Das ist es.
Das Ende, und ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll.
Ich habe am Ende angefangen, zu lachen und kam mir vor wie eine Wahnsinnige, weil ich nebenher haltlos geschluchzt habe. Wahrscheinlich klang ich auch wie von Sinnen und ich bin so scheißfroh, dass ich allein zu Hause bin, momentan wäre ich nicht gesellschaftsfähig. Schon allein deshalb, weil ich mich in Reitklamotten vor den PC gesetzt habe, zweieinhalb Stunden lang "High Hopes" von Pink Floyd und "Wonderful Life" von Hurts angehört und das Buch ausgelesen habe.
Es tat weh, es tat gräuslich weh.
Und es war schön, wunderschön, traurig und friedlich.
Nicht ungetrübt glücklich, es bleiben viele Ungewissheiten, viele "Ich weiß nicht, ob ..." und viel, viel Wehmut.
Aber es ist okay. Ich habe Rotz und Wasser geheult am Ende und dann reichte ein Satz, und ich brüllte vor Lachen, bis mir alles wehtat.
Mir ist heiß und kalt zugleich und alles in mir brodelt, ich weiß nicht, wohin mit all den Gefühlen. Ich habe mich in diesem Buch oft schwergetan, Ellie zu verstehen, aber ich habe mit ihr gefühlt, bin mit ihr gemeinsam der Lüge aus den Leim gegangen, habe mit ihr geweint und gehofft und mich gefreut.
"Dornenkuss", nein, die ganze Trilogie ist mehr als eine Romanze. Eine Liebesgeschichte, zweifellos, aber eine Geschichte über die Liebe in all ihren Formen. Freundschaft, Familie, die Liebe zum Leben, den Schwächen und Träumen der Menschen.
Und unvergesslich.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel /
und sehen nur rätselhafte Umrisse, /
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. /
Jetzt erkenne ich unvollkommen, /
dann aber werde ich durch und durch erkennen