im Alltag eigentlich so gut wie nie richtig schönes Hochdeutsch, da gewöhnt man sich schnell an die eigenwilligsten Dialekte :D
@Artanis: Ich finde zum Beispiel, dass das (was Sandfrauchen geschrieben hat) von der Art, wie die Vorarlberger reden, gar nicht sooo weit weg ist. Obwohl Geschriebenes vielleicht auch leichter zu entziffern ist, als wenn man es nur hört. Wobei mir ein Vorarlberger mal erklärt hat, dass sich die Vorarlberger gegenseitig manchmal nicht verstehen, wenn sie aus unterschiedlichen Gegenden kommen :D
Btw da wir einen ziemlich ähnlichen Dialekt haben, kennst du den Ausdruck "des gfreit mi nid", wenn man sagen will, dass man auf etwas keine Lust hat? Eine Studienkollegen aus der Unterstmk und eine aus Kärnten ziehen mich damit immer auf, wenn ich das sage :D
Ich wusste nicht einmal, dass das im Rest von Österreich offensichtlich keine Redewendung ist.
Ich fragte dich, warum dein Auge gern in meinem Auge ruht, so wie ein reiner Himmelsstern in einer dunklen Flut. Du sahest lang mich an, wie man ein Kind mit Blicken misst, und sagtest freundlich dann: Ich bin dir gut, weil du so traurig bist.