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Novanna
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Beitrag #126, verfasst am 21.05.2010 - 13:03
@ MrsAnthony Also, ich bitte dich, man bringt doch seine eigenen Kinder nicht um, denn da muss ja man wirklich krank sein und ich glaube so tief ist Gabaldon noch nicht gerutscht, auch wenn die gute Frau ihre Kinder ab und zu mal misshandeln und prostituieren lässt.
zuojenn
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Beitrag #127, verfasst am 21.05.2010 - 13:06
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zuletzt bearbeitet am 21.05.2010 - 13:14
Ähm, auch wenn's off topic ist - ich muss hier mal in die Bresche springen. Ich weiß ja nicht, was diese Negativ-Rezensenten zum Frühstück hatten, aber ich kann einen großen Teil der angebrachten Kritik gar nicht nachvollziehen. (Und ich habe dieses Buch gefühlte 50mal gelesen.)
Die Porno-Vorwürfe sind absolut absurd (werden bei manchen Büchern aber schon laut wenn es eine einzige Sexszene gibt ..). Das Buch hat wenn ich mich recht entsinne vier oder maximal fünf Sexszenen, wovon nur eine wirklich ausführlich ist - und das auf ca 1000 (?) Seiten.
Diese Unterwerfungs-/ Dominanzsache habe ich nirgendwo entdeckt, ganz im Gegenteil. Okay *spoiler*:

Er verhaut ihr einmal den Arsch, das stimmt. Fand ich auch erst eher befremdlich, passt aber in die Zeit und in die Umstände in denen er aufgewachsen ist, sowie zur Situation. Außerdem gehen sie nach der Sache sehr ernsthaft an die Problematik heran.
Es ist streckenweise recht brutal ja. Aber in einem Buch im historischen Kontext kann man es in der Hinsicht nie recht machen. Schreibt man Brutalitäten - ist es zu grausam. Schreibt man keine Brutalitäten - ist es unrealistisch.

Das Buch wird nicht jedem gefallen - wie im Übrigen keines auf der ganzen Welt - und es ist und bleibt ein Fantasy-Liebesroman (wenn auch der beste *fg*), mit den Schwerpunkten, die die Leserinnen solcher lieben. Darum ist es ein solcher Erfolg geworden, darum wird es aber auch nicht jedem gefallen.
Man muss es nicht mögen - aber man sollte es auch nicht deshalb vor dem Lesen schon als Schund kategorisieren.
Und Artanis: Duu solltest ganz still sein *gg*, dir gefällt das nämlich ganz bestimmt ziemlich gut.
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Beitrag #128, verfasst am 21.05.2010 - 13:17
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zuletzt bearbeitet am 21.05.2010 - 13:18
Artanis schrieb:

Und dann sagt SIE, die Autorin, Fanfiction sei unmoralisch. Naja. Ohne sie direkt beleidigen zu wollen - ich würde das eine verzerrte Wahrnehmung nennen ...


Ja, DAS hab ich dann auch nicht verstanden. Ich meine, ich kann verstehen, dass sie FF zu ihren Büchern prinzipiell nicht mag - aber dass sie unmoralisch sind, wenn sie mit ihren Figuren das gleiche tun wie sie selbst? Quark mit Soße...

MrsAnthony schrieb:

p.s. Lapislazuli@ Ich hab gleich mal nach Dunnett gegoogelt und feststellen müssen, das ihre Romane historisch wohl so fundiert und literarisch hochwertig sind, das sie sich in Deutschland nicht gut genug verkauften, um die "schottische" Reihe vollständig herauszubringen. Und das scheint wirklich schade zu sein...


Ja, deswegen hab ich die auch alle auf Englisch... *grins* Ich hab damals mit dem dritten Band angefangen, hatte keine Ahnung, dass das eine Serie ist und dann hörte das auch noch mit einem Wahnsinns-Cliffhanger auf. Und das nächste war nie übersetzt worden...

MrsAnthony schrieb:
Und abgesehen von dem Wert der Bücher, nachdem, was ich in kurzer Zeit über Dunnett herausgefunden habe glaub ich fast, die hätte sich aktiv an der Sammelaktion für die krebskranke Frau beteiligt.


Witzig ist, ich habe nie nach FF über ihre Bücher gesucht. Das ist ein bisschen wie mit Herr der Ringe. Einzigartiger Stil, ich will nichts lesen, was mir diesen Stil kaputt macht. Irgendwann bin ich doch über eine drüber gestolpert und hatte den Eindruck, dass die von deutlich besserer Qualität war als die durchschnittliche FF - vielleicht färbt das Original ab...

zuojenn schrieb:

Die Porno-Vorwürfe sind absolut absurd (werden bei manchen Büchern aber schon laut wenn es eine einzige Sexszene gibt ..). Das Buch hat wenn ich mich recht entsinne vier oder maximal fünf Sexszenen, wovon nur eine wirklich ausführlich ist - und das auf ca 1000 (?) Seiten.
Diese Unterwerfungs-/ Dominanzsache habe ich nirgendwo entdeckt, ganz im Gegenteil.


