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Beitrag #151, verfasst am 08.03.2009 - 03:52
Julichris schrieb:
Ich hab grade mal wieder "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" konsultiert, weil ich ein Beispiel für falsche Komparative suche, und da steht, dass "in keinster Weise" erlaubt ist.

Auch wenn man sich auf das Buch nicht unbedingt verlassen sollte: Ich stimme hier zu. "In keinster Weise" ist zwar grammatisch eigentlich nicht ganz korrekt, wird aber so als Redewendung verwendet. Bei Redewendungen ist die Grammatik überhaupt nicht so wichtig, weil da öfters auch noch archaische Formen und Wörter erhalten bleiben ("des Pudels Kern", "Maulaffen feilhalten").

@zuojenn: Ja, die lieben Leerzeichen. Ich glaube, kaum einer benutzt das richtig. Ich habe es auch einmal nachgeschaut, und nachdem ich das getan habe, ist mir aufgefallen, wie viele da was falsch machen. Entweder sie benutzen mehr oder weniger als drei Punkte, oder sie vergessen die Leerzeichen. Noch dazu werden die Punkte gerne bei Abbrüchen verwendet, wo sie eigentlich nicht so ganz passen.

Außerdem gibt es die Auslassungspunkte auch als eigenes Satzzeichen (in HTML …), die benutze ich am liebsten.
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Beitrag #152, verfasst am 08.03.2009 - 10:26
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zuletzt bearbeitet am 09.05.2009 - 12:24
Rodo schrieb:
Julichris schrieb:
Ich hab grade mal wieder "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" konsultiert, weil ich ein Beispiel für falsche Komparative suche, und da steht, dass "in keinster Weise" erlaubt ist.


Auch wenn man sich auf das Buch nicht unbedingt verlassen sollte: Ich stimme hier zu. "In keinster Weise" ist zwar grammatisch eigentlich nicht ganz korrekt, wird aber so als Redewendung verwendet. Bei Redewendungen ist die Grammatik überhaupt nicht so wichtig, weil da öfters auch noch archaische Formen und Wörter erhalten bleiben ("des Pudels Kern", "Maulaffen feilhalten").



Ich stimme dir zu, dass dieses Buch nicht unbedingt ein "Nachschlagewerk" ist, es enthält nämlich Fehler. Dennoch ist es witzig und ich liebe die Reihe ;)

@Julichris

"In keinster Weise" ist kein Elativ. Ein Elativ kann nur von einem Adjektiv oder Adverb gebildet werden, sprich von Wortarten, die gesteigert werden können. Kein ist jedoch ein Pronom, genauer gesagt ein Indefinitpronom. Pronomen kann man nicht steigern.
"In keinster Weise" ist eine Stilblüte, die sich - wie Rodo schon gesagt hat - als feste Redewendung etabliert hat, obwoh sie rein grammatikalisch falsch ist.
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Beitrag #153, verfasst am 21.03.2009 - 23:23
Hallöchen =)
Ich hoffe, ich hab jetzt nicht übersehen, dass jemand diesen Fehler schon aufgelistet hat...
Also was ich grundsätzlich irgendwie immer falsch schreibe, ist letztendlich. Ich vergess oft das zweite t und schreibe dann letzendlich. Das ist aber falsch, wie ich schon in der einen oder anderen Deutschklausur festgestellt habe (war dann einer der wenigen Fehler - dafür aber oft, arrg :D ).

Und, was mir jetzt spontan einfällt, ist auch gleichzeitig eine Frage... *überleg*. Also ich weiß, dass man bei Zitaten, wenn die am Schluss eines Satzes in der Klammer stehen, der Punkt nach der Klammer kommen muss, weil das Zitat (oder die Zeilenangabe) ja ein Teil des Satzes ist...
Aber wie ist das denn z.B. bei meiner Klammer die ich gerade benutzt habe (also bzgl. der Deutschklausur), hab ich das  da richtig geschrieben? Also klein, und Teil des Satzes? Mmh, wenn man da länger drüber nachdenkt, erscheint mir alles falsch^^ Erst hatte ich das nämlich groß geschrieben...

