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Beitrag #26, verfasst am 16.04.2010 - 16:34
Ailin schrieb:
Wobei es im Sindarin den Titel "Prinz" gibt. Also irre ich mich? *verwirrt guckt* Hilfe

Meinst du "ernil" und Synonyme? Ich würde das deutsche "Prinz" eher als eine Art Fehlübersetzung bezeichnen, da ich denke, dass "ernil" und Co. eher den englischen "prince" (bzw. den mittelleiteinischen "princeps", im Mittelalter war der "princeps" auch in Deutschland ein Synonym für "Fürst") bezeichnen.
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Beitrag #27, verfasst am 16.04.2010 - 17:23
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zuletzt bearbeitet am 16.04.2010 - 17:23
Vypox schrieb:

Ich persönlich habe für mich entschieden, Prinz im Sinne von Königssohn zu verstehen. Ich wüsste auch nicht, über welche Fürstentümer unser Legolas auch herrschen sollte, denn dass der Titel Fürst definitiv mit der Herrschaft über ein - wenn auch untergeordnetes Gebiet - verbunden ist, liegt imho auf der Hand.

(eventuell könnte man sein von ihm in Ithilien besiedeltes Gebiet als Fürstentum bezeichnen, aber das war erst nach dem Ringkrieg).



Ich halte das wiederum für einen Fehler. Es kann nicht 2 Fürsten von Ithilien gegeben haben. Ich denke nicht, dass Legolas seine Elbensiedlung in Ithilien wie ein Fürst beherrscht hat. Ich stelle mir es ehr so vor, dass er sich dort wie ein Gleicher unter Gleichen fühlte und keinen Titel trug. Ich denke, dass Legolas auch Faramir nicht irgendwie ins Handwerk "pfuschen" wollte.

Ich habe mal in einer FF gelesen, dass Aragorn seinen "Busenfreund" Legolas zum Fürsten von Ithilien gemacht hat. So etwas halte ich für einen groben Schnitzer vom Autor.
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Beitrag #28, verfasst am 16.04.2010 - 17:25
Celebne schrieb:
Vypox schrieb:

Ich persönlich habe für mich entschieden, Prinz im Sinne von Königssohn zu verstehen. Ich wüsste auch nicht, über welche Fürstentümer unser Legolas auch herrschen sollte, denn dass der Titel Fürst definitiv mit der Herrschaft über ein - wenn auch untergeordnetes Gebiet - verbunden ist, liegt imho auf der Hand.

(eventuell könnte man sein von ihm in Ithilien besiedeltes Gebiet als Fürstentum bezeichnen, aber das war erst nach dem Ringkrieg).



Ich halte das wiederum für einen Fehler. Es kann nicht 2 Fürsten von Ithilien gegeben haben. Ich denke nicht, dass Legolas seine Elbensiedlung in Ithilien wie ein Fürst beherrscht hat. Ich stelle mir es ehr so vor, dass er sich dort wie ein Gleicher unter Gleichen fühlte und keinen Titel trug. Ich denke, dass Legolas auch Faramir nicht irgendwie ins Handwerk "pfuschen" wollte.

Ich habe mal in einer FF gelesen, dass Aragorn seinen "Busenfreund" Legolas zum Fürsten von Ithilien gemacht hat. So etwas halte ich für einen groben Schnitzer vom Autor.


Ehrlich gesagt, ist mir das auch recht bzw. ich habe das ohnehin nur in Klammern gesetzt und im Konjunktiv geschrieben. Alles oben drüber Geschriebene aber hat für mich nichts mit Ithilien zu tun. ;)
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Beitrag #29, verfasst am 16.04.2010 - 21:17
Auch das Quenya kennt den Titel "Prinz", jedoch laut meinem Wörterbuch in zwei Bedeutungen:
haryon (Erbe) bzw. cundu (Fürst). Im Sindarin wäre der Prinz "ernil".
Ich umschiffe die Hürde mit dem "Prinz" auf die Weise, indem ich an dessen Stelle "Königssohn" schreibe. Auch Legolas ist für mich einfach nur ein "Königssohn", weil es nichts darüber aussagt, ob er der Älteste ist.