Dann muss aber der ein oder andere Rezensent sämtliche vorhandenen Sexszenen aufgezählt haben, wenn es nur vier oder fünf waren .... Aber die eingestreuten Zitate haben mir eigentlich schon gereicht, ich glaub nicht, dass ich es so toll finden werde.
Wie schon öfter erwähnt, es kommt halt drauf an, was man sucht und ich mag halt lieber entweder Historie oder Fantasy - aber nicht unbedingt mit Liebesgeschichte im Vordergrund.
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
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Beitrag #129, verfasst am 21.05.2010 - 13:20
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zuletzt bearbeitet am 21.05.2010 - 13:30
Artanis schrieb:
Nunja, dann kann sie sich einfach nicht ausdrücken, und das, obwohl sie eine (Bestseller)Autorin ist. Denn wenn es ihr darum geht, dass sie ihr geistiges Eigentum schützen will, dann sollte sie auch das sagen und nicht mit Amoral und was weiß ich kommen. Es ist immer noch in Ordnung für mich, Fanfiction zu den eigenen Romanen zu verbieten. Solange es sich rechtlich machen lässt, ist das die Sache des Autors.
Allerdings ist es Heuchlerei der schlimmsten Sorte, wenn der Autor eines _solchen_ Buches seinen Fans mehr oder weniger Perversion vorwirft.
Bei JKR z.B. würde ich es ja durchaus verstehen Aber DIE?!?



Kommt darauf an, wie man Moral definiert. Für mich ist eine Pornodarstellerin, die zehn Prozent ihrer Einnahmen für Kinder in Not spendet, moralischer als jemand, der sich auch noch ums Trinkgeld-Zahlen drückt. Aber das ist wieder Off topic.

Auf jeden Fall scheint die Art und Weise dieser Autorin, mit ihren Leserinnen, denen sie ihren Wohlstand verdankt, umzugehen, nicht die freundlichste zu sein.

Annalike@ Das war ich nicht... ^^
Meine Waffe ist das Wort, und ich scheue auch nicht davor zurück, es zu benutzen!

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Beitrag #130, verfasst am 21.05.2010 - 13:25
Lapislazuli67 schrieb:

Wie schon öfter erwähnt, es kommt halt drauf an, was man sucht und ich mag halt lieber entweder Historie oder Fantasy - aber nicht unbedingt mit Liebesgeschichte im Vordergrund.


Das bleibt ja auch jedem überlassen.
Wenn diese Rezensenten aber ein Buch lesen, bei dem der Klappentext u.a. laut "Liebesroman" plärrt, und sie sich dann darüber echauffieren, dass doch dreisterweise ein paar Seiten Liebesroman drin sind, dann kann ich das auch nicht sonderlich ernst nehmen.
Novanna
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Beitrag #131, verfasst am 21.05.2010 - 13:28
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zuletzt bearbeitet am 21.05.2010 - 13:50
Ja die Autorin ist vermutlich nicht die sympathischste, aber so ging sie eigentlich nur mit die Leuten um, die sich ihre Meinung nach erdreisten FFs zu verfassen und sie zu kritisieren, wenn ich das richtig verstanden habe. Also man kann gerne was von ihrem Kuchen abhaben, aber dann sollt man ihr auch hinterher sagen wie gut das geschmeckt hat oder einfach den Mund halten. Dieses Verhalten ist übrigens nichts Neues.

edit: Ich war mal auf die deutsche Website von Diana Gabaldon.
Also von dem ich was ich da und auch hier im Thread gelesen habe, wird der Protagonist vergewaltigt und gefoltert, die Protagonistin muss sich prostituieren und die Tochter der Beiden wird Gewalt angetan, was auch immer man darunter verstehen kann, aber auf jeden Fall so, dass der Vater sich rächen möchte. Ach nee, da bleibe ich lieber bei den romantisierten und verharmlosten Realität von der damaligen Zeit.
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Beitrag #132, verfasst am 21.05.2010 - 13:42
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zuletzt bearbeitet am 21.05.2010 - 13:44
@Zuo: auch wenn du bisher stets so ziemlich den Nagel auf den Kopf getroffen hast, bei der Einschätzung meines Geschmacks, hier zweifle ich stark (du kennst meinen Geschmack bei der Darstellung von Liebe mittlerweile - und nach dem Lesen der Rezis rollen sich bei mir _noch_ die Fußnägel auf) ... mehr sage ich lieber mal nicht, da ich mir ja selber noch kein Bild gemacht habe.
Aber ich werde es sehen. Neugierig bin ich, wie gesagt, ja durchaus ...
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Beitrag #133, verfasst am 21.05.2010 - 13:45
Hatte weiter vorne nicht jemand den Verdacht, diese ganze Kampagne sei Werbung für ihr neues Buch?
Kommt mir fast so vor, als ob da was dran wäre...^^
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Beitrag #134, verfasst am 21.05.2010 - 13:49
Annalike: Das ist alles nicht falsch ... geschieht allerdings über einen Zeitraum von 6 Büchern (von denen keines weniger als 1000 Seiten hat) und über grob geschätzte vierzig Jahre. Kann ich nicht mehr genau sagen, weil mich nur der erste Band wirklich fasziniert hat. Der zweite nur noch zur Hälfte und ein paar weitere habe ich nur überflogen.