Und was mir auch noch einfällt: Nach einem Doppelpunkt schreibt man groß, sobald dies ein vollständiger Satz ist. Wenn jedoch nur eine Auflistung oder nur einzelne Wörter folgen, so werden diese klein geschrieben...

Ok, das wars jetzt, was mir so eingefallen ist. Ich hoffe, die Angaben sind auch alle richtig ;)

LG, chippidu
In meinem Kopf hat es gerade noch Sinn gemacht.
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Beitrag #154, verfasst am 03.05.2009 - 16:54
'' gibt '' kommt von '' geben '' und in den sätzten verwendet man das in der vergangenheit ...

z.B. Gibst du mir bitte das Messer rüber?

hier wurde zu '' gibt '' noch ein s da zwischen hin gemacht. das geht natürlich auch...
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Beitrag #155, verfasst am 03.05.2009 - 20:17
flora-aurorae schrieb:
'' gibt '' kommt von '' geben '' und in den sätzten verwendet man das in der vergangenheit ...

z.B. Gibst du mir bitte das Messer rüber?

hier wurde zu '' gibt '' noch ein s da zwischen hin gemacht. das geht natürlich auch...


Das hat mit Vergangenheit absolut nichts zu tun, sondern das ist die ganz normale Konjugation im Präsens  des Verbs "geben":

ich gebe
du gibst
er/sie/es gibt
wir geben
ihr gebt
sie geben
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
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Beitrag #156, verfasst am 08.05.2009 - 16:02
Wie ist das eigentlich nach der neuen Rechtschreibung, werden da zwei Hautwörter getrennt geschrieben? Ich stolpere da immer wieder (nicht nur hier) drüber, auch im (fast) wahrsten Sinne des Wortes, weil ich eben da beim Lesen eine Pause mache.

Eben habe ich auf der Seite eines Museums gelesen: "Es wurden neue Wikinger Häuser errichtet." anstatt "Wikingerhäuser". (Ist das richtig, oder war das richtig und ist wieder zurückgenommen worden?)
Ich finde es jedenfalls grausig!
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Souhnie
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Beitrag #157, verfasst am 08.05.2009 - 16:31
Rune schrieb:
Wie ist das eigentlich nach der neuen Rechtschreibung, werden da zwei Hautwörter getrennt geschrieben? Ich stolpere da immer wieder (nicht nur hier) drüber, auch im (fast) wahrsten Sinne des Wortes, weil ich eben da beim Lesen eine Pause mache.

Eben habe ich auf der Seite eines Museums gelesen: "Es wurden neue Wikinger Häuser errichtet." anstatt "Wikingerhäuser". (Ist das richtig, oder war das richtig und ist wieder zurückgenommen worden?)
Ich finde es jedenfalls grausig!


Ich wage mal zu behaupten, dass es "Wikingerhäuser" heißt - mein Duden sagt zumindest, dass "Wikingersage" zusammen geschrieben werde, was ja in die gleiche Richtung geht.
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Beitrag #158, verfasst am 08.05.2009 - 17:04
*in Tischkante beiß* (Oder doch die Tisch Kante?)
Zusammengesetzte Nomen werden ... halt zusammengesetzt. Man darf jedoch Bindestriche einfügen, damit es leichter zu lesen ist.


Eigene Frage: Substantivierte zweiteliege Verben. Wie schreibt man die?
"Das Fahrrad Fahren" geht ja noch. Aber was ist mit "hoch steigen", oder so?
Das Hoch-Steigen, hoch Steigen, Hoch Steigen?
Souhnie
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Beitrag #159, verfasst am 08.05.2009 - 17:33
Julichris schrieb:
*in Tischkante beiß* (Oder doch die Tisch Kante?)
Zusammengesetzte Nomen werden ... halt zusammengesetzt. Man darf jedoch Bindestriche einfügen, damit es leichter zu lesen ist.


Eigene Frage: Substantivierte zweiteliege Verben. Wie schreibt man die?
"Das Fahrrad Fahren" geht ja noch. Aber was ist mit "hoch steigen", oder so?
Das Hoch-Steigen, hoch Steigen, Hoch Steigen?


