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Beitrag #51, verfasst am 19.05.2010 - 13:33
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zuletzt bearbeitet am 19.05.2010 - 13:34
zuojenn schrieb:
Grau gibt es nicht? Was's denn jetzt kaputt?
Mein Sohn hatte über drei Jahre hinweg graue Augen. Keinen Blaustich, keinen Grünstich, sondern einfach nur Grau, egal ob man ihn vom Weitem oder Nahem angesehen hat. (Wir haben das als ausgleichende Gerechtigkeit betrachtet, weil meine Tochter gelb-grüne Augen hat (innen gelb, außen grün) - da waren für den Jungen keine Farben mehr übrig)
Inzwischen mischt sich vom inneren Rand Grün dazu, aber bis vor kurzem sah man wirklich ausschließlich Grau, nicht mal sonderlich hell.
Und ich habe durchaus schon Erwachsene mit grauen Augen gesehen.
Klar kann man sagen, dass es das "offiziell" nicht gäbe, weil Grau eine Mischung ist - aber wie soll man es denn sonst nennen, wenn man nur Grau sieht
Man sagt ja auch Grün, obwohl es ein Gemisch aus Blau und Gelb ist ...


Meine Mutter hat auch graue Augen - sogar jetzt mit 60 Jahren noch und gänzlich ohne Farbstiche. Und schwarze Haare in der Jugend (jetzt nachgefärbt, weil sie weiß, dass sie gut aussieht damit). Früher auch gertenschlank (bis ich in ihr steckte) aber ein Bewegungsspastiker vor dem Herrn!

Soll mir mal einer erzählen, dass das keine attraktive Frau war, die da mit leichten, motorischen Störungen durch die Gegend gestolpert ist. Gerade WEIL ich sie kenne, weiß ich, dass es solche Menschen wirklich gibt - sowohl optisch als auch vom Verhalten her. Deshalb habe ich weniger Hemmungen, eine Person so zu beschreiben, obwohl ich schon versuche, das nicht so aufdringlich darzustellen. Es müssen ja auch nicht immer ausgerechnet DIE sein, denen die tollsten Sachen passieren.
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Beitrag #52, verfasst am 19.05.2010 - 18:43
Seraphin schrieb:

Du wirst keinen Menschn finden, der wirklich "graue" Augen hat.

Einspruch. Mein bester Freund hat SEHR graue Augen, ohne jede Spur von Blau
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Beitrag #53, verfasst am 20.05.2010 - 23:42
Graue Augen sind schon extrem selten, schon wahr, aber geben tut es das.
Habe auf Wikipedia gelesen, dass es sogar schwarze Augen gibt. Das habe ich allerdings nun wirklich noch nie gehört oder gesehen.
Allerdings kenne ich jemandem, dem man stundenlang in die Augen sehen, sich aber einfach nicht auf eine Farbe festlegen kann.

MySecretsKeeper schrieb:

Und @ nachtrude: Als Fanfiction-Autor hat man es in diesem Fall einfach einfacher - eben weil das Aussehen der Charaktere, über die man schreibt, schon bekannt ist. Da hat wer anders die Arbeit für einen übernommen ;)


Klar, wie gesagt, bei FFs lasse ich es auch soweit mit Absicht. Ich ärger mich sogar über FFs wo sich der Autor die Characktäre einfach mal anders vorstellt wie im Original und es dem Leser mehrfach auf die Nase bindet.
Aber auch bei eigenen Geschichten die ich mal geschrieben hab, da hab ich nie eine optische Beschreibung abgegeben, wahrscheinlich weil ich das Aussehen einfach bildlich im Kopf hab.
Also besser gesagt. Ich schreibe was die Leute tun und denken und sehe dabei wie im Film Bilder. Ich überleg mir dabei ehr wie ich den Ausdruck oder die genauen Bewegungen am besten rüberbringe und vergesse darüber, dass ich nirgends das Aussehen der Person erwähnt habe.

