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Beitrag #51, verfasst am 31.08.2008 - 23:25
Silfir schrieb:
Oho! Ich sollte einen Lelis-Fanclub eröffnen, wenn man bedenkt, wieviel Respekt ich nun vor ihr habe. Dabei habe ich noch nicht mal eine ihrer Geschichten gelesen...


Ob die Stories bei Männern so gut ankommen? ... Geschmackssache, aber bei vielen würde ich ganz klar sagen: Nein!
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Beitrag #52, verfasst am 31.08.2008 - 23:35
Ich würde sagen eine Geschichte vor zu schreiben bringt sehr viel,
so kann man beim Abtippen noch einmal alles in ruhe durchgehen und so einige Fehler ausbügeln.
Lesen hiielft auch viel.
Bücher/ Mangas / Geschichten von anderen Autoren und so weiter.
Dann ist es auch noch gut ein gutes Scheibprogramm zu haben.

eure Kurumi
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Beitrag #53, verfasst am 01.09.2008 - 09:16
Kurumi schrieb:
Ich würde sagen eine Geschichte vor zu schreiben bringt sehr viel,
so kann man beim Abtippen noch einmal alles in ruhe durchgehen und so einige Fehler ausbügeln.
Lesen hiielft auch viel.
Bücher/ Mangas / Geschichten von anderen Autoren und so weiter.
Dann ist es auch noch gut ein gutes Scheibprogramm zu haben.

eure Kurumi


Also von "Geschichten anderer Autoren" kann ich als OP meist nur abraten. Richtiges Deutsch verwenden (leider) die wenigsten User hier *seufz*
Alles andere (seien es Bücher, Manga, Zeitungen, ...) ist da eine wesentlich bessere Hilfe ;)
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Beitrag #54, verfasst am 01.09.2008 - 09:38
Also, ich habe festes Vertrauen, dass man meine Geschichten als Vorbild für korrekte Rechtschreibung hernehmen könnte, wenn schon nicht für alles andere...
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Beitrag #55, verfasst am 01.09.2008 - 17:19
Silfir schrieb:
Also, ich habe festes Vertrauen, dass man meine Geschichten als Vorbild für korrekte Rechtschreibung hernehmen könnte, wenn schon nicht für alles andere...


Ausnahmen bestätigen hier eher die Regel *seufz*
Meine dürften auch recht fehlerfrei sein, aber wenn man zu Naruto geht, sollte man lieber gleich die deutsche Sprache begraben (löbliche Ausnahmen mal ausgenommen)



So...
Jetzt aber mal etwas zu den Regeln zur Kommatasetzung:

- vor sondern steht immer ein Komma
- Aufzählungen sind mit Kommata und/oder oder oder und abzutrennen
- Nebensätze... da gehören sowohl danach als auch davor Kommata

Wenn man diese drei Regeln halbwegs verinnerlicht hat, hat man schon viele Fehler umgangen ;)
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Beitrag #56, verfasst am 01.09.2008 - 17:47
So lange man ein Gutes Schreibprogramm hat geht es eigendlich mit Rechtschreibfehlern. Na gut Nicht jeder Mensch ist Perfect in allem. Und ich finde das man jemanden auch damit helfen könnte in dem man den jenigen einfach anschreibt und sagt du hast da und da ein paar Fehler gemacht oder es sogar in das Kommi hinein schreibt.