§37 der amtliche Regelung der deutschen Rechtschreibung 2006 sagt: "Substantive, Adjektive, Verbstämme, Pronomen oder Partikel können mit Substantiven Zusammensetzungen bilden. Man schreibt sie ebenso wie mehrteilige Substantivierungen zusammen." Betrifft sowohl Zusammensetzungen mit substantivischem Erstglied als auch mehrteilige Substantivierungen.
Sprich: die Tischkante, das Fahrradfahren, das Hochsteigen...
zuojenn
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Beitrag #160, verfasst am 09.05.2009 - 00:36
Thema "umgangssprachliche Abkürzungen".
ich habe in einer meiner Geschichten sehr viel in der Art: "Tu mir nen Gefallen und gib mir mal ne Kippe", usw. und weiß immer noch nicht genau, wie man das mit den Apostrophen (Apostrophs?) macht:

"Tu mir 'nen Gefallen und gib mir mal 'ne Kippe", würde ich sagen. Aber ist des richtig?

Und wie ist es, wenn umgangssprachlich der letzte Buchstabe weggelassen wird?
Statt "Ich sehe was" - "Ich seh was" oder "Ich seh' was"?
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Beitrag #161, verfasst am 09.05.2009 - 03:33
zuojenn schrieb:
Thema "umgangssprachliche Abkürzungen".
ich habe in einer meiner Geschichten sehr viel in der Art: "Tu mir nen Gefallen und gib mir mal ne Kippe", usw. und weiß immer noch nicht genau, wie man das mit den Apostrophen (Apostrophs?) macht:

"Tu mir 'nen Gefallen und gib mir mal 'ne Kippe", würde ich sagen. Aber ist des richtig?

Und wie ist es, wenn umgangssprachlich der letzte Buchstabe weggelassen wird?
Statt "Ich sehe was" - "Ich seh was" oder "Ich seh' was"?



Ohne jetzt n Duden zur Hand zu haben (bin ja schließlich in Fernost und dachte nicht, dass ich hier so was brauch...):

Apostrophe zeichnen Auslassungen (in der deutschen Sprache)... -> demnach müsste " 'ne Kippe" und "Ich seh' was" etc korrekt sein... allerdings... das kann wohl keiner wirklich beantworten, es sei denn, wir haben einen Deutschlehrer hier (und ob die das wissen...)...
Was ich als OP lese, bekommt nur in den seltensten Fällen ein Review

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Beitrag #162, verfasst am 09.05.2009 - 03:49
B-chan schrieb:
Apostrophe zeichnen Auslassungen (in der deutschen Sprache)... -> demnach müsste " 'ne Kippe" und "Ich seh' was" etc korrekt sein... allerdings... das kann wohl keiner wirklich beantworten, es sei denn, wir haben einen Deutschlehrer hier (und ob die das wissen...)...

Hmm, ich glaube, bei Verbendungen auf "e" kann man das weglassen, ohne dabei ein Apostroph zu benutzen. Ich bin mir aber nicht mehr absolut sicher. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass in einer Vorlesung (Deutsch als Fremdsprache) einmal erwähnt wurde, dass der Trend weg von der E-Endung bei Verben in der ersten Person geht. Wenn ich doch nur besser mitschreiben würde ...

Bei "'nen" würde ich aber auf jeden Fall mit Apostroph arbeiten.
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Beitrag #163, verfasst am 11.05.2009 - 23:14
Noch eines, was ich oft lese, ist "tot" und "tod"

Wenn man verstorben ist, ist man TOT. (->Adjektiv)

Falsch: Er war tod.

Richtig: Er war tot.


Hingegen ist "Tod" das Substantiv von "tot"

Falsch: Der Tot stand ihm gut.

Richtig: Der Tod stand ihm gut.
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Beitrag #164, verfasst am 19.05.2009 - 17:49
Flummi08 schrieb:
als / wie

ich bin schneller als du
(Ungleichheit: besser, schlechter, netter...)

ich bin genau so schnell  wie du
(Gleichheit: )



*glucks*

Da musste ich eben spontan an "Germanys next Top-Model" denken... *ggg* Macht's doch wie die gute Heidi:

"Du bist viel besser geworden als wie letzte Woche!"

*ROFL*
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Beitrag #165, verfasst am 17.06.2009 - 20:52
Wenn man einen schönen Redefluß anstrebt, dann immer versuchen so viele Verben wie möglich zu verwenden, so wenig wie möglich Substantive.