Die *-Amazon-Rezis habe ich mir jetzt auch mal angesehen. Bei einigen habe ich ganz ehrlich den Verdacht, dass die das Buch nicht gelesen haben (oder ansonsten nur Heilewelt-Arzt-Liebesromane kennen). Einiges stimmt so einfach nicht, oder ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
Nochmal: Alles Geschmacksache. Aber wenn sich so an halb- oder völlig unwahren Rezensionen aufgehangen wird, ist das schon etwas schade.
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Beitrag #135, verfasst am 21.05.2010 - 14:01
MrsAnthony schrieb:
Hatte weiter vorne nicht jemand den Verdacht, diese ganze Kampagne sei Werbung für ihr neues Buch?
Kommt mir fast so vor, als ob da was dran wäre...^^


*zeigt auf*
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Beitrag #136, verfasst am 21.05.2010 - 14:07
Ich denke mit Rezessionen ist es wie mit den Büchern selber: alles sehr subjektiv. Ich persönlich finde die Bücher von Diana Gabaldon sehr gut, auch die Lord John Romane, die sogar noch mehr. Ja, an manchen Stellen wurde es mir zu schnulzig, aber das kann man bei so vielen tausend Seiten verkraften. Insgesamt ist diese Liebesgeschichte sogar so dargestellt, dass sogar ich sie lese und ich bin wohl jemand, der Schnulz gar nicht mag.

Vielleicht hat Diana Gabaldon ab und an etwas zu oder über einen Teil ihrer Fans gesagt, was nicht besonders clever war. Denken kann sie sich das, nur sagen sollte man es vielleicht nicht. Aber davon auf die Qualität ihrer Bücher und ihr Können zu schließen, ist ja Quatsch. Dem einen gefallen ihre Bücher, dem anderen nicht. Wie bei jedem Buch. Ob sie privat sympathisch ist, sich sozial engagiert etc. weiß von uns keiner und es kann uns auch egal sein. Man muss sie weder heiraten, noch mit ihr zusammen leben. Sondern wem sie gefallen, der liest ihre Bücher.

Warum sie sich nicht an der Krebssammelaktion beteiligt hat, wissen wir auch nicht. Sie wird ihre Gründe haben. Ganz abgesehen davon, wird sie sicher nicht nur einen Brief, oder eine Mail bekommen, in der um finanzielle Hilfe gebeten wird. Ohne alle Fakten zu kennen, kann man also nicht über sie urteilen und auch nicht behaupten ein anderer, den man genau so wenig kennt, hätte es anders gemacht. Außerdem bleibt es ihr überlassen, was sie mit ihrem Geld macht.

Annalike schrieb:
edit: Ich war mal auf die deutsche Website von Diana Gabaldon.
Also von dem ich was ich da und auch hier im Thread gelesen habe, wird der Protagonist vergewaltigt und gefoltert, die Protagonistin muss sich prostituieren und die Tochter der Beiden wird Gewalt angetan, was auch immer man darunter verstehen kann, aber auf jeden Fall so, dass der Vater sich rächen möchte. Ach nee, da bleibe ich lieber bei den romantisierten und verharmlosten Realität von der damaligen Zeit.


Nun, wenn man 6000 Seiten in zwei Sätze packen will und sich dann nur die gewaltsamen Dinge rauspickt, dann stimmt diese Zusammenfassung in etwa. Aber wie Zuo schon sagte, es sind 6 Bände in denen deutlich mehr passiert ... aber ja, alles Geschmackssache.
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Beitrag #137, verfasst am 21.05.2010 - 14:25
Es war Gabaldon selbst, die die moralische Keule rausgeholt hat, also darf man sie sehr wohl nach moralischen Maßstäben messen.
Abgesehen davon, auch wenn es altmodisch ist, sehe ich in Schriftstellern tatsächlich noch öffentliche Instanzen, die mir etwas zu sagen haben.
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Beitrag #138, verfasst am 21.05.2010 - 14:35
MrsAnthony schrieb:
Es war Gabaldon selbst, die die moralische Keule rausgeholt hat, also darf man sie sehr wohl nach moralischen Maßstäben messen.
Abgesehen davon, auch wenn es altmodisch ist, sehe ich in Schriftstellern tatsächlich noch öffentliche Instanzen, die mir etwas zu sagen haben.


