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Beitrag #26, verfasst am 17.02.2010 - 09:52
Ich weiß nie genau, wie meine Protagonisten aussehen.
Auch wenn ich lese, habe ich nie die Menschen vor Augen. Nicht vom Aussehen her.
Obwohl ich natürlich bei meinen Charakteren größtenteils den Kleidungsstil kenne, die Haarfarbe und die Augenfarbe weiß.
Aber... Aber vor Augen? Nö.
Ich weiß nicht, wo die Falten sind. Ich weiß nicht, wie groß die Nase ist. Beschreibt man jemals so etwas? Ich nicht.
Meine Leser sollen sich das selbst vorstellen, wenn sie möchten.
Ich kenne aber jeden einzelnen Charakterzug meiner Protagonisten, jede Reaktion auf noch so unmögliche Situationen.

Ich wusste nie, das andere sich das Aussehen so genau vorstellen, aber auch mal interessant zu wissen. :)
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Beitrag #27, verfasst am 18.02.2010 - 19:12
Ich habe nie Probleme damit mir meine Charaktere vorzustellen, aber ich habe nie jemandem im realen Leben gesehen der/ oder die ihnen ähnliche sieht.
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Beitrag #28, verfasst am 19.02.2010 - 00:08
Meiner Meinung nach musst dein keine haargenaue Beschreibung deines Protagonisten haben. Im Endeffekt liegt es bei der Vorstellungskraft des Lesers, wie der Protagonist für ihn aussieht. Leute wie ich, die sich beschriebene Personen (so gut sie auch beschrieben sind) nicht gut vorstellen können orientieren sich einfach an lebenden Menschen, die sie irgendwo schon mal gesehen haben.

(Ich hab mir Professor Lupin aus dem 3. Harry Potter Band wirklich das komplette Buch hindurch partout als den Schauspieler von professor Quirrel aus dem 1. Film vorgestellt, Beschreibung hin oder her)

Zudem denke ich kann zu viel Beschreibung den Leser auch überfordern (ich musste mich bei den Harry Potter Büchern auch ständig wieder daran erinnern, dass Harry ne Narbe hatte). Weniger ist manchmal mehr, gib einige wichtige Aussehensmerkmale an, aber wirklich nur das Wichtigste, nicht jede einzelne Pore seines Gesichts ^^
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Beitrag #29, verfasst am 19.02.2010 - 16:25
Kiwi90 schrieb:
Meiner Meinung nach musst dein keine haargenaue Beschreibung deines Protagonisten haben. Im Endeffekt liegt es bei der Vorstellungskraft des Lesers, wie der Protagonist für ihn aussieht. Leute wie ich, die sich beschriebene Personen (so gut sie auch beschrieben sind) nicht gut vorstellen können orientieren sich einfach an lebenden Menschen, die sie irgendwo schon mal gesehen haben.

(Ich hab mir Professor Lupin aus dem 3. Harry Potter Band wirklich das komplette Buch hindurch partout als den Schauspieler von professor Quirrel aus dem 1. Film vorgestellt, Beschreibung hin oder her)

Zudem denke ich kann zu viel Beschreibung den Leser auch überfordern (ich musste mich bei den Harry Potter Büchern auch ständig wieder daran erinnern, dass Harry ne Narbe hatte). Weniger ist manchmal mehr, gib einige wichtige Aussehensmerkmale an, aber wirklich nur das Wichtigste, nicht jede einzelne Pore seines Gesichts ^^


Ich denke das kannst du nicht veralgemeinern. Jeder Leser ist anders, die einen so wie du Kiwi90 wollen keine genaue Beschreibung eines Charakters, die andere Sorte, so wie ich mögen gut Beschriebene Charaktere. Klar gibt es immer Differenzen wenn man ein Buch liest z.B. Harry Potter und dann in der Verfilmung den Schauspieler sieht, der scheinbar kaum Ähnlichkeit mit der eigenen Vorstellung hat, aber jetzt einfach zu sagen beschreibe nur das nötigste des Charakters finde ich nicht gut.
Es ist viel besser wenn die Menge der Beschreibung der Wichtigkeit des Charakters entspricht. So sollte der Protagonist ziemlich gut beschrieben sein, bei Charakteren, die keine wichtige Rolle haben und einfach da sind damit der Protagonist nicht allein in der Szenerie rumsteht reicht auch eine dürftige beschreibung, z.B. er hatte die Statur eines Footballspielers.
Meine Meinung.
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Beitrag #30, verfasst am 26.02.2010 - 17:46
Und auch meine!  
Ich mag gut beschriebene Protas auch gerne.
Besonders wenn schön viele Metaphern drin sind...
Ich mach das selbst auch sehr gerne!
Also ich mal Langweile hatte, hab ich mal alle meine Protas beschrieben...
Ich hab für jede ungefähr ne Wordseite verwendet  
Da steht wirklich jede Kleinigkeit drin!
Aber rausbringen würd ich die nie!
Dafür wär das zu Langweilig und ich kenn auch zu viele die das nicht mögen!
Für meine Storys nehm ich nur die kurz gefasste Variante  

