Schon beim ersten FFGA stand ganz groß auf der ersten Seite, dass es sich um eine Leserauszeichnung handelt.
Wie man im Thread zum ersten Award nachlesen kann (
http://forum.fanfiktion.de/t/2642/1), wurden genau die gleichen Themen angesprochen. Es ist „nur“ ein Beliebtheitswettbewerb, gewinnen können eh nur die „Mainstream“-Storys und mit „qualitativ guten Geschichten“ hat das Ganze sowieso nichts zu tun. Jemand sprach eine „unabhängige Jury“ an, deren Meinung vermeintlich bessere Ergebnisse liefern könnte als die von unzähligen Lesern. Finde ich ehrlich gesagt schade, dass den Lesern indirekt das Urteilsvermögen abgesprochen wird. Natürlich dürfen bestimmte Argumente nicht fehlen, wie z.B. dass nur „Freunde“ nominieren und voten, weil diese im schlimmsten Fall von den Autoren mit diesem Freundschaftsdienst per PN behelligt wurden. In o.g. Thread kann man aber auch lesen, dass viele nicht einmal etwas von diesem Award, geschweige denn von der Nominierung wussten, bis die Mail von Rasit und Kim kam. Ich musste damals übrigens sehr über den ersten Beitrag von freivolk schmunzeln.
Eine Leserauszeichnung ist doch nichts Schlimmes. Ich finde jedes Mal interessant, an wen beispielsweise der Jupiter von Cinema geht. Wenn eine Geschichte einen Beliebtheitswettbewerb gewinnt, muss der Autor ja irgendwas richtig gemacht haben. Jedem steht es frei, etwas Ähnliches aufzuziehen wie Rasit und Kim, nur mit ausgewählter Jury. Man sollte sich aber bitte bewusst darüber werden, dass eine solche Auszeichnung – ob von Lesern oder einer Jury vergeben – nicht jedem imponiert. Das ist genau wie mit der Anzahl von Reviews, von der sich nicht jeder beeindrucken lässt. Durch eine Leserauszeichnung steht nicht gleich ein ganzes Fandom Kopf, es wird kein Meilenstein gesetzt. Wie Theresa Potter schon sagte, soll es einfach nur Spaß machen.