Ich habe schon FF´s gelesen, in denen Legolas zu einem Elb mutierte, der nach der Herrschaft strebte. Das halte ich jedoch für völlig falsch. Auch in der Waldelbenkolonie, kann ich mir vorstellen, lebte er zwar als hoch geachteter Elb, aber weiter ohne irgendeinen Titel.
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Beitrag #30, verfasst am 16.04.2010 - 21:30
Feael schrieb:
Meinst du "ernil" und Synonyme? Ich würde das deutsche "Prinz" eher als eine Art Fehlübersetzung bezeichnen, da ich denke, dass "ernil" und Co. eher den englischen "prince" (bzw. den mittelleiteinischen "princeps", im Mittelalter war der "princeps" auch in Deutschland ein Synonym für "Fürst") bezeichnen.


Ich hab jetzt mal alles nachgeschlagen ^^

"Caun" bedeutete ursprünglich mal etwas wie "Herold", wird mit Fürst, Anführer, Befehlshaber übersetzt.

"cund" ist wiederum tatsächlich mit "Fürst" übersetzt und nicht mit "Prinz".

"ernil" heißt aber in meinem Lexikon ausdrücklich "Prinz" und nichts anderes. Also scheint das Sindarin durchaus einen Unterschied zwischen Prinzen und Fürsten zu machen.

Womit aber immer noch nicht geklärt ist, was Legolas' Titel jetzt letztendlich ist, da er ja leider nie mit irgendeinem Titel angesprochen wird... oder?
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Beitrag #31, verfasst am 16.04.2010 - 21:45
Warum muss Legolas eigentlich einen Titel haben? Er ist Legolas, Sohn Thranduils, des Königs der Waldelben, das definiert ihn ausreichend.
Ich würde ich mit "mein Herr" ansprechen, ganz einfach.
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Beitrag #32, verfasst am 16.04.2010 - 22:19
Das ist eigentlich eine gute Frage... wahrscheinlich hängt es wirklich damit zusammen, dass die heutige Gesellschaft so auf Titel geprägt ist. Wer Königssohn ist, muss nach heutigem Verständnis "Prinz" heißen.

Außerdem würde das Sindarin diese Wörter wohl nicht haben, wenn es keine Verwendung dafür hätte, also haben die Königskinder bestimmt irgendwelche Titel.

"Mein Herr" oder einfach nur "Herr" ist allerdings die schönste Ausweichmöglichkeit, die es meiner Meinung nach gibt.
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Beitrag #33, verfasst am 24.06.2010 - 23:29
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zuletzt bearbeitet am 24.06.2010 - 23:30
Die Diskussion über den Titel von Legolas lässt mich ein bisschen Schmunzeln, da muss ich immer an einen Film über/mit dem britischen Königshaus denken - Es gab, zumindest bis vor 2 oder 3 Jahrhunderten zig Titel, mit dem man den König Britanniens NICHT ansprechen durfte/sollte/ völlig gegen das Protokoll verstieß, die sich für unsere Ohren heute allesamt richtig anhören.

Ich würde es weder als Fehler ansehen Legolas Prinz zu nennen (oder Thronerben, denn wir wissen ja nicht ob er Geschwister hat oder ob die Thronfolge des Düsterwaldes überhaupt Vater - Sohn ist, ist also im Grunde unbekanntes von Tolkien nicht ausgearbeites Gebiet), Fürst muss auch nicht falsch sein, den die meisten, mir bekannten Königkinder, bekommen irgendwann mal einen Teil des Landes zugesprochen (selbst wenn sie nie wirklich etwas mit dessen Verwaltung zu tun haben)

Legolas ist Thranduils Sohn, das steht fest. Thranduil ist, zumindest im Hobbit noch, König der Waldelben des Düsterwaldes. Da ich nicht an 2 Thranduils im Düsterwald glaube und auch nicht das die (aus elbischer Sicht gesehen) paar Jahre an den Herrschaftsverhältnissen im Düsterwald viel geändert haben, ist Legolas der Sohn des Königs - Titel erstmal egal.
Am Sichersten geht man beim Ansprechen wohl mit Königssohn. (Ârion, wenn ich mich nicht irre - auch als Name hübsch, wie mir grad auffällt)
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Beitrag #34, verfasst am 29.07.2010 - 18:45
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zuletzt bearbeitet am 29.07.2010 - 18:46
Aulomea schrieb:

Am Sichersten geht man beim Ansprechen wohl mit Königssohn. (Ârion, wenn ich mich nicht irre - auch als Name hübsch, wie mir grad auffällt)


Muss dich korrigieren, es heißt Aranion (aran = König über ein Land) oder Tarion (târ, taro = König über Volk, Stämme, etc.).