Wenn ich eine Story lese finde ich es manchmal schlimm, wenn man am Anfang keine genaue Beschreibung hat.
Dann stellt man sich immer einen 08/15 Chara vor...
... und irgendwann in der Mitten kommt dann raus, das der Chara Feuerrote Haare hat oder Augen, die einen Stich ins lilane gehen...  
Da kann ich nu sagen: Eine Besonderheit an Aussehen muss am Anfang erwähnen!!!
Nen 08/15 Chara nicht so sehr, den stellt man (jedenfalls ich) sich sowieso vor, wenn keine Beschreibung dabei ist!

LG Cora
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Beitrag #31, verfasst am 17.05.2010 - 23:30
Als Schreiber:
Bei meinen eigenen Geschichten habe ich immer ein ziemlich genaues Bild im Kopf. Manchmal enstehen die Geschichten sogar wegen den Charakteren^^
Wenn ich Ideen habe, dass laufen sie bei mir oft wie in Film ab.
Versuchte schon oft diese Bilder zu zeichnen, gelang aber nicht wirklich.

Als Leser:
Fällt es mir oft schwer die Charaktere vorzustellen. Manchmal hab ich bis zum Ende nicht wirklich ein Bild im Kopf, andere wiederum sind sehr deutlich. Wieder andere entprechen nicht der Beschreibung um Buch, weil ich sie entweder vergessen habe oder die Beschreibung "zu spät" kam. Da hatte ich dann schon ein eigenens Bild. Manchmal bekomme ich aber im Laufe der Zeit auch ein neues Bild, welches das voherige ablöst *g*
Nichts mit regelemäßigkeit bei mir *g*

Frage:
Soll man den Char überhaupt beschreiben? Ich mags, wenn er genau beschrieben wird, andere kritisieren oft, dass man dem Leser die Freiheit lassen sollte, sich das Aussehen selbst auszudenken. Wie seht ihr das?
Ich hab keinen Bock mehr...
... deshalb such ich mir jetzt einen.
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Beitrag #32, verfasst am 17.05.2010 - 23:44
Also je länger ich mich mmit einem Charakter beschäftige, desto detailierter ist er, dann hat er auch genau ein Gesicht und alles, zB bei meiner "Helena", die existiert schon so lang in meinem Kopf und redet und interagiert da mit allen möglichen anderen Figuren, dass ich sie so gut wie meine beste Freundin kenne, jede ihre Angewohnheiten, wie sie aussieht in den verschiedenen Gemütslagen... aber ich würde sie dennoch nie todbeschreiben, so wie AbraCadaver erwähnt hat, weil jeder sofort ein eigenes Bild im Kopf hat, auch wenn sie gesichtslos ist...

Beim Lesen hingegen haben nie alle Personen bei mir Gesichter, keine Ahnung, wieso...
Alice grew up. So did Wonderland.
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Beitrag #33, verfasst am 18.05.2010 - 00:50
AbraCadaver schrieb:
Frage:
Soll man den Char überhaupt beschreiben? Ich mags, wenn er genau beschrieben wird, andere kritisieren oft, dass man dem Leser die Freiheit lassen sollte, sich das Aussehen selbst auszudenken. Wie seht ihr das?


Zuallererst: Man sollte sich rechtzeitig entscheiden. Wenn man eine Figur in Kapitel 2 einführt und erst in Kapitel 9 erwähnt, dass sie übrigens blaue Haare und blonde Augen - nein, andersrum - hat, ist das zu spät. Dann habe ich sie mir vielleicht schon längst als Brünette vorgestellt.
Mag jetzt vielleicht trivial klingen, aber ich habe sowas schon mal gelesen. Da saß ich dann irgendwann in der MItte des Buches, stolperte über ein äußeres Merkmal und fragte mich: "Echt jetzt? Wurde das irgendwo schon mal so erwähnt? Das passt ja GAR nicht."
Ich muss dazu aber auch gestehen, dass ich manchmal auch ziemlich gut darin bin, die Charakterbeschreibungen zu ignorieren - und das noch nicht mal absichtlich. Bestimmte Namen bewirken bei mir die Vorstellung einer bestimmten Art von Person - und das müssen nicht mal Namen von Leuten sein, die ich kenne. Ich weiß, dass das auch eigentlich ziemlich irrational ist und es dafür keinen wirklichen Grund gibt. Schließlich gibt es lauter verschiedene Leute, die z.B. Lukas heißen. Aber bei dem Namen habe ich zunächst ein bestimmtes Bild im Kopf.