Also zum Beispiel: "Er kam, sah und siegte" statt: "Nach seinem Erscheinen und ausführlicher Begutachtung der Szene konnte er einen Sieg melden..."

Wenn man einen Charakter hat, der sehr hochgestochen spricht, dann viele Substantive verwenden. Nur in dessen Rede.
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Beitrag #166, verfasst am 10.07.2009 - 14:06
Sorry, falls es schon zigmal vorgekommen ist (vielleicht schon von mir selbst gepostet *hust*)

Ich habe gerade wieder etwas von einem Pärchen gelesen, bei dem sich die Frau gerade bei ihrem Partner untergeharkt hat.

Das ist ein Fehler, der mir oft unterkommt, doch es gibt einen ganz einfachen Weg, sich zumerken, dass man sich bei anderen nur unterhakt:

Wenn ich den Arm meines Begleiters ergreife, dann hat mein Arm die Funktion und Form eines Hakens, wie beim Angeln lasse ich ihn nicht mehr los.
Hätte ich mich hingegen eingeharkt, wäre ich mit einem Gartengerät auf den armen, so charmanten Karl losgegangen und er würde wohl nichts mehr mit mir zu tun haben wollen...

Übrigens: Einhacken sollte sich lieber auch niemand bei seinem Partner, das macht man nämlich auch mit einer Hacke und man hat wiederum den unkontrollierten Blutfluss zu stoppen, ergo: Keine gute Idee
Gib mir ein Wort und ich baue dir eine neue Welt...
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Beitrag #167, verfasst am 11.07.2009 - 01:02
ich habe auch mal ne Frage: Wie ist das eigentlich mit den Semikilons? Ist das überhaupt die richtige Pluralform und wann benutzt man das nette kleine Zeichen, das nen smiley zwinkern lässt?
Souhnie
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Beitrag #168, verfasst am 12.07.2009 - 18:21
Phoenixblume schrieb:
ich habe auch mal ne Frage: Wie ist das eigentlich mit den Semikilons? Ist das überhaupt die richtige Pluralform und wann benutzt man das nette kleine Zeichen, das nen smiley zwinkern lässt?


das Semikolon, Plural: Semikolons oder Semikola

Wenn du zwei gleichwertige Teilsätze/Wortgruppen hast, die du abgrenzen willst, dann kannst du ein Semikolon verwenden - es ist abgrenzender als ein Komma und weniger abgrenzend als ein Punkt.

Ich verwende das meist aus dem Gefühl heraus. Wenn ich viele Nebensätze und Aufzählungen habe, die aber alle zusammen gehören und die ich deshalb nicht mit einem Punkt trennen möchte, verwende ich ein Semikolon. Auch wenn ich beispielsweise etwas aufzähle und sich die verschiedenen Sachen, die ich aufzähle, noch einmal in zwei Gruppen gliedern lassen, dann zeig ich das mit einem Semikolon.
Also (mal ein ganz dämliches Beispiel): "Alles was ich zum Leben brauche sind Bonbons, Schokolade, Eis; Mascara, Rouge und Make-up."

Wann du es verwenden kannst/darfst, ist also recht locker gehalten.
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Beitrag #169, verfasst am 12.07.2009 - 19:08
Ein Semikolon wird dann verwendet, wenn der nächste Teil des Satzes den ersten Teil erklärt oder es eine anderweitige Verbindung zwischen beiden gibt.
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Beitrag #170, verfasst am 17.07.2009 - 18:58
Hm ... Mal sehen, ob das schon war, was jetzt gleich von mir kommt.

"Erzähl mir doch von ... deinem Problem." Zwischen den drei (nicht weniger, nicht mehr) Punkten gehören Leerzeichen.

"Aber ich meine doch Be..." Wenn ein Wort nicht vollendet wird, schließen die drei Punkte direkt an.

Noch was Schönes:

- etwas Schönes
- etwas Anderes ... Das schreiben sehr viele Autoren klein.

Mein absoluter Liebling: Das Lacken! *lach* Das Laken bzw. Bettlaken schreibt man ohne C.