Aber es gibt dann auch wieder ein paar Sachen wo ich nach einigen Beiträgen hier denke, dass es gut so ist, wegen der eigenen Vorstellung. So ne Erste-Liebe-Romanze wo ein Klassenschwarm und eine Klassenprinzessin mit drinn vorkommen.
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Beitrag #54, verfasst am 21.05.2010 - 09:43
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zuletzt bearbeitet am 21.05.2010 - 09:51
nachtdrude schrieb:
die Characktäre


Es heißt "Charaktere".

Jetzt hab ich mich bestimmt mal wieder unbeliebt gemacht, weil ich es einfach nicht lassen kann   *im Boden verschwind*.
(Es irritiert mich wahrscheinlich um so mehr, weil deine Rechtschreibung ansonsten eigentlich gut ist.)

Zum Thema: Anscheinend haben wir beide da einen sehr ähnlichen Zugang. Was du beschreibst, ist das, was ich den Gesamteindruck nenne - und das ist viel umfassender als nur das Aussehen. Und für mich auf alle Fälle auch viel wichtiger .

Die Sache mit dem Klassenschwarm, die schreit geradezu nach schwärmerischer Beschreibung der wunderschönen Augen, der süßen Wuschelhaare und so weiter.
Aber das sind dann auch Dinge, die ich eh nicht lese, weil ich einfach nicht zur Zielgruppe gehöre...
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
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Beitrag #55, verfasst am 21.05.2010 - 10:16
Wenn es relevante Details sind, erwähne ich diese recht früh. Relevant sind Merkmale, die in irgendeiner Weise die Geschichte beeinflussen, zum Beispiel wäre es absurd, über eine Figur zu schreiben, die wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert wird, aber nie zu erwähnen, dass sie anders aussieht, als die Mehrheit/der Gegenspieler.
Hm, Beispiele aus meinen FFs - eigene Charaktere - wären... Ein Albino mit indianischen Wurzeln, der entsprechend auffällt. Ein durch und durch böser Charakter, der wie ein Engel aussieht, dabei unfassbar eitel ist und seine optische Erscheinung zu seinem Vorteil einsetzt. (Alien)Hybriden, die aufgrund ihrer 'Unreinheit' von beiden beteiligten Spezies abgelehnt werden. In geringerem Umfang wird eine Frau als sehr attraktiv beschrieben, aber weder Haar- noch Augenfarbe direkt erwähnt; es ist mehr ein 'die Schöne und das Biest'-Zusammenhang, aus 'Biest'-Sicht.

Ansonsten gehe ich bei FF davon aus, dass die Figuren in etwa bekannt sind. Da schreibe ich auch nichts über 'glorifizierte' Farben. Wer im Original roten Lippenstift trägt, bekommt nicht plötzlich einen 'blutroten Schmollmund'. Wen Leser attraktiv finden, können sie selbst entscheiden, da muss ich nicht nachhelfen oder beeinflussen.
Bei X-Men gebe ich hier und da Hinweise, welche Variante einer Figur ich meine. Allerdings nur, wenn gravierende Unterschiede bestehen, z.B. Ultimatives Universum, Klassisches Universum, diverse verschiedene Serien. Wirklich ins Detail gehe ich dabei nur bei Avalanche (lange schwarze Haare vs. kurze weiße Haare in verschiedenen Universen) und Toad (normale Hautfarbe in den meisten Comics, grün in einigen anderen und im Film).
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BlackIvy
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Beitrag #56, verfasst am 25.05.2010 - 22:20
Was das aussehen meiner charaktere angeht bin ich immer ziemlich diskret, also ich beschreibe sie meistens nicht direkt, wenn es nicht unbedingt nötig ist.
Im Grunde genommen hat doch sowieso jeder sein eigenes Bild vom Protagonisten im Kopf. Meine Fantasie hält sich ja auch nicht an die vorstellungen andere Leute. Deshalb finde ich so etwas an sich ziemlich hinfällig.