Für mich müssen Beschreibungen des Charakteraussehens nicht zwangsläufig sehr ausführlich sein. Ich kann auch so mein Kopfkino anschmeißen. Allerdings kommt es auch immer auf die Fähigkeiten des Autors an. Einige können das Aussehen wunderbar unauffällig und doch gezielt beschreiben und toll in Szene setzen. Da lese ich gerne mit und lasse mir ein paar weitere Farbnuancen ins Kopfkino einbauen ;)
Aber es gibt auch so Fälle, wo ich mir denke: "Halt die Klappe! Sag mir nicht schon wieder, dass er kinnlange schwarze Haare hat und so verdammt gut aussieht! Ich hab's geschnallt!"

Für mich persönlich sind die Beschreibungen der Äußerlichkeiten auch immer eine ziemliche Herausforderung - einfach weil ich nicht denke, besonders gut darin zu sein. Das könnte aber auch an der personalen Erzählweise liegen, in der ich meist schreibe (*sich rausred*). Es kommt mir einfach so unnatürlich vor, wenn ein Protagonist durch seinen Alltag schlurft oder - noch schlimmer - durch eine temporeiche Actionszene jagt und sich dann erst mal die Zeit nimmt, alle, die mit ihm unterwegs sind, ausführlich von Kopf bis Fuß zu beschreiben.
Deswegen brauche ich immer erste Begegnungen oder andere Umstände, die eine Beschreibung rechtfertigen oder erzwingen. Das geht mir selbst oft auf den Keks und deswegen kommen auch Teile meiner Beschreibungen vielleicht zu spät und sie sind selten sonderlich ausführlich. Ich gebe mir Mühe, aber oft ... ja ... Ich glaub, ich beende den Post jetzt mal ...
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Beitrag #34, verfasst am 18.05.2010 - 10:04
Coralie Halliwell schrieb:
Und auch meine!  
Ich mag gut beschriebene Protas auch gerne.
Besonders wenn schön viele Metaphern drin sind...




Bloß nicht! Bei sowas will ich immer schreiend wegrennen...

Subtile Beschreibungen - ja. Absolut. Besondere Merkmale dürfen natürlich erwähnt werden, aber nicht alle fünf Sätze wieder.
Aber Sachen wie "Augen wie ein sturmgraues Meer", "schwellende blutrote Lippen" (wobei das noch geradezu harmlos ist - schlimmeres fällt mir aber gerade nicht ein) - absolutes No go!
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Beitrag #35, verfasst am 18.05.2010 - 21:33
@ Lapis

Würde ich nicht unbedingt sagen.

habe bei Harry Potter einige solcher Beschreibungen gesehen...

Dein Beispiel ist nervt mich auch eher aus einem anderen Grund... die Personen werden glorifiziert und... naja... "überirdisch" gemacht.

Du weisst schon... die hat nicht einfach normal rote Lippen, die sind halt schon schwelend und blutrot.

Der hat nicht einfach graublaue Augen, sondern sturmgrau usw... Die Person wird durch äußerlichkeiten idealisiert und interessanter gemacht.

Wer so aussieht, der muss ja interessant sein.... *gähn*

Aber prinzipiell... zumindest kein absolutes no-go

LG Seraphin

PS: Beispiel... Scrimgour sah aus, wie ein alter Löwe wegen seienn haaren usw... so wurde er beschrieben. Ich fand es okay....
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Beitrag #36, verfasst am 18.05.2010 - 22:49
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zuletzt bearbeitet am 18.05.2010 - 22:53
Mir ist gerade was aufgefallen, aufgrund dieses Threads.
Ich beschreibe die Personen optisch irgendwie nie. Also bei FFs mach ich das absichtlich nicht so. Eben weil der Leser doch eh weiß wie die Characktäre aussehen Aber auch bei eigenen Sachen.
Hab ein paar auf dem Pc- da steht nix über Haarfarbe, Augenfare oder Figur. Oder auch Sachen die ich mit 12 bis 14 geschrieben hab, nix.
Die Einzigen Geschichten, wo ich zumindest die Hauptperson beschrieben hab, waren Sachen die ich mit ca 14, wo die Hauptperson so aussehen sollte, wie ich wollte, dass sie aussieht oder evtl zugegeben wie ich gerne aussehen würde. Ja doch meine grüßten Mary Sues entstsnden mit ca 14.