Zweitens kann ich verstehen wenn wenn ihr anderer Meinung seid was das vorschreiben von Geschichten ( Ganzen Geschichten) Angeht. Ich mache das Kapitelweise nicht nur um vielleicht noch ein paar Rechtschreib und Grammatik Fehler zu Korriegeren. Ich mache das auch so um mich noch einmal in die Geschichte hinein zu versetzten und um Ideen die ich noch rein Bringen will noch hineinsetzten zu können. ( Wenn man zu lange am PC hockt tun einem ja auch schon mal die Augen weh^^)

Ich finde auch das man sie die Länge der Geschichte genau überlegen sollte ( Prolog / Kapitel / Seitenanzahl pro Kapitel ^^)

Noch besser sind vielleicht Stichpunkte oder was ich Auch noch mache^^
hab ma wieder ne neue Idee Ideen zu sammeln ^^
Na ja ich hab mir einfach ein Ideenverzeichnis gemacht in denen ich kurz rein schreibe welche Idee ich habe^^ vielleicht könnte daraus ja ma ne Story wären ^^

Ich weis ich schreib zu viel.......

egal ist mir wichtig ^^

eure Kurumi
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Beitrag #57, verfasst am 01.09.2008 - 17:56
Halt.... Stop ... hab ma wieder die hälfte vergessen

Ich finde es auch nicht verkehrt, wenn man sich die Charaktere genau überlegt.
Zum Beispiel wie soll die Person heißen, wie sieht sie aus, welche besonderen Merkmale hat diese und vor allem die Charakterzüge.

Einfach auf nen Zettel notieren

hab auch noch manschmal ein paar Probleme damit.

Mist wie sah die jetzt noch ma aus..... Zettel guck ..... ah

nur  ma so ich bin so oder so schusselig .... die schlechten seiten einer Blondine.... komisch hab ja gar keine blauen Augen.... muss an was anderen liegen^^

bb
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Beitrag #58, verfasst am 02.09.2008 - 13:25
Was mir auch schon einige Male ins Auge gesprungen ist, ist das Kücken.
Richtig wäre es Küken. Man sollte meinen, so was hört man, denn durch ein "ck" wird ein Wort ja bekanntermaßen schnell ausgesprochen (im Regelfall).

Auch schön ist die rauhe Stimme.
Richtig: rau

Und noch ein Tipp zur Verwendung wörtlicher Rede: Meistens lässt es sich besser lesen, wenn man Absätze einfügt. Bsp.:
"Hey, wie geht's dir?", fragte er.
"Gut, und dir?"

Wenn man wörtliche Rede in einem ganzen Block liest, ist es manchmal etwas verwirrend.

Und ein letzter Tipp: Vermeidung von Wiederholungen. Nicht immer "sehen", "sehen", "sehen" schreiben, sondern auch mal "blicken" oder "schauen" als Synonym verwenden.
Dasselbe gilt für Personen. Nicht immer nur "er", "er", "er".
Ich kenne sogar Leute, die schreiben sich vorher eine Liste mit Synonymen für die Protagonisten.
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Beitrag #59, verfasst am 02.09.2008 - 13:34
DeathRose schrieb:

Auch schön ist die rauhe Stimme.
Richtig: rau

...

Dasselbe gilt für Personen. Nicht immer nur "er", "er", "er".
Ich kenne sogar Leute, die schreiben sich vorher eine Liste mit Synonymen für die Protagonisten.


"Rauh" ist meines Wissens einfach alte Rechtschreibung. Und ein Verbleiben bei der alten Rechtschreibung finde ich, gerade bei Literatur, nicht sonderlich tragisch.
Schlimm wird es, wenn jemand "nachhackt"...das ist dann schon sinnentstellend.


Synonyme für die Protagonisten sind ein zweischneidiges Schwert. Natürlich ist es langweilig, wenn immer der Name der Person, oder eben "er" da steht...

Wenn ich allerdings in einem Fort "der Blonde" und "der Schwarzhaarige" oder "der Kleine" und "der Größere" lese ist meine Schmerzgrenze auch recht bald erreicht.
Da wäre dann einfach  nur "er", oder eben der Name noch angenehmer zu lesen.
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Beitrag #60, verfasst am 02.09.2008 - 14:02
Logisch, man sollte es mit den Synonymen nicht übertreiben, aber zwischendurch statt ständig dem Namen, kann man so etwas ruhig mal verwenden.