Und ich gebe dir recht, was die Ansprache belangt. Ich meine, wir wissen weder welchen Status er einnimmt, noch ob Geschwister hat. Das ist dann jedem Autor sich selbst überlassen, auch wenn - leider - er so gut wie immer Kronprinz ist.

Zu Elladan und Elrohir: Da ist doch gar nichts bekannt, ob sie die Sterblichkeit gewählt haben. Es steht doch nur, dass sie in Mittelerde blieben. Oder irre ich mich so?
Vielleicht sollte der Sinn des Lebens
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Beitrag #35, verfasst am 30.07.2010 - 02:20
Eden Fernandez schrieb:

Muss dich korrigieren, es heißt Aranion (aran = König über ein Land) oder Tarion (târ, taro = König über Volk, Stämme, etc.).


Oh, entschuldigung, irgendwie, bin ich von Ârion ausgegangen, in 'Elbisch' von Helmut W. Pesch ist âr Sindarin für König  oder 'Herrscher über ein bestimmtes Gebiet' .

Nachtrag: Ich habe nachgeschaut, aran, wird genauso übersetzt - Ich behaupte jetzt mal ganz dreist, das beides richtig ist. Vermutlich ist Araion, sogar noch 'richtiger', zumindest ist es in mehr Wörtern die mit 'königlicher Was-auch-immer' genannt.  


Was Elladan und Elrohir angeht, nein, es steht bloß geschrieben (irgendwie eine nette Formulierung), dass sie zusammen mit Celeborn in Mittelerde blieben...
Sterblich wird weder bestätigt noch nicht bestätigt - Mal wieder: Unbekannt (und freigegeben )
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Beitrag #36, verfasst am 30.07.2010 - 16:22
Noch ein Fehler, der oft gemacht wird: Dass Orks aus Elben gemacht wurden, ist nur eine Theorie. Wo sie wirklich herkommen, weiß niemand. Okay, in FFs ist das kein Problem, da kann der Autor jede Theorie nehmen, die ihm gefällt. Aber in Foren wird das meist als unumstößliche Tatsache hingestellt, obwohl sie (meines Wissens nach zumindest) keine ist.
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Beitrag #37, verfasst am 30.07.2010 - 17:13
Teils, teils würde ich sagen... Auszug aus Ardapedia:
Ardapedia schrieb:

Zumeist wird angenommen, die ersten Orks seien aus verdorbenen Avari gezüchtet und später vielleicht mit Sterblichen vermischt worden. Tolkien diskutiert jedoch auch die Möglichkeit, die Orks seien nur seelenlose Tiere, gefallene Maiar oder gesteuerte "willenlose Wesen" ohne eigenes Leben gewesen. Später kam er zu der Überzeugung, die Orks seien menschlicher Abkunft gewesen, eventuell jedoch mit einem "elbischen Anteil". Für eine nichtmenschliche Abkunft spricht auch, dass Orks weit über 140 Jahre alt werden konnten, wie das Beispiel Bolgs beweist, und dass es schon lange vor dem Erwachen der Sterblichen Orks gab.



Kommt einem ein bisschen so vor als hätte Tolkien den kompletten 'Katalog' an Wesen für den Ursprung der Orks abgearbeitet - außer die Pflanzen...

Man hab ich jetzt ein Bild von einem grünen Pflanzenork im Kopf....
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Beitrag #38, verfasst am 30.07.2010 - 18:16
Aulomea schrieb:
Man hab ich jetzt ein Bild von einem grünen Pflanzenork im Kopf....

Und er kann Giftstacheln verschießen und hat fleischfressende Tentakeln. O.o
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Beitrag #39, verfasst am 30.07.2010 - 21:13
Au ja, und für alle Fälle hat er noch Kokosnussgeschosse
Erfahrung ist ein guter Lehrmeister.
Nur das Schulgeld ist teuer.
 
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