Also ich weiß nicht wie das zu beurteilen ist, dass ich es nie beschrieben habe, aber als ich 12 war hat sich keiner meiner gleichaltrigen Freunde beschwert. Und meine Mutter, die mal an ein paar Sachen geraten ist, hat es nie angemerkt, obwohl sie extrem viel Unterhaltungsliteratur verschlingt.

Was mir aber aufgefallen ist. Bei leuten, die ihre Characktäre noch so gut beschreiben, fehlt das halbe Gesicht. Augenfarbe, Haarfarbe Figur- also das fehlt zugegebenermaßen echt bei mir, aber das selten ließt man z.B weiches oder markanntes Gesicht., Augenfalte, Grübchen. Fast nirgends liest man schmale Lippen, große Nase oder anders herum. In Harry Potter selber liest man sowas, aber in FFs scheint es wichtig zu sein, wie man geschminkt ist oder was man an hat oder wie die Frisur sitzt.

@ seraphin Naja bei Draco steht dauernd Sturmgrau. Nervt mich langsam auch, genau wie Hermines(nach ihrer ach so großen Verwandlung) sanften Wellen, aber er hat auch nicht blaugrau sonder hellgrau. (Musste mal klugscheißern). Aber wie erotisch wären schon mausgraue Augen?
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Beitrag #37, verfasst am 18.05.2010 - 23:07
Ich beschreibe meine Protagonisten immer recht früh, wobei ich sie ziemlich gewöhnlich aussehen lasse.
Die Protagonistin meiner FA zB hat ein "rundes Gesicht, irgendwo zwischeng ewöhnlich und recht hübsch, dunkelblaue Augen und undefinierbare braun-blonde Haare". Noch dazu ist sie ein bisschen rundlich^^
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Beitrag #38, verfasst am 18.05.2010 - 23:09
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zuletzt bearbeitet am 18.05.2010 - 23:13
Hmmm ... naja. Richtige Auffälligkeiten wie z.B. eine Beinprothese, eine krumme Nase oder einen riesen Leberfleck im Gesicht nicht zu beschreiben halte ich ehrlich gesagt nicht für richtig. Es ist unrealistisch, denn auffällige Menschen fallen ja nunmal auf ^^. Und je nachdem, wie der Protagonist, also der Beobachter, aus dessen Sicht geschrieben wird, gestrickt ist, sind die Beschreibungen dann blumig, sarkastisch, genau, nüchtern, et cetera.
Oder auch aus der Sicht des Hauptcharakters attraktive Personen ... wäre unrealistisch, wenn man nichts über ihr äußeres erfährt. Und ob dann da steht: "Seine sturmgrauen Augen blickten sie durchdringend an." oder "Als er sie anstarrte, fiel ihr auf, dass seine Augen grau waren" hängt dann auch wieder vom Charakter des/der Prota ab.
Ich finde, man sollte sich da nicht so festlegen.

Was mich persönlich nervt, auch wenn der Hauptcharakter ein Teenager und schwerst verliebt ist, wäre ein zu häufiges Erwähnen irgendwelcher optischen Vorzüge des Love Interest.
Vielleicht liegt es an mir ... Ich denke nicht so sehr im kleinsten Detail. Ich sehe den Menschen eher als Ganzes, weswegen ich nicht nachempfinden kann, wie man ständig nur über die Marmorbrust oder die goldenen Augen schwärmen kann *fg*

Edit: den Hauptcharakter beschreibe ich höchstens ein kleines bisschen. Wenn es denn einen einzigen gibt. Da wird höchstens mal z.B. über das Bäuchlein gejammert, sich wegen der Hühnerbrust geärgert, oder eine Haarsträhne in der entsprechenden Farbe gezwirbelt.
Ansonsten lasse ich die Charaktere _einander_ beschreiben ... (meistens sind es bei mir mehrere)
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Beitrag #39, verfasst am 19.05.2010 - 00:04
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zuletzt bearbeitet am 19.05.2010 - 00:04
Artanis schrieb:
Ansonsten lasse ich die Charaktere _einander_ beschreiben ... (meistens sind es bei mir mehrere)

Ja, genau das.
Aber bei mir persönlich taucht dann oftmals das Problem auf, dass sie vielleicht erst mal was anderes zu tun haben als sich gegenseitig zu beschreiben - vor allem wenn es Charaktere sind, die sich nicht zum ersten Mal begegnen. Und dann bräuchte ich vom Status der Geschichte her vielleicht Beschreibungen (einfach weil sie später nicht mehr passen), aber vom Geschehen her kann ich sie nicht gebrauchen (einfach weil sie da noch nicht passen). Und dann ergeben sich erzwungene Beschreibungen oder ich zermatere mir das Hirn, um das ganze unauffällig einfließen zu lassen.