Dass man "rau" früher mit "h" geschrieben hat, weiß ich, aber ich denke, man sollte sich doch größtenteils mit der neuen Rechtschreibung anfreunden... Das ist zumindest meine Meinung
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Beitrag #61, verfasst am 02.09.2008 - 14:26
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zuletzt bearbeitet am 02.09.2008 - 14:27
Auch da, wo die neue Rechtschreibung eine Beleidigung fürs Ohr darstellt? Wie beispielsweise das Wort "aufwendig", dass ich plötzlich "aufwändig" schreiben soll, obwohl es nun wirklich mit Wänden überhaupt nichts zu tun hat? (Die offizielle Begründung lautet, dass es von "Aufwand" kommt. Das ist Quark. Es kommt von "aufwenden". Deswegen spricht man es auch mit einem "e" aus, ihr Pappnasen!!!!111eins)

Huff, huff, huff. Also, neue Rechtschreibung. Nichts, was nach alter Rechtschreibung richtig war, sollte als falsch angekreidet werden. Es gibt gute Gründe, die neue Rechtschreibung abzulehnen, und ich für meinen Teil habe zwar die Regeln, die ich sinnvoll finde, übernommen, aber manche Sachen werde ich bis zu meinem Lebensende nicht übernehmen. Beispielsweise, dass ich Spaghetti jetzt ohne "h" schreiben soll. Und wenn ein Italiener kommt und mein "Spatschetti" liest und sich schlapplacht? Nein, danke.

Sorry, das hat wohl irgendwo nach einem Ventil gesucht. Was "rau" und "rauh" angeht - Mir gefällt "rauh" besser, aber das ist Jacke wie Hose. Beides ist verständlich.
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Beitrag #62, verfasst am 04.09.2008 - 12:24
Mir ist auch schon aufgefallen, dass manche die Wörter "Lied" und "Lid" verwechseln.
Das "Lied" ist das Musikstück und das "Lid" ist das Augenlid, das wird auf keinen Fall mit "ie" geschrieben!
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Beitrag #63, verfasst am 04.09.2008 - 12:37
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zuletzt bearbeitet am 04.09.2008 - 12:38
Silfir schrieb:
Auch da, wo die neue Rechtschreibung eine Beleidigung fürs Ohr darstellt? Wie beispielsweise das Wort "aufwendig", dass ich plötzlich "aufwändig" schreiben soll, obwohl es nun wirklich mit Wänden überhaupt nichts zu tun hat? (Die offizielle Begründung lautet, dass es von "Aufwand" kommt. Das ist Quark. Es kommt von "aufwenden". Deswegen spricht man es auch mit einem "e" aus, ihr Pappnasen!!!!111eins)


Ummm, dir ist aber schon klar, dass das der Ä-Laut (Ich glaube, es würde niemandem was bringen, wenn ich jetzt das IPA-Zeichen suche, oder?) im Deutschen eigentlich nur dann als Ä ausgesprochen wird, wenn man einen Bedeutungsunterschied (wie bei "Bären" und "Beeren") hervorheben will? Die Laut-Buchstaben-Beziehungen im Deutschen sind sowieso zufällig, es wird ja auch nicht jedes R wie ein R (also im Rachen oder an der Zungenspitze oder hinten gerollt) ausgesprochen, es gibt da noch den Schwa-Laut, der gar keinen Buchstaben hat.

"Aufwändig" wird also immer noch so wie vorher geprochen, solange niemand die Wortherkunft oder die Schreibweise betonen will.
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Beitrag #64, verfasst am 04.09.2008 - 12:58
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zuletzt bearbeitet am 04.09.2008 - 13:00
Danke für den Thread, mögen ihn auch die lesen, die ihn am meisten brauchen.

Was auch oft Probleme bereitet, ist dass (daß) versus das. Eigentlich nicht schwer zu merken.

"Ich sehe, dass das Auto am Straßenrand rot ist.."

Dass fungiert als Bindewort --> ss (ehemals ß)

"Das Auto, das rot ist, steht am Straßenrand."