Mal ne kleine Erwähnung über die Haarfarbe ist ja ok, aber manche beginnen ihre Geschichten ja gleich mit der Beschreibung -Ich bin 1.98 groß, habe Krähenfüße und wiege mehr als meine Waage aushalten kann, mein Cholesterinspiegel ist...-*grusel*
Auch ganz schlimm sind Leute die  so etwas schreiben : "Der Schwarzhaarige drehte sich um...*. Ich meine hä? Habt ihr das schon mal ernsthaft in irgendeinem Buch gelesen? Ich jedenfalls nicht ^^
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Beitrag #57, verfasst am 25.05.2010 - 23:56
BlackIvy schrieb:

Auch ganz schlimm sind Leute die  so etwas schreiben : "Der Schwarzhaarige drehte sich um...*. Ich meine hä? Habt ihr das schon mal ernsthaft in irgendeinem Buch gelesen? Ich jedenfalls nicht ^^


Oh ja, sowas findet sich bevorzugt in Manga-Stories und, wie ich zu meinem Schrecken feststellen musste, im HP-Fandom.
Ich finds gräuslich.
"Der schwarzhaarige Mann", "die blonde Magierin", etc.pp.- okay, wenn demjenigen, aus dessen Perspektive gerade erzählt wird, den Namen der Person nicht kennt.
Aber die Haarfarbe so "alleingelassen" substantiviert... eh, nö danke.

"Der Braunhaarige" find ich übrigens besonders chic- ich dachte ja immer, Leute mit braunem Haar seien brünett.
zuojenn
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Beitrag #58, verfasst am 26.05.2010 - 09:38
BlackIvy schrieb:

Auch ganz schlimm sind Leute die  so etwas schreiben : "Der Schwarzhaarige drehte sich um...*. Ich meine hä? Habt ihr das schon mal ernsthaft in irgendeinem Buch gelesen? Ich jedenfalls nicht ^^


Das habe ich durchaus schon in Büchern gelesen
Ich finde das auch okay, wenn es um Personen geht, die die perspektivhaltende Figur (die Erzählperspektive) nicht kennt. Dann greift man halt *mal* zu einer auffälligen Äußerlichkeit, die Haarfarbe zählt da zu den einfachsten Dingen.

@ Unfug: Du würdest wirklich "der Brünette" schreiben? Ich mag mich täuschen, aber für ich ist das irgendwie sehr weiblich behaftet und zudem veraltet. Daher schreibe ich auch lieber braunhaarig.
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Beitrag #59, verfasst am 26.05.2010 - 10:01
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zuletzt bearbeitet am 26.05.2010 - 10:04
Ich verbinde brünett eher mit einem hellen Braunton ... ansonsten würde ich "dunkelhaarig" sagen.

Ja, wenn der Protagonist die Person nicht kennt, und sonst nichts Auffälliges (wie ein fehlender Haxen oder eine Augenklappe) an ihr ins Auge springt, ist es völlig ok, dieses "der Braunhaarige" (jedenfalls viel besser als "der Blauäugige", denn letzteres sieht man doch erst, wenn man ganz nahe steht ...).
Aber als Synonym für eine bekannte Person gefällt es mir nicht so gut (ist doch sehr austauschbar, es gibt ja viele Braunhaarige ...) - wobei ... seltsamerweise stört mich "die Blondine" bzw. "der Blondie" wiederum weniger ... (zumindest wenn es der/die Einzige ist).
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Beitrag #60, verfasst am 26.05.2010 - 12:58
@zuo: Nee, das war doof ausgedrückt, schreiben würde ich das so auf keinen Fall... "Der/Die Was auch immer mit den braunen Locken"  oder eben wie Artanis einfach "dunkelhaarig". Allerdings mag ich das Altmodische von "brünett"... :-) Ich glaub, da ist es dann wirklich Geschmackssache, ich finde "braunhaarig" klingt einfach so... sperrig...