Und @ nachtrude: Als Fanfiction-Autor hat man es in diesem Fall einfach einfacher - eben weil das Aussehen der Charaktere, über die man schreibt, schon bekannt ist. Da hat wer anders die Arbeit für einen übernommen ;)
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Beitrag #40, verfasst am 19.05.2010 - 00:06
MySecretsKeeper schrieb:
Aber bei mir persönlich taucht dann oftmals das Problem auf, dass sie vielleicht erst mal was anderes zu tun haben als sich gegenseitig zu beschreiben - vor allem wenn es Charaktere sind, die sich nicht zum ersten Mal begegnen. Und dann bräuchte ich vom Status der Geschichte her vielleicht Beschreibungen (einfach weil sie später nicht mehr passen), aber vom Geschehen her kann ich sie nicht gebrauchen (einfach weil sie da noch nicht passen). Und dann ergeben sich erzwungene Beschreibungen oder ich zermatere mir das Hirn, um das ganze unauffällig einfließen zu lassen.


Woher kenn ich das bloß?
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Beitrag #41, verfasst am 19.05.2010 - 00:08
Artanis schrieb:
MySecretsKeeper schrieb:
Aber bei mir persönlich taucht dann oftmals das Problem auf, dass sie vielleicht erst mal was anderes zu tun haben als sich gegenseitig zu beschreiben - vor allem wenn es Charaktere sind, die sich nicht zum ersten Mal begegnen. Und dann bräuchte ich vom Status der Geschichte her vielleicht Beschreibungen (einfach weil sie später nicht mehr passen), aber vom Geschehen her kann ich sie nicht gebrauchen (einfach weil sie da noch nicht passen). Und dann ergeben sich erzwungene Beschreibungen oder ich zermatere mir das Hirn, um das ganze unauffällig einfließen zu lassen.


Woher kenn ich das bloß?

Jetzt fühl ich mich damit zumindest nicht mehr so allein ;)
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Beitrag #42, verfasst am 19.05.2010 - 11:18
Seraphin schrieb:

PS: Beispiel... Scrimgour sah aus, wie ein alter Löwe wegen seienn haaren usw... so wurde er beschrieben. Ich fand es okay....


Machst du das absichtlich, dass du immer meine Beiträge rauspickst und drauf antwortest?

Du weißt ganz genau, dass wir in vielen Dingen sehr unterschiedliche Ansichten haben.

Ich steh halt nicht auf Metaphern - auf alle Fälle nicht in der Art, wie es oft bei Liebesgeschichten vorkommt. Oder eben bei jemandem, der blumigen Schreibstil liebt. Das hab ich gemeint. Und ich will auch keine haarkleine Beschreibung des Protas bis zum kleinsten Härchen. Es nervt mich und stört meine eigene Vorstellung.

In dem Buch, das ich gerade lese, weiß ich vom Mentor und besten Freund der Hauptperson nur, dass er vertrauenerweckend aussieht, sehr groß ist, Alter unbestimmbar (sieht rein äußerlich aus wie Mitte 30, macht aber den Eindruck von viel mehr Lebenserfahrung), dunkle Augen. Ob die Haarfarbe vorkam, weiß ich gerade nicht, aber sowas vergesse ich eh gern wieder (es sei denn, es wird ständig erwähnt und dann tritt der letzte Satz im vorigen Absatz in Kraft)... Mittlerweile hat er eine Narbe im Gesicht.

Insgesamt werden die Personen in diesem Buch weniger nach Aussehen beschrieben, sondern mehr nach dem Eindruck, den sie auf die Prota machen. Vertrauenerweckend. Streng. Mütterlich. Kämpferisch. Oft - je nach Lage - eine Mischung aus alledem .

Die Löwen-Beschreibung für Scrimgeour, die ist etwas, sowas könnte einem durch den Kopf schießen, wenn man den vor sich sieht. Das ist wiederum mehr Eindruck als Aussehen.