Das bezieht sich hier als Artikel auf das Auto --> s
(Ok, plumper Satz, aber zur Demonstration reichts).

Und was ich eben mal wieder bemerkt habe, die Sache mit "jemand weiß etwas".

Richtig: "Ich weiß ich habe recht."
Falsch: "Ich weis ich habe recht."

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Beitrag #65, verfasst am 04.09.2008 - 13:26
Alistanniel schrieb:


Und was ich eben mal wieder bemerkt habe, die Sache mit "jemand weiß etwas".

Richtig: "Ich weiß ich habe recht."
Falsch: "Ich weis ich habe recht."

Ein weiser Mann ist klug, während ein weißer Mann eine helle Hautfarbe besitzt ;)


Da hast du aber noch einen anderen Fehler drin...

Wann wird "recht" groß und wann klein geschrieben?

"Das ist recht einfach."
und
"Du hast Recht."

zumindest, soweit mir bekannt ist ;)
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Beitrag #66, verfasst am 04.09.2008 - 13:37
Das recht/Recht ist aber auch neue RS, nicht wahr?
Mit diesem Punkt davon kann ich einfach nicht anfreunden, und mit ein paar anderen auch nicht -.-
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Beitrag #67, verfasst am 04.09.2008 - 17:06
Rodo schrieb:
Silfir schrieb:
Auch da, wo die neue Rechtschreibung eine Beleidigung fürs Ohr darstellt? Wie beispielsweise das Wort "aufwendig", dass ich plötzlich "aufwändig" schreiben soll, obwohl es nun wirklich mit Wänden überhaupt nichts zu tun hat? (Die offizielle Begründung lautet, dass es von "Aufwand" kommt. Das ist Quark. Es kommt von "aufwenden". Deswegen spricht man es auch mit einem "e" aus, ihr Pappnasen!!!!111eins)


Ummm, dir ist aber schon klar, dass das der Ä-Laut (Ich glaube, es würde niemandem was bringen, wenn ich jetzt das IPA-Zeichen suche, oder?) im Deutschen eigentlich nur dann als Ä ausgesprochen wird, wenn man einen Bedeutungsunterschied (wie bei "Bären" und "Beeren") hervorheben will? Die Laut-Buchstaben-Beziehungen im Deutschen sind sowieso zufällig, es wird ja auch nicht jedes R wie ein R (also im Rachen oder an der Zungenspitze oder hinten gerollt) ausgesprochen, es gibt da noch den Schwa-Laut, der gar keinen Buchstaben hat.

"Aufwändig" wird also immer noch so wie vorher geprochen, solange niemand die Wortherkunft oder die Schreibweise betonen will.


Naja, was soll man als Normalmensch denn davon halten, wenn ein Wort, das bisher mit "e" geschrieben und auch "e" gesprochen wurde, und bei dem es nun wirklich nullkommanullnull Verwirrung gab, plötzlich mit "ä" geschrieben wird? Ich bin kein Germanist oder Linguist oder so jemand. Mir ist schlicht vollkommen schleierhaft, was die Änderung der Schreibweise für diese Wortgruppe wem hätte nützen sollen. Sie stiftet eher Verwirrung. (Und beleidigt meine Augen.)

Ein Großteil der neuen Rechtschreibung ist in meinen Augen ein typischer Fall von "Reparatur von Zeug, das gar nicht kaputt ist".
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Beitrag #68, verfasst am 04.09.2008 - 19:39
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zuletzt bearbeitet am 04.09.2008 - 19:40
Silfir schrieb:
Rodo schrieb:
"Aufwändig" wird also immer noch so wie vorher geprochen, solange niemand die Wortherkunft oder die Schreibweise betonen will.