Komisch, bei "die Blondine" störts mich auch nicht, merk ich gerade... (ich glaube, Emma beschreibe ich regelmäßig so...)
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Beitrag #61, verfasst am 26.05.2010 - 13:10
Wenn die Haarfarbe eines unbekannten Charakters ein ausgeprägtes Merkmal ist, betitel ich ihn auch gerne mal damit. Vermeiden würde ich es aber, ihn so zu nennen, wenn es dadurch zu Verwechslungen mit Charakteren der gleichen Haarfarbe kommt ^^
Denn zu sagen "Der mit den schulterlangen, schwarzen Haaren" klingt einfach seltsam. Genauso auch neue Wortkreationen und fiktive Farben wie "kupferblondsilberhaarig" <- in ähnlicher Form tatsächlich schon gelesen! O.o
Auch Plotbunnys brauchen zur artgerechten Haltung mindestens 2 qm Platz.
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Beitrag #62, verfasst am 30.05.2010 - 11:15
Makojunkie schrieb:
... "Der mit den schulterlangen, schwarzen Haaren" ...


Das geht für mich in erster Linie dann, wenn Charakter A einem Charakter B den Charakter C beschreiben soll, mit dem er sich zum ersten Mal treffen wird oder Ähnliches.
Ich hab eine extreme Abneigung gegen Synonymverwendung im Text, wenn es nicht ein Wahrnehmen eines neuen, namenlosen Charakters ist. Also im Text zu haben "Der Brünette stellte seine Flasche ab" und der Brünette ist ein Freund des (ihn sehenden^^)  Protagonisten - ich denk doch über meine Freunde auch nicht so.

Allgemein übrigens - wenn ich "die Blondine" lese oder "Blondie", dann ist für mich PERSÖNLICH da auch immer gleich eine Bewertung enthalten. Ansonsten hat sie/er einfach "blonde Haare".

Ich muss allgemein auch keine genaue Beschreibung von Figuren lesen. Ein charakteristisches Merkmal (seien das jetzt schmale/stechende/katzenartige/blaue/... Augen oder Wuschelhaare/Vorhanghaare/...) reicht mir persönlich aus.
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Beitrag #63, verfasst am 30.05.2010 - 20:20
Ich habe dasselbe Problem, aber ich denke, so manch jeder Autor hat es.  ; )

Ich weiß, was mein/e Protagonist/in für welche Klamotten trägt, welche Haarfarbe sie hat, welche Augefarbe, wie groß oder wie sie von der Figur aus ist, etc., etc., etc. Doch ich weiß nie, welches Gesicht sie hat; sprich: Es sieht dann ungefähr so aus, wenn ich mir Szenen vorstelle:


Dasselbe Problem teile ich auch mit jeglichen anderen Charas, aber ich würde das jetzt nicht wirklich als 'Problem' bezeichnen, denn man muss ja nicht alles so genau wissen, weil letztendlich jeder Leser seine eigenen Vorstellungen entwirft, oder? Da ist es doch total egal, welchen Link sie von welchem Superstar preisgeben...  : )
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Beitrag #64, verfasst am 30.06.2010 - 00:01
Ich weiß (meistens) wie meine Protagonisten aussehen.
Zumindest kenne ich die Details, die mir wichtig sind um dem Charakter Tiefe zu geben.
z.b. rauhe Hände (Arbeiter), Pickel (Pubertät, ungesunde Lebensweise), Dreitagebart (Jmnd der sich vernachlässigt) usw.
'Part of me suspects that I'm a loser, and the other part of me thinks I'm God Almighty.'
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Beitrag #65, verfasst am 30.06.2010 - 22:38
Ich beschreibe meine Protagonisten immer nach Leuten aus meinem Bekanntenkreis oder nach Stars die ich besonders toll finde. Aber nicht so,dass es auffällt.
So ist das auch ziemlich einfach und man hat den Protagonisten gleich viel lieber. Ist zumindest bei mir so :P
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Beitrag #66, verfasst am 01.07.2010 - 18:38
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zuletzt bearbeitet am 01.07.2010 - 18:39
Ich hab mittlerweile einige MB an Bildern. *g* Manchmal seh ich einfach ein Bild und hab nen Chara im Kopf, oder gar gleich ne Geschichte zum Bild.