Die Sache mit den Augenfarben: Ich finde es ein bisschen seltsam, Grau prinzipiell Graublau zu nennen. Nur weil man weiß, dass Grau eine Mischung ist, heißt das noch lange nicht, dass man es auch sieht. Und in hellgrauen Augen siehst du ganz sicher kein Blau - außer du schaust auf eine Entfernung von zehn cm rein. Da ist das Blau nämlich viel zu hell, als dass du das auf eine normale Entfernung erkennen könntest.

nachtdrude schrieb:
Mir ist gerade was aufgefallen, aufgrund dieses Threads.
Ich beschreibe die Personen optisch irgendwie nie. Also bei FFs mach ich das absichtlich nicht so. Eben weil der Leser doch eh weiß wie die Characktäre aussehen Aber auch bei eigenen Sachen.
Hab ein paar auf dem Pc- da steht nix über Haarfarbe, Augenfare oder Figur. Oder auch Sachen die ich mit 12 bis 14 geschrieben hab, nix.


Ja, bei FFs finde ich das auch immer ziemlich überflüssig. Aber es gibt auch andere Storys, die prima ohne auskommen.
Meine Tochter schreibt Kurzgeschichten, in denen allenfalls kleine Besonderheiten des Aussehens erwähnt werden, ein Muttermal, ein Hinken, solche Sachen. Ansonsten bleibt das Kopfkino wohltuend frei.

Wenn ein Prota als "schön" beschrieben wird und dann kommt eine ganze Aufzählung von Dingen, die ich womöglich gar nicht als schön empfinde, fühle ich mich sogar mehr oder weniger veräppelt. Da kriegt man dann vorgeschrieben, was man schön zu finden hat...
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

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Beitrag #43, verfasst am 19.05.2010 - 11:34
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zuletzt bearbeitet am 19.05.2010 - 11:35
Lapislazuli67 schrieb:
Wenn ein Prota als "schön" beschrieben wird und dann kommt eine ganze Aufzählung von Dingen, die ich womöglich gar nicht als schön empfinde, fühle ich mich sogar mehr oder weniger veräppelt. Da kriegt man dann vorgeschrieben, was man schön zu finden hat...


Ja, das ist ein kleines Problem. Verstehe ich, ja. Wenn ein breites, kantiges Kinn und "verwuschelte bronzefarbene Haare", und dann vielleicht auch noch eine zarte, schmale Statur in einem Atemzug mit überirdischer Schönheit genannt werden, komme ich mir auch veräppelt vor. Ich finde breite, kantige Männerkinne und dürre Jungs nunmal nicht schön. Erst recht nicht überirdisch schön. Und kurze, verwuschelte Haare auch nicht, egal von welcher Farbe *fg*
Andererseits ... ist es nicht so, dass man nicht hauptsächlich als Leser den Charakter schön finden muss, sondern dass eher herüberkommen sollte, dass der andere Charakter ihn anbetet?
Hmmm ... ich glaube, das ist Geschmackssache ... offen gestanden mag ich es auch nicht unbedingt, wenn jemand das ganze Buch lang als hübsch beschrieben wird, den ich gewöhnlich oder gar unansehnlich finden würde. Dann ist es mir auch lieber, wenn die Beschreibungen eher zurückhaltend sind.
Andererseits finde ich irgendwie, dass etwas fehlt, wenn man nicht weiß, ob der Charakter nun blond ist, oder braunhaarig ...
Geschmackssache ...
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Beitrag #44, verfasst am 19.05.2010 - 11:40
Also ich beschreibe das Aussehen meiner Protagonisten kurz, nicht über zich Seiten, aber solche Sachen wie Haarfarbe, Statur, Größe etc. finde ich schon wichtig. Und ich mag es auch, wenn andere das in ihren Geschichten machen. Störend finde ich es eher, wenn gar nichts beschrieben wird.

Was das „schön sein“ angeht muss ich sagen, dass ich mir weder veräppelt noch sonst was vorkomme. Da mache ich mir gar keine Gedanken drüber. Ich lese es und damit ist es gut.

Beschreibungen die wirklich über Seiten gehen finde ich etwas langweilig, da ich mir schon auch noch selber etwas vorstellen möchte. Und ich klicke auch selten Links zu Bildern an. Aber wenn mir die Handlung einer Story gefällt, dann sehe ich auch über ellenlange Beschreibungen hinweg, ist ja nicht so, als wären diese in einer Geschichte dominierend.
Tifla: (sitzt rauchend auf dem Balkon): "Wieso bläst's hier so?"
Wind-up Bird (sitzt drinnen vor der Balkontür): "Das ist Wind."
Tifla: "Aaah."
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Beitrag #45, verfasst am 19.05.2010 - 12:09
Lapislazuli67 schrieb:

Die Sache mit den Augenfarben: Ich finde es ein bisschen seltsam, Grau prinzipiell Graublau zu nennen. Nur weil man weiß, dass Grau eine Mischung ist, heißt das noch lange nicht, dass man es auch sieht. Und in hellgrauen Augen siehst du ganz sicher kein Blau - außer du schaust auf eine Entfernung von zehn cm rein. Da ist das Blau nämlich viel zu hell, als dass du das auf eine normale Entfernung erkennen könntest.