Naja, was soll man als Normalmensch denn davon halten, wenn ein Wort, das bisher mit "e" geschrieben und auch "e" gesprochen wurde, und bei dem es nun wirklich nullkommanullnull Verwirrung gab, plötzlich mit "ä" geschrieben wird? Ich bin kein Germanist oder Linguist oder so jemand. Mir ist schlicht vollkommen schleierhaft, was die Änderung der Schreibweise für diese Wortgruppe wem hätte nützen sollen. Sie stiftet eher Verwirrung. (Und beleidigt meine Augen.)

Ein Großteil der neuen Rechtschreibung ist in meinen Augen ein typischer Fall von "Reparatur von Zeug, das gar nicht kaputt ist".


Ich komm mit der neuen Rechtschreibung eigentlich ganz gut zurecht. Ich hatte mit "e" zu "ä" auch weniger Probleme als vorher, zum Beispiel bei "Gräuel". Und das schon lange, bevor ich mit dem Studium angefangen habe. Liegt glaube ich daran, dass ich ein visueller Lerner bin und es mir bei diesen Ängerungen einfach leichter viel, die richtige Rechtschreibung zu behalten. Konnte da eher über Wortgruppen und Ähnlichkeit arbeiten. Das einzige, was mich bis heute verwirrt, ist, dass die Hälfte meiner Bücher immer noch in AS ist und daher schreibe ich ein Mischmasch, wenn ich nicht ganz genau aufpasse.

Sprache (und dazu gehört auch Rechtschreibung) arbeitet übrigens nicht nach dem Kaputt-Reparieren-System. Da ändert sich ständig was, nur fällt es einem bei den kleinen Änderungen bei Grammatik und Wortschatz nicht auf, weil es a) kein großes Medienbrimborium gibt und b) die Änderungen Jahr für Jahr eingebaut werden.
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Beitrag #69, verfasst am 04.09.2008 - 21:26
Rodo schrieb:
Silfir schrieb:
Rodo schrieb:
"Aufwändig" wird also immer noch so wie vorher geprochen, solange niemand die Wortherkunft oder die Schreibweise betonen will.


Naja, was soll man als Normalmensch denn davon halten, wenn ein Wort, das bisher mit "e" geschrieben und auch "e" gesprochen wurde, und bei dem es nun wirklich nullkommanullnull Verwirrung gab, plötzlich mit "ä" geschrieben wird? Ich bin kein Germanist oder Linguist oder so jemand. Mir ist schlicht vollkommen schleierhaft, was die Änderung der Schreibweise für diese Wortgruppe wem hätte nützen sollen. Sie stiftet eher Verwirrung. (Und beleidigt meine Augen.)

Ein Großteil der neuen Rechtschreibung ist in meinen Augen ein typischer Fall von "Reparatur von Zeug, das gar nicht kaputt ist".


Ich komm mit der neuen Rechtschreibung eigentlich ganz gut zurecht. Ich hatte mit "e" zu "ä" auch weniger Probleme als vorher, zum Beispiel bei "Gräuel". Und das schon lange, bevor ich mit dem Studium angefangen habe. Liegt glaube ich daran, dass ich ein visueller Lerner bin und es mir bei diesen Ängerungen einfach leichter viel, die richtige Rechtschreibung zu behalten. Konnte da eher über Wortgruppen und Ähnlichkeit arbeiten. Das einzige, was mich bis heute verwirrt, ist, dass die Hälfte meiner Bücher immer noch in AS ist und daher schreibe ich ein Mischmasch, wenn ich nicht ganz genau aufpasse.

Sprache (und dazu gehört auch Rechtschreibung) arbeitet übrigens nicht nach dem Kaputt-Reparieren-System. Da ändert sich ständig was, nur fällt es einem bei den kleinen Änderungen bei Grammatik und Wortschatz nicht auf, weil es a) kein großes Medienbrimborium gibt und b) die Änderungen Jahr für Jahr eingebaut werden.