Da hier schwarze Augen angesprochen wurden: die haben wohl oft "dunkle" Hauttypen, z.B. Afrikaner, etc. Ist schon etwas irritierend, finde ich, wenn man sowas das erste mal sieht, genau wie graue Augen oder "rote" bei nem Albino.  Ich hab irgendwie wohl gleich 3 Farben erwischt, grün, grau, braun, irgendwie sowas. Jeder erkennt da was anderes.

Die fotocommunity & Microsoft Clipart Gallery (da gibts ja uach Fotos) helfen mir eigentlich immer recht gut, passende Bilder zu finden. Und mitunter bin ich total baff, wenn mich von einem der Fotos ein Chara anlächelt - die Person also genauso ausschaut wie ich mir meinen Chara vorstelle.

Ich lasse mich von den Bildern halt inspirieren, baue die aber nie 1:1 ein.  Schauspieler/Stars nehme ich gar nicht als Vorbild. (Höchstens unbekanntere, die eher mal in ner Nebenrolle wo auftauchten.) Ich find das schon immer etwas albern, wenn ich sehe, dass da welche z.B. ein RPG über nen Ponyhof oder was weiß ich machen und ihre Charas dann wie Angelina Jolie oder Miley Cyrus (oder wie die heißt) o.ä. ausschauen. *lol*
Ich schreib lieber über Menschen wie "du & ich", keine Supermodels oder sowas, denen gleich jeder zu Füßen liegt. Ich schreibe es zwar nicht unbedingt extra dazu, aber bei mir darf auch schonmal wer vollschlank sein. Und auch mir gefällts, wenn die Leser sich noch eigene Gedanken machen können.


Zu den Gesichtern: da habe ich auch nicht alle im Kopf - ich hab ja 100-200 Charas glaub - aber ein paar sehe ich sehr deutlich vor mir.
~  Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~
* Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten. *
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Beitrag #67, verfasst am 01.07.2010 - 21:09
Gaya Lupin schrieb:
Ich lasse mich von den Bildern halt inspirieren, baue die aber nie 1:1 ein.  Schauspieler/Stars nehme ich gar nicht als Vorbild. (Höchstens unbekanntere, die eher mal in ner Nebenrolle wo auftauchten.) Ich find das schon immer etwas albern, wenn ich sehe, dass da welche z.B. ein RPG über nen Ponyhof oder was weiß ich machen und ihre Charas dann wie Angelina Jolie oder Miley Cyrus (oder wie die heißt) o.ä. ausschauen. *lol*
[...]


Bei mir kommt das auch nicht oft vor, dass ich mir einen Charakter äußerlich genau so vorstelle, wie jemanden, den es wirklich gibt, sei es nun ein Schauspieler (bekannt oder unbekannt) oder jemand von der Straße/aus meinem Leben.
Aber hin und wieder passiert es, dass ich durch Zufall einen Nebendarsteller in einem Film, ein Bild von der Google-Suche, irgendeinen Menschen sehe, zu dem/der mir plötzlich eine Geschichte einfällt. Ist mir in letzter Zeit öfter mal passiert ... Oder dass ich jemanden bzw. eine Zeichnung sehe und denke, dass exakt so mein Charakter aussieht.
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Beitrag #68, verfasst am 08.07.2010 - 19:55
Also ich habe mit dem (Wieder-)Erkennen von Gesichtern nicht wirklich große Probleme. Dafür hapert es etwas mit Namen und wenn ich einen Film sehe und mir ein Schauspieler/eine Schauspielerin irgendwie bekannt vorkommt aber mir der Name nicht einfallen will, treibt mich das zur Weißglut.

Mit meinen eigenen Charas ist das so eine Sache. Von manchen habe ich ein total klares Bild und schaffe es sogar, sie so zu zeichnen, wie sie aussehen (sollen) und bei anderen ist da nur eine Art Schatten.
"Louis, ich glaube das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft..."
 
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