Hm, verstehe ich nicht. Grau ist doch etwas völlig anderes als Graublau. Wenn ich von Graublau spreche, dann meine ich schon Graublau ;-) und kein Grau, nicht mal Blaugrau.

Lapislazuli67 schrieb:

Wenn ein Prota als "schön" beschrieben wird und dann kommt eine ganze Aufzählung von Dingen, die ich womöglich gar nicht als schön empfinde, fühle ich mich sogar mehr oder weniger veräppelt. Da kriegt man dann vorgeschrieben, was man schön zu finden hat...


Nein, aber du erfährst, was die perspektivhaltende Figur als schön empfindet.
Darum geht es doch. Und wenn sich jemand in Schwärmereien bezüglich der Augenfarbe ergötzt, dann doch weil diese Figur eben so drauf ist. Sollte zumindest so sein.
Eine wunderbare Möglichkeit, sehr subtil zu zeigen, wie romantisch/ schwärmerisch oder eben eine Figur ist.

Ich weiß net, mit Maß ist das alles hab so wild. In einer Romanze beachten sich die Figuren eben ein wenig mehr und geraten frisch verliebt auch rasch mal ins Schwärmen. Gehört dabei ;-) solange es nicht völlig übertrieben wird.

Mit völlig unbeschriebenen Figuren tue ich mich übrigens in Romanen schwer. Ich möchte schon in etwa die Figur sehen, die der Autor vor Augen hatte.
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Beitrag #46, verfasst am 19.05.2010 - 12:18
zuojenn schrieb:
Lapislazuli67 schrieb:

Die Sache mit den Augenfarben: Ich finde es ein bisschen seltsam, Grau prinzipiell Graublau zu nennen. Nur weil man weiß, dass Grau eine Mischung ist, heißt das noch lange nicht, dass man es auch sieht. Und in hellgrauen Augen siehst du ganz sicher kein Blau - außer du schaust auf eine Entfernung von zehn cm rein. Da ist das Blau nämlich viel zu hell, als dass du das auf eine normale Entfernung erkennen könntest.


Hm, verstehe ich nicht. Grau ist doch etwas völlig anderes als Graublau. Wenn ich von Graublau spreche, dann meine ich schon Graublau ;-) und kein Grau, nicht mal Blaugrau.



Oh, sorry, das war irgendwann mal eine Diskussion mit Seraphin . Und da sie in ihrem Beitrag graublau statt grau geschrieben hat, hab ich das hier mit untergebracht - war sicher ein bisschen verwirrend, weil ja außer uns beiden niemand den Hintergrund kennt...

Ansonsten, klar, wenn die Beschreibung von einem schwärmenden Prota ausgeht, liegt die Schönheit in dessen Augen.
Aber es gibt ja auch Storys, in denen nicht der Prota sieht, sondern der Autor beschreibt. Kommt ja auf die Perspektive an.

Ich würde als Autor wahrscheinlich nur sehr subtile Beschreibungen unterbringen - oder eben das, was ich eher Gesamteindruck nennen würde. Mir reicht das. Es ist auch so, dass ich im täglichen Leben eher auf eine Art "Präsenz" als speziell auf Aussehen achte. Ich kann mir Äußerlichkeiten einfach nicht merken. Ich weiß gerade mal, welche Augenfarbe meine nächsten Verwandten und mein erster Schwarm haben.
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Max Frisch
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Beitrag #47, verfasst am 19.05.2010 - 12:21
  •  
zuletzt bearbeitet am 19.05.2010 - 12:24
@ Lapis

JA! .O)

Nein, natürlich nicht...

Soviel ich weiß ist ein Forum aber dazu da, verschiedene Meinungen darzustellen

Es ist eine Unart in HP, dass dort "blau" oft "grau" genannt wird (eine Farbe die es eigentlich nicht)

Du wirst keinen Menschn finden, der wirklich "graue" Augen hat.

Ich könnte dir aber ein Bild von meinem Sohn zeigen... der hat graublaue augen.... da würdest du auf die entfernung allerdings eher "blau" sehen.