Ja, das hat sie und ich sagte auch, dass solche Äußerungen nicht besonders clever sind. Als ein in der Öffentlichkeit stehender Mensch, sollte man sicher besser überlegen was man sagt und vor allem wie.

Ich bin jemand der unglaublich starke Moralvorstellungen hat und natürlich auch andere danach bewertet. Es ist nur immer schwierig sich ein Urteil zu bilden, wenn man nicht alle Fakten kennt. Und auf Dinge, die im Internet über jemanden veröffentlicht werden, muss man immer kritisch schauen. Genau wie auf die Klatschsendungen und –zeitungen.

Ihre Bücher moralisch zu bewerten ist wieder etwas anderes, es mag sicher Leute geben, die sie gelesen haben und finden, die Romane entsprechen nicht den eigenen Moralvorstellungen. Das ist vollkommen legitim. Wieder andere haben mit dem Inhalt der Romane kein Problem und finden dafür andere Sachen ganz schrecklich. Das ist sehr subjektiv und ein subjektiver Eindruck sagt nichts über die allgemeine Qualität eines Buches aus.
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Beitrag #139, verfasst am 21.05.2010 - 14:39
Tifla schrieb:
Das ist sehr subjektiv und ein subjektiver Eindruck sagt nichts über die allgemeine Qualität eines Buches aus.


Was ist die allgemeine Qualität eines Buches? Ein Mittelwert über ~1000 Meinungen oder wie?
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Beitrag #140, verfasst am 21.05.2010 - 14:48
Selbst wenn, es gibt Bücher von anerkannt hoher Qualität, die ich auch noch nicht gelesen hab.
Ich muß einen Autor eben auch mögen können, aber ich sage nicht, das dies für alle Leser gelten muß.
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Beitrag #141, verfasst am 21.05.2010 - 14:54
Darth Pevra schrieb:
Tifla schrieb:
Das ist sehr subjektiv und ein subjektiver Eindruck sagt nichts über die allgemeine Qualität eines Buches aus.


Was ist die allgemeine Qualität eines Buches? Ein Mittelwert über ~1000 Meinungen oder wie?


Ich denke es gibt in der Kunst keine wirkliche, allgemeine Qualität. Weil alles sehr vom Geschmack abhängt und dies nicht wirklich messbar ist. Man kann sagen, dass etwas wirklich vielen gefällt, oder etwas den Geschmack der breiten Masse verfehlt hat. Egal ob es Bücher, Bilder, Skulpturen oder sonst irgendeine Form von Kunst ist, wirklich messbare Zeichen von Qualität sind immer nur die „Handwerksmethoden“ wie Stilmittel, Farbmischungen, Detailtreue etc. Geschmack ist einfach persönlich und nicht allgemeinverbindlich. Als ich z.B. in Paris die Mona Lisa gesehen habe, fand ich das Bild einfach nur klein und hässlich. Andere finden es eines der größten Kunstwerke aller Zeiten ...

MrsAnthony schrieb:
Selbst wenn, es gibt Bücher von anerkannt hoher Qualität, die ich auch noch nicht gelesen hab.
Ich muß einen Autor eben auch mögen können, aber ich sage nicht, das dies für alle Leser gelten muß.


Ja, es gibt sicher Bücher, die, aus welchen Gründen auch immer, als literarisch besonders wertvoll gelten. Oft weil für die Zeit, in denen sie geschrieben wurden, besondere Ideen verarbeitet wurden, oder sie stilistisch und sprachlich anspruchsvoll sind. Es gibt und gab sicherlich Autoren, die es verstanden mit Sprache und Inhalten wirklich gekonnt umzugehen. Und Du hast recht, man muss die Art des Schreibens und die Themen eines Autors mögen. Sonst bringt es einem auch nichts, wenn das buch 1000 Leute toll finden, man wird trotzdem nichts damit anfangen können.
Tifla: (sitzt rauchend auf dem Balkon): "Wieso bläst's hier so?"
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Novanna
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Beitrag #142, verfasst am 21.05.2010 - 14:57
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zuletzt bearbeitet am 21.05.2010 - 15:01
Würde ich auch sagen, eine allgemeine Qualität gibt es bei Büchern nicht, weil jeder nach seinem persönlichen Geschmack oder Moralvorstellung und daher subjektiv urteilt. Aber in den anderen Punkten gebe ich dir Recht.
edit: Und selbst die „Handwerksmethoden“ muss einen ansprechen, damit man es mag.
 
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