Ich denke nicht, dass diese Diskussion noch hierhergehört. Dir kommt die Änderung zupass, mich verwirrt sie nur, eine Änderung finde ich toll, und sie stört wieder andere. Man sollte nicht erwarten, dass sich alle hinter die neue Rechtschreibung stellen und Ja und Amen sagen. Glücklicherweise darf man ja in diesem Land schreiben, wie man möchte, solange es lesbar ist, und das gilt auch für Geschichten auf Fanfiktion.de. Du sagst ganz richtig, dass sich Sprache wandelt, und die neue Rechtschreibung hat sich eben noch nicht in den Köpfen der Menschen durchgesetzt. Die alte ist also immer noch ok. Wirklich stören wird sie keinen.

Das allerwichtigste ist sowieso: Das, was ihr schreibt, soll den Leser beim Lesen nicht in die Quere kommen. Offensichtliche (Neu/Alt) Schreibfehler kommen in die Quere. Zeichensetzungsfehler kommen in die Quere. Miese Grammatik kommt in die Quere. Fehlende Wörter und Buchstaben kommen in die Quere. All das Zeug, von dem ihr denkt, dass es nicht so wichtig ist, IST so wichtig. Deswegen: Nicht ein Kontrollierdurchlauf, sondern mindestens zwei, oder drei. Wenn Betaleser, dann wirklich zuverlässige, und auch die können euch nur die halbe Arbeit abnehmen.
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Beitrag #70, verfasst am 10.09.2008 - 00:14
  •  
zuletzt bearbeitet am 10.09.2008 - 00:22
Und wieder zu das-dass: Wenn man es sich partout nicht merken kann, dann man welches Wort benutzt: Wenn man statt des Wortes "welches" einsetzen kann, dann ist es "das". Wenn man es nicht einsetzen kann, muss es "dass" sein.

Um das Beispiel vol Alistanniel zu nehmen:

"Ich sehe, dass das Auto am Straßenrand rot ist.."
"Ich sehe, welches das Auto am Straßenrand rot ist." Das klingt total bescheuert.

"Das Auto, das rot ist, steht am Straßenrand."
"Das Auto, welches rot ist, steht am Straßenrand." Klingt vernünftig.
Es gibt jedoch auch Autoren, die nur "welche(r,s)" benutzen und NIE "der/ die/ das". Nach einiger Zeit kriegt der Leser eine Krise.

Apostrophitis: "Henry's Pub" mag es ja in englischsprachigen Ländern geben. In Deutschland muss es aber "Heinrichs Kneipe" sein und nicht "Heinrich's".
Das Genitiv-s (Genitiv- Wessen?) wird NIE apostrophiert. Es kann lediglich vorkommen, dass ein Apostroph HINTER das "s" kommt. Nämlich dann, wenn das Wort im Nominativ schon auf "s" endet.
"Andreass" sieht aus, als hätte die Tastatur gehakt. --> Andreas'
Außerdem: "Felixs" liest und schreibt sich unter aller Sau. --> Felix'

Und Apostrophe werden mit der #-Taste neben dem "Ä" gemacht, nicht mit den Accents neben der ß?\-Taste

Vergangenheitsformen:
Wenn man ausdrücken will, dass etwas vor einem Ereignis, das in der Vergangenheit liegt, statt gefunden hat, braucht man das Plusquamperfekt (Hoffentlich hab ich das jetzt richtig geschrieben- ich muss mir die Begriffe immer aus Französisch ableiten^^).
"Bevor er ging, hatte er gegessen." und nicht "Bevor er ging, hat er gegessen."
Man braucht es nicht allzu häufig, aber wenigstens muss man es sich nur einmal merken und kann es dann für Deutsch, Englisch, Französisch, Finnisch und was-weiß-ich benutzen.
"Er hatte gegessen gehabt" gibt es allerdings NICHT. Spätestens bei "er hatte Hausaufgaben gehabt gehabt" wird der Grund auch klar.