BTW: oh... es mag sein, dass DU dir das nicht merken kannst, aber eigentlich wurden so ziemlich alle Personen in HP nach größe und haarfarbe beschrieben.

Es wurde vielleicht nicht zwanzig mal wiederholt... aber man wusste schon, wer wie aussieht

LG

PS: Ich weiß bei jedem mensch den ich treffe sofort, was der für eine Augenfarbe hat...

Es gibt sowas wie "Gesichtserkennung"... hat was mit Wahrnehmung zu tun. Bei manchen menschen ist das ausgeprägter als bei anderen...die können sich das dann nicht merken
(oder überhaupt nur die gesichtern der nächsten verwandten erinnern)

wenn du dir das eh nicht merken kannst, dann ist dir das in einem text auch nicht wichtig... das trifft nicht unbedingt auf jeden zu
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Beitrag #48, verfasst am 19.05.2010 - 12:27
  •  
zuletzt bearbeitet am 19.05.2010 - 12:38
Seraphin schrieb:
@ Lapis

JA! .O)
Nein, natürlich nicht...
Soviel ich weiß ist ein Forum aber dazu da, verschiedene Meinungen darzustellen


Sicher . Es irritiert mich nur manchmal, dass du mich jedesmal direkt ansprichst...

Seraphin schrieb:
Es ist eine Unart in HP, dass dort "blau" oft "grau" genannt wird (eine Farbe die es eigentlich nicht)
Du wirst keinen Menschn finden, der wirklich "graue" Augen hat.


Es ist keine Unart, sondern bei Hellgrau sieht man das Blau schlicht nicht. Und ich hab mir Bilder angeschaut. Warum soll man etwas Blaugrau nennen, das man auf normale Sichtweite nicht als Blaugrau erkennen kann?

Seraphin schrieb:
BTW: oh... es mag sein, dass DU dir das nicht merken kannst, aber eigentlich wurden so ziemlich alle Personen in HP nach größe und haarfarbe beschrieben.

Es wurde vielleicht nicht zwanzig mal wiederholt... aber man wusste schon, wer wie aussieht


Eben. Es wurde nicht zwanzigmal wiederholt. Deshalb weiß ich auch nicht mehr, welche Haarfarbe Lupin hat . Oder Slughorn. Die Haarfarben der Weasleys, von Harry, Hermine und den Malfoys weiß ich natürlich...

Seraphin schrieb:
wenn du dir das eh nicht merken kannst, dann ist dir das in einem text auch nicht wichtig... das trifft nicht unbedingt auf jeden zu


Nee, natürlich trifft das nicht auf jeden zu. Hab ich das irgendwo behauptet? Ich dachte, wir wüssten mittlerweile alle, dass sämtliche Beiträge hier nur die jeweils persönliche Sichtweise wiedergeben können?
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
zuojenn
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Beitrag #49, verfasst am 19.05.2010 - 12:48
Grau gibt es nicht? Was's denn jetzt kaputt?
Mein Sohn hatte über drei Jahre hinweg graue Augen. Keinen Blaustich, keinen Grünstich, sondern einfach nur Grau, egal ob man ihn vom Weitem oder Nahem angesehen hat. (Wir haben das als ausgleichende Gerechtigkeit betrachtet, weil meine Tochter gelb-grüne Augen hat (innen gelb, außen grün) - da waren für den Jungen keine Farben mehr übrig)
Inzwischen mischt sich vom inneren Rand Grün dazu, aber bis vor kurzem sah man wirklich ausschließlich Grau, nicht mal sonderlich hell.
Und ich habe durchaus schon Erwachsene mit grauen Augen gesehen.
Klar kann man sagen, dass es das "offiziell" nicht gäbe, weil Grau eine Mischung ist - aber wie soll man es denn sonst nennen, wenn man nur Grau sieht
Man sagt ja auch Grün, obwohl es ein Gemisch aus Blau und Gelb ist ...
Beiträge: 2009
Rang: Hobbyautor
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Beitrag #50, verfasst am 19.05.2010 - 13:10
Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt... da mach ich es mir einfacher, weil ich hauptsächlich zu einer Fernsehserie schreibe, und die meisten Leserinnen genau wissen, wie die Protagonisten aussehen.
Ansonsten mag ich Beschreibungen, wenn sie über das für die Figuren allzu offensichtliche hinausgehen, also nicht, er hatte blaue Augen, sondern: er hatte blaue Augen, die mal unschuldig wie die eines Kindes dreinblickten um dann wieder voller Wut wie... okay, das klingt jetzt kitschig, ich hoffe, es ist klar, was ich meine.
No Shit on Saturdays!
 
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