Im Übrigen bin ich mit der alten Rechtschreibung aufgewachsen, aber meine geniale Beta ist eifrig dabei, mir die neue einzuimpfen. Sie ist das beste Lexikon, das ich kenne. ^_^
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Beitrag #171, verfasst am 17.07.2009 - 19:03
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zuletzt bearbeitet am 17.07.2009 - 19:04
"etwas anderes" kann man sowohl klein, als auch groß schreiben, soweit ich weiß.
Destiny comes to those who listen and fate finds the rest.
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Beitrag #172, verfasst am 17.07.2009 - 19:13
gugi28 schrieb:

"Aber ich meine doch Be..." Wenn ein Wort nicht vollendet wird, schließen die drei Punkte direkt an.


Ich würde da unterscheiden zwischen Fällen, wo der Sprecher nicht abrupt aufhört. (Vielleicht, weil er nachdenkt, wie das Wort noch mal weitergeht, weil er Alzheimer hat oder Besoffen ist oder zerstreut oder abgelenkt oder was weiß ich was) und zwischen einer harschen Unterbrechung. Da würde ich es so schreiben:

"Aber ich meine doch Be-", began Hermine als Ron ihr ins Wort fiel und brüllte: "Sprich es nicht aus!"
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Beitrag #173, verfasst am 18.07.2009 - 01:46
Artanis schrieb:
"etwas anderes" kann man sowohl klein, als auch groß schreiben, soweit ich weiß.


Korrekt
Solange es einheitlich ist, wird es von 95% nicht als Fehler angesehen. Weiß nicht, ob das durch die neue Rechtschreibung kommt, davor war es definitiv klein zu schreiben.
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Beitrag #174, verfasst am 28.07.2009 - 23:15
Mich persönlich stören Fehler nicht so extrem, außer natürlich wenn jedes zweite Wort voll davon ist.
Ich hab in der Schule nie für Diktate gelernt, und hatte trotzdem immer Einser, ich hatte das einfach vom vielen Bücher-Lesen her so drin. Trotzdem schmeiß ich 'ne gute Geschichte nicht weg, nur weil da eben Rechtschreibfehler drin sind. Und so Sachen wie Komma, Doppelpunkt, "Gänsefüßchen" etc. stören mich auch nicht wirklich, außer in Sätzen wie "Er sah den Mann den er vorher schon beobachtet hatte nun zum dritten Mal das war wirklich merkwürdig" oder wenn jemand absichtlich intelligent wirken wollte und besonders viele davon einbaut...haben aber einige andere schon erwähnt.

Die meisten Fehler, die mir passieren, sind neben Tippfehlern, die man selbst vielleicht überliest, also z.B. statt "Haus" "Hasu" (passiert mir jedes Mal wenn ich das Wort schreibe, und ständig fällt mir das erst viiiiieeel später auf ;D) vorallem: Kommt nach Anführungszeichen ein Punkt? Kommt vorher ein Punkt? Und was ist mit Leerzeichen in der Klammer? etc. Gott sei Dank werd' ich da nicht kritisiert. Ansonsten....brrr.

Aber zu den Tipps: Egal, wie cool das in ICQ/MSN/Schuelervz/Studivz oder sonstwo ist: Schreibt in Geschichten bitte ein G! Es qibt nichts schrecklicheres, als Leute, die ständiq das g mit q tauschen. Ich les' häufiqer Geschichten, Satzbau qut, Story qut, Zeichensetzung qut, keine Rechtschreibfehler - Und dann DAS. ARGH!!! Bitte, lasst das!

(Ahja: Das eben war Absicht :D)
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Beitrag #175, verfasst am 22.08.2009 - 22:59
Ich bin mir nicht sicher, ob es das hier nicht schon gibt, ich hab es aber nicht gesehen, also füge ich mal hinzu:

Ganz schlimm finde ich immer, wenn jemand einen Nebensatz so schreibt:
..., weil das ist gut so.

dabei krieg ich jedes Mal ne Gänsehaut.
richtig wäre:
weil das so gut ist.

leider ein Fehler, der sehr, sehr oft gemacht wird, sowohl schriftlich, als auch gesprochen. Aber das eigentlich schlimme daran ist, dass die meisten den Fehler nicht bemerken oder überhaupt erkennen.
Lebe deinen Traum, verträume nicht dein Leben, dafür ist es zu kurz!
 
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