Französisch (Sollte ich gerade Hausaufgaben machen, falls sich jemand über die Länge des Beitrages wundert):
"à la" und nicht "al a", "alla" oder sonst was.
"Café" mit "Strich" von links unten nach rechts oben
die Allee
déjà-vu, kommt von schon-gesehen

Edit:
Ich kann mich nciht(Ha, MEIN typischer Tippfehler. Wenn die linke Hand nciht- argh! nicht weiß, was die rechte tippt...) erinnern, daüber gestoplpert zu sein, aber man hört es jedenfalls oft:
"Ich habe Hunger, weil ich nocht nichts gegessen habe."
Und nicht "Ich habe Hunger, weil ich habe noch nichts gegessen."

Und zum Schluss: so ziemlich jeder hat seine Lieblichswörter, die er ziemlich oft benutzt. Das nervt aber ziemlich schnell. (Wer mein Lieblingswort errät, kriegt einen Keks.)
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Beitrag #71, verfasst am 10.09.2008 - 00:33
  •  
zuletzt bearbeitet am 10.09.2008 - 00:33
Das Problem mit das/dass hat weniger mit Verständnis der Regeln zu tun. Ich für meinen Teil brauche einen Bruchteil einer Sekunde, um festzustellen, ob in einem bestimmten Satz ein dass oder ein das hingehören würde, wenn ich drüber nachdenke. Aber tippen tu ich grundsätzlich erstmal fast immer das Falsche, und wenn ich dann im Fluss und ein bisschen müde bin, steht es auch weiter falsch da. Noch ein Grund, warum man besser einen Editierdurchlauf zuviel machen sollte als einen zuwenig.

Französische Fremdwörter, so gut sie auch klingen, regen mich wegen der Akzente furchtbar auf. Déjà vu kriege ich mittlerweile hin. Da empfiehlt sich ein Blick in ein Wörterbuch. Allgemein, wenn man sich bei der Schreibweise eines Wortes nicht sicher ist, wirft ein gewissenhafter Autor einen Blick in ein Wörterbuch.

Ziemlich schwere Aufgabe, Julichris... Da muss ich ziemlich gut überlegen. Blind raten wäre ja auch nicht ziemlich...
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Beitrag #72, verfasst am 11.09.2008 - 00:13
Ich möchte mich hier nur ganz kurz äußern zu dem "à la" und "alla".  "Alla" kann man nämlich auch schreiben, wenn man es aus dem Italienischen ableitet, von daher sind beide Versionen jeweils richtig.
Mit Fremdworten sollte man aber im Allgemeinen ein wenig aufpassen. Wenn ich keine Ahnung habe, was dieses Fremdwort so ganz genau bedeutet, nehme ich doch lieber ein deutsches Wort, von dem ich genau weiß, was es bedeutet. Das ist mir schon einige Male über den Weg gelaufen. Das Wort sprang einen an und passte überhaupt nicht in den Zusammenhang.
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Beitrag #73, verfasst am 11.09.2008 - 02:52
Noch so etwas, über das ich öfter stolper:

Wann kommt schlürfen und wann schlurfen?

Ganz einfach:
schlürfen kann man beim Trinken
schlurfen kann man beim Gehen
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Beitrag #74, verfasst am 13.09.2008 - 19:41
So, nur weil ich gerade drübergestolpert bin:

Die Mehrzahl von Iris ist Iriden, NICHT IRDEN!!!!

Das hab ich schon so oft gelesen und vor allem für Leute, die Naruto FF's schreiben, ist das SEHR wichtig, also, nehmt es euch zu Herzen!
Grüße,
                Avnas*
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Beitrag #75, verfasst am 17.09.2008 - 21:35
Etwas das mir ganz spontan einfällt,wenn es um Fehler geht ist :
garnicht.
gar nicht wird gar nicht zusammen geschrieben :)
Leider kann ich es gerade nicht hervorheben..
Manche Leute halten Fußball für eine Sache von Leben und Tod.
Ich bin von dieser Einstellung sehr enttäuscht. Ich kann ihnen versichern,
es ist sehr viel wichtiger als das!
- Bill Shankly
 
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